DE3344357C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C2/00—Rotary-piston machines or pumps
- F04C2/08—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
- F04C2/10—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member
- F04C2/103—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member one member having simultaneously a rotational movement about its own axis and an orbital movement
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Planetenhydromotor
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein
solcher Planetenhydromotor ist aus der DE-OS 31 44 423 bekannt.
Planetenhydromotore dienen in der Flugzeugindustrie und
im Schwermaschinenbau als getriebeloser Antrieb für die
Arbeitsorgane von Stelleinrichtungen. Sie können beispielsweise
unmittelbar in Räder, Windentrommeln usw. eingebaut
werden.
Die die Zahl der Verteileröffnungen bestimmende Zahl der
Abwälzungen des Ringrotors am Statorrad während einer Wellenumdrehung
wird bei dem vorausgesetzten Planetenhydromotor
durch folgende Beziehung beschrieben:
worin bedeuten:
Z₁ - Zähnezahl des auf der Welle befestigten Zahnrades;
Z₂ - Zähnezahl des inneren Zahnkranzes des Ringrotors;
Z₃ - Zähnezahl des äußeren Zahnkranzes des Ringrotors;
Z₄ - Zähnezahl des Statorrades.
Z₁ - Zähnezahl des auf der Welle befestigten Zahnrades;
Z₂ - Zähnezahl des inneren Zahnkranzes des Ringrotors;
Z₃ - Zähnezahl des äußeren Zahnkranzes des Ringrotors;
Z₄ - Zähnezahl des Statorrades.
Die Zahl n der Verteileröffnungen, die sich aus dieser Beziehung
ergibt, ist kleiner als die Zähnezahl des Wellenrades,
d. h. kleiner als die Zahl der Arbeitskammern veränderlichen
Volumens, weshalb ein Teil der Verteileröffnungen über jeweils
zwei Kanäle mit jeweils zwei Arbeitskammern veränderlichen
Volumens in Verbindung gesetzt sind.
Bei dieser bekannten Ausbildung verringert die paarweise
Verbindung von Arbeitskammern mit jeweils einer Verteileröffnung
die Anzahl der unabhängig steuerbaren Arbeitskammern
und führt dadurch zu einer Erhöhung der Ungleichmäßigkeit
des Abtriebsdrehmoments. Außerdem ist das gemeinsam beaufschlagte
Volumen zweier paarweise an einer Öffnung hängender
Arbeitskammern doppelt so groß wie das Volumen einer gewöhnlichen
Arbeitskammer. Eine solche Ausbildung mit verringerter
Anzahl individuell beaufschlagter Arbeitskammern, wobei diese verschiedene
Volumina aufweisen (die zwei gemeinsam beaufschlagten
Kammern sind in ihrer Wirkung wie eine Arbeitskammer), bewirkt
eine nochmalige Vergrößerung der Drehmomentungleichmäßigkeiten.
Aus der genannten Druckschrift ist zwar eine Ausbildung
bekannt, bei der die Zahl der Verteileröffnungen der Anzahl
der Zähne des wellenfesten Zahnrades und somit der maximalen
Zahl der Arbeitskammern gleich ist. Jedoch müssen bei dieser
Ausbildung die Verteileröffnungen auf Ringbahnen verschiedenen
Durchmessers liegen, um dies möglich zu machen. Dies macht
die Maschine recht kompliziert.
Aus der US-PS 29 89 951 ist noch eine Maschine der betrachteten
Art bekannt, bei der jeder Arbeitskammer eine Verteileröffnung
zugeordnet ist, was hier jedoch nur durch eine erhebliche
Anzahl von Öffnungen im nichtdrehenden Steuerschieber möglich
ist. Auch dies ist somit eine recht komplizierte Ausbildung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines
Planetenhydromotors der oberbegrifflich vorausgesetzten
Gattung, bei dessen Betrieb ein gleichmäßiges Abtriebsdrehmoment
erreicht wird, ohne dabei die Anzahl der notwendigen
Öffnungen im Verteiler und Steuerschieber zu vergrößern,
d. h. bei einfach bleibender Bauart.
Ausgehend von der vorausgesetzten Ausbildung eines Planetenhydromotors
wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß durch
die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung
kann ein Motor mit einer maximalen Anzahl unabhängig beaufschlagter
Arbeitskammern und damit maximaler Gleichmäßigkeit
des Abtriebsdrehmoments gebaut werden, denn die Gleichmäßigkeit
des Abtriebsdrehmoments hängt in unmittelbarer Proportionalität
mit der Anzahl der effektiven Arbeitskammern zusammen.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung ist in Patentanspruch
2 angegeben, wobei die hier vorgeschlagenen Vertiefungen
zwischen den Verteileröffnungen Quetscherscheinungen
verhindern und eine gleichmäßige spezifische Belastung auf
der gesamten Stirnfläche (Arbeitsfläche) des Verteilers
gewährleisten, die der Stirnfläche (Arbeitsfläche) des Steuerschiebers
zugeordnet ist.
Der erfindungsgemäße Planetenhydromotor weist außer der
geringeren Drehmomentungleichmäßigkeit auch eine erhöhte
Leistung auf, und zwar dank der Steigerung des Durchsatzvermögens
der Verteilereinrichtung.
Nachstehend wird die Erfindung durch die Beschreibung eines
konkreten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den Planetenhydromotor im Längsschnitt;
Fig. 2 den Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Verbindung der
Öffnungen des Verteilers mit den Arbeitskammern veränderlichen
Volumens.
Der Planetenhydromotor hat ein Gehäuse 1, in dem ein Statorrad
2 mit einem inneren Zahnkranz ausgebildet ist. Im Gehäuse
1 ist eine Welle 3 gelagert, auf der ein Zahnrad 4 mit einem
äußeren Zahnkranz befestigt ist. Zwischen diesem und dem
Statorrad 2 befindet sich ein Ringrotor 5 mit einer
Exzentrizität e (Fig. 2) in bezug auf die Welle 3.
Der Ringmotor 5 besitzt einen äußeren Zahnkranz 6, der mit
dem inneren Zahnkranz des Statorrads 2 in Eingriff steht,
wodurch ein Übertragungszahntrieb entsteht, sowie einen
inneren Zahnkranz 7, der mit dem äußeren Zahnkranz des Zahnrads
4 der Welle 3 zusammenwirkt, wodurch bei der Umlaufbewegung
Arbeitskammern 8 veränderlichen Volumens entstehen. Die
Arbeitskammern 8 sind in axialer Richtung auf der einen
Seite durch ein Dichtelement 9, das auf der Welle 3 starr
befestigt ist, und auf der anderen Seite durch einen Verteiler
10 begrenzt, der auf der Welle 3 starr befestigt ist. Die
Welle 3 ist in Lagern 11, 12 gelagert, die zwischen dem
Gehäuse 1 und dem Dichtelement 9 bzw. dem Gehäuse
1 und dem Verteiler 10 angebracht sind. Das Dichtelement
9 ist mit der Welle 3 mittels einer Gewindeverbindung verbunden,
die durch einen Stift 13 gesichert ist.
Das Gehäuse 1 ist auf der einen Seite durch einen Deckel
14 geschlossen, durch den das Ende der Welle 3 hindurchtritt
und in dem sich eine Einrichtung 15 zur Wellenabdichtung
befindet, die an das Dichtelement 9 mittels Federn 16 angedrückt
ist, welche auf einer Kreislinie gleichmäßig verteilt
sind. Mit dem Gehäuse 1 ist ein Flansch 17 zur Befestigung
des Planetenhydromotors starr verbunden oder einstückig
ausgebildet.
Auf der entgegengesetzten Seite ist das Gehäuse 1 durch
einen Deckel 18 geschlossen, in dem Hohlräume 19 und 20
zur Zu- und Abführung der Arbeitsflüssigkeit ausgeführt
sind. Im Deckel 18 befindet sich ein Steuerschieber 21,
dessen innere Stirnseite an der zugewandten Stirnseite des
Verteilers 10 anliegt. In dieser Stirnseite des Steuerschiebers
21 sind Öffnungen 22 ausgeführt, die über Kanäle 23, 24
abwechselnd mit den Hohlräumen 19 bzw. 20 im Deckel in Verbindung
stehen. Die Öffnungen 22 des Steuerschiebers 21 sind
auf einer Kreislinie gleichmäßig verteilt. Der Steuerschieber
21 ist an die Stirnseite des Verteilers 10 mittels Federn
25 angedrückt, die auf einer Kreislinie gleichmäßig verteilt
liegen, und durch einen Stift 26 gegen Durchdrehung gesichert.
In der dem Steuerschieber 21 zugewandten Stirnseite des
Verteilers 10 sind Öffnungen 27 ausgeführt, deren Zahl der
Zahl der Abwälzungen des Ringrotors 5 am Statorrad 2 während
einer Umdrehung der Welle 3 entspricht. Diese Zahl n ergibt
sich aus nachstehender Formel:
Hierbei bedeutet:
Z₁ - Zähnezahl des Zahnrads 4 auf der Welle 3;
Z₂ - Zähnezahl des inneren Zahnkranzes 6 des Ringrotors 5;
Z₃ - Zähnezahl des äußeren Zahnkranzes 6 des Ringrotors 5;
Z₄ - Zähnezahl des Statorrads 2.
Z₁ - Zähnezahl des Zahnrads 4 auf der Welle 3;
Z₂ - Zähnezahl des inneren Zahnkranzes 6 des Ringrotors 5;
Z₃ - Zähnezahl des äußeren Zahnkranzes 6 des Ringrotors 5;
Z₄ - Zähnezahl des Statorrads 2.
Im konkreten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
Z₁=9, Z₂=10, Z₃=60, Z₄=63, Z₄=63, n=6.
Diese Verteileröffnungen 27 stehen mit den Arbeitskammern
8 veränderlichen Volumens über Kanäle 28, 29 in Verbindung,
die sich im wesentlichen in axialer Richtung erstrecken.
Die Öffnungen 27 sind nur einem Teil der Arbeitskammern
8 zugeordnet, nämlich den an gleicher Umfangsstelle oder
in unmittelbarer Nähe gelegenen Arbeitskammern.
Zur Erzielung eines gleichmäßigen Drehmomentes an der Welle
3 ist es notwendig, daß alle Arbeitskammern 8 eine individuelle
Arbeitsflüssigkeitszufuhr besitzen. Daher muß die
Zahl der Öffnungen im Verteiler der Zahl der Arbeitskammern
8 veränderlichen Volumens bzw. der Zähnezahl Z₁ des Wellenrads
4 gleich sein. Es sind deshalb n₁ zusätzliche Öffnungen
30 notwendig, wobei gilt
n₁=Z₁-n, also vorliegend n₁=9-6=3.
Die zusätzlichen Öffnungen 30 befinden sich zwischen den
Öffnungen 27 auf ein und derselben Kreislinie mit ihnen
und sind mit den diametral gegenüberliegenden Arbeitskammern
8 über Kanäle 31 verbunden. Diese sind beispielsweise durch
in die zylindrische Oberfläche der Welle 3 eingefräste
schraubenlinienförmige Nuten gebildet, die durch die aufsitzende
Oberfläche des Verteilers 10 geschlossen sind.
Am Anfang und Ende dieser Kanäle 31 stellen Kanäle 32, 33
im Verteiler 10 die Verbindung zu den jeweiligen Öffnungen
her. Die Öffnungen 27 und die zusätzlichen Öffnungen 30
sind mit verschiedenen Winkelschritten so angeordnet, daß
jede Öffnung 27, 30 im Augenblick des maximalen und des
minimalen Volumens der zugehörigen Arbeitskammer 8 veränderlichen
Volumens der zwischen zwei Öffnungen 22 des Steuerschiebers
21 symmetrisch liegt, d. h. die Umschaltung von
Druckbeaufschlagung auf Entlüftung bzw. umgekehrt geschieht.
Die Zahl der Öffnungen 22 des Steuerschiebers 21, die mit
dem Hohlraum 19 in Verbindung stehen, wird um eins größer
als die Zahl der Abwälzungen des Ringrotors 5 am Statorrad
23 während einer Umdrehung der Welle 3 (n+1=7) genommen.
Im vorliegenden Beispiel beträgt die Gesamtzahl
der Öffnungen 22 des Steuerschiebers 21 vierzehn.
Zwischen den benachbarten Öffnungen 27 in der Stirnseite
des Verteilers 10 sind Vertiefungen 34 (Fig. 3) ausgeführt,
die die Form der Öffnungen 27 haben. Die Zahl dieser Vertiefungen
ist der Differenz zwischen der Zahl der Öffnungen
27 und der zusätzlichen Öffnungen 30 gleich. Im vorliegenden
Beispiel sind drei Vertiefungen vorgesehen, die in etwa
gleichem Abstand voneinander liegen, was einen gleichmäßigen
spezifischen Druck auf der gesamten Stirnfläche des Verteilers
10 gewährleistet.
Vom Innenraum 35 des Planetenhydromotors, der durch die
Lager 11 und 12 umgrenzt ist, geht ein durch den Steuerschieber
21 verlaufender Kanal 36 aus und führt zu einem
Hohlraum 37 zwischen dem Steuerschieber 21 und dem Deckel 18.
Der beschriebene Planetenhydromotor funktioniert folgenderweise:
Die Arbeitsflüssigkeit wird dem Hohlraum 19 zugeführt und
gelangt über die Kanäle 23 des Steuerschiebers 21 zu dessen
druckbeaufschlagten Öffnungen 22. Kommen diese Öffnungen
22 mit Öffnungen 27 des Verteilers 10 in Verbindung, so
beaufschlagt ein Teil der Arbeitsflüssigkeit über die Kanäle
28 einen Teil der Arbeitskammern 8 veränderlichen Volumens,
deren Zahl der Zahl n der Abwälzungen des Ringrotors 5 am
Statorrad 2 während einer Umdrehung der Welle 3 gleich ist.
Der andere Teil der Arbeitsflüssigkeit gelangt über die
zusätzlichen Öffnungen 30 und die Kanäle 32, 31 und 33 zu
Arbeitskammern 8 veränderlichen Volumens. Beide Teile der
Arbeitsflüssigkeit beaufschlagen gleichzeitig die eine Hälfte
der Arbeitskammern 8 veränderlichen Volumens, die sich auf
der einen Seite von der Symmetrieebene A-A der Zahntriebe
befinden.
Unter dem Druck der Arbeitsflüssigkeit in der einen Hälfte
der Arbeitskammern 8 veränderlichen Volumens wälzt sich
der Ringrotor 5 gleichzeitig am Zahnkranz des Statorrads
2 und am Zahnkranz des Zahnrads 4 ab, wodurch eine Drehbewegung
auf die Welle 3 übertragen und eine ausreichende
Drehmomentgleichmäßigkeit gewährleistet wird. Die verbrauchte
Arbeitsflüssigkeit wird aus der anderen Hälfte der Arbeitskammern
8 sich verringernden Volumens, ähnlich wie beim
Zuführen, in die Öffnungen 27 und die zusätzlichen Öffnungen
30 des Verteilers 10 verdrängt, von wo sie über die andere
Hälfte der Öffnungen 22 des Steuerschiebers 21 über die
Kanäle 24 in den Abführungsraum 20 abfließen.
Bei Veränderung der Zuführungsrichtung der Arbeitsflüssigkeit
findet eine Umsteuerung statt.
Claims (2)
1. Planetenhydromotor, in dessen Gehäuse (1) ein Statorrad
(2) an den entgegengesetzten Seiten durch Deckel (14,
18) abgedeckt ist, in deren einem (18) Hohlräume (19,
20) zur Zu- und Abführung der Arbeitsflüssigkeit ausgeführt
sind,
mit einer im Gehäuse (1) angeordneten Welle (3), auf der
ein Zahnkranz (4) befestigt ist,
und mit einem Ringrotor (5) mit einem äußeren Zahnkranz
(6) und einem inneren Zahnkranz (7), welcher in bezug
auf die Welle (3) exzentrisch liegt und mit seinem äußeren
Zahnkranz (6) unter Bildung eines Übertragungszahntriebs
mit dem Statorrad (2) und mit seinem inneren Zahnkranz
(7) unter Bildung eines Zahntriebs mit Arbeitskammern
(8) veränderlichen Volumens mit dem auf der Welle (3)
befestigten Zahnkranz (4) zusammenwirkt,
wobei die Arbeitskammern (8) auf der einen Seite durch
ein auf der Welle (3) starr befestigtes Dichtelement (9)
und auf der anderen Seite durch einen Verteiler (10) begrenzt
sind, der auf der Welle (3) starr befestigt ist und zur
Zu- und Abführung der Arbeitsflüssigkeit in die Arbeitskammern
(8) veränderlichen Volumens Kanäle (28) besitzt, die mit
auf einer Kreislinie liegenden Öffnungen (27) in Verbindung
stehen, deren Zahl der Zahl der Abwälzungen (n) des Ringrotors
(5) am Statorrad (2) während einer Umdrehung der Welle
(3) gleich ist und die an der Stirnseite des Verteilers
ausgeführt sind, die Öffnungen (22) in der Stirnseite
eines Steuerschiebers (21) zugewandt ist, welche abwechselnd
mit den Hohlräumen (19, 20) zur Zu- und Abführung der
Arbeitsflüssigkeit in Verbindung gesetzt sind und deren
jeweilige Anzahl um eins größer ist als die Zahl (n) der
Abwälzungen des Ringrotors (5) am Statorrad (2),
dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (10) zusätzliche
Öffnungen (30) besitzt, deren Zahl durch die Differenz
zwischen der Zähnezahl des Zahnrads (4) der Welle (3)
und der Zahl der im Verteiler (10) ausgeführten Öffnungen
(27) bestimmt ist und die sich zwischen den Öffnungen
(27) befinden und mit diametral gegenüberliegenden Arbeitskammern
(8) veränderlichen Volumens mittels Kanälen (31)
in Verbindung stehen.
2. Planetenhydromotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Steuerschieber
(21) zugewandten Stirnseite des Verteilers (10) zwischen
den Öffnungen (27) Vertiefungen (34) ausgeführt sind,
die eine Form haben, welche der Form der Öffnungen (27)
entspricht, wobei die Zahl dieser Vertiefungen der Differenz
zwischen der Zahl der Öffnungen (27) und der Zahl der
zusätzlichen Öffnungen (30) gleich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833344357 DE3344357A1 (de) | 1983-12-08 | 1983-12-08 | Planetenhydromotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833344357 DE3344357A1 (de) | 1983-12-08 | 1983-12-08 | Planetenhydromotor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3344357A1 DE3344357A1 (de) | 1985-06-20 |
| DE3344357C2 true DE3344357C2 (de) | 1991-01-03 |
Family
ID=6216336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833344357 Granted DE3344357A1 (de) | 1983-12-08 | 1983-12-08 | Planetenhydromotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3344357A1 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE849514C (de) * | 1950-09-08 | 1952-09-15 | Theodor Klatte Fa | Fluessigkeitspumpe oder -motor |
| US2989951A (en) * | 1959-04-29 | 1961-06-27 | Germane Corp | Rotary fluid pressure device |
| DE3144423T1 (de) * | 1980-04-21 | 1983-11-03 | Zaporožskij konstruktorsko-technologicheskij institut selskochozyaistvennogo mašinostroenia, Zaporož'e | Planetenhydromotor |
-
1983
- 1983-12-08 DE DE19833344357 patent/DE3344357A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3344357A1 (de) | 1985-06-20 |
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