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DE337519C - Aufzugswinde fuer Schlachttiere - Google Patents

Aufzugswinde fuer Schlachttiere

Info

Publication number
DE337519C
DE337519C DE1919337519D DE337519DD DE337519C DE 337519 C DE337519 C DE 337519C DE 1919337519 D DE1919337519 D DE 1919337519D DE 337519D D DE337519D D DE 337519DD DE 337519 C DE337519 C DE 337519C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
drum
conical
elevator winch
free slope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919337519D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaiser & Co Maschinenfabrik Ak
Original Assignee
Kaiser & Co Maschinenfabrik Ak
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaiser & Co Maschinenfabrik Ak filed Critical Kaiser & Co Maschinenfabrik Ak
Application granted granted Critical
Publication of DE337519C publication Critical patent/DE337519C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B7/00Slaughterhouse arrangements
    • A22B7/001Conveying arrangements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

  • Aufzugswinde für Schlachttiere. Die gebräuchlichen Aufzugswinden für Schlachttiere besitzen eine Seiltrommel von zylindrischer Form. Da die zu hebende Last anfangs größer wird, jedoch nach Erreichungdes Freihanges gleichbleibt, so hat also der die Winde bedienende Arbeiter beim Emporheben des Schlachttieres anfangs eine geringe Kraft anzuwenden, die nur einen Bruchteil von der beträgt, die das Schlachttier beim Erreichen des Freihanges erfordert. Da nun die Kraft des Arbeiters nicht über Gebühr in Anspruch genommen werden kann, so werden die älteren Winden nach der größten aufzuwendenden Arbeit berechnet, woraus sich der Nachteil ergibt, daß- bei gleichbleibender Antriebsgeschwindigkeit eine unnötig lange Zeit für das Anheben des Schlachttieres bis zum Freihang verstreicht, während welcher der Arbeiter also nur eine geringe Kraft aufzuwenden braucht.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung durch folgende Einrichtung vermieden. Die Seiltrommel besteht aus einem kegelförmigen und einem sich an dessen dünnes Ende anschließenden walzenförmigen Teil. Die beiden Teile sind ferner so bemessen, daß sich das Seil beim Aufwinden des Schlachttieres von der Erde bis zu dessen Freihang, von dem dicken Ende der Trommel anfangend, auf deren kegelförmigen Teil und nach Erreichung des Freihanges bei weiterem Heben auf deren walzenförmigen Teil aufwickelt.
  • Es ist bekannt, beiBergwerksförderanlagen zur Ausgleichung des von dem jeweiligen Stande des Förderkorbes abhängigen Seilgewichtes zwei kegelförmige Trommeln zu benutzen. Die in dem jeweiligen Auslaufspunkte des Seiles auf den Korb in dem Seil auftretende Spannung hängt bei solchen ;Maschinen von der Summe des Gewichtes des Fördergestelles einschließlich des Wagens, der Kohlen, des Erzes o. dgl. und dem jeweils hängenden Seilstücke ab. Von diesen beiden Größen verringert sich die zweite beim Emporgehen, während die erste gleichbleibt, und die zweite ist - wenigstens solange das Fördergestell noch tief hängt = im Verhältnis zur ersten groß. Jedenfalls darf sie nicht vernachlässigt werden, ja, sie bildet allein den Grund für die kegelförmige Ausgestaltung des Korbes.
  • Beim Heben eines Schlachttieres hat dagegen das Gewicht des Seiles überhaupt keine Bedeutung. Dagegen wächst die Last beim Emporgehen bis zum Freihang und bleibt dann unverändert. Hier ist allein sie der Grund für die kegelförmige Ausgestaltung des einen Trommelteiles gemäß der Erfindung. Infolgedessen fängt beim Heben das Aufwickeln des Seiles bei einer Fördermaschine am dünnen Ende des Korbes, dagegen bei der neuen Aufzugswinde am dicken Ende der Trommel an. Ferner ist der Korb der Fördermaschine auf seiner ganzen Länge kegelförmig, und sein Durchmesser nimmt zu, da die zu hebende Last ja dauernd kleiner wird, während gemäß der Erfindung die Seiltrommel nur auf einen Teil ihrer Länge kegelförmig gestaltet ist und ihr Durchmesser zunimmt, weil die zu hebende Last anfangs größer wird und nach Erreichung des Freihanges gleichbleibt. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Aufzugswinde dargestellt. Die Fig. i und a sind eine Seiten- und Stirnansicht mit geschnittenem Gehäuse. Fig. 3 veranschaulicht einen mit der neuen- Winde ausgestatteten Schlachtstand und deren Wirkungsweise.
  • Die Seiltrommel besteht aus einem kegelförmigen Teil A und einem walzenförmigen Teil B, der sich an das dünne Ende des Teiles A anschließt. Die beiden Teile sind so bemessen, daß sich das Seil beim Aufwinden des Schlachttieres von der Erde bis zu dessen Freihang, von dem dicken Ende der Trommel anfangend, auf deren kegelförmigen Teil A und nach Erreichung des Freihanges bei weiterem Heben auf deren walzenförmigen Teil B aufwickelt.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel weist zwei Seile C auf, die dem bekannten Zweck dienen, die Halbierung des Schlachttieres auf der Spreize zu erleichtern. Zwecks Aufnahme der beiden Seile, die sich stets in gleicher Richtung bewegen, ist die Seiltrommel in ihren beiden Teilen A, B mit einer Doppelrille ausgestattet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Aufzugswinde für Schlachttiere, gekennzeichnet durch eine Seiltrommel mit einem kegelförmigen Teil (A) und einem sich an dessen dünnes Ende anschließen-' den walzenförmigen Teil (B), wobei die beiden Teile so bemessen sind, daß sich das Seil beim Aufwinden des Schlachttieres von der Erde bis zu dessen Freihang, von dem dicken Ende der Trommel anfangend, auf deren kegelförmigen Teil und nach Erreichung des Freihanges bei weiterem Heben auf deren walzenförmigen Teil aufwickelt. z. Aufzugswinde nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiltrommel zwecks Aufnahme zweier sich stets in gleicher Richtung bewegenden Seile (C) mit einer Doppelrille ausgestattet ist.
DE1919337519D 1919-12-19 1919-12-19 Aufzugswinde fuer Schlachttiere Expired DE337519C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE337519T 1919-12-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE337519C true DE337519C (de) 1921-06-04

Family

ID=6221548

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919337519D Expired DE337519C (de) 1919-12-19 1919-12-19 Aufzugswinde fuer Schlachttiere

Country Status (1)

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DE (1) DE337519C (de)

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