DE3340042C2 - Vorrichtung für die alternierende Druckluftspeisung eines Schußfadenmischers an einer schützenlosen Webmaschine mit pneumatischem Schußfadeneintrag - Google Patents
Vorrichtung für die alternierende Druckluftspeisung eines Schußfadenmischers an einer schützenlosen Webmaschine mit pneumatischem SchußfadeneintragInfo
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Abstract
Diese pneumatische Speisevorrichtung (25) weist einen ortsfesten Körper (32), eine bewegliche Scheibe (33) und eine ortsfeste Scheibe (34) auf, die in dieser Aufeinanderfolge auf einer an dem Maschinengestell (19) befestigten Achse (17) angeordnet sind. Der Körper (32) besitzt zwei Ausnehmungen (45, 46), die jeweils mit zwei Druckluftzuleitungen verbunden sind. Die ortsfeste Scheibe (34) besitzt zwei Ausnehmungen, die mit abführenden Leitungen zu einer ersten Eintragdüse und einer ersten Schußfadenklemme verbunden sind, sowie zwei weitere Ausnehmungen, die mit abführenden Leitungen zu einer zweiten Eintragdüse und zu einer zweiten Schußfadenklemme verbunden sind. Die bewegliche Scheibe (33), deren Hin- und Herdrehung über einen Hebel (16) betätigt wird, der einen Antriebszapfen trägt, der die ortsfeste Scheibe (34) durchtritt, hat zwei Schlitze (51 und 52), die alternierend die Speisung einerseits der ersten Eintragdüse und der ersten Schußfadenklemme und andererseits der zweiten Eintragdüse und der zweiten Schußfadenklemme ermöglichen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die alternierende
Druckluftspeisung eines Schußfadenmischers für schützenlose Webmaschinen mit pneumatischen
Schußfadeneintrag.
Bei einer derartigen Webmaschine geschieht die Eintragung des Schußfadens grundsätzlich mittels einer
Eintragdüse, die mit Druckluft gespeist wird und die auf der einen Seite der Maschine liegt, wobei dieser Düse
eine Schußfadenklemme zugeordnet ist, deren öffnungs- und Schließbewegung ebenfalls durch pneumatische
Mittel betätigt werden kann. Dabei besteht das Schußfadenmischen darin, den Schußfaden einzutragen,
indem man ihn zunächst alternierend von zwei verschiedenen Speisespulen abnimmt und es ermöglicht, zwei
Schußfäden mit identischen oder unterschiedlichen Charakteristiken zu bevorraten und freizugeben.
Für die Verwirklichung eines Schußfadenmischers speziell an einer schützenlosen Webmaschine mit pneumatischem
Schußfadeneintrag ist man gezv.ungen, zwei Eintragdüsen und zwei jeweils diesen beiden Düsen zugeordnete
Schußfadenklemmen vorzusehen.
Alle diese Teile müssen von ein und demselben Support getragen werden, der im Funktionsverlauf der Maschine
zwischen zwei Stellungen hin- und herschwenkt, um alternierend die eine oder die andere der beiden
Düsen in die Achse des Eintragkanals zu bringen, der durch die Zähne des Webblattes definiert wird. Die beiden
Eintragdüsen und die beiden zugeordneten Schußfadenklemmen erfordern eine alternierende Versorgung
mit Druckluft, wobei diese Versorgung im Takt der Webmaschine erfolgen muß.
Die bislang bekannten Vorrichtungen, seien sie nun elektrisch oder pneumatisch gesteuert, die eine derartige
alternierende Versorgung ermöglichen, sind kompliziert, funktionsunsicher und insgesamt an diesen Einsatzzweck
schlecht angepaßt
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die
bei einfachem Aufbau funktionssicher ist und die alternierende Speisung zweier Eintragdüsen und zweier
Schußfadenklemmen ermöglicht, ohne daß es erforderlich wäre, eine komplizierte Anfangseinstellung durchzuführen
und die ferner die Möglichkeit der Ausdehnung auf eine erhöhte Anzahl von Eintragdüsen und
Schußfadenklemmen bietet, so daß man auch einen Mischer für mehr als zwei Schußfäden damit bedienen
kann.
Die erfindungbgemäße Lösung besteht im wesentlichen darin, daß die Vorrichtung zunächst einen feststehenden
Körper mit zwei Ausnehmungen aufweist, die jeweils mit zwei Druckiuftzuführungen verbunden sind,
wobei ferner ein anderes feststehendes Element, das mindestens zwei benachbarte Ausnehmungen hat, die
mit abführenden Leitungen verbunden sind, die zumindest zwei Eintragdüsen führen und das ferner mindestens
zwei weitere benachbarte Ausnehmungen hat, die mit abführenden Leitungen verbunden sind, die zumindest
zwei den Düsen zugeordneter. Schußfadenklemmen mit pneumatischer Steuerung führen, wobei eine
hin- und herschwenkende Scheibe zwischen dem ortsfesten Körper und dem anderen ortsfesten Element eingesetzt
ist, welche Scheibe zwei Schlitze aufweist und im Takt der Webmaschine über eine Betätigungseinrichtung
derart betätigbar lsi, daß sie in der einen Winkelstellung
die beiden Druckluftzuführungen jeweils mit den abführenden Leitungen zu einer ersten Eintragdüse
und zu einer ersten Schußfadenklemme und in der anderen Winkelstellung die beiden Druckluftzuführungen
mit den abführenden Leitungen zu einer anderen Eintragdüse und zu einer anderen Schußfadenklemme in
leitende Verbindung setzt
Geschaffen ist somit eine Speisevorrichtung für die alternierende Versorgung, die rotativ arbeitet, wobei
der Körper und das andere ortsfeste Element vorzugsweise von ein und derselben Achse getragen werden, die
am Webmaschinengestell festgesetzt ist und um die auch die Scheibe hin- und herschwenkt Die Betätigungseinrichtung
für diese Scheibe beinhaltet einen Hebel, der schwenkbar auf dieser Achse angeordnet ist und
mindestens einen Antriebszapfen trägt, der eine öffnung
in dem ortsfesten Element durchquert und der mit seinem freien Ende mit der hin- und herschwenkenden
Scheibe verbunden ist Der Hebel, der von einer drehenden Kurvenscheibe, die im Takt der Webmaschine rotiert,
betätigt werden kann, ist vorzugsweise ein solcher Hebel, der zugleich auch die Hin- und Herverschwenkung
des Supportes der Eintragdüsen und der zugeordneten Schußfadenklemmen betätigt Ein solcher Hebel
mit doppelter Funktion vereinfacht den Betätigungsmechanismus und garantieri die Synchronität zwischen der
Schwenkbewegung der Eintragdüsen und Schußfadenklemmen einerseits und der pneumatischen Speisung
dieser Organe andererseits.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist der ortsfeste Körper der Vorrichtung für die alternierende Speisung
mit Druckluft auf der vorstehend genannten Achse > unter Zwischenschaltung von Reibmitteln montiert, die
eine anfängliche Einstellung der Winkellage dieses Körpers erlauben, wobei das andere ortsfeste Element seine
Winkellage durch die Kupplung an diesen Körper mittels einem Verbindungsglied erhält, das eine öffnung in
der hin- und herschwenkbaren Scheibe durchquert. Die Reibmittel können beispielsweise durch eine Ringdichtung
gebildet sein, die in einer Nut am Umfang mindestens einer auf der Achse befestigten Scheibe angeordnet
ist, wobei die Dichtung dann in Kontakt mit der zylindrischen Wand eines Hohlraumes im ortsfesten
Körper kommt. Durch die Komprimierung der Ringdichtung zwischen der Nut und dem ortsfesten Körper
der Vorrichtung sind dieser Körper und das andere ortsfeste Element drehfest verbunden, können aber andererseits
durch Drehung positioniert werden, und zwar durch Drehung des Antriebszapfens, der von dem Hebel
getragen wird. Dies geschieht bei der ersten Hin- und Herbewegung dieses Zapfens, wobei der ortsfeste Teil
der Vorrichtung in eine korrekte Winkellage bezüglich der Extremstellungen gebracht wird, die die Schlitze der
beweglichen Scheibe, bei deren Schwenkbewegung, einnehmen.
Die Verwendung einer Ringdichtung für die Festhaltung des ortsfesten Körpers ermöglicht auch eine leichte
Axialbewegung dieses Körpers zur Überbrückung und Aufnahme eines Verschleißspieles und vermögen
Dimensionstoleranzen zu kompensieren, wenn man ferner vorsieht, daß der mittlere Bereich des genannten
Hohlraumes eine Aufnahme für eine Schraubfeder bildet, die auf der Achse angeordnet ist und die den ortsfesten
Körper gegen die bewegliche Scheibe drückt. Die Drehverbindung zwischen dem ortsfesten Körper und
dem anderen ortsfesten Element wird in diesem Fall durch Mittel, wie beispielsweise eine weitere Ringdichtung,
verwirklicht, die eine leichte Relativ-Translationsbewegung ermöglicht. Vorzugsweise wird dabei die
Drehverbindung zwischen dem freien Ende des An-•riebszapfens,
der von dem Hebel getragen ist und der hin- und herschwenkenden Scheibe ebenfalls durch sol-
ehe Mittel wie beispielsweise eine Ringdichtung verwirklicht,
um hier ebenfalls eine leichte Relativ-Translationsbewegung zu ermöglichen.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann jede der beiden Ausnehmungen des festen Körpers,
die beispielsweise einander diametral gegenüberliegen und mit den Druckluftzuführungen verbunden
sind, ein Plättchen aufnehmen, das eine mittige Bohrung hat und das von einer Feder gegen die hin- und herschwenkende
Scheibe gedrückt wird, wobei die Bohrung einen erweiterten Auslaßbereich hat, der in permanenter
leitender Verbindung mit einem der beiden Schlitze der hin- und herschwenkenden Scheibe steht.
Das andere ortsfeste Element, mit dem die abführenden Leitungen zu den Eintragdüsen und den SchuQfadenklemmen
verbunden sind, kann im Falle eines Schußfadenmischers mit zwei Eintragdüsen und zwei
Schußfadenklemmen als ortsfeste Scheibe ausgebildet sein, die ein erstes Paar benachbarter Ausnehmungen
hat, die auf der der hin- und herschwenkenden Scheibe zugewandten Fläche mit jeweils radialen Schlitzen münden,
denen gegenüber sich alternierend der erste Schlitz der hin- und herschwenkenden Scheibe plaziert, wobei
die ortsfeste Scheibe in einem anderen Bereich ein zweites Paar von Ausnehmungen hat, die ebenfalls auf der
der hin- und herschwenkenden Scheibe zugewandten Fläche mit radialen Schlitzen münden, die unter sich den
gleichen Winkel bilden wie die zuerst genannten Schlitze dieser ortsfesten Scheibe und denen gegenüber sich
alternierend der zweite Schlitz der hin- und herschwenkendlen Scheibe plaziert Das erste Ausnehmungspaar
ermöglicht die alternierende Speisung der beiden Eintragdüsen, während das zweite Ausnehmungspaar für
die alternierende Speisung der beiden Schußfadenklemmen bestimmt ist. Es ist dabei hervorzuheben, daß nach
eben diesem Prinzip und durch Vervielfachung der Anzahl der Ausnehmungen und Schlitze der ortsfesten
Scheibe man auch eine Vorrichtung für die Speisung eines Mischers von mehr als zwei Schußfäden verwirklichen
kann.
Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Vorrichtung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine stark schematisierte Gesamtansicht mit Darstellung zweier Eintragdüsen, einer Vorrichtung gemäß
der Erfindung für die alternierende Speisung dieser beiden Eintragdüsen und der beiden ihnen zugordneten
Schußfadenklemmen sowie der Betätigungsorgane für die Hin- und Herschwenkung der beiden Eintragdüsen
und der Speisevorrichtung,
F i g. 2 einen durch die Achse der Speisevorrichtung
geführten Schnitt durch die Vorrichtung gemäß Schnittlinie 2-2 der F i g. 1,
F i g. 3 einen weiteren durch die Achse der Vorrichtung geführten Schnitt gemäß Schnittlinie 3-3 der
Fig. 2,
F i g. 4 einen Querschnitt gemäß Schnittlinie 4-4 der
Fig. 2,
F i g. 5 einen Schnitt durch die hin- und herbewegliche Scheibe der Vorrichtung gemäß Schnittline 5-5 der
Fig. 2,
F i g. 6 einen weiteren Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß Schnittlinie 6-6 der F i g. 2,
F i g. 7 eine Darstellung in vergrößertem Maßstab der Relativlagen der ortsfesten und der beweglichen Schlitze
der Vorrichtung.
In F i g. 1 ist die Webladenachse 1 einer schützenlosen
Webmaschine mit pneumatischem Schußfadeneintrag gezeigt. Die Achse 1 trägt einen gebogenen Arm 2, der
die gleiche Hin- und Herschwenkung wie die Weblade vollführt. Am freien Ende des Armes 2 ist schwenkbar
um eine Schwenkachse 3 parallel zur Achse 1 ein Support 4 gelagert, auf dem, parallel zueinander, zwei Eintragdüsen
5 und 6 angeordnet sind. Jeder Düse 5, 6 ist jeweils eine Schußfadenklemme 7 bzw. 8 zugeordnet,
beinhaltend jeweils ein ortsfestes Klemmstück 9 bzw. 10 und ein betätigbares bewegliches Klemmstück 11 bzw.
to 12, wobei die Betätigung in Öffnungsrichtung durch eine Pneumatikeinrichtung 13 bzw. 14, beispielsweise einen
Pneumatikkolben oder dergleichen erfolgt.
Eine angetriebene Kurvenscheibe 15, die in der Zeit der Eintragung zweier aufeinanderfolgender Fachbil-
!5 düngen bzw. Schläge eine Umdrehung um ihre Achse vollführt, wirkt mit einem Hebel 16 zusammen, der hin-
und herschwenkbar auf einer am Maschinengestell befestigten Achse 17 gelagert ist und der an seinem freien
Ende eine Rolle 18 trägt, die auf dem Kurvenprofil der Kurvenscheibe 15 läuft. Wie aus den Fig.2 und 3 ersichtlich,
ist der Hebel 16 auf der fest mit einem Abschnitt 19 des Maschinengestelles verbundenen Achse
17 mittels einem Rollager 20 gelagert
An einem Punkt im mittleren Bereich des Hebels 16 ist, auf einer Achse 21, das eine Ende eines Pleuels 22 angelenkt, dessen anderes Ende mittels einer Achse 23 am Support 4 der beiden Eintragdüsen 5, 6 und der beiden Schußfadenklemmen 7,8 angelenkt ist
An einem Punkt im mittleren Bereich des Hebels 16 ist, auf einer Achse 21, das eine Ende eines Pleuels 22 angelenkt, dessen anderes Ende mittels einer Achse 23 am Support 4 der beiden Eintragdüsen 5, 6 und der beiden Schußfadenklemmen 7,8 angelenkt ist
Zwischen seiner Schwenkachse 17 und der Anlenkachse 21 für das Pleuel 22 trägt der Hebel 16 einen
Antriebszapfen 24, der parallel zu diesen Achsen liegt und der der Betätigung der Vorrichtung für die alternierende
Druckluftspeisung, die in ihrer Gesamtheit mit der Bezugsziffer 25 gekennzeichnet ist, dient
Die von der feststehenden Achse 17 getragene Speisevorrichtung
25 besitzt eine erste Druckluftzuführung 26 (F i g. 1), der zwei abführende Leitungen 27,28 zugeordnet
sind, die jeweils an den beiden Eintragdüsen 5 und 6 münden. Die Vorrichtung besitzt ferner eine zweite
Druckluftzuführung 29, der ersten diametral gegenüberliegend, der zwei weitere abführende Leitungen 30,
32 zugeordnet sind, die jeweils an den beiden Schußfadenklemmen 7 und 8 münden.
Die in allen Einzelheiten in den F i g. 2—6 dargestellte
Speisevorrichtung 25 weist einen im wesentlichen zylindrischen Körper 32, eine bewegliche Scheibe 33 und
eine ortsfeste Scheibe 34 auf, die in dieser Reihenfolge auf der Achse 17 angeordnet sind. Die ortsfeste Scheibe
34 ist von dem Teil des Hebels 16, der die Achse 17
so umgibt durch einen Sprengring 35 und einen Ring 36, der einen Anschlag bildet getrennt
Auf dem freien Ende der Achse 17 sind koaxial zwei Scheiben 37 und 38 angeordnet, von denen die eine am
Umfang flach und die andere am Umfang mit einer Schulter versehen ist, die mittels einer Schraube 39 festgelegt
sind, die sie gegeneinanderdrückt derart, daß sie eine ringförmige Nut bilden, in der unter Zusammendrückung
eine Ringdichtung 40 angeordnet ist Der Körper 32 weist auf seiner vorderen Stirnfläche einen
im wesentlichen zylindrischen Hohlraum 41 auf, in dessem Inneren die beiden Scheiben 37 und 38 und die
Ringdichtung 40 angeordnet sind, welch letztere dabei in Kontakt mit der zylindrischen Umfangswand des
Hohlraumes 41 steht Der mittlere Bereich des Hohlraumes
41 bildet eine tiefer reichende Aufnahme für eine Schraubfeder 42, die auf der Achse 17 angeordnet ist
und zwischen dem Körper 32 und der Scheibe 38 zusammengedrückt ist
Auf der dem Hohlraum 41 gegenüberliegenden Stirnfläche weist der Körper 32 zwei weitere, kleine zylindrische
Hohlräume auf, die einander diametral gegenüberliegen und die jeweils ein Plättchen 43 bzw. 44 aufnehmen.
Die Plättchen sind mittig durchbohrt, wobei die Bohrung ausgangsseitig erweitert ist. Jeder dieser Hohlräume
ist durch eine Ausnehmung 45 bzw. 46 verlängert, in der jeweils eine Feder 47,48 angeordnet ist, die
das entsprechende Plättchen 43, 44 gegen die bewegliche Scheibe 33 drückt, wie aus den F i g. 2 und 4 ersichtlich.
Die Ausnehmung 45 steht dabei mit einer ersten Druckluftzuführungsöffnung in Verbindung, der ein Anschluß
49 zugeordnet ist, der radial orientiert ist und an den die erste Druckluftzuführungsleitung 26 angeschlossen
ist. Die andere Ausnehmung 46 steht in leitender Verbindung mit einer zweiten Druckluftzuführungsöffnung,
die mit einem Anschluß 50 bestückt ist, der ebenfalls radial orientiert ist und an den die zweite
Druckluftzuführungsleitung 29 angeschlossen ist.
Die bewegliche Scheibe 33, die in F i g. 5 im Schnitt gezeigt ist, besitzt zwei radiale, einander diametral gegenüberliegende
Schlitze 51 und 52. Auf einem Durchmesser, der beispielsweise senkrecht zu demjenigen der
Schlitze 51 und 52 liegt, weist die bewegliche Scheibe 33 noch eine kreisförmige öffnung 53 sowie ein Loch 54 suf,
deren Funktionennachfolgend nähererläutert werden.
Die ortsfeste Scheibe 34 besitzt, wie aus F i g. 6 ersichtlich, ein erstes Paar von benachbarten Ausnehmungen
55,56, die auf der der beweglichen Scheibe 33 zugewandten Scheibenfläche jeweils mit radialen Schlitzen
57,58 münden, die jedoch nicht leitend untereinander in Verbindung stehen. Die Ausnehmung 55 bildet einen
ersten Druckiuftauslaß. der mit einem radial orientierten Anschluß 59 bestückt ist, mit dem die abführende
Leitung 27 verbunden ist, die an der Eintragdüse 5 mündet Die Ausnehmung 56 bildet einen zweiten Luftauslaß,
der ebenfalls mit einem radial orientierten Anschluß 60 bestückt ist, mit dem die abführende Leitung 28 verbunden
ist, die an der anderen Eintragdüse 6 mündet. Die beiden Schlitze 57 und 58 und ebenso die Achsen
der beiden Anschlüsse 59 und 60 bilden untereinander einen spitzen Winkel geringer Größe, und war den in
den F i g. 6 und 7 gezeigten Winkel λ.
In einem dem vorstehend geschilderten Bereich diametral gegenüberliegenden Bereich besitzt die ortsfeste
Scheibe 34 ein zweites benachbartes Ausnehmungspaar 61, 62, das ebenfalls auf der beweglichen Scheibe 33
zugewandten Scheibenfläche mit radialen Schlitzen 63 und 64 mündet, die untereinander nicht in leitender Verbindung
stehen. Die Ausnehmung 61 bildet einen dritten Luftauslaß, der mit einem radial orientierten Anschluß
65 bestückt ist, mit dem die abführende Leitung 30 verbunden ist, die an der Schußfadenklemme 7 mündet Die
Ausnehmung 62 bildet einen vierten Luftauslaß, der ebenfalls mit einem radial orientierten Anschluß 66 bestückt
ist, mit dem die abführende Leitung 31 verbunden ist die an der Schußfadenklemme 8 mündet Der zwischen
den beiden Schlitzen 63 und 64 und den Achsen der beiden Anschlüsse 65 und 66 gebildete spitze Winkel
hat die gleiche Größe « wie der Winkel, der zwischen den entsprechenden, zuvor beschriebenen Elementen
besteht
In den jeweils den vorstehend genannter. Aussparungen
55,56,61, und 62 entfernt liegenden Bereichen weist die ortsfeste Scheibe 34 noch ein Loch 67 sowie eine
kreisförmige Öffnung 68 auf, die einander diametral gegenüberliegen. Ein Stift 69 ist in dem Loch 67 der ortsfesten
Scheibe 34 festgesetzt und durchquert frei die bewegliche Scheibe 33 durch deren öffnung 53 hindurch.
Das freie Ende des Stiftes 69 ist in eine Ausnehmung 70 des Körpers 32 eingesteckt. Eine Ringdichtung 71, die
zwischen dem Ende des Stiftes 69 und der Wandung der Ausnehmung 70 angeordnet ist, ermöglicht eine kleine
translatorische Relativbewegung zwischen der ortsfesten Scheibe 34 und dem Körper 32 unter voller Gewährleistung
der Verbindung dieser beiden Teile in Drehrichtung, wie insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich.
Der Antriebszapfen 24, der an dem Hebel 16 befestigt ist, durchquert frei die ortsfeste Scheibe 34 durch deren
öffnung 68 hindurch und sein dem Hebel 16 abgewandt liegendes Ende trägt eine Schraube 72, deren Kopf sich
in dem Loch 54 der beweglichen Scheibe 33 befindet.
Eine zwischen der Schraube 72 und der Wandung des Loches 54 angeordnete Ringdichtung 73 ermöglicht eine
leichte translatorische Relativbewegung zwischen dem Antriebszapfen 24 und der beweglichen Scheibe 33
unter voller Gewährleistung der Verbindung dieser Tei-Ie in Drehrichtung, wie aus F i g. 3 ersichtlich.
Die Gesamtheit aus Körper 32 und ortsfester Scheibe 34, die untereinander mittels dem Stift 69 verbunden
sind, ist normalerweise auf der Achse 17 undrehbar gehalten, und zwar durch den Reibeffekt der Ringdichtung
40. Die Feder 42, die den Körper 32 gegen die bewegliche Scheibe 33 drückt, gewährleistet eine Aufnahme
von Verschleißspiel und eine Kompensation von Dimensionstoleranzen. Die Dichtigkeit zwischen dem
Körper 32 und der beweglichen Scheibe 33 sowie zwisehen der beweglichen Scheibe 33 und der ortsfesten
Scheibe 34 wird ohne Dichtungen dank spiegelglatter Flächen gewährleistet
Im Funktionsverlauf läßt die Kurvenscheibe 15, die kontinuierlich gemäß Pfeil 74 umläuft, den Hebel 16 um
die Achse 17 gemäß Pfeil 75 (Fig. 1) hin- und herschwenken, wobei mit dem Hebel 16 eine nicht dargestellte
Rückstellfeder verbunden ist. Die Hin- und Herschwenkung des Hebels 16 betätigt einerseits mittels
dem Pleuel 22 die Hin- und Herschwenkung des Supportes 4 der Eintragdüsen 5,6 und der Schußfadenklemmen
7, 8 um die Achse 3, die, da sie von dem hin- und herschwenkenden Arm 2 getragen ist, ihrerseits beweglich
ist und andererseits mittels dem Antriebszapfen 24 die alternierende Bewegung der Speisevorrichtung 25.
Im einzelnen ruft der Antriebszapfen 24 die Hin- und Herdrehung der beweglichen Scheibe 33 um die Achse
17 gemäß Pfeil 76 (F i g. 5) zwischen zwei Endwinkelstellungen hervor. In einer ersten Endwinkelstellung setzt
der untere Schlitz 51 der beweglichen Scheibe 33 die öffnung 77 des Plättchens 43 mit dem Schlitz 57 der
ortsfesten Scheibe 34 in Verbindung und er verschließt den benachbarten Schlitz 58 der ortsfesten Scheibe 34,
wie aus F i g. 7 ersichtlich. Auf diese Weise ist die erste Druckluftzuführungsleitung 26 in Verbindung mit der
abführenden Leitung 27 zu der Eintragdüse 5 gesetzt, und zwar über einen Strömungskanal, der aufeinanderfolgend
von dem Anschluß 49, der Ausnehmung 45 des Körpers 32, der zentralen Bohrung des Plättchens 43,
dem Schlitz 51 der beweglichen Scheibe 33, dem Schlitz 57 und der Aussparung 55 der ortsfesten Scheibe 34 und
schließlich von dem Anschluß 59 gebildet wird.
In der anderen Endwinkelstellung der beweglichen Scheibe 33, deren Verschwenkamplitude dem Winkel λ
entspricht verbleibt der untere Schlitz 51 dieser Scheibe
zwar gegenüberliegend der öffnung 77, kommt aber jetzt mit dem Schlitz 58 der ortsfesten Scheibe 34 zur
Deckung, während der benachbarte Schlitz 57 geschlossen ist Die Druckluftzuführungsleitung 26 ist nunmehr
f.
9
:' mit der abführenden Leitung 28 zu der anderen Eintrag-
; j düse 6 verbunden.
;; 1 Gleichzeitig setzt der obere Schlitz 52 der bewegli-
ii chen Scheibe 33 die öffnung des anderen Plättchens 44
i'i alternierend in leitende Verbindung mit dem Schlitz 63
ν und dem benachbarten Schlitz 64 der ortsfesten Scheibe
; 34, wodurch die zweite Druckluftzuführungsleitung 29
; alternierend die abführende Leitung 30 zu der Schußfadenklemme
7 und die abführende Leitung 31 zu der . anderen Schußfadenklemme 8 speist. to
\f Die öffnung 53 der beweglichen Scheibe 33 ist dabei
;■: ausreichend groß gewählt, um das entsprechende Hin-
■ ■ und Herschwenken dieser Scheibe zu ermöglichen, wobei
der Stift 69 feststeht. In gleicher Weise ist die öffi.s nung 68 der ortsfesten Scheibe 34 ausreichend groß
ψ genug, um die Hin- und Herbewegung des Antriebszap-
;£ fens 4 zu ermöglichen. Vorzugsweise entspricht, wie es
in F i g. 6 gezeigt ist, der Durchmesser der öffnung 68
exakt der Verlagerungsamplitude des Zapfens 24, wodurch sich bei der ersten Ingangsetzung der Webmaschine
eine automatische Winkelpositionierung des ortsfesten Teiles der Vorrichtung ergibt, der sich aus der
ortsfesten Scheibe 34 und dem Körper 32 zusammensetzt, der, erforderlichenfalls, auf der Ringdichtung 40
gleitet. Auf diese Weise erhält man nach einem ersten Hin und Her des Antriebszapfens 24 zuverlässig die
korrekte Winkellage des Körpers 32 und der ortsfesten Scheibe 34, die es dem ersten Schlitz 51 der beweglichen
Scheibe 33 ermöglicht, alternierend mit den beiden ersten Schlitzen 57 und 58 der ortsfesten Scheibe 34 in
Deckung zu treten und die es dem zweiten Schlitz 52 der beweglichen Scheibe 33 ermöglicht, alternierend mit
den beiden anderen Schlitzen 63 und 64 der ortsfesten Scheibe 34 in Deckung zu treten.
Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung für die alternierende Druckluftspeisung. Sie umfaßt vielmehr alle möglichen Ausführungs-
und Anwendungsvarianten nach dem dargelegten Prinzip. So ist es im Rahmen des Erfindungsgedankens
insbesondere möglich,
— die Zahl der Ausgangswege der Vorrichtung, die Zahl der radialen Schlitze entsprechend der Schlitze
57, 58, 63, 64 und der entsprechenden Ausnehmungen zu vergrößern, wobei die Ausnehmungen
auch größer gehalten werden können, um ein Mischen von mehr als zwei Schußfäden zu ermöglichen;
— die Einlasse und/oder Auslässe mit und ohne An-Schlüsse
auszubilden, und zwar auch in Richtungen nicht nur radial, Sündern auch parallel ZU der Achse
17 der Vorrichtung;
— Detailgestaltungen zu ändern, wie die der öffnungen
53 und 58 der beiden Scheiben 33 und 34, die nicht kreisrund sein müssen;
— die Betätigung der Verschwenkung der beweglichen Scheibe 33 zu modifizieren, wobei der Hebel
16 nicht durch eine Kurvenscheibe betätigt sein muß, sondern auch durch einen Kolben mit ein oder
mehreren Stellungen entsprechend der Anzahl der zu mischenden Schußfäden betätigt werden kann,
wobei auch andere Antriebsmittel mechanischer oder auch nicht mechanischer Art vorgesehen sein
können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
- Patentansprüche:Vorrichtung für die alternierende Druckluftspeisung eines Schußfadenmischers an einer schützenlosen Webmaschine mit pneumatischem Schußfadeneintrag, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung sich aus einem ortsfesten Körper (32) mit zwei, jeweils mit zwei Druckluftzuführungsleitungen (26,29) verbundenen Ausnehmungen (45,46), einem anderen ortsfesten Element (34) mit mindestens zwei benachbarten Ausnehmungen (55,56), die mit abführenden Leitungen (27,28) verbunden sind, die an mindestens zwei Eintragdüsen (5,6) münden, und mit mindestens zwei weiteren benachbarten Ausnehmungen (61,62), die mit abführenden Leitungen (30,31) verbunden sind, die an mindestens zwei pneumatisch betätigten, den Düsen zugeordneten Schußfadenklemmen (7, 8) münden, sowie schließlich einer hin- und herdrehbaren Scheibe (33) zusammensetzt, die zwischen dem ortsfesten Körper (32) und dem anderen ortsfesten Element (34) liegt und welche bewegliche Scheibe (33) zwei Schlitze (51 und 52) aufweist und im Takt der Webmaschine durch Betätigungsmittel (15, 16, 24) derart betätigbar ist, daß sie in ihrer einen Winkellage die beiden Druckluftzuführungsleitungen (26, 29) mit den abführenden Leitungen (27, 30), die an einer ersten Eintragsdüse (5) und einer ersten Schußfadenklemme (7) münden, in leitende Verbindung setzt und in einer zweiten Winkellage sie die beiden Druckluftzuführungsleitungen (26, 29) mit den abführenden Leitungen (28, 31) in Verbindung setzt, die an einer anderen Eintragdüse (6) und einer anderen Schußfadenklemme (8) münden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihr ortsfester Körper (32) und ihr anderes ortsfestes Element (34) auf ein und derselben Achse (17) angeordnet sind, die an dem Webmaschinengestell (19) befestigt ist und auf der die hin- und herdrehende Scheibe (33) dreht, wobei deren Betätigungsmittel einen Hebel (16) beinhalten, der hin- und herschwenkbar auf dieser Achse (17) gelagert ist und der mindestens einen Antriebszapfen (24) trägt, der das ortsfeste Element (34) durch eine öffnung (68) hindurch durchquert und der mit seinem freien Ende (72) mit der hin- und herdrehenden Scheibe (3) verbunden ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hin- und herschwenkbare Hebel (16), der den Antriebszapfen (24) für die hin- und herbewegliche Scheibe (33) trägt, von einer Kurvenscheibe (15) betätigt ist und über ein Pleuel (22) mit dem Support (4) der Eintragdüsen (5, 6) und der zugeordneten Schußfadenklemmen (7,8) verbunden ist, derart, daß er auch die Hin- und Herbewegung dieses Supportes (4) betätigt.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sein ortsfester Körper (32) auf der genannten Achse (17) unter Zwischenschaltung eines Reibmittels (40) angeordnet ist, das eine anfängliche Winkellageneinstellung dieses Körpers (32) ermöglicht, wobei das andere ortsfeste Element (34) mit seiner Winkellage an diejenige des Körpers (32) mittels einem Verbindungsglied (69) gekoppelt ist, das eine öffnung (53) der hin- und herdrehenden Scheibe (33) durchquert.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Reibmittel durch
Ringdichtung (40) gebildet ist, die in der Umfangsnut mindestens einer auf der Achse (17) befestigten Scheibe (37, 38) angeordnet ist, wobei diese Ringdichtung (40) in Kontakt mit der zylindrischen Wandung eines in dem Körper (32) vorgesehenen Hohlraumes (41) steht - 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Bereich des Hohlraumes (41) eine Aufnahme für ein Federelement (42) bildet, das auf der Achse (17) angeordnet ist und das den ortsfesten Körper (32) gegen die bewegliche Scheibe (33) drückt, wobei die Verbindung in Drehrichtung zwischen dem Körper (32) und dem anderen ortsfesten Element (34) durch Mittel (71) gebildet ist, die eine leichte translatorische Relativbewegung zwischen ihnen ermöglichen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung in Drehrichtung zwischen dem freien Ende (72) des von dem Betätigungshebel (16) getragenen Antriebzapfens (24) und der hin- und herdrehenden Scheibe (33) durch Mittel (73) gebildet ist, die eine leichte translatorische Relativbewegung zwischen diesen Teilen ermöglichen.
- 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2—7, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser einer der genannten öffnungen (53, 68) der hin- und herdrehenden Scheibe (33) oder des ortsfesten Elementes (34) exakt der Verlagerungsamplitude der Teile wie beispielsweise des verbindenden Stiftes (69) oder des Antriebszapfens (64), die sie durchqueren, entspricht, derart, daß sich bei der ersten Ingangsetzung der Webmaschine automatisch die Winkelpositionierung der ortsfesten Teile (32 und 34) der Vorrichtung (25) ergibt
- 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 —8, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder der Ausnehmungen (45, 46) des ortsfesten Körpers (32) ein Plättchen (43, 44) angeordnet ist, das mittig durchbohrt ist und durch eine Feder (47, 48) gegen die hin- und herdrehende Scheibe (33) gedruckt ist, wobei die Bohrungen in dem Plättchen einen erweiterten Auslaßbereich (77) haben, der in dauernder leitender Verbindung mit einem der beiden Schlitze (51, 52) der hin- und herdrehenden Scheibe (33) steht.
- 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1—9, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere ortsfeste Element (34) als Scheibe ausgebildet ist, die ein erstes Paar benachbarter Ausnehmungen (55,56) aufweist, die auf der der hin- und herdrehenden Scheibe (33) zugewandten Scheibenfläche jeweils mit radialen Schlitzen (57,58) münden, denen gegenüber sich alternierend der erste Schlitz (51) der hin- und herdrehenden Scheibe (33) plaziert und die ferner in einem weiteren Bereich ein zweites Paar von Ausnehmungen (61,62) aufweist, die auf der der hin- und herdrehenden Scheibe (33) zugewandten Scheibenfläche jeweils mit radialen Schlitzen (63,64) münden, die untereinander den gleichen Winkel (a) bilden wie die vorstehend genannten Schlitze (57, 58) dieser Scheibe und denen gegenüber sich alternierend der zweite Schlitz (52) der hin- und herdrehenden Scheibe (33) plaziert.
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