DE3239089A1 - Spinnvorrichtung zum spinnen eines faserbuendel-garns - Google Patents
Spinnvorrichtung zum spinnen eines faserbuendel-garnsInfo
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Description
32390 8b)
HOEGER, STELLF ^
paten tift.iyjjiii a L.Jr. £..·
UHl ANDSTRASSE ld c · D 7000 STUTTGAR
A 4 5 366 b Anmelder: KABUSHIKI KAISHA TOYODA k - 176 - - JID0SH0KKI SEISAKUSHO
21. Oktober 1982 1, Toyoda-cho 2-chome
Kariya-shi
Aichi-ken / Japan
Spinnvorrichtung zum Spinnen eines Faserbündel-Garns
Die Erfindung betrifft eine Spinnvorrichtung zum Spinnen eines Faserbündel-Garns mit einer Auflöseranordnirng
zurr, Vereinzeln der Fasern einer der Au-f löser anordnung
zugeführten Lunte, mit einer Fasersammeivorrichtung zum Sammeln der vereinzelten Fasern an einer zugehörigen
Fasersammeifläche und mit einer Wirbeldüse zum Erzeugen
eines auf einen kontinuierlich von der Fasersammelflache
abgezogenen Paserstrang einwirkenden Luftwirbels und zum Bilden eines Faserbündel-Garns aus dem Faserstrang.
Spinnverfahren, bei denen einem nicht gedrehten Faserbündel,
welcnes mittels eines sogenannten Walzenstreckwerks verstreckt wurde, mittels eines in einer Luftdüse
erzeugten Wirbels kontinuierlich ein Falschdraht erteilt wird, so daß die Fasern aus den Randbereichen
des Faserbündels um den Kernbereich desselben miteinander verschlungen werden, um so ein sogenanntes Faserbündelgarn
zu erhalten, sind in der letzten Zeit bekannt geworden. Das Walzenstreckwerk..'umfasst dabei
hintereinander angeordnete Paare von Ober- und Unterwalzen, über welche teilweise Riemen laufen können.
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ο » · βο
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Im allgemeinen bestehen die Riemen und die Oberwalzen aus Gummi oder dergleichen und werden aufgrund der
hohen Spinngeschwindigkeiten von mehr als 150 m/min,
verschlissen und beschädigt. Dieses Problem wird noch dadurch verschärft, daß dem Faserbündel eine Drehung
erteilt wird, da das gedrehte Faserbündel an den Kontaktflächen der Oberwalzen bzw. der Riemchen schabt.
Wenn die Walzen oder die Riemen beschädigt sind, besteht aber die Gefahr, daß sich die Fasern um Teile
des Streckwerks herumwickeln, wodurch der normale Streckvorgang beeinträchtigt wird.
Zur Vermeidung der vorstehend angesprochenen Probleme wird in der JP-OS 52-37 837 eine Spinnvorrichtung vorgeschlagen,
bei der eine Wirbeldüse mit einer Offen-End-Spinneinheit
mit einem Rotor kombiniert ist. Bei dieser bekannten Spinnvorrichtung wird eine als Ausgangsmaterial
zugeführte Lunte vollständig aufgelöst and den; Inneren eines Rotors ...aber einen Auswerfer
zugeführt. Die Fasern werden dann aus dem Rotor als Faserbündel bzw. Faserstrang abgezogen und einer Luft-Wirbeldüse
zugeführt, in der das Fe,sermaterial der
Wirkung eines Wirbels ausgesetzt wird, wobei die an der Oberfläche liegenden Fasern uir. einen Kernteil
herumgeschlungen werden. Das mit dieser bekannten Spinnvorrichtung erhaltene Garn stellt jedoch im wesentlichen
eine Variante eines nach einem üblichen Offen-End-Spinnverfahren erhaltener Garns dar und ist
vor. einem sogenannten Faserbündel-Garn grundlegend verschieden, da der der Wirbeldüse zugeführte
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Faserstrang wegen der Drehung des Rotors ein vollständig gedrehtes Garn ist, und da die Garnspannung im Bereich
der Wirbeldüse unmittelbar der Garnspannung am Rotor entspricht und damit etwas zu hoch ist, um einen
guten "Bündelungseffekt" zu erzielen.
Ausgehend vom Stande der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Spinnvorrichtung zum Spinnen eines Faserbündel-Garns anzugeben, bei der keine schnell
verschleißenden Teile, wie z.B. die Riemchen eines Streckwerks, zum Verstrecken des Fasermaterials vorgesehen
sind. Dabei wird gleichzeitig angestrebt, daß ein Faserbündelgarn gesponnen werden kann, welches
einen Kern reit einer echten Drehung besitzt. Weiterhin wird angestrebt, ein sehr gleichmäßiges Faserbündel-Garn
zu spinnen, welches dünner ist als die bisher herstellbaren Faserbündel-Garne.
Diese Aufgabe wird bei einer Spinnvorrichtung der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, daß in Laufrichtung des Fasermaterials vor
und hinter der Wirbeldüse jeweils ein Abzugswalzenpaa.r
angeordnet ist und daß die beiden Abzucswalzenpaärt
derart antreibber sind, daIi der von der Fasersammeif
lacht, abgezogene Faserstrang der Wirbeldüse
mit Überschußspeisung zuführbar ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
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noch näher erläutert und/oder sind Gegenstand vor. Unteransprüchen.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht
einer ersten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Spinnvorrichtung,
teilweise im Schnitt;
Fig. 2 bis 4 der Darstellung gemäß Fig. 1 entsprechende
Darstellungen dreier weiterer Ausführungsbeispiele von Spinnvorrichtungen gemäß der Erfindung.
Im einzelnen zeigt Fig. 1 schematisch einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Spinnvorrichtung, welche
eine Auflöseranordnung 1, eine Fasersammeivorrichtung 2, eine "Spinn"-Vorrichtung 3 und eine Spulvorrichtung 4
umfasst.
Die Auflöseranordnung 1 besteht aus; zwei Speisewalzen
15, einer Kämm- bzw. Auflöserwalze 17 und einem Fasertransportkanal
19, die sämtlich in einem Grundkörper 11
vorgesehen sind. Die Speisewalzen ''5 dienen dazu, der Auflöserwalze 17 eine Lunte E zuzuführen. Die Auflöserwalze
17 ist in einer Aussparung irr. mittleren Teil des Grundkörpers 11 angeordnet und an ihrer Mantelfläche
mit einem Sägezahndraht zum öffnen der von den Speisewalzen 15 zugeführten Lunte S versehen, über den FasertransDortkanai
19 werden die vereinzelten Fasern von
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der Auflöserwalze 17 der Fasersammeivorrichtung 2 zugeführt-.
Der Fasersammeikanal 19 besitzt also eine Einlaßöffnung, die der Auflöserwalze 17 zugewandt ist und
verläuft tangential zum Umfang der Auflöserwalze. 17 in
Richtung aui die Fasersammeivorrichtung 2.
Die Fasersammelvorrichtung 2 besitzt ein Einlaßelement
33, einen Rotor 27 und ein den Rotor 27 umschließendes Gehäuse 21. Das Gehäuse 21 ist im wesentlichen luftdicht
ausgebildet und besitzt im Boden und im Deckel Öffnungen 21a bzw. 21b. Das Gehäuse 21 ist ferner mit
einem Anschlußstutzen 21c versehen, an dem eine Verbindung zu einer Unterdruckguelle (nicht dargestellt)
herstellbar ist. Der Rotor 27 ist mittels Lagern 23 und 25, die in den Öffnungen 21a bzw. 21b liegen, drehbar
in dem Gehäuse 21 gelagert. Der Rotor 27 ist ein Hohlkörper mit einer sich verjüngenden Auslaßöffnung
27b in seinem in Fig. 1 oberen Teil. In der Nachbarschaft
der Auslaßöffnung 27b sind in der Wand des Rotors 27 mehrere Ventilationsöffnungen 27a vorgesehen,
über die der Innenraum des Rotors 27 und der Innenraum
des Gehäuses 21 miteinander in Verbindung stehen. Da sich der Rotor 27 mit hoher Geschwindigkeit dreht,
fließt ein Ventilationsstrom vom Inneren des Rotors 27 durch die Öffnungen 27a in das Innere des Gehäuses
21. Dieser Ventilationsstrom fließt über den Anschlußstutzen 21c zu der Unterdruckquelle. Das untere Ende
des Rotors 2 7 ragt aus dem Gehäuse 21 heraus und bildet einen Anrriebswirtel, welcher durch einen
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tangential vorbeilaufenden Treibriemen 29 angetrieben
wird.
An seinem unteren Ende besitzt der Rotor 27 eine Einlaßöffnung 27c, die der Auslaßöffnung 27b gegenüberliegt
und in die das Einlaßelement 33 eingesetzt ist« Das Einlaßelement 33 besitzt ein zylindrisches Mittelstück,
an welches sich eine konische Nase anschließt. Das Einlaßelement 33 ist in der Rotoröffnung 27c mittels
eines Lagers 31 drehbar gelagert und ist um dieselbe Drehachse drehbar wie der Rotor 27.
Das. Einlaßelement -33 besitzt eine konische Einlaßöffnung
33a, die an seiner unteren, der Auflöseranordnung 1 zugewandten Stirnseite derart angeordnet ist,
daß sie dem Auslaß des Faserkanals 19 gegenüberliegt.
Ausgehend vom inneren Ende der konischen Einlaßöffnung
33a erstreckt sich ein Faserkanal 3 3b bis zur Mantelfläche der konischen Nase. Der Faserkanal 33b verläuft
dabei schräg z-ur Drehachse des Einlaßelementes
33. Das Einlaßelement 33 wird mittels eines Riemens 35 angetrieben, der tangential an e,inem als Wirtel
ausgebildeten Fußteil des Einlaßele:mentes 33 entlanglauft. Die Laufrichtung des Riemens 35 ist derjenigen des Riemens 2S entgegengesetzt, so daß sich das Einlaßelement 33 mit zur Drehrichtung des Rotors 27 entgegengesetztem Drehsinn dreht. Das Lager 31 für das
Einlaßelement 33 kann statt am Rotor 27 auch an einem stationären Bauteil, beispielsweise am Gehäuse 21,
33. Das Einlaßelement 33 wird mittels eines Riemens 35 angetrieben, der tangential an e,inem als Wirtel
ausgebildeten Fußteil des Einlaßele:mentes 33 entlanglauft. Die Laufrichtung des Riemens 35 ist derjenigen des Riemens 2S entgegengesetzt, so daß sich das Einlaßelement 33 mit zur Drehrichtung des Rotors 27 entgegengesetztem Drehsinn dreht. Das Lager 31 für das
Einlaßelement 33 kann statt am Rotor 27 auch an einem stationären Bauteil, beispielsweise am Gehäuse 21,
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befestigt sein. Weiterhin kann das Einlaßelement 33
auch rein zylindrisch ausgebildet sein.
Stromabwärts von der Auslaßöffnung 2 7b des Rotors 27
befinden sich zwei Paare von Abzugswalzen 41 und 43. Die Walzen des ersten Paares 41 drehen sich mit einer
höheren Umfangsgeschwindigkeit als die Walzen des zweiten Paares 43, derart, daß sich für das hintere
Walzenpaar 43 eine Überschußspeisung von etwa 10% ergibt.
Unmittelbar hinter dem ersten Walzenpaar 41 ist eine
konventionelle. Luft-Wirbeldüse 45 als Spinnelement bzw. zum Erteilen von Drehungen vorgesehen. Die Wirbeldüse
4 5 besitzt einen Garnkanal 4 5a und mehrere, den Garnkanal 45a umgebende Düsen 45b. Die Düsen 45b stehen
mit einer Hochdruck-Luftquelle (nicht dargestellt) über eine Leitung 45c in Verbindung. Wenn den Düsen
4 5b Druckluft zugeführt wird, dann bildet sich ein Wirtel um die Achse des Garnkanals 4 5a, so daß in dem
durch den Garnkanal 4 5a hindurchlaufenden Garn bzw.
Faserverband ein Falschdraht erzeugt wird..
Die Spulvorrichtung 4 liegt stromabwärts von dem zweiten
Walzenpaar 43 und umfasst eine Antriebswalze 49, welche-einen Kops P auf einer Spinnhülse 41 antreibt
sowie ein Changierelement 41, welches das Garn T derart führt, daß ein Kops P in Form eines Kreuzwickels
gebildet wird.
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Die vorstehend 'beschriebene, erfindungsgemäße Spinnvorrichtung
arbeitet wie folgt:
Die von den Speisewalzen 15 zugeführte Lunte S wird durch die Auflöserwalze 17 geöffnet und in einzelne
Fasern aufgelöst, die anschließend der Einlaßöffnung
33a des Einlaßelementes 3 3 über der; Paserkanal 19 zugeführt
werden. Die Fasern werden aus dem Faserkanal 33b aufgrund der Zentrifugalkraft in das Innere des
Rotors 27 abgeworfen, wenn sich das Einlaßelement dreht. Die Fasern legen sich dann £>n die Innenwand
des Rotors 27, die als Fasersammeln lache dient, and
zwar unter der Wirkung des Ventilationsstroms, der durch die Öffnungen 27a fließt, sowie unter der Wirkung
der Zentrifugalkraft, so daß eine Faserschicht gebildet wird. Diese Faserschicht wird von dem ersten
Walzenpaar 41 kontinuierlich von der Innenwand des Rotors 27 abgezogen und durch die Auslaßöffnung 27b
des Rotors 27 abgeführt. Beim Abziehen erhält der Faserverband aufgrund der Drehung des Rotors 2 7
eine Drehung, wobei sich ein Zwischen- oder Vorgarn A bildet.
Db sich das Einlaßelement 3 3 und dtr Rotor 27 bei diesen
Vorgängen gegensinnig zueinander drehen, kann zwischen dem Auslaß des Faserkcuals 33b und der
Innenwand des Rotors 27 eine relativ hohe Geschwindigkeit erreicht werden. Aufgrund dieser relativ
hohen Geschwindigkeit können die dem Innenraum des
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Rotors 2 7 zugeführten Fasern gleichmäßig auf die Innenwand des Rotors 27 verteilt werden.. Selbst wenn die
zugeführte Easermenge etwas schwankt, bedeutet dies
folglich hinsichtlich der Garnstärke kein Problem für das auf die o-eschriebene Weise erzeugte Vorgarn A.
Weiterhin itt erfindungsgemäß-der Zweck des Rotors
2 7 verschieden von dem Zweck des Rotors bei konventionellen Oifen-End-Spindelsystemen und bei Systemen
gemäß der eingangs erwähnten JP-AS 52-37 837. 'Der Rotor 27 wird nämlich erfindungsgemäß nicht in erster
Linie dazu verwendet, in dem Garn eine Drehung zu erzeugen, sondern hauptsächlich dazu, als eine Art
Streckvorrichtung zu wirken. Folglich kann die Drehzahl des Rotors relativ niedrig sein, sofern sie ausreichend
ist, um dem Vorgarn A eine ausreichende Zugfestigkeit
zu verleihen, die das Abziehen des Vorgarns A mit Hilfe des ersten Walzenpaars 41 ermöglicht.' Im
Gegensatz zi.r Erfindung würde eine derart niedrige Drehzahl des Rotors üei einem konventionellen System
zu Unregelmäßigkeiten in dem fertigen Garn führen. Erfindungsgemäß hilft jedoch die hohe Relativgeschwindigkeit
zwischen dem Einlaßelement 33 und dem Rotor 27 bei der tberwindung dieses Problems.
Da die Umfangsgeschwindigkeit des ersten Walzenpaares
41, wie ober, ausgeführt, diejenige des zweiten Walzenpaares
4 3 übersteigt, wird das Vorgarn A dem Bereich zwischen die-sen beiden Walzenpaaren mit Überschußspeisung
zugeführt, so daß die Spannung des Garns
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klein genug ist, um mit Hilfe des Luftwirbels im Garnkanal
45a der Wirbeldüse 45 in dem Orgarn A einen Falschdraht zu erzeugen, aufgrund dessen die freien
Faserenden so miteinander verschlungen werden, daß sich ein Faserbündelgarn ergibt.
Das auf diese Weise erhaltene Faseroündelgarn T wird
von dem zweiten Walzenpaar 4 3 über die Chargiervorrichtung
47 der Spinnhülse 51 zugeführt, die durch die Antriebswalze 49 angetrieben wird und auf der ein
Kops P erzeugt wird.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung,
welches eine Variante des ersten Äusführungsbeispiels
darstellt. Das zweite Aus':ührungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten durcl folgende Punkte:
1. Der Rotor besitzt eine konische Form.
2. Die Laufrichtung des Garns wird im Bereich des ersten Walzenpaares 41 mit Hilfe einer Umlenkwalze
42 geändert, die über der rechten der beiden Walzen des ersten Walzenpaares 41 angeordnet
ist, wobei die Spaltbreite zwischen der Umlenkwalze 42 und der unteren Walze ess Walzenpaares
0,1 bis 0,5 mm beträgt. Die Umlenkung der Laufrichtung des Garns verbessert d-ie "Bündelwirkung"
der Düse 45..
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3. Die Chargiervorrichtung 4 7 entfällt. Stattdessen
ist die Antriebswalze 49 als Nuttrommel ausgebildet.
Im übrigen .irbeitet die Spinnvorrichtung gemäß dem zweiten Aus ührungsbeispiel im wesentlichen ebenso
wie die Spi mvorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel .
Fig. 3 zeig - ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Be'.. diesem Ausführungsbeispiel· liegt zwischen dem ersten '.\alzenpaar 41 und dem Roror 27 ein Streckwalzenpaar
j2. Das Vorgarn A wird von dem Streckwalzenpaar
5.2 von der Innenwand des Rotors 27 gezogen und dann zwischen dem Streckwalzenpaar 52 und dein ersten
Walzenpaar -1 mit einem geeigneten Streckungsverhältnis
verstreckt, da die Umfangsgeschwindigkeit des ersten
Walzenpaars 41 höher ist als die Umfangsgeschwindigkeit
des Streckw.ilzenpaars 52. Auf diese Weise kann der Düse 4 5 ein dünneres Garn zugeführt werden. Obwohl
das Vorgarn A eine echte Drehung besitzt, ist diese Drehung aufgrund der geringen Drehzahl des Rotors
so gering, daß das Verstrecken des Garns problemlos möglich ist. Im übrigen arbeitet die Streckvorrichtung
gemäß Fig. 3 ebenso wie die Spinnvorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.
Fig. 4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ebenfalls
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*·
mg
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ein Streckwalzenpaar 52 zwischen dem Rotor 27 und dem ersten Walzenpaar 41 vorgesehen, wobei der Aufbau der
Spinnvorrichtung hinter dem ersten Walzenpaar 41 jedoch dem Ausführungsbeispiel· gemäß Fig. 2 entspricht.
Dabei entspricht die Funktion des Streckwaizenpaares
52 exakt der vorstehend anhand des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 3 erläuterten Funktion des Streckwalzenpaares.
52 exakt der vorstehend anhand des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 3 erläuterten Funktion des Streckwalzenpaares.
Da das aus dem Rotor 27 abgezogene Vorgarn A erfindungsgemäß
wegen der Drehung des Motors 27 eine echte Drehung besitzt und da anschließend im Ben ich der Wirbeldüse
45 wegen der Überschußspeisung zwibchen dem ersten und den zweiten Walzenpaar 41 bzw. 43 bei..-niedriger Garnspannung
ein Falschdraht erzeugt wird, kann man mit der erflndungsgemäßen Spinnvorrichtung ein Garn erhalten,
welches einerseits einen Kern mit einer echten Drehung aufweist und welches andererseits (hinsichtlich der
äußeren Faserschichten) ineinander verschlungene Fasern wie ein gutes Faserbündelgarn besitzt.
äußeren Faserschichten) ineinander verschlungene Fasern wie ein gutes Faserbündelgarn besitzt.
Außerdem können durch Streckwalzen vor dem ersten Abzugswalzenpaar
41 dünnere Garne gesponnen werden. Da
das Einlaßelement 3 3 und der Rotor 2 7 gegensinnig zueinander laufen, werden weiterhin die Fasern, die über das Einlaßelement 33 zugeführt werden, gleichmäßig an der Innenwand des Rotors 27 abgelegt, so daß ein Garn hoher Qualität mit hoher Gleichmäßigkeit erhalten
werden kann.
das Einlaßelement 3 3 und der Rotor 2 7 gegensinnig zueinander laufen, werden weiterhin die Fasern, die über das Einlaßelement 33 zugeführt werden, gleichmäßig an der Innenwand des Rotors 27 abgelegt, so daß ein Garn hoher Qualität mit hoher Gleichmäßigkeit erhalten
werden kann.
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'.1I. ■ Μ: t ohi-f 1 'iii,'
Schließlich ist die erfindungsgemäße Spinnvorrichtung
leicht zu w-.rten, da kein Riemchenstreckwerk benötigt wird, bei d-em die Riemchen schnell verschleißen und
bei hoher Geschwindigkeit rasch ersetzt werden müssen, sondern stattdessen mit Streckwalzen gearbeitet wird.
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Leerseite
Claims (7)
1. Spinnvorrichtung zum Spinnen eines Faserbündel-Garns
mit einer Auf !faseranordnung zum Vereinzeln der Fasern einer der Auflöseranordnung zugeführten
Lunte, mit einer Fasersammelvorrichtung zum Sammeln
der vereinzelten Fasern an einer zugehörigen Fasersamrnelf lache und mit einer Wirbeldüse zum
Erzeugen eines auf einen kontinuierlich von der Fasersammeifläche abgezogenen Faserstrang einwirkenden
Luftwirbels und zum B Llden eines Faserbündel-Garns aus dem Faserstrang, dadurch
gekennzeichnet, daß in Laufrichtung des Fasermaterials (A, T) vor und hinter der Wirbeldüse
(45) jeweils ein Abzugswalzenpaar (41 bzw. 43) angeordnet ist und daß die beiden Abzugswalzenpaare
(41, 43) derart antreibbar sind, daß der von der Fasersanunelflache abgezogene Faserstrang (A)
der Wirbeldüse (45) mit überschußspeisung zuführbar ist.
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2. Spinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die Fasersammeivorrichtung (2) einen Rotor (2 7) in Form eines Hohlkörpers sowie ein Einlaßeleme.-nt
(33) aufweist, welches mit einem Faserkanal (33a, 33b) versehen ist,, und daß das Einlaßelement
(33) koaxial in den Rotor (27) eingesetzt und derart drehbar gelagert ist, daß es zu einer
zur Drehrichtung des Rotors (27) gegensinnigen
Drehbewegung antreibbar ist.
3. Spinnvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet., daß zwischen dem Rotor (27) und dem
stromauiwärts liegenden Abzugswalzenpaar (41) ein Streckwalzenpaar (52) angeordnet ist, mit dessen
Hilfe der vom Rotor (27) abgezogene Faserstrang CA) vor seiner Einführung in die Wirbeldüse (45)
zwischen dem Streckwalzenpaar (52) und dem stromaufwärts liegenden Abzugswalzenpaar (41) mit einem
vorgegebenen Verstreckungsverhältnis verstreckbar ist.
4. Spinnvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rotor (27) eine in Laufrichtung des Fasermaterials (A) konvergierende
Äuslaßöffnung (27b) besitzt.
5. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Rotors (27) mir einer Anzahl von Ventilationsöffnungen
(27a) versehen ist.
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6. Spinnvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (27) drehbar in einem im
wesentlichen luftdichten Gehäuse (21) gelagert ist, in dem eine erzwungene Luftströmung erzeugbar ist.
7. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auflöseranordnung (1) ein Speisewalzenpaar (15) und eine Auflöserwalze
(17) umfasst.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP17076581A JPS5876525A (ja) | 1981-10-27 | 1981-10-27 | 結束紡績糸の製造装置 |
| JP17076681A JPS5876526A (ja) | 1981-10-27 | 1981-10-27 | 結束紡績糸の製造装置 |
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| DE3239089A1 true DE3239089A1 (de) | 1983-05-19 |
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ID=26493667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823239089 Withdrawn DE3239089A1 (de) | 1981-10-27 | 1982-10-22 | Spinnvorrichtung zum spinnen eines faserbuendel-garns |
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