DE335630C - Reibungskupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Reibungskupplung, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/22—Friction clutches with axially-movable clutching members
- F16D13/24—Friction clutches with axially-movable clutching members with conical friction surfaces cone clutches
- F16D13/26—Friction clutches with axially-movable clutching members with conical friction surfaces cone clutches in which the or each axially-movable member is pressed exclusively against an axially-located member
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Description
- Reibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung betrifft eine Reibungskupplung, insbesondere für den Gebrauch in Verbindung mit Fahrzeugmotoren, deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß der verschiebbare Kupplungskegel mittels eines Zapfens in einer die Federung der Kupplungswelle aufnehmenden: abgedichteten Bohrung des Kurbelwellenendes gelagert ist. Diese Anordnung hat außer dem an sich bekannten Vorteil, daß die auf den Kupplungskonus einwirkende Feder in vollkommenster Weise gegen das Eindringen von Staub und Unreinigkeiten geschützt ist, noch den weiteren Vorteil, daß! die Einkapslung eine einwandfreie Schmierung der Lager ermöglicht und daher .ein leichtes und sicheres Arbeiten der Kupplung gewährleistet. Dieses bedeutet gegenüber den bisher üblichen Konstruktionen einen wesentlichen Fortschritt, da bei den bekannten Ausführungen die Anordnung stets eine derartige ist, daß trotz notdürftiger Schmierung das Öl aus den Lagern herausgeschleudert wird und auf die Reibungsflächen der Kupplung gelangt, wodurch die Reibung bedeutend vermindert wird und die betreffenden Teile der Kupplung einem schnelleren Verschleiß ausgesetzt sind.
- Durch) die Erfindung werden diese Übelstände vollkommen beseitigt. Die Anordnung ist eine solche, .daß trotz einer ausreichenden Schmierung der Lagerung kein Öl aus dieser heraustreten und zwischen die Reibungsflächen der Kupplung gelangen kann, so daß diese stets trocken bleiben.
- Ein weiterer. Vorteil der gemäß der Erfindung getroffenen Anordnung liegt darin, daß die Kupplung infolge ihrer Einkapslung in der Kurbelwelle näher an den Motor gerückt wird, als dies bei den bekannten Konstruktionen möglich war, wodurch .eine Ersparnis an Raum und Material bedingt wird. Gleichzeitig wird der Vorteil erreicht, daß bei den vorkommenden Durchfederungen der Kurbelwelle der Reibungsschluß nicht beeinträchtigt wird; da beide Teile zusammen schwingen müssen.
- In der Zeichnung ist a das Ende der Kurbelwelle, das mit einer Bohrung b versehen ist, so daß das ausgebohrte Ende der Kurbelwelle ein Gehäuse bildet, in das die Kupplungswelle c hineinragt, wobei sie mit ihrem freien Ende in einer in der Bohrung b' angebrachten Büchse gelagert ist. Das Drucklager d liegt am Ende dieses Gehäuses und stützt sich gegen die Schultere, während das mit der Kupplungswelle c zusammen bewegliche Kugellager f an dem anderen offenen Ende des Gehäuses unter der Einwirkung einer zwischen den beiden Lagern im Gehäuse angeordneten Feder g verscbieblich ist. Eine Dichtung h verhindert das Eindringen von Unrei.nigkeiten in das Gehäuse. Außerhalb des letzteren ist auf der Kupplungswelle der Konus i aufgesetzt, während der zweckmäßig als Schwungrad ausgebildete Gegenkonus k -in üblicher Weise von der Kurbelwelle aus getrieben wird. Das Ein- und Ausrücken der Kupplung geschieht in bekannter Weise durch den Ring l mittels in der Zeichnung nicht dargestellten Gabelhebels.
- Die Schmierung der in dem Gehäuse b' eingeschlossenen Teile kann in beliebiger Weise erfolgen; am vorteilhaftesten wird das zur Schmierung des Motors in die Kurbelwelle gepreßte Zirkulationsöl auch für die Schmierung dieser Teile verwendet und tritt durch 5 die kalibrierte Bohrung m der Lagerbüchse in das Gehäuse b' ein. Da bei dieser Anordnung ein Rückfluß für das Öl notwendig ist, so wird eine zweite Bohrung n vorgesehen, durch welche das Öl in das Kurbelgehäuse 1o zurückgeführt wird. Durch Kalibrieren: des Zu- und Rückflusses wird erreicht, daß der Ölstand in dem Gehäuse b' stets ein derartiger ist, daß trotz denkbar bester Schmierung der laufenden Teile ein Austreten des -Öles veri5 hindert wird und letzteres infolgedessen nicht zwischen die Reibungsflächen der Kupplung gelangen kann, so daß diese stets trocken und daher wirksam bleiben.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHP: i. Reibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Kupplungskegel mittels eines an ihm befestigten Zapfens in einer die Einrückfeder aufnehmenden abgedichteten Bohrung des Kurbelwellenendes gelagert ist. a. Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmierung der in der abgedichteten Bohrung der Kurbelwelle gelagerten Teile von der Zirkulationsölung des Motors, und zwar vorzugsweise durch die hohle Kurbelwelle unter Rückfluß des Öles nach dem Kurbelgehäuse erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335630T | 1920-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE335630C true DE335630C (de) | 1921-04-07 |
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ID=6219511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920335630D Expired DE335630C (de) | 1920-01-22 | 1920-01-22 | Reibungskupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE335630C (de) |
-
1920
- 1920-01-22 DE DE1920335630D patent/DE335630C/de not_active Expired
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