DE3237589A1 - Leuchttaster, insbesondere zum einbau in elektrische schalttafeln oder dergleichen - Google Patents
Leuchttaster, insbesondere zum einbau in elektrische schalttafeln oder dergleichenInfo
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Description
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- Die Erfindung betrifft einen Leuchttaster, insbesondere
- zum Einbau in elektrische Schalttafeln oder dergleichen, bestehend aus einem Gehäuse und einem darin gegen eine-Federkraft längsverschiebbaren hohlen Stößel, in dem eine am Gehäuse befestigte Lichtquelle angeordnet ist, welche eine an der Stößelstirnseite befindliche durchscheinende Tastfläche von innen beleuchtet.
- Ein derartiger Leuchttaster ist beispielsweise aus der deutschen Offenlegungsschrift 28 44 579 der Anmelderin bekannt. Die Tastfläche ist quadratisch oder rechteckig und als Lichtquelle ist eine Glühlampe verwendet. Der Stößel ist aus glasklarem Kunststoff gefertigt und die Tastfläche mit einer Mattscheibe unterlegt. Hinsichtlich der Lichtführung ist der Stößelkopf so geformt, daß möglichst das ganze Tastfeld gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Man erreichte dies durch eine konkave Innenform. unter der Tastfläche mit der Wirkung einer Zerstreuungslinse.
- Bei anderen bekannten Leuchttastern sind ähnliche Vorkehrungen zur möglichst gleichmäßigen Ausleuchtung des gesamten Tastfeldes getroffen.
- Mit dem Vordringen der Elektronik stehen vielfach die für Glühlampen erforderlichen hohen Stromstärken nicht mehr zur Verfügung. Man ist deshalb bestrebt, die Glüh- lampen durch Leuchtdioden (LED) zu ersetzen, die überdies den Vorteil einer fast unbegrenzten Lebensdauer haben. Leuchtdioden sind indessen wesentlich lichtschwächer als Glühlampen, sodaß ihr Einsatz bei Leuchttastern bislang nicht befriedigte. Die Leuchtdichte der Tastfläche ist so gering, daß schon bei normaler Raumbeleuchtung der Schaltzustand des Leuchttasters nicht mehr zu erkennen ist.
- Lösungen ohne Mattscheibe, bei denen die Leuchtdiode durch eine Öffnung der Tastfläche scheint, sind praktisch unbrauchbar, weil bei einer Vielzahl von Leuchttastern auf einem Bedienungsfeld der Blick der Uberwachungsperson meist schräg auf die Tastfläche fällt und somit das nur axial austretende Licht nicht sichtbar ist.
- Auch unmittelbar an Leuchtdioden angeordnete Lichtführungsanordnungen, wie z. B. Hohlspiegel oder angeformte Linsen, führten bislang bei Leuchttastern nicht zum Erfolg.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Leuchttaster der einleitend bezeichneten Art, dessen Tastflächenabmessungen insbesondere durch Normung festliegen, so auszubilden, daß auch bei Verwendung einer Leuchtdiode als Innen lichtquelle der Einschaltzustand bei heller Raumbeleuchtung einwandfrei erkennbar ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Licht nur auf einen Teilbereich inmitten der Tastfläche fällt, die bei ausgeschalteter Lichtquelle optisch homogen erscheint. Das bisherige Konstruktionsprinzip, die Tastfläche möglichst gleichmäßig auszuleuchten, wird also verlassen zugunsten einer teilausleuchtung mit entsprechend höherer Leuchtdichte. Dabei zeigt sich, daß der Unterschied zwischen beleuchtetem und unbeleuchtetem Zustand dieses Teilbereichs gerade deshalb besser erkennbar ist, weil sich der farblich gleich erscheinende ständig unbeleuchtete Teil der Tastfläche ringsum nahtlos anschließt.
- Es ist, wie erwähnt, an sich kann, daß die Tastfläche eines Leuchttasters gegebenenfalls unter einer glasklaren Deckschicht, eine Mattscheibe enthält. In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß zwischen dieser Mattscheibe und der Lichtquelle eine Sammellinse an dem Stößel angeordnet oder angeformt ist. Diese mit dem Stößel bewegliche Sammellinse erfaßt das von der Lichtquelle ausgehende Licht und wirft es gebündelt auf die Mattscheibe. Zweckmäßigerweise wird die Brennweite der Sammellinse so ausgelegt, daß ein konvergierendes Lichtbündel entsteht. Ferner kann die Leuchtdichte des Teilbereichs der Tastfläche dadurch erhöht werden, daß die Innenfläche des Stößels (jedoch nicht der Linsenoberfläche) weiß gefärbt oder spiegelnd ist.
- Die Sammellinse am Stößel ist auch dann von Vorteil, wenn an der Leuchtdiode selbst schon Maßnahmen zum Zwecke der Bündelung des abstrahlenden Lichts getroffen worden sind. Ferner eignet sich die Erfindung hervorragend für den Einsatz von Glimmlampen, die ebenfalls verhältnismäßig lichtschwach sind.
- Schließlich ist noch anzumerken, daß in Sonderfällen Leuchttaster mit extrem hoher Leuchtdichte erforderlich sind, wie z. B. bei Schaltapparaten, die für die Bedienung von Kränen oder dergleichen im Freien verwendet werden und bei denen der Einschaltzustand der Leuchttaster auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch sicher erkennbar sein muß. Diesem Bedürfnis kann dadurch entsprochen werden, daß der erfindungsgemäße Leuchttaster mit gewöhnlichen Glühlampen ausgestattet wird, so daß vorteilhafterweise Hochleistungslampen mit entsprechend höherer Wärmeabgabe, die zu Schäden führen könnte, vermieden werden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt Fig. 1 je hälftig einen Axialschnitt und die Außenansicht eines Leuchttasters im Maßstab 3 : 1, Fig. 2 die Draufsicht auf den Leuchttaster nach Fig. 1, Fig. 3- einen Teilschnitt wie Fig. 1 vom Stößel in größerem Maßstab.
- Das Gehäuse des r,euchttasters nach Fig. 7 besteht aus einem Rohrschaft 1 und einem Kragen 2 in Form eines quadratischen Kästchens. Der Rohrschaft ist durch eine Tragwand 3 gesteckt. Diese ist zum Zwecke der Befestigung des Gehäuses zwischen einem Schraubring 4 und dem Kragen 2 eingeklemmt. Zwischen der Tragwand und dem Kragen ist eine Dichtscheibe 5 eingefügt.
- In dem Rohrschaft 1 bewegt sich ein einstückiger, aus glasklarem Kunststoff bestehender haubenförmiger Stößel 6, der von einem Dichtring 7 umgeben ist. Dieser wird von einer ebenfalls den Stößel umgebenden Druckfeder 8 gegen einen äußeren Bund 9 des Stößels 6 gedrückt und dichtet den Stößel gegenüber dem Rohrschaft 1 ab, sodaß aus dem Innenraum des Kragens 2 Feuchtigkeit und Staub nicht in den Rohrschaft 1 eindringen können.
- Die Druckfeder 8 stützt sich unten auf vom Rohrschaft 1 radial nach innen stehenden Flügeln 10 ab. Der Stößel ist an seinem unteren Ende mit radial nach außen stehenden ähnlichen Flügeln 11 versehen.
- Am oberen Ende verbreitert sich der Stößel 6 zu einer quadratischen Platte 12 mit einem leicht nach oben abstehenden, ringsumlaufenden Rand. Auf diesen Rand ist eine Mattscheibe 14 aufgelegt, die mit einem Schaltersymbol bedruckt oder durch ein glasklar drchichtiges Bezeichnungsschild ergänzt ist. An den vier Seitenrändern der Platte .12 ist je ein länglicher Rastnocken 15 angebracht. Auf die Platte 12 ist von oben eine Stößelkappe 16 aufgerastet, die an ihren Innenrändern entsprechende, die Rastnocken 15 aufnehmende Aussparungen hat. Die Stößelkappe 16 ist klar durchsichtigt; sie kann auch gefärbt sein.
- An dem nicht dargestellten, am unteren Ende des Gehäuses befestigten Schaltapparat sitzt eine Leuchtdiode 17, die von unten in die Höhlung des Stößels 6 hinein vorsteht und in Fig. 3 angedeutet ist. Ihr Licht fällt auf eine sammellinsenartige Ausformung 18 der Stirnwand des Stößels, deren Innenfläche 19 zu der Leuchtdiode 17 hin kugelig ausgewölbt ist. Durch diese Ausformung entsteht ein konvergentes Lichtbündel, welches auf die in geringem Abstand darüber angeordnete Mattscheibe 14 fällt und auf dieser einen Lichtfleck verhältnismäßig hoher Leuchtdichte erzeugt, der durch die Kappe 16 hindurch sichtbar ist und zwar auch bei schrägem Blickwinkel. Wenn die Leuchtdiode ausgeschaltet ist, verschwindet der Fleck und die gesamte Mattscheibenfläche erscheint in gleichmäßigem Silbergrau oder der jeweiligen Farbe der Kappe 16.
Claims (6)
- Amtl. Bezeichnung: "Leuchttaster, insbesondere zum-Einbau in elektrische Schalttafeln oder dergleichen" Ansprüche ½) Leuchttaster, insbesondere zum Einbau in elektrische Schalttafeln oder dergleichen, bestehend aus einem Gehäuse und einem darin gegen eine Federkraft längsverschiebbaren hohlen Stößel, in dem eine am Gehäuse befestigte Lichtquelle angeordnet ist, welche eine an der Stößelstirnseite befindliche durchscheinende Tastfläche von innen beleuchtet, dadurch gekennzeichnet, daß das Licht nur auf einen Teilbereich (20) inmitten der Tastfläche (14) fällt, die bei ausgeschalteter Lichtquelle (17) optisch homogen erscheint.
- 2. Leuchttaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastfläche, gegebenenfalls unter einer glasklaren Deckschicht (16) , eine Mattscheibe (14) enthält und zwischen dieser und der Lichtquelle (17) eine Sammellinse (18)- an dem Stößel angeordnet oder angeformt ist.
- 3. Leuchttaster nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammellinse (18) ein konvergierendes Lichtbündel auf die Mattscheibe (14) wirft.
- 4. Leuchttaster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des Stößels (6),jedoch nicht die Linsenoberfläche (19), weiß oder spiegelnd ist.
- 5. Leuchttaster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtquelle eine Leuchtdiode vorgesehen ist.
- 6. N Leuchttaster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtquelle eine Glimmlampe vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
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| DE19823237589 DE3237589A1 (de) | 1982-10-09 | 1982-10-09 | Leuchttaster, insbesondere zum einbau in elektrische schalttafeln oder dergleichen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19823237589 DE3237589A1 (de) | 1982-10-09 | 1982-10-09 | Leuchttaster, insbesondere zum einbau in elektrische schalttafeln oder dergleichen |
Publications (2)
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| DE3237589A1 true DE3237589A1 (de) | 1984-04-12 |
| DE3237589C2 DE3237589C2 (de) | 1992-04-23 |
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