DE334305C - Verfahren zur Versteifung von im Erdreich steckenden schadhaften Holzpfaehlen - Google Patents
Verfahren zur Versteifung von im Erdreich steckenden schadhaften HolzpfaehlenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/22—Sockets or holders for poles or posts
- E04H12/2253—Mounting poles or posts to the holder
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Description
- Verfahren zur Versteifung von im Erdreich steckenden schadhaften Holzpfählen. Bach der Erfindung werden die Schäden, welche die Witterung bei im Erdreich steckenden Holzpfählen, hölzernen Masten und ähnlichen Holzkonstruktionen hervorgebracht hat, dadurch wieder ausgeglichen und der weiteren Zerstörung wird dadurch Einhalt geboten, daß nahe dem schadhaft gewordenen Teil des Pfahles eine Grube im Erdreich und in dieser eine den Pfahl umgebende Betonummantelung hergestellt wird, die Streben besitzt, welche mit ihren aus dem Beton herausragenden Enden den Pfahl oberhalb der schadhaften Stelle derart stützen, daß sie die auf ihn wirkenden Kräfte vollkommen aufnehmen und zwischen sich Raum frei lassen zur Einführung eines Werkzeuges, mittels dessen der zwischen der Betonummantelung und den Angriffspunkten der Streben liegende schadhafte Pfahlteil beseitigt wird, worauf schließlich auf die Betonummantelung eine Betonkappe aufgeformt wird.
- Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß der Pfahl, Mast o. dgl. während der Ausbesserung seiner Bestimmung nicht entzogen zu werden braucht, auch keine Veränderung seiner Lage und Stellung erfährt, daß ferner gegenüber anderen dem gleichen Zwecke dienenden Verfahren eine Ersparnis an Baustoff und Arbeitslöhnen erzielt und schließlich auch dem Weitergreifen der Zerstörung dadurch vorgebeugt wird, daß einerseits der untere Pfahlteil in der Ummantelung nebst Kappe eine schützende Umhüllung erhält und anderseits der obere Pfahlteil dadurch geschützt wird, daß die Schnittstelle austrocknet und stets dem Zutritt frischer Luft zugänglich ist. Die Zeichnung zeigt den unteren Teil eines nach dem neuen Verfahren versteiften Pfahles in lotrechter, zum Teil geschnittener Ansicht (Fig. i) und zwei wagerechten Schnitten (Fig. 2 und 3) nach den Linien a-b und c-d der Fig. i.
- Nach der Erfindung geht man wie folgt vor. Zuerst wird der Erdboden i (Fig. i) bis etwa zu i m Tiefe rings um den Pfahl 2 herum aufgegraben, so daß eine ringförmige Baugrube entsteht. Danach befestigt man an dem oberen Teil 3 des beschädigten Pfahles eine Eisenbewehrung, die aus vier gekröpften Ankern 4, 5, 6, 7 besteht, die durch daran angenietete Streben 8, g, io, ix versteift und am obersten Ende sowie über der Kröpfung durch je eine Schelle 12, 13 mittels Bolzen 14 und Schrauben 15 fest an den Pfahl 2 angedrückt werden.
- Danach stampft man die Baugrube mit Beton 16 aus bis etwa zur Höhe der Linie 17. Nach dem Abbinden des Betons wird mittels eines Fuchsschwanzes 18 (Fig. 3) der Pfahl 2 bei 17 und ig abgesägt. Die Schnittstellen werden in der üblichen Weise mit Karbolineum o. dgl. getränkt, und dann wird der kappenförmige Betonkörper 2o gebildet, der in einen Kegel ei ausläuft. Nach dem Abbinden der Betonkappe 2o, 21 wird diese, wie auch der Betonring 16, zweckmäßig mit einer Deckschicht aus Pech, Asphaltemulsion o. dgl. überzogen.
- Dadurch, daß nach dem neuen Verfahren der Pfahl vor Beginn der Ausbesserungsarbeit nicht abgeschnitten und beiseite gerückt zu werden braucht, bleibt bei Ausführung der Arbeit die Betriebssicherheit des Bauwerkes, zu dem der Pfahl oder Mast gehört, gewahrt, und die gesund erhaltenen Teile des Pfahles oder Mastes bleiben an Ort und Stelle für die vollkommene Ausnutzung erhalten.
- Die Eisenbewehrung ist bei einem derartigen Verfahren immer so zu gestalten und anzuordnen, daß für die Säge 18 hinreichend Spielraum vorhanden ist, um nachträglich das verfaulte Holz herauszusägen. Dies darf selbstverständlich erst geschehen, nachdem der Betonkörper 16 genügend abgebunden ist.
- Der kappenförmige Teil 2o, 21 erweist sich auch dann als guter Schutz für den im Erdboden steckenden Teil 2 des Pfahles, wenn er nicht mit Emulsionen o. dgl. getränkt wird.
- Das neue Verfahren ist auch in solchen Fällen anwendbar, in denen der Pfahl auf einer nahe dem Erdboden befindlichen Unterlage aus Stein o. dgl. steht, in deren Nähe er durch Witterungseinflüsse beschädigt ist. In diesem lall wird um die Unterlage herum der Erd-Loden entfernt und nach Befestigung der Bewehrung die Höhlung im Erdboden mit Beton ausgefüllt. Auch das Abschneiden des Pfahles und Aufsetzen der Kappe 2o, 21 findet in der beschriebenen Weise statt.
Claims (1)
- PATrNT-ANsPRUcH: Verfahren zur Versteifung von im Erdreich steckenden Holzpfählen u. dgl., die infolge von Witterungseinflüssen schadhaft geworden sind, dadurch gekennzeichnet, daß um den im Erdreich steckenden Fuß bis zu einer gewissen Tiefe unterhalb des schadhaft gewordenen Teiles des Pfahles eine Grube hergestellt, darauf der Pfahl oberhalb der schadhaften Stelle mit einer eisernen Verstrebung (q. bis ii), deren untere Enden (q. bis 7) frei in die Grube hineinragen, -versehen., die Grube bis unterhalb des schadhaften Pfahlteiles ausbetoniert, dann der zwischen dem Betonmantel (i6) und den Angriffspunkten der Streben (4. bis 7) liegende schadhafte Pfahlteil herausgeschnitten und schließlich auf den Betonmantel eine Betonkappe (2o, 21) aufgeformt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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1918
- 1918-02-07 DE DE1918334305D patent/DE334305C/de not_active Expired
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