DE3348394C2 - Lagerstabiles Natriumpercarbonat und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Lagerstabiles Natriumpercarbonat und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein lagerstabiles Natriumpercarbonat und
ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Natriumpercarbonat ist als Bleichmittel bzw. Oxidationsmittel
bekannt. So wie Natriumperborat ist auch Natriumpercarbonat ein
Sauerstoff abspaltendes Bleichmittel. Natriumpercarbonat wird
hergestellt durch Umsetzung von Natriumcarbonat mit Wasserstoffperoxid
zu einer Verbindung der allgemeinen Formel 2Na₂CO₃ · 3H₂O₂.
Natriumpercarbonat besitzt eine geringere Bleichkraft als ein
Chlor enthaltendes Bleichmittel bei Umgebungstemperatur. Dafür
hat die Verwendung von Natriumpercarbonat den Vorteil, daß es
synthetische Fasern, tierische Fasern, kunststoffbehandelte
Fasern oder mit optischen Aufhellern behandelte Fasern nicht
gelb färbt und die Fasern nicht angreift. Darüber hinaus zeigt es
eine ausreichende Bleichwirkung bei erhöhter Temperatur oder in
Gegenwart eines Zersetzungsbeschleunigers. Natriumpercarbonat
wird daher als Haushalts- oder auch als technisches Bleichmittel
verwendet.
Natriumcarbonat ist im Bereich der Detergentien und im Bereich
der Haushaltsbleichmittel von besonderer Bedeutung, da seine
Zersetzungsprodukte zu keiner Umweltverschmutzung führen, daher
ist es ohne Probleme verwendbar.
Natriumpercarbonat zeigt jedoch den unerwünschten Nachteil, daß
seine Lagerstabilität erheblich schlechter ist als diejenige von
Natriumperborat und daß der zur Verfügung gestellte Sauerstoff
bei der Lagerung sehr schnell verlorengeht. Die Oberfläche des
Natriumpercarbonats wird feucht, und es wird selbst bei geringer
Luftfeuchtigkeit schnell zersetzt, da es eine hohe Affinität für
Wasser aufweist. Insbesondere dann, wenn Eisen, Kupfer, Mangan
oder Kobaltionen vorhanden sind, wird die Zersetzung noch weiterhin
beschleunigt, und die Stabilität ist dann noch erheblich
geringer als diejenige von Natriumperborat. Nur dann, wenn Natriumpercarbonat
allein in einem abgeschlossenen Gefäß gelagert
wird, entspricht die Lagerstabilität etwa derjenigen des Natriumperborats.
Wenn jedoch Natriumpercarbonat in Form einer Mischung
mit Detergentien oder in offenen Gefäßen gelagert wird,
besitzt es aufgrund seiner hohen Löslichkeit eine hohe Feuchtigkeitsempfindlichkeit
und geringe Lagerstabilität.
Natriumtripolyphosphat (STPP), das in Detergentien als Builder
enthalten ist, führt zur Eutrophierung und verursacht somit
Umweltverschmutzungen in geschlossenen Wasserbereichen. Es besteht
daher ein Bedürfnis nach Detergentien mit geringem Phosphorgehalt
oder solchen ohne Phosphor. Neuerdings werden daher
als Ersatzprodukt für STPP synthetische Zeolithe (Alumosilicate)
eingesetzt.
Natriumpercarbonat ist jedoch in den zeolithhaltigen Detergentien
völlig instabil. In den zeolithhaltigen phosphorfreien
Detergentien bzw. Reinigungsmitteln nimmt der Anteil des aus dem
Natriumpercarbonat zur Verfügung gestellten Sauerstoffs sehr
schnell aufgrund der katalytischen Zersetzung durch die Alumosilicate
ab.
Es ist vorgeschlagen worden, Natriumpercarbonat dadurch zu stabilisieren,
indem man es mit Paraffin oder Polyethylenglykol mit
einem Molekulargewicht von 3000 bis 8000 mischt. Diese bekannten
Verfahren sind jedoch praktisch nicht einsetzbar, da die Wasserlöslichkeit
des Natriumpercarbonats auf diese Weise sehr stark
herabgesetzt wird bzw. die Substanz dadurch praktisch unlöslich
wird und bei der Verwendung von Polyethylenglykol darüber hinaus
keine höhere Lagerstabilität erreicht wird, da das Polyethylenglykol
an sich hygroskopisch ist.
Des weiteren ist ein Verfahren vorgeschlagen worden, bei dem
wenigstens zwei Stabilisatoren, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Phosphorsäureverbindungen, Kieselsäureverbindungen,
Ethylendiamintetraacetaten und Nitrilotriacetaten in die wäßrige
Wasserstoffperoxidlösung bei der Herstellung des Natriumpercarbonats
eingearbeitet werden. Dieses Stabilisatoren bewirken jedoch
keine praktische Stabilisierung, wenn sie mit Wasser oder
Detergentien gemischt werden.
Bei einem weiteren bekannten Verfahren wird Natriumpercarbonat
gleichmäßig mit Natriumpyrophosphat beschichtet, wobei dieses
Verfahren den Nachteil aufweist, daß der Stabilisierungseffekt
in Gegenwart von Feuchtigkeit und Detergentien nicht erreicht
wird und auch die thermische Zersetzungsrate niedrig ist.
Aus der DE-OS 28 00 916 ist ein Verfahren zur Herstellung eines
Natriumpercarbonat enthaltenden Bleichmittels bekannt, wobei das
Natriumpercarbonat mit Verbindungen aus der Borsäure umfassenden
Gruppe beschichtet ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung
wird dabei das Hüllmaterial in einer Menge von 0,5 bis 20%,
bezogen auf das Gewicht der Peroxidverbindung, eingesetzt und
besteht im allgemeinen zu 30 bis 100% aus der Borverbindung,
wobei als Borverbindung Borsäure verwendet wird.
Aus US-A-3 951 838 ist ein Natriumpercarbonat mit verbesserter
Lagerstabilität in festen Bleich-Reinigungsmitteln beschrieben,
wobei die Natriumpercarbonatteilchen mit einem wäßrigen Sol,
enthaltend Kieselgel, überzogen und anschließend getrocknet
werden.
Aus der DE-A-27 12 139 sind Natriumpercarbonat-Schichtpartikel
bekannt, die aus einem Natriumpercarbonatkern und einer Umhüllung
aus Natriumperborat und Natriumsilicat bestehen.
Aus der DE-A-24 58 326 ist eine Mischung bekannt, die im wesentlichen
aus Natriumpercarbonatteilchen besteht, wobei diese
gleichmäßig mit einem Film einer hydrophoben flüssigen organischen
Verbindung überzogen sind, wobei Natriumperboratteilchen
enthalten sind.
US-A-4 120 812 offenbart eine beschichtete Peroxyverbindung mit
verbesserter Lagerstabilität, wobei die Peroxyverbindungen mit
einem Polyethylenglykolprodukt beschichtet sind.
DE-A-26 51 442 beschreibt Natriumpercarbonat-Schichtpartikel,
die aus einem Natriumpercarbonatkern und einer Umhüllung aus
Natriumperborat bestehen, wobei ein stark entwässertes Natriumperborat
verwendet wird, da hierdurch die Haftfestigkeit auf
Natriumpercarbonat verbessert ist.
Aus der DE-A-28 10 379 ist ein Verfahren zur Herstellung von
stabilisiertem Natriumpercarbonat bekannt, bei dem eine Natriumperboratschicht
auf den Natriumpercarbonatkern aufgebracht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein lagerstabiles
Natriumpercarbonat zu schaffen, das insbesondere auch dann eine
ausreichende Lagerstabilität besitzt, wenn das Natriumpercarbonat
in einem Reinigungsmittel mit geringem Phosphorgehalt oder
keinem Phosphorgehalt bzw. einem Alumosilicat-Reinigungsmittel
verwendet wird, sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird durch ein in Anspruch 1 angegebenes lagerstabiles
Natriumpercarbonat sowie durch das in Anspruch 9 angegebene
Verfahren gelöst.
Die Unteransprüche beschreiben vorteilhafte Ausgestaltungen des
Verfahrens.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung
von lagerstabilem Natriumpercarbonat, das dadurch erhältlich
ist, daß man auf die Oberfläche von Natriumpercarbonat eine
Natriumborat enthaltende Schicht aufbringt, wobei Wasser anwesend
ist, und man das Produkt anschließend bei einer Temperatur
von nicht höher als 160°C trocknet.
Die nachfolgende
Fig. 1 zeigt eine Elektronenmikroskopaufnahme
eines unbeschichteten Natriumpercarbonatpartikels, und
Fig. 2
zeigt eine Elektronenmikroskopaufnahme des beschichteten Natriumpercarbonatteilchens
jeweils in einer 100-fachen Vergrößerung.
Fig. 3 zeigt eine 440fach vergrößerte Aufnahme eines Querschnitts
des beschichteten Natriumpercarbonatteilchens nach Fig. 2,
wobei die Borat enthaltende Beschichtungsschicht auf der
Oberfläche des Teilchens deutlich zu sehen ist. Das Natriumpercarbonat
nach Fig. 2 und 3 ist mit 3,7% Natriummetaboratdihydrat
beschichtet.
Das durch das erfindungsgemäße Verfahren hergestellte lagerstabile
Natriumpercarbonat ist stabilisiert durch eine Beschichtung
mit einem Beschichtungsmittel, enthaltend Natriumborat, insbesondere
Natriummetaborat. Das Beschichtungsmittel kann daneben
noch Sequestrierungsmittel, z. B. Ethylendiamintetraacetat, Nitrilotriacetat
oder Phosphate enthalten.
Die Menge des Beschichtungsmittels liegt vorzugsweise bei
0,1 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Natriumpercarbonat.
Die Menge des Natriumborats in dem Beschichtungsmittel liegt
vorzugsweise bei 10 bis 100 Gew.-%.
Es wurde festgestellt, daß die mit dem Natriumborat beschichteten
Teilchen eine hohe Sprühfähigkeit besitzen und daß
die Natriumpercarbonatbeschichtungswirkung sehr hoch ist
und daß das an der Oberfläche mit dem Natriumborat beschichtete
Natriumpercarbonat in Pulverform oder Granulatform eine
sehr viel höhere Lagerstabilität besitzt als mit Borsäure
beschichtetes Natriumpercarbonat in einem Bleich-Reinigungsmittel.
Die Elektronenmikroskopaufnahmen der Oberflächen
der Natriumpercarbonatteilchen zeigen eine gleichmäßige
Beschichtung mit dem Natriumborat. Diese Tatsache beweist, daß
das Beschichtungsverfahren gemäß der Erfindung hoch wirksam
ist.
Für die Beschichtung des Natriumpercarbonats mit Natriumboraten
gemäß der Erfindung können eingesetzt
werden, z. b. Natriumtetraborat-decahydrat
(Na₂O · B₂O₃ · 10H₂O), Natriumtetraboratpentahydrat
(Na₂O · 2B₂O₃ · 5H₂O), Natriumtetraborat-tetrahydrat
(Na₂O · 2B₂O₃ · 4H₂O), wasserfreies Natriumtetraborat
(Na₂O · 2B₂O₃), Natriumoctaborat-tetrahydrat (Na₂O · 4B₂O₃ · 4H₂O),
Natriumpentaborat-pentahydrat (Na₂O · 5B₂O₃ · 10H₂O),
Natriummetaborat-tetrahydrat (NaBO₂ · 4H₂O) und Natriummetaborat-
dihydrat (NaBO₂ · 2H₂O). Von den oben angegebenen
Natriumboraten werden insbesondere Natriummetaborat-dihydrat
und Natriummetaborat-tetrahydrat bevorzugt.
Das erfindungsgemäß verwendete Beschichtungsmittel kann
verschiedene organische und anorganische Verbindungen in
Kombination zum Natriumborat enthalten. Geeignete anorganische
Verbindungen sind z. B. Natriumcarbonat, Glaubersalz
und Magnesiumsulfat. Geeignete organische Verbindungen
sind z. B. organische hochmolekulare Verbindungen,
wie Polyethylenglykol, Polyvinylpyrrolidon und Hydroxypropylcellulose.
Die Natriumborate können verwendet
werden in Kombination mit einem Sequestrierungsmittel,
z. B. Nitrilotriacetat oder Ethylendiamintetraacetat. Die
Menge des Sequestrierungsmittels liegt vorzugsweise bei
0,01 bis 3 Gew.-%, bezogen auf das Natriumpercarbonat.
Das Natriumpercarbonat kann mit einem
ein Natriumborat enthaltenden Beschichtungsmittel nach üblichen
Verfahren beschichtet werden, z. B. durch Verwendung einer Lösung des Beschichtungsmittels
oder durch Mischen eines pulverförmigen
Beschichtungsmittels mit feuchten oder trockenen
Natriumpercarbonatpulvern oder Granulaten, um eine gleichmäßige
Adsorption herbeizuführen, und dann wird die Mischung
getrocknet. Die beschichteten Natriumpercarbonatteilchen
weisen einen mittleren Teilchendurchmesser von
100 bis 2000 µm, insbesondere 250 bis 1000 µm auf.
Erfindungsgemäß wurde ein Verfahren zur Beschichtung des
Natriumpercarbonats entwickelt das großtechnisch durchgeführt
werden kann und bei dem das Natriumpercarbonat
vollständig mit dem Natriumborat beschichtet ist. Es wurde festgestellt,
daß die Eigenschaften des Natriumborat enthaltenden
Beschichtungsmittels dafür besonders geeignet sind. Ein
besonders vorteilhaftes Verfahren besteht unter Verwendung
von mit Wasser befeuchtetem Natriumpercarbonat, das
dann mit dem das Natriumborat enthaltende pulverförmige Beschichtungsmittel
gemischt wird und daß das Beschichtungsmittel
an dem Natriumpercarbonat adsorbiert wird, und
danach wird das Mittel getrocknet bei Temperaturen, die
nicht unterhalb der Temperatur liegen, bei der das verwendete
Natriumborat schmilzt bzw. zu schmelzen beginnt. Bei
der oben angegebenen Verfahrensweise wird das Natriumborat, wenn
es in Form des pulverförmigen, Kristallwasser enthaltenden
Natriumborats auf das Natriumpercarbonat im feuchten Zustand
aufgesprüht wird und dann bei einer Temperatur nicht
unterhalb der Schmelztemperatur des jeweiligen Natriumborats
getrocknet wird, in dem Kristallwasser gelöst und schmilzt,
und so wird das Natriumpercarbonat vollständig
von dem geschmolzenen Natriumborat umgeben. Die Schmelztemperaturen
der Natriumborate liegen z. B. bei: Na₂B₄O₇ · 10H₂O: 75°C,
NaBO₂ · 4H₂O: 57°C, NaBO₂ · 2H₂O: 90°C.
In dieser Stufe wird das Wasser des Natriumpercarbonats
und das Kristallisationswasser des Natriumborats verdampft und
die Trocknungsstufe gleichzeitig vollendet. Auf diese
Weise wird ein gleichmäßiger Film gebildet, der das Natriumpercarbonat
umhüllt und der Trocknungsvorgang wird beendet.
Üblicherweise kann Natriumpercarbonat bei 40 bis
160°C getrocknet werden. Die Trocknung kann aber auch bei
Temperaturen unter 40°C durchgeführt werden, wobei die
Trocknungszeit dann jedoch entsprechend verlängert wird.
Bei einer Temperatur oberhalb 160°C findet eine unerwünschte
Zersetzung des Natriumpercarbonats statt, und dabei kommt
es zu Sauerstoffverlusten. Die Trocknungstemperatur liegt
vorzugsweise nicht niedriger als die Schmelztemperatur des
verwendeten Natriumborats, aber nicht höher als 160°C.
Die wasserfreien Natriumborate weisen einen höheren Schmelzpunkt
auf als die entsprechenden Hydratverbindungen (z. B.
Na₂B₄O₇ mit einem Schmelzpunkt von 741°C). Die Schmelzpunkte
der wasserfreien Natriumborate sind etwas niedriger aufgrund
des Einflusses der Feuchtigkeit, die in dem angefeuchteten
Natriumpercarbonat enthalten ist. Es können wasserfreie
Natriumborate verwendet werden,
aber auch Natriumborate für die Umhüllung eingesetzt werden, die
Kristallwasser enthalten. Die Menge des Natriumborats in der Natriumboratbeschichtung
liegt bei 0,04 bis 10 W/W-%, vorzugsweise
0,1 bis 5 W/W-% (in Form von Bor) bezogen auf
trockenes Natriumpercarbonat. Vorzugsweise werden kleine
Natriumboratteilchen eingesetzt. Die Teilchengröße des Natriumborats
liegt bei etwa 50 bis 300 µm, vorzugsweise 100 bis 150 µm.
Als Natriumpercarbonat kann das Percarbonat eingesetzt
werden, das durch die übliche Umsetzung von Natriumcarbonat
mit Wasserstoffperoxid und anschließender Dehydratation
gewonnen wird. Dieses Percarbonat hat im feuchten Zustand
einen Feuchtigkeitsgehalt von 7 bis 18%. Da der Feuchtigkeitsgehalt
des Percarbonats für die Umhüllung verwendet
werden kann, kann das so hergestellte feuchte Natriumpercarbonat
als solches in das erfindungsgemäße Verfahren
eingesetzt werden. Der Feuchtigkeitsgehalt des eingesetzten
Natriumpercarbonats liegt jedoch vorzugsweise bei
10 bis 16%. Wenn der Feuchtigkeitsgehalt unterhalb dieser
Grenze liegt, wird das Natriumpercarbonat vorzugsweise
nachbefeuchtet, so daß das pulverförmige Natriumborat gleichmäßig
aufgesprüht werden kann.
Es ist von Vorteil, wenn das Beschichtungsmittel einen
üblichen Stabilisator für Natriumpercarbonat enthält,
z. B. Ethylendiamintetraacetat oder ein Sequestrierungsmittel,
z. B. Nitrilotriacetat, das keinen nachteiligen
Effekt auf die Filmbildung des geschmolzenen Natriumborats ausübt.
Bei der Herstellung des mit einem Natriumborat beschichteten
Natriumpercarbonats kann das Natriumpercarbonat beschichtet
werden durch Besprühen mit einer wäßrigen Lösung des Natriumborats
durch Mischen mit einem Pulver und anschließendem
Trocknen. Da bei diesem Verfahren jedoch trockenes
Natriumpercarbonat verwendet wird, ist es hierbei notwendig,
den Trocknungsvorgang zweimal durchzuführen.
Alternativ dazu kann das Natriumpercarbonat auch beschichtet
werden durch Verwendung eines Natriumpercarbonatpulvers,
das mit Wasser angefeuchtet ist, vorzugsweise
in der Form, wie es bei der Herstellung aus Natriumcarbonat
mit Wasserstoffperoxid aus der wäßrigen Lösung
erhalten wird, d. h. durch Mischen des Natriumpercarbonats
im feuchten Zustand mit pulverförmigem Natriumborat und anschließendem
Trocknen. Dieses Verfahren ist industriell
in großem Maßstab einsetzbar, da es einfach durchführbar
ist und nur geringe Energiemengen erfordert und das Natriumborat
gesondert gelöst werden muß.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden mit der Natriumboratverbindung
umhüllte Natriumpercarbonatteilchen erhalten,
wobei die Beschichtung einheitlich und gleichmäßig ist.
Die so hergestellte erfindungsgemäßen Natriumpercarbonatteilchen
weisen eine hohe Lagerstabilität auf, und zwar
auch dann, wenn die Teilchen in übliche pulverförmige
Reinigungsmittel (spraygetrocknete Reinigungsmittel) oder
auch insbesondere dann, wenn sie in zeolithhaltige phosphorarme
oder phosphorfreie Reinigungsmittel eingemischt werden.
Natriumpercarbonat wird üblicherweise durch Feuchtigkeitseinwirkung
und durch Anwesenheit von Schwermetallsalzen
und andere Verunreinigungen, die im Reinigungsmittel
enthalten sind, zersetzt, so daß der zur Verfügung stehende
Sauerstoffgehalt entsprechend verringert wird. Dieser
Nachteil tritt bei den erfindungsgemäßen Natriumpercarbonatteilchen
nicht auf, so daß die erfindungsgemäß stabilisierten
Teilchen nicht in ihrer Lagerstabilität durch
Feuchtigkeit, durch Bleichaktivierungsmittel, Enzyme,
Aufheller, Duftstoffe usw. beeinträchtigt werden. Auf
diese Weise ist es möglich, mit den erfindungsgemäßen
Mitteln ein hochwertiges Haushaltsbleichmittel mit sehr
guter Lagerstabilität zur Verfügung zu stellen.
Üblicherweise wird nicht behandeltes Natriumpercarbonat
durch Übergangsmetallsalze, z. B. Kobalt-, Eisen- oder
Kupfersalze und durch Gelatisierungsmittel zersetzt. Wenn
Aktivierungsmittel und Natriumpercarbonat im Gemisch
verwendet werden, kommt es ebenfalls zu einer Zersetzungsreaktion,
wobei der Handelswert des Haushaltsreinigungsmittels
beachtlich beeinträchtigt wird aufgrund des
Geruches der freigesetzten Carbonsäure, insbesondere
Essigsäure, die durch die Zersetzung des Aktivierungsmittels
gebildet wird.
Selbst dann, wenn das beschichtete Natriumpercarbonat
eingearbeitet wird in eine Detergentienzusammensetzung
enthaltend ein Enzym oder einen Aufheller,
die üblicherweise zu einer Zersetzung des Natriumpercarbonats
führen, treten keine Beeinträchtigungen der Lagerstabilität
auf. Es können sogar phosphorfreie Waschmittelgemische
hergestellt werden, die das erfindungsgemäße
Natriumpercarbonat in Kombination mit Enzymen und Aufhellern
enthalten, ohne daß die Lagerstabilität beeinträchtigt
wird.
Das Gemisch enthält 0 bis 50 Gew.-% eines oder mehrerer
Builder, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Alkalimetallsalzen
und Alkanolaminsalzen der nachfolgenden
Aufstellung:
- 1) Salze der Phosphorsäuren, z. B. Orthophosphorsäure, Pyrophosphorsäure, Tripolyphosphorsäure, Metaphosphorsäure, Hexametaphosphorsäure oder Phytinsäure.
- 2) Salze der phosphorigen Säure, z. B. Ethan-1,1-diphosphorigesäuren, Ethan-1,2-triphosphorigesäure oder Ethan-1-hydroxy-1,1-diphosphorigesäure und Derivate davon, Ethan-hydroxy-1,1,2-triphosporigesäure, Ethan- 1,2-dicarboxy-1,2-diphosphorigesäure oder Methan- hydroxyphosphorigesäure.
- 3) Salze der Phosphocarbonsäuren, z. B. 2-Phosphorigesäure- butan-1,2-dicarbonsäure, 1-Phosphorigesäure- butan-2,3,4-tricarbonsäure oder α-Methylphosphosuccinsäure.
- 4) Salze der Aminosäuren, z. B. Asparaginsäure und Glutaminsäure.
- 5) Salze der Aminopolyessigsäuren, z. B. Nitrilotriessigsäure, Ethylendiamintetraessigsäure oder Diethylentriaminpentaessigsäure.
- 6) Hochmolekulare Elektrolyte, z. B. Polyacrylsäure, Polyaconitsäure, Polyitaconsäure, Polycitraconsäure, Polyfumarsäure, Polymaleinsäure, Polymesaconsäure, Poly-α- hydroxyacrylsäure, Polyvinylphosphorigesäure, sulfonierte Polymaleinsäure, Maleinsäureanhydrid/Diisobutylencopolymerisat, Maleinsäureanhydrid/Styrolcopolymerisat, Maleinsäureanhydrid/ Methylvinyläthercopolymerisat, Maleinsäureanhydrid/ Ethylencopolymerisat, Maleinsäureanhydrid/Ethylen- vernetztes-Copolymerisat, Maleinsäureanhydrid/Vinylacetatcopolymerisat, Maleinsäureanhydrid/Acrylonitrilcopolymerisat, Maleinsäureanhydrid/Acrylatcopolymerisat, Maleinsäureanhydrid/Butadiencopolymerisat, Maleinsäureanhydrid/ Isoprencopolymerisat, Poly-β-ketocarbonsäure, abgeleitet von Maleinsäureanhydrid und Kohlenstoffmonoxid, Itaconsäure/Ethylencopolymerisat, Itaconsäure/Aconitsäurecopolymerisat, Itaconsäure/Maleinsäurecopolymerisat, Itaconsäure/Acrylsäurecopolymerisat, Malonsäure/Methylencopolymerisat, Mesaconsäure/Fumarsäurecopolymerisat, Ethylenglykol/Ethylenterephthalatcopolymerisat, Vinylpyrrolidon/ Vinylacetatcopolymerisat, 1-Buten-2,3,4-tricarbonsäure/ Itaconsäure/Acrylsäurecopolymerisat, Polyester- polyaldehydcarbonsäure, enthaltend eine quaternäre Ammoniumgruppe, cis-Isomer der Epoxysuccinsäure, Poly- [N,N-bis(carboxymethyl)-acrylamid], Poly(oxycarbonsäuren), Stärke-Succinat, -Maleat oder Terephthalat, Stärkephosphat, Dicarboxystärke, Dicarboxymethylstärke oder Cellulosesuccinat.
- 7) Nicht-dissoziierende höhere Moleküle, z. B. Polyethylenglykol, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon oder im Kaltwasser lösliche urethanisierte Polyvinylalkohole.
- 8) Salze organischer Säuren, wie z. B. Diglykolsäure, Hydroxydiglykolsäure, Carboxymethyloxysuccinsäure, Cyclopentan-1,2,3,4-tetracarbonsäure, Tetrahydrofuran- 1,2,3,4-tetracarbonsäure, Tetrahydrofuran-2,2,5,5-tetracarbonsäure, Citronensäure, Milchsäure oder Weinsäure, carboxymethylierte Produkte der Saccharose, Lactose oder Raffinose, carboxymethyliertes Pentaerythrit, carboxymethylierte Gluconsäure, Kondensate von mehrwertigen Alkoholen oder Zucker mit Malein- oder Succinanhydrid, Kondensate der Hydroxycarbonsäure mit Malein- oder Succinanhydrid Benzolpolycarbonsäuren, z. B. Mellitsäure, Ethan-1,1,2,2-tetracarbonsäure, Ethen-1,1,2,2-tetracarbonsäure, Butan-1,2,3,4-tetracarbonsäure, Propan-1,2,3- tricarbonsäure, Butan-1,4-dicarbonsäure, Oxalsäure, Sulfosuccinsäure, Decan-1,10-dicarbonsäure, Sulfotricarbonsäure, Sulfoitaconsäure, Maleinsäure, Hydroxydisuccinsäure oder Gluconsäure, CMOS oder Builder M.
- 9) Aluminiumsilicate:
Nr. 1
Kristalline Aluminiumsilicate der allgemeinen Formel: x′(M₂′O or M′′O) · Al₂O₃ · y′(SiO₂) · w′(H₂O)worin M′ für ein Alkalimetallatom steht, M′′ für ein Erdalkalimetallatom steht austauschbar mit Calcium und x′, y′ und w′, die jeweils entsprechende Molzahl der entsprechenden Komponente bedeutet gemäß der Forderung 0,7≦x′≦1,5, 0,8≦y′≦6 und worin w′ für eine ganze Zahl steht.
Nr. 2
Reinigungsmittel-Builder der folgenden allgemeinen FormelNa₂O · Al₂O₃ · nSiO₂ · wH₂Oworin n für eine Zahl von 1,8 bis 3,0 steht und w eine ganze Zahl von 1 bis 6 bedeutet.
Nr. 3
Amorphe Aluminiumsilicate der allgemeinen Formelx(M₂O) · Al₂O₃ · y(SiO₂) · w(H₂O)worin M für Natrium und/oder Kalium steht und x, y und w jeweils für die Molzahl der entsprechenden Komponente stehen und zwar nach der folgenden Maßgabe0.7 < x ≦ 1.21.6 ≦ y ≦ 2.8und worin w eine ganze positive Zahl bedeutet einschließlich 0.
Nr. 4
Amorphe Aluminiumsilicate der allgemeinen FormelX(M₂O) · Al₂O₃ · Y(SiO₂) · Z(P₂O₅) · ω(H₂O)worin M für Na oder K und X, Y, Z und ω für die jeweilige Molzahl der jeweiligen Komponente stehen und zwar mit der folgenden Maßgabe:0.20 ≦ X ≦ 1.100.20 ≦ Y ≦ 4.000.001 ≦ Z ≦ 0.80und worin ω eine ganze positive Zahl einschließlich 0 ist.
Nachfolgend wird im einzelnen das Einarbeiten der Alkalimetallsilicate
in das Beschichtungsmittel erläutert.
Die mechanische Festigkeit der Beschichtung auf dem Natriumpercarbonat
wird verbessert, wenn dem aufzuschichtenden
Natriumborat ein Alkalimetallsilicat zugemischt wird.
In diesem Fall besteht keine Gefahr, daß die Beschichtung
während der Handhabung der beschichteten Natriumpercarbonatteilchen
beschädigt wird, insbesondere auch nicht
während des Vermischens mit pulverförmigen Detergentien.
Geeignete Alkalimetallsilicate sind solche der Formel
Na₂O · nSiO₂, worin n für die Molzahl von SiO₂/Na₂O steht
und N vorzugsweise 0,5 bis 4 ist. Geeignete Beispiele
für solche Alkalimetallsilicate sind die wäßrige Lösung
eines kristallinen Natriumsilicats, z. B. Natriumorthosilicat
(2Na₂O ·SiO₂ · xH₂=, n = 0,5), Natriumsesquisilicat
(3Na₂O · 2SiO₂ · xH₂=, n = 0,67), Natriummetasilicat
(Na₂O · SiO₂ · xH₂O, n = 1), die wäßrige Lösung eines amorphen
Natriumsilicats, z. B. Na₂O · nSiO₂ (n = 1-4) und
wasserfreies Natriumsilicatpulver davon.
Die so beschichteten Natriumpercarbonatteilchen zeigen
eine ausgezeichnete Lagerstabilität und zwar selbst dann,
wenn sie in übliche pulverförmige Reinigungsmittel
(sprühgetrocknete Produkte) eingearbeitet sind, insbesondere
aber auch wenn sie in phosphorarme oder phosphorfreie
Detergentien enthaltend Zeolithe eingemischt werden.
Wenn man Natriumborate und Alkalimetallsilicate in Kombination
für die Beschichtung verwendet, weisen die Teilchen eine
besonders hohe Festigkeit auf, ohne daß dadurch die Löslichkeit
des Natriumpercarbonats beeinträchtigt wird. Auf
diese Weise wird sichergestellt, daß die Beschichtung
während des Stadiums des Vermischens mit den pulverförmigen
Detergentien nicht beschädigt wird.
Des weiteren können zu dem Gemisch zugesetzt werden Stabilisatoren
für die Peroxide, z. B. Magnesiumsilicat, Magnesiumsulfat,
Magnesiumoxid und Magnesiumchlorid.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann das
Natriumpercarbonat durch Beschichten mit einem Beschichtungsmittel,
enthaltend ein Natriumborat und eine Magnesiumverbindung,
stabilisiert werden. Neben Natriumborat wird vorzugsweise
Natriummetaborat verwendet. Als Magnesiumverbindung ist insbesondere
eine oder mehrere Verbindungen, ausgewählt aus Magnesiumchlorid,
Magnesiumoxid, Magnesiumsulfat und Magnesiumsilicat,
geeignet.
Des weiteren kann das Beschichtungsmittel ein Sequestrierungsmittel,
z. B. Ethylendiamintetraacetat oder Nitrilotriacetat,
enthalten.
Das Natriumpercarbonat wird verwendet in einer Menge von
vorzugsweise 0,1 bis 30 Gew.-%, bezogen auf die Menge
des Beschichtungsmittels und das Natriumborat wird verwendet in
einer Menge von vorzugsweise 10 bis 95 Gew.-% und die
Magnesiumverbindung in einer Menge von vorzugsweise 5
bis 70 Gew.-%, bezogen auf die Menge des Beschichtungsmittels.
Vorzugsweise wird die Magnesiumverbindung nicht
in einer größeren Menge als das Natriumborat eingesetzt.
Es wurde festgestellt, daß bei der Verwendung eines Beschichtungsmittels
bestehend aus einer Mischung von Natriumborat
und Magnesiumverbindung ein synergistischer Effekt hinsichtlich
der Stabilisierung auftritt und daß das so beschichtete
Natriumpercarbonat, wenn es in ein pulverförmiges
Reinigungsmittel eingearbeitet wird oder in ein Bleichmittel
eingearbeitet wird eine besonders hohe Lagerstabilität
aufweist.
Geeignete Magnesiumverbindungen sind Magnesiumsulfat,
Magnesiumchlorid, Magnesiumoxid, Magnesiumhydroxid,
Magnesiumsilicat, Magnesiumnitrat, Magnesiumphosphat
und Magnesiumcarbonat und zwar im wasserfreien oder in
hydratisiertem Zustand und die Magnesiumsalze der verschiedenen
organischen Säuren. Besonders bevorzugt davon
sind Magnesiumsulfat, Magnesiumchlorid, Magnesiumoxid
und Magnesiumsilicat in wasserfreier oder in hydratisierter
Form.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele näher
erläutert.
Feuchtes Natriumpercarbonat mit einem Feuchtigkeitsgehalt
von 10% und einer mittleren trockenen Teilchengröße von
480 µm (hergestellt durch Umsetzung von Wasserstoffperoxid
mit Natriumcarbonat in wäßriger Lösung) wird in
einen kontinuierlich arbeitenden Mischer mit einer
Zugaberate von 5,3 kg/min gegeben. Des weiteren wird Natriummetaborat-
dihydrat mit einer mittleren Teilchengröße
von 150 µm in den Mischer mit einer Zugaberate
von 0,178 kg/min gegeben. Die Zugabegeschwindigkeiten werden so
eingestellt, daß eine Verweilzeit im Mischer von 5 min
erreicht wird. Das aus dem Mischer ausgetragene Gemisch
wird kontinuierlich einem Fließtrockner zugeführt und
darin bei 130°C getrocknet.
Die Menge des Bors im beschichteten Natriumpercarbonat
beträgt 0,42%, bezogen auf Bor. Das beschichtete
Natriumpercarbonat wird mit verschiedenen
Zusätzen gesmischt und dann wird die Stabilität des
Gemisches untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1
zusammengefaßt. Die Stabilität ist ausgedrückt als
Menge des zur Verfügung gestellten Restsauerstoffs nach
der Lagerung einer Probe in einem mit Löchern ausgerüsteten
Kunststoffbehälter für 24 h bei 50°C und 80%
relativer Luftfeuchtigkeit.
3,4 g feuchtes Natriumpercarbonat mit einem Feuchtigkeitsgehalt
von 12% und einer mittleren trockenen
Teilchengröße von 400 µm und 0,1 kg Natriumborat-decahydrat
werden in einen absatzweise arbeitenden Mischer
gegeben und darin für 1 min vermischt. Die Mischung
wird im Fließtrockner bei 160°C getrocknet. Die Menge
an Bor in dem beschichteten Natriumpercarbonat beträgt
0,40%, berechnet auf Bor.
Zum Vergleich wird das obige Verfahren wiederholt, jedoch
mit der Ausnahme, daß 0,16 kg Natriumcarbonat, 0,78 kg
kolloidale Kieselsäure (SiO₂-Gehalt 20%) und 0,31 kg
Nr. 3 Natriumsilicat als Beschichtungsmittel anstelle von
Natriumborat-Decahydrat verwendet werden. Das so hergestellte
beschichtete Natriumpercarbonat wird mit einer
handelsüblichen Detergentienmischung A (phosphorfreies
Reinigungsmittel, enthaltend Zeolith) im Mischungsverhältnis
von 9 : 1 gemischt und in einem mit Löchern ausgerüsteten
Kunststoffbehälter für 2 Wochen bei
40°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% gelagert. Die
danach noch zur Verfügung stehenden Sauerstoffmengen
werden gemessen um die Stabilität der Produkte zu bestimmen.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengefaßt.
Es wird ein beschichtetes Polycarbonat gemäß
den Beispielen 1 und 2 hergestellt und dann einem Lagerstabilitätstest
unterzogen, und zwar nach folgenden Bedingungen:
- (1) 10 Gew.-% des beschichteten PC werden gemischt mit einem handelsüblichen Detergens B (phosphorfreies Detergens enthaltend Zeolith)
- (2) 10 Gew.-% des beschichteten PC werden gemischt mit einem handelsüblichen Detergens C (phosphorhaltiges Detergens enthaltend Natriumtripolyphosphat).
10 g eines jeden Gemisches werden in einen 50 cm³ großen
Kunststoffbehälter gegeben. Dann wird der Behälter verschlossen
und für 14 Tage bei 40°C und 80% relativer
Luftfeuchtigkeit stehen gelassen und danach wird der
noch abspaltbare Sauerstoffrest gemäß der folgenden
Gleichung ermittelt:
Zur Verfügung gestellter Sauerstoffrestgehalt (%)=
Die zur Verfügung gestellte Sauerstoffmenge wurde gemessen
durch Titration mit 0,1 n Kaliumpermanganatlösung.
Zum Vergleich wird unbeschichtetes PC (1), erhalten
durch Trocknen von feuchtem PC und (2) Natriumperborat
(PB) zusätzlich zu dem beschichteten PC untersucht.
100 g Natriumpercarbonat werden in einen Mischer mit
Rührer gegeben, dann wird eine 25%ige wäßrige Lösung
von 5 g Natriummetaborat-tetrahydrat (NaBO₂ · 4 H₂O)
(hergestellt durch Lösen unter Erwärmen) auf das mit
einer Geschwindigkeit von 250 UpM gerührte Natriumpercarbonat
gesprüht. Nach einem Rührvorgang von 10 min
wird die Mischung mit Warmluft getrocknet um das beschichtete Natriumpercarbonat herzustellen.
Zum Vergleich wird ein mit Borsäure beschichtetes Natriumpercarbonat hergestellt (2,4 g Borsäure pro 100 g
Natriumpercarbonat).
10 Gew.-% des beschichteten Natriumpercarbonats werden
homogen mit einer phosphorfreien pulverförmigen Reinigungsmittelmischung
der folgenden Zusammensetzung gemischt um
ein Bleich-Reinigungsmittel herzustellen.
| Phosphorfreies Bleich-Reinigungsmittel | |
| Gew.-% | |
| Natriumdodecylbenzolsulfonat | |
| 20,0 | |
| synthetisches Zeolith (Typ 4A) | 20,0 |
| Natriumsilicat (JIS Nr. 2) | 10,0 |
| Natriumcarbonat | 5,0 |
| fluoreszierender Farbstoff | 0,5 |
| Natriumsalz der Carboxymethylcellulose | 1,0 |
| Enzym (Alcalase) | 0,3 |
| Natriumpercarbonat (beschichtet mit Natriummetaborat gemäß der Erfindung) | 10,0 |
| Wasser | 5,0 |
| Natriumsulfat | Ausgleichsmenge |
| insgesamt | 100 |
Drei Proben gemäß der obigen Zusammensetzung
und zum Vergleich eine mit Borsäure beschichtete und eine unbeschichtete Natriumpercarbonatprobe
werden wie in Beispiel 3 angegeben gelagert und dann
wird die Stabilität gemessen. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 3 zusammengefaßt.
Beschichtungsmenge an NaBO₂: 2,4%.
Die Ergebnisse der Tabelle 3 zeigen, daß die Stabilität
der erfindungsgemäß beschichteten Natriumpercarbonatprobe erheblich besser ist als
die mit Borsäure beschichtete Probe. Beachtlich ist
auch, daß die erfindungsgemäß beschichtete Natriumpercarbonatprobe eine hohe Stabilität
aufweist, obwohl das Reinigungsmittel ein absolut phosphorfreies
Reinigungsmittel, das Zeolith enthielt.
Natriumpercarbonat wird mit einem Gemisch
aus Natriummetaborat mit anderen Beschichtungsmitteln
in der gleichen Weise wie in Beispiel 4 angegeben,
beschichtet. Die verwendeten Beschichtungsmittel sind nachfolgend
aufgeführt. Die Mengen der Beschichtungsmittel
sind in Gew.-% angegeben, bezogen auf das Natriumpercarbonat.
- (1) 5% Natriummetaborat (NaBO₂ · 4 H₂O) + 5% Polyethylenglykol (PEG, MG: 6000)
- (2) 5% Natriummetaborat + 5% Natriumcarbonat
- (3) 5% Natriummetaborat + 0,5% Dinatriumethylendiamintetraacetat (EDTA)
- (4) 5% Natriummetaborat + 0,5% EDTA. Di-triethanolaminsalz und
- (5) 5% Natriummetaborat + 0,5% Trinatriumnitrilotriacetat (NTA).
Sechs Proben und zwar fünf Proben mit einer Beschichtung
wie oben angegeben und eine nicht beschichtete Natriumpercarbonatprobe
werden in das gleiche phosphorfreie
Reinigungsmittel gemäß Beispiel 4 eingemischt, wobei
die Menge des Natriumpercarbonats 10 Gew.-% beträgt. Die
erhaltenen Gemische werden dann den gleichen Lagerbedingungen
unterzogen, wie in Beispiel 4 angegeben. Die Ergebnisse
nach der Lagerung sind in Tabelle 4 zusammengefaßt.
Die Ergebnisse der Tabelle zeigen, daß wenn Natriummetaborat
in Kombination mit anderen Beschichtungsmitteln
verwendet wird, eine sehr gute Lagerstabilität des Natriumpercarbonats
erreicht wird. Insbesondere dann, wenn
Natriummetaborat zusammen mit einer organischen
hochmolekularen Verbindung, z. B. PEG oder einem
Sequestrierungsmittel, z. B. EDTA oder NTA verwendet wird, wird über
einen synergistischen Effekt eine besonders gute Lagerstabilität
erreicht.
Die Löslichkeiten, die Druckfestigkeit und die Zerfallseigenschaften
des beschichteten Natriumpercarbonats gemäß
Beispiel 5 werden untersucht. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 5 zusammengefaßt.
Zu 1 l Stadtwasser in einem 1 l-Becher wurde
1 g granuliertes Natriumpercarbonat zugegeben und
die Mischung wird mit 200 UpM gerührt. Es wird die
Zeit gemessen bis die gemessene elektrische Leitfähigkeit
der Lösung nach dem Beginn des Rührens konstant ist.
Eine bestimmte Menge einer Probe wird
unter gegebenen Bedingungen zusammengedrückt. Es wird
die Belastung gemessen, die notwendig ist, um die Pulvermenge
um 1 cm zusammenzudrücken. Die Aufzeichnung wird
mit einem autographischen Aufzeichnungsgerät vorgenommen.
100 g einer Probe, die durch ein
Sieb einer Maschengröße von 1,65 mm gesiebt worden ist,
aber nicht durch ein Sieb einer Maschengröße von 0,178 mm
hindurchging, werden in eine 500 ml Kunststoffflasche
mit weitem Hals gegeben. Dann werden 50 g Stahlkugeln
mit einem Durchmesser von 3 mm in die Flasche gefüllt
und die Flasche verschlossen. Danach wird die Flasche
in eine Schüttelvorrichtung eingeklemmt und mit 360 UpM
für 10 min bei einer Amplitude von 4,5 cm geschüttelt.
Die Zerfallseigenschaften werden in der Menge
(Gew.-%) der Probe ausgedrückt, die nach dem Schüttelvorgang durch
ein Sieb mit einer Maschenweite von 0,178 mm gesiebt
wurde. Je kleiner die Menge in Gew.-% ist, die durchgesiebt
werden kann, desto beser sind die Festigkeitseigenschaften
des Pulvers.
Die Ergebnisse der Tabelle 5 zeigen, daß die Löslichkeit,
die Druckfestigkeit und die Zerfallseigenschaft des Natriumpercarbonats
durch die Beschichtung nicht beeinträchtigt
worden ist.
20 kg eines feuchten Natriumpercarbonats werden in einen
Zentrifugaldiffusionsmischer gegeben (FKM-130 D, T. M.
Engineering Co., Ltd.). Ein pulverförmiges Beschichtungsmittel
wird unter Rühren zugegeben und das Gemisch
wird insgesamt 10 min vermischt. Dann wird das beschichtete
Natriumpercarbonat herausgenommen und mit
Warmluft getrocknet.
Als Beschichtungsmittel werden die folgenden Verbindungen
verwendet:
- (1) 5% Natriummetaborat (NaBO₂ · 4 H₂O) + 0,5% EDTA · 2 TEA
- (2) 4,54% Borax (Na₂B₄O₇ · 10 H₂O) + 0,5% EDTA · 2 TEA und
- (3) 2,4% Borsäure (H₃BO₃) + 0,5 EDTA · 2 TEA
Die Prozentangaben beziehen sich auf Gew.-%, bezogen auf
Natriumpercarbonat.
Es werden drei Proben, und zwar zwei beschichtete Natriumpercarbonatproben
und eine Vergleichsprobe und eine
unbeschichtete Natriumpercarbonatprobe gezogen und dann
in einer Menge von 10 Gew.-% in die nachfolgende phosphorfreie
Reinigungsmittelmischung in der gleichen Weise
wie in den Beispielen 4 und 5 angegeben eingemischt.
Es wird die Lagerstabilität wie in Beispiel 4
angegeben untersucht und die Ergebnisse sind in der nachfolgenden
Tabelle 6 zusammengefaßt. Daneben wird die Restaktivität
des Enzyms (2,0 M Alcalase), das in das Gemisch eingearbeitet
worden ist, ebenfalls bestimmt. Die enzymatische
Restaktivität wird bestimmt nach der folgenden Formel:
Enzymatische Restaktivität in %=
Die Methode zur Messung der Restaktivität von Enzymen ist
in J.B.C. 244 (4), Seiten 789-793 (1969) und
Analyst 96, Seiten 159-163 (1971) beschrieben.
| Phosphorfreies Bleich-Reinigungsmittel | |
| Gew.-% | |
| Natriumdodecylbenzolsulfonat | |
| 20,0 | |
| synthetisches Zeolith (Typ 4A) | 20,0 |
| Natriumsilicat (JIS Nr. 2) | 10,0 |
| Natriumcarbonat | 5,0 |
| fluoreszierender Farbstoff | 0,5 |
| Natriumsalz der Carboxymethylcellulose | 1,0 |
| Enzym (2,0 M Alcalase) | 0,3 |
| Natriumpercarbonat (beschichtet) | 10,0 |
| Wasser | 5,0 |
| Natriumsulfat | als Ausgleichsmenge |
| insgesamt | 100 |
Die Ergebnisse der Tabelle 6 zeigen, daß die
hergestellten phosphorfreien Bleich-Reinigungsmittel 1 und 2
eine extrem hohe Stabilität hinsichtlich des Natriumpercarbonats
und des Enzyms aufweisen, obwohl sie Zeolith enthalten.
In ein pulverförmiges Bleichmittel der folgenden Zusammensetzung werden 10 Gew.-% des erfindungsgemäß
beschichteten Natriumpercarbonats gemäß Beispiel 7
(Natriumpercarbonat beschichtet mit NaBO₂ · 4 H₂O
oder Na₂B₄O₇ · 10 H₂O) oder eine oder zwei Vergleichsproben
(Natriumpercarbonat beschichtet mit H₃BO₃ oder unbeschichtetes
Natriumpercarbonat) eingearbeitet. Die Lagerstabilität
und die Restenzymaktivität (2,0 M Alcalase) werden untersucht.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 zusammengefaßt.
Die Untersuchungsmethoden sind die gleichen, wie in den
Beispielen 4 und 7 angegeben.
| Bleich-Reinigungsmittel | |
| Gew.-% | |
| Natriumdodecylbenzolsulfonat | |
| 20,0 | |
| Natriumtripolyphosphat | 18,0 |
| Natriumsilicat (JIS Nr. 2) | 10,0 |
| Natriumcarbonat | 5,0 |
| fluoreszierender Farbstoff | 0,5 |
| Natriumsalz der Carboxymethylcellulose | 0,5 |
| Enzym (2,0 M Alcalase) | 0,3 |
| Natriumpercarbonat | 10,0 |
| Wasser | 5,0 |
| Natriumsulfat | bis zum Ausgleich |
| insgesamt | 100 |
Die Bleich-Reinigungsmittel in diesem Beispiel enhalten
STPP, das in üblichen Reinigungsmitteln enthalten ist.
Die Proben 1 und 2 die das lagerstabile Natriumpercarbonat gemäß der Erfindung enthielten
sind auch in Anwesenheit von Natriumtripolyphosphat
lagerstabil.
100 g Natriumpercarbonat werden in einen Schüttelmischer
gegeben. Dann werden 5 g Natriummetaborat (Na₂BO₂ · 4 H₂O
hergestellt durch Lösen von Metaborat in Wasser unter
Erwärmen) in Form einer 25%igen wäßrigen Lösung und 1 g
(bezogen auf Feststoff) Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (NH₂O · 2 SiO₂ · aq)
in Form einer 25%igen wäßrigen Lösung auf
das Natriumpercarbonat gesprüht, das mit einer Umdrehung
von 250 UpM gerührt wird. Nach 10minütigem Rühren wird
das Natriumpercarbonat mit Warmluft getrocknet, um das
beschichtete Material herzustellen.
Zum Vergleich wird Natriumpercarbonat beschichtet mit
7,1 g Natriummetaborat Na₂BO₂ · 4 H₂O pro 100 g Ausgangsmaterial,
mit 3,4 g Borsäure pro 100 g Ausgangsmaterial,
2,4 g Borsäure und 1 g JIS Nr. 3 Natriumsilicat pro
100 g Ausgangsmaterial und
mit 3,4 g bezogen auf Feststoff JIS Nr. 3 Natriumsilicat
bezogen auf 100 g Ausgangsmaterial.
10 Gew.-% der jeweiligen beschichteten Proben werden
gleichmäßig in ein pulverförmiges phosphorfreies Reinigungsmittel
der folgenden Zusammensetzung eingemischt
um das folgende Bleich-Reinigungsmittel herzustellen:
| Phosphorfreies Bleich-Reinigungsmittel | |
| Gew.-% | |
| Natriumdodecylbenzolsulfonat | |
| 20,0 | |
| synthetisches Zeolith (Typ 4A) | 20,0 |
| Natriumsilicat (JIS Nr. 2) | 10,0 |
| Natriumcarbonat | 5,0 |
| fluoreszierender Farbstoff | 0,5 |
| Natriumsalz der Carboxymethylcellulose | 1,0 |
| Enzym (Alcalase) | 0,3 |
| Natriumpercarbonat | 10,0 |
| Wasser | 5,0 |
| Natriumsulfat | bis zum Ausgleich |
| insgesamt | 100 |
Die sechs Proben mit den verschiedenen Beschichtungen
und zum Vergleich eine beschichtete Probe in der Mischung
mit der obigen Reinigungsmittelzusammensetzung
werden hinsichtlich der Lagerstabilität untersucht. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 8 zusammengefaßt.
Die Ergebnisse der Tabelle zeigen, daß die zur Verfügung
gestellte Restsauerstoffmenge bei den
Beispielen, die das erfindungsgemäß hergestellte lagerstabile Natriumpercarbonat enthalten, höher ist, als bei den Verleichsbeispielen 3
bis 7 und daß diese Beispiele hinsichtlich
der Beschichtungswirkung denen der Vergleichsbeispiele
3 bis 6 überlegen sind.
Die verwendeten Bleichmittel enthalten kein Phosphat,
sondern ein Zeolith und trotzdem sind die erfindungsgemäßen
Proben stabil.
Die Löslichkeit, die Druckfestigkeit und die Zerfallseigenschaft
der beschichteten Natriumpercarbonatproben gemäß
Beispiel 9 wurden untersucht. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 9 zusammengefaßt.
Die Ergebnisse der Tabelle 9 zeigen, daß die Löslichkeit
im wesentlichen unverändert ist, obwohl das Natriumpercarbonat
gemäß der Erfindung beschichtet worden ist und daß
die Zerfallseigenschaft der Teilchen beachtlich verbessert
wird, wenn die Beschichtung mit Natriummetaborat und Natriumsilicat
gemäß dem erfindungsgemäßen Beispiel vorgenommen
wird.
Natriumpercarboant wird gemäß dem Verfahren von Beispiel
9 unter Verwendung verschiedener Natriumsilicate
in Kombination mit Natriummetaborat beschichtet. Die Zusammensetzung
der Beschichtungsmittel ist nachfolgend aufgeführt:
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumorthosilicat,
(bezogen auf Feststoffbasis)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriummetasilicat, (bezogen auf Feststoffbasis)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat, (JIS No. 1) (bezogen auf Feststoffbasis)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat, (JIS No. 2) (bezogen auf Feststoffbasis)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat, (JIS No. 3) (bezogen auf Feststoffbasis) und
7,1% NaBO₂ · 4 H₂O
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriummetasilicat, (bezogen auf Feststoffbasis)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat, (JIS No. 1) (bezogen auf Feststoffbasis)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat, (JIS No. 2) (bezogen auf Feststoffbasis)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat, (JIS No. 3) (bezogen auf Feststoffbasis) und
7,1% NaBO₂ · 4 H₂O
Die obigen sechs beschichteten Natriumpercarbonatproben
und eine unbeschichtete Vergleichsprobe werden in einer
Menge von 10 Gew.-% in eine phosphorfreie Bleich-Reinigungsmittelmischung
gemäß der Zusammensetzung nach Beispiel
9 eingearbeitet. Die Lagerstabilität der Proben
wird in der gleichen Weise wie in Beispiel 9 angegeben
untersucht. Des weiteren werden die sieben Natriumpercarbonatproben
noch einer Zerfallsuntersuchung in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 10 angegeben untersucht.
Nach der Beendigung des Zerfallstests werden die dabei erhaltenen
Produkte einer weiteren Untersuchung der Lagerstabilität
unterzogen. Die Ergebnisse sind in Tabelle
10 zusammengefaßt.
Die Ergebnisse der Tabelle 10 zeigen, daß die
Proben 1 bis 5 eine sehr gute Lagerstabilität
aufgrund der Beschichtung aufweisen. Bei Verwendung
einer Beschichtung aus Natriumborat und Silicat weisen die beschichteten
Teilchen eine Festigkeit auf, die mit einer
Beschichtung aus Natriumborat allein nicht erreicht werden kann.
Die Ergebnisse aus der Untersuchung der Lagerstabilität
nach der Zerfallsuntersuchung zeigen, daß die Widerstandsfähigkeit
der beschichteten Teilchen verbessert ist
und daß die beschichteten Teilchen während des Mischens
mit der Reinigungsmittelmischung und auf dem Transport
hinsichtlich der Lagerstabilität kaum beeinträchtigt
werden und zwar auch dann nicht, wenn sie während des
Transports zerkleinert werden.
Natriumpercarbonat wird nach dem Verfahren von Beispiel
9 beschichtet, jedoch mit der Ausnahme, daß Natriummetaborat
und Natriumsilicat als Gemisch
mit anderen Beschichtungsmitteln wie unten angegeben verwendet werden.
Die Menge des Beschichtungsmittels ist in Gew.-% angegeben,
bezogen auf Natriumpercarbonat:
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3)
(bezogen auf Feststoffbasis)+5% Polyethylenglykol
(PEG, MG+6000)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis)+5% Natriumcarbonat
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis)+0,5% Dinatriumethylendiamintetraacetat (EDTA)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis)+0,5% EDTA, Di(triethanol- amin)-salz und
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis)+0,5% Trinatriumnitrilotriacetat (NTA)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis)+5% Natriumcarbonat
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis)+0,5% Dinatriumethylendiamintetraacetat (EDTA)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis)+0,5% EDTA, Di(triethanol- amin)-salz und
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis)+0,5% Trinatriumnitrilotriacetat (NTA)
Die obigen fünf Proben und eine unbeschichtete Natriumpercarbonatvergleichsprobe
werden in einer Menge von
10 Gew.-% in ein phosphorfreies Bleich-Reinigungsmittel
der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 9 angegeben
eingearbeitet. Die Lagerstabilität wird in der gleichen
Weise wie in Beispiel 9 angegeben untersucht. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 11 zusammengefaßt.
Die Ergebnisse der Tabelle 11 zeigen, daß Natriumpercarbonat
auch dann eine gute Lagerstabilität aufweist,
wenn es mit Natriumperborat, Natriumsilicat und anderen
Beschichtungsmitteln in Kombination beschichtet ist.
Ein besonders guter Stabilitätseffekt kann erreicht werden
bei einem Beschichtungsgemisch aus Natriumsilicat,
einer organischen hochmolekularen Verbindung, z. B. PEG
oder einem Sequestriermittel, wie EDTA oder NTA. Hierbei
wird offenbar ein synergistischer Stabilitätseffekt erreicht.
20 kg feuchtes Natriumpercarbonat werden in einen Zentrifugaldiffusionsmischer gegeben (FKM-130D, T. M. Engineering
Co., Ltd.) und dann wird ein pulverförmiges Beschichtungsmittel
unter Rühren zugegeben. Die Mischung
wird insgesamt für 10 min gerührt, dann wird
das beschichtete Natriumpercarbonat herausgenommen und
mit Warmluft getrocknet. Es werden die folgenden Beschichtungsmittel
verwendet:
5% Natriummetaborat (NaBO₂ · 4 H₂O) + 1% Natriumsilicat
(JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis) +
0,5% EDTA · 2 TEA
4,54% Borax (Na₂B₄O₇ · 10 H₂O) + 1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis) + 0,5% EDTA · 2 TEA und
2,4% Borsäure (H₃BO₃) + 1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis) + 0,5% EDTA · 2 TEA.
4,54% Borax (Na₂B₄O₇ · 10 H₂O) + 1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis) + 0,5% EDTA · 2 TEA und
2,4% Borsäure (H₃BO₃) + 1% Natriumsilicat (JIS Nr. 3) (bezogen auf Feststoffbasis) + 0,5% EDTA · 2 TEA.
Die Prozentangaben beziehen sich auf Gew.-%, bezogen
auf Natriumpercarbonat.
10 g der obigen drei beschichteten Natriumpercarbonatproben
und eine unbeschichtete Natriumpercarbonatvergleichsprobe
werden in ein phosphorfreies Bleich-Reinigungsmittel
der Zusammensetzung gemäß den Beispielen 9 und 10
eingearbeitet um die nachfolgenden Mischungen herzustellen.
Dann wird die Lagerstabilität der Proben wie in Beispiel 9
untersucht und die Ergebnisse sind in der Tabelle 12 zusammengefaßt.
Des weiteren wird die Restenzymaktivität
(Alcalase 2,0 M) untersucht.
| Phosphorfreies Bleich-Reinigungsmittel | |
| Gew.-% | |
| Natriumdodecylbenzolsulfonat | |
| 20,0 | |
| synthetisches Zeolith (Typ 4A) | 20,0 |
| Natriumsilicat (JIS Nr. 2) | 10,0 |
| Natriumcarbonat | 5,0 |
| fluoreszierender Farbstoff | 0,5 |
| Natriumsalz der Carboxymethylcellulose | 1,0 |
| Enzym (Alcalase 2,0 M) | 0,3 |
| Natriumpercarbonat (beschichtet) | 10,0 |
| Wasser | 5,0 |
| Natriumsulfat | bis zum Ausgleich |
| insgesamt | 100 |
Die Ergebnisse der Tabelle 12 zeigen, daß Natriumpercarbonat
und auch das Enzym eine sehr gute Stabilität besitzen
und zwar selbst dann, wenn
den Bleich-Reinigungsmitteln 1 und 2 Zeolith zugemischt
ist.
In ein pulverförmiges Bleich-Reinigungsmittel gemäß der
nachfolgenden Zusammensetzung werden 10 Gew.-% des
erfindungsgemäß beschichteten Natriumpercarbonats gemäß
Beispiel 13 und zwei Vergleichsproben (eine beschichtet
mit H₃BO₃ in Kombination mit Natriumsilicat und hergestellt
gemäß Beispiel 5 und eine zweite Probe unbeschichtet)
eingearbeitet. Die Lagerstabilität wird in gleicher
Weise wie in den Beispielen 9 und 13 beschrieben untersucht.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 13
zusammengefaßt.
| Bleich-Reinigungsmittel | |
| Gew.-% | |
| Natriumdodecylbenzolsulfonat | |
| 20,0 | |
| Natriumtripolyphosphat | 18,0 |
| Natriumsilicat (JIS Nr. 2) | 10,0 |
| Natriumcarbonat | 5,0 |
| fluoreszierender Farbstoff | 0,5 |
| Natriumsalz der Carboxymethylcellulose | 0,5 |
| Enzym (Alcalase 2,0 M) | 0,3 |
| Natriumpercarbonat | 10,0 |
| Wasser | 5,0 |
| Natriumsulfat | bis zum Ausgleich |
| insgesamt | 100 |
Die erfindungsgemäß hergestellten Proben weisen eine sehr gute Lagerstabilität
auf, obwohl das Detergentiengemisch STPP
enthält. Die Ergebnisse zeigen, daß die erfindungsgemäß hergestellten
Substanzen eine gute Lagerstabilität aufweisen und zwar
unabhängig davon, ob ein Zeolith in dem Detergentiengemisch
anwesend ist oder nicht.
100 g Natriumpercarbonat werden in einen Schüttelmischer
gegeben und dann werden 5 g Natriummetaborat-tetrahydrat
(NaBO₂ · 4 H₂O), hergestellt durch Lösen des Metaborats in
Wasser unter Erwärmen) in Form einer 25%igen wäßrigen
Lösung und 1 g wasserfreies Magnesiumsulfat in Form
einer 25%igen wäßrigen Lösung auf das Natriumpercarbonat
werden unter Rühren bei 250 UpM aufgesprüht. Nach einer
Gesamtrührzeit von 10 min wird das Natriumpercarbonat
mit Warmluft getrocknet um das beschichtete Produkt
herzustellen.
Zum Vergleich wird Natriumpercarbonat beschichtet mit
nur Natriummetaborat (7,1 g NaBO₂ · 4 H₂O pro 100 g
Natriumpercarbonat), mit 3,4 g Borsäure pro 100 g
Percarbonat, mit 2,4 g Borsäure und 1 g Magnesiumsulfat
pro 100 g Percarbonat und 3,4 g MgSO₄ pro 100 g Percarbonat.
Es wird jeweils wasserfreies MgSO₄ verwendet.
Jeweils 10 Gew.-% der so hergestellten beschichteten
Natriumpercarbonatproben werden gleichmäßig in ein pulverförmiges
phosphorfreies Reinigungsmittel eingemischt,
um eine Zusammensetzung wie nachfolgend angegeben herzustellen.
| Phosphorfreies Bleich-Reinigungsmittel | |
| Gew.-% | |
| Natriumdodecylbenzolsulfonat | |
| 20,0 | |
| synthetisches Zeolith (Typ 4A) | 20,0 |
| Natriumsilicat (JIS Nr. 2) | 10,0 |
| Natriumcarbonat | 5,0 |
| fluoreszierender Farbstoff | 0,5 |
| Natriumsalz der Carboxymethylcellulose | 1,0 |
| Enzym (Alcalase) | 0,3 |
| Natriumpercarbonat | 10,0 |
| Wasser | 5,0 |
| Natriumsulfat | bis zum Ausgleich |
| insgesamt | 100 |
Sechs der wie oben angegeben beschichteten Proben und
eine unbeschichtete Vergleichsprobe werden hinsichtlich
der Lagerstabilität untersucht. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 14 zusammengefaßt.
Die Ergebnisse der Tabelle 14 zeigen, daß die
Proben, die ein erfindungsgemäß hergestelltes Natriumpercarbonat, beschichtet
mit Natriummetaborat und Magnesiumsulfat enthalten, eine
erheblich bessere Stabilität aufweisen als die Vergleichsbeispiele 8 bis 12.
Die Proben sind hinsichtlich der Beschichtung
denen der Vergleichsproben 8 bis 11 weit
überlegen. Die Stabilität ist bei den vorliegenden Proben
gegeben, obwohl es sich hierbei um phosphorfreie
Detergentien handelt.
Natriumpercarbonat wird wie in Beispiel 15 angegeben
mit verschiedenen Magnesiumverbindungen in Kombination
mit Natriummetaborat beschichtet. Die Beschichtungsmittel
sind nachfolgend aufgelistet:
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgSO₄ (bezogen auf
wasserfreier Feststoffbasis)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgCl₂ (bezogen auf wasserfreie Feststoffbasis)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% 2 MgO · 3 SiO₂ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgO (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis) und
7,1% NaBO₂ · 4 H₂O.
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgCl₂ (bezogen auf wasserfreie Feststoffbasis)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% 2 MgO · 3 SiO₂ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgO (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis) und
7,1% NaBO₂ · 4 H₂O.
10 Gew.-% der obigen fünf Proben plus einer unbeschichteten
Natriumpercarbonatvergleichsprobe werden in ein phosphorfreies
Bleich-Reinigungsmittel in der gleichen
Weise wie in Beispiel 15 angegeben, eingearbeitet. Es wird die
Lagerstabilität in der gleichen Weise wie in Beispiel 15
angegeben untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 15
zusammengefaßt.
Die Ergebnisse der Tabelle 15 zeigen, daß die
Proben 1 bis 4 eine sehr gute Lagerstabilität
besitzen.
Natriumpercarbonat wird wie in Beispiel 15
angegeben mit der Ausnahme beschichtet, daß Natriummetaborat und
Magnesiumsulfat in Kombination mit anderen
Beschichtungsmitteln verwendet wurden. Die Menge des aufgeschichteten
Mittels ist in Gew.-% angegeben, bezogen auf Natriumpercarbonat:
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgSO₄ (auf wasserfreier Substanzbasis)+5%
Polyethylenglykol (PEG, MG=6000)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgSO₄ (auf wasserfreier Feststoffbasis)+5% Natriumcarbonat
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgSO₄ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis)+0,5% Dinatriumethylendiamintetraacetat (EDTA · 2 Na)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgSO₄ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis)+0,5% EDTA · Di (triethanolamin)-salz (2 TEA) und
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgSO₄ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis)+0,5% Trinatriumnitrilotriacetat (NTA · 3 Na).
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgSO₄ (auf wasserfreier Feststoffbasis)+5% Natriumcarbonat
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgSO₄ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis)+0,5% Dinatriumethylendiamintetraacetat (EDTA · 2 Na)
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgSO₄ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis)+0,5% EDTA · Di (triethanolamin)-salz (2 TEA) und
5% NaBO₂ · 4 H₂O+1% MgSO₄ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis)+0,5% Trinatriumnitrilotriacetat (NTA · 3 Na).
10 Gew.-% der obigen fünf beschichteten Proben und einer
unbeschichteten Natriumpercarbonatvergleichsprobe werden
in ein phosphorfreies Bleich-Reinigungsmittel
der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 15
angegeben, eingearbeitet. Die Lagerstabilitäten werden in analoger
Weise wie in Beispiel 15 angegeben untersucht. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 16 zusammengefaßt.
Die Ergebnisse der Tabelle 16 zeigen, daß die erfindungsgemäßen
Beispiele 1 bis 5 eine sehr gute Lagerstabilität
im Verhältnis zur Vergleichsprobe aufweisen. Bei den
Beschichtungsmitteln tritt offenbar ein synergistischer
Effekt hinsichtlich der Stabilisierung des Percarbonats auf.
Die Löslichkeit, die Druckfestigkeit und die Zerfallseigenschaften
der beschichteten Natriumpercarbonatproben
gemäß Beispiel 17 wurden untersucht. Die Ergebnisse sind
in Tabelle 17 zusammengefaßt.
Die Ergebnisse von Tabelle 17 zeigen, daß die entsprechenden
Eigenschaften bei den beschichteten Percarbonatteilchen
in etwa die gleichen sind wie die vom unbeschichteten
Natriumpercarbonat.
20 kg feuchtes Natriumpercarbonat wird in einen Zentrifugaldiffusionsmischer
gegeben und dann wird ein pulverförmiges
Beschichtungsmittel unter Rühren hinzugefügt.
Die Mischung wird über eine Gesamtzeit von 10 min durchgeführt
und dann wird das beschichtete Natriumpercarbonat
mit Warmluft getrocknet. Es werden folgende Beschichtungsmittel
verwendet:
5% Natriummetaborat (NaBO₂ · 4 H₂O)+1% MgSO₄
(bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis)+0,5%
EDTA · 2 TEA,
4,54% Borax (Na₂B₄O₇ · 10 H₂O)+1% MgSO₄ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis)+0,5% EDTA · 2 TEA und
2,4% Borsäure (H₃BO₃)+1% MgSO₄ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis)+0,5% EDTA · 2 TEA
4,54% Borax (Na₂B₄O₇ · 10 H₂O)+1% MgSO₄ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis)+0,5% EDTA · 2 TEA und
2,4% Borsäure (H₃BO₃)+1% MgSO₄ (bezogen auf wasserfreier Feststoffbasis)+0,5% EDTA · 2 TEA
Alle Prozentangaben sind Gew.-%, bezogen auf Natriumpercarbonat.
10 Gew.-% der obigen drei Proben und einer unbeschichteten
Vergleichsprobe werden in ein phosphorfreies Bleich-Reinigungsmittel
eingemischt, um ein Gemisch der folgenden
Zusammensetzung herzustellen. Die Lagerstabilität der
Proben wird in analoger Weise wie in Beispiel 15 angegeben
untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 18
zusammengefaßt. Des weiteren wird die Restenzymaktivität
(Alcalase 2,0 M) des Reinigungsmittelgemisches untersucht.
| Phosphorfreies Bleich-Reinigungsmittel | |
| Gew.-% | |
| Natriumdodecylbenzolsulfonat | |
| 20,0 | |
| synthetisches Zeolith (Typ 4A) | 20,0 |
| Natriumsilicat (JIS Nr. 2) | 10,0 |
| Natriumcarbonat | 5,0 |
| fluoreszierender Farbstoff | 0,5 |
| Natriumsalz der Carboxymethylcellulose | 1,0 |
| Enzym (Alcalase 2,0 M) | 0,3 |
| Natriumpercarbonat (beschichtet) | 10,0 |
| Wasser | 5,0 |
| Natriumsulfat | bis zum Ausgleich |
| insgesamt | 100 |
Die Ergebnisse der Tabelle 18 zeigen, daß die
Proben 1 und 2 die das lagerstabile Natriumpercarbonat enthalten eine gute Lagerstabilität und Enzymstabilität
aufweisen, obwohl die Gemische Zeolith enthalten.
10 Gew.-% der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren beschichteten Natriumpercarbonatproben
nach Tabelle 18 und zwei Vergleichsproben
mit einer Beschichtung von H₃BO₃ und MgSO₄, hergestellt
nach Beispiel 5 und eine unbeschichtete Natriumpercarbonatprobe
werden in eine pulverförmige Bleich-Reinigungsmittelmischung
eingearbeitet, die anstelle von Zeolith Natriumtripolyphosphat
in einer Menge von 18 Gew.-% enthielt.
Die Lagerstabilitäten und die Restaktivität des Enzyms
werden gemessen. Es ergibt sich, daß die erfindungsgemäßen
Proben mit den Beschichtungen der Tabelle 18
eine bessere Lagerstabilität und eine bessere Restenzymaktivität
aufweisen als die Vergleichsprobe mit H₃BO₃ +
MgSO₄ + EDTA · 2 TEA und die Vergleichsprobe ohne Beschichtung.
Die Ergebnisse zeigen, daß die erfindungsgemäß beschichteten
Proben eine gute Stabilität aufweisen und
zwar unabhängig davon, ob das Reinigungsmittel Zeolith oder
wie im vorliegenden Fall STPP enthält.
100 g Natriumpercarbonat werden in einen Schüttelmischer
gegeben und dann werden 5 g Natriummetaborat-tetrahydrat
hergestellt durch Lösen von Metaborat in Wasser unter Erwärmen
in Form einer 25%igen wäßrigen Lösung unter
Rühren des Percarbonats bei 250 UpM aufgesprüht. Nach
einer Rührzeit von insgesamt 10 min wird das Natriumpercarbonat
getrocknet mit Warmluft, um ein beschichtetes
Natriumpercarbonat herzustellen.
Zum Vergleich wird Natriumpercarbonat mit
2,4 g Borsäure pro 100 g Natriumpercarbonat beschichtet.
Die so beschichteten Proben und eine unbeschichtete
Natriumpercarbonatvergleichsprobe werden
in ein Bleichmittel (1) mit der folgenden Zusammensetzung eingearbeitet.
Die drei Proben der Bleichmittelzusammensetzung werden
dann einem Lagertest unterzogen, und gleichzeitig wird
der von den Proben ausströmende Geruch untersucht.
Die Ergebnisse der Tabelle 20 zeigen, daß die
Bleichmittel hinsichtlich der Lagerstabilität
und hinsichtlich der Geruchsbelästigung den Vergleichsproben
erheblich überlegen sind, wenn sie das erfindungsgemäß
hergestellte lagerstabile Natriumpercarbonat enthalten.
Die Proben nach Beispiel 21 und die
Vergleichsproben von Beispiel 21 werden gleichmäßig
in ein Bleichmittelgemisch II eingearbeitet. Die Proben
werden dann einem Lagerstabilitätstest unterzogen, wie
in Beispiel 21 angegeben. Die Ergebnisse sind in Tabelle
21 zusammengefaßt.
Die Ergebnisse der Tabelle 21 zeigen, daß die
Bleichmittelzusammensetzung eine erheblich bessere
Lagerstabilität aufweist und
zwar auch dann, wenn Übergangsmetallspuren in dem untersuchten
Gemisch enthalten sind, sofern sie das erfindungsgemäß
hergestellte lagerstabile Natriumpercarbonat enthält.
Natriumpercarbonat wird mit Natriummetaborat zusammen
mit anderen Beschichtungsmitteln in ähnlicher Weise wie
in Beispiel 21 angegeben beschichtet. Die Beschichtungsmittel
sind nachfolgend angegeben. Die Mengen der Beschichtungsmittel
sind ausgedrückt in Gew.-%, bezogen
auf die Menge des Natriumpercarbonats:
5% Natriummetaborat+5% Polyethylenglykol
(PEG, MG=6000)
5% Natriummetaborat+5% Natriumcarbonat
5% Natriummetaborat+0,5% Dinatriumethylendiamintetraacetat (EDTA)
5% Natriummetaborat+0,5% EDTA · Di(triethanolamin)-salz und
5% Natriummetaborat+0,5% Trinatriumnitrilotriacetat (NTA).
5% Natriummetaborat+5% Natriumcarbonat
5% Natriummetaborat+0,5% Dinatriumethylendiamintetraacetat (EDTA)
5% Natriummetaborat+0,5% EDTA · Di(triethanolamin)-salz und
5% Natriummetaborat+0,5% Trinatriumnitrilotriacetat (NTA).
Die obigen fünf Proben und eine unbeschichtete Natriumpercarbonatvergleichsprobe
werden gleichmäßig in ein Bleichmittel
der folgenden Zusammensetzung 3-1 und 3-2 eingearbeitet.
Die Mischungen werden dann hinsichtlich der
Stabilität in der gleichen Weise wie in
Beispiel 21 angegeben untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 22
zusammengefaßt.
Die Ergebnisse der Tabelle 22 zeigen, daß die
Proben eine sehr gute Lagerstabilität aufweisen,
insbesondere wenn Natriummetaborat verwendet wird im
Gemisch mit einer organischen hochmolekularen Verbindung,
z. B. PEG oder einem Sequestrierungsmittel, z. B. EDTA oder
NTA, sofern sie das erfindungsgemäß hergestellte lagerstabile
Natriumpercarbonat enthalten.
20 kg feuchtes Natriumpercarbonat werden in einen Zentrifugaldiffusionsmischer
gegeben. Das Gemisch wird mit
einem Beschichtungsmittel unter Rühren besprüht. Die
Gesamtmischzeit beträgt 10 min. Danach wurde das beschichtete
Natriumpercarbonat herausgenommen und mit Warmluft
getrocknet. Die Beschichtungsmischung besitzt folgende
Zusammensetzung:
5% Natriummetaborat+0,5% EDTA · 2 TEA
4,54% Borax+0,5% EDTA · 2 TEA und
2,4% Borsäure+0,5% EDTA · 2 TEA
4,54% Borax+0,5% EDTA · 2 TEA und
2,4% Borsäure+0,5% EDTA · 2 TEA
Die obigen drei Proben und eine unbeschichtete Natriumpercarbonatvergleichsprobe
und unbeschichtetes
Natriumpercarbonat werden gleichmäßig in ein Bleichmittelgemisch
mit der folgenden Zusammensetzung
4-1 und 4-2 eingearbeitet. Die so hergestellten Mischungen
werden dann hinsichtlich der Lagerstabilität
wie in Beispiel 21 angegeben untersucht. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 23 zusammengefaßt.
Die Ergebnisse von Tabelle 23 zeigen, daß die Beschichtung
des Natriumpercarbonats in größerem Ausmaß wie in
den Beispielen 21 bis 23 vorgenommen wird und daß die
Proben 1 und 2 eine Lagerstabilität
aufweisen, die erheblich besser ist als die der Vergleichsproben
3 und 4.
Das beschichtete Natriumpercarbonat nach Beispiel 24
wird zu den folgenden enzymhaltigen Bleichmitteln 1
und 2 zugegeben. Die erhaltenen Gemische werden hinsichtlich
der Lagerstabilität nach Lagerung
bei 50°C für 20 Tage untersucht. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 24 zusammengefaßt.
Die Proben 1 und 2 der Tabelle 24 sind das erfindungsgemäß hergestellte
lagerstabile Natriumpercarbonat enthaltende Proben,
während die Proben 3 und 4 der Tabelle 24 Vergleichsproben sind.
Die Ergebnisse aus der Tabelle 24 zeigen, daß die Proben 1 und
2 hinsichtlich der Lagerstabilität und hinsichtlich der Enzymstabilität den Vergleichsproben 3 und 4 überlegen sind. Die
Stabilität des Enzyms ist insbesondere bei den Proben verbessert,
die das Bleichgemisch (2) mit Zeolith enthält.
Die Additive für die Beschichtungszusammensetzungen werden so
hergestellt, daß 0,2 Gew.-Teile Boratome pro 100 Gew.-Teile
Natriumpercarbonat vorliegen.
TEST 1:
Trocknungstemperatur ist höher als der Schmelzpunkt von Natriumborat.
1000 g (13,7% zur Verfügung gestellter Sauerstoff) getrocknetes Natriumpercarbonat werden in einem zentrifugalen Diffusionstyp-Mischer eingefüllt.
Eine 25%ige wäßrige Lösung aus 25 g Natriummetaborattetrahydrat (NaBO₂ · 4 H₂O, 57°C Schmelzpunkt) wird unter Rühren für 30 Sekunden aufgesprüht. Nach dem Rühren wird die Mischung für 10 Minuten bei einer Temperatur von 100°C in einem Wirbelschichttrockner getrocknet, um eine erfindungsgemäße Zusammensetzung zu erhalten (zur Verfügung gestellter Sauerstoff: 13,6%, Feuchtigkeitsgehalt: weniger als 0,5%).
Trocknungstemperatur ist höher als der Schmelzpunkt von Natriumborat.
1000 g (13,7% zur Verfügung gestellter Sauerstoff) getrocknetes Natriumpercarbonat werden in einem zentrifugalen Diffusionstyp-Mischer eingefüllt.
Eine 25%ige wäßrige Lösung aus 25 g Natriummetaborattetrahydrat (NaBO₂ · 4 H₂O, 57°C Schmelzpunkt) wird unter Rühren für 30 Sekunden aufgesprüht. Nach dem Rühren wird die Mischung für 10 Minuten bei einer Temperatur von 100°C in einem Wirbelschichttrockner getrocknet, um eine erfindungsgemäße Zusammensetzung zu erhalten (zur Verfügung gestellter Sauerstoff: 13,6%, Feuchtigkeitsgehalt: weniger als 0,5%).
TEST 2:
Trocknungstemperatur ist niedriger als der Schmelzpunkt von Natriumborat.
Dieser Test wird auf die gleiche Weise wie TEST 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß die Mischung bei 40°C für 30 Minuten getrocknet wird, um eine weitere Zusammensetzung gemäß der Erfindung zu erhalten (zur Verfügung gestellter Sauerstoff: 13,6%, Feuchtigkeitsgehalt: weniger als 0,5%)
Trocknungstemperatur ist niedriger als der Schmelzpunkt von Natriumborat.
Dieser Test wird auf die gleiche Weise wie TEST 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß die Mischung bei 40°C für 30 Minuten getrocknet wird, um eine weitere Zusammensetzung gemäß der Erfindung zu erhalten (zur Verfügung gestellter Sauerstoff: 13,6%, Feuchtigkeitsgehalt: weniger als 0,5%)
Jeweils 10 Gew.-Teile des gemäß der obigen Tests hergestellten
Natriumpercarbonats und 90 Gew.-Teile der in Tabelle 1 gezeigten
phosphorfreien pulverförmigen Reinigungsmittel-Zusammensetzung
werden gemischt. Jeweils 10 g der Mischungen werden in ein 50 cm³
fassendes Plastikgefäß gegeben. Die Gefäße werden verschlossen
und bei 40°C und 80% RH für 14 Tage stehengelassen. Anschließend
wird der zur Verfügung gestellte Sauerstoff mittels
Kaliumpermanganattitration gemessen. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 2 gezeigt.
Ein beschichtetes erfindungsgemäßes Natriumpercarbonat zeigt
selbst dann eine ausgezeichnete Stabilität wenn die Trocknungstemperatur
niedriger als der Schmelzpunkt des Natriumborats
liegt. Aus der Tabelle 2 ergibt sich, daß die ausgezeichneten
Ergebnisse der Erfindung nicht nur erhältlich sind wenn die
Trocknungstemperatur höher als der Schmelzpunkt von Natriumborat
ist, sondern ebenso, wenn die Trocknungstemperatur niedriger ist
als der Schmelzpunkt von Natriumborat.
| Komponente | |
| Gew.-% | |
| Natriumalkylbenzolsulfonat (C=12 bis 16) | |
| 25 | |
| Natriumalkylsulfat (C=12 bis 16) | 3 |
| Synthetisches Alkoholethoxylat (C=12, 7 Mol EO im Durchschnitt) | 2 |
| 4A-Typ Zeolith | 40 |
| Natriumsilicat | 5 |
| Natriumcarbonat | 15 |
| Natriumsulfat | Rest |
| Polyethylenglycol (durchschnittliches Molekulargewicht: 13 000) | 1 |
| Fluoreszenzfarbstoff | 0,1 |
| Enzym (Protease) | 1 |
| Wasser | 5 |
| Zur Verfügung gestellter Sauerstoffrest (%) 14 Tage später | |
| TEST 1 (getrocknet bei 100°C für 10 min)|76,1% | |
| TEST 2 (getrocknet bei 40°C für 30 min) | 73,9% |
| Vergleichszusammensetzung [getrocknetes PC (unbeschichtet)] | 32,4% |
Bei den folgenden Beispielen waren die verwendeten Bormengen im
Beschichtungsmittel die gleichen, bezogen auf 100 Gew.-Teile
Natriumpercarbonat (Bormenge=0,20 Gew.-Teile).
Eine Mischvorrichtung vom zentrifugalen Diffusionstyp (Lödige
Mischvorrichtung) wurde mit Wasser benetztem Natriumpercarbonat
(3374 g) (Wassergehalt 11,2%) beladen. Als Beschichtungsmittel
wurde Natriummetaborattetrahydrat (NaBO₂ · 4 H₂O, 76,4 g) zugegeben,
während für 3 Minuten gerührt und gemischt wurde. Anschließend
wurde das beschichtete Natriumpercarbonat abgenommen und
einem Wirbelschichttrockner vom Batch-Typ zugegeben und bei
100°C für 10 Minuten getrocknet.
Es wurde auf die gleiche Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben,
ein beschichtetes Natriumpercarbonat hergestellt, mit der Ausnahme,
daß als Beschichtungsmittel Borsäure (36,2 g) eingesetzt
wurden.
Getrocknetes Natriumpercarbonat (1000 g) wurden einem Wirbelschichttrockner
vom Batch-Typ zugegeben. Eine Borsäurelösung
(H₃BO₃ 11,4 g, Wasser: 57 ml, erhitzt und gelöst bei 80°C) wurde
darauf gesprüht, fluidisiert und bei 100°C für 5 Minuten getrocknet.
Trockenes Natriumpercarbonat (1000 g) wurde einem Wirbelschichttrockner
vom Batch-Typ zugegeben. Anschließend wurden
100 g Dioctylphthalat aufgesprüht und fluidisiert. Dann wurde
Natriumperborattetrahydrat (NaBO₃ · 4 H₂O, 28,5 g, mit einem 100
Mesh-Sieb gesiebt) zugegeben.
Das beschichtete Natriumpercarbonat (10 Gew.-Teile) wurde mit
einem Phosphor-freiem Waschmittel (Zeolithbuilder) (90 Gew.-Teile)
gemischt, um die folgende Zusammensetzung zu erhalten.
| Phosphat-freies Bleich-Reinigungsmittel | |
| Gew.-% | |
| Natriumdodecylbenzolsulfonat | |
| 25,0 | |
| Synthetischer Zeolith (Typ 4A) | 30,0 |
| Natriumsilikat (JIS No. 2) | 5,0 |
| Natriumcarbonat | 15,0 |
| Fluoreszenzfarbstoff | 0,5 |
| Natriumpolyacrylat (MW=10 000) | 1,0 |
| Enzym (API-21, Showa Denko) | 0,3 |
| Natriumpercarbonat (beschichtet) | 10,0 |
| Wasser | 5,0 |
| Natriumsulfat | Rest |
| gesamt | 100 |
Anschließend wurde ein 50 cm³ fassendes Kunststoffgefäß mit 10 g
der vorstehend beschriebenen Mischung beschickt. Die Gefäße
wurden verschlossen und bei 40°C, 80% RH 14 Tage stehengelassen.
Anschließend wurde der zur Verfügung gestellte Sauerstoffrest
gemessen nach einem Titrationsverfahren mit 0,1 N Kaliumpermanganatlösung,
wobei das Verfahren auf die gleiche Weise,
wie in Beispiel 3 der Patentanmeldung beschrieben, durchgeführt
wurde.
| Ergebnisse: | |
| Zur Verfügung gestellter Sauerstoffrest (%) | |
| 1. Benetztes PC+Pulverbeschichtungsmittel (NaBO₂ · 4 H₂O, 2,55 Gew.-%/PC) | |
| 54,4 | |
| 2. Benetztes PC+Pulverbeschichtungsmittel (H₃BO₃ · 1,14 Gew.%/PC) | 48,8 |
| 3. Trockenes PC+Beschichtungsmittellösung (aufgesprüht im Wirbelbett) (H₃BO₃ · 1,14 Gew.-%/PC) | 38,0 |
| 4. Trockenes PC+PB+hydrophober organischer Stoff (NaBO₃ · 4 H₂O, 2,85 Gew.-%/PC) | 37,1 |
| Vergleich: trockenes PC (unbeschichtet) | 16,7 |
In den Beispielen (1) und (2) wurden die beschichteten Natriumpercarbonate
auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 der Patentanmeldung
beschrieben hergestellt, um die Beschichtungsmittel
Natriumborat einerseits und Borsäure andererseits zu vergleichen.
Aus den Ergebnissen ist klar ersichtlich, daß der durch
Natriumborat bewirkte Stabilisierungseffekt höher ist als der
durch Borsäure bewirkte Effekt.
Das beschichtete Natriumpercarbonat wurde unter
Verwendung von Borsäure als Beschichtungsmittel auf die gleiche
Weise, wie in den Beispielen der Entgegenhaltung 1
(DE-OS 28 00 916) beschrieben, hergestellt. Der Stabilisierungseffekt
ist im Vergleich zur Wirkung von Natriumborat wesentlich
verschlechtert.
Das beschichtete Natriumpercarbonat wurde unter
Verwendung von Natriumperborat als Beschichtungsmittel auf die
gleiche Weise, wie in Beispiel 1 der Entgegenhaltung 5
(DE-OS 24 58 326) beschrieben, hergestellt. Auch hier ist die
stabilisierende Wirkung im Vergleich zum Natriumborat als Beschichtungsmittel
wesentlich verschlechtert.
Claims (9)
1. Lagerstabiles Natriumpercarbonat, dadurch erhältlich, daß
man auf die Oberfläche von Natriumpercarbonat eine Natriumborat
enthaltende Schicht aufbringt, wobei Wasser anwesend
ist, und man das Produkt anschließend bei einer Temperatur
von nicht höher als 160°C trocknet.
2. Lagerstabiles Natriumpercarbonat nach Anspruch 1, dadurch
erhältlich, daß man ein Kristallwasser enthaltendes Natriumborat
verwendet.
3. Lagerstabiles Natriumpercarbonat nach Anspruch 1, dadurch
erhältlich, daß man mit Wasser benetztes Natriumpercarbonat
verwendet, wobei das Wasser in einer Menge von 7 bis 18
Gew.-%, bezogen auf das Natriumpercarbonat, vorliegt, und
dann das Natriumboratpulver für die Beschichtung zugibt.
4. Lagerstabiles Natriumpercarbonat nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch erhältlich, daß man 0,1 bis 30 Gew.-% Beschichtungsmittel,
bezogen auf das Natriumpercarbonat, und
10 bis 100 Gew.-% Natriumborat, bezogen auf das Beschichtungsmittel,
einsetzt.
5. Lagerstabiles Natriumpercarbonat nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch erhältlich, daß man ein Beschichtungsmittel
verwendet, das ein Natriumborat in einer Menge von 0,04 bis
10 Gew.-% Bor, bezogen auf das Natriumpercarbonat, enthält.
6. Lagerstabiles Natriumpercarbonat nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch erhältlich, daß man ein Beschichtungsmittel
einsetzt, das weiterhin ein Alkalimetallsilicat oder eine
Magnesiumverbindung enthält.
7. Lagerstabiles Natriumpercarbonat nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch erhältlich, daß man ein Beschichtungsmittel
einsetzt, das weiterhin ein Metallsequestrierungsmittel
enthält.
8. Lagerstabiles Natriumpercarbonat nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch erhältlich, daß man auf die Oberfläche von
Natriumpercarbonat eine Natriumborat enthaltende Schicht
aufbringt, wobei Wasser anwesend ist, und man anschließend
eine Temperaturbehandlung durchführt bei einer Temperatur,
die nicht unterhalb der Schmelztemperatur des Borats liegt.
9. Verfahren zur Herstellung von lagerstabilem Natriumpercarbonat,
dadurch gekennzeichnet, daß man auf die Oberfläche von
Natriumpercarbonat eine Natriumborat enthaltende Schicht
aufbringt, wobei Wasser anwesend ist, und man das Produkt
anschließend bei einer Temperatur von nicht höher als 160°C trocknet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833321082 DE3321082C2 (de) | 1982-06-10 | 1983-06-10 | Bleich-Reinigungsmittel |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57099826A JPS58217599A (ja) | 1982-06-10 | 1982-06-10 | 漂白洗浄剤組成物 |
| JP19361482A JPS5983912A (ja) | 1982-11-04 | 1982-11-04 | 安定な過炭酸ソ−ダの製造法 |
| DE19833321082 DE3321082C2 (de) | 1982-06-10 | 1983-06-10 | Bleich-Reinigungsmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3348394C2 true DE3348394C2 (de) | 1995-08-17 |
Family
ID=27191068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3348394A Expired - Lifetime DE3348394C2 (de) | 1982-06-10 | 1983-06-10 | Lagerstabiles Natriumpercarbonat und Verfahren zu dessen Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3348394C2 (de) |
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