DE3346203A1 - Strahlstromaenderungen beruecksichtigende geregelte stromversorgungsschaltung fuer einen fernsehempfaenger - Google Patents
Strahlstromaenderungen beruecksichtigende geregelte stromversorgungsschaltung fuer einen fernsehempfaengerInfo
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Description
-6-
RCA 79028/79028A
US-Ser.Nos.451,904/480,514
AT: 21.12.1982/30.03.1983 RCA 79028/Sch/Ro.
RCA Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.)
Strahlstromänderungen berücksichtigende geregelte Stromversorgungsschaltung für einen
Die Erfindung bezieht sich auf Stromversorgungsteile für Fernsehempfänger, insbesondere auf solche, die eine
in Abhängigkeit von Änderungen der Ausgangsschaltungsbelastung geregelte Ausgangsspannung liefern.
Eine Stromversorgungsschaltung für einen Fernsehempfänger soll eine oder mehrere genau geregelte Spannungen
liefern, um einen zuverlässigen Betrieb der von ihr gespeisten Lastschaltungen sicherzustellen.
Ungeregelte Änderungen der Versorgungsspannung für die Lastschaltung können sich in Störungen des wiedergegebenen
Fernsehsignals auswirken.
Eine Art von Stromversorgungsschaltungen weist einen
Transformator auf, dessen Primärwicklung über einen Schalter mit einer ungeregelten Spannungsquelle gekoppelt
ist, die üblicherweise von der Netzwechselspannung abgeleitet wird. Ein Stromfluß in horizontalfrequenten
Intervallen von der ungeregelten Quelle durch die Primärwicklung bewirkt die Induzierung von Spannungen
über den Sekundärwicklungen des Transformators.
Diese induzierten Spannungen werden gleichgerichtet
und gefiltert zu Versorgungsspannungen für die verschiedenen
Lastschaltungen des Empfängers. Die Höhe der Sekundärspannungen für die Lastschaltungen wird
überwacht und zur Steuerung des Betriebs des Primär-Wicklungsschalters benutzt, um das Leitungsintervall
für die Primärwicklung so zu regeln, daß die Sekundärspannungen auf einem geregelten konstanten Wert gehalten
werden.
Unbeschadet der soeben beschriebenen Notwendigkeit, eine Regelung der Spannungen für die Lastschaltungen
vorzusehen, kann es unter bestimmten Umständen erwünscht sein, den Wert einer oder mehrerer der Betriebsspannungen
für die Lastschaltungen in Abhängigkeit von bestimmten Betriebszuständen des Empfängers
einzustellen. Wenn insbesondere die Helligkeit des Wiedergabebildes ansteigt oder der Einsteller für die
Helligkeit auf höhere Helligkeit eingestellt ist, dann erhöht sich der Strahlstrom des abtastenden Elektronen-Strahls.
Ein zunehmender Strahlstrom bewirkt auch einen höheren Stromfluß in der Hochspannungswicklung, welche
die Anodenspanriung für die Bildröhre liefert. Dieser höhere Strom läßt die Wicklungsverluste wegen der Streuinduktivität
des Transformators und die Widerstands-Verluste in den Gleichrichterdioden ansteigen,, worauf
die Hochspannung niedriger wird.
Eine Abnahme der Hochspannung oder der Beschleunigungsspannung für den Elektronenstrahl führt dazu, daß die
Elektronenstrahlen die Entfernung zwischen Strahlsystem und Bildschirm langsamer durchlaufen. Die Ablenkfelder,
insbesondere das Horizontalablenkfeld, wirkt damit längere Zeit auf jedes Elektron ein, so daß das
Abtastraster größer wird. Treten im Programm-Material plötzliche oder extreme Änderungen der Bildhelligkeit
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auf, dann, kann das Bild seine Größe bemerkbar und störend ändern. Es ist daher wichtig, die Größe der
Betriebsspannung für die Ablenkschaltung zu reduzieren, um die Größe des Abtastrasters bei wachsendem
Strahlstrom zu verkleinern.
Eine Lösung dieses Problems liegt darin, einen Rückkopplungszweig für die Strahlstrominformation zur
Spannungsregelschaltung vorzusehen, um die Größe der geregelten Spannung für die Versorgung der Ablenkschaltung
mit wachsendem Strahlstrom zu verkleinern. Dabei können die Versorgungsspannungen für andere Empfängerschaltungen
kleiner werden, so daß für diese Versorgungsspannungen eine zusätzliche Spannungsregelschaltung
notwendig wird, welche Kosten und Aufwand des Empfängers vergrößern. Bei einer anderen Lösung wird
ein Widerstand in Reihe mit einer Primärwicklung des Stromversorgungstransformators und der geregelten
Spannung B+ geschaltet. Ein höherer Strahlstrom belastet die Spannungsquelle für B+ und läßt den Stromfluß
in der Primärwicklung ansteigen, und dabei entsteht ein Spannungsabfall über den Widerstand, der zu
einem Absinken der geregelten Spannung B+ führt. Diese Lösung erhöht jedoch unerwünschterweise die Verlustleistung
des Empfängers.
Die Erfindung ist auf eine Stromversorgungsschaltung
gerichtet, welche die Betriebsspannung für die Ablenkschaltung bei einem Anwachsen der Hochspannung herabsetzt,
ohne eine unerwünschte Rückwirkung auf die Spannungsversorgung für andere Lastschaltungen zur
Folge zu haben und ohne die Verlustleistung des Empfängers zu erhöhen.
Gemäß der Erfindung enthält ein Fernsehempfänger einen Stromversorgungsteil, der eine Anzahl von Versorgungs-
m λ λ λ
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spannungen für Lastschaltungen liefert. Eine dieser Versorgungsspannungsschaltungen wird zur Erzeugung
einer hohen Spannung benutzt, deren Wert bei zunehmendem Strahlstrom verringert wird.
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Von der die Hochspannung erzeugenden Schaltung wird ferner eine Ablenkschaltung gespeist, die einen Ablenkstrom
zur Ablenkung eines oder mehrerer Elektronenstrahlen liefert, wobei der Wert des Ablenkstroms vom
mittleren Gleichspannungspegel der Versorgungsspannung für die Ablenkschaltung bestimmt wird. Eine Regelschaltung
regelt aufgrund eines abgefühlten Spannungswertes die Stromversorgungsschaltung im Sinne einer Konstanthaltung
der Versorgungsspannungen. Die Betriebsspannung für die Hochspannungs- und Ablenkschaltung wird von
einem Spitzendetektor festgestellt, der eine Spannung für die Regelschaltung liefert, die ihrerseits ein Maß
für den Spitzenwert der Betriebsspannung ist. Der mittlere Gleichspannungspegel der Betriebsspannung für die
Ablenkschaltung nimmt bei zunehmendem Strahlstrom ab, um die Verringerung des Hochspannungspegels im Hinblick
auf den Ablenks"trom für den Elektronenstrahl zu kompensieren.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt die einzige Figur ein Schaltbild eines Teils eines Fernsehempfängers mit
einem Stromversorgungsteil gemäß der Erfindung.
Die Betriebsspannung für die dargestellte Figur stammt von einer Netzwechselspannungsquelle 10, die mit einem
Brückengleichrichter 11 und einem Filterkondensator 12
gekoppelt ist und eine Quelle einer ungeregelten Gleichspannung an einem Anschluß 13 bildet. Diese ungeregelte
Spannung wird einem Anschluß einer Primärwicklung 14 eines Leistungstransformators 15 zugeführt, deren
·: 3346203 -ιοί
anderer Anschluß mit einem Schalttransistor 16 und einer Dämpfungsschaltung 17 gekoppelt ist, so daß bei leitendem
Transistor 16 ein Strom von der ungeregelten Quelle in die Primärwicklung 14 fließt. Dieser Stromfluß bewirkt
eine Energiespeicherung in der Induktivität der Wicklung 14, und diese Energie wird zu den Sekundärwicklungen
20, 21, 22 und 23 des Transformators 15 übertragen, wenn der Transistor 16 gesperrt wird. Wegen
unvollkommener magnetischer Kopplung zwischen Primärwicklung 14 und den Sekundärwicklungen verbleibt ein
Teil der Energie in der Primärwicklung 14 und diese Energie wird in der Dämpfungsschaltung 17, welche eine
Diode 24, einen Kondensator 25 und einen Widerstand 26 enthält, verbraucht, so daß der Transistor 16 gegen
möglicherweise schädliche Spannungsbeanspruchungen geschützt wird.
In die Sekundärwicklungen 20, 21, 22 und 23, die in der Figur als Wicklungsabschnitte einer einzigen, mehrfach
angezapften Wicklung dargestellt sind, übertragene Energie induziert Spannungen über jeder dieser Wicklungen,
die durch zugehörige Dioden und Kondensatoren dann gleichgerichtet und gefiltert werden, zu Versorgungsgleichspannungen, die zur Speisung verschiedener Last-
schaltungen des Empfängers benutzt werden. Beispielsweise liefert die Wicklung 20 eine Spannung in der
Größenordnung von 127 V an einem Anschluß 30, die Wicklung 21 liefert eine Spannung in der Größenordnung
von +24 V an einem Anschluß 31, die Wicklung 22 liefert
eine Spannung der Größenordnung von +16,5 V an einem Anschluß 32, und die Wicklung 23 liefert eine Spannung
in der Größenordnung von -16,5 V an einem Anschluß 33.
Die Versorgungsspannung am Anschluß 30 von 127 V wird
über eine Primärwicklung 34 eines Hochspannungstransformators 35 zu einer Horizontalablenkschaltung 36
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übertragen. Die Horizontalablenkschaltung 36 enthält einen Horizontalausgangs-Schalttransistor 37, einen
Rücklaufkondensator 40, eine Dämpfungsdiode 41, eine Horizontalablenkwicklung 42 und einen S-Formungs-Kondensator
43 und erzeugt einen Horizontalablenkstrom in der Ablenkwicklung 42. Der Ablenkstrom erzeugt ein zeitlich
sich veränderndes Magnetfeld in der Nähe der Ablenkwicklung 42, die auf dem Hals einer nicht dargestellten
Fernsehbildröhre sitzt. Dieses sich zeitlich verändernde magnetische Feld erzeugt die gewünschte Ablenkung oder
Abtastung des oder der Elektronenstrahlen der Bildröhre.
Der Betrieb des Horizontalausgangs-Schalttransistors 37 wird durch Schaltsignale gesteuert, die seiner Basis von
einer Horizontaltreiberschaltung 44 zugeführt werden, die ebenfalls aus der Spannungsquelle von 127V versorgt
wird. Für das richtige zeitliche Auftreten der Schaltsignale für den Transistor 37 sorgt ein Horizontaloszillator
45, der in der Darstellung von der Spannung +16,5 V gespeist wird.
Der in der Primärwicklung 34 des Hochspannungstransformators 35 periodisch fließende Strom induziert über
der Hochspannungswicklung 46 eine Spannung, aus welcher eine Anodenspannung in der Größenordnung von 25 kV am
Anschluß 47 abgeleitet und dem nicht dargestellten Hochspannungsanschluß der Bildröhre zugeführt wird, über der
Sekundärwicklung 50 des Hochspannungstransformators 35 wird ebenfalls eine Spannung induziert, die von einer
zugehörigen Diode und einem Kondensator gleichgerichtet und gefiltert wird zu einer Gleichspannung der Größenordnung
von +230 V am Anschluß 51. Diese Spannung kann beispielsweise zur Versorgung der nicht dargestellten
Treiberschaltungen für die Bildröhre verwendet werden.
Durch Regelung der Leitungszeit des Schalttransistors 16 und damit der Menge der in der Primärwicklung 14
gespeicherten Energie können auch die von den Sekundärwicklungen 20, 21, 22 und 23 erzeugten Versorgungs-Spannungen
geregelt werden. Dies geschieht mit Hilfe einer Reglersteuerschaltung 52, etwa einer integrierten
Schaltung AN5900 der Firma Matsushita Electric Corp., die eine oder mehrere der Versorgungsspannungen abfühlt
und ein impulsbreitenmoduliertes Treibersignal erzeugt, das über eine Treiberschaltung 53 der Basis
des Schalttransistors 16 zugeführt wird. Die abgefühlte Spannung für die Steuerschaltung 52 wird von der Spannung
127 V abgeleitet, die, wie vorstehend beschrieben, zur Erzeugung der Bildröhrenhochspannung und Speisung
der Horizontalablenkschaltung 36 benutzt wird. Die Treiberschaltung 5 3 enthält einen Trenntransformator,
der zusammen mit dem Leistungstransformator 15 für eine elektrische Isolierung zwischen den Empfänger-Lastschaltungen
und der Netzwechselspannung sorgt, damit der Empfänger leichter mit externen Programmquellen-
und Wiedergabekomponenten zusammengeschaltet werden kann.
Wenn der Bildröhrenstrahlstrom anwächst, also wenn der Helligkeitsregler des Empfängers höher gestellt
wird oder die Helligkeit des Bildes zunimmt, dann erhöht sich die Anzahl der auf die Bildröhrenelektrode
auftreffenden Elektronen. Der Stromweg für diese
Elektronen verläuft durch die Hochspannungswicklung Dieser zunehmende Stromfluß erhöht die Energieverluste
in der Wicklung 46 infolge der Streuinduktivität und infolge von Widerstandsverlusten, und dies führt zu
einem Absinken der Hochspannung, so daß das Beschleunigungspotential für die Elektronenstrahlen der BiIdröhre
kleiner wird. Die Elektronen benötigen daher eine
.::!..!·" .:..:.\" OO 33AB2O3
längere Zeit, um den Bildschirm zu erreichen, und bei
einer gegebenen Ablenkfeldstärke führt dies zu einer
größeren Ablenkfläche (Rastervergrößerung). Sorgt man nicht für eine Kompensation bezüglich des Ablenkfeldes,
also des Ablenkstromes, dann wächst und schrumpft das
auf dem Bildschirm wiedergegebene Raster in Abhängigkeit von Änderungen der Helligkeit.
Eine Erhöhung der Energieverluste in der Hochspannungswicklung 46 wird zurück in die Primärwicklung 34 transformiert
und erfordert ein entsprechendes Anwachsen des Stromflusses in der Primärwicklung 34. Dieser stärkere
Strom muß von der Spannungsquelle von 127 V geliefert werden. Dementsprechend führt ein Anwachsen des BiIdröhrenstrahlstroms
zu einer erhöhten Belastung der Spannungsquelle für die 127 V, wodurch die Wechselspannungs-Welligkeitskomponente
der gleichgerichteten und gefilterten Spannung am Anschluß 30 zunimmt. Gemäß der Erfindung enthält ein Fühlrückkopplungszweig von
der Spannungsquelle der 127 V zur Reglersteuerschaltung 52 einen Spitzengleichrichter 69 mit einer Diode 55
und einem Kondensator 62 zum Abfühlen des Spitzenwertes der von der Spannungsquelle 127 V abgeleiteten Spannung
und Zuführung dieser Spannung zur Reglersteuerschaltung
52. Da die Größe der Wechselspannungs-Welligkeit der Spannungsquelle von +127 V durch den Wert des Filterkondensators
54 bestimmt wird, wird dieser so gewählt, daß eine geeignete Größe dieser Wechselspannungs-Welligkeit
entsteht, wenn der Strahlstrom einen vorbestimmten Schwellwert übersteigt, so daß die sich durch die Erfindung
ergebenden Korrekturwirkungen in der gewünschten Weise auftreten.
Eine Spannungsteilerschaltung 59 mit einem Widerstand und parallelgeschalteten Widerständen 61, 63, 64 und 65
im Fühlrückkopplungszweig erfüllt mehrere Funktionen.
Eine besteht darin, für den richtigen Wert der Eingangsspannung zu sorgen, den die ReglerSteuerschaltung 52
braucht. Der Spannungsteiler 59 verringert auch die Amplitude der abgefühlten Spannung, die dem Spitzendetektor
69 von dem Anschluß 30 der Spannungsquelle +127 V zugeführt wird, auf einen genügend niedrigen
Wert, so daß nur ein Niederspannungskondensator 62 gebraucht wird. Lägen die Spitzendetektordiode 55 und
der Kondensator 62 vor dem Spannungsteiler 59, dann würde ein leistungsfähigerer Kondensator benötigt. Der
Spannungsteiler 59 arbeitet auch mit dem Kondensator des Spitzendetektors 69 zusammen, um die Reaktionszeit
der Spannungsregelschleife zu bestimmen. Entsprechend muß der Wert des Kondensators 62 als Kompromiß zwischen
dem Wert, der für die Bestimmung des Spitzenwertes der Welligkeitskomponente der Spannungsquelle von +127 V
erwünscht ist und dem Wert, der für eine genügend schnelle Reaktionszeit für die normale Spannungsregelung benötigt
wird, gewählt werden. Die Werte der parallelgeschalteten Widerstände 61, 63, 64 und 65 sind so gewählt,
daß einer oder mehrere der Widerstände entfernt werden können, um eine solche Abfühlspannung zu ergeben, daß
die Versorgungsspannung am Anschluß 30 auf den gewünschten Wert, beispielsweise 127 V, geregelt wird.
Wenn die vorerwähnte integrierte Schaltung AN5900 benutzt
wird, wie dies in der Figur gezeigt ist, dann wird die Kathode der Diode 55 an den Eingangsanschluß 2
angeschlossen. Die integrierte Schaltung AN5900 benötigt am Anschluß 1 eine Bezugsspannung, die von der Spannungsquelle +16,5 V über einen Widerstand 71 und eine 6,2 V-Zenerdiode
70, die von einem Kondensator 72 nach Masse überbrückt ist, geliefert wird. Bei dieser Schaltung
kann der Kondensator 62 auf den Bezugsspannungsanschluß
zurückgeführt werden. Zwischen den Anschlüssen 1 und 2 der Reglersteuerschaltung 52 liegt ein Widerstand 73
als Entladungsstrecke für den Kondensator 62 und als Starthilfe.
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Die Reglersteuerschaltung 52 arbeitet so, daß sie die
Spitzenspannung der Spannungsquelle 127 V konstant auf 127 V hält. Das vorerwähnte Anwachsen der Wechselspannungs-Welligkeit
dieser Spannungsquelle bei zunehmendem Strahlstrom hat zur Folge, daß der mittlere
Gleichspannungswert der Spannungsquelle leicht absinkt, beispielsweise auf etwa 124 V, so daß die Versorgungsgleichspannung für die Horizontalablenkschaltung 36
absinkt. Diese Verringerung der Versorgungsspannung führt zu einer Verkleinerung der von der Ablenkschaltung
36 gelieferten Ablenkstromamplitude und damit zu einer kleineren Elektronenstrahlablenkung, und auf diese Weise
ergibt sich eine Kompensation für das erwähnte Absinken der Hochspannung. Bei einem weiteren Absinken der Hochspannung
infolge einer Abnahme des Mittelwertes der Versorgungsspannung B+ tritt kein unerwünschter Effekt
auf, weil die Elektronenstrahlablenkung empfindlicher auf Änderungen der Spannung von 127 V als auf Änderungen
der Hochspannung reagiert. Die geeignete Wahl der Kapazitätswerte für die Filter und Spannungsversorgungsschaltungskondensatoren,
die zu den Spannungsversorgungsschaltungen für die Lastschaltungen auf der Sekundärseite des Transformators 15 gehören, führt
praktisch zur Eliminierung unerwünschter Änderungen der Werte dieser Versorgungsspannungen bei ansteigender
Wechselspannungs-Welligkeit in der geregelten Spannung von 127 V. Die Versorgungsschaltungen für die sekundären
Lästschaltungen werden im wesentlichen im Hinblick auf den Spitzenspannungswert der geregelten Spannung
B+ geregelt. Da dieser Wert geregelt und praktisch konstant gehalten wird, tritt keine wesentliche Ände-
rung der Versorgungsspannungswerte auf der Sekundärseite
des Transformators 15 auf, wenn sich der Elektronenstrahlstrom ändert.
Die hier beschriebene Erfindung ergibt zusätzlich einen
Schutz des Empfängers bei starker Belastung der Versorgungsquelle,
wie etwa bei Bildröhrenüberschlägen. In solchen Fällen sinkt die mittlere Versorgungsgleichspannung
erheblich ab, so daß die elektrischen Beanspruchungen von Komponenten des Empfängers, wie etwa
des Horizontalausgangstransistors, herabgesetzt werden.
Claims (12)
- RCA Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.)Strahlstromänderungen berücksichtigende geregelte Stromversorgungsschaltung für einen Fernsehempfänger.P at e ή ta ns ρ r ü c h e(y,) Fernsehempfänger mit einer Einrichtung zur Lieferung einer Mehrzahl von Versorgungsspannungen für Lastschaltungen einschließlich einer Schaltung zur Ableitung einer Hochspannung aus einer der Versorgungsspannungsspannungsquellen für die Lastschaltung, wobei die Hochspannung in Abhängigkeit von einer Betriebscharakteristik des Empfängers absinkt und diese Betriebscharakteristik auch eine der Lastschaltungs-Spannungsversorgungsschaltungen belastet und zu einem Anwachsen einerWechselspannungs-Welligkeitskomponente der Spannung einer der Lastschaltungs-Versorgungsspannungsschaltungen führt,mit einer aus einer der Lastschaltungs-Spannungsversorgungsschaltungen gespeisten Ablenkschaltung zurErzeugung eines Elektronenstrahl-Ablenkstroms, dessen • Wert durch den Gleichspannungsmittelwert einer der Lastschaltungs-Versorgungsspannungen bestimmt ist,mit einer Steuerschaltung, die in Abhängigkeit von einem Spannungspegel den Betrieb der die Versorgungsspannung liefernden Schaltung im Sinne einer Konstanthaltung der Spannungspegel der Spannungsversorgungsschaltungen steuert, undmit einer Koppelschaltung zur Kopplung einer der Lastschaltungs-Spannungsversorgungsschaltungen mit der Steuerschaltung,dadurch gekennzeichnet, daß ein Detektor (69) an die Steuerschaltung (52) einen Spannungspegel liefert, der ein Maß für den Spitzenpegel der Spannung einer (+127V) der Lastschaltungs-Spannungsversorgungsschaltungen ist, derart, daß der mittlere Gleichspannungspegel der Spannung dieser einen Lastschaltungs-Spannungsversorgungsschaltung in Abhängigkeit vom Vorhandensein der Wechselspannungs-Welligkeitskomponente abnimmt, um die Verringerung des Hochspannungspegels im Hinblick auf den Elektronenstrahl-Ablenkstrom zu kompensieren.
- 2.) Schaltung nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet, daß die eine Mehrzahl von Lastschaltungs-Versorgungsspannungen liefernde Einrichtung enthälteine Betriebswechselspannungsquelle (10), eine mit der Betriebswechselspannungsquelle gekoppelte Schaltung (11) zur Bildung einer Quelle einer ungeregelten Gleichspannung,• * A ·•"3·"einen ersten Transformator (15) mit einer mit der Quelle (11) ungeregelter Gleichspannung und der Steuerschaltung (52) gekoppelten Primärwicklung (14) und mindestens einer Sekundärwicklung (20), und eine mit der Sekundärwicklung des ersten Transformators (15) gekoppelter Einrichtung (35) zur Bildung mindestens einer Lastschaltungs-Versorgungsspannungsquelle.
- 3.) Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Transformator (15) eine elektrische Trennung zwischen der Betriebswechselspannungsquelle (10) und der Lastschaltungs-Spannungsversargungsquelle (+127V) bildet.
- 4.) Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die eine Lastschaltungs-Spannungsversorgungsquelle (+127V) eine Spannungsquelle für die Horizontalablenkschaltung umfaßt.
- 5.) Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zur Bildung mindestens einer Lastschaltungs-Spannungsversorgungsschaltung einen zweiten Transformator (35) mit einer an die Lastschaltungs-Spannungsversorgungsquelle (+127V) angekoppelten Primärwicklung (34) und mindestens einer Sekundärwicklung (46) sowie einer mit der Sekundärwicklung (46) des zweiten Transformators (35) gekoppelte (am Anschluß 47) Einrichtung zur BiI-dung mindestens einer zusätzlichen Lastschaltungs-Spannungsversorgungsquelle aufweist.
- 6.) Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die zusätzliche Lastschaltungs-Spannungsversorgungsquelie eine Bildröhrenhochspannungsquelle (+25kV) aufweist.
- 7.) Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuerschaltung einen Impulsbreitenmodulator (52) zur Bestimmung des Stromflusses von der ungeregelten Gleichspannungsquelle (11) durch die Primärwicklung (14) des ersten Transformators (15) aufweist.
- 8.) Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Detektor (69) eine Diode (55), die im Sinne einer Stromleitung von der einen Lastschaltungs-Versorgungsspannungsquelle (+127V) zur Steuerschaltung (52) und einen Kondensator (62) aufweist, welcher von dem zwischen der Diode und der Steuerschaltung befindlichen Anschluß zu einem Bezugspotentialpunkt (Kathode von 70) geführt ist.
- 9.) Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Betriebscharakteristik des Empfängers einen anwachsenden Elektronen-Strahlstrom umfaßt.
- 10.) Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Koppelschaltung zur Kopplung der einen Lastschaltungs-Versorgungsspannungsquelle (+127V) mit der Steuerschaltung (52) einen Spannungsteiler (59) zur Bestimmung des der Steuerschaltung (52) zugeführten Spannungspegels im Sinne einer Regelung der Spannungswerte der Versorgungsspannungsschaltungen aufweist.
- 11.) Schaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß der Spannungsteiler (59) eine Mehrzahl von Widerständen (61,63,64,65) aufweist, von denen die wahlweise Entfernung eines oder mehrerer dieser Widerstände aus der Verbindung zur Steuerschal-tun.g (52) die Einstellung des Spannungspegels der Spannungsversorgungsschaltungen erlaubt.
- 12.) Schaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß der Detektor (69) zwischen dem Spannungsteiler (59) und der Steuerschaltung (52) angeordnet ist.
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