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DE334021C - Registraturschrank fuer ungelochte Schriftstuecke, Zeichnungen u. dgl. mit einer alsBehaelter ausgebildeten, nach unten aufklappbaren Tuer - Google Patents

Registraturschrank fuer ungelochte Schriftstuecke, Zeichnungen u. dgl. mit einer alsBehaelter ausgebildeten, nach unten aufklappbaren Tuer

Info

Publication number
DE334021C
DE334021C DE1920334021D DE334021DD DE334021C DE 334021 C DE334021 C DE 334021C DE 1920334021 D DE1920334021 D DE 1920334021D DE 334021D D DE334021D D DE 334021DD DE 334021 C DE334021 C DE 334021C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
pressure plate
filing cabinet
door
documents
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920334021D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caspar Studer & Co
Original Assignee
Caspar Studer & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Caspar Studer & Co filed Critical Caspar Studer & Co
Application granted granted Critical
Publication of DE334021C publication Critical patent/DE334021C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/02Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored substantially at right angles to the bottom of their containers

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

  • Registraturschrank für ungelochte Schriftstücke, Zeichnungen u. dgl. mit einer als Behälter ausgebildeten, nach unten aufklappbaren Tür. Es sind bereits Registraturschränke bekannt geworden, um ungelochte Schriftstücke, Zeichnungen u. dgl. bequem aufbewahren zu können. Die einen derselben weisen aber den Nachteil auf, daß die Schriftstücke auch bei geöffnetem Kasten an die Kastentür angedrückt und dadurch festgehalten werden, so daß ihre Entnahme mühsam 'und zeitraubend ist und die einzelnen Blätter oftmals beschädigt werden. Andere Bauarten, bei denen der Inhalt des Kastens beim Öffnen der Tür freigegeben wird, zeigen den Nachteil, daß die einzelnen Bogen mangels einer richtigen Stützung in sich selbst zusammenfallen und bei nachherigem Schließen des Schrankes zusammengefaltet oder doch zerknittert werden.
  • Durch den den Gegenstand der Erfindung bildenden Registraturschrank werden die genannten Nachteile dadurch behoben, daß in demselben eine mindestens aus zwei Teilen bestehende Druckwand .angeordnet ist, die auf einer, an der als Tür ausgebildeten Vorderwand angelenkten Bodenplatte aufsitzt. Dabei gibt der obere Teil den Inhalt beim Öffnen der Tür frei, während der untere Teil der Druckplatte sich unter der Einwirkung eines durch Federn beeinüußten Gestänges andenselben und an die Bodenplatte anpreßt. Dadurch wird verhindert, daß der Inhalt des Schrankes, d. h. die Bogen in sich selbst zusammenfallen, und gleichzeitig wird auch das Hängenbleiben einzelner Bogen am Boden verhütet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Vertikalschnitt in geöffnetem Zustand, Fig. 2 einen Vertikalschnitt in geschlossenem Zustand, Fig. 3 eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt. Die Fig. q. bis 6 zeigen eine andere Ausführungsform.
  • Gemäß den Fig. i bis 3 besitzt der Registraturschrank einen aus dem Boden i, den Seitenteilen 2, der Vorderwand 3, der Rückwand q. und der Deckwand 5 gebildeten Kasten. Zwecks Versteifung des durch die genannten Wände gebildeten Kastens sind Winkel 6 (Fig.3) und Streben 7 vorgesehen. Die Vorderwand 3 ist zu einer nach unten aufklappbaren Tür 8 ausgebildet, welch letztere in den Scharnieren g drehbar gelagert ist. Die inwendig an der Tür 8 befestigten Seitenteile io, io' bilden zusammen mit derselben und dem Boden ii einen zur Aufnahme von ungelochten Schriftstücken, Zeichnungen u. dgl. dienenden- Behälter. Der Boden ii des Behälters ist mittels des Scharniers iz an der Tür 8 angelenkt und liegt auf den Tragrollen 13, 13' auf, die in Zapfen 14., 1q.' gelagert sind, welch letztere mit den Tragstützen 15, 15' und 16, 16' gelenkig verbunden sind. Die Tragstützen 15, 15' sind am anderen Ende an den an der Vorderwand befestigten Trägern 17, 17' und die Tragstützen 16, 16' an den an der Rückwand 4 befestigten Trägern 18, 18' angelenkt. Die Tragstützen 15, 15' und 16, 16' sind zweiteilig und weisen zwecks Höher- oder Tieferstellung Querbohrungen auf. Zur Feststellung dienen (nicht gezeichnete) Stifte. Die Druckplatte ig besteht aus zwei durch ein Scharnier 2o miteinander verbundenen Teilen. An beiden Hälften der Druckplatte ig sind Träger 21, 2i' befestigt, in welchen das eine Ende von Lenkern 22, 22' gelagert ist. In den an der Rückwand befestigten Trägern 23, 23' sind Lenker 2q., 24' drehbar gelagert, die mit den Lenkern 22, 22' durch Zapfen 25, 25' verbunden sind. An den Zapfen 25, 25' sind die einen Enden von Zugstangen 26, 26' angelenkt, deren andere Enden durch eine Schraubenfeder 27 miteinander verbunden sind, so daß das Ganze ein die Druckplatte beeinflussendes, unter Federwirkung stehendes Gestänge bildet. Anden Seitenwänden 2 sind Lager 28, 28' vorgesehen, in welchen die Lenker 29, 29' drehbar gelagert sind. Die Lenker 2g, 29' sind einerends an den Seitenteilen ro, iö' angelenkt, während deren anderes Ende bei geöffnetem Behälter (Fig. i) an den an der Druckplatte angeordneten Anschlag 3o, 30' anzuliegen kommt. Die Tür 8 ist mit einem Handgriff 31 versehen. Die Deckwand 5 besteht zweckmäßigerweise aus zwei durch ein Scharnier 32 miteinander verbundenen Hälften. Am Behälterboden ii ist ein Anschlag 33 für die Druckplatte ig vorgesehen. Die Rückwand q. weist eine durch eine wegnehmbare Platte 3q. abgeschlossene Ausnehmung auf.
  • Die Abart nach den Fig. 4 bis 6 weist zum Teil gleichartige Bestandteile auf wie das beschriebene Ausführungsbeispiel, und sind dieselben auch mit dem gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die Rollen 13, 13' und die dieselben tragenden Stützen 15, 15' und 16, 16' sind durch Tragstützen 35, 36, 37 und 38 ersetzt, von denen 35 und 38 an den Seitenwänden befestigt, .36 und 37 dagegen durch eine Platte 39 untereinander und mit dem Kastenboden i verbunden sind. Der mit den Seitenteilen ro, ro' den Behälter zur Aufnahme der Schriftstücke bildende Boden besteht aus zwei Teilen 40' und 4o', welche mittels Scharniere 12, i2' und einem Doppelscharnier 41 an der Tür 8 angelenkt sind. Zwischen den beiden Bodenteilen 40 und 40' ist ein freiet Raum q.2 (Fig. 6) vorgesehen, in welchen ein am unteren Teil der Druckplatte ig befestigter Arm 43 hineinragt. Der Arm 43 weist einen beiderseitig von demselben vorstehenden, die beiden Teile q.o und 40' des Bodens untergreifenden Bolzen 44 und an seinem Ende eine Öse 45 auf, an welcher das eine Ende einer über eine an der Tür 8 angebrachte Rolle 46 laufenden Schnur 47 befestigt ist, deren anderes Ende mit dem einen Ende einer Feder 4 8 (Fig. i und 2) verbunden ist, welch letztere mit ihrem anderen Ende an einer an der Rückwand 4. vorgesehenen Öse 49 angreift. Am Arm 43 ist eine Öse 50 vorgesehen, an welcher das eine Ende einer Schnur 51 befestigt ist. Das andere Ende der Schnur 51 greift an einem Hebel 52 an, der auf einem an der Deckwand 5 vorgesehenen Zapfen drehbar gelagert ist und an einem ebenfalls analer Deckwand angeordneten Zahnsegment ein- und feststellbar angeordnet ist. Unter dem Einfluß der Feder 48 hat der untere Teil der Druckplatte ig das Bestreben, sich in Richtung gegen die Schriftstücke hin zu bewegen, bzw. auf dieselben einen Druck auszuüben, wobei man es in der Hand hat, diese Bewegung bzw. diesen Druck durch den Hebel 52 je nach Zahnung des Segmentes 5q., der Art der Schriftstücke entsprechend, innerhalb gewisser Grenzen zu regulieren.
  • Die Gebrauchs- und Wirkungsweise des beschriebenen Registraturschrankes ist folgende :-Will man Schriftstücke, Zeichnungen u. dgl.
  • dem Behälter entnehmen oder in denselben einbringen, so wird die -Tür 8 .durch Ziehen am Handgriff 31 in die aus Fig. i ersichtliche Stellung gebracht, wobei der obere Teil der Druckplatte den Behälter freigibt, währenddem sich der untere Teil, wie aus Fig. i ersichtlich, an denselben anlegt und dadurch Wellenbildung des Behälterinhaltes verhindert. Die in den Lagern 28,28' drehbaren, andern einen Ende mit den Seitenteilen verbundenen, am anderen Ende freien Enden der Lenker 29, 29' halten infolge der Anschläge 30, 30' den Behälter in der in Fig. i dargestellten Lage. Infolge der federnden Verbindung der Lenker wird die Druckplatte, unbekümmert um die Schichthöhe des Behälterinhaltes, beim Öffnen des Schrankes stets an denselben und an die an die Vorderwand angelenkte Bodenplatte angepreßt, wodurch verhindert wird, daß der Behälterinhalt in sich selbst zusammensinken kann oder sich einzelne Teile desselben am Boden verfangen.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜcHr: i. Registraturschrank für ungelockte Schriftstücke, Zeichnungen u. dgl. mit einer als Behälter ausgebildeten, nach unten aufklappbaren Tür (8), dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterinhalt unter dem Einfluß einer aus mindestens zwei beweglich miteinander verbundenen Teilen bestehenden Druckplatte (ig) steht, die auf einer an der als Tür (8) ausgebildeten Vorderwand angelenkten Bodenplatte (ii bzw. 40, qo').aufsitzt, wobei der obere Teil der Druckplatte (ig) den Behälterinhalt beim Öffnen der Tür freigibt, während der untere Teil, der sich unter der Einwirkung eines durch Federn beeinflußten Gestänges immer an den Behälterinhalt anpreßt, beim Öffnen der Tür beständig an die Bodenplatte angedrückt wird.
  2. 2. Registraturschrank nach Patentanspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe des Behälterinhaltes durch den oberen Teil der Druckplatte mittels an den Seitenwänden des Schrankes gelagerten, mit den Seitenteilen des letzteren verbundenen Lenkern (2g) erfolgt.
  3. 3. Registraturschrank nach Patentanspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die Druckplatte einwirkende Gestänge mit der Hinterwand (4) bzw. mit der Druckplatte (zr bzw. 40, 40') verbundene Lenker aufweist, die durch unter Federwirkung stehende Zugstangen miteinander verbunden sind. .
  4. 4. Registraturschrank nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil der Druckplatte unter dem Einfluß einer Feder (48) steht, die das Bestreben hat, dieselbe gegen die Schriftstücke zu bewegen bzw. anzupressen.
  5. 5. Registraturschrank nach Patentanspruch z und 4., dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Feder verursachte Bewegung bzw. Pressung innerhalb gewisser Grenzen reguliert werden kann.
DE1920334021D 1919-02-24 1920-02-15 Registraturschrank fuer ungelochte Schriftstuecke, Zeichnungen u. dgl. mit einer alsBehaelter ausgebildeten, nach unten aufklappbaren Tuer Expired DE334021C (de)

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Family Applications (1)

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DE1920334021D Expired DE334021C (de) 1919-02-24 1920-02-15 Registraturschrank fuer ungelochte Schriftstuecke, Zeichnungen u. dgl. mit einer alsBehaelter ausgebildeten, nach unten aufklappbaren Tuer

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