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DE3344285C2 - Stiftförmiges Abstimmelement und Herstellungsverfahren dafür - Google Patents

Stiftförmiges Abstimmelement und Herstellungsverfahren dafür

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Publication number
DE3344285C2
DE3344285C2 DE19833344285 DE3344285A DE3344285C2 DE 3344285 C2 DE3344285 C2 DE 3344285C2 DE 19833344285 DE19833344285 DE 19833344285 DE 3344285 A DE3344285 A DE 3344285A DE 3344285 C2 DE3344285 C2 DE 3344285C2
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DE
Germany
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thread
tuning element
threaded hole
bolt
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19833344285
Other languages
English (en)
Other versions
DE3344285A1 (de
Inventor
Friedrich Dipl.-Ing. 8000 München Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19833344285 priority Critical patent/DE3344285C2/de
Publication of DE3344285A1 publication Critical patent/DE3344285A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3344285C2 publication Critical patent/DE3344285C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/20Frequency-selective devices, e.g. filters
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/24Terminating devices
    • H01P1/28Short-circuiting plungers

Landscapes

  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein stiftförmiges Abstimmelement für Schaltungen der Mikrowellentechnik, das in eine Gewindebohrung eines metallischen Gehäuses oder Trägerelementes einschraubbar ist. Ein solches Abstimmelement soll sehr exakt ein- und wiedereinstellbar, temperaturstabil, vibrationsfest- und HF-dicht sowie bedienungsfreundlich und einfach in Aufbau und Herstellung sein. Die Erfindung sieht hierzu einen mit einer aufgeschrumpften Kunststoffolie (3) versehenen Gewindebolzen (2; 6, 7; 12, 13; 15) vor, dessen Gewinde gegenüber der Gewindebohrung mit einem Gewinde gleicher Steigung Untermaß entsprechend der Folienstärke aufweist. Dieses Abstimmelement wird in einem speziellen Verfahren hergestellt, indem der Gewindebolzen an seinen beiden Endbereichen mit Führungsgewinden (16, 17) versehen ist, die nach dem Aufbringen und Anpressen der Kunststoffolie (3) auf den als Abstimmelement dienenden mittleren Teil des Gewindebolzens abgedreht werden.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein stiftförmiges Abstimmelement für Schaltungen der Mikrowellentechnik, das gegebenenfalls über ein Führungselement in eine Gewindebohrung eines metallischen Gehäuses oder Trägerelementes einschraubbar ist, sowie auf ein Verfahren zur Herstellung des Preßsitzes eines Schrumpfschlauches bei einem solchen Abstimmelement.
  • Abstimmelemente der Mikrowellentechnik sollen eine Vielzahl von Eigenschaften in sich vereinen, die sich zum Teil gegenseitig ausschließen. So werden ein sicherer Kontakt an definierten Stellen, eine rück- und hysteresefreie Verstellbarkeit möglichst ohne Konterung und eine hohe Wiedereinstellgenauigkeit gefordert sowie Vibrationsfestigkeit und HF-Dichtigkeit. Diese Eigenschaften sollen zudem über einen hohen Temperaturbereich erhalten bleiben, wobei gleichzeitig Bedienungsfreundlichkeit und geringer Aufwand bei der Herstellung anzustreben sind.
  • Es gibt Abstimmelemente verschiedener Ausgestaltung, z. B. als Metallbolzen mit Gewinde und Kontermutter, dielektrische Stifte mit Metallfassung und abgesetztem, weitgehend stromlosem Gewinde, λ/4-lange Hohlzylinder mit Kunststoffisolierung und abgesetztem, weitgehend stromlosem Gewinde sowie auch Vollkunststoffstifte in einem Muttergewinde aus Metall oder Kunststoff. Diese Abstimmelemente erfüllen jedoch nicht all die Eigenschaften, wie sie vorstehend aufgeführt sind.
  • Ein Abstimmelement der eingangs beschriebenen Art ist im wesentlichen aus der DE-AS 12 78 571 bekannt. Diese beschreibt ein Mikrowellenbauteil in Koaxial- oder Hohlleiterbauweise, bei dem zur Kompensation von Reflexionsstellen oder zur Abstimmung von Resonanzkreisen oder Leistungselementen wenigstens eine Abgleichschraube angeordnet ist, die in den felderfüllten Raum des Bauteils eintauchend in einem Gegengewinde in der den felderfüllten Raum umschließenden Abschirmwand des Bauteils gelagert ist. Die Schraube ist an einer Stelle ihrer Längserstreckung verjüngt, wobei die beiden durch die Verjüngung entstandenen Schraubenteile vor dem Einschrauben gegeneinander um einen geringen Winkel verdreht sind.
  • Ferner ist aus der GB-PS 8 27 760 eine ähnliche Anordnung zur Abstimmung bekannt, bei der ein schraubenförmiges Abstimmelement in einen Hohlleiter eintaucht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Abstimmelement zu schaffen, das die genannten Forderungen bezüglich der elektrischen und mechanischen Eigenschaften in optimaler Weise erfüllt.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit einem Abstimmelement gelöst bestehend aus einem Gewindebolzen, der auf wenigstens einer Teillänge mit einer mit Preßsitz aufgeschrumpften Kunststoffolie (Kunststoffschlauch) versehen ist und dessen Gewinde im Bereich des Schrumpfschlauches gegenüber der Gewindebohrung mit einem Gewinde gleicher Steigung Untermaß entsprechend der Folienstärke aufweist.
  • In den Unteransprüchen wird ein vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung des Preßsitzes eines Schrumpfschlauches bei einem solchen Abstimmelement beschrieben.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
  • Fig. 1 bis 3 verschiedene Ausführungsformen eines Abstimmelementes,
  • Fig. 4 eine Detaildarstellung eines in ein Muttergewinde eingesetzten Gewindebolzens und
  • Fig. 5 und 6 einen Gewindebolzen und ein zugehöriges Muttergewinde zur Erläuterung des Herstellungsverfahrens.
  • Das Abstimmelement ist so aufgebaut, daß ein Gewindebolzen in die Gewindebohrung eines metallischen Gehäuses oder Trägerelementes 1 eingesetzt ist, wobei das Gewinde des Gewindebolzens gegenüber der Gewindebohrung ( Muttergewinde) mit einem Gewinde gleicher Steigung Untermaß aufweist. Auf dem Gewindebolzen ist eine Kunststoffolie (Kunststoffschlauch) aufgeschrumpft. Das Abstimmelement erzeugt in seinem Lager, dem Muttergewinde, einen nichtmetallischen, kapazitiven Kurzschluß, der durch die Kunststoffolie bewirkt wird. Die auf dem Gewindebolzen aufgeschrumpfte Kunststoffolie wird durch das geringfügig größere Muttergewinde gleicher Steigung so geformt, daß eine Lagerung des Gewindebolzens im Kunststoff, vorzugsweise dem unter dem Namen Teflon bekannten Kunststoff, entsteht, die schüttelsicher, stoßfest und temperaturstabil und zudem mit geringen Kosten herstellbar ist. Gleichzeitig wird eine rück- und hysteresefreie Einstellung ohne Konterung bei gleichzeitig hoher Wiedereinstellgenauigkeit geboten.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist der mit der aufgeschrumpften Kunststoffolie 3 versehene Gewindebolzen 2 an seinem dem Hohlraum zugekehrten Ende mit einer stirnseitigen Bohrung versehen, in die ein in den zur Abstimmung vorgesehenen Hohlraum ragender dielektrischer oder metallischer Stift 5 eingesetzt ist. Dieser Stift 5 kann auch einen anderen Ausdehnungskoeffizienten als der Gewindebolzen 2 aufweisen. An der dem Stift gegenüberliegenden Stirnseite ist der Gewindebolzen 2 mit einem Schlitz 4 versehen, der zum Eingriff eines Schraubenziehers bei der Einstellung des Abstimmelementes dient.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 besteht der Gewindebolzen aus zwei λ/4-langen Abschnitten 6, 7, die über einen ebenfalls λ/4-langen Abschnitt 8 verminderten Durchmessers miteinander verbunden sind. Über die gesamte Anordnung ist eine Kunststoffolie 3 aufgeschrumpft. Der in den Hohlraum ragende Teil des Gewindebolzens, ein Abschnitt verminderten Durchmessers, ist mit 9 bezeichnet. Durch die spezielle Ausgestaltung des Gewindebolzens entsteht mit den Abschnitten 7 und 8 ein Tiefpaß, der eine Verbesserung der HF-Dichtigkeit bewirkt, die durch die Verwendung der Kunststoffolie nicht den Wert erreicht wie bei einem metallischen Kontakt. Dem gleichen Zweck dient auch ein Dämpfungsglied 11, das im Bereich der Gewindebohrung auf einen stiftförmigen Ansatz 10 des Gewindebolzens aufgesetzt ist. Somit läßt sich also durch entsprechende Formung des Gewindebolzens ein Tiefpaß mit der gewünschten Grenzfrequenz und/oder das Dämpfungsmaterial die HF-Dichtigkeit in vorteilhafter Weise verbessern.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Gewindebolzen ähnlich der Anordnung nach Fig. 2 in drei Abschnitte unterteilt ist. Unterschiedlich ist hierbei, daß der eine, dem Hohlraum zugekehrte λ/4-lange Abschnitt 12 in koaxialer Anordnung aufgebaut ist, indem der mittlere Abschnitt 14 verminderten Durchmessers unter Bildung eines koaxialen Tiefpasses in den Innenraum dieses Abschnittes 12 hineingeführt ist. Die beiden äußeren, mit einem Gewinde versehenen Abschnitte 12, 13 des Gewindebolzens sind jeweils einzeln mit einer aufgeschrumpften Kunststoffolie 3 versehen und in der Gewindebohrung (Muttergewinde) des Gehäuses oder Trägerelementes 1 geführt.
  • Fig. 4 zeigt eine Teildarstellung eines in eine Gewindebohrung eingesetzten Gewindebolzens und den zwischen den Gewinden gequetschten Schrumpfschlauch 3, der im Bereich der beiden Flanken der Gewindegänge jeweils die Dicke a aufweist. Als beispielhafte Werte sind für den Bolzen ein Gewinde von M5 × 0,5 und für das Muttergewinde ein geringfügig größeres Gewinde von M5,5 × 0,5 angegeben.
  • Eine ideale Pressung des aufgeschrumpften Kunststoffschlauches gemäß Fig. 4 entsteht, wenn das Bolzengewinde mit einem Untermaß entsprechend der Folienstärke und das Muttergewinde so gegeneinander gedreht werden, daß der Abstand a der Gewindeflanken beim Pressen konstant bleibt. Dies erreicht man durch ein besonderes Herstellungsverfahren des Abstimmelementes, das anhand von Fig. 5 näher erläutert werden soll. Hierfür wird ein Bolzen in seinem mittleren Bereich 15 mit einem Untermaßgewinde (M5 × 0,5) versehen gegenüber je einem seitlich benachbarten Abschnitt 16, 17, der als Führungsgewinde 1 bzw. Führungsgewinde 2 ein größeres Gewindemaß aufweist (im dargestellten Beispiel M5,5 × 0,5). Die beiden Führungsgewinde gleichen Durchmessers und das Gewinde mit Untermaß werden auf einer Drehbank in einem Arbeitsgang hergestellt, so daß die Gewinde kontinuierlichen Schnitt und gleiche Steigung haben, aber ihre Durchmesser um die doppelte Folienstärke verschieden sind. An den Bolzenenden vorgesehene gewindelose Bereiche 18, 19 dienen zur Halterung bei der Bearbeitung.
  • Die größeren Gewinde der beiden außen liegenden Abschnitte 16, 17 dienen zur Führung beim Preßvorgang. Dabei wird zunächst der mittlere Abschnitt 15 mit dem Untermaßgewinde mit einem Schrumpfschlauch versehen. Dieses Gewinde kan zur Rutschsicherung des Schlauches vorher mit Rillen quer zu den Gewindegängen versehen werden. Nach dem Aufschrumpfen des Kunststoffschlauches wird der Bolzen mit dem Führungsgewinde 1 voraus durch das Muttergewinde gedreht, das in Fig. 6 dargestellt ist. Nach einem Durchlauf ist der mit dem Schrumpfschlauch versehene Gewindeteil vorgepreßt. Bei einem zweiten Durchlauf wird der Bolzen mit dem Führungsgewinde 2 voraus durch das Muttergewinde gedreht. Beide Vorgänge werden noch zwei- bis dreimal in der beschriebenen Reihenfolge ausgeführt. Danach werden die Führungsgewinde abgedreht. An einem Ende kann z. B. ein Glasbolzen in ein axiales Sackloch eingesetzt und am anderen Ende gegebenenfalls erforderliches Dämpfungsmaterial und der Abstimmknopf befestigt werden, so daß man Ausführungsformen von Abstimmelementen ähnlich denen der Fig. 1 bis 3 erhält.
  • Die Herstellung des Muttergewindes erfolgt in der Weise, daß dieses mit Gewindebohrer in Stahl oder Messung geformt wird. Der Gewindekern kann dabei, wie in Fig. 6 dargestellt, beidseitig konisch erweitert sein, damit der Preßvorgang allmählich einsetzt.

Claims (4)

1. Stiftförmiges Abstimmelement für Schaltungen der Mikrowellentechnik, das gegebenenfalls über ein Führungselement in eine Gewindebohrung eines metallischen Gehäuses oder Trägerelementes einschraubbar ist, gekennzeichnet durch einen Gewindebolzen, der auf wenigstens einer Teillänge mit einer mit Preßsitz aufgeschrumpften Kunststoffolie (Kunststoffschlauch) versehen ist und dessen Gewinde im Bereich des Schrumpfschlauches gegenüber der Gewindebohrung mit einem Gewinde gleicher Steigung Untermaß entsprechend der Folienstärke aufweist.
2. Verfahren zur Herstellung des Preßsitzes des Schrumpfschlauches bei einem Abstimmelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bolzen in einem Arbeitsgang zunächst mit zwei Führungsgewinden gleichen Durchmessers in den Endbereichen und einem dritten Gewinde mit Untermaß im dazwischen liegenden, mit einem Schrumpfschlauch zu überziehenden Bereich versehen wird, deren Durchmesser um die doppelte Folienstärke verschieden sind, daß der Bereich mit dem Untermaßgewinde mit einem Schrumpfschlauch versehen wird, daß danach der Bolzen mit dem Führungsgewinde der einen Seite voraus durch die Gewindebohrung gedreht und anschließend in einem zweiten Durchlauf mit dem Führungsgewinde der anderen Seite voraus durch die Gewindebohrung gedreht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach mehrmaligem Wiederholen des Durchlaufvorgangs die Führungsgewinde abgedreht werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen des Außengewindeteils mit Untermaß vor dem Aufbringen des Schrumpfschlauches durch Einbringen von Längsrillen quer zu den Gewindeflanken aufgerauht werden
DE19833344285 1983-12-07 1983-12-07 Stiftförmiges Abstimmelement und Herstellungsverfahren dafür Expired DE3344285C2 (de)

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DE3344285A1 DE3344285A1 (de) 1985-06-20
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