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DE336349C - Rauchverbrennungseinrichtung - Google Patents

Rauchverbrennungseinrichtung

Info

Publication number
DE336349C
DE336349C DE1918336349D DE336349DD DE336349C DE 336349 C DE336349 C DE 336349C DE 1918336349 D DE1918336349 D DE 1918336349D DE 336349D D DE336349D D DE 336349DD DE 336349 C DE336349 C DE 336349C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
air
combustion
smoke
gases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918336349D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG ZUELLIG
Original Assignee
GEORG ZUELLIG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG ZUELLIG filed Critical GEORG ZUELLIG
Application granted granted Critical
Publication of DE336349C publication Critical patent/DE336349C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
    • F24B5/02Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Rauchverbrennungseinrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Verbrennen von Rauch und bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, die sich leicht und ohne große Kosten in bereits vorhandene Feuerungen einbauen läßt und welche auch für Brennstoffe aller Art in vollkommener Weise wirksam ist.
  • Bei den meisten bis jetzt bekannten Rauchv erbrennungseinrichtungen wird oberhalb des Rostes vorgewärmte Zusatz-Verbrennungsluft in den Feuerraum oder einen unmittelbar hinter letzterem gelegenen Raum eingeführt, die sich mit den Rauchgasen mischen und eine vollständige Verbrennung derselben herbeiführen soll. Der angestrebte Zweck wird aber dabei nur unvollständig erreicht, da die Zusatzluft nicht genügend vorgewärmt, nicht gleichmäßig und gut mit den Verbrennungsgasen gemischt werden kann, um eine vollständige Verbrennung dieser Gase und; der von denselben mitgerissenen Rußteilchen durch Glas @ Feuer zu gestatten.
  • Durch die Rauchverbrennungseinrichturig, welche den Gegenstand der Erfindung bildet, soll diesem Übelstande abgeholfen werden. Bei derselben ist ein besonderer Verbrennungsraum für die Rauchgase vorgesehen, welcher mit dem Feuerraum und einem zwischen letzterem und denn Verbrennungsraum angebrachten, mit Regelschieber versehenen Zusatzluftkanal und einem abwärts gerichteten Abzweigkanal eines durch den Verbrennungsraum geführten Rauchabzugskanals in Verbindung steht; ferner ist ein :ebenfalls mit Regelschieber versehener und unterhalb des Rauchabzugskanals ausmündenderLuftschacht im Feuerraum vorgesehen, alles derart, daß eine gute Mischung von gehörig vorgewärirrter Zusatz-Verbrennungsluft mit den Rauchgasen und eine möglichst vollständige Verbrennung der in letzteren enthaltenen brennbaren Teile vor dem mittels vorgewärmter Luft regelbaren Abzug in den Abzugskanal erreicht werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an einem Zimmerheizofen angebracht dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i den letzteren in senkrechtem Schnitt. Fig. a ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-A der Fig. i.
  • Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie B-B der Fig. i.
  • a bezeichnet den Feuerraum im unteren Teil des Ofens, b ist der oberhalb des Feuerriaumes befindliche Verbrennungsraum, welcher durch eine Öffnung c im Boden d mit dem Feuerraum a in Verbindung steht. Unterhalb des Bodens d ist ein Kanal c für die Zufuhr und Vorwärmung von Zusatz-Verbrennungsluft angebracht; derselbe steht durch mittels eines Schiebers f regelbare Öffnungen g, mit der Außenluft in Verbindung und mündet unterhalb der Öffnung c in den oberen Teil des Feuerraumes a aus. Hinter der öffnung c ist der als flaches Rohr ausgebildete Teil des Abzugskanals .h angebracht, welcher mit dem Feuerraum in Verbindung steht; vom unteren Teil dieses Rohres h zweigt ein Rohr i ab, welches bis fast unter die Decke des Raumes b geführt und dort mit einer erweiterten Mündung versehen ist. Unterhalb des unteren Endes der Röhre 1a mündet ein schmaler Schlitz h eines Luftschachtes L aus, welcher im Feuerraum a hinter dem Rost in abwärts geführt ist und dessen -unteres Ende mittels durch einen Schieber n regelbare Öffnungen o mit der Außenluft in Verbindung steht.
  • Die im Feuerraum a erzeugten Rauchgase iehen zum größten Teil durch die Öffnung c in den Raum b, wobei ihnen gleichzeitig durch den Kanal e frische; gehörig vorgewärmte Zusatzluft zugeführt wird, wobei schon eine Mischung beim Durchzug durch die Öffnung c und eine weitere durch die im Raume b stattfindenden Wirbelungen erreicht wird. Da das Rohr i abwärts führt, ist der Abzug des Gasluftgemisches aus dem Raum b gehemmt, so daß dasselbe' längere Zeit =in diesem Raume verweilen muß und somit eine vollständige Verbrennung der brennbaren Gase und mitgerissenen Rußteilch .en erfolgen kann, wonach die Verbrennungsgase ebenfalls nur langsam abziehen können und somit den größten Teil ihrer Wärme an die Wandungen. des Raumes b abgeben. Durch den Schacht 1 eingelassene Luft, die bei .ihrem Aufwärtszug bedeutend erwärmt wird und infolgedessen mit vergrößerter Geschwindigkeit durch Schlitz zum Teil in den hinteren Teil des Abzugsrohres 1z austritt, kann der Abzug der Gase durch das Rohr h geregelt werden. Die durch den Schlitz h in den Feuerraum a eintretende erhitzte Frischluft kreuzt die aus dem Feuerraum a unmittelbar in das Abzugsrohr k abziehenden Rauchgase, so daß Wirbelurigen entstehen und eine innige Mischung der Gase mit dieser Luft und eine Verbrennung der Gase vor ihrem Abzug stattfindet. Die Regelung des Luftzutrittes durch den Schacht l kann mittels des Schiebers n nach Belieben bewirkt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Rauchverbrennungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbrennungsraum (b) oberhalb des Feuerraumes (a) angeordnet und durch eine Öffnung (c) mit letzterem und dem zwischen ihnen liegenden Zusatzluft-Verbrennungsluftkanal (e) verbunden -ist, und daß der im Verbrennungsraum (b) befindliche Rauchabzugskanal (h) mit. einer nahe unter der Decke des Verbrennungsraumes (b) ausmündenden Abzweigung (i) versehen ist, und daß ferner der knieförmige, hinter dem Rost (m) angebrachte Luftschacht (Z) mittels eines schmalen Schlitzes (k) unterhalb des Abzugskanals (h) ausmündet.
DE1918336349D 1917-04-21 1918-09-17 Rauchverbrennungseinrichtung Expired DE336349C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH336349X 1917-04-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE336349C true DE336349C (de) 1921-04-29

Family

ID=4503909

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918336349D Expired DE336349C (de) 1917-04-21 1918-09-17 Rauchverbrennungseinrichtung

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