DE3234468A1 - Verfahren und vorrichtung zur steuerung mindestens eines drosselquerschnittes in einer steuerleitung - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur steuerung mindestens eines drosselquerschnittes in einer steuerleitungInfo
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
- Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)
Description
A jm. Λ Λ
β. 18 O ο
1U.9 - 1982 Kh/Kc
ROBERT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 1
Verfahren und Vorrichtung zur. Steuerung mindestens eines Drosselquerschnittes in einer Steuerleitung
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren nach der G-attung des Anspruches 1 und einer Vorrichtung nach der Gattung
des Anspruches 3 oder 8. Ss sind schon derartige Vorrichtungen (DE-OS 28 12 292, DE-OS 30 01 1*73,. DE-OS 30 19 67)
bekannt, bei denen aber der Nachteil besteht, daß bei einem Ausfall der Stromversorgung des Stellmotors oder bei einer
Verwendung im Kraftfahrzeug beim Abstellen der Brennkraftmaschine
das den Querschnitt der Sx;euerleitung steuernde
Drosselorgan in der Öffnungsstellung verharrt, die gerade durch den Stellmotor gesteuert wurde oder in eine ganz
geschlossene oder ganz geöffnete Stellung verschoben wird, wodurch es zu Störungen beim Start oder Weiterlauf der
Brennkraftmaschine kommen kann. Es ist deshalb bereits
eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, -bei der bei Unterbrechung der Stromzufuhr zum Stellmotor das Drosselorgan
durch ein Pederelement in eine bestimmte, den Drosselq.ue.rschnitt
der Steuerleitung öffnende Stelle bewegbar ist.
Eine derartige Ausführung erfordert jedoch eine sehr genaue Justierung des Federelementes und birgt die Gefahr in sich,
daß während des Dauerbetriebes Änderungen an der Befestigung
des' Federelementes oder im Federelement selbst zu einer unerwünschten Änderung in der Stellung des Drosselorgans
bei nicht erregtem Stellmotor führen.
Vorteile der Erfindung
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Steuerung mindestens
eines Drosselquerschnittes in einer Steuerleitung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.hat demgegenüber
den Vorteil, daß bei nicht erregtem- Stellmotor ein exakt festlegbarer Drosselquerschnitt geöffnet wird, der
auch bei längerem Betrieb der Vorrichtung keinen Änderungen unterworfen ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur
Steuerung mindestens eines Drosselquerschnittes in einer Steuerleitung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches
3-oder den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 8 hat den Vorteil, daß .mit einfachen Mitteln kostengünstig,
die Einstellung eines gleichbleibenden- Drosselquerschnittes bei nicht erregtem Stellmotor möglich ist.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des Verfahrens
nach Anspruch 1 und der Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 oder 8 möglich.
Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen Schnitt durch
"I' "T W w
eine Vorrichtung zur Steuerung mindestens eines Drosselquer schnittes , Figur 2 einen Schnitt entlang der Linie
II-II in Figur 1 mit einer Stellung des Drosselorganes
bei nicht erregtem Stellmotor, Figur 3 einen Schnitt ent'-lang
der Linie III-III in Figur 1 mit einem bei erregtem Stellmotor die Steuerleitung sperrenden Drosselorgan,
Figur k einen -Schnitt entlang der Linie IV-IV mit einem
bei erregtem Stellmotor die Steuerleitung sperrenden Drosselorgan, Figur 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V
in Figur 1 mit einem einen Drosselquerschnitt teilweise öffnenden Drosselorgan bei erregtem Stellmotor, Figur β
einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in Figur 1 mit einem den Drosselquerschnitt -voll-ständig öffnenden Drosselorgan
bei erregtem Stellmotor, Figur 7 ein Diagramm, das die Durchflußmenge Q des Betriebsmittels über dem Verstellweg
s .des Drosselorgans zeigt, Figur 8 eine schematische
Darstellung einer weiteren erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung mit einem axialbewegbaren Drosselorgan in
Schließstellung, Figur 9 eine Darstellung der- Vorrichtung nach Figur 8 in Öffnungsstellung.
Beschreibung der Ausfuhrungsbeispiele
In Figur 1 strömt in Pfeilrichtung beispielsweise Verbrennungsluft
durch ein Ansaugrohr I an einer Drosselklappe 2 vorbei zu einer nicht dargestellten Brennkraftmaschine.
Mit dem Ansaugrohr 1 steht eine als Steuerleitung dienende Bypassleitung 3 in Verbindung, die um die
Drosselklappe 2 führt und deren Durchgangsquerschnitt
durch eine Vorrichtung h, mittels eines Drosselorganes
5 änderbar ist. Die Vorrichtung k wird durch ein elektronisches
Steuergerät 6 angesteuert, an dem bei-7 die Versorgungs spannung, bei 8 das vom Zündverteiler abgenommene
Signal für die Drehzahl der Brennkraftmaschine,
bei 9 das Signal für die Motortemperatur und bei 10 eine
~ ·. ft
180'
die Stellung der Drosselklappe 2 kennzeichnenden Spannung, die beispielsweise ein mit der Drosselklappe 2 verbundenes
Potentiometer liefert, anliegt.
Die beispielsweise in Figur 1 dargestellte Vorrichtung k ist mit einem Deckel 13 versehen, der die Vorrichtung einerseits,
axial begrenzt und als Gußteil mit einem Teilstück lh der Bypassleitung 3 ausgebildet ist. Die dem Deckel
abgewandte Seite der Vorrichtung k wird durch einen Anschlußdeckel 16 begrenzt. Ein rohrförmiges Gehäuse 17 stellt
die Verbindung zwischen dem Deckel 13 und dem Anschlußdeckel ΐβ her. In eine Nase 19 des Teilstückes "\k ist eine
Achse 20 eingepreßt, die andererseits in einer Nase 21 im Anschlußdeckel 16 gelagert ist. Auf der Achse 20 ist
ein Anker 22 des Stellmotors der Vorrichtung drehbar gelagert. In Nuten 23 des Ankers 22 sind beispielsweise zur
Erzeugung einer reversiblen 90 -Drehbewegung zwei um 90 versetzte und gegenläufig wirkende Wicklungen 2k, 25 vorgesehen.
Die beiden Wicklungen 2k, 25 werden in bekannter Weise durch das Steuergerät 6 mit- Stromimpulsen von
variablem, untereinander zugeordnetem Tastverhältnis angesteuert, so daß der -Anker 22 in dem aus zwei segmentförmigen
Permanentmagneten 26 gebildeten Magnetfeld eine·
dem Tastverhältnis entsprechende Stellung einnimmt. Der elektrische Anschluß.der Vorrichtung U zum elektronischen
Steuergerät 6 erfolgt über einen Flachstecker 28 mit drei Steckanschlüssen 29. Die Steckanschlüsse 29 sind
durch Litzen 30 mit Kontaktelementen 31 am Umfang eines Isolierträgers 32 verbunden, der drehfest mit einer Lagerhülse
33 gekoppelt ist. Die Lagerhülse 33 ist drehbar auf de.r Achse 20 gelagert und mit dem. Drosselorgan 5 und dem
Anker 22 drehfest verbunden.
- Jy. -
Der Spulenkörper 3^ ist fest mit der Achse 20 verbunden.
Die Kontaktelemente 31 stehen andererseits mit den Wicklungsenden der Wicklungen 2k, 25 in Verbindung. Durch die
getaktete Ansteuerung des Stellmotors reduzieren sich die Reibungswiderstände.
Das als Drehschieber ausgebildete Drosselorgan 5 durchdringt den Deckel 13 und das Teilstück "\k teilweise in
einer Steueröffnung 36 mit einem kreisabschnittförmigen
Steuerabschnitt 37· Der Steuerabschnitt 37 öffnet je nach Stellung des Drehschiebers 5 den Durchgangsquerschnitt
der Bypassleitung 3 mehr oder weniger.
Mit der Lagerhülse 33 ist weiterhin ein als Sprialfeder
38 ausgebildetes Federelement verbunden, die mit ihrem äußeren Ende gehäusefest beispielsweise am Deckel 13 befestigt
ist. Die Steuerleitung 3 mündet in Strömungsrichtung
über eine Drosselöffnung k"\ in die Steueröffnung 36
in der der Steuerabschnitt 37 drehbar ist. Dabei wird die Drosselöffnung U1 in Richtung parallel zur Achse 20 oder
nahezu parallel zur Achse- 20 einerseits durch eine Begrenzungsfläche h2 und andererseits durch eine Begrenzungsfläche' i+3 begrenzt, wie in Figur 2 dargestellt ist. Die
Spiralfeder 38 ist nun so ausgelegt, daß entsprechend Figur 2 bei nicht erregtem Stellmotor das Drosselorgan 5'
mit dem St.euerabschnitt 37 so an einen gehäusefesten Anschlag
kk gedreht wird, daß zwischen der Begrenzungsfläche
1+3 der Drosselöffnung hl und einer dieser zugewandten
Steuerkante ^5 des Steuerabschnittes 37 ein erster Drosselquerschnitt
k6 aufgesteuert wird, der ausreicht, bei einem Ausfall der Stromversorgung der Vorrichtung k für den
Weiterlauf der Brennkraftmaschine ein günstiges Kraft-Luft*
:t. 18065
Gemisch bereitzustellen oder beim Start der Brennkraftmaschine eine vorbe.stimmte günstige Luftmenge über die
Steuerleitung 3 an der Drosselklappe 2 zum Motor vorbeiströmen zu lassen. Bei einem gleichwirkenden Ausführungsbeispiel ist, wie gestrichelt dargestellt, bei am Anschlag
UU anliegendem Steuerabschnitt 37' die Drosselöffnung Ul
völlig gesperrt. In dieser Stellung öffnet jedoch die Steuerkante U51 als erste Drosselstelle U6 ' eine Öffnung
U7, die in der Wandung U8 zwischen der Steuerleitung 3
und der Steueröffnung 36 gebildet wird. Der erste Drosseiquerschnitt
U6' ist ebenfalls groß genug, um beim Start der Brennkraftmaschine eine' vorbestimmte günstige Luftmenge
über die Steuerleitung an der Drosselklappe 2 zum Motor vorbeiströmen zu lassen oder bei einer Unterbrechung
der Stromzufuhr zum Stellmotor durch einen technischen Defekt für den Weiterlauf der Brennkraftmaschine ein
günstiges Kraftstoff-Luft-Gemisch bereitzustellen.
In der Figur 7 ist in einem Diagramm die Menge Q des über die Steuerleitung 3 zu steuernden Betriebsmittels, beispielsweise
der Luft für eine Brennkraftmaschine, über
dem Verstellweg s des Drosselorganes 5 oder des Drosselorganes 55 nach Figur 8 dargestellt. Bei der nach den
Figuren 1 bis 6 ausgebildeten Vorrichtung U stellt dabei der Verstellweg s einen Winkel dar. Entsprechend der
Stellung des Steuerabschnittes 37, in der er in seiner Ruhestellung an dem Anschlag UU anliegt,, ergibt sich eine
über den ersten Drosselq.uerschnitt U6, U61 strömender
Notiauf-Luftmenge von der Größe Q17. Wird nun der Stellmotor
erregt, so' verdreht sich nach Figur 3 der Steuerabschnitt 37 im Uhrzeigersinn, bis in einer Stellung s
die Steuerkante U5 die Begrenzungsfläche U3 der Drossel-
-M-
Öffnung U 1 erreicht und der erste Drosselquer schnitt k6
verschlossen wird. Der Steuerabschnitt 37 überdeckt nun völlig die Drosselöffnung U1 und über die Steuerleitung
kann nur noch eine Leckluftmenge Q1 strömen, da die Vor'-richtung
k aus Fertigungsgründen nicht absolut dicht gemacht,
werden kann. Gleiches gilt für einen Steuerabschnitt 37's der in der Stellung s den ersten Drosselquerschnittk6'
sperrt.
Bei weiterer Erregung des Stellmotors wird bis zu einer
Stellung s bei Verdrehung im Uhrzeigersinn' der Steuerabschnitt
37j· 37' in eine Stellung verdreht, in der eine der Steuerkante· U5 abgewandte Steuerkante k8 des Steuerabschnittes
37 j 37' mit der Begrenzungsfläche U2 der Drosselöffnung
U1 in Überdeckung gerät. Während dieses Zwischen*-
verstellweges bzw. Zwischenverstellbereiches zwischen den Stellungen s und s bleibt also jeder Drosselperschnitt
geschlossen und über die Steuerleitung kann nur eine möglichst klein gehaltene Leckmenge Q1 strömen.
Der Zwischenverstellweg bzw. Zwischenverstellbereich zwischen
s und- Sp ist erforderlich, um die parameterabhängige
Regelung des Betriebsmittels über die Steuerleitung 3 in geeigneter Weise einsetzen lassen zu können. Während der
Regelungsphase wird der Steuerabschnitt 37>
37' über die Stellung s weiter im Uhrzeigersinn verdreht ,· ' so daß die
Steuerkante k8 mit der Begrenzungsfläche U2 der Drosselöffnung
kl' zusammenwirkend einen zweiten Drosselquerschnitt
i+9 öffnet, wie er in Figur 5 dargestellt ist. Bei
der -Darstellung nach Figur 6 ist der Steuerabsciinitt 37,
37' durch den Stellmotor soweit verdreht, daß er eine Stellung s einnimmt, in der er die Drosselöffnung ^1
IEL 3# X
■/13 ■
065
vollständig öffnet, so daß über die Drosselöffnung hl,
die in dieser Stellung des Steuerabschnittes den zweiten Drosselquerschnitt h9 bildet, die maximale Luftmenge
Q · strömen kann. Für den Steuerabschnitt 37' gilt das
max
gleiche, wie zu den Figuren k bis 7 beschrieben,
Bei dem in der Figur 8 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung k ist ein Drosselorgan 55 durch
einen elektromagnetischen Stellmotor 56 bekannter Bauart
entgegen der Kraft eines Federelementes 57 axial verschiebbar Dabei mündet die Steuerleitung 3 mit einem. Drosselsitz 58
in die Vorrichtung h. Das Drosselorgan 55 weist ein Drosselteil 59 und ein Betätigungsteil 60 auf. An dem Betätigungsteil
βθ, das gleichzeitig als Anker des Stellmotors 56 dienen kann, greift der Stellmotor 56 an. Das Drosselteil
59 setzt sich aus einem Drosselabsatz 62 und einem Anschlagabsatz 63 zusammen. Der Drosselabsatz 62 hat einen
Durchmesser, der nahezu dem Durchmesser der Steuerleitung 3 entspricht, so daß der Drosselabsatz 62 in die
Steuerleitung 3 ragen kann. Bei nicht erregtem Stellmotor 56 wird- das Drosselteil 59 über das Betätigungsteil
60 durch das Federelemen-t 57 so in Richtung zum Drosselsitz 58 hin verschoben, daß der Anschlagabsatz 63
an dem gleichzeitig als Anschlag dienenden Drosselsitz 58 zum Anliegen kommt und der Drosselabsatz 62 in die Steuerleitung
3 hineinragt. Diese Stellung nimmt das Drosselteil 59 in seiner Ruhelage oder bei Ausfall der Stromversorgung
des Stellmotors 56 ein. Eine zur Steuerleitung 3 stromaufwärts des Drosselsitzes 58 hin offene Verbindungsleitung
6h führt durch das Drosselteil 59 zum Umfang des Betätigungsteiles 60 stromabwärts des Drosselsitzes
58. Die Mündungsöffnung oder die Mündungsöffnungen der
Verbindungsleitung 6h zum Umfang des Betätigungsteiles 60 bildet oder bilden einen ersten Drosselquerschnitt
65j der bei am Drosselsitz 58 anliegendem Anschlagab-
satz ό3 vollständig geöffnet ist. In dieser Stellung strömt
über den ersten Drosselquerschnitt 65, wie bereits zu dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschrieben, eine Notlaufmenge
Q„, wie in Figur 7 dargestellt is!t . Bei einer
Erregung des Stellmotors 56 wird der Stellmotor 56-über
das Betätigungsteil 60 das Drosselteil 59 zunächst soweit
zur.
bisVZurücklegung des Verstellweges s verschieben, bis der erste Drosselquerschnitt 65 in den Bereich eines gehäusefesten Dichtkörpers 66 gelangt, der den ersten Drosselquerschnitt 65 überdeckt und eine Strömung über die·Verbindungsleitung 6k unterbindet. In dieser Stellung ist bis zum Ende des Zwischenverstellbereiches bzw. Zwischenverstellweges bei s nur noch eine möglichst kleingehaltene, jedoch montagebedingte Leckstrommenge Q mög-. lieh. Erst bei einer Verstellbewegung über die Stellung s_ hinaus wird der Drosselabsatz 62 aus dem Querschnitt der Steuerleitung 3 herausgezogen und bildet, wie in Figur 9 dargestellt ist, mit dem Drosselsitz 58 zusammenwirkend einen zweiten Drosselquerschnitt 6j.
bisVZurücklegung des Verstellweges s verschieben, bis der erste Drosselquerschnitt 65 in den Bereich eines gehäusefesten Dichtkörpers 66 gelangt, der den ersten Drosselquerschnitt 65 überdeckt und eine Strömung über die·Verbindungsleitung 6k unterbindet. In dieser Stellung ist bis zum Ende des Zwischenverstellbereiches bzw. Zwischenverstellweges bei s nur noch eine möglichst kleingehaltene, jedoch montagebedingte Leckstrommenge Q mög-. lieh. Erst bei einer Verstellbewegung über die Stellung s_ hinaus wird der Drosselabsatz 62 aus dem Querschnitt der Steuerleitung 3 herausgezogen und bildet, wie in Figur 9 dargestellt ist, mit dem Drosselsitz 58 zusammenwirkend einen zweiten Drosselquerschnitt 6j.
Die Wirkungsweise des Ausführungsbeispieles nach den -Figuren
1 bis 6 ist somit gleich der Vorrichtung nach den Figuren 8 und 9 j wobei der Unterschied lediglich darin besteht,
daß bei dem ersten Ausführungsbeispiel nach den Figuren
1 bis 6 das Drosselorgan 5 eine Drehbewegung ausführt, während bei dem zweiten"Ausführungsbeispiel nach den Figuren
8 und 9 clas Drosselorgan 55 eine Axialbewegung durchführt.
Claims (13)
18065
1U.-9. 1982 Kh/Kc
ROBERT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 1
Ansprüche
[1/ Verfahren zur Steuerung mindestens -eines Drosselquerschnittes
in einer Steuerleitung, insbesondere in einer Betriebsmittel einer Brennkraftmaschine führenden Leitung,
mittels eines elektrischen Stellmotors, durch den ein Drosselorgan zur Beeinflussung der Größe des Drossel-Querschnittes
entgegen einem Federelement betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselorgan (5» 55) bei
nicht erregtem Stellmotor durch das Federelement (38, 57) in eine Stellung bewegbar ist, in der es an einem Anschlag
(kh, 58) anliegt und ein erster Drosselquerschnitt (^6, U6',
65) geöffnet wird und bei Erregung des Stellmotors das Drosselorgan (5, 55) derart betätigbar ist, daß der erste
Drosselquerschnitt (h6, U6', 65) geschlossen und nach
Durchlaufen eines Zwischenverstellweges (s bis s ), während
dem kein Drosselquerschnitt geöffnet ist, durch das Drosselorgan (5, 55) ein zweiter Drosselquerschnitt (U9, 67) mehr
oder weniger geöffnet wird, während der erste Drosselquerschnitt (U6,. he' , 65) weiterhin geschlossen bleibt.
2. Verfahren -nach-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
erster (h6, k6r, 65) und zweiter Drosselquerschnitt (U9,
67) durch das Drosselorgan (5, 55) steuerbar sind. -
3. Vorrichtung zur Steuerung mindestens eines Drosselquerschnittes
in einer Steuerleitung, insbesondere in einer Betriebsmittel einer Brennkraftmaschine führenden Leitung,
mittels eines elektrischen Stellmotors, durch den ein Drosselorgan zur Beeinflussung der Größe des Drosselquer
schnittes entgegen einem Federelement betätigbar ist, insbesondere zur Durchführung eines Verfahrens
zur Steuerung mindestens eines Drosselquerschnittes in einer Steuerleitung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß als Drosselorgan (5) ein in einer die Steuerleitung (3) schneidenden Steueröffnung
(36) um ein Achse (20) drehbar gelagerter kreisabschnittförmiger Steuerabschnitt (37) dient, der bei nicht erregtem
Stellmotor durch das Federelement (38) in eine Stellung verdrehbar ist, in der er an einem Anschlag (kk)
anliegt und einen die Steuerle'itung (3) stromaufwärts
des Steuerabschnittes '(37) mit der Steueröffnung (36)
verbindenden ersten Drosselquerschnitt (U6, k6 ' ) öffnet
und bei Erregung des Stellmotors derart verdrehbar ist, da3 er innerhalb eines Zwischenverstelibereiches (s bis
Sp.) jeden Drosselquerschnitt schließt und daran anschließend
nur einen zweiten Drosselquerschnitt (^9) mehr oder weniger
öffnet, der in der Überschneidung von Steuerleitung (3)
und■Steueröffnung (36) gebildet wird.
k. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Drosselquerschnitt (^6) ebenfalls in der Überschneidung
von Steuerleitung (3) und Steueröffnung (36) gebildet wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder h, dadurch gekennzeichnet,
daß erster (k6) und zweiter Drosselquerschnitt (1*9)
durch je eine Steuerkante (U5, h8) des kreisabschnittförmigen
Steuerabschnittes (37) steuerbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Drosselquerschnitt (U6') durch eine Öffnung
(^7) in der Wandung (i+8) zwischen Steuerleitung (3) und
Steueröffnung (36) gebildet -wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß erster (U61) und zweiter Drosselquerschnitt {k9) durch
je eine Steuerkante (h5, h8) des kreisabschnittförmigen
Steuerabschnittes (37') steuerbar sind.
8. Vorrichtung zur Steuerung mindestens eines Drosselquerschnittes
in einer Steuerieitung, insbesondere in einer
Betriebsmittel einer Brennkraftmaschine führenden Leitung,
mitteis eines elektrischen Stellmotors, durch den ein Drosselorgan zur Beeinflussung der. Größe des_ Drosselquerschnittes
entgegen einem Federelement betätigbar ist, insbesondere zur Durchführung eines Verfahrens . zur Steuerung
mindestens eines Drosselquerschnittes in einer Steuerleitung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drosselorgan (55) axial verschiebbar gelagert ist und bei nicht erregtem Stellmotor (56) durch
das Federelement (57) mit einem Drosselteil (59) an einen Anschlag (58) anliegend verschoben wird, wobei ein erster,
von der Steuerleitung (3) von stromaufwärts nach stromabwärts des Drosselteils (59) führender Drosselquerschnitt
(65) geöffnet wird und bei Erregung des Stellmotors (56) das Drosselorgan (55) derart verschiebbar ist, daß innerhalb
eines Zwischenverstellbereiches (s bis s ) jeder Drosselquerschnitt verschlossen ist und es daran anschließend
nur mittels des Drosselteiles (59) einen
zweiten Drosselperschnitt (67) mehr oder weniger öffnet,
der die Steuerleitung (3) von stromaufwärts nach stromabwärts des Drosselteiles (59) verbindet.
9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß als Anschlag ein Drosselsitz (58) dient, zu dem die Steuerleitung (3) geführt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drosselorgan (55) aus dem Drosselteil (59) und einem an diesem angreifenden Betätigungsteil (βθ) besteht
und der erste Drosselquerschnitt (65) in .der
Mündungsöffnung einer Verbindungsleitung (6h) ausgebildet
ist, die einerseits am Drosselteil (59) stromaufwärts des Drosselsitzes (58) zur Steuerleitung (3) offen
ist und andererseits am Umfang des Betätigungsteiles (60) stromabwärts des Drosselsitzes (58) die Mündungsöffnung (65) aufweist. ■
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anliegen des Drosselteiles (59) am Drosselsitz
(58) die als erster Drosselquerschnitt (65) dienende Mündungsöffnung der Verbindungsleitung (6h) zur Steuerleitung
stromabwärts des Drosselsitzes (58) hin offen
ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erregung des Stellmotors (56) das Betätigungsteil
(60) in eine Stellung verschoben wird, in der ein gehäusefester Dichtkörper (66) den ersten Drosselquerschnitt (65)
verschließt.
18065
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das 'Drosselteil (59) einen mit dem Drosselsita (53)
zusammenwirkenden Anschlagsabsatz (63) und einen nach
stromaufwärts gerichteten Drosselabsatz (62) aufweist,
der bei nicht erregtem Stellmotor (56) und bei einer Erregung des Stellmotors (56) im Zwischenverstellbereich
(s bis Sp) in die Steuerleitung (3) ragt und eine Betriebsmittelströmung-
zum Drosselsitz (58) verhindert, während bei weiterer Erregung des Stellmotors (56) zwischen
Drosselsitz (58) und Drosselabsatz (62) der zweite Drosselquerschnitt "(67) geöffnet wird.//
Priority Applications (5)
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