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DE3344003C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3344003C2
DE3344003C2 DE19833344003 DE3344003A DE3344003C2 DE 3344003 C2 DE3344003 C2 DE 3344003C2 DE 19833344003 DE19833344003 DE 19833344003 DE 3344003 A DE3344003 A DE 3344003A DE 3344003 C2 DE3344003 C2 DE 3344003C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
roll
workpiece holder
grinding head
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19833344003
Other languages
English (en)
Other versions
DE3344003A1 (de
Inventor
Philipp 6081 Stockstadt De Herbert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gustav Goeckel Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Gustav Goeckel Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustav Goeckel Maschinenfabrik GmbH filed Critical Gustav Goeckel Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19833344003 priority Critical patent/DE3344003A1/de
Publication of DE3344003A1 publication Critical patent/DE3344003A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3344003C2 publication Critical patent/DE3344003C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/02Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work
    • B24B5/04Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work for grinding cylindrical surfaces externally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Walzenschleifmaschine für Linierwalzen mit einem längs Schlittenführungen eines Maschinenbetts verfahrbaren Schleifschlitten, der einen schwenkbaren Schleifkopf mit einer am Umfang schleifenden Schleifscheibe und einem Schleifscheibenantrieb trägt, und mit einer Werkstückaufnahme, die im Maschinenbett mittels eines Drehantriebs um ihre Längsachse drehbar gelagert ist.
Bei bekannten Walzenschleifmaschinen, die nur zum Rundschleifen dienen, verläuft die Drehachse der Schleifscheibe parallel zur Längsachse des drehbar angetriebenen Werkstücks, einer Walze oder dgl.
Bei der Bearbeitung von Linier-Druckwalzen, die aus der zylinderförmigen Oberfläche eines Gummimantels hervortretende Linien aufweisen, müssen die zwischen den Linien liegenden Bereiche der Walzenoberfläche durch Schleifen abgetragen werden. Walzenschleifmaschinen der eingangs genannten Gattung sind nur dafür geeignet, Linier-Druckwalzen mit am Zylinderumfang umlaufenden Linien zu bearbeiten.
Daneben werden jedoch auch Linier-Druckwalzen mit auf achsparallelen Mantellinien verlaufenden Linien benötigt, wobei die zwischen den Linien liegenden Oberflächenbereiche der Walze ebenfalls durch Schleifen abgetragen werden müssen. Außerdem gibt es Anwendungs­ bereiche, bei denen Linier-Druckwalzen, aus deren Oberfläche zunächst am Umfang umlaufende Linien herausgearbeitet wurden, in bestimmten Mantelbereichen frei von Linien sein müssen, so daß auch an diesen Linier- Druckwalzen nach dem Rundschleifen eine Schleifbearbeitung in Mantellinienrichtung erfolgen muß.
Für diese achsparallele Schleifbearbeitung werden üblicherweise Flachschleifmaschinen verwendet, deren Schleifscheibenachse quer zur Werkstücklängsachse verläuft. Die um eine Längsachse drehbare Werkstückaufnahme wird mittels einer Teilvorrichtung in die jeweils erforderliche Winkelstellung gebracht.
Für diese beiden genannten Schleifbearbeitungen von Linier-Druckwalzen, nämlich das Rundschleifen und das Längsschleifen müssen daher unterschiedliche Schleifmaschinen zur Verfügung stehen. Linier-Druckwalzen, an denen beide Schleifverfahren angewendet werden sollen, müssen nacheinander auf diese beiden Schleifmaschinen zur Bearbeitung gebracht werden.
Bei einer bekannten Werkzeugschleifmaschine (DE-AS 10 43 856) ist der Schleifkopf zwar schwenkbar; seine Schwenkachse trifft jedoch nicht senkrecht auf die Längsachse der Werkstückaufnahme, sondern verläuft in einem deutlichen Abstand unterhalb dieser Längsachse. Der schwenkbare Schleifkopf ist über einen Keilriementrieb mit seinem nicht schwenkbaren Antriebsmotor verbunden. Obwohl die bekannte Werkzeugschleifmaschine auch zum Schleifen von zylindrischen Werkstücken geeignet ist, wäre sie schon allein wegen der stark eingeschränkten Schwenkbarkeit des Schleifkopfes nicht für die spezielle Aufgabenstellung bei der Bearbeitung von Linierwalzen geeignet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Walzenschleifmaschine zu schaffen, auf der sowohl das Rundschleifen als auch das Längsschleifen vorgenommen werden kann, so daß für die Bearbeitung unterschiedlicher Linier-Druckwalzen nur eine einzige Walzenschleifmaschine benötigt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schleifkopf um eine senkrecht auf die Längsachse der Werkstückaufnahme treffende Schwenkachse um mindestens 90° schwenkbar ist und daß die Werkstückauf­ nahme an eine in Teilungs-Winkelschritten antreibbare Teilvorrichtung ankuppelbar ist.
Durch eine einfache Schwenkung des Schleifkopfes um 90° erfolgt die Umstellung zwischen dem Rundschleifen und dem Längsschleifen von Linier-Druckwalzen, wobei die Werkstückaufnahme beim Rundschleifen durch ihren Drehantrieb angetrieben wird; beim Längsschleifen wird die Werkstückaufnahme an die Teilvorrichtung angekuppelt, um die Winkelbewegung in den vorgegebenen Teilungs­ schritten ausführen zu können. Die Umstellung zwischen den beiden Schleifverfahren kann daher so rasch und ein­ fach erfolgen, daß solche Linier-Druckwalzen, an denen beide Schleifverfahren auszuführen sind, in einer einzigen Aufspannung auf derselben Maschine bearbeitet werden können.
Zweckmäßigerweise ist der Schleifkopf in einem Support schwenkbar gelagert, der im Schleifschlitten quer zu den Schlittenführungen verstellbar geführt ist. Diese Verstellmöglichkeit dient beim Längsschleifen dazu, die Schleifscheibe quer zur Werkstücklängsachse auszu­ richten, beispielsweise um eine bestimmte Profilstelle einer an ihrem Umfang profilierten Schleifscheibe genau auf die Werkstücklängsachse auszurichten.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Teilvorrichtung mittels einer form­ schlüssigen Kupplung mit der Werkstückaufnahme verbind­ bar ist, daß diese formschlüssige Kupplung eine mit der Werkstückaufnahme verbundene, axial unverschiebbare Kupplungshälfte und eine mit der Teilvorrichtung verbundene und gemeinsam mit dieser axial verschiebbare Kupplungs­ hälfte aufweist, und daß die Teilvorrichtung am Maschinen­ bett längsverschiebbar geführt ist.
Damit wird in konstruktiv besonders einfacher Weise eine Möglichkeit geschaffen, die Drehverbindung zwischen der Teilvorrichtung und der axial beweglichen Kupplungshälfte als möglichst starre und daher spielfreie Verbindung auszu­ führen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsge­ dankens sind Gegenstand von weiteren Unteransprüchen. Für Anspruch 3 wird nur zusammen mit Anspruch 1 Schutz beansprucht.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbei­ spiel näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt
Fig. 1 eine Walzenschleifmaschine in einer Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Teil-Ansicht der Maschine von links in Fig. 1 und
Fig. 4 einen Schnitt ähnlich der Fig. 2, wobei die Schleif­ scheibe demgegenüber jedoch um 90° geschwenkt ist.
Die in der Zeichnung gezeigte Walzenschleifmaschine weist ein Maschinenbett 1 auf, an dessen Oberseite zwei im Abstand nebeneinander liegende Schlittenführungen 2 angeordnet sind. Zwischen den beiden Schlittenführungen 2 ist im Maschinenbett 1 vertieft eine Werkstückaufnahme 3 angeordnet, die eine zu bearbeitende Linier-Druckwalze 4 aufnimmt.
Entlang den Schlittenführungen 2 ist ein Schleifschlitten 5 verfahrbar, der auf quer zur Maschinenlängsrichtung ver­ laufenden Führungsbahnen 6 einen Support 7 trägt. Ein höhenverstellbares Teil 8 des Supports 7 trägt in einer lotrechten Zylinderbohrung 9 ein im wesentlichen zylinder­ förmiges Schleifkopfgehäuse 10, das Teil eines Schleif­ kopfs 11 ist. Am unteren Ende des Schleifkopfs 11 befindet sich eine horizontale Schleifscheibenlagerung 12 für eine Schleifscheibe 13. Der Drehantrieb der Schleifscheibe 13 erfolgt über einen Riementrieb 14 von einem am oberen Ende des Schleifkopfs 11 angeordneten Schleifmotor 15.
Das Schleifkopfgehäuse 10 ist in der Bohrung 9 um eine senkrechte Achse schwenkbar geführt. Der mögliche Schwenk­ winkel beträgt mindestens 90°, so daß die Schleifscheibe 13 aus der in Fig. 2 gezeigten Stellung, in der sich die Schleifscheibenachse quer zur Werkstück-Längsachse er­ streckt, in die in Fig. 4 gezeigte Stellung geschwenkt werden kann; dann verläuft die Schleifscheibenachse parallel zur Werkstück-Längsachse. In beiden Schwenkstellungen kann das Schleifkopfgehäuse 10 mittels Klemmvorrichtungen 16 festgeklemmt werden. Zu diesem Zweck ist die Bohrung 9 im Bereich der Klemmvorrichtungen 16 geschlitzt.
Die Werkstückaufnahme 3 ist an einem Ende des Maschinen­ betts 1 mit einem Drehantrieb 17 verbunden. Dieser weist einen Drehantriebsmotor 18 auf, der über einen Riemen­ trieb 19 mit einer Vorgelege-Riemenscheibe 20 verbunden ist, die wiederum über einen Riementrieb 21 mit einer Riemenscheibe 22 verbunden ist, die am Ende der Werkstück­ aufnahme 3 befestigt ist.
Der Drehantrieb 17 dient dazu, das aufgenommene Werkstück 4, eine Linier-Druckwalze, in der in Fig. 4 gezeigten achsparallelen Stellung der Schleifscheibe 13 im Rund­ schleifverfahren zu bearbeiten. Während des Schleifvor­ gangs wird das Werkstück 4 kontinuierlich gedreht. Mittels einer nicht näher beschriebenen, elektronisch gesteuerten Positioniereinrichtung wird der Schleifschlitten 3 jeweils in diejenigen Stellungen verfahren, in denen eine Umfangsbearbeitung des Werkstücks 4 gewünscht wird.
Am Ende des Maschinenbetts 1 ist eine Teilvorrichtung 23 axial verschiebbar, jedoch undrehbar, geführt. Hierzu dient eine Führungsfläche 24 am Maschinenbett 1, auf dem die Teilvorrichtung 23 ruht, sowie gegebenenfalls weitere Führungsflächen. Die Längsverschiebung der Teil­ vorrichtung 23 erfolgt über einen Verschiebeantrieb 25, beispielsweise eine Schraubspindel.
Die mit der Werkstückaufnahme 3 verbundene Riemenscheibe 22 trägt an ihrer Rückseite eine Kupplungshälfte 26 einer formschlüssigen Kupplung 27, beispielsweise einer Zwei­ scheiben-Zahnkupplung, deren andere Kupplungshälfte 28 mit dem Ausgang der Teilvorrichtung 23 verbunden ist. Die in herkömmlicher Weise aufgebaute Teilvorrichtung 23 ist dazu vorgesehen, die Kupplungshälfte 28 zu Drehbe­ wegungen um jeweils vorgegebene Teilungs-Winkelschritte anzutreiben. Diese Teilungsbewegung wird auf die Werkstück­ aufnahme 3 übertragen, wenn die beiden Kupplungshälften 26 und 28 der Kupplung 27 miteinander verbunden sind, d. h. wenn die Teilvorrichtung 23 bis zum Eingriff der beiden Kupplungshälften 26 und 27 vorgeschoben ist. In dieser Stellung ist der Drehantrieb 17 abgeschaltet. Die Schleif­ scheibe 13 befindet sich in der in Fig. 2 gezeigten Stellung, bei der die Schleifscheibenachse quer zur Werk­ stücklängsachse verläuft. In dieser Stellung kann eine Längsbearbeitung des Werkstücks 4 erfolgen, wobei der Schleifschlitten 5 entlang der Schlittenführungen 2 verfahren wird. Nach Beendigung einer Längsbearbeitung wird das Werk­ stück 4 durch die Teilvorrichtung 23 jeweils in die nächste Bearbeitungsstellung geschwenkt. An der Oberseite von Linier-Druckwalzen können an dieser Stellung die Bereiche zwischen vorgegebenen Mantellinien abgetragen werden.
Die Schwenkbewegung des Schleifkopfs 11 erfolgt durch einen in den Fig. 1 und 2 angedeuteten Handhebel 29 über ein (nicht dargestelltes) Ritzel, das in ein Zahn­ segment am Schleifkopfgehäuse 10 greift.

Claims (6)

1. Walzenschleifmaschine für Linierwalzen mit einem längs Schlitten­ führungen eines Maschinenbetts verfahrbaren Schleifschlitten, der einen schwenkbaren Schleifkopf mit einer am Umfang schleifenden Schleifscheibe und einem Schleifscheibenantrieb trägt, und mit einer Werkstückaufnahme, die im Maschinenbett mittels eines Drehantriebs um ihre Längsachse drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifkopf (11) um eine senkrecht auf die Längsachse der Werkstückaufnahme (3) treffende Schwenkachse um mindestens 90° schwenkbar ist und daß die Werkstückaufnahme (3) an eine in Teilungs-Winkelschlitten antreibbare Teilvorrichtung ankuppelbar ist.
2. Walzenschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schleifkopf (11) in einem Support (7) schwenkbar gelagert ist, der im Schleifschlitten (5) quer zu den Schlittenführungen (2) verstellbar geführt ist.
3. Walzenschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schwenkachse des Schleifkopfs (11) lotrecht verläuft.
4. Walzenschleifmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Lagerung (12) der Schleifscheibe (13) am unteren Ende eines zylinderförmigen Schleifkopfgehäuses (10) angeordnet und über einen Riementrieb (14) mit einem Schleifscheibenantrieb (15) am oberen Ende des Schleif­ kopfgehäuses (10) verbunden ist, und daß das Schleif­ kopfgehäuse (10) in einer geschlitzten und klemmbaren Bohrung (9) angeordnet ist.
5. Walzenschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Teilvorrichtung (23) mittels einer form­ schlüssigen Kupplung (27) mit der Werkstückaufnahme (3) verbindbar ist.
6. Walzenschleifmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die formschlüssige Kupplung (27) eine mit der Werkstückaufnahme (3) verbundene, axial un­ verschiebbare Kupplungshälfte (26) und eine mit der Teilvorrichtung (23) verbundene und gemeinsam mit dieser axial verschiebbare Kupplungshälfte (28) aufweist, und daß die Teilvorrichtung (23) am Maschinenbett (1) längs­ verschiebbar geführt ist.
DE19833344003 1983-12-06 1983-12-06 Walzenschleifmaschine Granted DE3344003A1 (de)

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DE3344003A1 (de) 1985-06-13

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