[go: up one dir, main page]

DE323919C - Zweiraedrige Zugmaschine - Google Patents

Zweiraedrige Zugmaschine

Info

Publication number
DE323919C
DE323919C DE1916323919D DE323919DD DE323919C DE 323919 C DE323919 C DE 323919C DE 1916323919 D DE1916323919 D DE 1916323919D DE 323919D D DE323919D D DE 323919DD DE 323919 C DE323919 C DE 323919C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
chassis
frame
wheel
wheel tractor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1916323919D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE323919C publication Critical patent/DE323919C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/06Tractors adapted for multi-purpose use
    • B62D49/065Coupling of multi-purpose tractors with equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Zweirädrige Zugmaschine. Die vorliegende Bauart eines zweirädrigen Motorfahrgestelles für landwirtschaftliche Maschinen ist aus dem Bestreben entstanden, mit möglichst einfachen und billigen Mitteln ein Pferdegespann sowohl zum Ziehen eines gewöhnlichen Pfluges mit Lenkrad als eines landwirtschaftlichen Feldwagens zu ersetzen. Die für vierrädrige Fahrgestelle bekannten Anordnungen sind für.diesen Zweck nicht ohne weiteres brauchbar, weil das zweirädrige Fahrgestell sowohl bei einer Verbindung mit dem Pfluge als auch bei einer Verbindung mit dem Feldwagen eine in senkrechter Richtung starre Verbindung aufweisen muß, damit das Fahrgestell nicht kippt. Es ist zwar bekannt, einen zweirädrigen Karren mit einem Pfluge in senkrechter Richtung starr zu verbinden, wobei dann aber eine wagerechte Beweglichkeit zugelassen ist, um dadurch den Pflug zu lenken. Das ergibt aber eine vei7wickelte Anordnung, weil zur Vermeidung starker Beanspruchungen zwei übereinanderliegende Drehzapfen, die außerdem noch in der Höhe verstellbar sein müssen, verwendet werden müßten ; außerdem war diese Bauart für die Verbindung mit einem Feldwagen nicht ohne weiteres geeignet. Deshalb wird gemäß der Erfindung der Pflug mit dem Fahrgestell in senkrechter wie wagerechter Richtung starr verbunden, indem rlie beiden Längsseiten des Fahrzeugrahmens an den Hinterenden mit Bolzenlöchem versehen sind, zur Aufnahme von Verbindungsbolzen mit dem vorderen Ende des Pflugrahmens, der in bekannter Weise mit einem Lenkrade versehen ist. Dieses Lenkrad - kann vom Führersitz durch geeignete lösbare Hebelübertragung bedient werden. Um nun an dem zweirädrigen Fahrgestell außerdem .einen landwirtschaftlichen Feldwagen anhängen zu können, sind zwischen den zum Anschluß des Pfluges ausgebildeten Enden des Fahrgestelles Doppelschienen angebracht, zwischen denen in an sich bekannter Weise eine Zugschiene geführt werden kann, die um einen ebenfalls zwischen dem Fahrgestellträger gelagerten, wagerecht verstellbaren Bolzen geschwenkt werden kann.
  • Die Lenkung des Wagens kann hierbei ebenfalls vom Führersitze aus erfolgen, indem durch eine leicht auswechselbare Hebelverbindung einesteils der Wagen geschwenkt, andererseits der Angriffspunkt der Zugstange verstellt wird.
  • Auf diese Weise können durch Verbindung an sich.bekannter Einzelteile mit einem zweirädrigen Fahrgestell alle Aufgaben gelöst werden, die sonst durch Pferdegespann erfüllt werden, und zwar ohne die Notwendigkeit eines Ausgleichgetriebes zwischen den Treibrädern und ohne Zuhilfenahme eines weiteren Stützrades bei der einen oder anderen Verbindung.
  • Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar ist in Fig. z und 2 das_Fahrgestell des Motorpfluges allein, in Fig. 3 und q. das Fahrgestell in Verbindung mit dem Pfluggestell, in Fig. 5 und 6 das Fahrgestell in Verbindung mit einer Säemaschine veranschaulicht.
  • Das Fahrgestell besteht aus den Längsträgern a, a (in der Zeichnung zur Erhöhung der Festigkeit und Leichtigkeit als Sprengwerk dargestellt), auf denen mittels Federn k die Triebräder b, b gelagert sind, und ferner -den Motor c, dem Triebwerk und clem Führersitz e mit Lenkvorrichtung. Das Triebwerk wird durch ein Riemscheibenvorgelege gebildet, indem die Vorgelegewelle f vom Motor c durch den Riementrieb g1, g2, g3 angetrieben, durch i zwei Fest- urd Los--cheiben hl, h2, h3, h4, durch offene und gekreuzte Riemen h5, h6 mit den Festscheiben h7, he die Radachse i antreibt. Der Führersitz im hinteren Teile des Rahmens ist. vorteilhaft so angebracht, daß das Gewicht des Führers ein Kippen des Gestelles nach hinten bewirkt, während es sonst ein leichtes Übergewicht nach vorn hat. Mit dem Führersitz ist die Hauptlenkvorrichtung verbunden, die durch das Handrad l angetrieben, ein Sehiefstellen der Räder des angehängten Pfluges oder Fahrzeuges bewirkt; außerdem ist eine Nebenlenkvorrichtung 14, in der Zeichnung als Kurbel dargestellt, vorgesehen, um bei angehängten Maschinen, z. B. Säemaschinen, halbrechts oder links zu fahren, worauf im einzelnen noch eingegangen wird.
  • Soll das Fahrzeug als Pflug benutzt werden, so wird gemäß Fig. 3 und q. an den hinteren Teil des Rahmens der Pflugrahmen m angehängt, indem er reit den Hauptträgern a, a des Fahrgestells, z. B. mittels Schrauben n', n1, n2, n2, starr verbunden wird. Vorteilhaft wird der hintere Teil des Pflugrahmens als Lochbügel ml ausgebildet, durch den die Schrauben n2, n2 gesteckt werden, um eine bestimmte günstigste Lage des Pflugrahmens zum Fahrgestell zu erzwingen, insbesondere um ein gleich tiefes Eingreifen der Pflugschare zu sichern. Der Pflugrahmen kann in bekannter Weise einen besonderen Pflugscharrahmen o enthalten, der die Pflugschare trägt und durch Hebel gehoben und gesenkt werden kann. Der Pflugrahmen stützt sich an seinem hinteren Ende auf das Lenkrad q, das an einem Hebel schwenkbar mittels des Gestänges u vom Handrad l aus verstellt werden kann. An Stelle der getrennten Bolzen n1, n1 kann auch eine durchgehende Welle, die am Pflugrahmen befestigt , ist, und sich im Lager am Ende der Träger a einlegt verwendet werden. In gleicher Weise kann statt der Bolzen n2, n2 eine durchgehende Welle, die die Träger a und die Lochbogen ml des Rahmens m verbindet, angewandt sein. Wichtig ist in jedem Falle, daß die Verbindung ; der Rahmen a und m an zwei hintereinanderliegenden Stellen erfolgt, sofern es sich um einen einfachen Pflugrahmen mit Lenkrad, nicht um einen auf mehreren Rädern gelagerten Pflug handelt, da sonst das Fahrgestell a um die Triebachse kippen könnte und der Pflugrahmen in keiner bestimmten Lage zum Erdboden festgestellt sein würde.
  • Soll das Fahrzeug als Antrieb für eine Säeinaschine benutzt werden, so wird gemäß Fig. g und 6 die Deichsel s der Säemaschine zur Sicherung der ebenen Lage des zweirädrigen Gestelles einesteils zwischen Querträgern w, w des Fahrgestells a wagerecht gleitbar gelagert, anderseits an einem Querstück t im Bolzen s1 drehbar befestigt. Durch die Stange i41, den Hebel u2, die Stange u3 und den Hebel u4 wird "die Deichsel mit der Lenkvorrichtung l (nach Abkupplung der zur Pfluglenkung dienenden Stange u (Fig. 3 und q.) verbunden. Beim Verstellen des Handrades L wird du,-ch den Hebel u1 die Deichsel um den Punkt s1 gedreht und dadurch die Säemaschine gelenkt. Um eine solche Verstellung der Deicrsel gegen das Fahrgestell zuzulassen und doch ein Kippen der angehängten Maschinen zu verhindern, ist die Deichsel zwischen den beiden Winkeleisen w, w, die nahezu am Ende des Fahrgestelles an den Längsträgern befestigt sind, mit geringem Spiel in wagerechter Richtung verschiebbar angeordnet.
  • Eine besondere Vorrichtung ist im dargestellten Beispiel noch hinzugefügt worden, um n Halblinks- und Halbrechtsfahren« zu ermöglichen, was voraussetzt, daß der Angriffspunkt der gezogenen Maschine an der Zugmaschine, also im vorliegenden Falle der Gelenkpunkt s1, verlegt wird. Zu diesem Zweck ist die Schiene t, a:zf der sich das Gelenk s1 zur Befestigung der Deichsel s befindet, in zwei Führungen v, v verschiebbar; sie ist als Zahnstange ausgebildet und kann durch den Zahnbogen t1 die Kegelräder 12, t2, die Welle t3 und die Handkurbel t4 vom Führersitz aus verstellt werden. Durch Drehen des Handrades l und der Kurbel t4 kann also die angehängte Maschine in jede gewünschte Lage zur Zugmaschine gebracht und dadurch gelenkt werden. Es ist selbstverständlich, daß die Steuervorrichtung sowohl was den Angriffspunkt des Steuergestänges, als auch die Art der Bewegung anlangt, nur Beispiele darstellen. Statt des Handrades und der Kurbel können auch Hebel mit Feststellvorrichtungen gesetzt werden. Und statt mittels des Gestänges u1 an der Deichsel anzugreifen, kann man auch mit einer ähnlichen Stangenübertragung wie u in Fig. 2 und 3 an sihem weiter entfernten, beliebigen Punkt der angehängten Maschine angreifen. Wesentlich ist nur, daß die Steuervorrichtungen für den Pflug und für die Säemaschinen so eingerichtet Sind; daß man die eine leicht entfernen und lie andere an deren Stelle leicht anbringen kann, so- daß der Übergang vom Pflügen zum Säen oder Grubbern, wenn an Stelle des Pfluges ;in Grubber angehängt wird, leicht und ein-'ach vor sich geht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Zweirädrige Zugmaschine zur wahlweisen Benutzung zum Pflügen und zum Ziehen von Wagen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Leiden Längsseiten (a) des Fahrzeugrahmens an den Hinterenden mit Bolzenlöchern zur Aufnahme der Verbindungsbolzen (n1, n2) zur starren Befestigung des in bekannter Weise mit einem hinteren Lenkrade (q) versehenen Pflugrahmens und außerdem mit wagerechten Querschienen (w) versehen sind, zwischen denen in bekannter Weise die um einen Bolzen (s1) schwenkbare Zugschiene eines Hinterwagens geführt wird.
DE1916323919D 1916-12-12 1916-12-12 Zweiraedrige Zugmaschine Expired DE323919C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE323919T 1916-12-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE323919C true DE323919C (de) 1920-08-10

Family

ID=6176372

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1916323919D Expired DE323919C (de) 1916-12-12 1916-12-12 Zweiraedrige Zugmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE323919C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3107228A1 (de) Kraftfahrzeug, insbesondere ackerschlepper
DE3000696C2 (de) Landwirtschaftliches Kraftfahrzeug
DE323919C (de) Zweiraedrige Zugmaschine
DE423901C (de) Aus einer zweiraedrigen Motorkarre mit angehaengtem Bodenbearbeitungsgeraet bestehender Motorpflug
DE872874C (de) Einachsschlepper, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke
DE973225C (de) Lenkeinrichtung fuer einen insbesondere mit einem Anhaenger kuppelbaren Einachsschlepper
AT163777B (de) Einachsschlepper
DE335571C (de) Aus einer Zugmaschine mit lose angehaengtem, an seinem Hinterende auf einem Stuetzrade ruhendem Bodenbearbeitungsgeraet bestehender Motorpflug
DE823243C (de) Einachsschlepper mit Stuetzrad
DE341619C (de) Als zweiraedriger Motorkarren ausgebildete Zugmaschine fuer Ackerbauzwecke
DE884881C (de) Mit einem mittleren, zugleich angetriebenen und lenkbaren Vorderrad ausgebildeter Dreirad-Schlepper, besonders fuer die Landwirtschaft
DE583808C (de) Kleinzugmaschine, insbesondere zur Verwendung in Weinbergen, Gemuese- und Forstkulturen o. dgl.
DE417350C (de) Steuerung fuer landwirtschaftliche Maschinen
DE67370C (de) Steuervorrichtung für Drillmaschinen und andere landwirtschaftliche Masphinen
DE832995C (de) Ausbau eines fahrbaren, einachsigen, handgefuehrten Geraetes als Schlepper
DE973430C (de) Lenkvorrichtung fuer landwirtschaftlich genutzte Motorfahrzeuge
DE282967C (de)
DE416975C (de) Fahrgestell fuer landwirtschaftliche Zwecke zur Verwendung in Verbindung mit einem Schlepper
DE1170437B (de) Kehrwalzen-Anbaugeraet fuer Motorfahrzeuge mit kurzem Radstand, insbesondere fuer Einachsschlepper
DE341622C (de) In eine Zugmaschine umwandelbarer, zweiraedriger Motorpflug mit Sterzenfuehrung
DE343853C (de) Motorisch angetriebener Kehrpflug
DE664195C (de) Anordnung zum loesbaren Befestigen von Bodenbearbeitungsgeraeten an Ackerschleppern
DE942546C (de) Mit Motorantrieb versehener Vorderwagen, der auswechselbar an landwirtschaeftliche Maschinen, insbesondere solche mit grosser Arbeitsbreite und Spurweite ueber 2m anschliessbar ist
DE932389C (de) Fahrzeug, insbesondere fahrbare Landmaschine
DE865221C (de) Arbeitshilfsvorrichtung fuer Ackerzuggeraete