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DE3341318A1 - Nassabscheider sowie verfahren zur nassabscheidung von in gasen dispergierten schwebestoffen - Google Patents

Nassabscheider sowie verfahren zur nassabscheidung von in gasen dispergierten schwebestoffen

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Publication number
DE3341318A1
DE3341318A1 DE19833341318 DE3341318A DE3341318A1 DE 3341318 A1 DE3341318 A1 DE 3341318A1 DE 19833341318 DE19833341318 DE 19833341318 DE 3341318 A DE3341318 A DE 3341318A DE 3341318 A1 DE3341318 A1 DE 3341318A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gases
wet
nozzles
gas flow
liquid
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19833341318
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert 6200 Wiesbaden Kijowsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PETERSEN HUGO VERFAHRENSTECH
Original Assignee
PETERSEN HUGO VERFAHRENSTECH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PETERSEN HUGO VERFAHRENSTECH filed Critical PETERSEN HUGO VERFAHRENSTECH
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Publication of DE3341318A1 publication Critical patent/DE3341318A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Particles Using Liquids (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Naßabscheider sowie Verfahren zur
  • Naßabscheidung von in Gasen dispergierten Schwebestoffen Die Erfindung betrifft einen Naßabscheider zur Abscheidung von in Gasen dispergierten Schwebestoffen, insbesondere von Feinstäuben, und/oder Aerosolen durch Behandlung der Gase bei Durchströmen eines Behandlungsraumes mit einer Waschflüssigkeit sowie ein Verfahren zur Naßabscheidung.
  • Zur Abscheidung von Stäuben aus Gasen ist bereits eine große Zahl von Naßabscheidern entwickelt worden, bei denen die zu reinigenden Gase mit einer Waschflüssigkeit in Kontakt gebracht werden. Die einfachste Bauart dieser Wäscher ist der sogenannte Gaswaschkühler. In großen zylindrischen Gefäßen mit Höhen selbst bis 30 m wird den Gasen, die mit kleiner Geschwindigkeit von unten nach oben oder umgekehrt geführt werden, in verschiedenen Ebenen Flüssigkeit zugemischt. Trotz hoher Verweilzeit des Staub-Gas-Gemisches im Abscheideraum von 10 bis 30 s und erheblichen Berieselungsdichten ist es mit diesen Wäschern aber nicht möglich, hohe Abscheideleistungen insbesondere für feinste Schwebestoffe oder gar Aerosole zu erzielen. Die Praxis hat gezeigt, daß nur ein Abscheidegrad von 50-70 % erreicht werden kann. Diese Abscheider werden daher oft als Vorabscheider, zum Absorbieren von Gaskomponenten oder als Gaskühler verwendet. Sie sind als Hauben-, Horden-, Riesel- oder Düsenwäscher bekannt.
  • Bei einem anderen bekannten Wäschertyp läßt man die mit Staub beladenen Gase ein in die Waschflüssigkeit eintauchendes Umlenksystem aus feststehenden Leitblechen passieren, wodurch eine starke Verwirbelung der Flüssigkeit und damit Vermischung von Gas und Flüssigkeit erzielt wird. Diese Wirbelwäscher erreichen in der Regel höhere Abscheidegrade als die sogenannten Düsenwäscher.
  • Allerdings ist bei diesem Wäschertyp der Druckverlust der Gase sehr viel größer, da die Energie für die Flüssigkeitszerstäubung aus der kinetischen Energie der Gase entnommen wird.
  • Es sind dann weiter noch sogenannte Hochdruckwäscher bekannt, die unter dem Namen Venturi- und Rotationswäscher in die Praxis eingeführt worden sind. Beim Venturi-Wäscher spricht man von einem Hochleistungsentstauber. Nachteil dieser Venturi-Wäscher ist aber der sehr hohe Druckverlust der Gase, ähnlich wie bei den Rotationswäschern. Daneben kennt man noch sogenannten Strahlwäscher, die neben ihrem Einsatz als Staubabscheider vor allem zur Gasabsorption benutzt werden.
  • Nachteilig bei allen bekannten Naßabscheidern ist es aber, daß diese insbesondere bei der Auswaschung von feinsten Stäuben und Aerosolen nur eine ungenügende Abscheideleistung liefern oder einen hohen Energieverbrauch haben.
  • Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Naßabscheider derart konstruktiv auszugestalten, daß unter Verkleinerung der Apparatur im Vergleich zu den bekannten Wäschern und damit Verkürzung der Verweilzeit des Staub-Gas-Gemisches im Abscheideraum ein maximaler Abscheideeffekt auch für feinste Stäube und Aerosole möglich wird.
  • Die aus der erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe zu ziehende Lehre ist gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Düsen zur Einbringung der Waschflüssigkeit befinden sich in mindestens zwei, vorzugsweise drei oder vier Ebenen senkrecht zur Gasströmungsrichtung stromab in Hintereinanderanordnung, b) die Düsen einer Ebene sind jeweils parallel oder antiparallel zur Gasströmungsrichtung ausgerichtet, c) jede Ebene ist gleichmäßig mit Düsen bestückt, deren mittiger Abstand 250 mm, vorzugsweise 200 bis 120 mm beträgt.
  • Um bei der Verdüsung der Waschflüssigkeit eine möglichst verlust freie Umsetzung von statischem Druck der Flüssigkeit in kinetische Energie zu erhalten, ist erfindungsgemäß vorgesehen, Prall- und/oder Spiraldüsen zu verwenden.
  • Weiterhin wird vorgeschlagen, daß die Düsen einer Ebene in Reihen versetzt gegeneinander angeordnet sind.
  • Alternativ hierzu ist es auch erfindungsgemäß möglich, daß die Düsen einer Ebene in Reihen angeordnet und alternierend, parallel und antiparallel zur Gasströmungsrichtung ausgerichtet sind.
  • In einer weiteren Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß der Waschbehälter im Querschnitt senkrecht zur Richtung der Gasströmung als Dreieck oder Parallelogramm augeführt ist.
  • Weiterhin lehrt die Erfindung, daß der Druck für die Verdüsung der Waschflüssigkeit auf mindestens 4 bar, vorzugsweise auf 8 bis 15 bar eingestellt wird und die Bedüsung der Gase mit einer Waschflüssigkeitsmenge von 2 bis 6 l/m3 Gas erfolgt.
  • Des weiteren ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Gase durch den Behandlungsraum mit einer Geschwindigkeit von 6 bis 20 m/s hindurchgeleitet werden.
  • Auch schlägt die Erfindung vor, daß die Gase nach erfolgter Bedüsung mit einer Waschflüssigkeit durch eine Füllkörperschicht oder durch Matten aus Drahtgeflecht oder Gewebe aus Kunst garn mit einer Geschwindigkeit von mindestens 3 m/s hindurchgeleitet werden.
  • Daneben lehrt die Erfindung, daß die aus dem Waschbehälter ausströmenden Gase nachfolgend durch einen Tropfenabscheider geleitet werden.
  • Ein mit der Erfindung erreichter Vorteil besteht darin, daß der erfindungsgemäße Abscheider in seinen Abmessungen gegenüber den bisher bekannten Apparaten wesentlich verkleinert werden kann. Hierdurch ergeben sich nicht nur Vorteile von der Kostenseite her, sondern es wird auch möglich, diese Naßabscheider nachträglich in jede Altanlage einzubauen.
  • Der entscheidende Vorteil ist aber vor allem darin zu sehen, daß, wie Versuche gezeigt haben, durch einfache Eindüsung der Waschflüssigkeit in das zu reinigende Gas ein sehr hoher Abscheidegrad bis weit über 95 % erzielt werden kann. Dies wird zum einen durch eine mehrstufige intensive Bedüsung der Gase in Verbindung mit sehr eng gestellten, in einer Ebene quer zur Gasrichtung eingebauten Düsen erreicht. Um den gewünschten Erfolg für die Niederschlagung von Feinstaerosolen zu ermöglichen, muß eine mindestens zweistufige, besser drei- oder vierstufige Bedüsung der Gase vorgenommen werden, wobei die Düsen in jeder einzelnen Stufe nicht weiter als maximal 250 mm voneinander entfernt stehen dürfen. Wie Untersuchungen gezeigt haben, ergibt sich der maximale Abscheideeffekt, wenn der Abstand der Düsen voneinander in jeder Stufe nur 120 bis 200 mm beträgt.
  • Als weitere Bedingungen müssen der Eindüsungsdruck der Waschflüssigkeit auf über 4 bar, vorteilhafter Weise sogar auf 8 bis 15 eingestellt und eine Beaufschlagung der Gase mit einer Flüssigkeitsmenge von insgesamt 2 - 6 l/m3 Gas eingehalten werden.
  • Die Niederschlagung bzw. Agglomeration der feinsten Schwebeteilchen wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, daß, bedingt durch die angewandten hohen Flüssigkeitsdrücke von über 4 bar, die Flüssigkeit an den Düsen in feinste Teilchen zertäubt wird, die mit hoher Geschwindigkeit durch das Gas fliegen. Hohe Relativgeschwindigkeiten zwischen Gas und Flüssigkeitströpfchen sowie feinste Zerstäubung der Flüssigkeit sind nämlich die entscheidenden Kriterien für eine wirksame Agglomeration.
  • Wie Untersuchungen nun eindeutig bewiesen haben, werden die feinen Flüssigkeitströpfchen bereits nach kurzem Flugweg von nur 100 - 125 mm durch das Gas in ihrer Geschwindigkeit so gebremst, daß sie danach merklich an Wirksamkeit verlieren. Um nun eine maximale Abscheidung der feinsten Schwebeteilchen zu erreichen, müssen die Düsen gegenüber der bisher vertretenen Ansicht sehr eng gestellt werden. Hält man einen größeren Abstand als 250 mm, so kann das Gas nur noch ungenügend gereinigt werden, da ein Teil der Gase die betreffende Sprühstufe ungereinigt umgeht. Bisher hatte man stets darauf geachtet, daß die Düsen nicht zu eng eingebaut werden, um eine gegenseitige Beeinträchtigung der von den Düsen ausgehenden Sprühkegel in einer Stufe zu verhindern.
  • Diese Mberlegungen und Erfahrungen behalten, wie sich nun gezeigt hat, für Vorgänge der Gasabsorption oder Gaskühlung ihre Richtigkeit. Es wurde aber eindeutig gefunden, daß diese Aussagen nicht mehr für die Niederschlagung von Aerosolen gelten.
  • Erst das Engstellen der Düsen in jeder Sprühstufe in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Verfahrensführung hat zu der hohen Abscheideleistung von über 95 % geführt. Es hat sich dabei weiter gezeigt, daß die Geschwindigkeit des Gases durch die Sprühstufen hindurch keinen merklichen Einfluß auf den Abscheidegrad hat. Bei gleicher Flüssigkeitsbeaufschlagung l/m3 Gas wurden die gleichen Abscheideeffekte auch bei Gasströmungsgeschwindigkeiten in einem Bereich von 6 bis 20 m/s erzielt.
  • Bedingung hierfür ist, daß die Ebene der Düsen in jeder Stufe zweckmäßigerweise senkrecht zur Gassttömungsrichtung steht und somit einen vollständigen Schirm schnellfliegender Flüssigkeitströpfchen bildet. Dieser Sprühschirm von verdüster Flüssigkeit muß vollkommen geschlossen sein, so daß kein Gas durch die einzelnen Stufen hindurchtreten kann, ohne mit der Waschflüssigkeit in Kontakt zu kommen. Die Geschlossenheit des Schirms ist daher eine notwendige und hinreichende Bedingung. Dagegen ist es nicht unbedingt notwendig, daß der Schirm senkrecht zur Gasströmungsrichtung ausgerichtet ist. Für die Verdüsung der Flüssigkeit hat sich als besonders vorteilhaft der Einsatz von Pralldüsen und Spiraldüsen ergeben, bei denen die Flüssigkeit aus der Düse mit hoher Geschwindigkeit austritt, durch einen Prallteller oder eine Spirale um 900 umgelenkt wird und als feiner Schirm mit unverändert hoher Strömungsgeschwindigkeit in das Gas eintritt. Wie bereits ausgeführt, empfiehlt es sich, die Gase mit einer Flüssigkeitsmenge in einem Bereich von 2 - 6 l/m3 Gas zu bedüsen und die jeweils eingestellte Flüssigkeitsmenge auf möglichst viele Stufen zu verteilen. Bei Werten oberhalb von 6 l/m3 Gas wurde ein gewisser Sättigungseffekt festgestellt.
  • Hinsichtlich der Verteilung der Düsen in einer Stufe empfiehlt es sich, daß bei einem Abstand der Düsen von maximal 250 mm die von einer Düse abgedeckte Fläche nicht größer als 140 mm im Radius ist. Dabei ist es vorteilhaft, die Düsen in Reihen versetzt gegeneinander anzuordnen und zusätzlich die äußeren Begrenzungen des Waschbehälters im Querschnitt als Parallelogramm oder Dreieck auszuführen.
  • Aufgrund der für die Abscheidung von Feinstäuben und Aerosolen erforderlichen feinen Verdüsung der Waschflüssigkeit ist es vorteilhaft, das Gas nach der Bedüsung mit der Waschflüssigkeit durch eine Füllkörperschicht oder durch Matten aus Drahtgeflecht oder Gewebe aus Kunstgarn hindurchzuleiten. Dabei hat sich gezeigt, daß bei Strömungsgeschwindigkeiten der Gase von über 3 m/s durch derartige Schichten eine Vergrößerung des feinen Sprühs und damit eine weitere Abscheidung von Schwebestoffen erfolgt. Ein Tropfenabscheider, der dieser Coagulationsschicht nachgeschaltet ist, kann dann sämtliche Flüssigkeitsteilchen aus dem Gas entfernen.
  • Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Figuren soll die Erfindung nachfolgend an Ausführungsbeispielen näher beschrieben werden. Es zeigen: Fig. 1 eine mögliche Ausführungsform des erfindungsgemäßen Naßabscheiders in liegender Bauweise, Fig. 2 eine mögliche Ausführungsform des erfindungsgemäßen Naßabscheiders in stehender Bauweise, Fig. 3 eine andere mögliche Ausführungsform des eriindungsgemäßen Naßabscheiders in stehender Bauweise, Fig. 4 einen Querschnitt des Waschbehälters mit erfindungsgemäßer Anordnung der Düsen in einer Stufe, Fig. 5 einen anderen möglichen Querschnitt des Waschbehälters mit Anordnung der Düsen in einer Stufe, Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Querschnitts des Waschbehälters mit Anordnung der Düsen in einer Stufe.
  • Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer nach der Erfindung möglichen Anordnung der Düsen in alternierend paralleler und antiparalleler Ausrichtung zur Gasströmung.
  • In Fig. 1 ist eine horizontale, röhrenförmige Kammer 1 des Waschbehälters dargestellt. Es sind drei Einsprühstufen 2 vorgesehen. In jeder Stufe sind die Düsen 3 in Form eines Düsenstockes untergebracht. Die Eindüsung der Flüssigkeit erfolgt durch die Pumpe 4 über die Flüssigkeitsleitung 5. Die Gase treten links in die Kammer 1 ein und durchströmen die Bedüsungsstufen mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 6 bis 20 m/s. Hierbei werden den Gasen bereits 858 der Verunreinigungen entzogen, die mit der Flüssigkeit ausgespült werden.
  • Anschließend werden dann die Gase durch eine Schicht aus Füllkörpern 6 zwecks Coagulierung geleitet, wodurch der Abscheidegrad auf über 95% gesteigert werden kann. Im Tropfenabscheider 7 wird das Gas von sämtlichen Flüssigkeitsteilchen befreit. Die verunreinigte Flüssigkeit, welche die Schadstoffe mit sich führt, wird über die Leitung 8 in den Vorlaufbehälter 9 für die Pumpe 4 geleitet. Die Gase verlassen den Waschbehälter 1 auf der rechten Seite und werden durch die Gasleitung 10 von einem nicht dargestellten Ventilator angesaugt und weitergefördert.
  • In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform eines Naßabscheiders dargestellt. In diesem Fall handelt es sich um eine stehende Reinigungskammer 1 ebenfalls mit drei Düsenstufen 2. Der Querschnitt dieser Kammer ist vorzugsweise als Parallelogramm gemäß der Fig. 5 oder als Dreieck gemäß der Fig. 6 ausgeführt. Durch diese Ausgestaltung in Kombination mit der Anordnung der Düsen in Reihen versetzt gegeneinander gemäß den Fig. 5 und 6 wird erreicht, daß der gesamte Querschnitt gleichmäßig mit Flüssigkeit besprüht wird. Aus diesem Grund sind auch die Ecken abgerundet, und zwar mit einem Radius von maximal 125 mm, d. h. der halben Entfernung der Düsen voneinander.
  • Der untere Teil der Reinigungskammer 1 ist dann als Pumpenvorlage 9 gleich ausgebildet, aus dem die Pumpe 4 direkt die Flüssigkeit ansaugt. Auch in diesem Fall ist eine dreistufige Reinigung vorgesehen. Im Gegensatz zu Fig. 1 ist der Coagulator 6 nicht mehr direkt in dieser Reinigungskammer untergebracht, sondern wie auch der Tropfenabscheider 7 in der abgehenden Gasrohrleitung 10 zum Gebläse 11 hin.
  • Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Naßabscheiders in stehender Bauweise zeigt Fig. 3. Die Gase treten hier von oben in den Waschbehälter ein und werden wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen im Gegenstrom mit der Flüssigkeit bedüst. Der Coagulator 6 ist bei diesem Beispiel gleich unterhalb der Sprühstufe in der Reinigungskammer 1 untergebracht, während der Tropfenabscheider 7 in die zum Gebläse 11 hin abgehende Gasrohrleitung 10 eingebaut ist.
  • Fig. 7 zeigt eine weitere Möglichkeit oder Anordnung der Düsen in einer Düsenstufe 1. Hierbei sind die Düsen in Reihen angeordnet und alternierend parallel 12 und antiparallel 13 in Richtung der Gasströmung ausgerichtet.
  • Bei dieser Ausführungsform werden die Vorteile einer höheren Abscheideleistung bei antiparallel zur Gasströmung ausgerichteten Düsen und der Vorteil des geringeren Druckverlustes bei parallel zur Gasströmungsrichtung angeordneten Düsen verknüpft.

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Naßabscheider zur Abscheidung von in Gasen dispergierten Schwebestoffen, insbesondere von Feinstäuben, und/oder Aerosolen durch Behandlung der Gase bei Durchströmen eines Behandlungsraumes mit einer Waschflüssigkeit, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Kombination folgender Merkmale: a) Düsen zur Einbringung der Waschflüssigkeit befinden sich in mindestens zwei, vorzugsweise drei oder vier Ebenen senkrecht zur Gasströmungsrichtung stromab in Hintereinanderanordnung, b) die Düsen einer Ebene sind jeweils parallel oder antiparallel zur Gasströmungsrichtung ausgerichtet, c) jede Ebene ist gleichmäßig mit Düsen bestückt, deren mittiger Abstand 250 mm, vorzugsweise 200 bis 120 mm beträgt.
  2. 2. Naßabscheider nach Anspruch 1, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h die Verwendung von Prall- und/oder Spiraldüsen.
  3. 3. Naßabscheider nach den Ansprüchen 1 oder 2, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Düsen einer Ebene in Reihen versetzt gegeneinander angeordnet sind.
  4. 4. Naßabscheider nach den Ansprüchen 1 oder 2, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Düsen einer Ebene in Reihen angeordnet und alternierend, parallel und antiparallel zur Gasströmungsrichtung ausgerichtet sind.
  5. 5. Naßabscheider nach den Ansprüchen 1 bis 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Waschbehälter im Querschnitt senkrecht zur Richtung der Gasströmung als Dreieck oder Parallelogramm ausgeführt ist.
  6. 6. Verfahren zur Naßabscheidung von in Gasen dispergierten Schwebestoffen, insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Druck für die Verdüsung der Waschflüssigkeit auf mindestens 4 bar, vorzugsweise auf 8 bis 15 bar eingestellt wird und die Bedüsung der Gase mit einer Waschflüssigkeitsmenge von 2 bis 6 l/m3 Gas erfolgt.
  7. 7. Verfahren zur Naßabscheidung von in Gasen dispergierten Schwebestoffen, insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Gase durch den Behandlungsraum mit einer Geschwindigkeit von 6 bis 20 m/s hindurch- geleitet werden.
  8. 8. Verfahren zur Naßabscheidung von in Gasen dispergierten Schwebestoffen, insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daB die Gase nach erfolgter Bedüsung mit einer Waschflüssigkeit durch eine Füllkörperschicht oder durch Matten aus Drahtgeflecht oder Gewebe aus Kunst garn mit einer Geschwindigkeit von mindestens 3 m/s hindurchgeleitet werden.
  9. 9. Verfahren zur Naßabscheidung von in Gasen dispergierten Schwebestoffen, insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß die aus dem Waschbehälter ausströmenden Gase nachfolgend durch einen Tropfenabscheider geleitet werden.
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