DE3340356C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben der Vorgefriereinrichtung eines
mit einer elektronischen Steuerung ausgestatteten Gefriergerätes, insbesondere eines
Haushalts-Gefrierschrankes oder einer Haushalts-Gefriertruhe.
Gefriergeräte der genannten Art sind üblicherweise mit einer Schnellgefrierschaltung
ausgestattet, mit deren Hilfe das Kälteaggregat des Gerätes in Dauerlauf geschaltet
und die untere Ausschalttemperatur des Reglers vorübergehend erheblich abgesenkt
wird. Beim Betätigen schaltet diese Schnellgefrierschaltung das Kälteaggregat unabhängig
vom jeweiligen Schaltzustand seines Temperaturreglers ein. Infolge der sich
hierbei einstellenden starken Temperaturabsenkung wird dem neu eingelagerten Gut
rasch Wärme entzogen, wodurch es schnell auf die vorgeschriebene Lagertemperatur
eingefroren wird. Auf diese Weise will man verhindern, daß ein Teil der mit dem
frisch eingelagerten, noch warmen Gut in den Nutzraum des Gefriergerätes eingebrachten
Wärmemenge auf das bereits länger lagernde Gefriergut übergeht und dieses
über die höchstzulässige Temperatur erwärmt. Eine auch nur kurzzeitige weitere
Erwärmung könnte andernfalls bewirken, daß bereits länger eingelagertes Gut unter
ungünstigen Umständen stellenweise sogar über den Gefrierpunkt erwärmt und somit
in seiner Qualität und Lagerfähigkeit erheblich beeinträchtigt wird.
Im Falle nach einer aus der DE-OS 16 01 906 bekannten Einrichtung zur selbständigen
Steuerung der Einfrierzeiten bei Tiefkühltruhen ist eine den Dauerlauf des
Kälteaggregates festlegende Zeitschaltung mit einem
Einstellglied versehen, welches eine direkt in kg geeichte Skala besitzt, deren nicht-
lineare Teilung einer für das betreffende Gerät experimentell ermittelten Kurve
entspricht.
Aus der DE-OS 19 46 259 ist ferner eine Einrichtung bekannt, bei der in den Deckel
des Kühlmöbels ein temperaturgesteuerter, zusätzlicher Schalter eingebaut ist,
der parallel zu dem Temperaturregler und dem Schnellgefrierschalter geschaltet ist.
Mit Hilfe dieses temperaturgesteuerten zusätzlichen Schalters werden automatisch
Temperaturschwankungen ausgeglichen, wie sie beim Einlagern von frischem Gefriergut
oder auch beim kurzzeitigen Öffnen des Deckels der Gefriertruhe enstehen. Auf
diese Weise soll der schädigende Einfluß kurzzeitiger Temperaturschwankungen auf
das Gefriergut vermieden werden.
Diese bekannten Schnellgefrierschalter können aber nicht mit Sicherheit verhindern,
daß beim Einbringen größerer Mengen neu einzufrierenden Gutes die Temperatur im
Nutzraum des Gefriergerätes vorübergehend über die höchstzulässige Temperatur ansteigt.
Den Benutzern von Gefriergeräten wird in solchen Fällen empfohlen, schon
längere Zeit vor dem Eingefrieren neuen Gutes den Schnellgefrierschalter zu betätigen
und dadurch die Temperatur im Nutzraum des Gefriergerätes weit unter den
normalen unteren Ausschaltpunkt des Reglers abzusenken, um auf diese Weise thermische
Energie abzuführen und somit eine gewisse Kältereserve für das frisch einzulagernde
Gut zu schaffen, welche einen Temperaturanstieg über die höchstzulässige
Temperatur im Gefriergerät verhindert. Die üblichen Schnellgefrierschalter erhalten
somit die Funktion eines "Vorgefrierschalters".
Die auf diese Art zu schaffende Kältereserve für das neu einzulagernde Gefriergut
ist aber in hohem Maße von dem vorgegebenen Kühlpotential des leeren Gerätes und
des bereits länger eingelagerten Gefriergutes - der sogenannten "Grundlast" (m GL )
- und der unteren Ausschalttemperatur abhängig. Ist diese Grundlast klein, so ist
das durch sie vorgegebene Kühlpotential beim Erreichen des vorübergehend tiefer
eingestellten unteren Ausschaltpunktes wesentlich geringer, als das bei großer
Grundlast der Fall ist. Andererseits wird bei großer Grundlast unter Umständen eine
wesentlich höhere Kältereserve für das frisch einzulagernde Gefriergut geschaffen
als dies für den vorstehend beschriebenen Zweck erforderlich wäre. Somit wird bei
höherer Grundlast mehr Energie verbraucht, während bei niedriger Grundlast eine
entsprechende Kältereserve für das frisch einzulagernde Gefriergut nur durch unwirtschaftlich
tiefes Absenken der unteren Ausschalttemperatur zu erreichen wäre.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Betreiben der Vorgefriereinrichtung
eines mit einer elektronischen Steuerung ausgestatteten Gefriergerätes
anzugeben, welches vor der Einladung von neu einzugebendem Gefriergut bei
geringstem Energieaufwand eine gerade ausreichende Kältereserve für das neu einzulagernde
Gefriergut sicherstellt.
Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Erfindung durch die Kombination der folgenden, nach dem Einschalten
der Vorgefriereinrichtung der Reihe nach
ablaufenden Verfahrensschritte gelöst:
- 1) manuelle Dateneingabe von Masse und Art des neu einzubringenden Gefriergutes (m NL ) und Schalten des Kälteaggregates auf Dauerlauf,
- 2) Start des Vorgefriervorganges, sobald die Temperatur im Nutzraum des Gefriergerätes im Regelbereich um den Temperatur-Sollwert liegt.
- 3) Messung der Starttemperatur (ϑ₁) für den Vorgefriervorgang und Registrierung des zugehörigen ersten Zeitpunktes (t₁),
- 4) Nach Ablauf eines fest vorgegebenen Zeitintervalles zu einem zweiten Zeitpunkt (t₂) Messung der dann im Nutzraum vorliegenden Temperatur (j₂),
- 5) Entnahmen eines, die aktuelle Grundlast (m GL ) näherungsweise darstellenden Zahlenwertes (m) aus einer ersten empirisch vorgegebenen Tabelle, in welcher dieser Zahlenwert (m) durch die Temperaturabsenkung (ϑ₂-ϑ₁) im Zeitintervall zwischen dem ersten und zweiten Zeitpunkt (t₂-t₁) und durch die Starttemperatur (ϑ₁) festgelegt ist,
- 6) Entnehmen der Endtemperatur (ϑ e ) des Vorgefriervorganges aus einer zweiten empirisch vorgegebenen Tabelle, in welcher diese Endtemperatur (ϑ e ) durch den Zahlenwert (m) und durch die eingegebenen Daten für das neu einzubringende Gefriergut (m NL ) festgelegt ist,
- 7) Einstellen der aus der zweiten Tabelle entnommenen Endtemperatur (ϑ e ) des Vorgefriervorganges als neuer Regler-Sollwert und
- 8) Ausschalten des Vorgefrierschalters nach Erreichen des neuen Regler-Sollwertes und Signalisieren der Einfrierbereitschaft des Gerätes.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand von
einem in der beigefügten Zeichnung vereinfacht dargestellten Flußdiagramm und zwei
grafischen Darstellungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Flußdiagramm, aus dem die Aufeinanderfolge der einzelnen Verfahrensschritte
nach dem Auslösen des Vorgefriervorganges hervorgeht,
Fig. 2 eine grafische Darstellung der beim Einschalten des Vorgefrierschalters
eintretenden Temperaturabsenkung bei unterschiedlicher Grundlast
und
Fig. 3 eine grafische Darstellung zur Erläuterung einzelner Verfahrensschritte
nach dem Flußdiagramm.
In dem Diagramm nach Fig. 2 ist über der Zeit t als Abszisse die Temperatur ϑ im Nutzraum des Gefriergerätes als
Ordinate aufgetragen. Hierin ist mit ϑ o die für die Langzeitlagerung von Gefriergut
vorgeschriebene Lagertemperatur von beispielsweise -18°C bezeichnet. Dieser Temperatur
entspricht der am Regler des Gefriergerätes eingestellte obere Schaltpunkt,
bei dessen Überschreiten das Kälteaggregat eingeschaltet wird. Es wird wieder abgeschaltet,
wenn der untere Schaltpunkt ϑ u erreicht wird.
Aus diesem Diagramm läß sich erkennen, wie im Innenraum des Gerätes die Temperatur
absinkt, wenn beim Erreichen des oberen Schaltpunktes der Regler anspricht
und das Kälteaggregat einschaltet. Die obere flache Kurve veranschaulicht dabei den
Temperaturverlauf im Falle einer großen Grundlast, während die wesentlich steiler
abfallende, untere Kurve den Temperaturverlauf bei geringer Grundlast angibt. Hieraus
läßt sich erkennen, daß nach Ablauf eines vorgegebenen
Zeitintervalls
t₂-t₁=t₂*-t₁* im Falle einer großen Grundlast die Temperatur ϑ₂* und im Falle einer geringen Grundlast die erheblich tiefer liegende Temperatur ϑ₂* erreicht wird. Die jeweils herrschende Grundlast des Gerätes läßt sich aufgrund dieser Zusammenhänge über den Gradienten der Innentemperatur nach der Zeit bestimmen.
t₂-t₁=t₂*-t₁* im Falle einer großen Grundlast die Temperatur ϑ₂* und im Falle einer geringen Grundlast die erheblich tiefer liegende Temperatur ϑ₂* erreicht wird. Die jeweils herrschende Grundlast des Gerätes läßt sich aufgrund dieser Zusammenhänge über den Gradienten der Innentemperatur nach der Zeit bestimmen.
Es sei angenommen, der Vorgefriervorgang entsprechend Fig. 3 werde bei einer Starttemperatur
ϑ₁ ausgelöst. Dann ergibt sich bei einem konstanten Zeitintervall für
den Fall einer kleinen Grundlast der Temperaturgradient als
Für den Fall einer anderen Grundlast ergibt sich der hiervon abhängige, unterschiedliche
Temperaturgradient in analoger Weise. Bei den nachfolgenden Betrachtungen
ist daher nur der Fall geringer Grundlast berücksichtigt.
Bei dem in dem Flußdiagramm nach Fig. 1 in die einzelnen Verfahrensschritte zerlegten
Verfahrensablauf beim Vorgefriervorgang wird bei dessen Auslösung mit
"Vorgefrieren Start" und der Eingabe der Masse der neuen Last m NL zunächst nach
Position (1) das Kältegerät in vorübergehenden Dauerlauf geschaltet. Dann wird nach
Position (2) im Flußdiagramm geprüft, ob entsprecchende Vorbedingungen erfüllt sind,
d. h. ob die Gerätetemperatur kleiner als der obere Schaltpunkt des Reglers, in diesem
Falle - 18°C, ist. Vorbedingung hierzu ist jedoch, daß nach dem letzten
Schließen der Tür des Gerätes eine vom Gerätetyp abhängige Mindestzeit vergangen
ist und von der letzten Türöffnung störende Einflüsse abgeklungen sind.
Sofern die vorstehend genannten Vorbedingungen erfüllt sind, wird, wie weiter vorn
erläutert, nach Positionen (3) und (4) die Temperaturabsenkung in einem vorgegebenen
Zeitraum t₂-t₁=Δ t im Nutzraum beispielsweise mit Hilfe eines Mikroprozessors
ermittelt. Hierbei muß jedoch berücksichtigt werden, daß diese Temperaturabsenkung
nicht nur von der Grundlast m gL , sondern ebenfalls von der Starttemperatur ϑ₁
im Geräteinnern abhängig ist, da sich mit sinkender Starttemperatur ϑ₁ auch die Absinkgeschwindigkeit
ändert.
Aus diesem Grunde kann aus der Größe der bei einer beliebigen Ausgangstemperatur
unterhalb des oberen Regler-Schaltpunktes gemessenen Temperaturabsenkung innerhalb
des vorgegebenen Zeitraumes Δ t noch nicht exakt auf die Grundlast m GL geschlossen
werden. Will man nicht von einer festen Ausgangstemperatur abhängig
sein, so muß weiterhin bekannt sein, bei welcher Start-Temperatur ϑ₁ die Absenkung
gemessen wurde.
Es muß daher gemäß Position (5) in Fig. 1 aus der Temperaturabsenkung ϑ₂-ϑ₁
während des Zeitintervalls t₂-t₁ und aus der Starttemperatur ϑ₁ die Grundlast
noch ermittelt werden.
Dieser Zusammenhang, der bereits mit Hilfe der Fig. 2 beschrieben wurde, ist für
das jeweilige Gerät in einem Prüfstand ermittelt worden und als Tabelle im Mikroprozessor abgelegt.
Mit der Temperaturabsenkung j₂-ϑ₁ die sinnvollerweise während eines festen
Zeitintervalls
t₂-t₁=Δ t
gemessen wird, ergibt sich unter der Starttemperatur ϑ₁ aus der Tabelle ein Zahlenwert m, der näherungsweise die tatsächliche Grundlast angibt.
t₂-t₁=Δ t
gemessen wird, ergibt sich unter der Starttemperatur ϑ₁ aus der Tabelle ein Zahlenwert m, der näherungsweise die tatsächliche Grundlast angibt.
Aus der auf diese Weise aus Position (5) in Fig. 1 näherungsweise gewonnenen Grundlast m und der
beim Einleiten des Vorgefriervorganges eingegebenen Größe der einzulegenden neuen
Last m NL wird dann über eine Funktion mit zwei Variablen, die für den speziellen
Fall im Bezug auf Energieersparnis ideale Vorgefriertemperatur ϑ e berechnet gemäß
Position (6) in Fig. 1. Diese Funktion könnte z. B. folgendermaßen aussehen:
ϑ e =A + B · m + C · m NL ,
wobei A, B und C Parameter sind, die wieder für die einzelnen Geräte experimentell
bestimmt und im Mikroprozessor abgelegt werden müssen. Diese für den speziellen Fall im Bezug auf Energieersparnis ideale Vorgefriertemperatur
j e wird dann dem Temperaturregler-Programm als neue Sollgröße übergeben.
Sobald diese Temperatur ϑ e zum Zeitpunkt t₃ (Fig. 3) erreicht ist, wird im letzten Schritt des Verfahrens die
Einlegebereitschaft für die eingangs eingestellte Menge der Neulast m NL optisch
und/oder akustisch signalisiert. Im Falle, daß die eingangs eingegebene Menge der
neuen Last für die tatsächlich vorhandene Grundlast und die somit durch den Vorgefriervorgang zu schaffende Kältekapazität zu hoch ist, kann vorgesehen sein, daß die
höchste, für den Fall zulässige Neulast durch eine optische Anzeige angegeben wird.
Claims (1)
- Verfahren zum Betreiben der Vorgefriereinrichtung eines mit einer elektronischen Steuerung ausgestatteten Gefriergerätes, insbesondere eines Haushalts- Gefrierschrankes oder einer Haushalts-Gefriertruhe, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden, nach dem Einschalten der Vorgefriereinrichtung der Reihe nach ablaufenden Verfahrensschritte:
- 1) manuelle Dateneingabe von Masse und Art des neu einzubringenden Gefriergutes (m NL ) und Schalten des Kälteaggregates auf Dauerlauf,
- 2) Start des Vorgefriervorganges, sobald die Temperatur im Nutzraum des Gefriergerätes im Regelbereich um den Temperatur-Sollwert liegt,
- 3) Messung der Starttemperatur (ϑ₁) für den Vorgefriervorgang und Registrierung des zugehörigen ersten Zeitpunktes (t₁),
- 4) Nach Ablauf eines fest vorgegebenen Zeitintervalles zu einem zweiten Zeitpunkt (t₂) Messung der dann im Nutzraum vorliegenden Temperatur (j₂),
- 5) Entnehmen eines die aktuelle Grundlast (m GL ) näherungsweise darstellenden Zahlenwertes (m) aus einer ersten empirisch vorgegebenen Tabelle, in welcher dieser Zahlenwert (m) durch die Temperaturabsenkung (ϑ₂-ϑ₁) im Zeitintervall zwischen dem ersten und zweiten Zeitpunkt (t₂-t₁) und durch die Starttemperatur (ϑ₁) festgelegt ist,
- 6) Entnehmen der Endtemperatur (ϑ e ) des Vorgefriervorganges aus einer zweiten empirisch vorgegebenen Tabelle, in welcher diese Endtemperatur (ϑ e ) durch den Zahlenwert (m) und durch die eingegebenen Daten für das neu einzubringende Gefriergut (m NL ) festgelegt ist,
- 7) Einstellen der aus der zweiten Tabelle entnommenen Endtemperatur (ϑ e ) des Vorgefriervorganges als neuer Regler-Sollwert und
- 8) Ausschalten des Vorgefrierschalters nach Erreichen des neuen Regler-Sollwertes und Signalisieren der Einfrierbereitschaft des Gerätes.
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| DE19833340356 DE3340356A1 (de) | 1983-11-08 | 1983-11-08 | Verfahren zum betreiben der vorgefriereinrichtung eines mit einer elektronischen steuerung ausgestatteten gefriergeraetes |
| IT23415/84A IT1178603B (it) | 1983-11-08 | 1984-10-31 | Procedimento per l'esercizio del dispositivo precongelatore di un apparecchio congelatore dotato di un sistema di comando elettronico |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833340356 DE3340356A1 (de) | 1983-11-08 | 1983-11-08 | Verfahren zum betreiben der vorgefriereinrichtung eines mit einer elektronischen steuerung ausgestatteten gefriergeraetes |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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