DE3341329A1 - Einrichtung fuer einen motorisch angetriebenen handhobel zum fuehren von werkstuecken - Google Patents
Einrichtung fuer einen motorisch angetriebenen handhobel zum fuehren von werkstueckenInfo
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Description
- Einrichtung für einen motorisch angetriebenen Handhobel zum
- Führen von Werkstücken Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für einen motorisch angetriebenen Handhobel zum Führen von zu bearbeitenden Werkstücken auf der obenliegenden Auflageplatte des für die vorgesehenen Bearbeitungsvorgänge vorübergehend stationär angeordneten Handhobels.
- Das Ausführen von Hobelarbeiten bei so stationär angebrachten elektromotorisch angetriebenen Handhobeln, daß die Auflageplatte urd das Schneidemesser des Hobels von oben zugänglich sind, macht das Abhobeln von Werkstücken trotz des Vorhandenseins eines Anschlagstücks und eines Messerschutzes insofern Schwierigkeiten, als die Führunq einschließlich des Andrückens des betreffenden Werkstücks weitqehend von Hand vorzunehmen ist, wodurch einerseits Ungenauigkeiten unvermeidlich sind und andererseits Verletzungsqefahr besteht. Dies ist insbesondere beim Bearbeiten von Leisten etc. der Fall.
- Der Erfindung liegt die Aufqabe zugrunde, diese Unzulänglichkeiten durch eine Einrichtung auszumerzen, welche ein sicheres und qefahrloses Bearbeiten von Werkstücken ermöglicht und darüber hinaus die Hearbeitunqsmöglichkeiten erweitert.
- Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch qelöst, daß die Einrichtunq eine sich zumindest nahezu über die gesamte Länqe der Auflaqeplatte des Handhobels hinweg erstreckende Anschlagschiene aufweist, die wenigstens mit einem die Auflageplatte stirnseitig hintergreifenden Halteelement versehen ist und einen sich senkrecht nach oben erstreckenden Ausleger enthält, an dem ein Niederhalter für die Werkstücke höhenverstellbar mit einer Führungsschiene vereinigt ist, die in an sich bek#nnter Weise in einer parallel zur Achse des Hobelmessers verlaufenden Ausnehmung im Hobelgehäuse geführt und mittels einer Feststellschraube in der jeweils gewünschten Verschiebungslage feststellbar ist Die in den Unteransprüchen angegebenen Maßnahmen umfassen zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Erfindungagegenstandes.
- Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, erläutert.
- Es zeigen: Fig. 1 eine Frontansicht eines stationär angeordneten elektromotorisch angetriebenen Einhandhobel mit oben liegender Auflageplatte für die Werkstücke mit aufgesetzter Führungseinrichtung, Fig 2 eine Ansicht des Handhobels gemäß Fig. 1 von der rückwärtigen Seite her, Fig 3 eine #nsicht-;des Handhobels nach den Fig. 1 und 2 in Richtung A, Fig. 4 eine Frontansicht der Führungseinrichtung.
- Wie die Figuren 1 bis 3 zeigen, ist der Handhobel 1 mittels zweier Aufspannböcke 2,3 mit zugehörigen Schraubzwingen 4,5 an einer Tischplatte befestigt, so daß die AufLageplatte 6 des Hadhobels oben liegt und eine stationäre Bearbeitung von Werkstücken ermöylicht wird, Das Hobelmesser 7 ist aus Sicherheitsgründen mit einer gegen die Kraft einer Rückstellfeder ausschwenkbaren Kunststoffhaube 8 abgedeckt.
- Auf die Auflageplatte 6 des Handhobels ist eine Führungseinrichtung aufgesetzt, die aus einer sich über die gesamte Länge der Auflageplatte hinweg erstreckende und mit ihren beiden Enden noch über die beiden Stirnseiten der Auflageplatte hinausragenden Anschlagschiene 9 mit einem sich rechtwinklig dazu nach oben erstreckenden Ausleger 10 besteht.
- An der Unterseite des einen Endes der Anschlagschiene ist ein Halteelement 11 angebracht, das beim Ausführungsbeispiel als abgekröpfte, in Grenzen federnde Lasche ausgebildet ist.
- Der abgekröpfte Teil 11' der Lasche hintergreift die Stirnkante 12 der Auflageplatte und ist mit einer Ausnehmung für die Aufnahme einer Schraube 13 versehen, die unverdrehbar in der Ausnehmung sitzt und kopfseitig an der Unterseite der Lasche zur Anlage kommt.
- Die Schraube ist durch die Ausnehmung in der Lasche sowie durch eine senkrecht zur Auflagefläche verlaufende Bohrung in der Anschlagschiene hindurchgeführt. Auf den auf der Oberseite der Anschlagschiene herausragenden Gewindeansatz der Schraube ist ein eine Mutter enthaltender Drehknopf 14 aufgeschraubt. Mittels dieses Drehknopfes, der sich auf der Oberseite der Anschlagschiene über eine Unterla9ssht2be 15 abstützt, ist der abgekröpfte Teil11' der Lasche höhenverstellbar, derart, daß dieser Teil je nach Betätigungsrichtung des Drehknopfes an die Auflageplatte angepreßt wird oder von dieser wegbewegt wird bzw. diese freigibt. Damit ist die Anschlagschiene auf einfache Weise befestigbar und auch wieder abnehmbar. Gegebenenfalls kann am anders Ende der Anschlagschene eine weitere Lasche dieser Art angebracht sein.
- Die Schraube 13 ist dabei durch eine Uierkantausnehmung im abgekröpften Teil 11' des Halteelements 11, in welche der als passender Mehrkant ausgebildete Schaft der Schraube eingreift, gegen Verdrehen gesichert.
- Anstelle einer Lasche der beschriebenen Art mit der zugehörigen, durch die Schraube und den Drehknopf mit Mutter verkörperten Spannvorrichtung können anders ausgebildete Spannelemente benutzt werden, die geeignet sind, die Anschlagschiene in ihrer Lage zu fixieren und deren seitliche Verschiebung zu ermöglichen.
- Am Ausleger 10 der Anschlagschiene 9, die aus Holz, Metall, Kunststoff oder einer geeigneten Materialkombination bestehen kann, ist ein Niederhalter 16 für die Werkstücke höhenverstellbar angebracht.
- Zu diesem Zweck ist der Ausleger mit einer horizontal verlaufellderl Durchgangsbohrung für die Aufnahme einer Spannschraube 17 versellrn, die unverdrehbar im Ausleger sitzt und mittels eines eine Mutter enthaltenden Knebelgriffs 18, der sich über eine Unterlagscibe 19 am Ausleger abstützt, spann- und lösbar ist.
- Der frontseitig gelegene Knopf 20 der Spannschraube 17 übergreift einen Schlitz 21 eines zwischen dem Schraubenkopf 20 und der Vorderfläche des Auslegers 10 befindlichen Tragteils 22 für den Niederhalter 16. Durch Vertikalverschiebung des Tragteils 22 nach Lösen der Spannverschraubung kann somit der Niederhalter in die jeweils gewünschte bzw. erforderliche Höhenlage gebracht und in dieser Lage dann durch Anziehen der Spannverschraubung fixiert werden. Der Niederhalter 16 steht dabei unter der Wirkung einer zumindest überwiegend senkrecht zur Ebene der Auflageplatte 6 wirkenden Feder und ist demgemäß federnd nachgiebig.
- Die Sicherung der Spann schraube 17 gegen Verdrehen im Ausleger 10 kann auch in diesem Fall beispielsweise dadurch erfolgen, daß die Durchgangsbohrung schraubenkopfseitg einen Vierkantabschnitt umfaßt, in den der entsprechend ausgebildete Schaftabschnitt der Spannschraube paßt.
- Zwecks Parallelverschiebung der Anschlagschiene 6 ist diese mit einer Führungsschiene bzw, mit einem Führungsbügel 23 vereinigt, der in an sich bekannter Weise in einer parallel zur Achse des Hobelmessers 7 verlaufenden Ausnehmung 24 im Hobelgehäuse verschiebbar geführt und mittels einer Feststellschraube in der jeweils gewünschten Verschiebungslage feststellbar ist.
- Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es problemlos möglich, auch relativ dünne Leisten ganz- oder teilflächig abzuhobeln, ohne daß die Führungshand in die Nähe des Hobelmessers gebracht werden muß, zumal der Niederhalter ohne weiteres auch die Werwendung einer Schiebeleiste und deren definierte Führung ermüglicht.
Claims (9)
- Patentansprüche Einrichtung für einen motorisch angetriebenen Handhobel zum Führen von zu bearbeitenden Werkstücken auf der obenliegenden Auflageplatte des für die vorgesehenen Bearbeitungsvorgänge vorübergehend stationär angeordneten Handhobels, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine sich zumindest nahezu über die gesamte Länge der Auflageplatte (6 ) des Handhobels hinweg erstrekkende Pnschlagschiene (9 ) aufweist, die wenigstens mit einem die Aurlageplatte stirnseitig hintergreifenden Halteelement(11) versehen ist und einen sich senkrecht nach oben erstreckenden Ausleger (10 ) enthält, an dem ein Niederhalter (16 ) für die Werkstücke höhenverstellbar mit einer Führungsschiene vereinigt ist, die in an sich bekannter Weise in einer parallel zur Achse des Hobelmessers verlaufenden Ausnehmung im ldobelgehäuse geführt und mittels einer Feststellschraube in der jeweils gewünschten Verschiebungslage feststellbar ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (11).für die Halterung der Anschlagschiene als abgekröpfte, in Grenzen federnde Lasche ausgebildet ist, die an der Un.terseite der Anschlagschiene befestigt ist und in ihrem abgekröpften, die Auflageplatte hintergreifenden Teil eine Ausnehmung für die Aufnahme einer Schraube (13 ) besitzt, die unverdrehbar in der Ausnehmung geführt ist, kopfseitig an der Unterseite der Lasche zur Anlage kommt und durch eine senkrecht zur Auflagefläche verlaufende Bohrung in der Anschlagschiene hindurchgeführt ist, und daß die Schraube mittel eines eine Mutter enthaltende, sich auf der Oberseite der Anschlagschiene abstützenden Drehknopfes (14) höhenverstellbar ist, so daß der abgekröpfte Teil der Lasche je nach der Dreh- richtung des Drehknopfs an die Auflageplatte angepreßt wird oder sich von dieser wegbewegt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung der Schraube gegen Verdrehen durch eine Mehrkantausnehmung im abgekröpften Teil der Lasche sowie durch einen passenden Mehrkant am Schaftteil der Schraube verwirklicht ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrkantausnehmung als Vierkantloch ausgebildet ist.
- 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die AnschlagschiEne an beiden Enden mit wenigstens einer die Auflageplatte des Handhobels hintergreifenden abgekröpften Lasche versehen ist.
- 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagschiene (9) mit dem senkrechten Ausleger (10) aus Holz oder Metall besteht.
- 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Anschlagschiene (9) mit dem senkrechten Ausleger (10 bestehende Einheit aus einem Kunststoff besteht.
- 8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Ausleger eine horinzontale Durchgangsbohrung für die Aufnahme einer Spannschraube besitzt, die unverdrehbar im Ausleger sitzt und spann- und lösbar ist, und daß der frontseitig gelegene Kopf (20) der Spannschraube den vertikalen Schlitz (21) in einem den Niederhalter (16) aufnehmenden, zwischen der Frontseite des Auslegers und dem Schraubenkopf befindlichen Tragteils übergreift, derart, daß dieses Tragteil zusammen mit dem Niederhalter mit der Spannschraube hohenverstellbar ist.
- 9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter unter der Wirkung einer zumindest überwiegend senkrecht zur Ebene der Auflageplatte wirkenden Feder steht.
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| DE19833341329 DE3341329A1 (de) | 1983-11-15 | 1983-11-15 | Einrichtung fuer einen motorisch angetriebenen handhobel zum fuehren von werkstuecken |
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| DE19833341329 DE3341329A1 (de) | 1983-11-15 | 1983-11-15 | Einrichtung fuer einen motorisch angetriebenen handhobel zum fuehren von werkstuecken |
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Family
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Family Applications (1)
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Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE2443634A1 (de) * | 1974-09-12 | 1976-03-25 | Lutz Kg Maschf Eugen | Schutz- und fuehrungseinrichtung fuer fraesen |
| DE2933380A1 (de) * | 1979-08-17 | 1981-02-26 | Zbigniew Mroczkowski | Geraet zum bearbeiten von werkstuecken |
-
1983
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Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2443634A1 (de) * | 1974-09-12 | 1976-03-25 | Lutz Kg Maschf Eugen | Schutz- und fuehrungseinrichtung fuer fraesen |
| DE2933380A1 (de) * | 1979-08-17 | 1981-02-26 | Zbigniew Mroczkowski | Geraet zum bearbeiten von werkstuecken |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| Elu-Katalog 69/70, S. 10, SUVA-Mitteilung v. Feb. 1966, Form. 1201 * |
| Prospekt der Fa. Scholz "Hobelmaschine Type FK5" * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3341329C2 (de) | 1988-12-29 |
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