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DE3341879A1 - Vorrichtung zur messung von formabweichungen, insbesondere geradheitsabweichungen von werkstuecken und maschinenfuehrungen - Google Patents

Vorrichtung zur messung von formabweichungen, insbesondere geradheitsabweichungen von werkstuecken und maschinenfuehrungen

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Publication number
DE3341879A1
DE3341879A1 DE19833341879 DE3341879A DE3341879A1 DE 3341879 A1 DE3341879 A1 DE 3341879A1 DE 19833341879 DE19833341879 DE 19833341879 DE 3341879 A DE3341879 A DE 3341879A DE 3341879 A1 DE3341879 A1 DE 3341879A1
Authority
DE
Germany
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measuring
straightness
ruler
rulers
errors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833341879
Other languages
English (en)
Other versions
DE3341879C2 (de
Inventor
Adolf Dipl.-Ing. Dr. 8010 Graz Frank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3341879A1 publication Critical patent/DE3341879A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3341879C2 publication Critical patent/DE3341879C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/0011Arrangements for eliminating or compensation of measuring errors due to temperature or weight
    • G01B5/0016Arrangements for eliminating or compensation of measuring errors due to temperature or weight due to weight
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/28Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring roughness or irregularity of surfaces
    • G01B5/285Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring roughness or irregularity of surfaces for controlling eveness

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Messung von Formabweichungen, insbesondere
  • Geradheitsabweichungen von Werkstücken und Maschinenführungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vtirrichtung zur Messung von Formabweichungen, insbesondere Geradheitsabweichungen von Werkstücken und Maschinenfüirungen, wobei zwei zumindest ungefähr zueinander parallele Meßlineale mit identischer Form der Prüfflächen vorge;;ehen sind, und die Prüfflächen spiegelbildlich in bezug auf eine Referenzgerade liegen und wobei ein Meßschlitten vorgesehen ist, der auf beiden Prüfflächen gleichzeitig geführt ist, sodaß ein Punkt des Meßschlittens stets auf der Referenzgeraden liegt, wie sie in der DE-OS 29 06 339 beschrieben ist.
  • Geradheitsmessungen spielen im Maschinenbau und in der Fertigungstechnik eine bedeutende Rolle. Als Beispiele seien die Geradheitsprüfung von Werkzeugmaschinentischen und -führungen bei der Abnahmeprüfung oder die Pormgestaltprüfung von Mantellinien von Kalanderwalzen genannt. Geradheitsmessungen gehören im Maschinenbau zu den schwierigen Meßproblemen, da höchste Genauigkeiten in der Größenordnung von hundertstel bis tausendstel Millimeter auf große Meßlängen im Bereich bis zu mehreren Metern gefordert werden.
  • Sämtliche von früher her bekannten Verfahren der Geradheitsmessung beruhen darauf, daß der zu prüfende Gegenstand mit einem "Geradheitsnormal" verglichen wird.
  • Die Schwierigkeit besteht dabei in der Realisierung dieses Geradheitsnormals, da von diesem gefordert wird, daß seine eigenen Geradheitsabweichungen wesentlich kleiner sind als jene des Prüflings.
  • Das Geradheitsnormal kann auf optischem oder mechanischem Wege realisiert werden. Die optischen Geradheitsnormale, wie Pluchtfernrohr mit Kollimator oder der sogenannte "Tooling-1aser" werden vorwiegend für große Meßlängen im Bereich von einigen Metern bis ca. 60 m verwendet. Für Meßlängen von ca. 500 mm bis 5 m kommt in der Praxis als Geradheitsnormal meist ein hochgenaues Flachlineal aus Stahl zur Anwendung. Dieses stellt ein äußerst robustes und in der Handhabung einfaches Meßnormal dar.
  • Bei der Messung wird das Stahllineal beispielsweise auf zwei Unterstützungsklötzchen aufgelegt und von einem Meßgerät abgetastet, welches in eine Meßvorrichtung eingespannt ist und auf dem Prüfling entlanggeführt wird4 Die Meßmethode ist unproblematisch und einfach in der Anwendung, es ist jedoch klar ersichtlich, daß die Geradheitsabveichungen des Lineals selbst und dessen Durchbiegung unter dem Eigengewicht in das Meßergebnis eingehen.
  • Die zulässige Geradheitsabweichung von Stahllinealen ist für vier Genauigkeitsgrade in DIN 874 vom August 1973 und im lppendix A der IS0-Empfehlung R 230 vom Jahre 1961 genormt. Eine Kompensation der Geradheitsabweichungen des Lineals ist nur durch Aufnahme einer Korrekturtabelle mit Hilfe eines noch genaueren Geradheitsnormals und durch die Korrektur der Meßwerte anhand der Korrekturtabelle möglich.
  • Aus der DD-PS 69 936 ist weiters eine Vorrichtung bekannt, welche eine Kompensation von herstellungsbedingten Linealfehlern zum Ziel hat. Die in dieser Druckschrift beschriebene Vorrichtung sieht hiezu ein Korrekturlineal vor, das starr mit dem Meßlineal verbunden ist. Das Korrekturlineal wird eigens, und zwar mit einer Überhöhung des Fehlers des Meßsignals hergestellt. Beide untereinander verbundenen Lineale werden von Weggebern abgetastet und das elektrische Signal elektronisch verarbeitet, um die herstellungsbedingten Geradheitsabweichungen zu kompensieren. Eine Verringerung oder gar Kompensation der durch die Linealdurchbiegung hervorgerufenen Geradheitsabweichuigen ist nicht möglich. Weiters muß bemerkt werden, da3 zur Herstellung des Korrekturlineals zunächst die Geridheitsabweichungen des Meßlineals genau gemessen werden müssen und ausgehend von dieser Messung das Korrekturlineal anzufertigen ist. Auch wenn dieses Korrek- turlineal eine Überhöhung der Fehler des Meßlineals aufweist, ist eine Herstellung doch zumindest ebenso aufwendig wie die des Lineals selbst.
  • Gemäß der DE-OS 29 06 339 wird das Ziel verfolgt, eine automatische Kompensation der Geradheitsabweichungen des Geradheitsnormals zu bewirken. Dieses tiel wird dadurch erreicht, daß zwei zumindest ungefähr zueinander parallele Meßlineale mit identischer Form cer Prüfflächen vorgesehen sind, wobei die Prüfflächen spiegelbildlich in bezug auf eine Referenzgerade liegen und wobei ein Meßschlitten vorgesehen ist, der auf beiden Prüfflächen gleichzeitig geführt ist, sodaß ein Punkt des Meßschlittens stets auf der Referenzgeraden liegt. Wesentlich dabei ist die Herstellung zweier Meßlineale mit genau identischen Geradheitsabweichungen. Dies ist durch gemeinsame Bearbeitung und bei Beachtung technologischer Gegebenheiten ohne weiteres möglich. Wenn nun die beiden Lineale parallel zueinander angeordnet werden, wobei die gemeinsam bearbeiteten und somit identischen Prüfflächen spiegelbildlich in bezug auf eine Referenzgerade liegen, so ist der geometrische Ort aller Abstands-Mittelpunkte theoretisch eine ideale Gerade.
  • Die Durchbiegung der Lineale unter ihrem Eigengewicht beeinflußt nach wie vor das Meßergebalis. Diese Durchbiegung wird bei einer Ausführungsform rEch der DE-OS 29 06 339 durch Aufbringen einer Streckenlast an einem der Lineale in der Größe des doppelten Eigengewichtes des einzelnen Lineals und gegen die Schwerkraf t gerichtet, vollständig kompensiert. Diese Ausführung ist relativ aufwendig.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Einfluß der Schwerkraft, wenn auch nicht so vollständig, so doch auf eine einfachere nur wenig aufwendige Art zu kompensieren.
  • Gemäß der Erfindung ist eine überwiegende Kompensation, d.h. eine praktisch ausreichende Verringerung der Durchbiegung beider Lineale erreicht, dadurch, daß die Durchbiegung der an ihren Enden gelagerten beiden Meß- lineale infolge ihres Eigengewichtes durch Einwirken von Momenten an den Linealenden verringert wird. Dadurch wirken die an den Linealenden eingeleiteten Momente der Wirkung der Schwerkraft entgegen. In Ausgestaltunr der Erfindung können diese Momente durch Anbringen von Hebeln und Gewichten an den Linealenden erzeugt werden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Momente auch durch Federn erzeugt werden, welche auf an den Linealenden befestigte Hebel oder hebelartige Elemente einwirken.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 schematisch. die erreichte Biegelinie bei der Vorrichtung nach Fig. 1 und Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung.
  • Bei der erfindungsgemäßen Ausführung nach Fig. 1 sind an den auf Lagern 2 aufruhenden Enden der Lineale 1 Hebel 3 samt Gewichten 4 fest angebracht. Auf diese Weise werden entsprechend den Pfeilen 4' Biegemomente auf die Lineale 1 übertragen. Zwischen den übereinanderliegenden Linealen 1 sind Distanzstücke 5 angeordnet; zwischen den Linealen 1 ist der in Längsrichtung der Lineale verschiebbare Meßschlitten 6 auf den Prüfflächen 7 der Lineale 1 geführt, sodaß sich ein Element an demselben stets auf der idealen Geraden 8 befindet.
  • Der Meßschlitten stützt sich mit zwei Sührungselementen 9 gegen die Lineale 1 ab. Das Zentrum dieses Meßschlittens wird durch ein Zentralkreuz 10 gebildet, welches aus einem Vertikalarm 11 und einem Horizontalarm 12 besteht. Beide Arme sind im Kreuzungspunkt fest miteinander verbunden. Am Vertikalarm 11 sind die als Gleitschuhe ausgebildeten Führungselemente 9 längsverschieblich und drehbar angelenkt; der Horizontalarm 12 führt zwei Gleitsteine 13 und 14. Zwischen den Gleitsteinen.13, 14 und den Gleitschuhen 9 sind vier Streben 15 in Form eines Scherenbügels angeordnet. Das Zentralkreuz 10 bil- det jenes Element des Meßschlittens, welches auf der idealen Geraden 8 geführt wird und somit den ncfestlgungspunkt für ein längenmeßgerät, etwa eine Meßuhr, bilaet.
  • Die Fig. 2 veranschaulicht ds Prinzip der erfindungsgemäßen Kompensation der Linealdurchbiegung. Bei einem Lineal ohne Kompensation der Durchbiegung ergibt sich zufolge des Eigengewichtes eine Biegelinie wie sie im Prinzip in Fig. 2 oben dargestellt und mit 16 bezeichnet ist. Darunter ist zum Vergleich die Biegelinie 17 dargestellt, welche sich durch die Aufbringung von Momenten gemäß der Erfindung ergibt. Die Durchbiegung der Lineale kann hiebei bis auf ein zulässiges Ausmaß verringert werden.
  • Fig. 3 zeigt in Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Prinzips der an den Enden der Lineale angreifenden Ausgleichsmomente,deren Erzeugung durch Druckfedern 18, welche Hebel 19 so gegenseitig verspannen, daß auf die Linealenden bezogen, die gleiche Wirkung wie durch Hebel und Gewichte erzielt wird. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die Distanzstücke, welche analog zu Fig. 1 zwischen den Linealen angeordnet sind, weggelassen. Ebenso ist auch der Meßschlitten zwischen den Linien nicht gezeichnet.
  • Leerseite

Claims (3)

  1. Patentanspruche: 1.'; Vorrichtung zur Messung von Formabweichungen, insbesondere Geradheitsabweichungen von Werkstücken und Maschinenführungen, wobei zwei zumindest ungefähr zueinander parallele Meßlineale mit identischer Form der Prüfflächen vorgesehen sind, und die Prüfflächen spiegelbildlich in bezug auf eine Referenzgerade liegen und wobei ein Meßschlitten vorgesehen ist, der auf beiden Prüfflächen gleichzeitig geführt ist, sodaß ein Punkt des Meßschlittens stets auf der Referenzgeraden liegt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Durchbiegung der an ihren Enden gelagerten beiden Meßlineale infolge ihres Eigengewichtes durch Einwirken von Momenten an den Linealenden verringert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Momente, welche die Durchbiegung der Meßlineale verringern, durch Anbringen von Hebeln (3) und Gewichten (4) an den Linealenden erzeugt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Momente, welche die Durchbiegung der Lineale verringern, durch Pedern (18) erzeugt werden, welche auf an den Linealenden befestigte Hebel (19) oder hebelartige Elemente einwirken.
DE19833341879 1982-11-22 1983-11-19 Vorrichtung zur messung von formabweichungen, insbesondere geradheitsabweichungen von werkstuecken und maschinenfuehrungen Granted DE3341879A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT424782A AT381386B (de) 1982-11-22 1982-11-22 Vorrichtung zur messung von formabweichungen, insbesondere geradheitsabweichungen von werkstuecken und maschinenfuehrungen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3341879A1 true DE3341879A1 (de) 1984-05-24
DE3341879C2 DE3341879C2 (de) 1993-04-15

Family

ID=3561553

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833341879 Granted DE3341879A1 (de) 1982-11-22 1983-11-19 Vorrichtung zur messung von formabweichungen, insbesondere geradheitsabweichungen von werkstuecken und maschinenfuehrungen

Country Status (2)

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AT (1) AT381386B (de)
DE (1) DE3341879A1 (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2906339A1 (de) * 1978-02-23 1979-09-06 Adolf Dipl Ing Dr Techn Frank Vorrichtung zur messung von formabweichungen, insbesondere geradheitsabweichungen von werkstuecken und maschinenfuehrungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2906339A1 (de) * 1978-02-23 1979-09-06 Adolf Dipl Ing Dr Techn Frank Vorrichtung zur messung von formabweichungen, insbesondere geradheitsabweichungen von werkstuecken und maschinenfuehrungen

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DIN 874, August 1973 *
ISO Recommendation R 230-1961 *

Also Published As

Publication number Publication date
DE3341879C2 (de) 1993-04-15
AT381386B (de) 1986-10-10
ATA424782A (de) 1986-02-15

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