DE337519C - Aufzugswinde fuer Schlachttiere - Google Patents
Aufzugswinde fuer SchlachttiereInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B7/00—Slaughterhouse arrangements
- A22B7/001—Conveying arrangements
Landscapes
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- Food Science & Technology (AREA)
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Description
- Aufzugswinde für Schlachttiere. Die gebräuchlichen Aufzugswinden für Schlachttiere besitzen eine Seiltrommel von zylindrischer Form. Da die zu hebende Last anfangs größer wird, jedoch nach Erreichungdes Freihanges gleichbleibt, so hat also der die Winde bedienende Arbeiter beim Emporheben des Schlachttieres anfangs eine geringe Kraft anzuwenden, die nur einen Bruchteil von der beträgt, die das Schlachttier beim Erreichen des Freihanges erfordert. Da nun die Kraft des Arbeiters nicht über Gebühr in Anspruch genommen werden kann, so werden die älteren Winden nach der größten aufzuwendenden Arbeit berechnet, woraus sich der Nachteil ergibt, daß- bei gleichbleibender Antriebsgeschwindigkeit eine unnötig lange Zeit für das Anheben des Schlachttieres bis zum Freihang verstreicht, während welcher der Arbeiter also nur eine geringe Kraft aufzuwenden braucht.
- Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung durch folgende Einrichtung vermieden. Die Seiltrommel besteht aus einem kegelförmigen und einem sich an dessen dünnes Ende anschließenden walzenförmigen Teil. Die beiden Teile sind ferner so bemessen, daß sich das Seil beim Aufwinden des Schlachttieres von der Erde bis zu dessen Freihang, von dem dicken Ende der Trommel anfangend, auf deren kegelförmigen Teil und nach Erreichung des Freihanges bei weiterem Heben auf deren walzenförmigen Teil aufwickelt.
- Es ist bekannt, beiBergwerksförderanlagen zur Ausgleichung des von dem jeweiligen Stande des Förderkorbes abhängigen Seilgewichtes zwei kegelförmige Trommeln zu benutzen. Die in dem jeweiligen Auslaufspunkte des Seiles auf den Korb in dem Seil auftretende Spannung hängt bei solchen ;Maschinen von der Summe des Gewichtes des Fördergestelles einschließlich des Wagens, der Kohlen, des Erzes o. dgl. und dem jeweils hängenden Seilstücke ab. Von diesen beiden Größen verringert sich die zweite beim Emporgehen, während die erste gleichbleibt, und die zweite ist - wenigstens solange das Fördergestell noch tief hängt = im Verhältnis zur ersten groß. Jedenfalls darf sie nicht vernachlässigt werden, ja, sie bildet allein den Grund für die kegelförmige Ausgestaltung des Korbes.
- Beim Heben eines Schlachttieres hat dagegen das Gewicht des Seiles überhaupt keine Bedeutung. Dagegen wächst die Last beim Emporgehen bis zum Freihang und bleibt dann unverändert. Hier ist allein sie der Grund für die kegelförmige Ausgestaltung des einen Trommelteiles gemäß der Erfindung. Infolgedessen fängt beim Heben das Aufwickeln des Seiles bei einer Fördermaschine am dünnen Ende des Korbes, dagegen bei der neuen Aufzugswinde am dicken Ende der Trommel an. Ferner ist der Korb der Fördermaschine auf seiner ganzen Länge kegelförmig, und sein Durchmesser nimmt zu, da die zu hebende Last ja dauernd kleiner wird, während gemäß der Erfindung die Seiltrommel nur auf einen Teil ihrer Länge kegelförmig gestaltet ist und ihr Durchmesser zunimmt, weil die zu hebende Last anfangs größer wird und nach Erreichung des Freihanges gleichbleibt. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Aufzugswinde dargestellt. Die Fig. i und a sind eine Seiten- und Stirnansicht mit geschnittenem Gehäuse. Fig. 3 veranschaulicht einen mit der neuen- Winde ausgestatteten Schlachtstand und deren Wirkungsweise.
- Die Seiltrommel besteht aus einem kegelförmigen Teil A und einem walzenförmigen Teil B, der sich an das dünne Ende des Teiles A anschließt. Die beiden Teile sind so bemessen, daß sich das Seil beim Aufwinden des Schlachttieres von der Erde bis zu dessen Freihang, von dem dicken Ende der Trommel anfangend, auf deren kegelförmigen Teil A und nach Erreichung des Freihanges bei weiterem Heben auf deren walzenförmigen Teil B aufwickelt.
- Das dargestellte Ausführungsbeispiel weist zwei Seile C auf, die dem bekannten Zweck dienen, die Halbierung des Schlachttieres auf der Spreize zu erleichtern. Zwecks Aufnahme der beiden Seile, die sich stets in gleicher Richtung bewegen, ist die Seiltrommel in ihren beiden Teilen A, B mit einer Doppelrille ausgestattet.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Aufzugswinde für Schlachttiere, gekennzeichnet durch eine Seiltrommel mit einem kegelförmigen Teil (A) und einem sich an dessen dünnes Ende anschließen-' den walzenförmigen Teil (B), wobei die beiden Teile so bemessen sind, daß sich das Seil beim Aufwinden des Schlachttieres von der Erde bis zu dessen Freihang, von dem dicken Ende der Trommel anfangend, auf deren kegelförmigen Teil und nach Erreichung des Freihanges bei weiterem Heben auf deren walzenförmigen Teil aufwickelt. z. Aufzugswinde nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiltrommel zwecks Aufnahme zweier sich stets in gleicher Richtung bewegenden Seile (C) mit einer Doppelrille ausgestattet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337519T | 1919-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337519C true DE337519C (de) | 1921-06-04 |
Family
ID=6221548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919337519D Expired DE337519C (de) | 1919-12-19 | 1919-12-19 | Aufzugswinde fuer Schlachttiere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337519C (de) |
-
1919
- 1919-12-19 DE DE1919337519D patent/DE337519C/de not_active Expired
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