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DE3341637A1 - Stroemungsmaschine in spiralbauweise - Google Patents

Stroemungsmaschine in spiralbauweise

Info

Publication number
DE3341637A1
DE3341637A1 DE19833341637 DE3341637A DE3341637A1 DE 3341637 A1 DE3341637 A1 DE 3341637A1 DE 19833341637 DE19833341637 DE 19833341637 DE 3341637 A DE3341637 A DE 3341637A DE 3341637 A1 DE3341637 A1 DE 3341637A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spiral
orbital
fine
lubricating oil
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833341637
Other languages
English (en)
Inventor
Nobukatsu Arai
Masato Ibaraki Ikegawa
Masao Shiibayashi
Kenji Shimizu Tojo
Yoshikatsu Shizuoka Tomita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Ltd
Original Assignee
Hitachi Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hitachi Ltd filed Critical Hitachi Ltd
Publication of DE3341637A1 publication Critical patent/DE3341637A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C18/00Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
    • F01C21/04Lubrication
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/02Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
    • F01C1/0207Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents both members having co-operating elements in spiral form
    • F01C1/0215Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents both members having co-operating elements in spiral form where only one member is moving
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C23/00Combinations of two or more pumps, each being of rotary-piston or oscillating-piston type, specially adapted for elastic fluids; Pumping installations specially adapted for elastic fluids; Multi-stage pumps specially adapted for elastic fluids
    • F04C23/008Hermetic pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

  • STRÖMUNGSMASCHINE IN SPIRALBAUWEISE
  • Die Erfindung betrifft eine ölgeschmierte Strömungsmaschine in Spiralbauweise, die für den Einsatz als Kühlmittelkompressor eines Kühlluftklimatisiersystems oder als Luftkompressor geeignet ist.
  • Eine Strömungsmaschine in Spiralbauweise hat gewöhnlich ein Orbitalspiralelement bzw. Umlaufspiralelement, das aus einer Stirnplatte und einer Hüllwand bzw. Spiralwand zusammengesetzt ist, die auf einer Seite der Stirnplatte längs einer Evolventenkurve oder längs einer Kurve, die sich an eine Evolvente annähert, ausgebildet ist und senkrecht von der Seite der Stirnplatte absteht, sowie ein stationäres bzw.
  • ortsfestes Spiralelement, das aus einer Stirnplatte und einer Hüllwand bzw. Spiralwand zusammengesetzt ist, deren Form im wesentlichen der Form der Spiralwand des Orbitalspiralelements entspricht. Die Stirnplatte des stationären Spiralelements ist in ihrem Mittelabschnitt mit einer Abführöffnung und an ihrem Umfangsabschnitt mit einer Ansaugöffnung versehen. Das Orbitalspiralelement und das stationäre Spiralelement sind so zusammengefügt, daß ihre Spiralwände eng miteinander kämmen bzw. ineinandergreifen.
  • Zwischen dem Orbitalspiralelement und dem Rahmen oder zwischen dem Orbitalspiralelement und dem stationären Spiralelement ist ein Oldham-Mechanismus angeordnet, der verhindert, daß sich das Orbitalspiralelement um seine eigene Achse dreht. Dem Orbitalspiralelement ist eine Kurbelwelle so zugeordnet, daß das Spiralelement aufgrund der Drehung der Kurbelwelle eine Orbitalbewegung bzw. Umlaufbewegung ausführt, ohne sich um seine eigene Achse zu drehen. Dies hat zur Folge, daß ein in den geschlossenen Kammern, die zwischen den Spiralelementen gebildet werden, eingeschlossenes Gas fortlaufend komprimiert und abschließend aus der Abgabeöffnung abgeführt wird. Ein typisches Beispiel für eine solche Strömungsmaschine in Spiralbauweise ist in der US-PS 3 884 599 beschrieben.
  • Wenn die Strömungsmaschine in Spiralbauweise in Betrieb ist, erzeugt der Druck des unter Kompression stehenden Gases eine Kraft, die so wirkt, daß die beiden Spiralelemente voneinander weg bewegt werden. Wenn die Spiralelemente voneinander im Abstand angeordnet sind, strömt das Gas in der Kompressionskammer mit höherem Druck direkt in die Kompressionskammer mit niedrigerem Druck, so daß die Leistung des Kompressors ungünstiger wird. Um dies zu vermeiden, wird auf die bekannten Strömungsmaschinen in Spiralbauweise eine Axialkraft auf das Orbitalspiralelement ausgeübt, um dieses auf das stationäre Spiralelement zu drücken. Dies wird durch Anlegen eines Gasdrucks an die Rückseite der Stirnplatte des Orbitalspiralelements oder durch eine Feder erreicht.
  • Aus der JP-OS 148994/1980 ist es bekannt, Gas mit einem Zwischendruck, d.h. mit einem Druck, der zwischen dem Ansaugdruck und dem Abführdruck liegt, auf die Rückseite der Stirnplatte des Orbitalspiralelements wirken zu lassen, um so das Orbitalspiralelement axial gegen das stationäre Spiralelement zur Erzielung einer ausreichenden Abdichtung zu drücken.
  • Die Schmierung der Abschnitte des Kompressors wird dadurch herbeigeführt, daß ein Schmieröl den Gleitteilen des Kompressors über eine Differenzdruckschmiereinrichtung, die über die Kurbelwelle wirksam ist, von der ein Ende in einen ölspeicher eingetaucht ist, oder über eine.Schmierölpumpe zugeführt wird, die außerhalb des Kompressors angeordnet ist.
  • Bei einer solchen Strömungsmaschine in Spiralbauweise leckt das Schmieröl unvermeidbar in die Gegendruckkammer hinter dem Orbitalspiralelement. Da keine Einrichtung vorhanden ist, um das Schmieröl aus der Gegendruckkammer zwangsweise zum ölspeicher zurückzuführen, erhitzt sich das in der Gegendruckkammer eingeschlossene Schmieröl allmählich. Wenn die Temperatur der Gleitteile, beispielsweise der Teile des Oldham-Mechanismus, fortlaufend ansteigt, wird das Schmieröl allmählich zersetzt. Zusätzlich tritt in der Gegendruckkammer unvermeidbar ein Uberschuß oder ein Fehlen von Schmieröl auf, was manchmal zu einem nicht zufriedenstellenden Schmieren der Gleitteile führt. Diese Probleme liegen auch bei einer Strömungsmaschine in SpiraLbauweise vor, die eine externe Schmierölpumpe aufweist, um den Gleitteilen und der Gegendruckkammer zwangsweise Schmieröl zuzuführen, da bei dieser Maschine ebenfalls ein ölkanal fehlt, um das Schmieröl zwangsweise aus der Gegendruckkammer zum blspeicher zurückzuführen.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht deshalb darin, eine Strömungsmaschine in Spiralbauweise zu schaffen, bei welcher Schmieröl in der Gegendruckkammer hinter der Stirnplatte des Orbitalspiralelements in die Arbeitskammer eingeführt wird, die zwischen den Spiralwänden des Umlaufspiralelements und des stationären Spiralelements ausgebildet ist, wodurch gleichzeitig eine Verbesserung der Dichtunsleistung bei der Abdichtung im Spalt zwischen den Spiralelementen, eine Schmierung und Kühlung der Gleitabschnitte, welche die Arbeitskammer zwischen den beiden Spiralelementen begrenzen, und eine Kühlung des Gases während der Kompression in den Arbeitskammern erreicht wird.
  • Weiterhin soll eine Strömungsmaschine in Spiralbauweise geschaffen werden, die einen ölumlauf für die Rückführung des Schmieröls aus der Gegendruckkammer zum ölspeicher aufweist, um so eine im wesentlichen konstante Schmierölmenge in der Gegendruckkammer beizubehalten, damit eine ausreichende Schmierung und Kühlung der Gleitteile in der Gegendruckkammer erreicht wird.
  • Zu diesem Zweck wird eine Strömungsmaschine in Spiralbauweise verwendet, die ein stationäres Spiralelement, welches aus einer scheibenförmigen Stirnplatte und einer Spiralwand zusammengesetzt ist, die von einer Seite der Stirnplatte senkrecht absteht, wobei das stationäre Spiralelement und das Orbitalspiralelement so zusammengefügt sind, daß ihre Spiralwände ineinandergreifen, eine Einrichtung zur Herbeiführung einer Orbitalbewgung des Orbitalspiralelements bezogen auf das stationäre Spiralelement, ohne daß sich das Orbitalspiralelement um seine eigene Achse drehen kann, und eine Abgabe- und eine Ansaugöffnung aufweist, die in dem Mittelabschnitt und im Umfangsabschnitt der Stirnplatte des stationären Spiralelements ausgebildet sind, so daß zwischen den Spiralwänden der beiden Spiralelemente geformte Kompressionskammern fortlaufend zur Mitte bewegt werden, während ihre Volumina abnehmen, wodurch durch die Ansaugöffnung angesaugtes Gas komprimiert und durch die Abgabeöffnung abgeführt wird.
  • Bei einer solchen Strömungsmaschine in Spiralbauweise wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch eine Gegendruckkammer, die hinter der Stirnplatte des Orbitalspiralelements ausgebildet ist, und einen Schmierölumlauf gelöst, der von einem Schmierölkanal zu Zuführung von Schmieröl aus einem ölspeicher zur Gegendruckkammer über eine Verengungseinrichtung, von einem ölkanal, der von der Gegendruckkammer zu zwischen den beiden Spiralelementen gebildeten Arbei ts kammern über wenigstens eine feine Durchgangsbohrung führt, die sich durch die Stärke der Stirnplatte des Orbitalspiralelements in der Nähe der Innenseite des Spiralwandabschnitts innerhalb des Bereichs von 1/2 in Größen des Spiralwandwindungszahlverhältnisses erstreckt, worunter das Verhältnis der Anzahl von Windungen gerechnet von dem äußeren Spiralwandumfangsende der Spiralwand des Orbitalspiralelements bezogen auf die Gesamtzahl von Windungen der gleichen Spiralwand zu verstehen ist, und von einem ölkanal zur Rückführung des Schmieröls zum blspeicher aus einem blseparator gebildet wird, in welchem das Schmieröl von dem Gas separiert wird.
  • Die erfindungsgemäße Strömungsmaschine in Spiralbauweise hat so einen Schmierölumlauf, der im ölspeicher beginnt und dort endet und über die Verengungseinrichtung, die Gegendruckkammer, die feinen Durchgangsbohrungen, die Arbeitskammer, die Abführkammer und die ölsepariereinrichtung führt.
  • Deshalb wird das in die Gegendruckkammer eingeführte Schmieröl in die Arbeitskammer, d.h. die Kompressionskammer während der Kompression oder die Kammer, die zur Kompressionskammer wird, durch die feinen Durchgangsbohrungen, die über der Stärke der Stirnplatte des Orbitalspiralelements ausgebildet sind, eingeführt und mit dem Kühlmittel in der Arbeitskammer gemischt. Dieses mit dem Kühlmittel gemischte Schmieröl spielt eine dreifache Rolle. Es sorgt für die Abdichtung des Spalts zwischen den Spiralwänden der beiden Spiralelemente, für die Schmierung und Kühlung der Gleitoberflächen an den Spiralwänden und den gegenüberliegenden Stirnplatten und für die Absorption der vom Kühlmittel bei der Kompression erzeugten Wärme.
  • Da das Schmieröl auf dem ölumlaufweg rezirkuliert, wird die Gegendruckkammer bzw. die Rückdruckkammer stabil mit Schmieröl bei im wesentlichen konstantem Mengenstrom versorgt. Dadurch sind die Probleme, wie sie bei den herkömmlichen Maschinen unvermeidbar waren, nämlich die Zersetzung des Schmieröls aufgrund des Fehlens von öl oder eines Temperaturanstiegs, beseitigt. Die Gleitteile in der Gegendruckkammer, beispielsweise der Oldham-Mechanismus, werden zufriedenstellend gekühlt und geschmiert.
  • Die in der Stirnplatte des Orbitalspiralelements ausgebildeten feinen Bohrungen haben die Funktion, Schmiermittel von der Gegendruckkammer in die Arbeitskammer zu führen.
  • Die feinen Durchgangsbohrungen bilden somit ölinjektoren, durch die Schmieröl in das Gas während der Kompression oder in das Gas, das der Kompression unterliegt, einspritzen.
  • Die feinen Durchgangsbohrungen sind jeweils in einem Abschnitt der Stirnplatte in der Nähe der Innenseite der Spiralwand in einem Bereich ausgebildet, der sich auf 1/2 vom äußeren Umfangsende der Spiralwand befindet, und zwar gerechnet in Ausdrücken des Spiralwandwindungszahlverhältnisses, worunter das Verhältnis der Anzahl von Windungen der Spiralwand bezogen auf die Gesamtzahl ihrer Windungen zu verstehen ist. Dieser Bereich ist der Bereich, in welchem die Arbeitskammer gerade mit ihrer Kompressionsarbeit beginnt, jedoch noch nicht die mittlere Kompression erreicht hat, d.h. es handelt sich um den Bereich, in welchem der Druck des in der Arbeitskammer eingeschlossenen Gases noch vergleichsweise niedrig ist.
  • Bei der er findungs gemäßen Strömungsmaschine in Spiralbauweise wird der Druck in der Gegendruckkammer durch den Druck des Schmieröls, das über die Verengungseinrichtung zugeführt wird, und den Druck des Gases ufrechterhalten, welches das Schmieröl enthält. Das Schmieröl strömt von der Gegendruckkammer in die Arbeitskammer, in die die feinen Durchgangsbohrungen münden, wenn der Druck in dieser Arbeitskammer noch niedriger als der Druck in der Gegendruckkammer ist.
  • Obwohl die erwähnte JP-OS 148994/1980 einen Stand der Technik zeigt, bei welchem Gas mit einem Zwischendruck in die Gegendruckkammer durch kleine Durchgangsöffnungen eingeführt wird, die in der Stirnplatte des Orbitalspiralelements ausgebildet sind, haben diese Durchgangsbohrungen jedoch nicht die Funktion, öl aus der Gegendruckkammer in die Arbeitskammer einzuführen, da sie in der Nähe der Mitte der Stirnplatte positioniert sind, d.h. in unmittelbarer Nähe der Abführöffnung. Bei diesem Stand der Technik haben die kleinen Durchgangsbohrungen lediglich die Funktion, Gas mit Zwischendruck zur Gegendruckkammer zuzuführen.
  • Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 im Axialschnitt eine Strömungsmaschine in Spiralbauweise, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Orbitalspiralelement der Maschine, Fig. 3 im Schnitt eine Einzelheit der Strömungsmaschine, Fig. 4 im Schnitt IV-IV von Fig. 1 das stationäre Spiralelement und das Orbitalspiralelement im Eingrif, mit der Position der feinen Durchgangsbohrungen, Fig. 5 in einer Schnittansicht wie Fig. 4 die feinen Durchgangsbohrungen in einer anderen Positionierung, Fig. 6 in einem Schnitt wie Fiq. 4 die feinen Durchqangsbohrungen in einer dritten Position, Fig. 7 in einem Schnitt wie Fig. 4 die feinen Durchgangsbohrungen in einer vierten Position, Fig. 8 in einem Schnitt wie Fig. 4 die Durchgangsbohrungen in einer fünften Position, und Fig. 9 im Axialschnitt eine als Luftkompressor verwendete Strömungsmaschine in Spiralbauweise.
  • Die in Fig. 1 bis 4 gezeigte Strömungsmaschine in Spiralbauweise dient als Kühlmittelkompressor.
  • Der Kompressor in Spiralbauweise hat einen geschlossenen Behälter 11 für die Aufnahme einer Kompressoreinheit 12 und einer Elektromotoreinheit 13. Der geschlossene Behälter 11 setzt sich aus einem oberen Deckel 11a, einem zylindrischen Abschnitt 11b und einem unteren Deckel 11c zusammen. Die Kompressoreinheit 12 hat ein ortsfestes Spiralelement 15 und ein Orbitalspiralelement 16, die miteinander kämmen bzw.
  • ineinandergreifen und zwischen sich geschlossene Räume begrenzen, welche Kompressionskammern 19 bilden. Das stationäre Spiralelement 15 sezt sich aus einer scheibenförmigen Stirnplatte 15a und einer Spiral- bzw. Hüllwand 15b zusammen, die längs einer Evolventenkurve oder einer einer Evolventenkurve ähnlichen Kurve ausgebildet ist und von der Stirnplatte 15a absteht. Im Mittelabschnitt der Stirnplatte 15a ist eine Abführöffnung 20, im Umfangsabschnitt der Stirnplatte 15a eine Ansaugöffnung 17 ausgebildet.
  • Das Orbitalspiralelement 16 setzt sich aus einer scheibenförmigen Stirnplatte 16a, einer Spiralwand 16b, deren Form der der Spiralwand des stationären Spiralelenpents entspricht und die senkrecht von der Stirnplatte 16a absteht, sowie aus einer Nabe 16b zusammen, die auf der der Spiralwand 16b gegenüberliegenden Seite der Stirnplatte 16a ausgebildet ist.
  • In die in der Nabe 16c ausgebildete Bohrung ist ein Lager 16d eingepaßt. Ein Rahmen 21 hat in seinem Mittelabschnitt einen Lagerabschnitt 21a, der Lager 22 und 23 trägt, die eine Kurbelwelle 14 lagern. Ein an einem Ende der Kurbelwelle 14 ausgebildeter Kurbelzapfen 14a wird von dem Lager 16b in der Nabe 16c für die Orbitalbewegung aufgenommen.
  • Das stationäre Spiralelement 15 ist an dem Rahmen 21 über eine Vielzahl nicht gezeigte Bolzen festgelegt. Das Orbitalspiralelement 16 wird am Rahmen 21 mit Hilfe eines Oldham-Mechanismus 24 gehalten, der von einem Oldham-Ring und einem Oldham-Keil gebildet, so daß das Orbitalspiralelement 16 eine Orbitalbewegung ausführen kann, ohne sich um seine eigene Achse zu drehen.
  • Die Kurbelwelle ist in einem Stück mit der Motorwelle ausgebildet, die an ihrem unteren Ende mit der Elektromotoreinheit 13 verbunden ist.
  • Durch die Wand des geschlossenen Behälters 11 erstreckt sich ein Ansaugrohr 27, welches mit der Ansaugöffnung 17 des stationären Spiralelements 15 verbunden ist. Über einen Kanal 28 ist eine Abführkammer 25, in die die Abführöffnung 20 mündet, mit einer Elektromotorkammer 26 im unteren Abschnitt des Behälters und weiter mit einem Abführrohr 29 verbunden, welches sich durch die Wand des geschlossenen Behälters 11 erstreckt.
  • Wenn im Betrieb die Kurbelwelle 14 durch den direkt damit verbundenen Elektromotor 13 in Drehung versetzt wird, läuft der exzentrische Kurbelzapfen 14 in dem Lager 16d in der Nabe 16c derart um, daß das Orbitalspiralelement 16 eine Orbitalbewegung bezogen auf das stationäre Spiralelement 15 ausführt. Als Folge dieser Orbitalbewegung verringert die Kompressionskammer 19 ihr Volumen fortlaufend, wodurch darin eingeschlossenes Gas komprimiert wird. Das Gas strömt aus dem Ansaugrohr 27 in die Ansaugkammer 18 über die Saugöffnung 17 und wird nach der Kompression in der Kompressionskammer 19 zur Abgabekammer 25 über die Abgabeöffnung 20 abgeführt.
  • Hinter der Stirnplatte 16a des Orbitalspiralelements 16 ist eine Gegendruckkammer 30 ausgebildet. Die Gegendruckkammer 30 ist eine von der Ansaugkammer 18 auf der Niederdruckseite, der Abführkammer 25 und der Elektromotorkammer 26 getrennte unabhängige Kammer. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, erstreckt sich ein Paar von feinen Durchgangsbohrungen 31 und 32 durch die Dicke der Stirnplatte 16a hindurch, wodurch eine Verbindung zwischen der Gegendruckkammer 30 und der Kompressionskammer 19 während der Kompression oder mit dem Raum, der im folgenden als Arbeitskammer bezeichnet wird, längs der Spiralwand beim Ansaugschritt vor dem Einschließen des Gases hergestellt wird. Die eine feine Durchgangsbohrung 31, die radial auf der Innenseite der Spiralwand 16b angeordnet ist, ist in dem Abschnitt der Stirnplatte 16a innerhalb der Windung der Spiralwand 16b ausgebildet, die innerhalb des Bereichs von 1/2 vom Stirnwandende, dem äußeren Unfangsende 16b' der Spiralwand 16b, liegt, und zwar angegeben in Ausdrücken des Spiralwandwindungszahlverhältnisses, worunter das Verhältnis der Anzahl von Windungen gerechnet von dem Spiralwandende 16b' bezogen auf die Gesamtzahl der Windungen der Spiralwand 16b zu verstehen ist.
  • Gewöhnlich beträgt die Gesamtzahl der Windungen der Spiralwand etwa 3,0 bei einem Kompressor in Spiralbauweise für die Kühleinrichtung. Deshalb befindet sich die Durchgangsbohrung 31 in dem Bereich von etwa 1,5 Windungen gerechnet von dem Spiralwandende 16b' der Spiralwand 16b. Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Durchgangsbohrung 31 in der Position von etwa 0,9 Windungen gerechnet vom Spiralwandende 16b aus vorgesehen.
  • Somit ist die Arbeitskammer, in welche die feine Durchgangsbohrung 31 mündet, eine Kompressionskammer 19 während der Kompression oder ein Raum vor dem Einschluß des Gases, der bei der weiteren Bewegung des Orbitalspiralelements eirre Kompressionskamrner bildet. Die andere feine Durchgangsbohrung 32 ist außerhalb des Abschnitts der Spiralwand symmetrisch zu der Durchgangsbohrung 31 so ausgebildet, daß die beiden feinen Durchgangs bohrungen 31 und 32 fast dem gleichen Gasdruck ausgesetzt sind. Wie insbesondere aus Fig. 4 zu ersehen ist, ist die feine Durchgangsbohrung 32 in einem Abschnitt in der Nähe der Außenseite der Orbitalspiralwand ausgebildet, die eine Kompressionskammer 19b symmetrisch zur Kompressionskammer 19a bildet, in die die Durchgangsbohrung 31 mündet, und zwar im wesentlichen symmetrisch zur feinen Durchgangsbohrung 31.
  • In der Kurbelwelle 14 ist eine exzentrische vertikale Bohrung 33 ausgebildet. Diese durchgehende Bohrung 33 mündet in die Lager 22 und 23 über radiale Bohrungen 34 und 35.
  • Wie im einzelnen in Fig. 2 und 3 gezeigt ist, ist die Stirnplatte 16a des Orbitalspiralelements 16 mit radialen Schmierölkanälen 36 (36a, 36b, 36c, 36d) und mit Schmierölöffnungen 37 (37a, 37b, 37c, 37d) versehen.
  • Im folgenden wird der Umlauf des Kühlmittelgases und des Schmieröls erläutert. Das von dem Ansaugrohr 27 kommende Kühlmittelgas.wird in die Kompressionskammer 19 eingeführt, die zwischen den beiden Spiralelementen 15 und 16 gebildet wird. Das Einführen erfolgt über die Ansaugöffnung 17, die in dem statonären Spiralelement 15 ausgebildet ist, und über die Ansaugkammer 18. Das Kühlmittelgas wird fortlaufend komprimiert, wodurch sein Druck und seine Temperatur ansteigen, wenn sich die Kompressionskammer 19 zur Mitte der Spiralelemente bewegt. Danach strömt das Kühlmittel durch die Abführöffnung 20 in die Abgabekammer 25, dieimoberen Abschnitt des geschlossenen Behälters 11 ausgebildet ist, und wird weiter über den Kanal 28 in die Elektromotorkammer 26 eingeführt. Der Kanal 28 bildet eine Verbindung zwischen der Abgabekammer 25 und der Elektromotorkammer 26.
  • Das in die Elektromotorkammer 26 eingeführte Külmittelgas wird durch das Abgaberohr 29, nachdem es den Elektromotor gekühlt hat, zur Außenseite des Kompressors abgeführt. Das Schmieröl 39 am Boden des Behälters steigt in der exzentrischen vertikalen Bohrung 33 in der Kurbelwelle 14 aufgrund der Druckdifferenz zwischen den hohen Abgabedruck, der am Boden des geschlossenen Behälters wirkt, und dem Zwischendruck, der in der Gegendruckkammer 30 wirkt, nach oben und wird durch die radialen Bohrungen 34 und 35 zu den jeweiligen Lagern 22 und 23 sowie zu dem Orbitallager 16d geführt, wodurch diese Lager geschmiert werden. In einen Raum 40, der zwischen der oberen Stirnfläche des exzentrischen Kurbelzapfens 14a und dem Boden der Bohrung in der Nabe 16c begrenzt ist, wird Schmieröl eingeführt und einem Druck ausgesetzt, der nahezu gleich dem Abführdruck ist. Das Schmieröl wird dann in eine Ölnut 38, die in dem äußeren Umfangsabschnitt der Stirnplatte 15a des stationären Spiralelements ausgebildet ist, über einen radialen Schmierölkanal 36, beispielsweise einen Kanal 36a, und eine Schmierölöffnung 37, beispielsweise die öffnung 37a, die in der Stirnplatte 16a des Orbitalspiralelements 16 ausgebildet ist, eingeführt.
  • Das Schmieröl wird dann aus der Ölnut 38 zur Gegendruckkammer 30 über einen Raum 30a zurückgeführt, der im Rahmen ausgebildet ist. Das Schmieröl wird nach dem Schmieren des Orbitallagers 16d ebenfalls zur Gegendruckkammer 30 über den Spalt zwischen dem Kurbelzapfen 14a und dem Lager 16d zurückgeführt. Dadurch wird das Schmieröl 39 vom Boden des geschlossenen Behälters in die Gegendruckkammer 30 über die Lager 22 und 16d und den äußeren Umfangsabschnitt 30a der Stirnplatte eingeführt. Der Mengenstrom des in die Gegendruckkammer 30 fließenden Schmieröls kann dadurch eingestellt werden, daß das Lagerspiel verändert wird, beispielsweise das Lagerspiel C1 zwischen dem Orbitallager 16d und dem exzentrischen Kurbelzapfen 14a, das Lagerspiel C2 zwischen dem Lager 22 und der Kurbelwelle 14, dem Durchmesser d1 des Schmierölkanals 36, dem Durchmesser d2 der Schmierölöffnungen 37 und das axiale Spiel C3 zwischen den äußeren Umfangsabschnitten der Stirnplatten. Auf diese Weise bilden diese Lager, der Kanal, die Bohrung und die äußeren Umfangsabschnitte der Stirnplatte zusammen eine Verengungseinrichtung zum Einstellen oder Regulieren des zugeführten Mengenstroms an Schmieröl in die Gegendruckkammer.
  • Dabei ist es möglich, den in die Gegendruckkammer zugeführten Mengenstrom an Schmieröl in geeigneter Weise einzustellen und zu regulieren, und zwar durch geeignete Wahl der Faktoren der Verengungseinrichtung, d.h. der Lagerspiele cl, C2, C3, der Durchmesser d1, d2 und des Kanals und der Öffnungen. Die Lagerspiele c1 und c2 sind vorzugsweise so gewählt, daß sie folgender Bedingung genügen: c/D S 0,7 X 1,0 x wobei C das radiale Lagerspiel c1 bzw. c2 und D der Wellendurchmesser sind. Die genannten Spiele übernehmen die Funktion als Teile des Verengungsmechanismus insbesondere dann, wenn das axiale Gleitspiel c3 zwischen den Umfangsabschnitten der beiden Spiralelemente auf ein Minimum reduziert ist, d.h. 20 ijm gleich ist oder nicht größer als dieser Wert ist.
  • Das in die Gegendruckkammer 30 eingeführte Schmieröl schmiert die Mechanismen, beispielsweise den Oldham-Mechanismus 24.
  • Das in dem Schmieröl gelöste Kühlmittel strömt in die Gegendruckkammer 30. Wenn das Schmieröl über die Verengungseinrichtung in die Gegendruckkammer 30 freigegeben wird, die ein großes Volumen hat, verdampft Kühlmittel und wird in der Gegendruckkammer zusammen mit dem Schmieröl gespeichert, so daß der Druck in der Gegendruckkammer 30 steigt. Die Gegendruckkammer 30 steht über die feinen Durchgangsbohrungen 31 und 32 mit den Arbeitskammern in Verbindung, in welche diese Bohrungen münden, d.h. in die Kompressionskammer und in einen weiteren Raum längs der Spiralwand, der dabei ist, eine Kompressionskammer zu bilden. Der Druck in der Gegendruckkammer 30 wird auf einem Zwischenwert zwischen dem Abgabedruck und dem Ansaugdruck aufrechterhalten, und zwar aufgrund der Wirkung der stromauf liegenden Verengungseinrichtung, die von den Lagerspielen usw. gebildet wird, und aufgrund des Effekts der stromab liegenden Verengung, die von den feinen Durchgangsbohrungen 31 und 32 gebildet wird. Wenn also der Druck in der Gegendruckkammer 30 aufgrund der Speicherung von Kühlmittel und Schmieröl auf einen Wert ansteigt, der höher ist als die Drucke in den Arbeitskammern, in welche die feinen Durchgangsbohrungen 31 und 32 münden, strömen das Schmieröl und das Kühlmittelgas von der Gegendruckkammer 30 über diese feinen Durchgangsbohrungen 31, 32 in diese Kammern.
  • Das in die Arbeitskammern eingeführte Schmieröl wird mit dem gerade in der Kompressionskammer komprimierten Kühlmittelgas oder dem Kühlmittelgas, welches angesaugt und eingeschlossen wird, gemischt. Das mit dem Kühlmittel gemischte Schmieröl bildet eine wirksame Dichtung im Spalt zwischen den Spiralwänden sowie eine Schmierung zwischen den axialen Stirnflächen der Spiralwände und der gegenüberliegenden Stirnplatten und dient zur Kühlung dieser Teile.
  • Das Schmieröl wirkt auch als Kühlmedium, welches die Wärme absorbiert, die von dem in Kompression befindlichen Kühlmittel erzeugt wird.
  • Der in der Gegendruckkammer aufrechterhaltene Zwischendruck erzeugt eine Kraft, die das Orbitalspiralelement 16 wirksam gegen das stationäre Spiralelement drückt, wodurch eine ausreichende Abdichtung in den axialen Spalten zwischen den: axialen Stirnflächen der Spiralwände und den gegenüberliegenden Stirnplatten gewährleistet ist.
  • Das in die als Kompressionskammer dienende Arbeitskammer eingeführte Schmieröl wird zusammen mit dem Kühlmittelgas zur Elektromotorkammer 26 über den Kanal 28 weitergeführt.
  • Die Strömungsgeschwindigkeit des in die Elektromotorkammer 26 eingeführten Schmieröls wird drastisch reduziert, weil die Kammer 26 einen großen Innenraum hat, so daß das Schmieröl unter dem Einfluß der Schwerkraft natürlich tropft, wodurch es am Boden des geschlossenen Behälters gesammelt wird. Das Schmieröl wird von dem Xühlmittelgas während des Strömens in die Elektromotorkammer 26 getrennt.
  • Das abgetrennte Schmieröl wird in dem ölspeicher gesammelt, der im Bodenabschnitt des geschlossenen Behälters ausgebildet ist.
  • Das in dem vom Boden des geschlossenen Behälters gebildeten Ölspeicher gesammelte Schmieröl steigt dann in der exzentrischen vertikalen Bohrung 33, die in der Kurbelwelle 14 ausgebildet ist, nach oben und wird in die Gegendruckkammer 30 auf dem erläuterten Weg eingeführt. Somit wird der Gegendruckkammer 30 kontinuierlich Schmieröl vom Ölspeicher im Boden des Behälters mit konstantem Mengenstrom zugeführt, so daß eine im wesentlichen konstante Menge an Schmieröl immer in der Gegendruckkammer 30 gehalten wird. Demzufolge tritt ein Fehlen oder ein Zersetzen des Schmieröls wie beim Stand der Technik nicht auf, wodurch eine ausreichende Kühlung und Schmierung der Gleitteile in der Gegendurckkammer, beispielsweise der Teile des Oldham-Mechanismus 24, gewährleistet ist.
  • Der Schmierölumlauf beginnt und endet in dem Ölspeicher 39 und läuft über die exzentrische vertikale Bohrung 33, die Verengungseinrichtung c1, c2, die Gegendruckkammer 30, die feinen Durchgangsbohrungen 31, 32, die Arbeitskammern, die Abführkammer und die Öltrenneinrichtung, nämlich die Elektromotorkammer 26.
  • In Fig. 5 sind weitere Ausführungsbeispiele der Positionen der feinen Durchgangsbohrungen gezeigt, die in der Stirnplatte des Orbitalspiralelements ausgebildet sind. Die an der Innenseite der Spiralwand 16b des Orbitalspiralelements 16 angeordnete Durchgangsbohrung 41 ist an einer Position von etwa 1,2 Windungen der Spiralwand ausgebildet, gerechnet von dem Spiralwandende, nämlich dem äußeren Umfangsende 16b' der Spiralwand 16 zum Anfangspunkt der gleichen Spirale hin. Die andere feine Durchgangsbohrung 42 wird in einem Abschnitt der Stirnplatte ausgebildet, die sich nahe an der Außenseite des Abschnittes der Spiralwand 16b befindet, der im wesentlichen symmetrisch zur erstgenannten feinen Durchgangsbohrung 41 ist. Somit sind bei diesem Ausführungsbeispiel die Stellungen der feinen Durchgangsbohrungen 41 und 42 zum Anfangspunkt der Spirale 16b ausgehend von den Positionen der Durchgangs bohrungen 31 und 32 des ersten Beispiels von Fig. 4 versetzt. Bei der vorliegenden Ausführungsform stehen die Durchgangsbohrungen 41 und 42 mit den Arbeitskammern nach dem Einschluß des Gases in Verbindung, d.h. mit den Kammern während der Kompression.
  • Die feinen Durchgangsbohrungen ergeben jedoch den gleichen Effekt wie beim ersten Beispiel, d.h. sie sorgen für die Zufuhr von Schmieröl aus der Gegendruckkammer in die Kompressionskammer.
  • Bei dem in Fig. 6 gezeigten Beispiel ist eine feine Durchgangsbohrung 51, die an der Innenseite der Spiralwand 16b des Orbitalspiralelements 16 positioniert ist, an einer Stelle von etwa 0,13 Windungen angeordnet, gerechnet von dem Spiralwandende, nämlich dem äußeren Umfangsende 16b', während die andere feine Durchgangsbohrung 52 in einem Abschnitt in der Nähe der Außenseite des Abschnitts der Spiralwand 16b ausgebildet ist, der im wesentlichen symmetrisch zur ersten feinen Durchgangsbohrung 51 ist. Bei diesem Beispiel sind die feinen Durchgangsbohrungen zum Spiralwandende von den Stellungen der Durchgangsbohrungen 31 und 32 des ersten Beispiels von Fig. 4 aus versetzt.
  • Die feinen Durchgangsbohrungen 51 und 52 münden hauptsächlich während des Ansaugens in die Kammern, d.h. in die Kammern vor dem Einschluß des Gases, und stehen während der Kompression mit der Kammer kaum in Verbindung. Die feinen Durchgangsbohrungen 51 und 52 üben deshalb die gleiche Funktion wie die Durchgangs bohrungen des vorhergehenden Beispiels aus, d.h. sie sorgen für die Zuführung von Schmieröl zu den Arbeitskammern, die von den beiden Spiralelementen begrenzt werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 7 werden vier feine Durchgangsbohrungen verwendet. Dabei wird ein Paar von feinen Durchgangsbohrungen 61a, 61b in Abschnitten der Stirnplatte ausgebildet, die sich in der Nähe der Innenseite der Spiralwand 16b des Orbitalspiralelements an Stellen befinden, die etwa 0,7 Windungen und 0,8 Windungen betragen, und zwar gerechnet von dem Spiralwandende, nämlich dem äußeren Umfangsende 16b' der Spiralwand 16b, während das andere Paar, von feinen Durchgangsbohrungen 62a und 62b in Abschnitten ausgebildet ist, die sich in der Nähe der Außenseite der Abstände der Spiralwand 16b im wesentlichen symmetrisch zum ersten Paar von Bohrungen 61a und 61b befinden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 8 ist nur eine einzige feine Durchgangsbohrung 71 in einem Abschnitt der Stirnplatte ausgebildet, die sich in der Nähe der Innenseite der Spiralwand in einer Position von etwa 0,75 Windungen von dem Spiralende 16b' der Spiralwand 16b des Umlaufspiralelements 16 aus befindet. Die in Fig. 7 und 8 gezeigten Durchgangsbohrungen üben die gleiche Funktion wie die der vorstehenden Beispiele aus, nämlich sie sorgen für die Zuführung von Schmieröl aus der Gegendruckkammer in die Arbeitskammern.
  • Die Anzahl der feinen Durchgangsbohrungen kann also nach Wunsch variiert werden, wobei ihre Positionen frei innerhalb des Bereichs von 1/2 gewählt werden können, bestimmt in Ausdrücken des Spiralwandwindungszahlverhältnisses, d.
  • h. der Anzahl von Windungen gerechnet von dem Spiralwandende bezogen auf die Gesamtzahl der Spiralwandwindungen.
  • Wenn zwei feine Durchgangsbohrungen oder zwei Paare von Durchgangsbohrungen eingesetzt werden, wird eine bzw. eines in der Nähe der Innenseite der Spiralwand in diesem Bereich angeordnet, während der bzw. das andere in der Nähe der Außenseite der Spiralwand positioniert wird, also innerhalb dieses Bereichs im wesentlichen symmetrisch zu der bzw. dem ersten.
  • Die in Fig. 9 gezeigte Strömungsmaschine in Spiralbauweise ist ein Luftkompressor mit Schmierung, der eine untere Spiralkomoressoreinheit 112 und einen oberen Elektromotorabschnitt 113 aufweist, die miteinander ein Stück bildend verbunden sind. Mit einer Abgabeöffnung 120 der Kompressoreinheit 112 ist ein Abgaberohr 202 verbunden, welches ein Rückschlagventil 201 aufweist. Das Abgaberohr 202 ist seinerseits mit einem Tank 203 verbunden, der sowohl als Ölseparator als auch als Luftspeicher dient. Der Tank 203 wird im folgenden als Ölseparator bezeichnet. Am Boden des Ölseparators 203 sind über Rohre 211, 212, 213, 214 und 215 ein Ölfilter/-trockner 204, ein ölkühler 205, ein Elektromagnetventil 206 und eine Verengungseinrichtung 207 in Reihe verbunden. Das andere Ende der Verengungseinrichtung 203 ist mit einem Ölkanal 130a verbunden, der zu einer Gegendruckkammer 130 des Kompressors führt. Ein von dem Rohr 214 abzweigendes Rohr 216 führt zu einem Ölkanal 217 über eine Verengungseinrichtung 208. Über ein druckreduzierendes Ventil 209 ist ein Luftgebläserohr 218 mit dem oberen Abschnitt des Ölseparators 203 verbunden. Der Luftkompressor in Spiralbauweise hat ein stationäres Spiral- element 115, das aus einer Stirnpaltte 115a und einer Spiralwand 115b zusammengesetzt ist, die senkrecht von einer Seite der Stirnplatte 1i5a absteht. Der Kompressor hat weiterhin ein Orbitalspiralelement 116, das aus einer Stirnplatte 116a und einer Spiralwand 116b besteht, die senkrecht von einer Seite der Stirnplatte 116a absteht.
  • Die Spiralelemente 115 und 116 sind so zusammengefügt, daß ihre Spiralwände kämmend ineinandergreifen. Das Orbitalspiralelement 116 ist zwischen dem stationären Spiralelement 115 und dem Rahmen 121 angeordnet, während ein von einem Oldham-Keil und einem Oldham-Ring gebildeter Oldham-Mechanismus 124 zwischen dem Rahmen 121 und dem Orbitalspiralelement 116 als Einrichtung angeordnet ist, die verhindert, daß sich das Orbitalspiralelement um seine eigene Achse dreht.
  • Die Kompressoreinheit in Spiralbauweise mit dem beschriebenen Aufbau ist im unteren Abschnitt eines Gehäuses 111 so angeordnet, daß das stationäre Spiralelement 115 nach oben gerichtet ist. Von Lagern 122 und 123 am Rahmen 121 wird eine Kurbelwelle 114 getragen. Über den Lagern 122 und 123 ist eine in einem Deckel 101 angebrachte Öldichtung 102 angeordnet. Die Öldichtung 102 dient als Dichtung zur Aufrechterhaltung einer Druckdifferenz zwischen der Gegendruckkammer 130 und einer Kammer 103 unter dem Elektromotor. Am unteren Ende der Kurbelwelle 114 ist ein exzentrischer Kurbelzapfen 114a vorgesehen, der von einem unteren Lager 116d gehalten wird, das in eine Bohrung eingepaßt ist, die in einer Nabe 116c ausgebildet ist, welche von der Mitte der Oberseite des Orbitalspiralelements 116 vorsteht. Die Anordnung ist so getroffen, daß, wenn die Kurbelwelle 114 vom Elektromotor angetrieben wird, der exzentrische Kurbelzapfen 114a eine Drehung aufgrund seiner Exzentrizität ausführt, so daß das Orbitalspiralelement 116 eine Orbitalbewegung ausführt, ohne sich um seine eigene Achse zu drehen.
  • Ein Saugfühler 104 ist ist mit einem Saugrohr 127 verbunden, welches zu der Saugöffnung 117 führt, die in dem stationären Spiralelement 115 ausgebildet ist, so daß Umgebungsluft in den Kompressor durch den Saugfilter 104, das Saugrohr 127 und die Saugöffnung 117 angesaugt wird. Ein Abgaberohr 202 ist mit einer Abgabeöffnung 120 verbunden, die in den Mittelabschnitt des stationären Spiralelements 115 mündet. Die Gegendruckkammer 130 wird von dem Rahmen 121 auf der Oberseite des Orbitalspiralelements 116 gebildet. Durch die Dicke der Stirnplatte 116a des Orbitalspiralelements erstrecken sich zwei feine Durchgangs bohrungen 131 und 132 hindurch, die so eine Verbindung zwischen der Gegendruckkammer 130 und den Arbeitskammern herstellen, die von den Spiralelementen 115 und 116 gebildet werden Die eine feine Durchgangsbohrung 131 ist in der Stirnplatte 116b an einer Stelle in der Nähe der Innenseite des Abschnitts der Spiralwand 116b in dem Bereich von 1/2 ausgebildet, gerechnet von dem Spiralwandende, dem äußeren Umfangsende, des Orbitalspiralelements 116b aus, und zwar in Beträgen des Spiralwandwindungszahlverhältnisses, mit dem das Verhältnis der Anzahl von Windungen gerechnet von dem Spiralwandende bezogen auf die Gesamtzahl von Windungen der Spiralwand zu verstehen ist. Da die Strömungsmaschine in Spiralbauweise, die als Luftkompressor verwendet wird, mit einem hohen Kompressionsverhältnis von 7 bis 8 arbeitet, liegt die Anzahl der Windungen der Spiralwand gewöhnlich zwischen 4 und 5. Der Bereich von 1/2 in Ausdrücken des Spiralwandwindungszahlverhältnisses, in welchem die feine Durchgangsbohrung 131 mündet, liegt deshalb vorzugsweise in dem Bereich von zwischen etwa 2 und 2,5 Windungen gerechnet vom Spiralwandende. Die andere feine Durchgangsbohrung 132 ist in einem Abschnitt der Stirnplatte in der Nähe der Außenseite der Spiralwand im wesentlichen symmetrisch zur ersten feinen Durchgangsbohrung 1 31 angeordnet, so daß die beiden feinen Durchgangsbohrungen fast gleichen Drucken ausgesetzt sind. Die feinen Durchgangsbohrungen 131 und 132 münden somit in die Arbeitskammer, die eine Kompressionskammer während der Kompression ist, oder in eine Kammer längs der Spiralwand, die dabei ist, eine Kompressionskammer zu bilden. Das heißt mit anderen Worten, daß die feinen Durchgangsbohrungen in die Räume münden, die eine Kompressionskammer werden, sowie in eine Kammer, die mit den Ansaugöffnungen in Verbindung stehen, wenn das Orbitalspiralelement die Orbitalbewegung ausführt.
  • Die Kurbelwelle 114 ist an ihrem oberen Ende mit dem Rotor eines Elektromotors 113 verbunden, dessen Stator am Gehäuse 111 befestigt ist. Die Kammer 103 unter dem Elektromotor ist zur Atmosphäre über eine Vielzahl von Öffnungen 105 hin offen, die in der Wand des Gehäuses 111 ausgebildet sind.
  • Am oberen Ende des Gehäuses 111 ist ein Lagerrahmen 106 angeordnet, der ein oberes Lager 106a trägt, welches seinerseits das obere Ende der Kurbelwelle 114 abstützt. Der Lagerrahmen 106 ist mit einer Vielzahl von Entlüftungsöffnungen 106b um das Lager 106a herum versehen. Zum Kühlen des Elektromotors ist am oberen Ende der Kurbelwelle mittels Bolzen ein Kühlgebläse 107 befestigt, über welchem ein Gebläsedeckel 108 angeordnet ist.
  • In Fig. 9 ist der Strom des Arbeitsgases, d.h. der Luft, durch ausgezogene Pfeile, der Strom des Schmieröls durch gestrichelte Pfeile veranschaulicht.
  • Die Luft als Arbeitsgas strömt in die Kompressionskammer, die zwischen den beiden Spiralelementen 115 und 116 ausgebildet ist, über den Saugfühler 104, das Saugrohr 127, die Saugöffnung 117 und die Saugkammer 118. Die in die Kompressionskammer eingeführte Luft wird dann fortschreitend komprimiert, wenn das Orbitalspiralelement 116 eine Orbitalbewegung ausführt. Während des Betriebs des Kompressors wird Schmieröl von der Gegendruckkammer 130 in die Kompressionskammer während der Kompression oder in die Arbeitskammer vor dem Beginn der Kompression eingeführt, d,h. vor dem Einschluß von Luft, und zwar über die feinen Durchgangsbohrungen 131 und 132. Das Schmieröl wird dann mit der in der Kompressionskammer in Kompression befindlichen Luft oder der Luft vor der Kompression vermischt. Das Schmieröl wird dabei zusammen mit der Luft auf einen hohen Druck gebracht und über das Abgaberohr 202 durch die Abgabeöffnung 120 abgeführt, und zum Ölseparator 203 über das Rückschlagventil 201 transportiert. Im Ölseparator 203 wird das unter Druck stehende Schmieröl von der komprimierten Luft separiert und am Boden des Ölseparators 203 gesammelt. Die komprimierte Luft wird aus dem Ölseparator über das Luftabführrohr 218 und das druckreduzierende Ventil 209 abgeführt, so daß sie für verschiedene Zwecke verwendet werden kann.
  • Das Schmieröl 203a mit hohem Druck, das am Boden des Ölseparators 203 gesammelt wird, wird zur Gegendruckkammer 130 über das Rohr 211, den Trockner 204, das Rohr 212, den Ölkühler 205, das Rohr 213, das Elektromagnetventil 206, das Rohr 214, die Verengungseinrichtung 207, das Rohr 125 und den Ölkanal 130a geführt. Die Verengungseinrichtung 207 reduziert den Druck des Schmieröls auf einen Zwischendruck zwischen dem Ansaugdruck und dem Abgabedruck, während der Mengenstrom des Schmieröls reguliert wird. Das Schmieröl mit dem Zwischendruck bleibt in der Gegendruckkammer 130 und hält darin den Zwischendruck aufrecht. Dieser Zwischendruck erzeugt eine Kraft, die so wirkt, daß das Orbitalspiralelement axial auf das stationäre Spiralelement 115 gedrückt wird, wodurch eine gute Abdichtung im Axialspalt zwischen den beiden Spiralelementen erreicht wird. Die Zuführung von Schmieröl 139 aus der Gegendruckkammer 130 in die Arbeitskammern, in welche die feinen Durchgangsbohrungen 131 und 132 münden, erfolgt durch die Druckdifferenz zwischen dem Zwischendruck, der in der Gegendruckkammer wirkt und den Drucken, die in den jeweiligen Arbeitskammern erzeugt werden. Die Durchmesser der feinen Durchgangsbohrungen 131 und 132 sind in geeigneter Weise so gewählt, daß eine optimale Verengungswirkung erreicht wird, so daß der Mengenstrom der ölzufuhr in gegeigneter Weise einstellbar ist. Das in der Gegendruckkammer 130 verbleibende Schmieröl schmiert die Teile des Oldham-Mechanismuns 124 in der Gegendruckkammer in wirksamer Weise.
  • Es findet auch eine Zuführung von Schmieröl zu den Gleitflächen des Umfangsabschnitts 109 der Spiralstirnplatten über die Zweigleitung 216 statt, die eine Verengungseinrichtung 208 zur Regulierung des zugeführten Ölmengenstroms hat. In der Oberfläche des Umfangsgleitsbschnitts 109 der Stirnplatte des stationären Spiralelements 115 ist eine ölnut 138 zum Halten des Schmieröls ausgebildet. Das in die Ölnut 138 eingeführte Schmieröl leckt zur Gegendruckkammer 130 über die Spalte in dem Umfangsgleitabschnitt 109 hin, der zwischen beiden Spiralstirnplatten ausgebildet ist.
  • Der Luftkompressor in Spiralbauweise hat folgendes Hauptschmiersystem: Das Schmieröl 139 in der Gegendruckkammer 130 wird durch die Zentrifugalpumpwirkung der der exzentrischen Ölkanalbohrung 133 im unteren Abschnitt der Kurbelwelle 114 angesaugt und der öldichtffng 102 und den Lagern 122 und 123 über Radialbohrungen 135 und die exzentrische Ölkanalbohrung 133 zugeführt. Das aus der Öldichtung 102 und den Lagern 122 und 123 leckende Öl tropft unter der Schwerkraft auf den Boden der Gegendruckkammer 130.
  • Bei dem beschriebenen Luftkompressor in Spiralbauweise wird das Schmieröl zur Gegendruckkammer 130 über die Verengungseinrichtung vom Ölseparator 203 im wesentlichen mit einem konstanten Mengenstrom geführt. Das Schmieröl in der Gegendruckkammer wird über die feinen Druchgangsbohrungen 131 und 132 in die Arbeitskammern injiziert, die zwischen den beiden Spiralelementen gebildet werden, wodurch es mit in Kompression befindlicher Luft vermischt wird. Das mit der komprimierten Luft vermischte Schmieröl bildet wirksame Abdichtungen zwischen den Spalten gegenüberliegender Abschnitte der beiden Spiralelemente, wobei alle Gleitteile geschmiert und gekühlt werden. Das Öl dient weiter als Kühlmedium, welches die Wärme wirksam absorbiert, die von der Luft bei der Kompression erzeugt wird. Weiterhin wird ein inneres Lecken von Luft verhindert, wodurch eine hohe Kompressionsleistung des Kompressors gewährleistet ist. Da außerdem ein konstanter Mengenstrom der Schmierölzufuhr zur Gegendruckkammer 130 aufrechterhalten wird, wird die Schmierung und Kühlung der Lager, der Dichtungen und der Teile des Oldham-Mechanismus in zufriedenstellender Weise ohne Störungen bewirkt.
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Claims (8)

  1. SRÖMUNGSMASCHINE IN SPIRALBAUWEISE Patentansprüche Strömungsmaschine in Spiralbauweise mit einem stationären Spiralelement, bestehend aus einer scheibenförmigen Stirnplatte und einer senkrecht von einer Seite der Stirnplatte abstehenden Spiralwand, mit einem Orbitalspiralelement,bestehend aus einer scheibenförmigen Stirnplatte und einer von einer Seite dieser Stirnplatte senkrecht abstehenden Spiralwand, wobei das stationäre Spiralelement und das Orbitalspiralelement so zusammengesetzt sind, daß ihre Spiralwände ineinandergreifen, mit Einrichtungen zur Herbeiführung einer Orbitalbewegung des Orbitalspiralelements bezogen auf das stationäre Spiralelement, ohne daß sich das Orbitalspiralelement um seine eigene Achse drehen kann, und mit einer Abführungsöffnung und einer Ansaugöffnung, die im Mittelabschnitt bzw. im Umfangsabschnitt der Stirnplatte des stationären Spiralelements so ausgebildet sind, daß zwischen den Spiralwänden der beiden Spiralelemente gebildete Kompressionskammern fortschreitend zum Zentrum bewegt werden, während ihr Volumen geringer wird, wodurch das durch die Ansaugöffnung angesaugte Gas komprimiert und durch die Abgabeöffnung abgeführt wird, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Gegendruckkammer (30, 130), die hinter der Stirnplatte (16a, 116a) des Orbitalspiralelements (16, 116) ausgebildet ist, und durch einen Schmierölumlauf, der von einem Schmierölkanal (33, 133) zum Zuführen von Schmieröl aus einem blspeicher (39, 139) zur Gegendruckkammer (30, 130) über eine Verengungseinrichtung (cl, C2, C3, d1 d2; 207, 208), einem ölkanal, der von der Gegendruckkammer (30, 130) zu den Arbeitskammern (19) zwischen den beiden Spiralelementen (15, 16; 115, 116) durch wenigstens eine feine Durchgangsbohrung (31, 32; 41, 42; 51, 52; 61a,b, 62a,b; 71; 131, 132) führt, die sich durch die Stärke der Stirnplatte (16a, 116a) des Orbitalspiralelements (16, 116) auf der Innenseite des Spiralwandabschnitts (16b, 116b) innerhalb des Bereichs von 1/2 Spiralwandwindungszahlverhältnis erstreckt, d.h des Verhältnisses der Windungszahlen gerechnet von dem äußeren Spiralwandumfangsende (16b') der Spiralwand (16b, 116b) des Orbitalspiralelements (16, 116) zur Gesamtzahl der Windungen der gleichen Spiralwand (16b, 116b), und von einem ölkanal (130a) für die Rückführung des Schmieröls zum ölspeicher (39, 139) aus einem ölseparator (26, 203) gebildet wird, in welchem das Schmieröl vom Gas getrennt wird.
  2. 2. Strömungsmaschine in Spiralbauweise nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Arbeitskammer (19) während der Komprimierung des Gases eine Kompressionskammer oder ein Raum ist, der im Verlauf des Ansaugens des Gases entsprechend der Orbitalbewegung des Orbitalspiralelements (16) zur Kompressionskammer wird.
  3. 3. Strömungsmaschine in Spiralbauweise nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß zwei feine Durchgangsbohrungen (31, 32) ausgebildet sind, von denen die eine (31) an der Innenseite der Orbitalspiralwand (16b) und die andere (32) an der Außenseite des Abschnitts der Orbitalspiralwand (16b) symmetrisch bezogen auf die erste feine Durchgangsbohrung (31) vorgesehen ist, wobei die feinen Durchgangsbohrungen (31, 32) im wesentlichen dem gleichen Druck ausgesetzt sind.
  4. 4. Strömungsmaschine in Spiralbauweise nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß zwei Paare von feinen Durchgangsbohrungen (61a, 61b; 62a, 62b) ausgebildet sind, von denen das eine Paar zwei feine Durchgangsbohrungen (61a, 61b) aufweist, die in geeignetem Abstand voneinander an der Innenseite der Orbitalspiralwand (16b) vorgesehen sind, während die beiden feinen Durchgangsbohrungen (62a, 62b) des anderen Paares an der Außenseite der Abschnitte der Orbitalspiralwand (16b) symmetrisch bezüglich der ersten feinen Durchgangsbohrungen (61a, 61b) angeordnet sind, wobei die Paare von feinen Durchgangsbohrungen (61a, 61b; 62a, 62b) im wesentlichen dem gleichen Druck ausgesetzt sind.
  5. 5. Strömungsmaschine in Spiralbauweise nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß bei Einsatz der Maschine als Kompressor die feine Durchgangsbohrung (41) im Bereich von 1,5 Windungen der Spiralwand (16b) gerechnet von äußeren Spiralwandumfangsende (16b') der Orbitalspiralwand (16b) ausgebildet ist.
  6. 6. Strömungsmaschine in Spiralbauweise nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h ne t, daß bei Verwendung der Maschine als Luftkompressor die feine Durchgangsbohrung (131, 132) im Bereich von 2,5 Windungen der Spiralwand (16b) gerechnet von dem äußeren Spiralwandumfangsende (1 6b') der Orbitalspiralwand (16) ausgebildet ist.
  7. 7. Strömungsmaschine in Spiralbauweise nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verengungseinrichtung Lagerspiele (C1, C2, C3) einschließt.
  8. 8. Strömungsmaschine in Spiralbauweise nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verengungseinrichtung ein Mengenstromsteuerventil (207, 208) aufweist.
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