[go: up one dir, main page]

DE336483C - Verfahren zur Herstellung von Federbunden durch Biegen und Verschweissen eines vorgeschmiedeten Flacheisenwerkstuecks - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Federbunden durch Biegen und Verschweissen eines vorgeschmiedeten Flacheisenwerkstuecks

Info

Publication number
DE336483C
DE336483C DENDAT336483D DE336483DD DE336483C DE 336483 C DE336483 C DE 336483C DE NDAT336483 D DENDAT336483 D DE NDAT336483D DE 336483D D DE336483D D DE 336483DD DE 336483 C DE336483 C DE 336483C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bending
welding
flat iron
production
forged
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT336483D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MOLL WERKE AG
Original Assignee
MOLL WERKE AG
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE336483C publication Critical patent/DE336483C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K7/00Making railway appurtenances; Making vehicle parts
    • B21K7/02Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for permanent way

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

Moll-Werke Akt.-Ges. in Scharf enstein, Sa.
Verfahren zur Herstellung von Federbunden durch Biegen und Verschweißen eines vorgeschmiedeten Flacheisenwerkstücks.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1920 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Federbunden für Eisenbahnfahrzeuge. Solche Bunde werden bisher meist aus dem Vollen geschmiedet. Hierzu sind teure Gesenke und große Pressen erforderlich. Das Ausschmieden aus dem Vollen hat viel Werkstoffabfall im Gefolge. Anderseits ist man, noch ehe die Herstellung aus dem \rollen aufkam, von einem Flachstück ausgegangen, ίο hat daran zunächst den Zapfen geschmiedet, dann den Werkstoff zu beiden Seiten des Zapfens auf die Wandstärke des Bundes niedergeschmiedet, die ausgeschmiedeten Teile in die Kastenform gebogen und die dem Zapfen gegenüberliegenden Enden überlappt verschweißt. Dies erfordert aber noch beträchtlichere Schmiedearbeit, die entsprechenden Geld- und Zeitaufwand erfordert.
Bei dem \"erfahren nach vorliegender Erfindung wird die Schmiedearbeit dadurch auf ein bisher nicht erreichtes Maß vermindert, daß das Werkstück von handelsüblichem Flacheisen abgelängt wird, das bereits den Querschnitt des Federbundes aufweist. Die
as Enden dieses Werkstücks werden zu halbzylindrischen Zapfen aufgerichtet, der dazwischen liegende Teil zum Bund gebogen und schließlich die Halbzapfen miteinander verschweißt. Damit kommt die Schweißnaht in einen Achsenschnitt des Zapfens und an eine ganz ungefährliche Stelle zu liegen, weil der Zapfen vom Lager umfaßt wird und dadurch vollständig entlastet ist.
Auf der Zeichnung stellen die Fig. ι und 2 den Federbund gebräuchlicher Form in Vorder- und Seitenansicht mit Schnitt durch die Federn k dar.
Fig. 3 zeigt das zum Biegen und Schweißen vorbereitete Bandstück mit angestauchten Halbzapfen und Eckenwulsten in Seitenansieht.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht des fertig geschweißten Bundes.
Zur Herstellung eines Federbundes wird ein Bandstück f bestimmter Länge von handelsüblichem Flacheisen oder -stahl abgelängt und an beiden Enden zu Halbzapfen g1, g" aufgestellt. Diese Arbeit kann in einem einfachen kleinen Gesenk ausgeführt werden. Zwecks scharfer Herausarbeitung' der umzubiegenden Ecken erhält das Band/ angestauchte Wulste h. Das so vorbereitete Werkstück wird schablonenmäßig zum Bund nach Fig. 4 gebogen und an den Halbzapfen g1, g", z. B. elektrisch stumpf verschweißt. Die Schweißnaht s~ fällt ersichtlich in eine ganz unschädliche Stelle, weil der geschlossene Zapfen vom Lager / umfaßt wird und daher wesentlich entlastet ist.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Federbunden durch Biegen und Verschweißen eines vorgeschmiedeten Flacheisenwerkstücks, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des Flacheisenwerkstücks (f) halbzylindrische Zapfen (g1, g2) angeschmiedet und diese nach dem Biegen miteinander verschweißt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT336483D Verfahren zur Herstellung von Federbunden durch Biegen und Verschweissen eines vorgeschmiedeten Flacheisenwerkstuecks Expired DE336483C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE336483T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE336483C true DE336483C (de) 1921-05-09

Family

ID=6220416

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT336483D Expired DE336483C (de) Verfahren zur Herstellung von Federbunden durch Biegen und Verschweissen eines vorgeschmiedeten Flacheisenwerkstuecks

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE336483C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2687564A (en) * 1947-11-15 1954-08-31 American Steel Foundries Method of making spring bands

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2687564A (en) * 1947-11-15 1954-08-31 American Steel Foundries Method of making spring bands

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE336483C (de) Verfahren zur Herstellung von Federbunden durch Biegen und Verschweissen eines vorgeschmiedeten Flacheisenwerkstuecks
DE591814C (de) Herstellung von geschweissten Federbunden aus einem Flacheisenstreifen
DE102007025768A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Bauteils aus Metall, insbesondere für ein Kopflagergehäuse eines Federbeines, sowie derartiges Bauteil
DE961343C (de) Verfahren zur Herstellung mehrerer in der gleichen Hoehe bzw. der gleichen Querschnittsebene liegender Anschlussstutzen an einem Rohr
DE816640C (de) Verfahren zur Herstellung einer Antriebsachsbruecke fuer Strassenfahrzeuge
DE2300670A1 (de) Verfahren zur herstellung von metallenen rotations- hohlkoerpern mit einer unterschiedlichen wanddicke, insbesondere von kugelzapfen und spurstangen fuer lenkgestaenge von kraftfahrzeugen
AT125156B (de) Verfahren zur Herstellung von Bunden an Hohlbohrern.
DE456134C (de) Sitz fuer Kraftfahrzeuge
DE730000C (de) Verfahren zur Herstellung eines schmiedeeisernen Widerlagerbockes fuer Tragfedern von Schienenfahrzeugen
CH232675A (de) Verfahren zur Herstellung von Federbunden.
DE1049797B (de)
DE567837C (de) Verfahren zur Herstellung eines eckigen Rahmens mit rechtwinkligem Querschnittsprofil
DE411523C (de) Verfahren zur Herstellung von Federbunden
DE681720C (de) Verfahren zur Herstellung von Federboecken fuer die Tragfedern von Fahrzeugen
DE101499C (de)
DE398038C (de) Herstellung von nahtlosen Federbunden durch Pressen
DE741514C (de) Verfahren zur Herstellung von ein- oder mehrgaengigen Federn mit rohrfoermigen Enden
AT77126B (de) Verfahren zur Herstellung von Pufferkörben.
AT160126B (de) Verfahren zur Herstellung glatter, dünnwandiger Rohrkrümmer aus einem Stück Blech.
AT108723B (de) Verfahren zur Herstellung von aus ebenen Gummiblättern zusammengefügten Hohlkörpern.
DE540063C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tuben
DE685406C (de) Verfahren zur Herstellung geschweisster Rahmen fuer Fahrraeder, Motorraeder o. dgl.
DE411144C (de) Verfahren zur Herstellung von Traegerrahmen fuer Motorraeder
DE498430C (de) Verfahren zur Herstellung geschlossener Kettenschutzkasten fuer Fahrraeder u. dgl.
AT137995B (de) Verfahren zum Vorbereiten von Werkstücken, insbesondere Rohren, Stangen u. dgl. für das Ziehen.