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DE3340320A1 - Modular-spannzeug und verfahren zum einspannen eines werkzeuges - Google Patents

Modular-spannzeug und verfahren zum einspannen eines werkzeuges

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Publication number
DE3340320A1
DE3340320A1 DE19833340320 DE3340320A DE3340320A1 DE 3340320 A1 DE3340320 A1 DE 3340320A1 DE 19833340320 DE19833340320 DE 19833340320 DE 3340320 A DE3340320 A DE 3340320A DE 3340320 A1 DE3340320 A1 DE 3340320A1
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DE
Germany
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holder
tool
bores
basic
tool holder
Prior art date
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Application number
DE19833340320
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English (en)
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DE3340320C2 (de
Inventor
Gert 7253 Renningen Grözinger
Herbert Ing.(Grad.) Schmid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandvik Kosta GmbH
Original Assignee
Sandvik Kosta GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23B2231/0288Conical shanks of tools in which the cone is not formed as one continuous surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Modular-Spannzeug und Verfahren zum Einspannen
  • eines Werkzeuges Die Erfindung bezieht sich auf ein Modular-Spannzeug mit einem Grundhalter und einem Werkzeughalter, wobei der Grundhalter mit einem Konus und ersten Mitnehmern fur eine Werkzeugmaschine und der Werkzeughalter mit einer Aufnahme sowie zweiten Mitnehmern fAr ein Werkzeug versehen ist und wobei ferner der Werkzeughalter axial am Grundhalter in einer radialen Anlagefläche fixiert ist, die mit dritten Mitnehmerelementen versehen ist.
  • Derartige Modular-Spannzeuge werden von der Anmelderin unter der Bezeichnung "Varilock-Werkzeug-Spannsystem" hergestellt und vertrieben.
  • Modular-Spannzeuge werden in Bearbeitungszertren benötigt, in denen eine Vielzahl von Werkzeugmaschiner mit Werkzeugen aus einem Magazin versorgt wird. Da Werkzeugmaschinen unterschiedlicher Hersteller und unterschiedlicher Herkunftsländer auch mit voneinander abweichenden Aufnatmekonussen fär die Werkzeuge versehen sind, sind Modular-Spannzeuge von Vorteil, die in einen sogenannten Grundhalter und in einen sogenannten Werkzeughalter zerfallen. Das Werkzeugmagazin verfolgt ueber eine Anzahl von Grundhaltern, eie unmittelbar von der Werkzeugmaschine aufgenommen werden und daher in unterschiedlichen Ausfahrungen mit jeweils unterschiedlichen Konussen verftigbar sind. Demgegenaber sind cie Werkzeughalter jeweils gleich und fur alle Maschinen gleichzeitig einsetzbar, weil sie mit dem jeweils auf die Maschine angepasten Grundhalter kombiniert werden.
  • Die bekannten derartigen Modular-Spannzeuge der eingangs genannten Art werden in axialer Richtung mittels eines zentralen Gewindebolzens verspannt, der in den Anlageflächen von Grundhalter und Werkzeughalter eine Anpreßkraft in der Größenordnung von 8 to erzeugt.
  • Es ist auch bekannt, zwischen Grundhalter und Werkzeughalter noch ein oder mehrere Zwischenstcke einzusetzen, die Ziber entsprechende Anlageflächen zur Verbindung mit dem Grundhalter und dem Werkzeughalter verfügen. Mit mehreren derartigen Zwischenstcken lassen sich auch praktisch beliebig lange Bohrstangen, beispielsweise von einem halben Meter Länge, realisieren.
  • Die bekannten Modular-Spannzeuge der eingangs genannten Art sind darEiber hinaus in Drehrichtung zueinander in einer bestimmten Stellung fixiert, damit eine definierte Ausgangslage der werkzeugmaschinenseitigen Mitnehmer des Grundhalters einerseits und der Schneidkante des Werkzeughalters andererseits vorliegt. Diese Fixierung in Umfangsrichtung wird bei den Modular-Spannzeugen der bekannten Art dadurch bewirkt, daß das eine Teil, beispielsweise der Werkzeughalter, im Bereich seines Umfanges mit einem Nutenstein, der als Mitnehmerstein wirkt, versehen ist. Das jeweils andere Teil, beispielsweise der Grundhalter oder ein Zwischenst,ick ist an der entsprechenden Umfangsstelle mit einer Nut versehen, so daß bei axialem Ineinanderstecken der Teile diese nur in einer relativen Drehlage zueinander, miteinander verspannt werden können.
  • Die bekannte Anordnung mit dem Nutenstein im Umfangsbereich hat jedoch den Nachteil, daß die jeweiligen Anlageflächen der beiden miteinander zu verspannenden Teile an dieser Stelle in einem größeren Bereich unterbrochen sind, nämlich im Bereich des Nutensteins selber sowie im Bereich der gegenkiberliegenden Nut. Andererseits sind im Bereich der Achse der genannten Teile die zentralen Verspannmittel sowie eine Leitung fu#r eine Kahlflassigkeit angeordnet, so daß sich insgesamt nur eine ringförmige Anlagefläche ergibt.
  • Diese Anlagefläche ist bei den bekannten Modular-Spannzeugen jedoch - wie erwähnt - an einer Stelle unterbrochen.
  • Diese Geometrie fkxhrt insgesamt dazu, daß bei den genannten beträchtlichen Anzugskräften sich das Werkzeug in den Bereich der unterbrochenen Anlagefläche geringfgig verkanten kann, so daß sich insbesondere bei mehreren miteinander verbundenen Teilen, beispielsweise Bohrstangen, ueber die Länge der Gesamtanordnung vom Grundhalter bis zur Schneidkante des in den Werkzeughalter eingespannten Werkstackes ein radialer Fehler von einigen Zehntel Millimetern ergeben kann. Zwar hat man versucht, diesem Fehler dadurch zu begegnen, daß man die Anlagefläche definiert schräg anschleift, eine vollkommene Kompensation läßt sich damit aber nicht erreichen, insbesondere wenn die axialen Spannkräfte variieren.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Modular-Spannzeug der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß eine Kompensation des radialen Fehlers, insbesondere bei Verwendung einer Vielzahl von miteinander zu verspannenden Elementen möglich ist, ohne die Komplexität der Gesamtanordnung zu erhöhen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Grundhalter und der Werkzeughalter in ihren Anlageflächen mit einer Mehrzahl von Aber einen Umfang der Anlageflächen verteilten Bohrungen bzw. mit diesen fluchtenden Aufnahmebohrungen versehen sind, wobei in mindestens einer Bohrung ein Bolzen lösbar angeordnet ist, dessen Aber die zugehörige Anlagefläche vorstehender Kopf in eine Aufnahmebohrung paßt.
  • Das erfindungsgemäße Modular-Spannzeug hat damit den erheblichen Vorteil, daß die verschiedenen Teile in einer großen Anzahl von Drehstellungen zueinander zusammengefugt werden können, so daß radiale Fehler der einzelnen Elemente Rompensiert oder ein definierter radialer Fehler eingestellt werden kann, der zur Kompensation eines vorhandenen Spindelfehlers der Werkzeugmaschine selbst dienen kann.
  • Die Erfindung geht ferner aus von einem Verfahren zum Einspannen eines Werkzeuges in eine Werkzeugmaschine unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Modular-Spannzeuges.
  • Da es mit den bekannten Modular-Spannzeugen aus den erwähnten Grunden nicht möglich war, Eigenfehler oder Maschinenfehler definiert zu kompensieren, liegt auch dem erfindungsgemäßen Verfahren die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorgehensweise so zu verbessern, daß derartige Fehler mit einfachen Mitteln kompensiert werden können.
  • Diese Aufgabe wird gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch gelöst, daß bei in den Werkzeughalter eingespanntem Werkzeug der Grundhalter, der Werkzeughalter und gegebenenfalls Zwischenstdcke in einer ersten Drehlage dieser Elemente zueinander axial verspannt werden, daß in einem Voreinstellgerät bei eingespanntem Grundhalter der radiale Fehler der Schneidkante des Werkzeugs von der Werkzeugachse ermittelt wird, daß alsdann Grundhalter, Werkzeughalter und gegebenenfalls die Zwischenstäcke wieder voneinander gelöst und die Drehlage dieser Elemente zueinander unter entsprechender Vertauschung der Bolzen so variiert wird, daß der radiale Fehler einen vorbestimmten Betrag annimmt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren hat damit gegenber den bekannten Verfahren den wesentlichen Vorteil, daß eine Kompensation des radialen Fehlers durch definiertes Ineinanderstecken der einzelnen Elemente überhaupt erst möglich wird.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es bei dem erfindungsgemäßen Modular-Spannzeug möglich, die Bolzen in unterschiedlicher Art und Weise im Grundhalter oder auch im Werkzeughalter lösbar zu befestigen, beispielsweise durch eine entsprechende Klemmpassung. Besonders bevorzugt ist jedoch eine Ausführungsform, bei der die Bolzen in den Grundhalter eingeschraubt sind.
  • Diese Maßnahme hat gegenüber einer einzuschlagenden Klemmpassung den Vorteil, daß die Anlagefläche vollkommen unbeeinfluß bleibt, weil der Einschraubvorgang in der Tiefe der Bohrung vorgenommen wird, während beim Einschlagen eines Paßstiftes oder dergleichen sich eine Verformung der Anlagefläche im Randbereich der Bohrung ergeben könnte.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist das Spannzeug so ausgebildet, daß bei einer Mehrzahl von Bohrungen bzw. Aufnahmebohrungen bzw. Bolzen die Form eines Kopfes eines bestimmten Bolzens sowie die Form einer bestimmten Aufnahmebohrung in gleicher Weise von der Form der iibrigen Köpfe bzw. Aufnahmebohrungen abweichen.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß die Drehlage zweier miteinander zu verbindender Teile zueinander definiert ist, weil nur dann, wenn sich die in der Form abweichende Aufnahmebohrung gegenüber dem Bolzen mit dem in der Form abweichenden Kopf befindet, ein Zusammenfügen der Elemente maglich ist. Es können daher die Teile voneinander demontiert werden, ohne daß beim Wieder-Zusammenbau die definierte Drehlage zueinander verloren geht. Sind keine Kompensationsmaßnahmen mit mehrfachem Lösen der Teile voneinander nitig, garantiert die Kodierung der Stifte, daß Grundhalter und Werkzeughalter sofort nach Entnahme aus dem Magazin definiert zusammengesteckt werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist das Spannzeug so ausgebildet, daß die abweichende Form ein abweichender, insbesondere größerer Durchmesser des Kopfes bzw. der Aufnahmebohrung ist.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß die "Kodierung" eines bestimmten Bolzenkopfes bzw. einer bestimmten Aufnahmebohrung mit besonders einfachen Mitteln möglich ist.
  • Um das Erkennen der kodierten Elemente zu erleichtern, ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung die bestimmte Aufnahmebohrung abweichender Form farblich gekennzeichnet; sie kann auch mechanisch dadurch gekennzeichnet sein, daß sie eine abweichende Ansenkung aufweist.
  • Beide Maßnahmen haben den Vorteil, daß auch mit ungebtem Auge sofort erkannt wird, in welche Aufnahmebohrung der Bolzen mit der abweichenden Kopfform einzustecken ist. Auf diese Weise werden die Rustzeiten des erfindungsgemäßen Spannzeuges vermindert.
  • Eine besonders gute Wirkung wird dadurch erzielt, daß die Bohrungen bzw. Aufnahmebohrungen in einer ansonsten durchgehenden planen Anlagefläche angeordnet sind.
  • Diese Maßnahme hat gegenuber den bekannten unterbrochenen Anlageflächen den Vorteil, daß keine bevorzugte Durchbiegung oder Verkantung der aus mehreren Teilen bestehenden Anordnung möglich ist, weil die Teile aber den gesamten Umfang aneinander anliegen und daher die hohen axialen Verspannkräfte gleichmäßig von einem Teil auf das andere betragen werden. Auch kann der die Anlagefläche bildende Bund relativ dunn ausgebildet werden, was zu Material- und Platzeinsparung fahrt.
  • Eine besonders einfache Montage wird dadurch möglich, daß erfindungsgemäß der Grundhalter und der Werkzeughalter in an sich bekannter Weise mittels eines axialen Spannzeuges miteinander verspannt sind.
  • Gemäß einer weiteren Ausrhrungsform des erfindungsgemäßen Spannzeuges verfugt der Werkzeughalter in Abhängigkeit von der im Betrieb auftretenden mechanischen Belastung des von ihm gehaltenen Werkzeuges aber weniger Aufnahmebohrungen als der Grundhalter Bohrungen aufweist.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß zwar die Grundhalter universal fur alle Werkzeughalter verwendbar sind, daß aber die Werkzeughalter einfacher und kostengunstiger gefertigt werden können, indem sie gegebenenfalls nur aber eine geringere Anzahl von Aufnahmebohrungen verfugen. Dies ist dann möglich, wenn das einzuspannende Werkzeug nur geringen Belastungen ausgesetzt ist, beispielsweise bei einer Oberflächen-Feinbehandlung, während fär grobarbeitende Werkzeuge, beispielsweise Schruppfräser, eine höhere Anzahl von Verbindungsbolzen zwischen Grundhalter und Werkzeughalter zur Übertragung des Antriebs-Drehmomentes erforderlich ist.
  • In allen anderen Fällen kann man sich jedoch Herstellungskosten fur den Werkzeughalter, die beim Anbringen mehrerer Bohrungen anfallen, sparen.
  • Wie bereits erwähnt, kann das erfindungsgemäße Spannzeug besonders bevorzugt in der Weise eingesetzt werden, daß zwischen Grundhalter und Werkzeughalter mindestens ein Zwischenstck angeordnet ist, dessen zum Grundhalter weisende Anlageseite wie diejenige des Werkzeughalters und dessen zum Werkzeughalter weisende Anlagefläche wie diejenige des Grundhalters ausgebildet ist.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß mit Standardteilen als Grundhalter und Werkzeughalter unter Hinzufagung eines oder mehrerer Zwischenstucke auch lange Werkzeuge, beispielsweise Bohrstangen von bis zu einem halben Meter Länge oder darber realisiert werden können.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der beigefdgten Zeichnung.
  • Es versteht sich, daß die nachfolgend geschilderten Merkmale nicht nur im jeweils genannten Zusammenhang sondern auch jeweils far sich alleine erfindungsgemäß verwendbar sind.
  • Auch versteht sich, daß beim beschriebenen Ausfahrungsbeispiel zahlreiche Arten des Zusammenwirkens der Teile miteinander auch kinematisch umgekehrt werden können, beispielsweise die Arten und Formen der Verbindungselemente am einen bzw. am anderen miteinander zu verspannenden Teil, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht eines Ausf#"hrungsbeispieis eines erfindungsgemäßen Grundhalters; Fig. 2 eine Seitenansicht (im Halbschnitt) des Grundhalters gemäß Fig. 1; Fig 3 eine Seitenansicht (im Halbschnitt) eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Werkzeughalters, wie er mit dem Grundhalter gemäß Fig. 1 und 2 zusammenarbeiten kann; Fig. 4 eine Hinteransicht des Werkzeughalters gemäß Fig. 3.
  • In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 10 insgesamt einen Grundhalter und in den Fig. 3 und 4 bezeichnet 11 gesamthaft einen dazu passenden Werkzeughalter. Der Grundhalter 10 ist mit einem Konus 12 sowie als Mitnehmer dienenden Nuten 13, 14 versehen. Entsprechend verfügt der Werkzeughalter 11 über eine Aufnahme 15 für ein Werkzeug sowie über Mitnehmer 16, 17 zum Antreiben des Werkzeuges.
  • In den Fig. 1 bis 4 ist die Werkzeugmaschine, in die der Grundhalter 10 mit dem Konus 12 und den Nuten 13, 14 eingeführt wird sowie das Werkzeug, das in die Aufnahme 15 sowie die Mitnehmer 16, 17 des Werkzeughalters 11 eingeführt wird, der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Diese Elemente sind jedoch an sich bekannt und nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Wie man in Fig. 2 erkennen kann, ist der Körper 18 des Grundhalters 10 mit einer axialen Bohrung 19 versehen, in deren, zum Werkzeughalter 11 zugewandten Ende sich ein Gewindebolzen 20 mit einem zur Werkzeugmas.nine hinweisenden Schraubkopf 21 befindet. Der Schraubkopf 21 statt sich an einem Schraubring 22 ab. In dazu passender Weise ist ein Gewinde 23 in einer axialen Bohrung 24 des Werkzeughalters 11 angebracht, wie man in Fig. 3 erkennen kann.
  • Wird nun der Werkzeughalter in der Position von Fig. 3 von rechts in den Grundhalter 10 in der Position von Fig. 2 eingefdhrt, kann ein geeignetes Schraubwerkzeug von links in Fig. 2 in die axiale Bohrung 19 eingeführt werden und mit diesem Schraubwerkzeug, das in den Schraubkopf 21 faßt, wird der Gewindebolzen 20 in das Gewinde 23 der axialen Bohrung 24 des Werkzeughalters 11 eingeschraubt.
  • Im folgenden wird nun die Kupplungspartie beschrieben, das heißt die zwischen dem Grundhalter 10 und dem Werkzeughalter 11 wirksamen Anlageflächen und Mitnahmeelemente.
  • Der Grundhalter 10 verfängt im Bereich dieser Kupplungspartie ueber einen Bund 28 einer relativ geringen Dicke 29, wobei dieser Bund 28 eine plane, radiale erste Anlagefläche 30 bildet. Diese erste Anlagefläche 30 arbeitet mit einer zweiten, ebenfalls radialen und planen Anlagefläche 31 des Werkzeughalters 11 zusammen.
  • Um die Mitnahme zwischen Grundhalter 10 und Werkzeughalter 11 zu realisieren, sind die erste Anlagefläche 30 beim Ausfährungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 eine erste Bohrung 32, eine zweite Bohrung 33, eine dritte Bohrung 34 und eine vierte Bohrung 35 ueber einen Umfang gleichmäßig verteilt angebracht Wie man aus Fig. 1 erkennen kann, sind die Bohrungen 32 bis 35 so angeordnet, daß die erste Anlagefläche 30 im äußeren sowie im inneren Umf&ngsbereich wenigstens im Bereich eines dünnen Streifens durchgeht. Eine vollständige Unterbrechung dieser ersten Anlagefläche 30, beispiel#-weise durch eine breite Nut wie beim Stand der Technik, ist damit vermieden.
  • Die Bohrungen 32 bis 35 sind als Sacklöcher mit einer Gewirdebohrung im Bodenbereich ausgebildet. In die Bohrungen 32 bis 35 können Bolzen eingeschraubt werden, dies ist in Fig.
  • 2 in der unteren Hälfte im Schnitt anhand des Beispieles der dritten Bohrung 34 dargestellt, in die ein entsprechender dritter Bolzen 40 eingeschraubt wird. Die Verschraubung am Boden der dritten Bohrung 34 bzw. am Ende des dritten Bolzens 40 ist dabei mit 41 angedeutet. Der dritte Bolzen 110 verfängt Aber einen dritten Kopf 42g von dem man aus Fig. 2 erkennen kann, daß er äber einen größeren Umfang verfängt a7s ein erster Kopf 43, der zu einem Bolzen gehört, der sich ir der ersten Bohrung 32 befindet. Die Bolzen 40 können aus den Bohrungen 32 bis 35 herausgeschraubt und beliebig aber die Bohrungen verteilt wieder eingeschraubt werden, so daß der eine, dritte Bolzen 40 mit dem größeren, dritten Kopf 42 ir einer beliebigen der vier möglichen Stellungen angeordnet werden kann.
  • Im Werkzeughalter 11 sind dem entsprechend eine erste Aufnahmebohrung 50, eine zweite Aufnahmebohrung 51, eine dritte Aufnahmebohrung 52 sowie eine vierte Aufnahmebohrung 53 angeordnet. Die Aufnahmebohrungen 50 bis 53 fluchten mit entsprechenden Bohrungen 32 bis 35 des Grundhalters 10.
  • Wie man aus Fig. 4 erkennt, ist eine der Aufnahmebohrungen, nämlich die dritte Aufnahmebohrung 52 mit einem etwas größe ren Durchmesser versehen, so daß bei dem in der Figur dargestellten Beispiel der dritte Bolzen 40 in der dritten Bohrung 34 in die dritte Aufnahmebohrung 52 paßt. Wurde man hingegen den dritten Bolzen 40 aus der dritten Bohrung 34 heraus und beispielsweise in die erste Bohrung 32 hineinschrauben, wurden der Grundhalter 10 und der Werkzeughalter 11 in einer Stellung zusammengefagt werden können, bei der eines der beiden Teile gemäß Fig. 1 oder 4 um 1800 in der Zeichenebene gedreht wäre. Man erkennt demnach, daß aufgrund der nur einen passenden größeren dritten Aufnahmebohrung 52 und der Vertauschungsmöglichkeit des zugehörigen dritten Bolzens 40 die Anordnung so gewählt werden kann, daß der Werkzeughalter 11 in insgesamt vier definierten Drehstellungen zum Grundhalter 10 verspannt werden kann Um das Zusammenfigen des Grundhalters 10 mit dem Werkzeughalter 11 zu erleichtern, kann die eine definierte, dritte Aufnahmebohrung 52 farblich markiert sein oder es kann deren Ansenkung beispielsweise etwas vergrößert sein, wie dies in Fig. 4 mit 52a angedeutet ist.
  • Es versteht sich weiterhin, daß statt des abweichenden Durchmessers des dritten Kopfes 42 bzw der dritten Aufnahmebohrung 52 auch andere Formabweichungen gewählt werden können, beispielsweise eine an einem Kopf angesetzte seitliche Nase und eine entsprechende Einfräsung an einer der Aufnahmebohrungen.
  • Beim Zusammenfagen des erfindungsgemäßen Modular-Spannzeuges wird man nun so vorgehen, daß man beispielsweise in drei der Bohrungen 32 bis 35 drei gleiche Bolzen mit nicht abweichender Form einschraubt und alsdann den Grundhalter 10 mit dem Werkzeughalter 11 und eingespanntem Werkzeug in ein Voreinstellgerät einfAhrt. In diesem Voreinstellgerät kann nun der radiale Fehler der Schneidkante des Werkzeuges zur Spannzeugachse bestimmt werden. Man wird nun Grundhalter 10 und Werkzeughalter 11 wieder voneinander trennen und eine andere Drehstellung dieser Teile zueinander einstellen, bis die optimale Drehlage zueinander gefunden ist, bei der der radiale Fehler der Schneidkante minimal ist. Man wird nun den dritten Bolzen 40 mit vergrößertem Kopf 42 in diejenige Bohrung 32 bis 35 einschrauben, die in dieser optimalen Lage der vergrößerten Aufnahmebohrung 52 gegenuberliegt. Die optimale Lage von Grundhalter 10 und Werkzeughalter 11 zueinander ist damit unverlierbar gekennzeichnet und kann auch bei erneutem Auseinandernehmen und Wiederzusammnsetzen mdhelos eingestellt werden.
  • Entsprechendes gilt, wenn zwischen Grundhalter 10 und Werkzeughalter 11 noch ein oder mehrere Zwischenstcke mit entsprechenden Kupplungspartlen eingeschaltet sind.
  • In den genannten Bearbeitungszentren sind darüber hinaus oftmals auch Eigenfehler der Werkzeugmaschinen bekannt, beispielsweise radiale Spindelfehler, die sich dadurch eingestellt haben, daß zum Beispiel einmal das Werkzeug unachtsamerweise gegen eine Kante gefahren wurde und sich dadurch ein gewisser Schlag der Aufnahme spindel der Werkzeugmaschine eingestellt hat. Kennt man diesen Grundfehler der Aufnahmespindel der Werkzeugmaschine, kann die vorstehend beschriebene Prozedur auch in der Weise optimiert werden, daß durch eine definierte Einstellung der Drehlage von Grundhalter 10 und Werkzeughalter 11 zueinander ein definierter radialer Fehler der Schneidkante des Werkzeuges zur Spannzeugachse eingestellt wird, der gerade den Spindelfehler der Werkzeugmaschine kompensiert.
  • Das vorstehend beschriebene Ausfahrungsbeispiel verfängt an Grundhalter 10 und Werkzeughalter 11 uber jeweils vier Bohrungen 32 bis 35 bzw. Aufnahmebohrungen 50 bis 53. Es versteht sich, daß auch eine davon abweichende Anzahl von Bohrungen bzw. Aufnahmebohrungen gewählt werden kann, beispielsweise zwei oder acht. Es versteht sich weiter, daß zur universalen Einsetzbarkeit lediglich der Grundhalter 10 mit der vollen Anzahl der Bohrungen 32 bis 35 versehen sein muß während der Werkzeughalter 11 auch mit einer geringeren Anzahl von Aufnahmebohrungen 50 bis 53 versehen werden kann, insbesondere dann, wenn vom eingespannten Werkzeug nur geringe Kräfte ausgeubt werden, wie dies etwa bei der Oberflächen-Feinbearbeitung der Fall ist.

Claims (11)

  1. Patentanspriche l.j Modular-Spannzeug mit einem Grundhalter (10) und einem Werkzeughalter (11), wobei der Grundhalter (10) mit einem Konus (12) und ersten Mitnehmern (Nuten 13, 14) far eine Werkzeugmaschine und der Werkzeughalter (11) mit einer Aufnahme (15) sowie zweiten Mitnehmern (16, 17) fdr ein Werkzeug versehen ist und wobei ferner der Werkzeughalter (11) axial am Grundhalter (10) in einer radialen Anlagefläche (30, 31) fixiert ist, die mit dritten Mitnehmerelementen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundhalter (10) und der Werkzeughalter (11) in ihren Anlageflächen (30, 31) mit einer Mehrzahl von Ciber einen Umfang der Anlageflächen (30, 31) verteilten Bohrungen (32 bis 35) bzw.
    mit diesen fluchtenden Aufnahmebohrungen (50 bis 53) versehen sind, wobei in mindestens einer Bohrung ( 34 ! ein Bolzen (40) lösbar angeordnet ist, dessen aber die zugehörige Anlagefläche (30) vorstehender Kopf (#2) in eine Aufnahmebohrung (52) paßt.
  2. 2. Modular-Spannzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (40) in den Grundhalter (10) eingeschraubt sind.
  3. 3. Modular-Spannzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Mehrzahl von Bohrungen (32 bis 35) bzw. Aufnahmebohrungen (50 bis 53) bzw.
    Bolzen (40) die Form eines Kopfes (42) eines bestimmten Bolzens (40) sowie die Form einer bestimmten Aufnahmebohrung (52) in gleicher Weise von der Form der übrigen Köpfe (43) bzw. Aufnahmebohrungen (50, 51, 53) abweichen.
  4. 4. Modular-Spannzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die abweichende Form ein abweichender, insbesonderer größerer Durchmesser des Kopfes (42) bzw. der Aufnahmebohrung (52) ist.
  5. 5. Modular-Spannzeug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bestimmte Aufnahmebohrung (52) abweichender Form farblich gekennzeichnet ist.
  6. 6. Modular-Spannzeug nach einem der Anspruche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bestimmte Aufnahmebohrung (52) durch eine abweichende Ansenkung (52a) gekennzeichnet ist.
  7. 7. Modular-Spannzeug nach einem der Ansprache 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (32 bis 35) bzw. Aufnahmebohrungen (50 bis 53) in einer ansonsten durchgehenden planen Anlagefläche (30, 32) angeordnet sind.
  8. 8. Modular-Spannzeug nach einem der Anspräche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundhalter (10) und der Werkzeughalter (11) mittels eines axialen Spannzeuges (Gewindebolzen 20, Gewinde 23) miteinander verspannt sind.
  9. 9. Modular-Spannzeug nach einem der Anspräche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter (11) in Abhängigkeit von der im Betrieb auftretenden mechanischen Belastung des von ihm gehaltenen Werkzeuges silber weniger Aufnahmebohrungen (50 bis 53) verfigt als der Grundhalter (10) Bohrungen (32 bis 35) aufweist.
  10. 20. Modular-Spannzeug nach einem der AnsprGiche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Grundhalter (10) und Werkzeughalter (11) mindestens ein ZwischenstAick angeordnet ist, dessen zum Grundhalter (10) weisende Anlageseite wie diejenige des Werkzeughalters (11) und dessen zum Werkzeughalter (11) weisende Anlagerlche wie diejenige des Grundhalters (10) ausgebildet ist.
  11. 11. Verfahren zum Einspannen eines Werkzeuges in einer Werkzeugmaschine unter Verwendung eines Modular-Spannzeuges nach einem der AnsprGiche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei in den Werkzeughalter (11) eingespanntem Werkzeug der Grundhalter (10), der Werkzeughalter (11) und gegebenenfalls Zwischenst#icke in einer ersten Drehlage dieser Elemente zueinander axial verspannt werden, daß in einem Voreinstellgerät mit eingespanntem Grundhalter (10) der radiale Fehler der Schneidkante des Werkzeuges von der Spannzeugachse ermittelt wird, daß alsdann Grundhalter (10), Werkzeughalter (11) und gegebenenfalls die Zwischenst;icke wieder voneinander gelöst und die Drehlage dieser Elemente zueinander unter entsprechender Vertauschung der Bolzen (40) so variiert wird, daß der radiale Fehler einen vorbestimmten Betrag annimmt.
DE19833340320 1983-11-08 1983-11-08 Modular-Spannzeug und Verfahren zum Einspannen eines Werkzeuges Expired DE3340320C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833340320 DE3340320C2 (de) 1983-11-08 1983-11-08 Modular-Spannzeug und Verfahren zum Einspannen eines Werkzeuges

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DE19833340320 DE3340320C2 (de) 1983-11-08 1983-11-08 Modular-Spannzeug und Verfahren zum Einspannen eines Werkzeuges

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3340320A1 true DE3340320A1 (de) 1985-05-23
DE3340320C2 DE3340320C2 (de) 1991-12-12

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ID=6213728

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DE19833340320 Expired DE3340320C2 (de) 1983-11-08 1983-11-08 Modular-Spannzeug und Verfahren zum Einspannen eines Werkzeuges

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DE (1) DE3340320C2 (de)

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