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DE3238058A1 - Vorrichtung zum auftragen eines pastoesen mediums wie kleber oder dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum auftragen eines pastoesen mediums wie kleber oder dgl.

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Publication number
DE3238058A1
DE3238058A1 DE19823238058 DE3238058A DE3238058A1 DE 3238058 A1 DE3238058 A1 DE 3238058A1 DE 19823238058 DE19823238058 DE 19823238058 DE 3238058 A DE3238058 A DE 3238058A DE 3238058 A1 DE3238058 A1 DE 3238058A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
receiving cylinder
thrust piston
attached
piston
receiving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823238058
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Ing.(grad.) 8900 Augsburg Birmoser
Martin 8034 Germering Carota
Wolfgang Ing.(Grad.) 8031 Eichenau Thalmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
Priority to DE19823238058 priority Critical patent/DE3238058A1/de
Publication of DE3238058A1 publication Critical patent/DE3238058A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/02Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the liquid or other fluent material being discharged through an outlet orifice by pressure, e.g. from an outlet device in contact or almost in contact, with the work

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auftragen eines pastösen Mediums wie
  • Kleber oder dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 10 genannten Art, welche aus der FR-PS 2 276 107 bekannt ist.
  • Die bekannte Vorrichtung weist zwei koaxial hintereinander liegende, sowie miteinander verbundene Zylinder auf, von denen der vordere der Aufnahmezylinder ist, an den sich ein die Schubeinrichtung bildender Pneumatikzylinder anschließt. In der Verbindungswand der beiden Zylinder ist eine Kolbenstange verschiebbar gelagert, die an ihrem vorderen Ende den Schubkolben trägt, während an ihrem hinteren Ende der Kolben des Pneumatikzylinders vorgesehen ist, der durch eine entsprechend ausgebildete pneumatische Steuerung betätigt wird. Dabei ist die Auftragsdüse mit dem Aufnahmezylinder über eine Schlauchleitung verbunden.
  • Bei ähnlichen pneumatischen Steuerungen werden die Hubbewegungen des Schubkolbens durch nockenbetätigte Endschalter begrenzt, wobei die jeweils der Auftragsdüse entweichende Mediummenge einem Vorwärtshub des Schubkolbens entspricht. Die bekannte Anlage benötigt viel Platz und ist verhältnismäßig schwer, weshalb sie nur stationär verwendet werden kann. Daher muß die zur Auftragsdüse führende Schlauchleitung verhältnismäßig lang sein, wodurch infolge von entstehenden Leitungsverlusten der Druckaufbau und Druckabbau des aus der Auftragsdüse taktweise strömenden pastösen Mediums nachteiligerweise verzögert eintritt.
  • Hierdurch bildet sich beim Auftragen des pastösen Mediums auf ein Auftragteil entweder eine Fehlmenge oder ein als "Schlangenkopf" bezeichneter Anfangsschwall. Auch läßt sich die jeweilige Nahtlänge eines Mediumauftrags durch nockenbetätigte Endschalter nicht exakt bemessen Darüber hinaus ist bei der pneumatischen Steuerung die Anderung der Austrittsgeschwindigkeit des pastösen Mediums sehr zeitaufwendig vorzusehen und die pneumatische Steuerungsanlage, sowie der Aufnahmezylinder wegen einer Anzahl von Dichtungen schließlich sehr wartungsintensiv.
  • Aufgabe der Erfindung-ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung derart auszubilden, daß das gewünschte Auftragsvolumen in stets reproduzierbarer Größe über die gesamte vorgesehene Auftragslänge stets gleich bleibt.
  • Zur Lösung der Aufgabe sind die im kennzeichnenden Teil der Patentansprüche 1 und 10 dargelegten Gestaltungsmerkmale vorgesehen.
  • Durch den erfindungsgemäß vorgesehenen, geregelten Elektromotor läßt sich der Schubkolben unter Zurodnung einer Schraubenspindel mit Mutter bzw. eines Zahnstangenantriebs oder dgl. eine Rotations- in eine Translations bewegung umsetzenden und dabei eine Untersetzung erzeugenden Getriebe präzise gesteuert längs bewegen, wodurch die über die Auftragsdüse aus dem Aufnahmezylinder taktweise ausgeschobene Mediummenge exakt dosierbar ist und ein stets gleich großes Volumen hat. Aufgrund dessen können neben der Vermeidung der Nachteile des Standes der Technik vorteilhafterweise auch Viskositätsschwankungen des pastösen Mediums - welche insbesondere durch Temperaturunterschiede im Verarbeitungsbetrieb oder durch Bezug des Mediums von verschiedenen Lieferanten entstehen können - ausgeglichen werden. Am zweckmäßigsten ist es, gemäß dem Merkmal des Patentanspruchs 2 als geregelten Elektromotor einen Gleichstrom-Scheibenläufermotor vorzusehen, da dieser ein stets vollkommen gleichmäßiges Drehmoment abgibt. Ferner ist die nach den Merkmalen der Patentansprüche 4 und 6 (Aufnahmezylinder mit Aufnahmeteil) ausgebildete Vorrichtung insgesamt vergleichsweise räumlich gedrungen gestaltet und verhältnismäßig leicht, so daß sie - wie nach einem Merkmal des Patentanspruchs 12 vorgesehen - problemlos an einem Handhabungsautomaten angebracht werden kann.
  • Hierdurch kann auch die Schlauchleitung zwischen Aufnahmenahmezylinder und Auftragsdüse sehr kurz sein, wodurch kaum Leitungsverluste entstehen. Da der Aufnahmezylinder lediglich eine einzige, bedarfsweise leicht nachstellbare Dichtung aufweist (Merkmal des Patentanspruchs 5), sind an ihm kaum Wartungsarbeiten erforderlich. Die den Schubkolben bewegende, aus zwei Schraubenspindeln mit Haltemuttern bestehende Schubeinrichtung (Teilmerkmal des Patentanspruchs 6) ist sehr robust, preisgünstig herstellbar und wenig störanfällig, wobei die als Kugelumlaufmuttern ausgebildeten Haltemuttern sehr leichtgängig sind.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Bei Ausrüstung der Vorrichtung mit einem Weggeber (Merkmal des Patentanspruchs 12) kann schließlich exakt im Verhältnis zum Verlagerungsweg der Auftragsdüse das Auftragsvolumen mit der Umdrehungszahl des geregelten Elektromotors gesteuert werden.
  • Ein in der Zeichnung dargestelltes und im folgenden erläutertes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt mit einem Gleichstrom-Scheibenläufermotor.
  • Die in der Zeichnung gezeigte Vorrichtung 1 zum Auftragen eines pastösen Mediums auf ein nicht dargestelltes Auftragteil ist mit einem Aufnahmezylinder 2 versehen, der an seinem rückwärtigen Endabschnitt zum Einspeisen des pastösen Mediums in seine Speicherkammer 3 eine Einlaßöffnung 4 hat und ferner mit einer Auslaßöffnung 5 versehen ist, von der eine Schlauchleitung 6 zu einer schematisch dargestellten Auftragsdüse 7 führt. In der Speicherkammer 3 ist unter Bildung eines Radialspiels a zu ihrer Wandung 3' ein durchgehend zylinderförmiger Schubkolben 8 angeordnet, der von einer an der Rückseite des Aufnahmezylinders 2 befestigten Schubeinrichtung 9 längsverschoben wird.
  • Diese weist ein sich längserstreckendes, biege- und verwindungssteif ausgebildetes Aufnahmeteil 11 auf, das ein U-förmiges Querschnittsprofil hat, wobei die Oberseite des Aufnahmeteils 11 durch einen nicht dargestellten Deckel abgedeckt ist. Ferner ist am Aufnahmeteil 11 eine vordere Stirnplatte 12 und eine hintere Stirnplatte 13 angebracht, wobei die vordere Stirnplatte 12 den Aufnahmezylinder 2 trägt, während an der hinteren Stirnplatte 13 ein Gleichstrom-Scheibenläufermotor 14 - oder auch ein anderer geregelter Elektromotor mit Spannungsfrequenz-Wandler - angeflanscht ist, dem ein Weggeber 15 (oder auch Tachogenerator) zugeordnet ist. Benachbart der hinteren Stirnplatte 13 und parallel zu deren Ebene verlaufend ist in das Aufnahmeteil 11 eine Halteplatte 17 eingesetzt, in der sich zwei im Abstand voneinander angeordnete, als Radial- und Axiallager ausgebildete Wälzlager 18 befinden. In deren Innenringe ist mit einem ihrer Endabschnitte jeweils eine Schraubenspindel 19 eingesetzt, die beide an ihrem gegenüberliegenden Endabschnitt von jeweils einem in die vordere Stirnplatte 12 eingesetzten Wälzlager 20 aufgenommen sind und zueinander abstands parallel verlaufen. An ihrem rückseitigen freien, über die Halteplatte 17 hinausragenden Endabschnitt tragen die beiden Schraubenspindeln 19 drehfest jeweils ein Zahnrad 21, welche beide mit einem an der Antriebswelle 14' des Gleichstrom-Scheibenläufermotors 14 befestigten Antriebsritzel 22 kämmen. Die beiden Schraubenspindeln 19 tragen jeweils eine als eine Kugelumlaufmutter ausgebildete Haltemutter 24, welche drehfest in eine Tragplatte 25 eingesetzt sind, wobei ein radial wegragender Bund 24' der Haltemutter 24 an der der Halteplatte 17 zugewandten Stirnseite der Tragplatte 25 anliegt. Zwischen deren Umfangsseiten und den jeweils zugewandten Wandungen des Aufnahmeteils 11 ist jeweils ein Luftspalt vorgesehen, so daß die Tragplatte 25 berührungslos im Aufnahmeteil 11 längsbewegt werden kann. Die Gewindegänge der Schraubenspindeln 19 und der Haltemuttern 24 haben ein konkav halbrundförmiges, dem Radius von in die Haltemuttern 24 eingesetzten Kugeln entsprechendes Querschnittsprofil, wodurch die Schraubenspindeln 19 sehr leichtgängig in den Haltemuttern 24 gedreht werden können.
  • Um zu gewährleisten, daß - wie im folgenden erläutert wird - beim Zurückschieben des Schubkolbens 8 zwischen der Haltemutter 24 und der Schraubenspindel 19 keine Selbsthemmung besteht, sich die Schraubenspindeln 19 also dabei um ihre Rotationsachse drehen können, haben sie eine sehr große, beispielsweise 10 mm betragende Steigung.
  • Der Schubkolben 8 hat für seine Befestigung an der Tragplatte 25 an seinem rückseitigen Endabschnitt eine radiale Einschnürung 8', in die eine langlochartige Ausnehmung 26' eines an der zugewandten Stirnseite der Tragplatte 25 befestigten Aufnahmestücks 26 eingreift; die hintere Stirnseite des Schubkolbens 8 ist ballig ausgebildet und stützt sich gegen ein zentrisch in die Tragplatte 25 eingesetztes DruckstUck 27 ab. Wie in der Zeichnung ersichtlich, ist die Längserstreckung des Schubkolbens 8 derart bemessen, daß in seiner Einschublage seine freie Stirnseite im Bereich der Einlaßöffnung 4 des Aufnahmezylinders 2 liegt.
  • Im Bereich der vorderen Stirnplatte 12 und der Halteplatte 17 ist in das Aufnahmeteil 11 jeweils ein als berührungsloses Kontaktelement ausgebildeter Endkontakt 28 und 29 eingesetzt, die so mit der Tragplatte 25 zusammenwirken, daß diese bei ausgeschobenem bzw. eingeschobenem Schubkolben 8 nicht an der vorderen Stirnplatte 12 bzw. an den von der Halteplatte 17 abstehenden Wälzlagern 18 anliegt.
  • Auf ein am vorderen Endabschnitt des Aufnahmezylinders 2 vorgesehenes Außengewinde ist ein trichterförmiges Mündungsstück 31 aufgeschraubt, das mit der zentrisch angeordneten Auslaßöffnung 5 versehen ist. Ferner ist der Aufnahmezylinder 2 mit einer koaxial zu seiner Speicherkammer 3 verlaufenden, den Schubkolben 8 mit kleinem Radialspiel längsbewegbar aufnehmenden Durchgangsbohrung 32 versehen, an die sich eine zylindrische Ausnehmung 33 anschließt. In diese ist eine den Schubkolben 8 umschließende, stopfbuchsenartige Dichtung 34 und eine Druckfeder 35 eingesetzt, die einerseits am Grund 33' der zylindrischen Ausnehmung 33 anliegt und sich andererseits entgegen die Dichtung 34 abstützt. An die zylindrische Ausnehmung 33 schließt sich an deren freien Endabschnitt ein Innengewinde an, in die eine aus Lagermetall bestehende Gewindebuchse 36 so weit eingeschraubt ist, daß die Druckfeder 35 mit Vorspannung gegen die Dichtung 34 wirkt und diese dadurch dichtend sowohl am Schubkolben 8 als auch an der Wandung der Ausnehmung 33 anliegt; letzterer ist in einer Lagerbohrung 36' der Gewindebuchse 36 gleitend längsverschiebbar gelagert.
  • Anstelle der vorstehend beschriebenen Längsverlagerung des Schubkolbens 8 durch die Schubeinrichtung 9 kann dieser auch durch einen nicht dargestellten Zahnstangenantrieb verlagert werden, wobei die Zahnstange am Schubkolben angebracht ist, während das Ritzel vom geregelten Elektromotor bzw. Gleichstrom-Scheibenläufermotor 14 angetrieben wird, dem ein Weggeber 15 zugeordnet sein kann. Ferner kann auch hierfür jedes andere, Rotations- in Translationsbewegungen umsetzende Getriebe, das eine Untersetzung erzeugt, vorgesehen werden.
  • Nach einem weiteren, ebenfalls nicht gezeigten Ausführungsbeispiel, ist es darüber hinaus auch denkbar, einen durch einen Pilotmotor - dem ein Weggeber zugeordnet sein kann - betätigten hydraulischen Linearverstärker vorzusehen, an dessen freier Stirnseite der Aufnahmezylinder 2 angebracht ist, wobei sein durchgehend zylinderförmiger Arbeitskolben den Schubkolben bildet; zwischen diesem und der Wandung 3' der Speicherkammer 3 des Aufnahmezylinders 2 ist ein Radialspiel vorgesehen.
  • Damit die Auftragsdüse 7 der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 mit stets gleichmäßiger, gewünschtenfalls auch veränderbarer Geschwindigkeit relativ zu einem Auftragteil verlagert werden kann - um damit an diesem einen volumenmäßig stets gleichgroßen pastösen Mediumauftrag zu erreichen -kann die Vorrichtung 1 an einem programmgesteuerten Handhabungsautomaten angebracht werden, wobei die Auftragsdüse 7 von dessen Tragarm verlagert wird. Hierbei kann die Steuerung der Verlagerung der Auftragsdüse 7 in die Programmsteuerung des Handhabungsautomaten integriert werden, so daß durch bloße, frei programmierbare Drehzahländerungen des Gleichstrom-Scheibenläufermotors 14 bzw. des Pilotmotors des hydraulischen Linearverstärkers das aus der Auftrags düse 7 fließende Auftragsvolumen des pastösen Mediums relativ zur Verlagerungsgeschwindigkeit der Auftragsdüse 7 veränderbar ist. Durch die Zuordnung des als elektrisches Wegmeßsystem wirkenden Weggebers 15 zum Gleichstrom-Scheibenläufermotors 14 bzw. zum Pilotmotor des hydraulischen Linearverstärkers kann ferner bei veränderter Verlagerungsgeschwindigkeit der Auftragsdüse 7 synchron derart das Auftragsvolumen gesteuert werden, daß die Auftragsdüse - entsprechend der Umdrehungszahl des Motors - beispielsweise bei geradlinig verlaufender Auftragsbahn relativ schnell, bei gekrümmt verlaufender Auftragsbahn dagegen etwas langsamer verlagert werden kann, wobei die Größe des Auftragsvolumens über die gesamte Auftragslänge unabhängig von der Verlagerungsgeschwindigkeit gleich ist.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende: Bei sich,wie dargestellt, in Einschublage befindendem Schubkolben 8 und mit pastösem Medium gefüllter Speicherkammer 3 des Aufnahmezylinders 2 wird durch einen Schaltimpuls - der beispielsweise manuell oder durch die Programmsteuerung des Handhabungsautomaten erfolgen kann -der Gleichstrom-Scheibenläufermotor 14 angetrieben, wodurch über sein Antriebsritzel 22 und die mit diesem kämmenden Zahnräder 21 die Schraubenspindel 19 in Rotation versetzt werden und somit über die Haltemuttern 24 die Tragplatte 25 samt Schubkolben 8 in Pfeilrichtung b ausgeschoben wird. Da der Gleichstrom-Scheibenläufermotor 14 ein stets vollkommen gleichmäßiges Drehmoment abgibt, hat das daraufhin durch den Schubkolben 8 aus' der Speicherkammer 3 ausgeschobene, über die Schlauchleitung 6 der Auftragsdüse 7 zugeführte und dieser schließlich entweichende pastöse Medium ein stets gleichgroßes, exakt dosierbares Volumen, dessen Größe auch stets leicht reproduziert und verändert werden kann.
  • Wenn der Schubkolben 8 schließlich ganz ausgeschoben ist (seine Endlage wird durch Zusammenwirken der Tragplatte 25 mit dem Endkontakt 28 begrenzt und ist in der Zeichnung mit strichpunktierten Linien veranschaulicht) wird von einem nicht gezeigten Vorratsbehälter durch ein geöffnetes, ebenfalls nicht gezeigtes Einlaßventil pastöses Medium, beispielsweise Kleber, über die Einlaßöffnung 4 in die Speicherkammer 3 des Aufnahmezylinders 2 mit ca. 200 bar eingespeist. Durch diesen hohen, gegen die freie Stirnseite des Schubkolbens 8 wirkenden Druck wird der Schubkolben 8 bei gleichzeitig rotierenden Schraubenspindeln 19 soweit entgegen der Pfeilrichtung b zurückgeschoben, bis sich die von diesen getragene Tr@yplatte 25 auf Höhe des Endkontakts 29 befindet, wodurch das mit diesem in Verbindung stehende Einlaßventil geschlossen und somit der Mediumzufluß in die Speicherkammer 3 unterbrochen wird; in dieser herrscht dabei ein Druck von ca. 50 bar.
  • Durch das Rotieren der Schraubenspindel 19 wird gleichzeitig auch der dem Gleichstrom-Scheibenläufermotor 14 zugeordnete Weggeber 15 zurückgedreht, wobei dessen dabei erreichte Position - die taktweise variieren kann - der Ausgangspunkt für ein erneutes Ausschieben des Schubkolbens 8 ist. Da dieser nur aus der erwähnten Position erneut ausgeschoben werden kann, ist dies eine zusätzliche Füllkontrolle der Speicherkammer 3 des Aufnahmezylinders 2.
  • Leerseite

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1.Vorrichtung zum Auftragen eines pastösen Mediums wie Kleber oder dgl., im wesentlichen bestehend aus einem wenigstens eine Einlaßöffnung und eine Auslaßöffnung aufweisenden Aufnahmezylinder mit einer Kammer zur Speicherung des Mediums, das über einen in dieser längsverschiebbaren Schubkolben ausgeschoben werden kann, und einer diesen verlagernden, an der Rückseite des Aufnahmezylinders angebrachten Schubeinrichtung, sowie einer mit dem Aufnahmezylinder in Verbindung stehenden Auftragsdüse, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubkolben (8) durch einen geregelten Elektromotor unter Zwischenschaltung eines Getriebes längsbewegt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als geregelter Elektromotor ein Gleichstrom-Scheibenläufermotor (14) dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubkolben (8) durchgehend zylinderförmig ausgebildet und zwischen ihm und der Wandung (3') der Speicherkammer (3) des Aufnahmezylinders (2) ein Radialspiel (a) vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den vorderen Endabschnitt des Aufnahmezylinders (2) ein mit einer zentrischen Auslaßöffnung (5) versehenes, trichterförmiges Mündungsstück (31) aufgeschraubt und an seinem rückwärtigen Endabschnitt eine Einlaßöffnung (4) vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Speicherkammer (3) des Aufnahmezylinders (2) koaxial eine Durchgangsbohrung (32), sowie eine zylindrische Ausnehmung (33) anschließt, in die eine den Schubkolben (8) umgebende, stopfbuchsenartige Dichtung (34), sowie eine am Grund (33') der Ausnehmung anliegende Druckfeder (35) eingesetzt ist, wobei die Dichtung von einer den Schubkolben gleitend aufnehmenden, aus Lagermetall bestehenden Gewindebuchse (36) gegen die Druckfeder gepreßt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch ein sich längserstreckendes biege- und verwindungssteif ausgebildetes, ein U-förmiges Querschnittsprofil aufweisendes Aufnahmeteil (11) mit einer vorderen, den Aufnahmezylinder (2) und einer hinteren, den Gleichstrorm-Scheibenläufermotor (14) tragenden Stirnplatte (12, 13), wobei benachbart der hinteren Stirnplatte (13) in das Aufnahmeteil eine Halteplatte (17) eingesetzt ist und wobei ferner in dieser und in der vorderen Stirnplatte (12) zwei abstandsparallel verlaufende, sowie in Wälzlager (18, 20) gelagerte Schraubenspindeln (19) angeordnet sind, welche an ihrem rückseitigen Endabschnitt jeweils ein mit einem Antriebsritzel (22) des Gle ichstr om-Sche ibenlä u fermotors kämmendes Zahnrad (21) drehfest tragen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindeln (19) jeweils eine als eine Kugelumlaufmutter ausgebildete Haltemutter (24) tragen, welche über eine Tragplatte (25) miteinander verbunden sind, an der der Schubkolben (8) über ein Aufnahmestück (26) befestigt ist, wobei die hintere, ballig gestaltete Stirnseite des Schubkolbens sich gegen ein in die Tragplatte eingesetztes Druckstück (27) abstützt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (11) mit zwei als berührungslose Kontaktelemente ausgebildete Endkontakte (28, 29) versehen ist, welche im Bereich der vorderen Stirnplatte (12) und der Halteplatte (17) angeordnet sind,sowie mit der Tragplatte (25) zusammenwirken.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubkolben (8) durch einen Zahnstangenantrieb betätigt wird, wobei die Zahnstange am Schubkolben angebracht ist und das Ritzel vom geregelten Elektromotor angetrieben wird.
  10. 10. Vorrichtung zum Auftragen eines pastösen Mediums wie Kleber oder dgl., im wesentlichen bestehend aus einem wenigstens eine Einlaßöffnung und eine Auslaßöffnung aufweisenden Aufnahmezylinder mit einer Kammer zur Speicherung des Mediums, das Uber einen in dieser längsverschiebbaren Schubkolben ausgeschoben werden kann, und einer diesen verlagernden, an der Rückseite des Aufnahmezylinders angebrachten Schubeinrichtung, sowie einer mit dem Aufnahmezylinder in Verbindung stehenden Auftragsdüse, gekennzeichnet durch einen hydraulischen Linearverstärker, dessen durchgehend zylinderförmig ausgebildeter Arbeitskolben den Schubkolben bildet, wobei an der freien Stirnseite des hydraulischen Linearverstärkers der Aufnahmezylinder (2) angebracht ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schubkolben und der Wandung (3') der Speicherkammer (3) des Aufnahmezylinders (2) ein Radialspiel besteht.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch l oder 10, wobei zur Erzeugung des pastösen Mediumauftrags das Auftragsteil und die Auftragsdüse relativ gegeneinander verlagert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) an einem programmgesteuerten Handhabungsautomaten angebracht ist, wobei die Auftragsdüse (7) von dessen Tragarm verlagert wird und dem geregelten Elektromotor bzw.
    dem Pilotmotor des hydraulischen Linearverstärkers ein Weggeber (15) zum synchronen Arbeitsablauf mit dem !Iandhabungsautomaten zugeordnet ist.
DE19823238058 1982-10-14 1982-10-14 Vorrichtung zum auftragen eines pastoesen mediums wie kleber oder dgl. Withdrawn DE3238058A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2602330A1 (fr) * 1986-07-31 1988-02-05 Tokyo Juki Industrial Co Ltd Appareil pour distribuer un volume predetermine de fluide analogue a une pate
AT399869B (de) * 1990-10-15 1995-08-25 Lisec Peter Verfahren und vorrichtung zum füllen der randfugen von isolierglasscheiben mit versiegelungsmasse
DE19744408A1 (de) * 1997-10-08 1999-04-15 Leybold Systems Gmbh Verfahren zum Verkleben eines flachen, kreisscheibenförmigen ersten Substrats aus einem Kunststoff mit einem ebensolchen zweiten Substrat
CN110201844A (zh) * 2019-07-08 2019-09-06 广州奥盛电子科技有限公司 一种润滑油涂抹装置

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