DE3234766A1 - Mit mineralstoffen isolierte elektrische kabel - Google Patents
Mit mineralstoffen isolierte elektrische kabelInfo
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Description
- 4 - 10254
ASSOCIATED ELECTRICAL INDUSTRIES LIMITED, London, England
Mit Mineralstoffen isolierte elektrische Kabel
Die Erfindung betrifft mit Mineralstoffen isolierte
elektrische Kagel, d.h. Kabel, die einen oder mehrere elektrische Leitungsdrähte aufweisen, die in einer rohrförmigen
Metallumhüllung, die gewöhnlich aus Kupfer besteht, eingeschlossen und von dieser Umhüllung durch
eine Füllung aus verdichtetem, gepulvertem Isolationsmaterial isoliert sind.
Unter dem Ausdruck "mit Mineralstoffen isolierte elektrische Kabel" sind ausser Verlegungskabeln für den Transport
von elektrischem Strom für allgemeine Zwecke auch Kabel des obigen Aufbaus zu verstehen, die für andere
Zwecke verwendet werden, wie beispielsweise Heizkabel und Kabel für Thermoelemente. Die Erfindung betrifft
auch die Herstellung derartiger Kabel.
Das gepulverte Isolationsmaterial, das am meisten verwendet wird, ist Magnesiumoxid, und zwar entweder als
geschmolzenes oder calcinierte oder als vom Meer gewaschenes (sea-washed) Magnesiumoxid; und obgleich
Magnesiumoxid in trockenem Zustand eine hohe \ elektrische Durchschlagsfestigkeit aufweist, kann die Anwesenheit
selbst geringer Feuchtigkeitsmengen diese Durchschlagsfestigkeit beträchtlich verringern.
Demzufolge ist das Eindringen von Feuchtigkeit eine HauptSchwierigkeit, insbesondere im Falle von Hochspannungskabeln,
und es wird daher empfohlen, dass die Enden der Kabel bei der Aufbewahrung mit vorübergehenden Abdichtungen
versehen werden, um das Eindringen von Feuch-
tigkeit zu vermindern. Trotzdem ist es aber vor der
Herstellung eines Endverschlusses bei einem gelagerten Kabel, das seiner Verwendung zugeführt werden soll,
ständig erforderlich, eine beträchtliche Länge von manchmal bis zu 460 mm von den Enden des Kabels abzuschneiden,
um sieherzugehen, dass jegliches feuchtes
Pulver, das die Isoliereigenschaften des Kabels beeinträchtigen könnte, entfernt ist. Dieses Vorgehen ist
eindeutig unwirtschaftlich. Ausserdem muss der gebildete Endverschluss eine wirksame Abdichtung zur Verhinderung
des nachfolgenden Eindringens von Feuchtigkeit während des Gebrauchs liefern.
Gegenstand der Erfindung ist ein mit Mineralstoffen isoliertes elektrisches Kabel, das mindestens einen elektrischen
Leitungsdraht aufweist, der von einer rohrförmigen Metallumhüllung eingeschlossen und von dieser Umhüllung
durch eine Füllung aus verdichtetem, gepulvertem Isolationsmaterial isoliert ist, das dadurch gekennzeichnet
ist, dass es in dem gepulverten Isolationsmaterial einen Anteil eines gepulverten hydrophoben Materials enthält,
der ausreicht, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu vermindern.
Das hydrophobe Material muss natürlich aus elektrisch isolierende Eigenschaften haben, so dass es die trockene
Pulverfüllung nicht beeinträchtigt.
Es wurde gefunden, dass gepulvertes Methylpolysiloxan ein hochwirksames hydrophobes Material ist, das sich für
den angegebenen Zweck eignet, wobei die Menge an eingeführtem Material vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 5 %,
bezogen auf das Gewicht an gepulvertem Isolationsmaterial beträgt. Auf diese Weise weist ein Kabel mit einer Füllung
aus gepulvertem Magnesiumoxid, das lediglich 1 Gew.% Methylpolysiloxan enthält, kein bedeutsames Eindringen
von Feuchtigkeit, selbst nach vielwöchiger Lagerung auf,
ohne dass gesonderte Endabdichtungen benötigt würden.
Somit kann ein Kabel gemäss der Erfindung ohne vorübergehende
Endabdichtungen aufbewahrt werden, und wenn es seiner Verwendung zugeführt werden soll, müssen die Enden
nicht weiter abgeschnitten werden, als es erforderlich ist, um die Form des erforderlichen Endverschlusses
auszubilden, da kein feuchtes Pulver vorliegt, das entfernt werden müsste.
Ausserdem besitzt der Zusatz von Methylpolysiloxan zu der Füllung nicht nur keine nachteilige Wirkung auf die elektrischen
Isoliereigenschaften der Füllung, sondern es hat sich darüber hinaus gezeigt, dass dadurch die elektrische
Durchschlagsfestigkeit der Füllung insbesondere bei Hochspannungen vermutlich infolge des Ausschlusses
von freier Feuchtigkeit über die gesamte Kabellänge verbessert worden ist.
Vorzugsweise besitzt das Methylpolysiloxan-Pulver eine
Korngrösse von 20 bis 200 Mikrometer und liegt hauptsä dilich im Bereich von 30 bis 70 Mikrometer.
Wenn Methylpolysiloxan in das Füllmaterial eingebracht wird, muss dafür Sorge getragen werden, dass die Temperatur
des Füllmaterials nicht über 65 C ansteigt, wenn es in die Umhüllung eingefüllt wird, da es sonst bei
höheren Temperaturen klebrig oder flüssig wird, was den Füllvorgang beeinträchtigen könnte. Wenn die Umhüllung
kontinuierlich aus einem duktilen Metallstreifen dadurch gebildet wird, dass der Streifen zu Röhrenform gebogen
und die Kanten miteinander verschweisst werden, während gleichzeitig das Füllmaterial und der Leitungsdraht
oder die Leitungsdrähte in das so hergestellte Umhüllungsrohr eingeführt werden, sind demzufolge Mittel erforderlich,
um das Umhüllungsrohr unmittelbar nach der Ver-
schweissung zu kühlen, tun zu verhindern, dass übermässige
Wärme aus dem Umhüllungsrohr auf das Füllmaterial übergeht, während dieses in das Rohr eingefüllt wird.
Nach der Einführung des Leiters oder der Leiter und des Füllmaterials wird der Durchmesser des Umhüllungsrohres
normalerweise verringert, indem man es in bekannter Weise durch eine Reihe von Reduzierwalzen oder -düsen
und Temperungsöfen führt.
Zweckmässigerweise wird die Pulverfüllung in das Umhüllungsrohr durch eine BeschickungsrShre eingeführt,
deren Auslass stromabwärts von der Schweißstelle ist, und in einem derartigen Falle können auch Mittel zum
Kühlen der Beschickungsröhre, insbesondere im Bereich der Schweißstelle, und möglicherweise auch des Leitungsdrahtes
oder der Leitungsdrähte vor deren Einführung in das Umhüllungsrohr vorgesehen sein.
Zweckmässigerweise wird eine Führungsröhre für den oder die Leitungsdrähte verwendet, die sich angrenzend an
den Weg der sich treffenden Ränder des gebogenen Metallstreifens erstreckt, und an der Schweißstelle ist die
Führungsröhre mit einer öffnung versehen, so dass ein Teil der von der Schweißstelle ausgehenden Wärme auf
den Leiter übertragen und durch den sich bewegenden Leiter von der Pulverbeschickungsröhre wegbefördert wird.
Die "Verwendung von Methylpolysiloxan besitzt jedoch den
unerwarteten Vorteil, dass seine Umwandlung beim Erhitzen in eine Flüssigkeit während der nachfolgenden Reduzier-
und Temperungsverfahren dazu führt, dass es als Schmiermittel wirkt, und das führt zu einer ausgesprochenen
Verminderung des Ausmaßes des Abriebs des Leitungsdrahtes oder der Leitungsdrähte und der Innenoberfläche der
Umhüllung.
Demzufolge wird das ausgesprochene Anhaften des Füllpulvers an den Leitungsdraht oder die Leitungsdrähte,
wie es bisher gewöhnlich bei der Herstellung von mit Mineralstoffen isolierten elektrischen Kabeln beobachtet
wurde, praktisch vermieden, und loses Pulver an den Oberflächen des Drahtes oder der Drähte oder an
der Iiinenoberfläche des Umhüllungsrohres kann bei der
Herstellung eines Endverschlusses ohne Schwierigkeiten entfernt werden.
Als Zusatzmittel zu dem Füllpulver in einem mit Mineralstoffen isolierten elektrischen Kabel gemäss der
Erfindung können auch andere Aryl- oder Alkylpolysiloxane
oder Gemische daraus oder ein beliebiges anderes geeignetes hydrophobes, elektrisch isolierendes
Material verwendet werden.
Ein mit Mineralstoffen Isoliertes elektrisches Kabel
uns seine Herstellung werden im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnungen näher erläutert, worin
Figur 1 einen Querschnitt durch das Kabel; Figur 2 einen schematischen Schnitt eines Teils einer
Ausführungsform einer Vorrichtung zur Herstellung des Kabels und Figuren 3 und 4 vergrösserte Ansichten bzw. einen
Querschnitt eines Teils der Vorrichtung gemäss Figur 2
darstellen.
darstellen.
Gemäss Figur 1 besteht das Kabel aus einer äusseren Umhüllung
1, die aus einem Kupferstreifen gebildet ist, der
zu Röhrenform gebogen und längs der aneinanderstossenden
Kanten durch Argon-Lichtbogen schweissend geschlossen worden ist. Die Umhüllung enthält eine Anzahl Leitungsdrähte
2 (im vorliegenden Falle zwei), die voneinander und von der Umhüllung 1 durch gepulvertes Magnesiumoxid 3 getrennt
sind, wobei das Pulver um die Leiter herum nach
der Einführung des Pulvers und der Leiter in die gebildete Umhüllung durch eine Reihe von Reduzierschritten,
denen jeweils ein Temperungs- und Löschschritt folgte, in bekannter Weise verdichtet worden ist. Erfindungsgemäss
enthält das Magnesiumoxidpulver etwa 1 Gew.% gepulvertes Methylpolysiloxan mit einer Korngrösse von
30 bis 70 Mikrometer dispergiert. Von dem Methylpolysiloxan zeigte sich selbst bei dieser geringen Menge,
dass es der Füllung eine hydrophobe Eigenschaft verleiht, die dem Eindringen von Feuchtigkeit standhält
und jegliche bedeutsame Verschlechterung der Isolationseigenschaften des Füllmaterials an den abgeschnittenen
Enden des Kabels über lange Zeit verhindert, ohne dass es notwendig würde, zusätzliche Abdichtungen während
der Lagerung oder bei der anschliessenden Ausbildung der Endverschlüsse vorzusehen.
Demzufolge ist es bei der Ausbildung von Endverschlüssen nicht erforderlich, die Enden des Kabels weiter zurückzuschneiden,
als es zur Ausbildung der Endverschlüsse notwendig ist.
Das Kabel kann nach einem Verfahren hergestellt werden, das ganz allgemein demjenigen ähnlich ist, wie es in der
britischen Patentanmeldung 80034-66 beschrieben und teilweise in den Figuren 2 bis 4 erläutert ist.
Bei derartigen Verfahren wird die Kabelumhüllung 1 kontinuierlich von einem gründlich entfetteten Kupferstreifen
1a mit Hilfe einer - nicht dargestellten - Rohrformmaschine, die den nach unten zugeführten Streifen zu
einem Rohr biegt, sowie eines Argon-Lichtbogen-Schweiss^
kopfes 4 hergestellt, der die anstossenden Kanten des Streifens zusammenschweisst. Das gebildete Umhüllungsrohr
1 wird senkrecht nach unten einer Reduziermaschine zugeführt, die den Durchmesser des Rohres verringert und
das Füllpulver um die Leiterdrähte herum dicht presst.
Das Rohr mit dem verringerten Durchmesser wird anschliessend einem Temperungsofen zugeführt und schliesslich
durch einen Wasser enthaltenden Löschtank geleitet, in dem das Kabel in einer Kettenlinie gedreht wird, wonach
es horizontal durch weitere Reduziermaschinen, Temperungsofen und Löschtanks läuft. Die Reduziermaschinen
und damit verknüpften Einrichtungen sind jedoch aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Zeichnung weggelassen
worden.
Die Leiterdrähte 2, die ebenfalls gründlich entfettet worden sind, werden kontinuierlich in dem Maße, wie es
gebildet wird, in das Umhüllungsrohr 1 durch ein Paar Führungsröhren 5, 6 eingeführt, die starr in der gewünschten
Stellung innerhalb einer Pulverbeschickungsröhre
7 angeordnet sind, durch die das Füllpulver, das aus Magnesiumoxid und dem darin dispergierten Methylpolysiloxan-Zusatzmittel
besteht, ebenfalls in das Umhüllungsrohr 1 eingeführt werden. Die Pulverfüllung wird in die Beschickungsröhre 7 von einem Beschickungstrichter 8 aus zugeführt, der von einem Rüttelförderer
aus gefüllt gehalten wird, der seinerseits von einem Pulvervorratsgefäss aus beschickt wird.
Die unteren Enden der Pulverbesckickungsröhre 7 und der Führungsröhren 5, 6 enden unterhalb der Schweißstelle,
so dass das Füllpulver wirksam in das gebildete und bereits verschweisste Rohr eingeführt wird, wobei verhindert
wird, dass es die Schweißstelle verunreinigt.
Um die Umhüllung 1 herum befindet sich genau unterhalb der Schweißstelle und oberhalb des unteren Endes der
Pulverbeschickungsröhre 7 ein Mantel 9, durch den eine Kühlflüssigkeit, beispielsweise Wasser, geleitet wird,
um die Wärmemenge, die durch die Umhüllung 1 auf die Pulverfüllung übertragen wird, zu verringern. Ausserdem
ist die Wandung der Pulverbeschickungsröhre 7 um die Schweißstelle herum mit einem Schlitz 10 versehen, wie
dies auch bei der benachbarten Führungsröhre 5 der Fall
ist. Die Schlitze 10 und 11 in der Beschickungsröhre 7
und der Führungsröhre 5 sind gegeneinander ausgefluchtet, und die sie umgebenden Ränder sind zusammengelötet, um
ein Austreten der gepulverten Füllung an dieser Stelle zu verhindern. Derjenige der Leiterdrähte 2, der sich
in der Führungsröhre 5 befindet, wird somit der Schweißstelle gegenüber ausgesetzt und dient demzufolge als
Wärmesenke, um so von der Schweißstelle Wärme abzuführen, wie im einzelnen in der britischen Patentanmeldung
8003466 beschrieben.
Wenn nach dem beschriebenen Verfahren ein Kabel hergestellt wird, ist eine Kühlung erforderlich, da es wesentlieh
ist, die Temperatur der Pulverfüllung unter 650C
zu halten, bis sie die Beschickungsröhre 7 verlässt, weil oberhalb dieser Temperatur das Methylpolysiloxan
klebrig und bei weiterer Temperaturerhöhung möglicherweise flüssig wird; dieses könnte die Pulvereinfüllung
stören oder sogar den Auslass der Beschickungsröhre vollständig verstopfen.
Aus diesem Grunde wird das Füllpulver vorzugsweise bei geeigneter niedriger Temperatur, beispielsweise unter
500C, gehalten, bevor es in die Beschickungsröhre 7
eingeführt wird, und ausserdem werden die Leiterdrähte 2, beispielsweise durch Argon von niedriger Temperatur,
gekühlt, bevor sie in die entsprechenden Führungsröhren 5 und 6 eingeführt werden. Die Pulverbeschickungsröhre
7 kann nötigenfalls ebenfalls, wie dargestellt, mit voneinander in einem Abstand angeordneten Doppelwänden 12,
13 versehen sein, zwischen denen der Zwischenraum durch
Längsteilwände 14 in zwei Strömungswege 15 und 16 aufgeteilt
ist, die am unteren Ende der Röhre 7 miteinander in Verbindung stehen. Im Betrieb wird eine Kühlflüssigkeit,
vie beispielsweise Wasser oder Freon oder möglicherweise Argon von geeigneter niedriger Temperatur, den
einen Strömungsweg, beispielsweise 15, nach unten und den anderen Strömungsweg 16 nach, oben fliessen gelassen.
Nach dem Einfüllen in das Umhüllungsrohr 7 führt das Erhitzen der Pulverfüllung dagegen zu keinerlei Schwierigkeiten,
und es ist im Gegenteil gefunden worden, dass die Verflüssigung des Methylpolysiloxans während
der nachfolgenden Durchmesserverringerungs- und Temperungsstufen eine nützliche statt einer schädlichen Wirkung
ausübt. Es wird angenommen, dass das flüssige Methylpolysiloxan, das sich nach Kühlen unter 650C wieder verfestigt,
als Schmiermittel dient, das den Abrieb der Oberflächen der Leiterdrähte 2 sowie der Innenoberfläche
des Umhüllungsrohres 1 während der Durchmesserverringerungsstufen verhindert, da bei einem fertigen Kabel
festzustellen ist, dass diese Oberflächen glatt geblieben sind. Auch ist demzufolge praktisch kein Anhaften
des Pulvers an diesen Oberflächen festzustellen, wie dies üblicherweise bei mit Mineralstoffen isolierten
elektrischen Kabeln, die nach herkömmlichen Verfahren hergestellt worden sind, der Pail ist, so dass die Ausbildung von Endverschlüssen erleichtert wird.
Claims (8)
- ASSOCIATED ELECTRICAL INDUSTRIES LIMITED, London, EnglandPatentansprücheEin mit Mineralstoffen isoliertes elektrisches Kabel, das mindestens einen elektrischen Leiterdraht enthält, der von einer rohrförmigen Metallumhüllung umschlossen und gegenüber der Umhüllung durch eine Füllung aus verdichtetem, gepulvertem Isolationsmaterial isoliert ist,. dadurch gekennzeichnet, dass in dem gepulverten Isolationsmaterial ein Anteil an einem gepulverten, hydrophoben Material vorhanden ist, der ausreicht, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu vermindern.
- 2. Kabel gemäss Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das hydrophobe Material gepulvertes Methylpolysiloxan enthält. - 3. Kabel gemäss Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das gepulverte Isolationsmaterial aus gepulvertem Magnesiumoxid besteht, das 0,1 bis 5,0 Gew.% gepulvertes Methylpolysiloxan dispergiert enthält. - 4. Kabel gemäss Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, dass das Methylpolysiloxanpulver eine Korngrösse von 20 bis 200 und insbesondere von 30 bis 70 Mikrometer aufweist.
- 5. Verfahren zur Herstellung eines mit Mineralstoffen isolierten elektrischen Kabels gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass man die Umhüllung kontinuierlich aus einem duktilen Metallstreifen bildet, indem man den Streifen zu einer Rohrform biegt und die Kanten aneinander schweisst, dass man gleichzeitig den Leiterdraht oder die Leiterdrähte und eine Füllung aus gepulvertem Magnesiumoxid mit einem Anteil an darin dispergiertem gepulverten Methylpolysiloxan in die auf diese Weise gebildete Umhüllung einbringt, wobei die gepulverte Füllung in das Umhüllungsrohr durch eine Beschickungsröhre eingeführt wird, deren Auslass stromabwärts der Schweißstelle liegt und die Beschickungsröhre sowie das Umhüllungsrohr im Bereich bzw. unmittelbar nach der Schweißstelle gekühlt werden, um die gepulverte Füllung in der Beschickungsröhre bei einer Temperatur von nicht über 65 C zu halten.
- 6. Verfahren gemäss Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet, dass man eine Führungsröhre für den Leitungsdraht oder einen der Leitungsdrähte verwendet, die sich angrenzend an den Weg der sich treffenden Ränder des gebogenen Metallstreifens erstreckt, und dass man an der Schweißstelle die Führungsröhre mit einer Öffnung ausbildet, so dass ein Teil der Wärme von der Schweißstelle auf den Leiter übertragen und durch den sich bewegenden Leiter von der Pulverbeschickungsröhre wegbefördert wird.
- 7. Vorrichtung zur Herstellung von mit Mineralstoffen isolierten elektrischen Kabeln gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel zum kontinuierlichen Zuführen eines duktilen Metallstreifens (1a) in seiner Längsrichtung, Mittel zum Biegen des Metallstreifens in Rohrform, Mittel (4) zum Verschweissen der Ränder unter Ausbildung des Rohres (1), Mittel (5, 6) zum kontinuierlichen Einführen eines Leiterdrahtes oder von Leiterdrähten (2) in die Umhüllung sowie eine Beschickungsröhre (7) mit einem Auslass stromabwärts der Schweißstelle, durch die die gepulverte Füllung inin die gebildete Umhüllung eingeführt werden kann, sowie ferner durch Mittel (9) zum Kühlen der Umhüllung zwisehen der Schweißstelle und dem Auslass der Beschickungsröhre.
- 8. Vorrichtung gemäss Anspruch 7,dadurch gekennzeichnet, dass sich eine FUhrungsröhre (5) für den Leitungsdraht oder einen der Leitungsdrähte (2) angrenzend an den Weg der sich treffenden Ränder des gebogenen Metallstreifens (1a) erstreckt und dass die Führungsröhre (5) an der Schweißstelle mit einer Öffnung (11) versehen ist, so dass ein Teil der Wärme von der Schweißstelle auf den Leiter (2) übertragen und von der Pulverbeschickungsröhre (7) durch den sich bewegenden Leiter abgeführt wird.
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