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Beschreibung
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Die Erfindung betrifft ein System zum Erzeugen von Musterinformation,
wie graphische Bilder und Zeichen sowie alphanumerische Zeichen, welche auf einer
Anzeigeeinrichtung darzustellen oder auf einem Aufzeichnungsmedium in einem Raster-Abtastformat
aufzuzeichnen sind. Insbesondere betrifft die Erfindung ein System zum Erzeugen
eines Musters, das auf einem Bildschirm darzustellen ist oder auf einem Aufzeichnungsmaterial
aufzuzeichnen ist.
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In einem üblichen Raster-Abtast-Drucksystem werden Zeichen-und Formatsteuerkodes,
die von einem Hauptgerät, wie einem Computer übertragen worden sind, mittels eines
Prozessors empfangen -, der in einer Drucksteuereinheit des Systems vorgesehen ist,
und die auf diese Weise empfangenen Zeichenkodes werden in einem ebenfalls in der
Einheit vorgesehenen Seitenspeicher entsprechend den Formatsteuerkodes gespeichert.
In Verbindung mit Haupt- und Hilfsabtasttakten des Taktsystems werden durch einen
in der Drucksteuereinheit vorgesehenen, direkten Speicherzugriff (DMA) die Zeichenkodes
aus dem Seitenspeicher herausgelesen, wobei dann mit Hilfe der Zeichenkodes als
Adressen>Zugriff zu einem Musterspeicher erfolgt.
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In einem herkömmlichen Laserdrucksystem bestand der in dessen Drucksteuereinheit
vorgesehene Seitenspeicher aus einer Anzahl Bereiche wenn der gesamte Seitenspeicher
gelöscht werden sollte, wurden dieBereicheeinz nach der anderen in der Weise gelöscht,
daß jederderBareichevon einem Prozessor oder einer Zentraleinheit (CPU) bezeichnet
wurde, damit die Nullen eingeschrieben wurden. Wenn ein 8Bit-Prozessor verwendet
wurde und der Seitenspeicher
so aufgebaut war, daß ein Bere X 48
Kilobytes enthält und eine Seite aus dreiBereichenbesteht, dann kann die Zeit, die
zum Löschen der Inhalte des Seitenspeichers erforderlich ist, folgendermaßen berechnet
werden: 48 x 103 x 10 5 x 3 = 1,44 s Hieraus ist zu ersehen, daß zum Löschen der
in einem Seitenspeicher gespeicherten Inhalte ein verhältnismäßig langer Zeitabschnitt
erforderlich ist. Für einen Drucker mit einer Druckgeschwindigkeit von 12 Seiten
pro Minute beträgt die Druckzeit, die zum Drucken einer einzelnen Seite erforderlich
ist, 5 s. Wenn folglich ein Seitenspeicher verwendet wird, der Information speichern
kann, die auf zwei Seiten zu drucken ist, dauert es bei der herkömmlichen Ausführung
etwa 3,5s, bis der Seitenspeicher gelöscht ist. Dies ist jedoch nachteilig, da dadurch
die Druckgeschwindigkeit beschränkt wird.
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In seriellen Druckern, insbesondere in Aufschlagdruckern kann überlagert
ein weiteres Zeichen gedruckt werden, ohne die Druckposition zu ändern, um dadurch
ein kombiniertes Zeichen zu bilden. Beispielsweise können Zeichen "A" und o in in
einfacher Weise kombiniert werden, um ein weiteres o Zeichen IlAt zu bilden, welches
Angström bedeutet.
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Im Falle eines Zeilendruckers wird eine gewünschte Form vorher auf
ein Blatt gedruckt, welches dem Drucker zugeführt wird, um zusätzliche aufgedruckte
Information zu haben. Da im Falle einer Raster-Abtast-Anzeigeeinrichtung oder eines
Druckers, wie eines Laserdruckers entlang einer einzigen Zeile abgetastet wird,
kann eine Zeichenzusammensetzung nicht ohne weiteres durchgeführt werden, und es
muß ein c Sahrtftartspeicher (ein Zeichengenerator) vorgesehen werden, der die Zeicheninformation
von kombinierten Zeichen aufweist.
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In Laserdruckern u.ä. kann eine gewünschte Form zusammen mit Zeichen
gedruckt werden. Eine Methode besteht darin, die Form und Zeichen optisch zu kombinieren,
da der Laserdrucker im Prinzip auf der elektrophotographischen Technik beruht; eine
andere Methode besteht darin, die Form und Zeichen elektrisch zu kombinieren)um
dadurch einen sogenannten Bit-Bildschirmspeicher (bit-mapped screen memory) zu schaffen.
Bei der zuerst angeführten Methode ist jedoch eine Zeichenkombination oder -zusammensetzung
unmöglich, während bei der anderen Methode eine extrem große Speicherkapazität und
folglich eine sehr lange Verarbeitungszeitspanne vorgesehen sein muß. Folglich sollte
ein mustererzeugendes System geschaffen werden1 das eine Zeichen zusammensetzung
(eine Zusammensetzung von mindestens zwei Zeichen, um ein anderes Zeichen zu bilden)
und eine Formsynthetisierung (eine Synthetisierung vonForm und Zeichen) mit einer
minimalen Speicherkapzität und ohne ein Langsamerwerden der Verarbeitungsgeschwindigkeit
durchführen kann.
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In Raster-Abtastdruckern, in welchen Seite für Seite ausgedruckt wird,
wird Textinformation, welche fortlaufend von außen Zeile für Zeile in einem vorbestimmten
Format eingegeben worden ist, vorübergehend gespeichert, und die so gespeicherte
Information wird dann nacheinander ausgelesen, um dadurch Zeichenkodes fortlaufend
in der Raster-Abtastrichtung zum Ausdrucken abzugeben. Wenn jedoch ein Seitenspeicher
nur Text information für eine einzige Seite speichern kann, kann Textinformation
für die nächste Seite nicht in dem Speicher gespeichert werden, bevor nicht die
vorherige Seite gedruckt ist, wodurch dann ein schneller Druckvorgang behindert
wird. Außerdem geht, wenn es während eines kontinuierlichen Druckbetriebs zu einem
Stau kommt, die zu druckende Textinformation verloren. Es ist daher vorgeschlagen
worden, einen Hilfsspeicher oder einen zweiten Seitenspeicher zum Speichern von
Textinformation
vorzusehen, die auf der nächstfolgenden Seite zu
drucken ist, um dadurch einen Druckbetrieb ohne irgendeinen Verlust und ohne ein
Überdecken von gedruckter Information durchzuführen, wenn wieder gestartet wird.
Bei einer solchen Ausführung ist jedoch die Speicherkapazität gröBer, so daß auch
die Kosten höher und die Verarbeitungszeit länger wird.
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Es ist ziemlich selten, daß Zeichen über die ganze Fläche einer einzigen
Seite gedruckt werden, und in den meisten Fällen gibt es einige leere Bereiche auf
der einzelnen Seite, wenn bestimmte Textinformation gedruckt worden ist.
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Die Kodes, die von externen Einrichtungen, wie einem Hauptcomputer,
eingegeben worden sind, weisen Zeichen- und Steuerkodes, wie einen Wagen-Rückführ-(CR)Kode,
einen Zeilenvorschub-QLF)Kode und einen Formatzuführ-(FF)Kode auf, und sie werden
in Form von seriellen Daten angeordnet.
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Wenn daher diese Kodes seriell in Form einer Zeile und zweidimensional
in Form von Zeilen und Spalten über der ganzen Fläche einer einzigen Seite angeordnet
werden, ist es nicht notwendig, einen Zusatz- oder Reservespeicher für die nächstfolgende
Seite vorzusehen. Wenn der Zusatzspeicher vorgesehen ist, müssen leere Bereich mit
Hilfe von Leerkodes ebenfalls gespeichert werden, was wiederum nachteilig ist, da
eine größere Speicherkapazität erforderlich ist und die Verarbeitungszeit länger
wird.
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Gemäß der Erfindung soll daher ein mustererzeugendes System geschaffen
werden, mit welchem ein Muster erzeugt werden kann, das in einem Raster-Abtastformat
dargestellt oder gedruckt werden kann. Ferner soll gemäß der Erfindung ein hochschnelles
Drucksystem geschaffen werden, welches eine minimale Verarbeitungszeit erfordert,
um ein zu druckendes Muster zu erzeugen.
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Ferner soll gemäß der Erfindung ein mustererzeugendes System mit einem
Seitenspeicher geschaffen werden, dessen gespeicherte Information sehr schnell gelöscht
werden kann, so daß dadurch die gesamte Betriebsgeschwindigkeit des Systems erhöht
werden kann. Darüber hinaus soll ein mustererzeugendes System für Drucker geschaffen
werden, in welchem ein Mehrbereich-(multi-bank) Seiten speicher vorgesehen ist,
und die in den Bereichen oder Banks gespeicherte Information gleichzeitig gelöscht
werden kann, wodurch die Gesamtdruckgeschwindigkeit erhöht werden kann. Ferner soll
gemäß der Erfindung ein System zum Erzeugen eines Musters, wie beispielsweise eines
graphischen oder Zeichenmusters geschaffen werden, welches eine Zeichenzusammensetzung
und/oder ein Formsynthetisierung ohne Vergrößern der Speicherkapazität und ohne
Erniedrigen der Verarbei tungsgeschwindigkeit durchgeführt werden kann.
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Darüber hinaus soll gemäß der Erfindung ein mustererzeugendes System
mit verschiedenen mustermodifizierenden Funktionen, wie eine Synthetisierung, eine
Leer-und Weiß-Inversion, eine Drehung, eine Vergrößerung und einer Verkleinerung,
geschaffen werden. Darüber hinaus soll ein mustererzeugendes System geschaffen werden,
das eine größere Anzahl verschiedener Muster, nämlich graphische oder alphanumerische
, erzeugen kann, die in dem Raster-Abtastformat dargestellt oder gedruckt werden
können, ohne daß der Aufbau komplizirt wird.
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Ferner soll gemäß der Erfindung ein mustererzeugendes System für einen
Raster-Abtast-Plotter geschaffen werden, bei welchem ein Verlust oder ein Überdecken
von Information verhindert werden kann, wenn der Plotter nach einer Fehlerkorrektur
oder nach einem Stau wieder gestartet wird Schließlich soll gemäß der Erfindung
ein mustererzeugendes System geschaffen werden, welches einen hohen Wirkungsgrad
im Ausnutzen einer Speichereinrichtung und folglich
schnell in
der Verarbeitungsgeschwindigkeit ist.
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Gemäß der Erfindung ist dies bei einem System zum Erzeugen von Musterinformatioh
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemaßen Systems
sind in den dbrigenAnsprüchen angeführt.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Drucksystems gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2a bis 2c schematische Darstellungen der strukturellen Organisation eines in
Fig. 1 dargestellten Schriftartspeichers (20); Fig. 3 ein Blockdiagramm der Seitenspeicher-Steuereinheit,
die einen Teil der in Fig. 1 dargestellten Anordnung bildet; Fig. 4a und 4b schematische
Darstellungen der strukturellen Organisation eines Bereichs oder Bank eines in Fig.
3 dargestellten Seitenspeichers (17); Fig. 5a und 5b schematische Darstellungen
der Bitstruktur eines Wortes in dem in Fig. 3 dargestellten Seitenspeicher (17);
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Beispiels von Zeichenkodes, die in den
Seitenspeicher (17) zu speichern sind; Fig. 7 ein Blockdiagramm des genaueren Aufbaus
eines Zeichengeneratorteils der in Fig. 1 dargestellten Anordnung;
Fig.
8 ein BlockdlagrammRdas den genaueren Aufbau eines DMA-Zählersteuerteils der in
Fig. 1 dargestellten Anordnung wiedergibt; Fig. 9 ein Blockdiagramm, in welchem
der genauere Aufbau eines Zeichensatz-Steuerteils der in Fig. 1 dargestellten Anordnung
wiedergegeben ist; Fig. 10 eine schematische Darstellung der strukturellen Organisation
jeder der in Fig. 9 dargestellten Schrftartspeicher- oder -bankS; Fig. 11 ein Blockdiagramm
des Gesamtaufbaus eines Druck systems gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 12 eine schematische Darstellung des Aufbaus eines Worts, das in dem in Fig.
11 dargestellten Seitenspeicher (72) verwendet ist; Fig. 13 ein Blockdiagramm des
genaueren Aufbaues eines Zeichengeneratorteils der in Fig. 11 dargestellten Anordnung;
Fig. 14 ein Blockdiagramm des genaueren Aufbaus eines DMA-Zählerteils der in Fig.
11 dargestellten Anordnung; Fig. 15a ein Blockdiagramm des genaueren Aufbaus eines
Schriftartspeichersteuerteils der in Fig. 11 dargestellte Anordnung; Fig. 15a und
15c schematische Darstellungen der strukturen len Organisation jeder der in Fig.
15a dargestellten Schrlffartbereichs
Fig. 16 einBlockdiagramm des
genaueres Aufbaus eines Synthesizers-Steuerteils der in Fig. 11 dargestellten Anordnung;
Fig. 17a und 17b Kodeumwandlungstabellen eines Schriftartspeichers, und Fig. 18
ein Blockdiagramm des genaueren Aufbaus eines Seitenspeichers, der gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist.
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Die Erfindung wird nunmehr im einzelnen anhand von Ausführungsformen
beschrieben. In Fig. 1 ist in Blockform der Gesamtaufbau des Drucksystems gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Ein Druckersteuersystem 1 weist
eine externe Einrichtungen verbindende Kopplungseinheit 11 auf, über welche das
Drucker-Steuersystem 1 mit einem externen Gerät 2, wie einem Hauptcomputer, verbunden
ist.
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Ein externes Gerät 2 liefert Zeichenkodes, wie US-ASCII-Kodes oder
japanische !IS-Kodes, und Steuerkodes für das Druckersteuersystem 1; das Druckersteuersystem
1 setzt unter Zugrundelegung der empfangenen Steuerkodes die Zeichenkodes in Musterinformation
um, welche in dem Druckersteuersystem 1 gespeichert wird; die Musterinformation
wird dann einem Laser-Plotter 3 als zu druckende Bildinformation zugeführt. DXs
Druckersteuersystem 1 weist eine Zentralverarbeitungsetnheit 12 (die nachstehend
als Prozessor bezeichnet wird), einen Arbeitsspeicher 13 inForm eines Randomspeichers
(RAM) und einen Programmspeicher 14 in Form eines Festwertspeichers (ROM), einen
Zeichensatzspeicher 20 zum Speichern von Bildmustern, welche einzelnen Zeichenkodes
entsprechen, und einen Seitenpufferspeicher 17 auf, um Musterwinformation für ein
einziges Vollbild oder ein einzige Seite zu speichern, die durch den Plotter 3 zu
drucken i'
Unter der Steuerung des Prozessors 12 werden Zeichenkodes
erfüllt und in dem Seitenspeicher 17 auf der Basis der Steuerkodes gespeichert.
Bei einer Fertigstellung einer Speicherung von Zeichenkodes für eine einzelne Seite
-wird der Seitenspeicher 13 wirksam von dem Prozessor 12 entkuppelt und mittels
eines Daten/Adressen-Multiplexers 16 unter der Steuerung eines Direktspeicherzugriff-(DMA-)
Zählers 18 gestellt. In Verbindung mit einem Hauptabtast-Taktsignal (DATA CLOCK)und
einem Hilfsabtasttaktsignal (LINE SYNC), das von dem Plotter 3 ausgegeben wird,
erzeugt der DMA-Zähler 18 Adressen für einen Zugriff zu dem Seitenspeicher 17. Mit
Hilfe der Daten, wie einer Zeichenauswahl- und Zeichentypbestimmung, eines Auslesen
des Seitenspeichers 17 und einer Zeichentyp-Speicheradresse, die vonder DMA-Steuereinheit
18 erzeugt worden ist, erfolgt Zugriff zu dem Zeichensatzspeicher 20, um dadurch
Punktbild-Musterdaten zu liefern, die einem ganz bestimmten Zeichenkode entsprechen.
Die auf diese Weise erhaltenen Bildmusterdaten werden dann durch ein Schieberegister
19 von parallelen in serielle Daten umgesetzt, und solche serielle Bilddaten werden
dann synchron mit dem Hauptabtast-Taktsignal an den Plotter 3 übertragen, in welchem
dann Seite für Seite ausgedruckt wird.
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Wie dargestellt, weist das Drucker-Steuersystem 1 auch eine den Plotter
anschließende Kopplungseinheit 15 auf, über welche Fehler- und Papiergrößen-Information
von dem Plotter 3 an das Drucker-Steuersystem 1 übertragen wird; die Kopplungseinheit
15 hat auch die Aufgabe, das Starten und Stoppen des Plotters 3 zu steuern. Bekanntlich
ist der wirksame Zeitabschnitt einer Hauptabtastung durch ein Signal LINE GATE und
der wirksame Zeitabschnitt einer Seite durch ein Signal FRAME GATE festgelegt. Ferner
sind die DMA-Steuereinheit 18, der Seitenspeicher 17, der Zeichenartspeicher 20
und das Parallel/Seriell-Schieberegister 19 alle in einem Zeichengeneratorteil 21
enthalten.
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Ein Seitenspeicher 17 braucht nicht nur auf eine einzige Seite beschränkt
zu sein. Der Seitenspeicher 17 kann auch so aufgebaut sein, daß er zwei oder mehr
Informationsseiten speichert. Wenn der Seitenspeicher 17 entsprechend ausgeführt
ist, um zwei Informationsseiten zu speichern, kann ein Speicherbereich dazu verwendet
werden, Informations von dem externen Gerät aufzunehmen, während der andere Speicherbereich
Information an den Plotter 3 liefert; durch Ändern der Rollen dieser beiden Speicherbereiche
kann die Druckgeschwindigkeit erhöht werden. Nachdem die Daten für eine einzige
Seite über die DMA-Steuereinheit 18 eine gewünschte Anzahl Mal (die gewünschte Anzahl
von Ausdrucken) abgegeben sind, werden die Inhalte des Seitenspeichers 17 vollkommen
gelöscht, um ihn so bereit für die Aufnahme der nächstfolgenden Daten zu machen.
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Fig. 2a bis 2c zeigen schematisch die strukturelle Organisation des
in Fig. 1 dargestellten Zeichensatzspeichers 20.
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Es wird angenommen, daß der Plotter 3 eine Bilddichte von 300 x 300
Punkten pro inch hat. Die Größe von im allgemein verwendeten alphanumerischen Zeichen
sind 2,54mm (1/10"), 2,12mm (1/12") und 1,69mm (1/15"). Die in einem proportionalen
Abstand angeordneten Zeichen (sogenannte-PS-Zeichen} deren Breiten sich in Abhängigkeit
von dem jeweiligen Zeichen unterscheiden, werden ebenfalls im allgemeinen verwendet.
Die Größe einer Punktmatrix für jede dieser unterschiedlichen Zeichen soll den folgenden
Wert haben: Zeichen von 2,54mm (1/10") *** 30 Punkte x 48 Punkte Zeichen von 2,12mm
(1/12") *** 25 Punkte x 48 Punkte Zeichen von 1,69mm (1/15") *** 20 Punkte x 48
Punkte P.S.-Zeichen *** 40 x 48, 35 x 48, 30 x 48, 25 x 48, 20 x 48 und 15 x 48.
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In Fig. 2a ist die Zeichenmatrix für den Buchstaben M in dem Format
von 40 Punkte x 48 Punkte dargestellt. Das
Das kleinste gemeinsame
Vielfache für jedes der unterschiedlichen breiten Zeichen, welches 5 Punkte ist,
wird als eine Einheit festgesetzt. Per Definition enthält eine Einheit 5 Punkte,
und da der Plotter 3 eine Punktdichte von 300 Punkte pro inch hat, ist die tatsächliche
Abmessung einerEinheit gleich 5/300 gleich 1/60" bzw. 0 gd2mmO Bekanntlich wird
die größte Matrix eines Zeichens durch 40 Punkte x 48 Punkte gebildete und Matrizen
für kleinere Zeichen werden so gebildet, wie es nach links ausgeglichen wird. Folglich
gibt es in der Höhe eines Zeichens maximal 48 Punkte. Hier ist ein Block durch 8
Punkte in Richtung der Höhe festgelegt, so daß es insgesamt 6 Blöcke gibt.
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Außerdem ist eine Matrix, die durch eine Einheit (5Punkte) gebildet
ist und ein Block (8 Punkte) hier aus eine kleine Matrix festgelegt.
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Die Richtung, eine Zeichenmatrix zu lesen, ist in Abhängigkeit davon
verschieden, ob das Zeichen in der vertikalen Richtung (Portrait mode) oder in der
horizontalen Richtung (Landscape mode) zu drucken ist. Das heißt, wenn die Abtastrichtung
des Schriftsatzspeichers 20 so ist, wie es in Fig. 2c dargestellt ist, entspricht
dasobere Bild in Fig. 2c dem sogenannten Portraitmode und das untere Bild dem sogenannten
Landscapemode.
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Es oll ein Festwertspeicher <ROM) verwendet werden, zu welchem
der Schriftsatzspeicher 20 mit 8 Bits (1 Byte) Zugriff haben kann. Wie in Fig. 2b
dargestellt, ist die Information einer kleinen Matrix, die durch eine Einheit (5
Punkte) und einen Block (8 Punkte) festgelegt ist, gespeichert, indem sie auf 5
Festwertspeicher (ROM) aufgeteilt wird, und alle Daten (insgesamt 40 Bits) für diese
kleine Matrix werden durch gleichzeitigen Zugriff zu diesen 5 Festwertspeichern
zu einer (bestimmten) Zeit ausgelesen, wodurch die erforderlichen Bits entweder
in vertikaler oder in horizontaler Richtung inder kleinen Matrix ausgewählt werden.
Das heißt, die durch eine Einheit
und einen Block festgelegte,
kleine Matrix enthält fünf Bytes, welche jeweils durch acht Bits, BIT 7 bis 0 festgelegt
sind und von denen jedes einem der fünf Festwertspeicher (ROM's -Chip 1 bis 5) entspricht.
Folglich enthält ein Zeichen 48 Bytes (tatsächlich 64 Bytes) x 5 Chips = 240 Bytes
(in Wirklichkeit 320 Bytes). Unnötige Bits werden einfach nicht verwendet.
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Folglich werden im Falle eines Portraitmodes während des Druckens
Daten als 5 Punkte zu einer (bestimmten) Zeit in der Einheit-Richtung ausgelesen;
andererseits werden im Falle eines Landscapemodes Daten als 8 Punkte zu einer (bestimmten)
Zeit in der Block-Richtung ausgelesen. Wenn fünf Festwertspeicher (ROM's) verwendet
werden, die jeweils 64 K Bits haben,ist die Gesamtanzahl von Zeichen, die gespeichert
werden können, 128.
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In Fig. 3 ist im einzelnen der Aufbau des Seitenspeichers 13 und dessen
periphere Schaltung in dem in Fig. 1 dargestellten Drucker-Steuersystem 1 wiedergegeben.
Wie dargestellt, ist ein Adressenselektor 22a mit dem Seitenspeicher 17 verbunden,
welcher auch mit einem Datenselektor 22b verbunden ist. Ferner ist ein Bereichauswählregister
23 vorgesehen, um Steuersignale dem Seitenspeicher 1-7 und dem Datenselektro 22b
zuzuführen.
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Der Seitenspeicher 17 der dargestellten Ausführungsform weist drei
Bereiche (banks) auf, welche jeweils eine Speicherkapzität von 48 K Bytes haben.
Da der Prozessor (CPU) 12 zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Datenbyte liest oder
schreibt, werden die von der externen Einrichtung 2 zugeführten Daten in den Bereichen
gespeichert, wo ein entsprechender Zugriff erfolgt, wenn sie durch den Bereichsselektor
23 bezeichnet worden sind. Das heißt, die Zeichenkodes, die von der externen Einrichtung
2 in das Druckersteuersystem 1 geliefert worden sind, werden zuerst in dem
Seitenspeicher
17 gespeichert, und bei Beendigung der Speicherung einer Datenseite wird eine Steuerung
mittels des Adressenselektros 22a zu der DMA-Adressensammelleitung geschaltet, so
daß die Daten in dem Seitenspeicher 17 dann in einem Direktspeicherzugriffs-(DMA-)Mode
ausgelesen werden. Nachdem eine einzige Seite ausgedruckt ist, wird der Seitenspeicher
17 wieder unter die Steuerung des Prozessors (CPU) 12 gestellt. Damit die bereits
verwendeten Daten aus dem Seitenspeicher 17 zu löschen sind, wird ein BALL-Teil
des Bereichauswählregisters 23 bestimmt, so daß zu allen drei Bereichen #1 bis #3
Zugriff erfolgt, wodurch "O'en" geschrieben sind, wodurch bereits das überdeckende
(blanket) Löschen eines Seitenspeichers 17 durchgeführt ist. Nach dem Löschen können
Zeichenkodes, die zum Drucken der nächstfolgenden Seite zu verwenden sind, eingeschrieben
werden.
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Der Adressenselektor 22a hat die Aufgabe, selektiv eine der Adressensammelleitungen
für die Prozessorsteuerung und für die DMA-Steuerung wirksam einzustellen, und das
Schalten zwischen diesen beiden Adressensammelleitungen wird durch ein DMA-Anforderungssignal
durchgeführt. Der Datenselektor 22 ist vorgesehen, um die Übertragung von Eingangs-
und Ausgangsdaten zwischen jedem der Bereiche des Seitenspeichers 17 und des Prozessors
12 zu steuern.
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Bei Empfang eines Auswählsignals von dem Bereichsselektor 23 wird
ein Übertragungsweg zum Übertragen von Daten zwischen dem Seitenspeicher 17 und
dem Prozessor 12 hergestellt. Wenn ein spezieller Bereich durch den Bankselektor
23 ausgewählt wird, wenn ein DI-Signal (READ STROBE) an den Datenselektor 22b angelegt
wird, werden die Daten in diesem ausgewählten Bereich aus dem Seitenspeicher 17
gelesen und dem Prozessor 12 zugeführt. Bei Fehlen eines solchen DI-Signals hat
das Auswählsignal von dem Bereichsselektor 23 die Rolle, vorher einen ganz bestimmten
Bereich zu bestimmen, bevor von dem Prozessor
13 Zugriff zu dem
Speicher 17 erfolgt. In diesem Fall wird üblicherweise die E/A-Funktion des Prozessors
12 verwendet, um zumindest eines der Register B1 bis B3 und den BALL-Teil in dem
Bereichsselektor 23 einzustellen. Wenn in dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel eines
der Register B1 bis B3 des Bereichsselektors 23 eingestellt wird, werden alle Bereiche
1 bis #3 gleichzeitig für einen Betrieb ausgewählt. Oder genauer gesagt, jedes
der Register B1 bis B3 des Bereichsselektors 23 ist über ein ODER-Glied mit dem
BAL-Register verbunden, so daß eine Auswahl des BAL-Registers ein Auswählen aller
Register B1 bis B3 zur Folge hat.
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Wie oben beschrieben, werden gemäß der Erfindung "O'en" gleichzeitig
in eine Anzahl Bereiche geschrieben, damit die in den Bereichen des Seitenspeichers
17 enthaltenden Daten gleichzeitig zu löschen sind. Folglich ist der Löschzeitabschnitt
beträchtlich verkürzt, und somit ist der wirksame Zeitabschnitt, um Daten von der
externen Einrichtung 2 aufzunehmen, entsprechend größer, so daß die Hochgeschwindigkeit
insgesamt größer werden kann. Ein derartiger Aufbau ist noch wirksamer für eine
größere Speicherkapazität mit einer größeren Anzahl von Bereichen in einem Seitenspeicher.
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Wenn der Datenübertragungsabschnitt für die externe Einrichtung 2
konstant ist, wird, je größer der wirksame Zeitabschnitt ist, der für eine Datenübertragung
zulässig ist, die Druckgeschwindigkeit des Druckers 3 um so höher.
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Mit anderen Worten, die Druckgeschwindigkeit insgesamt hängt nicht
nur vonder Druckgeschwindigkeit des Druckers 3 selbst, sondern auch von der Datenübertragungsgeschwindigkeit
sowie von dem Zeitabschnitt ab, der für eine Datenübertragung zu berücksichtigen
ist. Wenn beispielsweise drei Bereiche für eine Seite vorhanden sind, ist die erforderliche
Zeit, um die Daten aus allen Bereichen zu löschen etwa 1 Drittel (0,48s) der Zeit,
die erforderlich ist, wenn die Daten wie bisher aus einem Bereich nach dem
anderen
gelöscht werden.
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Die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschrän1t, nur in Verbindung
mit einem Drucker oder Plotter 3 verwendet zu werden, wie in der Ausführungsform
der Fig. 1 dargestellt ist. Die Erfindung kann in vorteilhafterweise auch mit einer
sogenannten Raster Abtast Anzeigeeinrichtung (mit einer Kathodenstrahlröhre (CRT))
verwendet werden.
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Außerdem kann die Erfindung erforderlichenfalls auch bei einem sogenannten
Bit-Bildschirmspeicher (bit-mappedmemory) angewendet werden, welcher im allgemeinen
in Verbindung mit einer Raster Abtasteinrichtung erforderlich ist. Bei jedem dieser
Anwendungsfälle ist die Erfindung wirksam, um alle Information aus dem Seiten speicher
in kurzer Zeit zu löschen. Ein Bit-Bildschirmspeicher für ein Blatt der Größe DINA
4(210 x 293 mm) mit einer Auflösung von 300 x 300 Punkte pro Inch erfordert eine
Kapazität von etwa 1 M Bytes. Wenn es 10 ßs dauert, um 1 Byte Daten zu löschen,
dauert es etwa 10s, um mit der herkömmlichen Technik eine deckende Löschung durchzuführen,
was ein Hindernis darstellt, um einen sehr schnellen Druckbetrieb zu erhalten.
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In Fig. 4a und 4b ist die Art der Speicherung von Daten in jedem der
Bereich des Seitenspeichers 17 dargestellt.
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Wie oben erwähnt, werden Zeichenkodes, die von der externen Einrichtung
2 übertragen worden sind, in dem Seitenspeicher auf der Basis von Steuerkodes unter
der Steuerung des Prozessors 12 gespeichert, und die Datenspeicherungsart ist zwischen
Portrait und Landscape-Modes verschieden. Fig. 4a zeigt den Fall, wenn Daten im
Portrait-Mode gespeichert werden, und Fig. 4b zeigt den Fall, wenn Daten im Landscape-Mode
gespeichert werden. Um dem Zeichenartspeicher 20 zu entsprechen, wird der Seitenspeicher
17 mit einer Breite von einer Einheit (gleich 1/60 " bzw. 0,42mm) als ein (1) Zwischenraum
gesteuert. Im Portrait-Mode entspricht die Zeichenrichtung der Hauptabtastrichtung
und die Zeilen-
richtung für 512 Leerstellen, was sich auf etwa
21,6 (8,5 Inches, d.h. 1/60" x 512 * 8,5") (21,6mm) beläuft, entspricht der Hilfsabtastrichtung,
wodurch dann bis zu 96 Zeilen, welche sich auf 40,6 cm (16 Inches) belaufen, mit
einem Zeilenvorschub von 1/6" (4,23mm) gedruckt werden können, undlegt die maximale
Druckfläche fest. In dem Landscape-Mode entspricht dagegen die Z eichenrichtung
der Hilfsabtastrichtung mit 768 Leerstellen, was sich auf etwa 32,5 cm (12,8 Inches
bze. 1/60" x 768 = 2,8") beläuft, und die Zeilenrichtung entspricht der Hauptabtastrichtung,
so daß biszu 64 Zeilen gedruckt werden, was sich auf 26,9cm (10,6)Inches bei einem
Zeilenvorschub von 1/6" (4,23mm) beläuft und die maximale Druckfläche festlegt.
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Die Zugriffseinheit des Seitenspeichers 17 ist 1 Zeile x 1, und sie
enthält 26 Bits, welche 1 Wort festlegen. Folglich wird insgesamt der Adressenraum
des Seitenspeichers 17 512 x 96 (= 796 x 64) = 49 ,152 Worte.
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In Fig. 5a ist die Bitorganisation eines (1) Wort in dem Seitenspeicher
17 dargestellt. Das eine Wort enhält Bits zum Auswählen zu druckender Zeichen (interne
Kodes von 128 Zeichen) zum Bestimmen der Zeichen- oder Schriftart (4 Zeichenarten),
zum Bestimmen einer Ausgabeeinheit (8 Einheiten), zum Auswählen eines Überlagerungszeichens
(interne Kodes von 128 Zeichen) zum Bestimmen der Schriftart des Uberlagerungszeichens
(4 Schriftarten) zum Zuführenvon Steuerinformation als Zeilenvorschub (PLU, PLD,
1/8" CF) und einer Unterstreichsteuerung (UL, DUL). Bekanntlich können einige der
Bits aus dem Wort gestrichen werden, wenn die entsprechenden Funktionen nicht erwünscht
sind.
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Wenn beispielsweise keine Unterstreichfunktion gewünscht wird, können
die letzten zwei Bits weggelassen werden, in welchem Fall dann ein einzelnes Wort
insgesamt 24 Bits enthält.
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Wie in Fiq. 5b dargestellt, beträgt der Adressenraum oder
eines
Seitenspeichers 17 48 K Worte, so daß eine Adressen steuerung mit 16 Bits durchgeführt
wird. Da während eines Portrait-Modes Daten nacheinander in der Zeichenrichtung
gelesen werden, bilden die unteren Bits eine Leerstellenadresse (512 Leerstellen),
und die oberen 7 Bits bilden eine Zeilenadresse (96 Zeilen). Da während des Landscape-Modes
Daten nacheinander in der Zeilenrichtung gelesen werden, bilden die unteren 6 Bits
eine Zeilenadresse (64 Zeilen, und die höheren, oberen 10 Bits bilden eine Leerstellenadresse
(768 Leerstellen).
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Fig. 6 zeigt ein Beispiel, wie Zeichenkodes in dem Seitenspeicher
17 gespeichert werden Obwohl es beim Speichern von Daten einen Unterschied in den
Adressenpositionen gibt, ist die Zusammenstellmethode für den Portrait- und den
Landscape-Mode dieselbe. Die in Fig. 6 dargestellten Zeichen sind alle durch 5 Einheiten
(25 Punkte) gebildet.
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Selbst wenn die Breite einer Einheit verschieden ist, gibt es nur
einen Unterschied in der Leerstellenbreite, und sie können ähnlich betrachtet werden,
so daß eine Zeilen-Endausrichtung, welche in Wortprozessoren wichtig ist, ein Proportionalzeichen
- Drucken u.ä. mit einer Auflösung von 1/60" (0,42 mm als Einheit gesteuert werden
kann.
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In der m-ten Zeile der Fig. 6 werden Zeichen "A B C D E gespeichert,
wobei die "B" zusammengesetzt zu drucken ist, in dem es um eine halbe Zeile (Hochsetzen)
nach oben verschoben wird, und "D" zusammengesetzt zu drucken ist, indem es um eine
halbe Zeile (Tiefsetzen) nach unten verschoben wird. Im Falle des Hochsetzens werden
der Zeichenkode und der Steuerhinweis "PLU" nicht nur in der laufenden Zeile, sondern
auch in derselben Leerstellenposition der letzten vorhergehenden Zeile gesetzt.
Da die Zeichen "B" und "D" zu unterstreichen sind, wird ein Steuerhinweis "UL" für
jedes dieser Zeichen gesetzt, während der Steuerhinweis "DUL" für das Zeichen "C"
gesetzt wird, da dieses doppelt zu unterstreichen ist. Ein Zeilenabstand oder ein
Zeilenvorschub
wird im allgemeinen in 1/8" (3,175mm) 1/6" (4,23mm) 1,4" (6,35mm) und ganzen Vielfachen
von diesen Werten geändert. Die m-te Zeile des dargestellten Beispiels hat einen
Zeilenvorschub von 1/6". Für die Zeichen G H I J" in der (m+2)-ten Zeilen wird ein
Zeilenvorschub von 1/6" eingestellt. Das Hochsetzen jedes der Kodes Fo bis F4 zeigt
die Einheitenanzahl von Zeichen-Schriftartmustern an, und im vorliegenden Fall ist
ein Zeichen durch fünf Einheiten gebildet. Da ein Zeilenvorschub von 1/4" für die
(m+4)te Zeile eingestellt ist, wird sie um eine und eine halbe Zeile bezüglich der
(m+2)ten Zeile verschoben, so daß jede Zeilenabstandsteuerung mit Hilfe von Steuerhinweisen"PLU"
und"PLDZ' entsprechend durchgeführt werden kann. Für die (m+5)te, die (m+6)-te,
die (m+7)-te und die (m+8)-te Zeile wird ein Zeilenvorschub von 1/8" eingestellt,
und folglich wird ein Steuerhinweis "LF" insgesamt für jede dieser Zeilen eingestellt.
Folglich kann der Zeilenabstand Zeile für Zeile geändert werden.
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In Fig. 7 ist in Form eines Blockschaltbilds der ins einzelne gehende
Aufbau eines Zeichengeneratorteils mit einer DMA-Steuerung 21 des in Fig. 1 dargestellten
Drucker-Steuersystems 1 dargestellt. Synchronsisiersignale, die zum seitenweisen
Drucken zu verwenden sind, sind in DATA CLOCK- und LINE SYNC-Signale, welche als
Ausgänge von dem Plotter 3 zugeführt werden, in welchem das DATA CLOCK-Signal zur
Synchronsisierung mit seriellen Punktdaten in einer Hauptabtastzeile und das LINE
SYNC-Signal zur Synchronisierung von Hauptabtastzeilen in einem einzelnen Vollbild
(Seite) verwendet wird. Die anderen Synchronisiersignale weisen LINE GATE und FRAME
GATE-Signal auf, wobei die ersteren den wirksamen Zeitabschnitt (die Punktanzahl)
für eine Hauptabtastung und die letzteren den wirksamen Zeitabschnitt (die Anzahl
Zeilen) für ein Vollbild oder eine Seite anzeigen. Die gesamte DMA-Operation (die
Erzeugung von Zeichen) wird durch diese vier Synchronisiersig-
nale
gesteuert, und es werden serielle Punktsignale von dem zeichengeneratorabschnitt
21 synchron mit einem DATA CLOCK-Signal abgegeben.
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Wie in Fig. 7 dargestellt, ist auch eine Zeitsteuereinheit 24 vorgesehen,
welche LINE RESE?bund FRAME RESET-Signale erzeugt. Das erstere Signal ist äquivalent
dem LINE SYNC-Signal und bewirkt, daß ein Punktzähler für jede Hauptabtastzeile
gelöscht (initialisiert) wird, während das letztere Signal an der Vorderflanke eines
FRAME GATE-Signals erzeugt wird und dazu führt, daß ein Zeilenzähler gelöscht oder
initialisiert wird. In Abhängigkeit davon, ob der Mode ein Portrait- oder Landscape-Mode
ist, werden Signale zwischen DATA CLOCK und LINE SYNC, zwischen LINE GATE und FRAME
GATE und zwischen LINE RESET und FRAME RESET in der Zeitsteuereinheit 24 geschaltet.
Der DMA--Zähler 18 ist entsprechend ausgeführt, um Adressen eines Seitenspeichers
17 und eines Schriftartspeichers 20 zu erzeugen, und er weist einen Zähler 40 für
eine Leerstellenrichtung (Zeichenrichtung) und einen weiteren Zähler 41 für die
Zeilenrichtung auf. Während des Portrait-Modes wird der Leerstellenzähler 40 durch
DATA CLOCK, LINE GATE und LINE RESET gesteuert, und arbeitet folglich als ein Zähler
für die Hauptabtastrichtung, dagegen wird der Zeilenzähler 41 durch LINE SYNC, FRAME
GATE und FRAME RESET gesteuert, und dient als Zähler für die Hilfsabtastrichtung.
Während des Landscabe-Mode werden die Signal zeilen vollständig geschaltet, so daß
der Leerstellenzähler 40 nunmehr als ein Zähler für die Hilfsabtastrichtung und
der Zeilenzähler 41 als ein Zähler für die Hauptabtastrichtung dient.
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Der Leerstellenzähler 40 liefert als Ausgänge ein Leerstellen-Adressensignal
für den Seitenspeicher 17 und ein CHIP-Auswählsignal für den Schriftartspeicher
20. Der Zeilenzähler 41 liefert dagegen als Ausgänge ein Zeilen-Adressensignal für
den Seitenspeicher 17, ein BIT-Auswähl-
signal für den Schriftartspeicher
20 und ein Block-Auswählsignal. Leerstellen- und Zeilenadressen werden an dem Seitenspeicher-Adressenseleketor
21 geschaltet, wenn eine Modeänderung zwischen Portrait- und Landscape-Mode stattfindet,
wie durch den Seitenspeicher-Adressenaufbau in Fig. 5b dargestellt ist. CHIP- und
BIT-Auswählsignale sind die Signale, um zu wählen,ob 5 Punkte für jedes BIT(Portrait-Mode)
oder 8 Punkte für jedes CHIP (Landscape-Mode) in einer kleinen Matric durch eine
Einheit und einen Block festgelegt sind, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
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Wenn die Daten aus dem Seitenspeicher 17 gelesen werden, werden ein
Zeichenauswählsignal, ein Uberlagerungszeichen-Auswählsignal, ein Einheiten-Auswählsignal,
ein Zeichenschriftart-Bestimmungssignal und ein Überlagerungszeichen-Schriftartbestimmungssignal
als Adressen dem Schriftartspeicher 20 zugeführt, und das Zeilensteuersignal (PLU,
PLD, 1/8" LF) und das Unterstreich-Bestimmungssignal (UL, DLU) werden der Zeilenadressen-Steuereinheit
41 bzw. der Unterstreich-Synthesierschaltung 50' zugeführt.
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Die aus dem Schriftartspeicher 20 gelesenen Daten werden dann der
Unterstreich-Synthesierschaltung 50' zugeführt, wo sie in einer bestimmten Position
wenn es so festgelegt ist, mit einem Unterstreichpunkt, kombiniert werden. Die sich
ergebenden Ausgangsdaten für die Schaltung 50' werden parallel an das Schieberegister
,9 geliefert und durch ein Schieberegister-Ladesignal gesetzt; die Daten werden
dann als serielle Daten synchron mit DATA CLOCK ausgegeben, um in den Plotter 3
eingegeben zu werden. Das Schieberegister-Ladesignal wird durch DMA-Steuereinheit
18 erzeugt, und wird mit der Häufigkeit von 5 Punkten während eines Portrait-Modes
und mit der Häufigkeit von 8 Punkten während eines Landscape-Modes zugeführt.
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In Fig. 8 ist in Blockform der ins einzelne gehende Aufbau der DMA-Steuereinheit
18 in dem Drucker-Steuersystem 1
der Fig. 1 dargestellt. Die DE-Steuereinheit
18 weist im allgemeinen den Leerstellen-Adressenzähler 40 und den Zeilenadressenzähler
41 auf. Der Leerstellen-Adressenzähler 40 weist einen Punkt/Zeilen-Zähler 38, welcher
als ein Punkt zähler während eines Portrait-Modes und als Zeilenzähler während eines
Landscape - Modes arbeitet und einen Leerstellenzähler 39 auf. Der Punkt-Zeilenzähler
38 ist ein durch 5 teilender Zähler,so daß ein Austragsignal (fix) jedesmal dann
erzeugt wird, wenn 5 Taktimpulse gezählt werden, welche ihrerseits bewirken, daß
der Leerstellenzähler 39 aufwärts zählt, und welches gleichzeitig als Schieberegister-Ladesignal
während des Portrait-Modes dient.
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Der Zeilen- bzw. Reihenadressenzähler 41 weist einen Zeileinpunktzähler
25, welcher als Zeilenzähler während eines Portrait-Modes und als Punktzähler während
eines Landscape-Modes dient, einen Blockzähler 26, einen Zeilen/Punkt-Unterzähler
27, einen Blockunterzähler 28 und einen Zeilen-bzw. Reihenzähler 34 auf. Der Zeilen/Punktzähler
25 und der Zeilen/Punkt-Unterzähler 27 arbeiten im allgemeinen als ein durch 8 teilender
Zähler, sie arbeiten jedoch auch nur als ein durch 6 teilender Zähler, wenn Daten
aus dem Oten Block auszulesen sind, in welchem ein Zeilenvorschub -von 1/8" während
des Landscape-Modes bestimmt wird. Während unter normalen Bedinungen die Zähler
25 und 27 als durch 8 teilende Zähler dienen, liefern sie Austragsignale #2
bzw. #3 als ihre Ausgänge von jeweils 8 Taktimpulse, wodurch die jeweiligen Blockzähler
26 und 28 aufwärts gezählt werden und als das Schieberegister-Ladesignal während
des Landscape-Modes dienen.
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Das heißt, wenn entweder der Hinweis PLU oder PLD gesetzt wird, wird
das Austragsignal Nr. 3 von dem Unterzähler 27 durch den Selektor #4 in das
Schieberegister-Ladesignal geformt, während wenn kein derartiger Hinweis gesetzt
wird, das Austragsignal 2 von dem Zähler das Schieberegister-Ladesignal wird.
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Die Zählstände, die sowohl von dem Zeilen/Punkt-Zähler 25 als auch
dem Blockzähler 26 ausgegeben worden sind, werden in einen Dekodierer 29 eingegeben,
wo sie verwendet werden, um Zeilensteuer-Zeitsignale zu erzeugen. Es gibt drei Arten
von Zeitsteuersignalen, die zum Steuern in der Zeilenrichtung notwendig sind, nämlich
ein Zeilenendsignal (eine Reinitialisierungssignal für die Zeilen/Punkt- und Blockzähler),
ein Unterzähler-Setzsignal (ein Reinitialisierungssignal für die Zeilen/Punkt und
Block-Unterzähler) und ein Schieberegister-Ladesignal-Sperrsignal (ein Sperrausgang
von Musterdaten von dem Schriftartspeicher während einer Abtastung der oberen halben
Zeile, während PL angefordert wird, und während einer Abtastung der unteren halben
Zeile, während PLD anzufordern ist). Da diese drei Arten von Zeilensteuer-Zeitsignalen
zwischen der Zeit, wenn ein Zeilenvorschub von 1/8" gefordert wird, und der Zeit
unterscheiden, wenn ein Zeilenvorschub von 1/6" gefordert wird, werden sie durch
den Selektor '1 geschaltet. Mit anderen Worten, im Falle eines Zeilenvorschubs von
1/8" ist die Anzahl Zeilen oder Punkte, welche eine einzelne Reihe oder Zeile bilden,
38 (38/300" = 1/7,9"); andererseits wird eine Reihe 50 Zeilen oder Punkte (50/500"
= 1/6") im Falle eines Zeilenvorschubs von 1/6" gebildet.
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Wie anhand von Fig. 2 beschrieben, ist die Höhe eines Zeichensin dem
Schriftartspeicher 20 durch 48 Punkte festgelegt, so daß 2 Punkte im Falle eines
Zeilenvorschubs von 1/6" unzureichend sind. Jedoch werden im Falle eines Portrait-Modes,
obwohl der 6-te Block in Fig. 2a auszulesen ist, keine Schwierigkeiten zustandekommen,
da keine Punktdaten in diesem Block vorhanden sind, welcher ein Nichtverwendeter
Block ist. Jedoch wird im Falle des Landscape-Mode der Zeilen-Punktzähler zwangsweise
reinitialisiert, um zu verhindern, daß das Austragsignal erzeugt wird,wodurch dann
eine Erzeugung irgendeiner Schwierigkeit verhindert werden kann. Wenn ein graphisches
Muster ge-
bildet werden soll, welches in der Reihenrichtung, beispielsweise
in vertikal angeordneten Teilen und einem Stab-Darstellungsmuster, kontinuierlich
ist, kann es so aufgebaut sein, daß -ein Zeilenvorschub von 1/6" durch 48 Punkte
ausgeführt wird, wobei die Annäherung von 48/300" = 1/6,25" angewendet wird, obwohl
dies in den Zeichnungen nicht dargestellt ist.
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Nunmehr werden die vorstehend beschriebenen drei Arten von Zeilensteuer-Zeitsignalen
im einzelnen anhand von speziellen Fällen erläutert.
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(1) Wenn ein Zeilenvorschub von 1/8" gefordert wird: Das Zeilenendsignal
wird für jeweils 38 Zeilen/Punkte ausgegeben und hat den Zeilen/Punktzähler 25 und
den Blockzähler 26 reinitialisiert. Im Falle eines Portrait-Modes werden beide Zähler
gelöscht und folglich auf einen Zählstand "O" gesetzt. Im Falle eines Landscape-Modes
werden, da es 38 Punkte gibt, 8 Punkte (1 Byte) viermal ausgegeben, und der Zeilen/Punktzähler
25 wird auf einen Zählstand "2" voreingestellt, so daß ein Austragsignal durch die
restlichen 6 Punkte erzeugt werden kann. Ein Unterzähler-Setzsignal liegt vor, um
eine Adresse zu erzeugen, die um eine halbe Reihe nach unten verschoben ist, und
es ist ein Signal, dasum 38/2 = 19 Zeilen verschoben und funktionell dem Reihenendsignal
äquivalent ist. Das Schieberegister-Ladesperrsignal liegt vor, um Daten zu sperren,
die während eines Halbzeilenbetriebs auszugeben sind, und es ist ein Signal, welches
die Abtastzeit für Zeilen/Pu-nktzahlen 0 bis 18 anzeigt. Das Schieberegiste-Ladesignal
wird durch die Ladesignal-Sperrschaltung 37 während Zeilen/ Punkt-Zahlen 0 bis 18,
während das Signal PLU anzufordern ist, und während Zeilen/Punktzahlen 19 bis 38
gesperrt, während das Signal PLD anzufordern ist, um dadurch leere Flächen zu erzeugen,
wo nicht gedruckt wird.
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(2) Wenn ein Zeilenvorschub von 1/6" gefordert wird:
In
diesem Fall wird das Reihenendsignal für jeweils 50 Zeilen/Punkte ausgegeben, um
den Zeilen/Punktzähler 25 und den Blockzähler 26 reinitialisiert zu haben, um dadurch
die Zählstände dieser beiden Zähler auf "O" zu löschen.
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Da das Unterzähler-Setzsignal einen um eine halbe Zeile versetzten
Wert hat, ist es ein Signal, das um 50/2 = 25 Zeilen/Punkte verschoben worden ist
und funktionell dem Reihenendsignal äquivalent ist. Das Schieberegister-Ladesperrsignal
ist ein Signal, welches die Abtastzeit für Zeilen/Punktzahlen 0 bis 24 anzeigt.
Folglich wird das Schieberegister-Ladesignal durch die Ladesignal-Sperrschaltung
37 für Zeilen/Punktzahlen 0 bis 24 für eine Leerstellen-Adressenposition, an welcher
PLU angefordert wird, und für Zeilen/Punktzahlen 25 bis 49 für die Leerstellen-Adressenposition
gesperrt, an welcher PLD gefordert wird, um dadurch leere Flächen zu erzeugen, wo
nicht gedruckt wird.
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Wie oben beschrieben, haben der Zeilen/Punkt- und der Blockunterzähler
27 bzw. 28 Werte, welche um eine halbe Reihe bezüglich der Werte verschoben werden,
die von dem Zeilen/Punkt- und dem Block zähler 25 bzw. 26 besessen worden sind.
Der Zähler 25 liefert als Ausgang ein BIT-Auswählsignal (das nur während des Portrait-Modes
verwendet wird) an den Schriftartspeicher 20, und der Block zähler 26 liefert als
Ausgang ein Blockauswahlsignal an den Schriftartspeicher 20. Wenn eines der Signale
PLU und PLD angefordert wird, können die Ausgänge von den Unterzählern 27 und 28
zu den Selektoren #2 bzw. 113 statt der Ausgänge von den Zählern 25 und 26 durchgelassen
werden.
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Das Blockauswahlsignal wird auch in den Addierer 36 eingegeben, wo
+1 addiert wird, wenn ein Zeilenvorschub von 1/8" angefordert wird (LF-Hinweis),
wodurch zwangsweise die Blockzahl um 1 Block vorgeschoben wird. Dies zeigt an,
daß
die Blockzahl O in der in Fig. 2 dargestellten Zeichenpunktmatrix zwangsläufig übersprüngen
wird. Das heißt, für die Zeichenhöhe von 48 Punkten werden die oberen 8 Punkte entfernt,
um eine Höhe von 40 Punkten zu bilden von welchen die unteren 2 Punkte entfernt
werden1 um eine Zeichenmatrix mit einer Höhe von 38 Punkten zu bilden, welche dann
zum Drucken verwendet wird. In diesem Fall ist ein Zeichen, das über die volle Zeichenhöhe
festgelegt ist, teilweise unvollständig, wenn es gedruckt wird, so daß Zeichen,
die entsprechend kleiner festgelegt sind, gedruckt werden können, ohne daß irgendein
Teil davon verlorengeht, wenn mit einem Zeilenvorschub von 1/8" zu drucken ist.
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In Fig. 9 ist in Blockform der Schriftartspeicher 20 und dessen periphere
Steuerschaltung dargestellt, die in dem Drucker-Steuersystem 1 der Fig. 1 vorgesehen
ist. In der dargestellten Ausführungsform weist der Schriftartspeicher vier Schriftartspeicher-Bereich
(Banks) 51 bis 54 auf, die jeweils so aufgebaut sind, daß eine Schriftart durch
fünf 64K Bit-ROM-Speicher (durch einen parallelen 8Bit-Ausgang) gegeben wird und
128 Zeichen speichern kann. Eines der anderen Schriftartzeichen 1/lot, 1/12", 1/15"
und P.S. kann in einer der Schriftart-Speicherbereiche gespeichert sein. Bei der
dargestellten Steuerschaltung ist angenommen, daß zu demselben Schriftartspeicher
entweder vertikal (Paritäts-Mode) oder horizontal (Landscape-Mode) Zugriff erfolgen
kann, und daß die Schriftarten, die in einem der beiden Schriftart-Speicherbereiche
gespeichert sind, gleichzeitig ausgelesen werden können, um die sich ergebenden
Ausgangsdaten durch das über ein ODER-Glied geschaltete Format zu kombinieren, wodurch
dann ein Überlagerungsdrucken durchgeführt werdenkann, bei welchem zwei Zeichen
übereinander angeordnet gedruckt werden.
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Wie dargestellt, sind Selektoren 111 bis #4 vorgesehen, die mit
Bezugszeichen 43 bis 46 bezeichnet sind und welche dazu dienen, eines der Zeichenauswahl-
und tJberlagerungs-Zeichenauswahlsignale auszuwählen. Dieses Auswählsignal, um eines
der Zeichenauswahl- und Überlagerungszeichenauswahlsignale auszuwählen, wird von
einem mit 47 bezeichneten Dekodierer #1 entsprechend einem Zeichenschriftart-Bestimmungssignal
zugeführt. Das heißt, unter vier von dem Dekodierer Nr. 1 bestimmten Ausgängen ist
einer von ihnen für ein Zeichenauswahlsignal bestimmt, während die restlichen drei
für ein Überlagerungs-Zeichenauswahlsignal bestimmt sind.
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Auch ist ein mit 48 bezeichneter Dekodierer # 2 vorgesehen, welcher
dazu dient, eine überlagerungs-Zeichenschriftart zu bestimmen und bei dem Vorhandensein
einer Überlagerungsbestimmung wird einer der vier Bereiche als eine ü.berlagerungs-Zeichenschriftart
festgelegt. Wegen des Fehlens einer Überlagerungsbestimmung ist ein Ausgang von
dem Dekodierer # 2 ungültig, so daß kein überlagertes Drucken stattfindet. Bekanntlich
wird in ähnlicher Weise bei dem Portrait- Landscape-estimmungssignal das Uberlagerungsbestimmungssignal
in dem Prozessor 12 vor der Initiierung einer DMA-Operation beispielsweise durch
ein (nicht dargestelltes Register ) gesetzt.
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Ausgänge von den Dekodierern #1 und 112 entsprechen sich auf einer
Basis von 1-1, und die entsprechenden Einsen werden über ein ODER-Glied geschaltet
und die Ausgänge von diesen Dekodierern 47 und 48 geben die entsprechenden Schriftart-Speicherbereiche
frei. In dem dargestellten Beispiel weist jeder der Schriftartbereiche fünf Chips
C1 bis C5 auf, und folglich wird das Freigabesignal, welches ein Ausgang von einem
der Dekodierer 47 und 48 ist, gleichzeit an jedes der Chips C1 bis C5 angelegt.
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Obwohl eine Überlagerung festgelegt ist, werden Schriftartdaten von
zwei der vier Schriftartbereiche 51 bis 54 ausgegeben, und die auf diese Weise ausgegebenen
Schriftart-
daten werden über die ODER-Verbindung an der Ausgangsseite
der Schriftartbereich verarbeitet, um dadurch kombinierte Schriftartdaten zu erzeugen.
Da in diesem Fall jedes Chip 8Bits hat und gleichzeitig Zugriff zu 5 Chips erfolgt,
wird ein Ausgang mit 40 Bits erhalten. Wenn keine Uberlagerung bestimmt ist, ist
irgendeiner der vier Schriftartbereiche festgelegt, eindeutige Schriftartdaten zu
liefern.
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Wie in Fig. 10 dargestellt, weist eine Schriftart-Speicheradresse
eine Einheitenauswähladresse als die unteren drei Bits in der Adresse in einem Schriftartbereich,
eine Blockasswähladresse als drei Zwischenbits und eine Zeichenauswähladresse als
die oberen sieben Bits auf.
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Die sich ergebenden 40 Bit-Daten werden während eines Portrait-Modes
an einer Bit-Auswahlschaltung 49 und während eines Landscape-Mode an eine CHIP-Auswahlschaltung
50 angelegt, und diese Schaltungen werden so gesteuert, daß eine von ihnen entsprechend
dem Portrait/Landscape-Bestimmungssignal wirksam gesetzt ist. Das heißt, die auf
diese Weise erhaltenen 40 Bit-Daten sind alles Daten, die in einer kleinen Matrix
enthalten sind, die durch eine Einheit und einen Block festgelegt ist, wie in Fig.2
dargestellt ist; während eines Portrait-Modes entsprechen BIT 0 bis 7 acht Hauptabtastzeilen,
wobei 5 Bits selektiv für jede Hauptabtastzeile abgegeben werden. Andererseits entsprechen
während des Landscape-Mode CHIp 5 bis 1 fünf Hauptabtastzeilen, wodurch 8 Bits selektiv
für jede Hauptabtastzeile ausgegeben werden. Folglich werden die zuletzt erhaltenen
Punktdaten mit einer Häufigkeit von fünf Punkten während des Portrait-Modes und
mit einer Häufigkeit von 8 Punkten während des Landscape-Modes erhalten.
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Bekanntlich dekodiert die in Fig. 7 dargestellte Unterstreich-Synthesierschaltung
50 D das BIT/CHIPund das Block-Auswahlsignal und sie hat eine Unterstreichung, die
an einer vorbestimmten Stelle einer vorher bestimmten
Zeichenmatrix
zwangsläufig in dem Fall eingegeben worden ist, daß eine Unterstreichung gefordert
wird.
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Anhand von Fig. 11 wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung
beschrieben. Das erfindungsgemäße Druckersystem, wie es in Fig. 11 dargestellt ist,
weist im allgemeinen ein Drucker-Steuersystem 1', eine externe Einrichtung 2, beispielsweise
einen Hauptcomputer, und den Laserplotter 3 auf. Bekanntlich können die externe
Einrichtung 2 und der Plotter 3 wie diejenigen, welche in der vorherigen Ausführungsform
verwendet sind, dieselben sein. Das Drucker-Steuersystem 1' weist einen Prozessor
(CPU) 63 für die gesamte Folgesteuerung, einen Programmzähler 64 mit einem ROM-Speicher
und einen Arbeitsspeicher 65 mit einem RAM-Speicher auf. Das System 1' weist ferner
einen Schriftartspeicher 70,- der Zeichenmusterinformation entsprechend Zeichenkodes
speichert, einen Seitenspeicher 69 zum Speichern einer Informationsladung, die entsprechend
der Kapazität der Druckeinheit in dem Plotter 3 auszudrucken ist, eine Kopplungsschaltung
62 für ein Anschließen an die externe Einheit 2 und eine weitere Kopplungsschaltung
67 für einen Anschluß an den Plotter 3 auf.
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Entsprechend den Merkmalen der Ausführungsform werden Grundmuster-
und zusätzliche Musterkodes getrennt in dem Seitenspeicher 72 gespeichert, und sie
werden gleichzeitig ausgelesen, um mit Hilfe der ausgelesenen Daten zweimal Zugriff
zu dem Schriftartspeicher 15 zu haben, um dadurch Grund- und zusätzliche Musterdaten
zu erhalten, welche dann über ein ODER-Glied kombiniert werden, um endgültige Musterdaten
zu bilden.
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Wie vorstehend beschrieben, gibt es zwei Wege, Muster von Zeichen
oder graphischen Darstellungen zu überlagern.
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Bei dem einen Weg, welcher als eine Zeichensynthetisierung (oder Multistrike)
bezeichnet wird, wird zuerst ein Zeichen auf ein Blatt Papier gedruckt, und dann
ein anderes
Zeichen an derselben Stelle überlagert auf das vorher
gedruckte Zeichen gedruckt, um dadurch ein neues Druckzeichen zu bilden, welches
eine Kombination aus zwei Zeichen ist. Bei dem anderen-Weg, welcher als Formsynthetisierung
bezeichnet wird, wird insbesondere Forminformation, wie gezogene Zeilen, ein Gesellschaftsname,
Datum, Titel und Markierung wiederholt auf eine Reihe von Druckblättern entweder
fortlaufend oder separat gedruckt.
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In dem Drucker-Steuersystem lt der Fig. 11 können ein Grundmusterkode
und ein zusätzlicher Musterkode, dessen Musterinformation der Musterinformation
des Grundmusterkodes zu überlagern ist, beide in einem einzigen Seitenspeicher 72
gespeichert werden. Folglich kann das Drucker-Steuersystem lt nicht nur für eine
Zeichen- sondern auch für eine Formsynthetisierung verwendet werden. Bekanntlich
erfordert die vorliegende Anordnung nicht das Vorsehen einesBit-Bildschirmspeichers
(bit-mapped-memory) und eines Speichers mit einer sehr großen Kapazität, und die
Verarbeitungsgeschwindigkeit ist nicht nennenswert niedriger.
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Der Plotter 3 ist entsprechend ausgeführt, um ein Bild, wie Zeichen
und Kurven aus auf Format geschnittene Papierblätter in dem Raster-Abtastformat
zu drucken, und er hat ein Auflösungsvermögen von 1/300tut (0,085mm) sowohl in der
Haupt- als auch in der Hilfsabtastrichtung. Die Rasterabtastung wird mit einem Laserstrahl
durchgeführt, welcher über die Oberfläche eines photoempfindlichen Teils tastet,
wobei der Laserstrahl unter der Steuerung eines Modulators an- und ausgeschaltet
wird. Ein Modulationssignal, das an den Laser anzulegen ist, wird als ein serielles
Bild signal beispielsweise von einer Druckersteuereinheit geliefert, und ein elektrostatisches,
latentes Bild wird auf der Oberfläche des photoempfindlichen Teils mit Hilfe des
modulierten Laserstrahls erzeugt. Dann wird ein Entwickler, normalerweise sogenannter
Toner, auf das
latente Bild aufgebracht, um ein sichtbares Tonerbild
zu erzeugen, welches dann auf ein Blatt Kopierpapier übertragen wird, wodurch dann
der Kopier- bzw. Druckvorgang beendet ist.
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Ähnlich wie bei der vorherigen Ausführungsform liefert die externe
Einrichtung 2 Zeichen- und Steuerkodes an das Druckersteuersystem 1'. Auf der Basis
der Steuerkodes findet das Drucker-Steuersystem 1' in einem Schriftartspeicher 75
gespeicherte Zeichenmuster wieder auf und liefert die wiederaufgefundenen Muster
als ein Bildsignal an den Plotter 3. Das Drucker-Steuersystem 1' der Fig. 11 weist
die folgenden Merkmale auf.
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(I) Drucken mit hoher Geschwindigkeit Um den Druckvorgang zu beschleunigen,
wird ein Pufferspeicher (Seitenspeicher), der zwei zu druckende Datenseiten in dem
Steuersystem 1' speichern kann, verwendet und während eine Hälfte des Speichers
als ein Ausgabepuffer für den Plotter 3 verwendet wird, wird die andere Hälfte als
Eingangspuffer zum Aufnehmen von Daten von dem Hauptgerät 2 verwendet. Auf diese
Weise können, wenn die Speicherhälften abwechselnd als Ein- und Ausgabepuffer verwendet
werden, zu druckende Daten ohne Verzögerung dem Plotter 3 zugeführt werden, wodurch
dann der Plotter 3 mit einer gewünschten Geschwindigkeit, von beispielsweise 12
Seiten/min drucken kann.
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(II) Portrait/Landscape-Mode Um entweder entsprechend einem Portrait-
oder einem Landscape-Mode zu drucken, kann die Reihenfolge von in den Seitenspeicher
72 zu speichernden Zeichenkodes oder die Reihenfolge von aus dem Schriftartspeicher
75 zu lesenden Zeichenmustern von Seite zu Seite zwischen dem Portrait- und dem
Landscape-Mode geändert werden.
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III Veränderlicher Zeilenvorschub Für einen veränderlichen Zeilenvorschub
gibt es zwei Grundzeilenabstände oder Zeilenvorschub-Betriebsarten, nämlich 1/8"
(8LPI) und 1/6 (6LPI). Der 1/8"LF-Betrieb enthält 38 Punkte/Zeilen und der 1/611LF-Betrieb
enthält entweder 50 oder 48 Punkte/Zeilen. Ein Steuerhinweise, um entweder 1/8"LF
oder 1/6"LF auszuwählen, ist in dem Seitenspeicher 72 vorgesehen, und der Bereich,
von welchem aus Daten in den Schriftartspeicher 75 auszulesen sind, wird auf der
Basis eines derartigen Steuerhinweises gesteuert. Von 1/8ttLF aus kann + 1/16" LF
erhalten werden, und + 1/12" LF kann aus 1/6" LF abgeleitet werden. Diese partiellen
Zeilenhochsetz-(PLU) und diese partiellen Zeilentiefsetz-(PLD)Steuerungen werden
verwendet, um ein Hochsetzen oder Tiefstellen zu drucken. Ferner kann 1/4" LF (4
LPI) mit einem Basismode aus 1/6" LF erhalten und automatisch mit 1/611 + 1/12"
- 1/4" LF in dem Steuersystem 1' verarbeitet werden. Bekanntlich kann 1/8" LF, 1/6"
LF und 1/4" LF zeilenweise geändert werden. Für eine PLU- und PLD-Steuerung werden
Steuerhinweise in jedem Seitenspeicher 32 zeichenweise gesetzt.
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(IV) Zeichenabstandssteuerung Ein Seitenspeicherplan wird durch einen
Abstand von 1/60" (0,0042mm) und durch eine einzige Zeile (8LPI, 6LI>I) festgelegt.
Die Zeichenbreite kann durch v/60" gesteuert werden, wobei v = 1,2, 3... ist. Folglich
kann die Zeichenbreite variabel als 1/10", 1/12" 1/15", 1/20" und P.S. geändert
werden und kann gemischt verwendet werden.
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(V) Schriftartauswahl Das Drucker-Steuersystem 1 ist so ausgeführt,
daß Zeichenmuster bis zu 5 Schriftarten mit 128 Zeichen/Schriftart und folglich
insgesamt 640 Zeichenmuster gespeichert werden können. Ein Satz von 128 Zeichen
pro Schriftart wird als Schriftartbank bezeichnet. Jede dieser Schrift-
arten
kann auf Wunsch durch die Haupteinrichtung (den Hauptcomputer) 2 mit Hilfe von Steuerkodes
gewählt werden, und die Schriftarten können zeichenweise geändert werden.
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Es sind fünf Schriftartbänke in dem Druckersteuersystem 1' vorgesehen,
von denen jedes Zeichengrößen von 1/10", 1/12", 1/15", 1/20" und P.S. Speichern
kann. Ublicherweise werden die Schriftartbänke durch ROM-Speicher gebildet, in welchen
vorbestimmte Schriftarten gespeichert sind.
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(VI) Zeichen- und Seitensynthetisierung Der Seitenspeicher, der zwei
Datenseiten speichern kann, ist so ausgelegt, daß Zeichenkodes für zwei Zeichen
gespeichert werden können. Normalerweise wird der Seitenspeicher verwendet, um einen
Zeichenkode für ein Zeichen zu speichern. Beim Ausbilden eines neuen Zeichens durch
Kombinieren von zwei Zeichen, beispielsweise A + = A und oo a + = a, werden Zeichenkodes
für zwei Zeichen in dem Seitenspeicher 72 gespeichert. Wenn dann Zugriff zu dem
Seiten speicher erfolgt, um die in dem Seiten speicher 72 gespeicherten Kodes zu
lesen, erfolgt zweimal Zugriff zu dem Schriftartspeicher 75, um zwei Zeichenmuster
wieder aufzufinden, welche dann miteinander kombiniert werden, um ein letztes kombiniertes
Zeichenmuster zu bilden, welches wiederum als Bildsignal ausgegeben wird.
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Ferner hat ein Seitenspeicher 72 einen Hauptspeicherbereich, welcher
normalerweise dazu verwendet wird, Zeichenkodes zu speichern und einen Hilfsspeicherbereich,
welcher dazu verwendet wird, zusätzliche Zeichenkodes zu speichern, die für eine
Zeichensynthetisierung zu verwenden sind.
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Das heißt, beim Durchführen einer Zeichensynthetisierung (Multistrike)
werden zwei Zeichenkodes in dem Seitenspeicher 72 gespeichert, und wenn diese Kodes
gleichzeitig ausgelesen werden, werden Zeichenmuster, welche diesen Kodes entsprechen,
kombiniert, um ein anderes Zeichenmuster zu bilden. Andererseits wird im Falle einer
Seiten-
synthetisierung, welche auch Formsynthetisierung oder Formüberlagerung
genannt wird, eine feste Information, wie ausgezogene Zeilen, ein Gesellschaftnamen,
ein Datum und Titel wiederholt auf eine Reihe von Druckblättern gedruckt.
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(VII) Unterstreich-Synthetisierung Es gibt zwei Arten nämlich ein
Unterstreichen und ein doppeltes Unterschreiben; jede dieser Arten kann in dem Seitenspeicher
72 mit Hilfe von Steuerhinweisen gesetzt werden. Wenn der Schriftartspeicher 75
ausgelesen ist, werden Unterstreichungen entsprechend diesen Steuerhinweisen, die
in dem Seitenspeicher 72 gesetzt sind, synthetisiert.
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(VII) Schriftart-Abladen (Down Load) und Schriftart-Ändern Statt fünf
Schriftartbänke mit Hilfe von ROM-Speichern zu bilden, kann ein Schriftartspeicher
75 in Form eines RAM-Speichers verwendet werden. In diesem Fall werden Zeichenkodes
und deren Zeichenmuster in dem RAM-Schriftartspeicher 75 als Daten gesetzt, die
von dem Hauptgerät 2 zugeführt worden sind, und danach können sie mit Hilfe von
festgelegten Zeichenkodes gedruckt werden. Andererseits können die Schriftarbänke.
zusammen aus ROM- und RAM-Speichern geschaffen werden, und in diesem Fall können
entsprechend Befehlen, die von dem Hauptgerät 2 zugeführt worden sind, Musterdaten,
die in den ROM-Speichern gespeichert sind so, wie es gewünscht wird, verarbeitet
werden (es kann eine Uberlagerung, Inversion und Drehung durchgeführt werden, und
in den RAM-Speichern gespeichert werden. Solche verarbeitete Daten können dann durch
Behandeln zum Drucken verwendet werden, um einen Datensatz zu bilden, der ein Zeichen
darstellt (IX) Datenrückgewinnung nach einem Stau Getrennt von dem Seitenspeicher
72, welcher eine Seite
Information, die auf einer zweidimensionalen
Fläche zu drucken ist, wenn ein Hilfsspeicher zum Speichern einer Reihe von seriellen
Kodes, die von dem Hauptgerät 2 im Takt als Reservedaten in den aufeinandergelegten
Speicherformat zugeführt worden sind, in dem Arbeitsspeicherbereich des Prozessors
(CpU) 63 vorgesehen ist, wenn Störungen, wie ein Stau in dem Plotter 3 aufgetreten
sind, kann die Stelle, wo ein Stau aufgetreten ist, durch eine Zustandsinformation
von dem Plotter 3 aus analysiert werden, und dann können eine Kodefolge aus dem
Hilfsspeicher ausgelesen werden, einschließlich solcher, die infolge des Staus verlorengegangen
sind, um als Information, die in dem zweidimensionalen Bereich zu drucken ist, wieder
in den Seitenspeicher 72 gespeichert zu werden, so daß dann der Druckbetrieb ohne
Störung des Hauptgeräts 2 wieder aufgenommen werden kann.
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Auf der Basis der Steuerkodes, die von dem Hauptgerät 2 zugeführt
worden sind, werden durch den Prozessor 63 Kodes in einen der Seitenspeicher 72
gespeichert, nachdem sie in interne Zeichenkodes umgewandelt worden sind, welche
dem Zeichenmuster entsprechen, das Adressen des Schriftartspeichers 75 speichert.
Wenn das Speichern einer Seite von Zeichenkodes beendet worden ist, werden die Adressen-und
Datensammelleitungen des Seitenspeichers 72 von dem Prozessor 63 abgekoppelt und
unter die Steuerung eines DMA-Zählers 77 gestellt-. Unter der Steuerung des DMA-Zählers
77 fungieren dann der Seitenspeicher 72 und der Schriftartspeicher 75 als ein Zeichengenerator
77, welcher getrennt von dem CPU-System gesteuert wird, bis ein Seitendrucken beendet
ist.
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In Verbindung mit dem Hauptabtasttakt DATA CLOCK und dem Hilfsabtasttakt
LINE SYNC, die von dem Plotter 3 zugeführt worden sind, erzeugt der Zeichengeneratorteil
66 Adressen, welche dazu verwendet werden, aus dem Seitenspeicher 72 Druckinformation
(Zeichenauswählen, Einheiten auswählen,
Schriftarten auswählen,
verschiedene Steuerhinweise usw) zu lesen. Mit Hilfe der auf diese Weise ausgelesenen
Druck information und mit Hilfe von Schriftartspeicheradressen, die von dem DMA-Zähler
77 erzeugt worden sind, erfolgt Zugriff zu dem Schriftartspeicher 75, um Zeichenmusterdaten
zu erzeugen, welche den Zeichenkodes entsprechen. Die Zeichenmusterdaten werden
dann parallel-seriell umgewandelt und zusammengesetzt, um ein serielles Bildignal
zu bilden, welches dann dem Plotter 3 synchron mit dem Hauptabtasttakt zugeführt
wird, um dadurchals ein Signal zu dienen,um den Laserstrahl zu modulieren. Der Plotter
3 führt das Drucken auf der Basis Vollbild für Vollbild (seitenweise) durch.
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Ähnlich wie bei der vorherigen Ausführungsform ist eine plotterkopplungseinheit
67 vorgesehen, um Fehler- und Bildgrößeninformation aufzunehmen und um ein Starten
und Stoppen des Plotters 3 zu steuern. Wie vorher erwähnt, ist die effektivzeit
für eine einzige Hauptabtastung durch ein Signal LINE GATE festgelegt und die Effektivzeit
für eine einzige Seite ist durch ein Signal FRAME GATE festgelegt.
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Da der Seitenspeicher 72 eine Kapazität hat, um zwei zu druckende
Informationsseiten zu speichern, kann, während ein Bereich als ein Zeichengenerator
und folglich als ein Ausgangspuffer für den Plotter 3 zu verwenden ist, der andere
Bereich als Eingabepuffer verwendet werden, um Daten von dem Hauptgerät aufzunehmen.
Die Rollen- dieser beiden Bereich können abwechselnd geändert werden, und sie können
gleichzeitig betätigt werden, um eine parallele Verarbeitung durchzuführen.
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Der Seitenspeicher 72 ist so aufgebaut, daß die durch einen Zeichenkode
festgelegte Musterinformation mit einer Abstand- bzw. Leerstellenbreite einer Grundeinheit
1/60"
und einer Einzelzeile-(8LPI oder 6LPI) Breite als einer Steuereinheit
ausgearbeitet werden kann, was einer gespeicherten Musterinformations-Schriftartadresse
des Schriftartspeichers 75 entspricht. Da im allgemeinen Zeichenkodes gestreute
Wert annehmen, entsprechen sie nicht Musterinformations-Speicheradressen so, wie
sie sind.
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Aus diesem Grund ist in dem Arbeitsspeicher 65 eine Kodeumsetztabelle
vorgesehen, um eine Umsetzung zwischen Zeichenkodes und entsprechenden gespeicherten
Musterinformations-Schriftartadressen des Schriftartspeichers 75 durchzuführen.
Unter der Steuerung des Prozessors 63 werden zuerst die von der externen Einrichtung
2 zugeführten Zeichenkodes mit Hilfe der Kodeumsetztabelle in interne Zeichenkodes
(gespeicherte Musterinformations-Schriftartadressen) umgesetzt und dann werden die
auf diese Weise umgesetzten internen Zeichenkodes in dem Seitenspeicher 72 gespeichert.
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Die externe Einrichtung 2 liefert Zeichen- und Steuerkodes (den Wagenrücklauf:
CR, den Zeilenvorschub: LF, den Formatvorschub: FF) als eine serielle Kodefolge
in einem Eindimensionalen Format an das Druckersteuersystem 1'. Unter der Steuerung
des Prozessors 63 werden die Zeichenkodes in der Kodefolge in den Zeichenspeicher
72 in einem Zweidimensionalen Format auf der Basis der Steuerkodes in der Kodefolge
gespeichert.
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In dem Laserdrucker 3 wird zuerst ein Tonerbild auf dem photoempfindlichen
Teil erzeugt, und dann wird das Tonerbild auf ein Blatt Kopierpapier übertragen.
Die Zeit, die zur Ausbildung eines Tonerbilds auf dem photoempfindlichen Teil auf
der Basis eines Bildsignals erforderlich ist, und die Zeit, die zum Übertragen des
Tonerbilds an ein Kopierblatt erforderlich sind, unterscheiden sich beträchtlich.
Darüber hinaus dauert es eine bestimmte Zeit, um ein Blatt Kopierpapier von einem
Papierstapelabschnitt
zu einem Papieraustragabschnitt zu befördern.
Folglich wird aufgrund der Zeit, bis ein endgültiger Druck erhalten wird1 die in
dem Seitenspeicher 72 gespeicherte Druck information nutzlos. Folglich wird die
in dem Seitenspeicher 72 gespeicherte Druckinformation gelöscht, um sich für das
Speichern der Druck information für die nächstfolgende Seite bereitzustellen. Wenn
jedoch in diesem Fall ein Papierstau in dem Plotter 3 stattgefunden hat gibt es,
wenn nach Entfernen des papierstaus das Drucken wieder aufgenommen wird, einen Verlust
an gedruckter Information. Deswegen wird gemäß der Erfindung eine Kodefolge, die
von dem Hauptgerät 2 zugeführt worden ist, vorübergehend in dem Arbeitsspeicher
65 in einem gestapelten Format (einer eindimensionalen Anordnung) gespeichert, und
dies ist so ausgeführt1 daß die Druck information bis zu einer vorbestimmten Anzahl
letzter vorhergehender Seiten, z.B. von drei Seiten (die schlimmste Staubedingung,
unter welcher ein Papierstau in dem Papieraustragabschnitt stattfindet) wiedergewonnen
werden kann. In der dargestellten Ausführungsform ist dies so ausgelegt, daß der
Plotter als ein Zustandssignal drei Arten von Stausignalen liefern kann, nämlich
Stau in dem Papierstapelabschnitt, Stau in dem Bildtransferabschnitt und Stau in
dem Papieraustragabschnitt.
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Bekanntlich hat der in Fig. 11 dargestellte Schriftartspeicher 75
einen Aufbau, wie er vorher anhand von Fig.2a bis 2c beschrieben ist. Wie in Fig.
2b dargestellt und eingangs beschrieben, weist eine kleine Matrix, die durch eine
Einheit und einen Block festgelegt ist, ein Byte (Bit 7 bis 0) jedes von 5 ROM-Speichern
(CHIP 1 bis 5) auf, und ein Zeichen ist durch 48 Byte x 5 Chips = 240 Bytes festgelegt.
Da es jedoch für eine DMA-Steuerung bequem ist, wenn die gespeicherte Schriftartadresse
eines Zeichens jeweils durch 26 (64) festgelegt ist, ist ein Zeichen in der Tat
durch 64 Bytes x 5 Chips = 360 Bytes festgelegt.
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Da eine Schriftart mit Hilfe von fünf 64K Bit-ROM-Speichern als dem
Schriftartspeicher 75 gespeichert ist,
ist die Anzahl Zeichen pro
Schriftart 150 einschließlich der Leerzeichen.
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Die internen Zeichenkodes für 128 Zeichen können durch 7 Bits ausgedrückt
werden. Die Zeichenkodes, wie ASCII-und JIS-Kodes, die von dem Hauptgerät 2 zugeführt
worden sind, sind gewöhnlich nicht kontinuierlich mit 7 oder 8 Bits festgelegt,
sondern sind zufällig festgelegt, so daß bei der Erfindung die von dem Hauptgerät
2 zugeführten Zeichenkodes zuerst in die internen Zeichenkodes oder Zeichenspeicher-Schriftartadressen
(7 Bits) unter der Steuerung des Prozessors 63 umgesetzt werden. Zu Erleichterung
der Durchführung einer DMA-Operation ist der Speicherraum pro Zeichen durch jeweils
26 (64) Adressen bestimmt; er kann jedoch auch durch jeweils 48 Schritte bestimmt
sein, wobei in diesem Fall 128 bis 170 Zeichen mit Hilfe derselben fünf 84K Bit-Speicherchips
gespeichert werden können. In diesem Fall müssen jedoch die internen Zeichenkodes
von 7 auf 9 Bits geändert werden, und ferner muß ein 1OBit-Addierer vorgesehen sein.
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Der Aufbau des in Fig. 11 dargestellten Seitenspeichers 72 ist ähnlich
dem in Fig. 4a und 4b dargestellten Aufbau. Eine Reihe und ein Zwischenraum bilden
eine Zugriffseinheit des Seitenspeichers 72, wodurch ein Wort festgelegt ist. In
diesem Fall besteht ein Wort aus- 31 Bits, und sein Aufbau ist in Fig. 12 dargestellt.
Wie dargestellt, weist ein Wort 31 Bits für eine Hauptzeichenauswahl (128 Zeichen),
für eine Schriftartauswahl (5 Schriftarten), eine Hauptzeichen-Einheitsauswahl (
8 Einheiten) eine Hilfszeichenauswahl (128 Zeichen), eine Hilfsschriftartauswahl
(5 Schriftarten), eine Hilfszeicheneinheitsauswahl (8 Einheiten), einen Zeilenvorschub-Steuerhinweis
(HLD, HLU , 8/6LPI) und e inen einen Unterschreich-Steuerhinweis (SUL, DUL) auf.
Der Adressenraum des Seitenspeichers 72 entspricht dem, welcher vorstehend anhand
von Fig. 5b
beschrieben ist.
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Der Seitenspeicher 72 ist so aufgebaut, daß jeder Bereich (bank) aus
8 Bits besteht und ein Wort vier Bereiche aufweist. Die Zugriff seinheit des Prozessors
73 ist 8 Bits, so daß ein Grundzeichenkode und ein anderer Zeichenkode, welcher
dem Grundzeichen zu überlagern ist, in den Seitenspeicher 72 unabhängig voneinander
geschrieben werden, und sie getrennt voneinander gelöscht werden können. AuBerdem
kann die Information, welche nicht speziell benötigt wird, so daß sie zu löschen
ist, wie eine Forminformation, in dem Seitenspeicher 72 zurückgehalten werden. Die
zurückzuhaltenden Adressen werden in dem Arbeitsspeicher 65 gespeichert, und sie
werden zum Zeitpunkt einer Gesamtlöschung gelöscht. Das Steuern des Seitenspeichers
72 entspricht dem, was anhand von Fig. 6 vorher beschriebenist.
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In Fig. 13 ist im einzelnen der Aufbau eines Zeichengeneratorteils
in dem Drucker-Steuersystem lt der Fig. 11 dargestellt, und dessen Aufbau entspricht
in vieler Hinsicht dem in Fig. 7 dargestellten Aufbau. Eine Zeitsteuereinheit 79
ist vorgesehen, um ein Portrait/Landscabe-Modesignal von einem Register 80 aufzunehmen,
und es ist auch mit dem DMA-Zähler 77 verbunden, der einen Zwischenraum-bzw. Leerstellen-Adressenzähler
81 und einen Zeilenadressenzähler 82 aufweist. Der DMA-Zähler 77 ist entsprechend
geschaltet, um Adressensignale dem Seitenspeicher 72 und dem Schriftartspeicher
75 zuzuführen. Auch sind ein Seitenspeicher-Adressenselektor 71, ein Datenselektor
73, ein Bit/Chip-Selektor 74 eine Synthesierschaltung 76 und ein Schieberegister
78 vorgesehen, welche, wie dargestellt, geschaltet sind.
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Zu dem Seitenspeicher 72 erfolgt wortweise Zugriff, und wenn ein Wort
zwischen den Zeichenauswahl-(Haupt/HilfsteiS), zwischen Einheitsauswahl-(Haupt-zusätzlicher
Teil) und
Schriftauswahl-(Haupt/zusätzlicher Teil) Signalen, die
in dem Wort enthalten sind, dem Seitenspeicher 72 zugeführt wird, werden die Hauptteile
zuerst dem Schriftartspeicher 75 über den Datenselektor 73 für einen Zugriff zugeführt,
wobei die Daten, zu denen auf diese Weise Zugriff erfolgt, in einem Register gehalten
werden; die zusätzlichen Teile werden dann dem Schriftartspeicher 75 für einen Zugriff
zugeführt, wobei die Daten, zu denen auf diese Weise Zugriff erfolgt, entsprechend
gehalten sind.
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Das Schalten von Seitenspeicherdaten zwischen den Haupt-und den zusätzlichen
Teilen wird während eines Zeitabschnitts durchgeführt, welcher in Anbetracht der
Zugriffszeit des Schriftartspeichers 75 festgelegt ist. Die sich ergebenden Punktdaten
für Haupt- und zusätzliche Teile werden dann kombiniert, und wenn es für ein Unterstreichen
erforderlich ist, werden auch Unterstreichdaten kombiniert. Solche kombinierten
Daten werden dann dem Schieberegister 78 für eine Übertragung an dem Plotter 3 zugeführt.
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In Fig. 14 ist im einzelnen der Aufbau eines in Fig. 13 dargestellten
DMA-Zählers 77 dargestellt, welcher in vieler Hinsicht dem in Fig. 8 der vorherigen
Ausführungsform dargestellten Aufbau entspricht. Folglich braucht er im einzelnen
nicht mehr beschrieben zu werden und es wird ausdrücklich auf die vorherige Beschreibung
der Fig. 8 verwiesen.
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In Fig. 15a bis 15c ist der Aufbau der in Fig. 11 dargestellten Schriftartbereiche
(banks) dargestellt. Hierbei ist in Fig. 15a in Blockform die Steuerschaltung des
Schriftartspeichers 70 dargestellt. Es sind fünf Schriftartbereiche 75 vorgesehen,
welche jeweils so aufgebaut sind, daß eine Schriftart in fünf 64 K Bit-ROM- oder
RAM-Speichern gespeichert ist, welche ein paralleles 8 Bit-Ausgangssignal schaffen),
und 128 Zeichen werden pro Schriftartbereich gespeichert. Jeder der Schriftarbereiche
kann
irgendwelche Schriftarten, wie 1/lott, 1/12tut, 1/15", 1/20" und P.S., speichern.
Im Falle eines Schriftartbereichs, der aus RAM-Speicher gebildet ist, kann eine
Schriftart von dem Hauptgerät 2 aus vor einem Drucken von Punktmatrixdaten eingestellt
werden, und die Schriftart selbst kann, falls es gewünscht wird, geändert werden.
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Die dem Speicher 75 zuzuführende Adressen information weist Haupt/Hilfs-Zeichenauswahl-,
Haupt-/Hilfs-Zeicheneinheitsauswahl-, Haupt/Hilfs-Schriftartauswahl- und Blockauswahlsignale
auf, welche aus dem Seitenspeicher 72 gelesen werden. Bezüglich Ides Haupt/Hilfsauswahlsignals
wird dessen Hauptauswahlsignal über den Datenselektor 73 dem Speicher 75 für einen
Zugriff zu dem Zeitpunkt zugeführt, wenn die Daten bei Beendigung eines Zugriffs
zu dem Seitenspeicher bestimmt worden ist. Zu dem Zeitpunkt, wenn die Daten bei
Beendigung des Zugriffs zu dem Schriftartspeicher 75 bestimmt worden sind, wird
das Hilfsauswahlsignal dem Speicher 75 für einen Zugriff zugeführt. Um ein Zeichen
zu drucken, erfolgt somit zweimal Zugriff zu dem Speicher 75, wobei der erste Zugriff
dazu dient, die Punktdaten eines Grundzeichens zu erhalten, und der zweite Zugriff
dazu dient, die Punktdaten eines Überlagerungszeichens zu erhalten, welches dem
Grundzeichen, wenn es gedruckt ist, zu überlagern ist. Wenn kein Uberlagerungszeichen
erforderlich ist, werden Leerdaten überlagert. Die zwei einander zu überlagernden
Zeichen haben dieselbe oder verschiedene Schriftarten.
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Wie in Fig. 15b dargestellt, ist der Schriftartspeicher 75 so ausgebaut,
daß gleichzeitig zu fünf Speichern Zugriff erfolgen kann und 40 Punktdaten einer
kleinen Matrix in einem Zeichen durch einen einzigen Zugriff erhalten werden können.
die Adressenleitungen für jedes Schriftartspeichereinheitenauswahl-Blockauswahl-
und Zeichenauswahlsignal und jeder Schriftartbereich erhalten
ein
Schriftartauswahlsignal.
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Mit den auf diese Weise erhaltenen 40 Punktdaten werden fünf Punkte
in der Einheitsrichtung einer kleinen Matrix ausgewählt, um Ausgangspunktdaten in
der Bit-Auswahlschaltung 85 während eines Portrait-Modes gewählt, und 8 Punkte in
der Blockrichtung der kleinen Matrix werden ausgewählt, um Ausgangspunktdaten in
der Schip-Auswahlschaltung 86 während eines Landscape-Modes zu erzeugen. Mit anderen
Worten, während des Portrait-Modes werden die 40 Punktdaten der kleinen Matrix achtmal
mit jeweils fünf Punkten ausgegeben; andererseits werden während des Landscabe-Modes
die 40 Punktdaten der kleinen Matrix fünfmal mit jeweils 8 Punkten ausgegeben.
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Wenn der Schriftartbereich 75 aus RAM-Speichern gebildet ist, können
verschiedene zusätzliche Druckfunktionen durchgeführt werden.
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(a) Schriftart-Matrixdaten, die von dem Hauptgerät 2 zugeführt worden
sind, können als ein Zeichen behandelt werden, und die Punktmatrixdaten eines Zeichens
können graphisch in einem zweidimesionalen Format entwickelt werden.
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(b) Punktmatrixdaten können, wenn es gewünscht wird, mehrmals überlagert
werden, indem durch den Prozessor 63 Zugriff zu anderen Schriftarspeichern erfolgt,
und die sich ergebenden, überlagerten Punktmatrixdaten können in dem für ein Drucken
zu verwendenden RAM-Speicher-Schriftartbereich gespeichert werden, was dann als
ein neues Zeichen festgelegt ist.
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(c) Zu den Punktmatrixdaten, die bereits in einem anderen Schriftarspeicher
vorhanden sind, erfolgt Zugriff, und sie werden durch den Prozessor 63 ausgelesen;
die Daten, zu denen Zugriff erfolgt ist, werden, nachdem sie um 900 gedreht worden
sind, in der RAM-Schriftartbereichszone gespeichert, die als ein neues Zeichen festgelegt
ist.
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Somit kann die Zeichenausrichtung partiell geändert werden, wenn gedruckt
wird.
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(d) Zu den Punktmatrixdaten, die bereits in einem anderen Schriftartspeicher
vorhanden sind, erfolgt Zugriff, und sie werden durch den Prozessor 63 ausgelesen;
die Daten, zu denen auf diese Weise Zugriff erfolgt ist, werden, nachdem sie in
schwarze und weiße Teile invertiert worden sind, in der RAM-Schriftartbereichszone
gespeichert, Wo sie als ein neues Zeichen festgelegt sind. Folglich kann das Zeichen
mit invertierten schwarzen und weißen Teilen gedruckt werden.
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Wenn ein neuer Punktmatrixdatenwert oder ein entsprechendes Muster
gebildet ist, ist auch gleichzeitig dessen Musterkode festgelegt; die Musterkode-Schriftartadresse,
die in dem Schriftartspeicher gespeichert ist und die MustergröBe werden in Form
einer Tabelle in dem Arbeitsspeicher 65 des Prozessors 63 registriert, Nach einer
solchen Registrierung können gewünschte Muster mit Hilfe der Musterkodes für ein
Drucken wieder aufgefunden werden. In Fig. 15c ist der Adressenaufbau dargestellt,
welcher verwendet wird, wenn Zugriff zu dem Schriftartspeicher 65 erfolgt.
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In Fig. 16 ist in einem Blockdiagramm im einzelnen der Aufbau einer
in Fig. 11 dargestellten Synthesierschaltung dargestellt, welche eine Unterstreich-
und tSberlagerungs-Synthetisierung durchführt. Ein Dekodierer 87 ist vorgesehen,
um ein Unterstreichen einzubringen, und er hat eine Funktion um die Blockzahl und
die DIT-Zahl der Zeichenmatrix festzustellen. In der Zeichenmatrix der Fig. 2a entspricht
die Unterstreichposition im Falle eines 1/6"LF-Modes dem BIT "0" und 1" in BLOCK
5 für ein einfaches Unterstreichen und eine BIT-"O"', "1", "4" tt4tt und "5" im
Block 5, entspricht einem Doppelunterstreichen. Andererseits ist im Falle eines
1/8"LF-Modes ein einfaches Unterstreichen durch ein Bit"2" und 11311 in Block 5
festgelegt, und ein doppeltes Unterstreichen ist durch ein BIT "2", 3f', "6" und
"7" festgelegt. Wenn während eines Portrait-Druck-
modes die Unterstreichposition
durch den Dekodierer 87 festgestellt wird, werden alle fünf Bits in dem Schieberegister
96 zwangsläufig auf einen schwarzen Pegel eingestellt, während bei einem Landscape-Druckmode,
sobald die Unterstreichposition festgestellt ist, ein schwarzer Pegel zwangsläufig
an der vorbestimmten Bitposition eingestellt ist.
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Ein Paar Zeilen erzeugender Schaltungen 88 und 89, nämlich eine für
den Portrait-Mode und die andere für den Landscape-Mode, sind vorgesehen, da die
Zeileneinführposition zwischen dem Portrait--und dem Landscape-Mode verschieden
ist. Die Ausgänge der Schaltungen 88 und 89 werden durch den Datenselektor 92 geschaltet.
Wenn SUL- und DUL-Steuerhinweise nicht in dem Seitenspeicher gesetzt sind, werden
die Zeilenerzeugungsschaltungen 88 und 89 unwirksam gehalten.
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Die parallelen Daten von 8/5 Punkten, die schließlich von dem Schriftartspeicher
75 erhalten werden, werden durch Datenregister #1 und # 2 gehalten, wobei
das Datenregister #1 die Punktdaten des Grundzeichens und das Datenregister
#2 die Punktdaten des Uberlagerungszeichens speichert. Bezüglich der Haltezeit
erfolgt nach einem Zugriff zu dem Seitenspeicher , um Daten festzulegen, das erste
Mal Zugriff zu dem Schriftartspeicher, und nach dessen Durchführung werden die Daten
in dem Register #1 gehalten, worauf dann mit Hilfe einer Verzögerungsschaltung
der Schritt folgt, daß zweite Mal Zugriff zu dem Schriftartspeicher zu haben und
worauf dann die Daten in dem Register #2 gehalten werden. Die beiden gehaltenen
Daten in den Datenregistern 111 und #2 werden einem Synthesizer 95 zugeführt, wo
sie möglicherweise auch mit Unterstreichdaten kombiniert werden. Die auf diese Weise
kombinierten Daten werden dann in paralleler Form dem Schieberegister 96 zugeführt.
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Wie bezüglich der vorherigen Ausführungsform beschrieben
ist,
wird ein Datenausgangssperrsignal zugeführt, welches die Abtastzeit für eine halbe
Zeile ergibt. Wenn ein PLU-Hinweis festgehalten ist, wird der Datenausgang für die
untere Hälfte der Zeichenmatrix (welche der oberen Hälfte einer Zeilenabtastung
entspricht) gesperrt, indem das Datenregister Nr. 1 unwirksam gemacht wird, um dadurch
zwangsläufig parallele Daten auf einen weißen Pegel zu setzen. Wenn ein PLD-Hinweis
festgehalten ist, wird das Datenregister Nr. 1 unwirksam gesetzt, um Ausgangsdaten
für die obere Hälfte der Zeichenmatrix (was der unteren Hälfte einer Zeilenabtastung
entspricht, zu sperren, um dadurch zwangsläufig die parallelen Daten auf weißen
Pegel zu bringen.
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Entsprechend dem Verfahren, daß im Falle des Unterstreichens angewendet
worden ist, kann ein Synthetisieren auch durch Feststellen der Einführposition an
der vertikalen gezogenen Zeile einer Zeichenmatrix durchgeführt werden.
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Darüber hinaus kann mit Hilfe der Überlagerungsfunktion auch ein Hochsetzen
oder Tiefsetzen gedruckt werden.
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Bekanntlich erfolgte in der in Fig. 5a dargestellten Ausführungsform
der erste Zugriff zu dem Schriftartspeicher 75, um die Grundzeichen-Punktdaten zu
erhalten und der zweite Zugriff erfolgte, um die Überlagerungszeichen-Punktdaten
zu erhalten. Eine derartige Reihenfolge kann jedoch auch umgekehrt werden. Ferner
ist bezüglich des in Fig. 13 dargestellten Aufbaus beschrieben worden, daß zuerst
zu den Hauptteilen und dann zu den Hilfsteilen Zugriff erfolgt. Auch diese Reihenfolge
kann umgekehrt werden, wenn es gewünscht wird. Bezüglich des in Fig. 16 dargestellten
Aufbaus ist ausgeführt worden, daß, wenn die Hauptteile von dem Speicher 75 zugeführt
werden, sie in dem Datenregister 93 gehalten werden, und wenn die Hilfsteile von
dem Speicher 75 zugeführt werden, diese in dem anderen Datenregister 94 gehalten
werden. Selbstverständlich
Selbstverständlich kann die Anordnung
auch so ausgelegt sein, daß nur die ersten Daten gehalten und die zweiten Daten
in diesem Fall unmittelbar der Synthesierschaltung 96 zugeführt werden. Dieser Aufbau
ist vorteilhaft, da eines der Datenregister weggelassen werden kann.
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In Fig. 17a und 17b sind schematisch die Kodeumsetztabellen in dem
in Fig. 11 dargestellten Schriftartspeicher 75 dargestellt. Der Speicher 75 weist
fünf Schriftartspeicherbereiche 0 bis 4 auf. Beispielsweise soll der Schriftartbereich
0 aus ROM-Speichern gebildet sein, welche eine vorbestimmte Schriftart speichern,
und der Schriftarbereich 4 soll aus RAM-Speichern gebildet sein, welche dieselbe
Schriftart speichern, wie sie in dem Schriftartbereich O gespeichert ist. Die Zeichenkodes
und die Musterdaten, die in dem Bereich 0 gespeichert sind, stehen entsprechend
der Kodeumsetztabelle (siehe Fig. 17a) , die in dem in Fig. 11 dargestellten Arbeitsspeicher
75 gespeichert ist, zueinander in Beziehung. Folglich kann das Zeichenmuster, das
einem Zeichenkode entspricht, der von einer externen Einrichtung 2 zugeführt worden
ist, durch den internen Kode angezeigt werden, welcher die Speicher-Schriftart-Adresse
des Speichers 75 ergibt. Wenn beispielsweise der in der Tabelle der Fig. 17a dargestellte
Zeichenkode "20H" durch die externe Einrichtung 2 bestimmt ist, verweist der Prozessor
63 für den in dem Arbeitsspeicher 65 gespeicherten Schriftartbereich 0 auf die Umsetztabelle,
wodurch der Zeichenkode in den entsprechenden internen Kode "OOH" umgesetzt wird,
welcher dann in dem Seltenspeicher 72 gespeichert wird. Danach wird der gespeicherte
Kode aus dem Seitenspeicher 72 gelesen, um Zugriff zu dem Speicher 75 zu haben,
so daß die Musterdaten mit der Schriftartadresse "0000H" in dem Bereich 0 ausgelesen
werden. Dieses Zeichenmuster hat, wie dargestellt, in der Breite sechs Einheiten.
Da eine Einheit gleich 1/60" ist, wird dieses Zeichen mit der Breite von 1/10" gesteuert.
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Da andererseits der Bereich 4 aus RAM-Speichern gebildet ist, ist
anfangs keine Kodeumsetztabelle festgesetzt, und folglich wird eine derartige Tabelle,
wenn es notwendig ist, von Zeit zu Zeit durch die externe Einrichtung 2 festgesetzt.
Beispielsweise liefert in dem Fall, daß ein neues Zeichen durch Zusammensetzen von
zwei oder mehr Zeichen gebildet wird, die in dem Schriftartbereich O gespeichert
sind, zuerst die externe Einrichtung 2 einen neu festgelegten Zeichenkode und Informationsbestimmungszeichen,
die zusammenzusetzen sind, so daß der Prozessor 63 die entsprechenden Musterdaten
ausliest und sie dann miteinander kombiniert; die sich ergebenden kombinierten neuen
Zeichenmusterdaten werden in einer leeren Zone des Schriftartbereichs 4 gespeichert
und in der Kodeumsetztabelle (siehe Fig. 17b) in dem Arbeitsspeicher 65 registriert.
Danach kann der neu festgelegte Kode verwendet werden, um die neu gebildeten Zeichenmusterdaten
für ein Drucken (der sogenannte Åblademode(down load mode)) wieder aufzufinden.
Bekanntlich kann eine weiß-schwarz-Umkehr, eine Drehung, eine Vergrößerung und Verkleinerung
von Mustern in ähnlicher Weise wie oben bezüglich der Zeichensynthetisierung beschrieben
ist, durchgeführt werden. Wenn, wie oben beschrieben eine der Schriftartbereiche
aus RAM-Speichern gebildet ist, kann die vorbeschriebene "Ablade"-Operation leicht
durchgeführt werden. Beispielsweise wird in der in Fig. 17b dargestellten Tabelle
ein spezielles Muster mit einem eindeutigen Bild eingegeben, und ein Zeichenkode
"AOH" wird diesem Muster zugeordnet. Andererseits wird ein interner Kode "OOH" diesem
Muster zugeordnet und in dem Seitenspeicher 72 gespeichert. Wenn ein Zugriff zu
dem Speicher 75 mit Hilfe dieses internen Kodes "OOH" erfolgt, wird die Schriftartadresse
0000H" des Schriftartbereichs 4 ausgelesen. Er ist so festgelegt, damit die Zeichenbreite
mit 6 Einheiten steuerbar ist. In dem dargestellten Beispiel ist die maximale Zeichenbreite
8 Einheiten
Es ist möglich, eine neue Zeichenart mit Hilfe der
in den ROM-Speichern des Schriftartbereichs 0 gespeicherten Zeichen zu bilden. Wenn
beispielsweise die in den ROM-Speichern gespeicherten Zeichen gotisch sind, können
sie ausgelesen und unter dem Programm des Prozessors 63 verarbeitet werden, um beispielsweise
Kursivzeichen zu bilden, welche dann in den RAM-Speichern entsprechend einer Anforderung
von der externen Einrichtung 2 gespeichert werden. Andererseits kann das aus den
ROM-Speichern ausgelesene Zeichen mehrmals überdeckt werden, um ein fettgedrucktes
Zeichen zu bilden, welches dann in den RAM-Speichern gespeichert wird. Wie oben
beschrieben, ist gemäß der Erfindung ein Drucker-Steuersystem mit Mehrfachfunktionen
vorgesehen, welches ROM-Speicher, in denen vorbestimmte Musterinformation gespeichert
ist, RAM-Speicher zum Speichern von gerade erzeugter Musterinformation und einen
Prozessor aufweist, um die in den ROM-Speichern gespeicherte Musterinformation zu
verarbeiten. Diese Funktionen beinhalten (1) ein Ausbilden eines neuen Musters durch
Kombinieren der in den ROM-Speichern gespeicherten Information und durch deren Speicherung
in den RAM-Speichern, um sie dadurch als ein Zeichen zu behandeln, (2) ein Bilden
eines neuen Musters, indem schwarze und weiße Teile der in den ROM-Speichern gespeicherte
Musterinformation invertiert wird, und indem. sie in den RAM-Speichern gespeichert
wird, um sie dadurch als ein Zeichen zu behandeln, (3) ein Bilden eines neuen Musters,
indem die in den ROM-Speichern gespeicherte Musterinformation gedreht und sie dann
in den RAM-Speichern gespeichert wird, um sie dadurch als ein Zeichen zu behandeln
(4) ein Bilden eines neuen Musters, indem die in dem ROM-Speichern gespeicherte
Musterinformation in ihrer Größe vergrößert oder verkleinert wird und sie dann in
den RAM-Speichern gespeichert wird,um sie dadurch als ein Zeichen zu behandeln,
und (5) ein Bilden eines neuen Musters, das von der externen Einrichtung 2 zugeführt
-wird und das in den RAM-Speichern gespeichert wird, um es als ein Zeichen zu behandeln.
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Nunmehr wird noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung anhand
der Fig. 18 beschrieben. Wie vorstehend ausgeführt, gibt es, wenn der Laserdrucker
verwendet wird, eine Möglichkeit, daß gewisse Information verloren geht, wenn das
Drucken nach einem Stau wieder begonnen wird.
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Um zu verhindern, daß es zu einem solchen Informationsverlust kommt,
können die folgenden Maßnahmen ergriffen werden: (1) Eine Anforderung an die externe
Einrichtung 2 senden, die Daten, die von der Seite an beginnen, von welcher aus
der Datenverlust aufgetreten ist, wieder zu übertragen; (2) eine Anzahl seitenspeichern
mit einer zweidimensionalen Anordnung vorzusehen und das Drucken von der Seite an
wieder beginnen, an welcher der Datenverlust aufgetreten ist; (3) den Seitenspeicher
für ein Erneuern auf Warten halten, bis die einzelne Seite vollständig ausgetragen
ist.
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Entsprechend der Maßnahme (1) ist jedoch der Steuerung der externen
Einrichtung 2 eine große Last aufgebürdet.
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Die Maßnahme (2) ist ebenfalls nachteilig, da sie das Vorsehen einer
großen Anzahl Speicher in einer zweidimensionalen Anordnung erfordert, und somit
teuer ist. Im allgemeinen wird gefordert, eine Anzahl, Seitenspeicher vorzusehen,
die der maximalen Anzahl von Druckblättern entsprechen, welche in der Förderbahn
vorhanden sein können, die von dem Blattstapelabschnitt beginnt und über den Bildtransferabschnitt
zu dem Austragabschnitt reicht. Die letzte Maßnahme (3) ist ebenfalls nachteilig,
da dadurch der Kopierzyklus verzögert wird.
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Aus diesem Grund ist gemäß der Erfindung ein System vorgesehen, in
welchem ein Seitenspeicher mit einer zweidimensionalen Anordnung für einen tatsächlichen
Druckvorgang vorgesehen ist, und ein Reservespeicher mit einer eindimensionalen
Anordnung für den Fall vorgesehen ist, wenn ein
Fehler wie beispielsweise
ein Papierstau, aufgetreten ist, um dadurch den Ausnutzungswirkungsgrad des Speichers
vergrößern zu können und zu verhindern, daß es zu einem Informationsverlust oder
einer -überdeckung kommt, wenn nach der Korrektur des1 Fehlers gedruckt wird.
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Fig. 18 zeigt in Blockform den ins einzelne gehende Aufbau eines Seitenspeichers
72 gemäß der Erfindung. Wie dargestellt', weist der Seitenspeicher der Fig. 18 einen
internen Kodeumsetzer 120 auf, welcher die Zeichenkodes umsetz, die unter der Steuerung
des Programms des Prozessors 63 in den internen Kode eingegeben werden. Ein Paar
Seitenspeicher 121 und 122 sind vorgesehen und entsprechend geschaltet, um die internen
Kodes aufzunehmen, die von dem Umsetzer 120 zugeführt worden sind. Die Ausgänge
der beiden Seitenspeicher 121 und 122 sind mit einem Schalter SW3 verbunden, so
daß ihre Ausgänge wahlweise in Abhängigkeit von der Stellung des Schalters SW3 zugeführt
werden können. Unter normalen Bedingungen werden die eingegebenen Daten von dem
internen Kodeumsetzer 120 aus einem der Seitenspeicher 121 und 122 zugeführt, und
die Daten werden dann in einem zweidimensionalen Format gespeichert. Wenn beispielsweise
Daten in den Seitenspeicher 121 in einem zweidimensionalen Format gespeichert werden,
dann werden dieselben Daten gleichzeitig in einem Reservespeicher 123 in einem eindimensionalen
Format gespeichert. Wenn der andere Seitenspeicher 122 bereits mit Daten gespeichert
ist, können die Daten mittels des DMA-Zählers 77 ausgelesen werden. Hierzu werden
dann Schalter SW2 und SW3 entsprechend betätigt.
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Zur Erläuterung wird nunmehr angenommen, daß die (n-1)-ten Daten laufend
eingegeben werden, und die n-ten Daten laufend gedruckt werden, wobei die (n+1)-ten
Daten bereits gedruckt worden sind. Die (n+1)-ten Daten, die bereits auf ein Blatt
Papier gedruckt worden sind, werden nunmehr durch den Papieraustragauslaß bewegt.
Wenn während des
Austragens ein Papierstau stattgefunden hat, wird
das gestaute Blatt ungültig und muß ausrangiert werden. Da jedoch die (n+1)-ten
Daten noch in dem Reservespeicher 123 gespeichert bleiben, wird, wenn der Drucker
wieder gestartet wird, der Schalter SW1 betätigt, um eine Verbindung zwischen einem
Eingang IN und dem Ausgang des Reservespeichers 123 herzustellen, welcher drei Speicherbereiche
zum Speichern von Daten der (n-1)-ten, der n-ten und der (n+1)-ten Seiten aufweist.
Folglich werden die eingegebenen Daten, die von außen zugeführt worden sind, gesperrt,
und die Daten für die (n+1)-te- die n-te und (n-1)te Seiten werden in der genannten
Reihenfolge in den Prozessor 63 zurückgeleitet. Unter der Steuerung des Prozessors
63 wird dann der Schalter wieder betätigt, um den in Fig. 18 dargestellten Verbindungszustand
herzustellen, so daß die Daten an den inneren Kodeumsetzer 120 in der Reihenfolge
(n+1) , n und (n-1) übertragen werden, um nach einer Umsetzung in entsprechende
interne Kode in einem der Seitenspeicher 121 und 122 gespeichert zu werden.
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Nach Beendigung des Speichervorgangs wird der Druckvorgang wieder
gestartet. Danach erhält der andere Seitenspeicher Daten, welche der (n+1)-ten Seite
folgen, um den Druckvorgang fortzusetzen.
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Wie oben beschrieben, ist gemäß der Erfindung zusätzlich zu den beiden
Seitenspeichern 121 und 122, welche jeweils vorübergehend eine Seite Druck information
in einem zweidimensionalen Format speichern, der Hilfsspeicher 123 als ein Reservespeicher
vorgesehen, welcher eine serielle Kodereihe speichert, die von der externen Einrichtung
2 in einem gestapelten Speicherformat zugeführt worden sind. Wenn dann in dem Plotter
3 ein Papierstau vorgekommen ist, wird die Staustelle auf der Basis der von dem
Plotter 3 zugeführten In formation analysiert. Als Ergebnis einer solchen Analyse
wird dann die in dem Reservespeicher 123 gespeicherte Kodereihe bis zu der Seite
ausgelesen,
wo der Papierstau aufgetreten ist, und dann wird die
Druckinformation vor einem erneuten Starten der Druckoperation wieder einem der
Seitenspeicher in einem zweidimensionalen Format zugeführt. Auf diese Weise kann
dann ein Stau ohn Stören des externen Hauptspeichers 2 ausgeglichen werden.