DE3372A - Streich- und Schwingmaschine für Seide und andere in Strähnen zu ordnende Gespinnstfaserstoffe - Google Patents
Streich- und Schwingmaschine für Seide und andere in Strähnen zu ordnende GespinnstfaserstoffeInfo
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- DE3372A DE3372A DE3372A DE 3372 A DE3372 A DE 3372A DE 3372 A DE3372 A DE 3372A
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Description
1878.
V /wkrasse"ä
CESAR CORRON in ST. ETIENNE (Frankreich).
Streich- und Schwingmaschine für Seide und andere in Strähnen zu ordnende
Gespinnstfaserstoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1878 ab.
Längste Dauer: 26. Januar 1892.
Die Streich- und Schwingmaschine für Seide und andere in Strähne geordnete Gespinnste hat
zum Zweck, die Handarbeit bei gewissen Operationen vor oder nach dem Färben der Strähne
zu ersetzen, wie z. B. vor dem Färben das Bearbeiten und Richten der Strähne, nach dem
Färben das Entwirren derselben.
Die Streich- und Schwingmaschine ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 und 2 in ihrer
Gesammtheit dargestellt und besteht aus einer Welle oder Spille A, welche in zwei Ständern D
gelagert ist, die je nach dem zu bearbeitenden Material andere Form und Abmessungen haben.
Diese horizontale Welle A wird durch zwei Riemscheiben J und K in beständige Umdrehung
versetzt. Die Rolle K sitzt auf der Antriebwelle der Maschine. Auf beiden Seiten der
Welle befinden sich Scheiben mit gekrümmten Rändern, die den Zweck haben, zu verhindern,
dafs die Fäden der Strähne beim Umdrehen der Welle von letzterer ablaufen. Die Welle F,
parallel zu A und in denselben Ständern D wie diese gelagert, empfängt ihre Bewegung von
irgend einem Motor vermittelst der Fest- und Losscheibe L und M.
Auf dieser Welle sitzen noch zwei nach Spiralen gekrümmte Hebedaumen G G. Sie sind
bestimmt, der Schwinge oder dem Schläger C eine auf- und abgehende, oscillirende Bewegung
zu ertheilen. Auf der Schwinge C, oben am Ende, dreht sich um zwei Zapfen die Welle
oder Walze B, welche in Verbindung mit der Spille A zum Bearbeiten der Strähne dient.
Die Schwinge C oscillirt um die Drehaxe N und die Walze B beschreibt daher einen Kreisbogen.
Auf der Drehaxe N ist eine Scheibe oder Rolle befestigt und an dieser ein Riemen, der
sich bei der Oscillation der Scheibe auf- und abwickelt. An dem freien Ende des Riemens
hängen an einer Stange / Gewichte, welche dazu dienen, der Schwinge bei ihrem Abwärtsgange
einen stärkeren oder schwächeren Antrieb zu geben. Die Gewichte können zu diesem
Zwecke vergröfsert oder verringert werden.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise:
Die Schwinge C ist in der Stellung, wie sie die Zeichnung angiebt, an einem Haken des
Gestelles D eingehängt und es kann der Daumen G unter der Reibungsrolle H hingehen,
ohne sie zu berühren, also ohne die Schwinge zu bewegen.
Man nimmt nun den zu schwingenden Strähn in eine Hand und hängt ihn auf die Spille A,
hebt mit der anderen Hand die Welle B aus ihren Lagern, bringt sie in den Strähn und legt
sie dann wieder in die Lager. Die punktirten Linien y y, Fig. 1, deuten den Strähn an.
Ist das Einhängen des Strähnes geschehen, so löst man den Haken, an dem die Schwinge
gehängt ist, aus; diese fällt durch ihre eigene Schwere, sowie durch die angehängten Gewichte
bei / nieder, so weit es der Strähn zuläfst. Diese Bewegung giebt dem letzteren den beabsichtigten
Ruck, welcher veranlafst, dafs die Unreinigkeiten, von welchen man ihn befreien will, zu Boden fallen.
Diese Bewegung wiederholt sich beim Gang der Maschine und die gleichzeitige Drehung der
Wellen A A setzt auch den Strähn in Bewegung. Auf diese Weise wird das Entwirren und Parallellegen
der Fäden herbeigeführt.
Die schwingende Bewegung wird, wie oben gesagt; durch den Hebedaumen G hervorgerufen,
der die Schwingen an der Reibungsrolle H erfafst, sie in die Höhe hebt, worauf sie unter
dem Einflufs des Gewichtes J rasch niederfallen.
Je nach dem zu schwingenden Material mufs man Schläge von verschiedener Stärke ertheilen,
was durch Aenderung der Gewichte J erreicht wird.
Die Spülen A A haben eine continuirliche, langsame Bewegung, die jedoch auch durch
eine intermittirende ersetzt werden könnte.
Dieses ist im allgemeinen die Construction der neuen Maschine, welche in verschiedener
Weise ausgeführt werden kann. Die Schwingwellen oder Spülen können über einander gelagert
sein, können vertical, horizontal oder schief stehen, die Bewegung derselben kann
durch Hebedaumen, Hebel oder Excenter oder jeden anderen passenden Mechanismus veranlafst
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:,Die oben beschriebene Schwingmaschine für Seide in Strähnen oder anderes Gespinnst in Strähnen, bestehend aus einer festgelagerten, beständig oder intermittirend sich drehenden Welle A mit Backen, auf welche der Strähn gehängt wird, ferner aus einer oscillirendenSchwinge C mit einer Walze B, welche Schwinge durch ein angehängtes Gewicht J nach dem Heben durch einen Daumen G niederfällt und, da die Walze B in den Strähn y y einfafst, diesen streckt und schüttelt, während er durch die sich drehende Spille A in seiner Längsrichtung langsam continuirlich oder ruckweise fortrückt.Alles im wesentlichen wie beschrieben und gezeichnet.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3400300A1 (de) * | 1983-06-24 | 1985-01-10 | Gebrüder Bühler AG, Uzwil | Verfahren zur herstellung von langen teigwaren und vorrichtung zur durchfuehrung eines solchen verfahrens |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3400300A1 (de) * | 1983-06-24 | 1985-01-10 | Gebrüder Bühler AG, Uzwil | Verfahren zur herstellung von langen teigwaren und vorrichtung zur durchfuehrung eines solchen verfahrens |
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