DE335720C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit WaehlerbetriebInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q1/00—Details of selecting apparatus or arrangements
- H04Q1/18—Electrical details
- H04Q1/30—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
- H04Q1/32—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using trains of DC pulses
Landscapes
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit
Wählerbetrieb und zentraler Speisung der Mikrophone der Teilnehmerstationen vom Amte aus.
Hierfür ist es allgemein üblich, für die vom Nummernschalter der Teilnehmerstellen bewirkte
Stromstoßgabe zur Wählereinstellung und für die Mikrophonspeisung die gleiche Spannung zu verwenden.. Diese muß aber für
die Wählereinstellstromstöße verhältnismäßig hoch sein, üblicherweise 6o Volt, was für die
Mikrophone zu hoch ist und eine Drosselung des Stromes bzw. eine besondere Bauart der
*5 Mikrophone nötig macht.
Die Erfindung bezweckt, solche besonderen Maßnahmen entbehrlich zu machen und die
Mikrophone mit einem ihnen zweckdienlicheren Strom zu speisen, ohne die sonstigen
Schaltvorgänge irgendwie zu beeinträchtigen.
Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung
dadurch erreicht, daß das an den Batteriepol der Amtsbatterie angeschaltete Impulsrelais,
über welches auch der Mikrophonspeisestrom verläuft, nur für die Zeit der Impulsgabe an
die höhere Spannung angeschaltet wird, sonst aber an einer für die Mikrophonspeisung
genügenden geringeren Spannung anliegt.
Die Anschaltung des Impuls- bzw. Speisebrückenrelais
an die höhere Spannung- erfolgt zweckmäßig durch das während der Impulsgabe
erregte Umsteuerungsrelais.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfuhrungsbeispiele
der Erfindung schematisch darge-
(5 stellt
Bei der in Fig. ι dargestellten Ausführungsform stellt A das Impulsrelais dar, über
welches auch der Mikrophonspeisestrom verläuft. Es sind zwei Batterien B1 und B2 dargestellt,
von denen die eine eine niedrigere Spannung zur Speisung der Mikrophone und die andere eine höhere Spannung für die
Impulsgabe besitzt. Die beiden verschiedenen Spannungen könnten derselben Batterie
entnommen werden. Die Umschaltung von der einen Batterie auf die andere erfolgt über
einen Kontakt^, der zu einem nur für die Zeit der Impulsgabe erregten Umsteuerunigsrelais
V2 gehört.
Der Betrieb der Anordnung geschieht in folgender Weise: Beim Abnehmen des Hörers
an der anrufenden Station T wird ein die beiden, Relais A und B erregender Stromkreis
geschlossen. Derselbe verläuft über die Batterie B1. Das Relais A schaltet bei seiner
Erregung ein 'die Auslösung der Verbindung beherrschenden Relais V1 ein. Dieses bereitet
durch Schließen seines Kontaktes V1 die Einschaltung
des Relais V2 vor. Letztere tritt ein, sobald vom Nummernschalter der Station
T die Impulse ausgesandt und dabei die Impulsunterbrechungen des Relais A bewirkt
werden. Bei jeder dieser Unterbrechungen wird am Ruhekontakt α der Erregerstromkreis
des Relais V2 geschlossen. Es wird somit beim ersten Abfall des Relais A durch
das Relais V2 an dem Kontakt V2 eine Umschaltung
des Relais A von der Batterie B1 auf die Batterie Z?2 bewirkt, ohne daß dabei
die Erregung des Relais A unterbrochen
wird, was sonst einen fehlerhaften Wählereinstellstromstoß
zur Folge hätte.
Des weiteren ist ein Widerstand w vorgesehen,
welcher einen schädlichen Einfluß der Batterie B2 auf die Batterie B1 beim Umschalten
verhindert.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher . die Batterie B1 an dem Relais A
dauernd auch während der Impulsgabe angeschaltet bleibt und durch das UmsteuerungsKk
relais V2 am Kontakt
die
2 2 Batterie B2
mit der höheren Spannung der Batterie B1 parallel angeschaltet wird. Auch
hierbei ist ein Schutzwiderstand w zum gleichen Zweck wie bei Fig. 1 vorgesehen.
Der Widerstand w kann hierbei zweckmäßig auf dem Relais A angeordnet
sein, darf dabei aber auf dieses keine Wirkung ausüben.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und zentraler Speisung der Teilnehmermikrophone vom Amte aus, dadurch gekennzeichnet, daß das an den Batteriepol der Amtsbatterie angeschaltete Impulsrelais (A), über welches auch der Mikrophonspeisestromkreis verläuft, nur für die Zeit der Impulsgabe an die höhere Spannung angeschaltet wird, sonst aber an einer für die Mikrophonspeisung genügenden geringeren Spannung anliegt.2, Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung des Impulsrelais (A) an die höhere Spannung durch das nur während der Impulsgabe erregte Umsteuerungsrelais (V2) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN,Itf DRi
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335720T | 1920-02-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE335720C true DE335720C (de) | 1921-04-12 |
Family
ID=6219598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920335720D Expired DE335720C (de) | 1920-02-07 | 1920-02-07 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE335720C (de) |
-
1920
- 1920-02-07 DE DE1920335720D patent/DE335720C/de not_active Expired
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