DE3235264A1 - Datenverarbeitungsvorrichtung und -verfahren - Google Patents
Datenverarbeitungsvorrichtung und -verfahrenInfo
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Description
Henkel, Pfenning, Feiler, Hänzel & Meinig
Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha
Kawasaki, Japan
Patentanwälte
European Patent Attorneys Zugelassene Vertreter /or den.
Europäischen Patentamt
Dr phil G Henkel München
Dipt Ing. J Pfenning. Berlin Dr rer nat L l;eiler. München
Dipl Ing. W Haruei Muncr^n
Dipl -Phvs < H Mennig. 3t"iir
Dr Ing A Butenscr.un.
Mohistraße 37 D-8000 München 30
Tel 039/982085-87 Telex. 0529802 ηηκία1
Telegramme ellipsoid
EYK-56P1416-3
23. September 1982
Datenverarbeitungsvorrichtung und -verfahren
Die Erfindung betrifft eine Datenverarbeitungsvorrichtung und ein Verfahren zur Datenverarbeitung.
Aufgrund der Entwicklung von LSIs (großintegrierten Schaltkreisen) und Mikrorechnern konnten in jüngster
Zeit Datenverarbeitungsvorrichtungen zunehmend kostengünstiger hergestellt werden. Im Zuge dieser Entwicklung
wird vorliegend ein System vorgeschlagen, bei dem ein
IQ kostengünstiger Mikroprozessor zur Ausführung systematischer
Operationen mit einer Datenverarbeitungsvorrichtung verbunden ist. Unter Verwendung eines LSI oder
Mikroprozessors für die arithmetische Kontrolle oder Steuerung bzw. Eingabe/Ausqabesteuerung wird nach Maßgäbe
spezifischer Software (Programmausstattung) eine ganz spezielle Verarbeitung durchgeführt.
Fig. 1 veranschaulicht ein Beispiel für eine Datenverarbeitungsvorrichtung
unter Verwendung des genannten Systems. Dabei steuert eine Zentraleinheit (CPU) 11 die
arithmetischen Operationen in Übereinstimmung mit einem in einem Hauptspeicher (MMU) 12 gespeicherten Programm
unter Überwachung der nicht dargestellten, an eine Sammelschiene 15 angeschlossenen Eingabe/Ausgabegeräte.
Eingabe/Ausgabe-Prozessoren (IPO) 13 und 14 führen die Datenübertragung zwischen der Sammelschiene 15 und den
Eingabe/Ausgabegeräten durch. Die Zentraleinheit 11, der Hauptspeicher 12 und die Prozessoren 13 und 14 sind
an die Sammelschiene 15 angeschlossen.
Bei der Datenverarbeitungsvorrichtung gemäß Fig. 1 belegen die Eingabe/Ausgabegeräte die Sammelschiene 15 für
die Datenübertragung und den gegenseitigen Informationsaustausch (über die Sammelschiene).
Im Hauptspeicher 12 sind allgemeine Programme, einschließlich eines Operationssystems (operating system OS) gespeichert.
Die Zentraleinheit 11 bewirkt einen Zugriff zum Hauptspeicher 12 über die Sammelschiene 15, sooft
die Operationssystemsteuerung benötigt wird. In diesem Fall belegt die Zentraleinheit 11 die Sammelschiene 15
und überträgt Daten in vorbestimmten Einheiten. Anschließend steht die Sammelschiene 15 für andere Vorrichtungen
oder Geräte offen.
Bei dem beschriebenen System belegt jedoch die Zentraleinheit 11 die Sammelschiene 15 häufig, weil das Operationssystem
in seinem Maßstab (scale) erweitert ist. Hierdurch vergrößert sich der Operationssystem-Gesamtanteil
(OS overhead) weiter unter Beeinträchtigung der Leistung der Anlage.
Ein Cache-Speichersystem soll, die Hochgeschwindigkeitsverarbeitung
ermöglichen und die Leistung der Zentraleinheit 11 verbessern. Ein Cache-Speicher ist ein Hochgeschwindigkeitsspeicher
für die Zwischenspeicherung der zwischen der Zentraleinheit 11 und dem Hauptspeicher 12 übertragenen
Daten. Obgleich die Speicherkapazität des Cache-Speichers klein ist, werden die Daten stufenlos (smoothly)
zwischen der Zentraleinheit 11 und dem Hauptspeicher übertragen, weil ein Hochgeschwindigkeits-Speicherelement
Verwendung findet.
Der Hauptspeicher 12 und der Cache-Speicher sind jeweils
im wesentlichen in Blöcke einer festen Länge (3 2 Byte zu 64 Byte) unterteilt. Die im Hauptspeicher 12 gespeicherten
Daten werden zum Cache-Speicher in Blockeinheiten übertragen. Wenn die Zentraleinheit 11 sowohl eine Berechnung
der Befehlszahl als auch die nächste Anweisung anfordert, prüft sie zunächst, ob derartige Daten im
Cache-Speicher gespeichert sind. Wenn in letzterem die
-τ
nötigen Daten gespeichert sind, werden diese Daten sofort aus diesem Speicher ausgelesen und als Adreßtabelle in
einem Speicher abgespeichert, der ein sog. Inhaltsverzeichnis (directory) darstellt, um eine Hochgeschwindigkeits-Adressierung
durchzuführen. Falls dagegen im Cache-Speicher die nötigen Daten nicht enthalten sind, wird
ein diese Daten enthaltender Block aus dem Hauptspeicher 12 ausgelesen und zum Cache-Speicher übertragen. Gleichzeitig
wird der oben beschriebene Block für die Verarbeitung durch die Zentraleinheit 11 benutzt. Ein Block
enthält im allgemeinen eine Zahl von Daten, die um einen Befehl größer ist als die verarbeitete (n) Daten (zahl)
Im Betrieb ist es weiterhin wahrscheinlicher, daß die
1^ nötigen Daten im selben Block des Hauptspeichers 12 enthalten
sind. Bei der beschriebenen Anlage wird daher die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Rechners erhöht.
Bei Anwendung des Cache-Speichersystems wird die Leistung
der Zentraleinheit 11 verbessert. Die Hardware (Inhaltsverzeichnis und seine peripheren Schaltungen) für die
Steuerung der Zentraleinheit 11 besitzt jedoch große Abmessungen. Weiterhin wird dabei das Steuersystem der
Zentraleinheit 11 komplex. Die beschriebene Anlage ist ^° demzufolge noch nicht optimal, weil hochintegrierte
Speicherelemente zu niedrigen Kosten zur Verfügung stehen.
Im Hinblick auf die geschilderten Mängel des Stands der Technik liegt der Erfindung damit insbesondere die Auf-
gäbe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung für
die Datenverarbeitung zu schaffen, wobei ein Satz von Routineprogrammen, die häufig in einem Operationssystem
benutzt werden, in einem in einer Zentraleinheit angeordneten lokalen Speicher gespeichert ist und die Zentraleinheit
einen Zugriff zum lokalen Speicher herstellt, so daß die Betriebsleistung einer Sammelschiene und die
(Ausführ-)Geschwindigkeit eines Zentraleinheit-Befehlszyklus
wesentlich erhöht werden und damit die Leistung-
(sfähigkeit) der Sammelschiene bedeutend verbessert wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Datenverarbeitungsvorrichtung der angegebenen Art erfindungsgemäß gelöst durch
einen Hauptspeicher, durch eine mit dem Hauptspeicher verbundene und einen Zugriff zu ihm herstellende Zentraleinheit;
durch einen mit letzterer verbunden lokalen Speicher, der einen Teil der Adressenplätze des Haupt-
jQ Speichers als seine Adressenplätze aufweist und zu dem
anstelle des Hauptspeichers ein Zugriff durch die Zentraleinheit herstellbar ist, und durch eine Speichersteuereinheit
zum Vergleichen einer ersten Adresse, die den genannten Teil der Adressenplatze begrenzt, mit einer
zweiten Adresse, die von der Zentraleinheit erzeugt bzw. geliefert wird, wenn letztere einen Speicherzugriff zum
Hauptspeicher anfordert, um zu bestimmen, ob die zweite Adresse innerhalb des genannten Teils der Adressenplatze
enthalten ist oder nicht, und um der Zentraleinheit Steuerdaten zu liefern, die angeben, ob ein Zugriff zum
Hauptspeicher oder zum lokalen Speicher hergestellt werden soll.
Mit der Vorrichtung und dem Verfahren zur Datenverarbeitung gemäß der Erfindung werden die folgenden Vorteile
erzielt:
a) Da der lokale Speicher ein Hochgeschwindigkeitsspeicher ist, ist die Gang- oder Zykluszeit des Zentraleinheit-Befehls
kürzer als die Zugriffzeit zum Hauptspeicher.
b) Während die Zentraleinheit einen Zugriff zum lokalen Speicher herstellt, ist ein Zugriff anderer Eingabe/
Ausgabegeräte zum Hauptspeicher möglich.
c) Im Vergleich zu einer Anlage, bei der das Operationssystem in einem Festwertspeicher in Firmware-Weise
programmiert ist, kann das Operationssystem einfach
ι - /ρ.
verbessert und modifiziert werden.
d) Da sich der Inhalt des lokalen Speichers dynamisch ändern läßt, läßt sich die Anlage mittels einer
entsprechenden Änderung flexibel an verschiedene Anwendungsfälle anpassen.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig.·1 ein Blockschaltbild des Gesamtaufbaus einer
bisherigen Datenverarbeitungsvorrichtung,
15
Fig. 2 ein Blockschaltbild des Aufbaus einer Zentraleinheit,
auf die sich die Erfindung bezieht,
Fig. 3 Speicherpläne des Hauptspeichers und des lokalen Speichers, die erfindungsgemäß verwen
det werden, und
Fig. 4 ein Blockschaltbild der Schaltungsanordnung der
Speichersteuereinheit gemäß Fig. 2 25
Fig. 1 ist eingangs bereits erläutert worden.
Das Blockschaltbild von Fig. 2 zeigt den Aufbau einer Zentraleinheit, auf die sich die Erfindung bezieht.
^O Dabei sind nur die die Erfindung betreffenden Teile
veranschaulicht. Eine Zentraleinheit (CPU) Il umfaßt eine arithmetische Logikeinheit (ALU) 21, eine lokale
Speichereinheit (LMU) 22, eine Speichersteuereinheit (MCU) 23 und eine Sammelschienen-Schnittstelleneinheit
(BIU) 24. Die Logikeinheit 21 führt eine logische Berechnung nach Maßgabe von im lokalen Speicher 2 2 oder
in einem Hauptspeicher (MMU) 12 gespeicherten Programmdaten durch und steuert die mit der Anlage verbundenen
Eingabe/Ausgabegeräte (an). Die lokale Speichereinheit (LMU) 22 stellt einen zusätzlichen Speicher gemäß der
Erfindung darr in ihr ist ein Satz von Programmen gespeichert, die aus einem Operationssystem (OS) des
Hauptspeichers 12 häufig benutzt werden.Bei der dargestellten Ausführungsform können gemäß Fig. 3 die Speicherinhalte
des den Adressen von 16KB bis 3 2KB entsprechenden Speicherplatzes kopiert und in der lokalen Speichereinheit
22 gespeichert werden. Die Speichersteuereinheit (MCU) 23 ist mit der arithmetischen Logikeinheit 21 und
der lokalen Speichereinheit 22 verbunden, und ihr Innenaufbau ist in Fig. 4 dargestellt. Die Speichersteuereinheit
23 umfaßt ein Adressenregister, einen Komparator, Flip-Flops sowie verschiedene Arten von nicht dargestellten
Torschaltungen (gates), und sie steuert die erfindungsgemäß vorgesehenen Speichereinheiten (an).
Die Sammelschienen- Kopplungselektronik (BIU) 24 ist
in eine solche, die zur Verbindung der Zentraleinheit 11 mit einer Sammelschiene 15 dient und die
einen Sammelschienen-Treiber/Empfänger (nicht dargestellt) sowie andere Arten von Torschaltungen (gates) aufweist.
Die Sammelschiene 15 wird durch eine Anzahl von Adressenleitungen, Datenleitungen und Steuerleitungen gebildet.
Bei der beschriebenen Datenverarbeitungsvorrichtung liest die Zentraleinheit 11 einen Teil des Operationssystems
aus dem Hauptspeicher 12 aus und schreibt diesen Teil in
die lokale Speichereinheit 22 ein. Eine Adresse, die die
Übereinstimmung zwischen einem in die lokale Speichereingeschriebenen
Programm
einheit 22/und einem Speicherplatz des Hauptspeichers 12 angibt, wird in einem Adressenregister 54 in der Speichersteuereinheit 23 gesetzt. Danach führt die Zentraleinhext 11 Operationen unabhängig vom Speicherinhalt des lokalen Speichers 22 durch. Sooft die Zentraleinheit 11 einen Zugriff zum Hauptspeicher 12 herstellt, wird eine durch erstere erzeugte oder gelieferte Adresse durch einen
einheit 22/und einem Speicherplatz des Hauptspeichers 12 angibt, wird in einem Adressenregister 54 in der Speichersteuereinheit 23 gesetzt. Danach führt die Zentraleinhext 11 Operationen unabhängig vom Speicherinhalt des lokalen Speichers 22 durch. Sooft die Zentraleinheit 11 einen Zugriff zum Hauptspeicher 12 herstellt, wird eine durch erstere erzeugte oder gelieferte Adresse durch einen
Komparator 55 mit der im Adressenregister 54 gesetzten Größe verglichen. Wenn die von der Zentraleinheit 11 gelieferte
Adressendateneinheit innerhalb der Summe der (aus den) im Adressenregister 54 gespeicherten Adressendaten
und der Kapazität des lokalen Speichers 22 liegt, stellt die Zentraleinheit 11 einen Zugriff zum lokalen Speicher
22 her. Gleichzeitig wird eine Signalausgabe zur Sammelschiene 15 durch die Sammelschienen- Kopplungselektronik
24 verhindert (prohibited).
Im folgenden sind Aufbau und Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Datenverarbeitungsvorrichtung im einzelnen erläutert.
Wenn die Anlage initialisiert ist (das Anfangsprogramm geladen ist), wird ein Lader (loader) von einem
externen Speicher, z.B. einer mit Eingabe/Ausgabe-Prozessoren 13 und 14 (lOPs) verbundenen Platten(speicher)-einheit,
in den Hauptspeicher 12 eingegeben. Durch diesen Lader werden Daten (z.B. Operationssystemprogramm
und Anwenderprogramm) von einer Magnetplatteneinheit in
den Hauptspeicher 12 eingegeben. Die im Hauptspeicher 12 gespeicherten Daten werden teilweise oder ganz auch in
den lokalen Speicher 22 eingegeben. Dabei wird ein Teil jedes dem Speicherbereich des Hauptspeichers 12 zugewiesenen
Adressenplatzes auch als Adresse des lokalen Speichers 22 zugewiesen. Die Einschreib- und Lesebefehle
werden sowohl im Hauptspeicher 12 als auch im lokalen Speicher 22 gemeinsam benutzt. In diesem Fall muß die
Zentraleinheit 11 entweder den Hauptspeicher 12 oder den lokalen Speicher 22, welche dieselben Adressen aufweisen,
wählen. Wenn weiterhin ein Programm, das einen Datenbereich im lokalen Speicher 22 aufweist, kopiert und dieses
Programm ausgeführt wird, ergibt sich eine gewisse Störung, weil die Daten durch andere Geräte, wie die Eingabe/-Ausgabegeräte,
aus diesem Datenbereich ausgelesen werden müssen. In diesem Fall müssen daher Daten in den Datenbereich
(data area) des Hauptspeichers 12 eingeschrieben werden.
-Ah.
Zur Lösung dieses Problems ist erfindungsgemäß ein Flip-Flop
zur Unterscheidung der Anfangsbetriebsdauer von der Betriebsdurchführdauer vorgesehen. Wenn die Anlage initialisiert
ist oder wird, wird ein Befehlswort des Laders aus dem Hauptspeicher 12 ausgelesen, und im Hauptspeicher
12 gespeicherte Daten (z.B. Anwenderprogramm) werden in den lokalen Speicher 22 kopiert.
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Wenn sich die Anlage dagegen im Betrieb befindet, wird ein Befehlswort des Anwenderprogramms aus dem lokalen Speicher 22 ausgelesen, während Daten (Operationsergebnis aufgrund der Ausführung des Anwenderprogramms) aus dem Hauptspeicher 12 ausgelesen und in ihn eingeschrieben werden.
Wenn sich die Anlage dagegen im Betrieb befindet, wird ein Befehlswort des Anwenderprogramms aus dem lokalen Speicher 22 ausgelesen, während Daten (Operationsergebnis aufgrund der Ausführung des Anwenderprogramms) aus dem Hauptspeicher 12 ausgelesen und in ihn eingeschrieben werden.
Fig. 4 veranschaulicht eine Schaltung für die Steuerung der vorstehend beschriebenen Operation. Die Schaltung
stellt einen Teil der Speichersteuereinheit (MCU) 23 dar, die einen Regler aufweist, der ein Speicherstartsignal
MEMS nach Lieferung eines Lesesignals READ und eines Einschreibsignals WRITE liefert, um eine vorbestimmte
Operation auszuführen. Ein derartiger Regler (controller) ist an sich bekannt und braucht daher nicht im einzelnen
beschrieben zu werden. Das Lesesignal READ wird an die eine Eingangsklemme eines UND-Glieds 41 sowie die erste
Eingangsklemme eines UND-Glieds 44 angelegt. Das Lesesignal READ wird auch über einen Treiber 61 zum lokalen
Speicher 22 und über einen Treiber 64 zum Hauptspeicher
^0 12 geliefert. Ein Befehlsabrufzyklus-Signal IFS (das
angibt, ob sich die Zentraleinheit 11 in einem Schritt zum Abrufen eines Befehls befindet oder nicht) wird der
anderen Eingangsklemme des UND-Glieds 41 aufgeprägt. Das Einschreibsignal WRITE wird der ersten Eingangsklemme
eines UND-Glieds 43 zugeführt und außerdem über einen Treiber 62 zum lokalen Speicher 22 und über einen Treiber
65 zum Hauptspeicher 12 geliefert.
Das Speicherstartsignal MEMS wird an die zweiten Eingangsklemmen aller UND-Glieder 4 3, 44 und 45 sowie die
dritte Eingangsklemme des UND-Glieds 4 2 und die erste
Eingangsklemme eines UND-Glieds 46 gemeinsam (gleichzeitig) angelegt. Weiterhin wird ein Ausgangssignal
des UND-Glieds 41 über einen Umsetzer 49 zur ersten Eingangsklemme des UND-Glieds 42 und zur ersten Eingangsklemme des UND-Glieds 45 zugeführt.
Eine Eingangsklemme D eines Flip-Flops 51 nimmt die
Daten(einheit) des 2ten Bits der in der arithmetischen Logikeinheit 21 vorgesehenen internen Sammelschiene ab.
Eine Eingangsklemme D eines Flip-Flops 52 nimmt Daten des 3ten Bits der internen Sammelschiene in der Logikeinheit
Programmstatuswort- bzw.
21 ab. Ein/ PSW-Aktualisierungssteuersignal PSW LD wird an die Eingangsklemmen CK der Flip-Flops 51 und 52 angelegt. Wenn der PSW-Aktualisierungsbefehl ausgegeben wird, werden die Flip-Flops 51 und 52 gesetzt. Ein Ausgangssignal an einer Ausgangsklemme Q des Flip-Flops 51 wird den dritten Eingangsklemmen der UND-Glieder 43 und 44 zugeführt. Ein an einer Ausgangsklemme Q erscheinendes Ausgangssignal wird der zweiten Eingangsklemme des UND-Glieds 42 und der dritten Eingangsklemme des UND-Glieds 45 zugeführt.
21 ab. Ein/ PSW-Aktualisierungssteuersignal PSW LD wird an die Eingangsklemmen CK der Flip-Flops 51 und 52 angelegt. Wenn der PSW-Aktualisierungsbefehl ausgegeben wird, werden die Flip-Flops 51 und 52 gesetzt. Ein Ausgangssignal an einer Ausgangsklemme Q des Flip-Flops 51 wird den dritten Eingangsklemmen der UND-Glieder 43 und 44 zugeführt. Ein an einer Ausgangsklemme Q erscheinendes Ausgangssignal wird der zweiten Eingangsklemme des UND-Glieds 42 und der dritten Eingangsklemme des UND-Glieds 45 zugeführt.
Ein Ausgangssignal von einer Ausgangsklemme Q des Flip-Flops 52 wird als höchstwertigste Bit-Dateneinheit eines
Adressenregisters 53 geliefert, in welchem Startadressendaten des lokalen Speichers 22 gespeichert sind. Die von
der Zentraleinheit (CPU) Il gelieferten Adressendaten werden im Adressenregister 54 gespeichert. Die in den
Adressenregistern 53 und 54 enthaltenen Daten werden dem Komparator 55 zugeführt, der dann die oberen 10-Bitdaten
(Daten über dem 14ten Bit, d.h. über der 16KB-ten Adresse bei dieser Ausführungsform) mit im Adressenregister 53
gespeicherten Daten vergleicht, um festzustellen, ob die
herauszugreifende Adresse innerhalb der Summe aus den im
-M-
Adressenregister 53 gespeicherten Adressendaten und der Speicherkapazität des lokalen Speichers 22 liegt oder
nicht. Ein Ausgangssignal des Komparators 55 wird den § vierten Eingangsklemmen der UND-Glieder 42 und 43 sowie
der zweiten Eingangsklemme des UND-Glieds 46 über einen Umsetzer 50 zugeführt.
Ausgangssignale von den UND-Gliedern 42 und 43 werden jQ einem ODER-Glied 47 zugeliefert, dessen Ausgangssignal
über einen Treiber 63 als Speicherstartsignal MEMS-L dem lokalen Speicher 22 zugeführt wird. Ausgangssignale
der UND-Glieder 44, 45 und 46 werden einem ODER-Glied zugeführt, dessen Ausgangssignal der Sammelschienen-Schnittstelleneinheit
(BIU) 24 und außerdem über einen Treiber 66 als Speicherstartsignal MEMS-M dem Hauptspeicher
12 zugeführt wird.
Nachstehend ist die Arbeitsweise der Schaltung nach Fig- 4 erläutert.
Es sei angenommen, daß beim Initialisieren der Anlage das Flip-Flop 51 gesetzt und das Ausgangssignal vom
Komparator 55 hoch ist. In diesem Fall entsprechen die im Adressenregister 54 gespeicherten Adressendaten den
Adressen von 16KB bis 32KB des Hauptspeichers 12. Wenn die Zentraleinheit 11 das Lesesignal READ und dann nach
einer kurzen Zeit das Speicherstartsignal MEMS liefert, ist nur das UND-Glied 44 durchgeschaltet (ON). Sodann
Ϊ30 wird das Speicherstartsignal MEMS-M über das ODER-Glied
48 und den Treiber 66 zum Hauptspeicher 12 geliefert. Gleichzeitig wird ein Signal erzeugt, das einen Zugriff
zur Sammelschienen-Schnittstelle 24 ermöglicht. Als Ergebnis wird eine gewünschte Datenreihe über die Sammelschiene
15 aus dem Hauptspeicher 12 ausgelesen.
. Αι
Es sei angenonunen, daß das von der Zentraleinheit 11
gelieferte Einschreibsignal im selben Zustand ist, wobei nur das UND-Glied 43 durchgeschaltet ist und das Speicherc
Startsignal MEMS-L über das ODER-Glied 47 und den Treiber 63 zum lokalen Speicher 22 geliefert wird. Infolgedessen
werden die aus dem Hauptspeicher 12 ausgelesenen Daten in den lokalen Speicher 22 eingeschrieben.
Im Betrieb(szustand) der Anlage wird jedoch das Flip-Flop
51 rückgesetzt. Es sei nun angenommen, daß das Ausgangssignal des Komparators 55 hoch ist (Speicheradressenbereich:
16KB bis 32KB) und das Lesesignal READ des Befehlsworts von der Zentraleinheit 11 geliefert wird. Wenn
die Zentraleinheit 11 das Signal IFS des hohen Pegels liefert, ist das UND-Glied 41 durchgeschaltet. Nach Ablauf
einer kurzen Zeitspanne wird das Speicherstartsignal MEMS von der Zentraleinheit 11 zum UND-Glied 42 übertragen,
das daraufhin durchschaltet. Daher wird das Speicherstartsignal MEMS-L über das ODER-Glied 47 und den Treiber 63
zum lokalen Speicher 22 übertragen. Da der Lesebefehl READ-L dem lokalen Speicher 22 über den Treiber 61 zugeführt
wird, wird ein Befehlswort aus dem lokalen Speicher 22, der mit hoher Geschwindigkeit betrieben wird oder
arbeitet, ausgelesen.
Es sei angenommen, daß in diesem Zustand das Lesesignal READ oder das Einschreibsignal WRITE von der Zentraleinheit
11 geliefert und sodann das Speicherstartsignal MEMS ^Q von ihr abgegeben wird. Das UND-Glied 45 ist dabei durchgeschaltet
(das UND-Glied 45 ist (stets) durchgeschaltet, außer wenn das Signal IFS und das Signal READ geliefert
werden). Das Speicherstartsignal MEMS-M wird dem Hauptspeicher 12 über das ODER-Glied 48 und den Treiber 66
zugeführt. Gleichzeitig wird ein Sammelschienen-Freigabesignal der Sammelschiene 15 zur Schnittstelleneinheit 24
geliefert. Da der Hauptspeicher 12 bereits den Lesebefehl READ-M oder den Einschreibbefehl WRITE-M über den Treiber
η- ■ '
χ 64 bzw. 65 erhalten hat, können die gewünschten Daten
über die Sammelschiene 15 in der Zentraleinheit 11 abgerufen werden.
Die Größe des Lese/Einschreibsignals READ/WRITE muß im lokalen Speicher 22 und im Hauptspeicher 12 ausreichend
lange vor der Ausgabe des Speicherstartsignals (MEMS-L/ MEMS-M) bestimmt werden. Die Zeit- oder Taktsteuerung
zwischen dem Speicherstartsignal und dem Lese/Einschreib-
^q signal ist auch dann gewährleistet, wenn die Schaltung
gemäß Fig. 4 hinzugeführt ist, weil die Zeitspanne, während welcher das Lese/Einschreibsignal die Schaltung
nach Fig. 4 durchläuft, kurzer ist als die Zeitspanne, während welcher das Speicherstartsignal diese Schaltung
passiert.
Wenn das Ausgangssignal des Komparators 55 niedrig wird,
wird ein Signal eines hohen Pegels über den Umsetzer 5O zum UND-Glied 46 geliefert, so daß das Speicherstartsignal
MEMS über das UND-Glied 46 und das ODER-Glied 48 zum Hauptspeicher 12 übertragen wird.
Das Flip-Flop 52 wird zinn Deaktivieren des lokalen
Speichers 22 rückgesetzt. Ein Ausgangssignal von der Ausgangsklemme Q des Flip-Flops 52 wird als höchstwertigstes
Bit des Adressenregisters 53 geliefert, so daß das höchstwertigste Bit auf den logischen Pegel "1" gesetzt
wird. Infolgedessen wird eine sehr große Größe im Adressenregister 53 gesetzt. Das Ausgangssignal vom
Komparator 55 geht auf den niedrigen Pegel über, und das Speicherstartsignal kann nicht zum lokalen Speicher 22
geliefert werden.
Da das Flip-Flop 51 durch den in der Hauptbetriebsart (master mode) ausgegebenen PSW-Aktualisierungsbefehl
gesetzt ist oder wird, kann die Größe durch das Anwenderprogramm nicht modifiziert werden. Das Adressenregister
53 kann einen festverdrahteten Konstantschaltkreis aufweisen
rf
Das Anwenderprogramm braucht nicht in einem Bereich von 16KB bis 3 2KB gespeichert zu sein. Auch wenn es
überfließt, kann der überlaufende
Programmteil aus dem Hauptspeicher 12 ausgelesen werden, wahrend der im Bereich von 16KB bis 32KB liegende Programmteil
aus dem lokalen Speicher 22 ausgelesen wird. Der Anwenderprogrammbereich braucht daher nicht begrenzt
zu sein.
Bei der beschriebenen Ausführungsform umfaßt der lokale
Speicher 22 acht Chips von Speicherelementen, die jeweils aus 8 Bits χ 2KB bestehen. Ein Speicherelement
von 8 Bits χ 8KB befindet sich jedoch derzeit in Ent-Wicklung. Wenn ein solches Speicherelement verwendet
wird, sind nur zwei Chips zur Bildung des lokalen Speichers 22 nötig. Die erfindungsgemäße Datenverarbeitungsvorrichtung mit dem lokalen Speicher bietet mithin
größere Vorteile als die Datenverarbeitungsvorrichtung unter Verwendung des Cache-Speichers, die eine größere
periphere Schaltung und einen Inhaltsverzeichnisspeicher benötigt.
Leerseite
Claims (7)
- Patentansprüchej. Datenverarbeitungsvorrichtung, g e k e η η zeichnet durch einen Hauptspeicher (12), durch eine mit dem Hauptspeicher (12) verbundene und einen Zugriff zu ihm herstellende Zentraleinheit (CPU 11), durch einen mit letzterer verbundenen lokalen Speicher (22), der einen Teil der Adressenplätze des Hauptspeichers (12) als seine Adressen-IQ platze aufweist und zu dem anstelle des Hauptspeichers (12) ein Zugriff durch die Zentraleinheit (11) herstellbar ist, und durch eine Speichersteuereinheit (23) zum Vergleichen einer ersten Adresse, die den genannten Teil der Adressenplätze begrenzt, mit einer zweiten Adresse, die von der Zentraleinheit (11) erzeugt bzw. geliefert wird, wenn letztere einen Speicherzugriff zum Hauptspeicher (12) anfordert, um zu bestimmen, ob die zweite Adresse innerhalb des genannten Teils der Adressenplätze enthalten ist oder nicht, und um der Zentraleinheit (11) Steuerdaten zu liefern, die angeben, ob ein Zugriff zum Hauptspeicher (12) oder zum lokalen Speicher (22) hergestellt werden soll.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichersteuereinheit (23) einen Komparator (55) zum Vergleichen von erster und zweiter Adresse sowie ein Flip-Flop (61) zur Anzeige eines Status1 der Datenverarbeitungsvorrichtung aufweist, bei dem die Steuerdaten zur Zentraleinheit (11) geliefert werden, so daß ein Zugriff zum Hauptspeicher (12) nach Maßgabe eines Lesebefehls und ein Zugriff zum lokalen Speicher (22) nach Maßgabe eines Einschreibbefehls erfolgen, wenn das Flip-Flop (51) auf einem^ (bestimmten) logischen Pegel bleibt und der Komparator (55) feststellt, daß die zweite Adresse innerhalb des im lokalen Speicher (22) zugewiesenen Adressenbereichs liegt, und bei dem die Steuerdatender Zentraleinheit (11) zugeliefert werden, so daß ein Zugriff zum lokalen Speicher (22) nach Maßgabe des Lesebefehls und zum Hauptspeicher (12) nach Maßgäbe des Einschreibbefehls erfolgt, wenn das Flip-Flop (51) auf dem anderen logischen Pegel bleibt und der Komparator (55) feststellt, daß die zweite Adresse innerhalb des im lokalen Speicher (22) zugewiesenen Adressenbereichs liegt.
- 3. Datenverarbeitungsvorrichtung, insbesondere nach Anspruch 1 und/oder 2, gekennzeichnet durch einen Hauptspeicher (12) und durch eine mit letzterem über eine Sammelschiene (15) verbundene Zentraleinheit(11) mit einer arithmetischen Logikeinheit (21), einem mit letzterer ohne Zwischenschaltung (intermediacy) einer Sammelschiene (15) verbundenen lokalen Speicher (22), der einen Teil eines Adressenplatzes des Hauptspeichers (12) als eigene Adresse bestimmt oder definiert und der anstelle des Hauptspeichers(12) durch die arithmetische Logikeinheit (21) zugreifbar ist, einer Einrichtung zum Setzen einer ersten Adresse, die den genannten Teil des Adressenplatzes angibt, einem Komparator (55) zum Vergleichen der ersten Adresse mit einer zweiten, von der arithmetischen Logikeinheit (21) gelieferten Adresse, wenn die arithmetische Logikeinheit (21) einen Speicherzugriff zum Hauptspeicher (12) anfordert, und zur Bestimmung, ob die zweite Adresse innerhalb eines im lokalen Speicher (22) zugewiesenen Adressenbereichs liegt oder nicht, einem Flip-Flop (51), das einen Status der Datenverarbeitungsvorrichtung angibt oder anzeigt, einer Speichersteuereinheit (23) zur Lieferung von Steuerdaten zur Zentraleinheit (11), so daß ein Zugriff zum Hauptspeicher (12) nach Maßgabe eines Lesebefehls und zum lokalen Speicher (22) nach Maßgabe eines Einschreibbefehls erfolgt, wenn sich dasFlip-Flop (51) auf dem einen logischen Pegel befindet und wenn der Komparator (55) feststellt, daß die zweite Adresse innerhalb des im lokalen Speicher (22) zugewiesenen Adressenbereichs liegt, und zur Lieferung der Steuerdaten zur Zentraleinheit (11) für einen Zugriff zum lokalen Speicher (22) nach Maßgabe des Lesebefehls und zum Hauptspeicher (12) nach Maßgabe des Einschreibbefehls, wenn sich das Flip-Flop(51) auf dem anderen logischen Pegel befindet und wenn der Komparator (55) feststellt, daß die zweite Adresse innerhalb des im lokalen Speicher (22) zugewiesenen Adressenbereichs liegt, und einer Sammelschienen-Schnittstelleneinheit (24) zur Verhinderung der Belegung der Sammelschiene (15) in Abhängigkeit von einem von der Speichersteuereinheit (23) gelieferten Signal.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (52, 53) zum Deaktivieren des lokalen Speichers (22) vorgesehen ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (52, 53) zum Deaktivieren des lokalen Speichers (22) ein Flip-Flop (52), das ein spezifisches Bit der ersten Adresse zwecks Überschreitung des im lokalen Speicher (22) zugewiesenen Adressenbereichs modifiziert, und ein Register (53)zur Speicherung einer modifizierten Adresse aufweist. 30
- 6. Verfahren zur Datenverarbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß Daten von einem externen Speicher in einen Hauptspeicher geladen werden, daß ein Teil der im Hauptspeicher gespeicherten Daten ausgelesen wird und die ausgelesenen Daten sequentiell in eine Adresse eines lokalen Speichers eingeschrieben werden, welche einer Adresse des Hauptspeichers entspricht, aus der die Daten ausgelesen (worden) sind, und daß einZugriff zum lokalen Speicher zwecks Auslesung der Daten aus der Adresse des Hauptspeichers, welche der Adresse der in den lokalen Speicher eingeschriebenen Daten entspricht, und ein Zugriff zum Hauptspeicher zwecks Auslesung oder Einschreibung der Daten vom Hauptspeicher aus der bzw. in die Adresse (η), mit Ausnahme der Adresse, welche der Adresse der in den lokalen Speicher eingeschriebenen Daten entspricht, vorgenommen werden·
- 7. Verfahren zur Datenverarbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß Daten von einem externen Speicher in einen Hauptspeicher geladen werden, daß ein einen Status einer Datenverarbeitungsvorrichtung angebendes Flip-Flop in einen ersten Zustand gesetzt wird, daß ein Teil der im Hauptspeicher gespeicherten Daten ausgelesen wird und die ausgelesenen Daten sequentiell in eine Adresse eines lokalen Speichers eingeschrieben werden, welche einer Adresse des Hauptspeichers entspricht, aus der die Daten ausgelesen (worden) sind, daß das Flip-Flop in einen zweiten Zustand gesetzt wird und daß ein Anwenderprogramm so ausgeführt wird, daß dann, wenn eine Adresse, zu der ein Zugriff erfolgen soll, beim Auslesen eines Befehlsworts innerhalb öines Adressenbereichs des lokalen Speichers liegt, aus letzterem Daten ausgelesen werden, während dann, wenn die auszugreifende Adresse beim Auslesen eines Befehlsworts nicht innerhalb des Adressenbereichs des lokalen°Q Speichers liegt, Daten aus dem Hauptspeicher ausgelesen werden, so daß Daten aus dem Hauptspeicher ausgelesen bzw. in ihn eingeschrieben werden.
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