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DE335589C - Umschaltvorrichtung fuer Uhren - Google Patents

Umschaltvorrichtung fuer Uhren

Info

Publication number
DE335589C
DE335589C DE1920335589D DE335589DD DE335589C DE 335589 C DE335589 C DE 335589C DE 1920335589 D DE1920335589 D DE 1920335589D DE 335589D D DE335589D D DE 335589DD DE 335589 C DE335589 C DE 335589C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
clocks
drive
driver
switching device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920335589D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHLENKER GRUSEN J
UHRENFABRIK
Original Assignee
SCHLENKER GRUSEN J
UHRENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHLENKER GRUSEN J, UHRENFABRIK filed Critical SCHLENKER GRUSEN J
Application granted granted Critical
Publication of DE335589C publication Critical patent/DE335589C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B11/00Click devices; Stop clicks; Clutches
    • G04B11/001Clutch mechanism between two rotating members with transfer of movement in both directions, possibly with limitation on the transfer of power

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

  • Umschaltvorrichtung für Uhfe1i. Vorliegende Erfindung bildet eine Umschaltung speziell für Uhr- und Laufwerke und soll neben Vereinfachung volle Sicherheit in der Einrichtung ohne Veränderung von Zahneingriffen herbeiführen.
  • Der Erfindungsgegenstand wird Bach der vorliegenden Ausführung beispielsweise zur L'tnsclialttmg eineshrlirwerl<es finit elektrischer Auslösung, welches noch mit niechanischeni Gang (Pendelgang) ausgestattet ist, abgewandt.
  • Um bei einer elektrischen Zentraltihranlage einer Unterbrechung, d. h. Stillegung sämtlicher Uhren, wie dies durch Versagen der Hauptuhr, durch Schaden -in der Leitung oder einer sonstigen Störung eintreten kann, vorzubeugen, sind die Nebenuhren als; _solt:he gleichzeitig mit mechanischem Gang (Pendelgang) versehen, und es braucht gemäß der Erfindung das Uhrwerk nur auf den niechanischen Gang (Pendelgang) tongeschaltet und das Pendel angestoßen zu werden. Dies ist hauptsächlich wichtig für solche Betriebe, welche eine moderne Arbeitszeitkontrolle ausüben durchAnwendung vonKontrollapparaten, die von einer Zentraluhr aus betätigt werden, wo Anfang und Ende der Arbeitszeit auf die Minute genau abgestempelt "verden und die Lohnberechnung nach dieser gestempelten Zeit erfolgt. Hier wäre eine Unterbrechung bzw. ein Stillstand der Uhrenanlage von schädigender Wirkung für den Betrieb. Auch für jede sonstige Zentraluhranlage ist es von Wichtigkeit, eine Störung auf angeführte Art zu be-@eitigen.
  • Denn Erfindungsgegenstand -ist ein vorstehend erwähntes Uhrwerk zugrunde gelegt und demselben entsprechend nachstehend beschrieben.
  • Es zeigt: Fig, r. eineAnsicht der in Betracht kommenden Teile unter Weglassung der vorderen Platine.
  • Fig. a eine Seitenansicht von Fig. r. Fig.-3 die Stellung nach Einschaltung des Pendelganges,- . -- : Fig. q. die Stellung nach 13inschaltung der °lektrischen Auslösung..
  • hig. 5 zeigt in einer Ansicht die Stellung der Mitnehmerscheihe b und des Rades c von Fig. 3.
  • Auf der Triebwelle a des Kleinbodenrad'es .ist eine -.Mitnehmerscheibe b befestigt; das Kleinboden:rad c selbst ist seitlich dieser Scheibe b lose drehbar auf der Triebwelle gelagert und steht in bleibendem Eingriff .mit dein Steigrad d. Außerdem steht dieses Kleinbodenrad mit seinem Trieb a. im Eingriff finit dein auf der Zeichnung nicht angeführten Minutenrad und bildet zusammen finit dem Beisatzrad und Federhaus eire komplettes Gehwerk. Auf der anderen Seite der Mitnehmerscheibe b, auf der Triebwelle a ebenfalls lose drehbar gelagert, befindet sich (las Rad c1, welches mit dein Nockenrad e für die elektrische Auslösung in stetem Eingriffe steht. Dieses Nockenrad e trägt die Anschläge für den elektrischen Auslöseliebel und greift in ein Zwischenrad und dieses in einen Windfang, welche auf der Zeichnung nicht angegeben sind, ein. Das Trieb a bildet also finit dem Rad c, c1 ein Kleinbodenrad mit zwei auswechselbaren Rädern. welche durch Umschaltung gekuppelt bzw. entkuppelt werden und wovon das Rad c für das Gehwerk und das Rad cl für die elektrische Auslösung bestimmt ist. Beide Räder c, cl werden von dem Steuerhebel i in gleichem Abstande voneinander gehalten. Eine Blattfeder f, fl, welche auf der Außenseite in einer Ausdrehung des Rades c, c 1 angebracht ist und an dem einen Ende den Mitnehmerstift;, gl besitzt, ragt mit diesem durch eines der in der Mitnehmerscheib° b befindlichen Löcher h. Der Mitnehmer j greift bei einer Umschaltung in eines dieser Löcher h., wodurch das betreffende Rad mit der Mitnehmer cheibe gekuppelt und mitgenommen wird (s. Fig.5). Die Umschaltung erfolgt durch einen Steuerhebel i, welcher auf der Achse in drehbar gelagert und in seiner Endstellung durch eine Feder k gehalten wird. Der Hebel -i trägt an seinem gabelartig geformten Ende die Stifte i, h, mittels welchen er in die Führungsrollen., zal der Räder c, cl eingreift und dieselben immer in. gleichem Abstande führt und hält. Bei einer Umschaltung werden die Räder c. cl, ohne daß sich ihre Zahneingriffe verändern, durch den Steuerhebel i derart achsial verschoben, daß stets ein Rad mit der Mitnehmerscheibe b gekuppelt ist. Bevor nun (las angekuppelte Rad hei einer Unischaltung sich auslöst, d. h. bevor dessen Mitnehrnerstift die M:itnehmerscheibe verläßt, greift schon der Mitnehmerstift des anderen Rades .der Stellung entsprechend entweder in eines der Löcher la der Mitrnehinerscheibe b, oder er gibt nach und wird durch. Wirkung seiner Feder f gegen den vollen Teil der Mitnehmerscheibe gedrückt, wo er aufliegt, bis die Auslösung erfolgt ist und .die Mitnehmerscheibe sich durch die Uhrfeder- oder Gewichtskraft dreht und das erste erscheinende Loch lt dem Mitnehmerstift ein Eingreifen und damit ein Ankuppeln ermöglicht. Gleichzeitig überträgt sich die Federkraft auf das an die Mitnehmerscheibe b gekuppelte Kleinbod'enrad, während das andere Rad ausgeschaltet @xi@rd. Bei Einschaltung des mechanischen Ganges wird das Rad c mit der Mitnehnierscheibe b gekuppelt und das Gehwerk ist ausgeschaltet unter gleichzeitiger Ausschaltung der elektrischen Auslösung. Erfolgt eine Umschaltung auf -die elektrische .Auslösung, so wird das Rad cl mit der itnehmerscheibe b gekuppelt und der mechanische Gang ausgeschaltet.
  • Die jeweilige Stellung der Unischaltung ist durch eine Anzeigevorrichtung auf dem Zifferblatt ersichtlich.

Claims (1)

  1. PATEI,TT-ANspRUcii: Uinschaltcorrichtuiig für Uhren mit doppeltem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß .die Umschalträder (c, cl) selbst lose drehbar auf .der Triebwelle angeordnet sind, auf welcher die Mitnehinerscheibe (b) befestigt ist und durch einen Steuerliebel (i.) ohne Veränderung von Zahneingriffen in gleichem Abstaiide voneinander gehalten und achsial verschoben werden, derart, daß stets ein Rad mit der Mitnehmerscheibe (b) gekuppelt wird.
DE1920335589D 1920-05-01 1920-05-01 Umschaltvorrichtung fuer Uhren Expired DE335589C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE335589T 1920-05-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE335589C true DE335589C (de) 1921-04-08

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