DE3233882A1 - System zur fernsehmaessigen uebertragung - Google Patents
System zur fernsehmaessigen uebertragungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N7/00—Television systems
- H04N7/015—High-definition television systems
- H04N7/0152—High-definition television systems using spatial or temporal subsampling
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N11/00—Colour television systems
- H04N11/24—High-definition television systems
- H04N11/28—High-definition television systems involving bandwidth reduction, e.g. subsampling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Television Systems (AREA)
- Studio Circuits (AREA)
Description
Rl.-Hr. 2045/82
1 0.9.1982 FE/PLI/Go/Hö
ROBERT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 1 "
System zur fernsehmäßigen Übertragung
Stand-der Technik
Die Erfindung geht aus von einem System nach der Gattung
des Hauptanspruchs. Aus "Fernseh- und Kinotechnik11, 1980, Nr. 2, S. 4-1 - 4-8 sind bereits verschiedene Fernsehsysteme
bekannt geworden, bei welchen die Auflösung und andere
Qualitätsparameter des wiedergegebenen Bildes gegenüber den herkömmlichen Systemen verbessert wurden. Sollen diese
Systeme Eingang in den Fernsehrundfunk finden, so ist es erforderlich, daß die neuen Systeme mit dem bestehenden
kompatibel sind. Das heißt, daß nach deicheuen Verfahren ausgestrahlte
Sendungen mit den bestehenden Empfangsgeräten ohne Qualitätseinbußen empfangen werden können. Hierzu sind in der
o.g. Veröffentlichung mehrere Verfahren angegeben, die jedoch
noch keine Anwendung auf breiter Basis gefunden haben.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Fernsehsystem erhöhter
Bildqualität vorzuschlagen, welches bei angemessenem technischem Aufwand eine Kompatibilität mit bestehenden Systemen
gewährleistet.
3233382
Das erfindungsgemäße System mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat insbesondere den Vorteil, daß
sogar bei der Verwendung der bestehenden Empfangsgeräte eine Verbesserung eintritt. Als weiterer Vorteil ist es anzusehen, daß bei der Verwendung von an das neue System angepaßten Empfangsgeräten der aufgrund der herkömmlichen Systeme zur Verfügung stehende Übertragungskanal in besonders günstiger Weise ausnutzt, um ein hochauflösendes Fernsehbild zu übertragen.
sogar bei der Verwendung der bestehenden Empfangsgeräte eine Verbesserung eintritt. Als weiterer Vorteil ist es anzusehen, daß bei der Verwendung von an das neue System angepaßten Empfangsgeräten der aufgrund der herkömmlichen Systeme zur Verfügung stehende Übertragungskanal in besonders günstiger Weise ausnutzt, um ein hochauflösendes Fernsehbild zu übertragen.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Systems möglich.
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Systems möglich.
Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
anhand mehrerer Figuren dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch als Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels eine Aufnahmeeinrichtung nach dem erfindungsgemäßen System,
anhand mehrerer Figuren dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch als Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels eine Aufnahmeeinrichtung nach dem erfindungsgemäßen System,
Fig. 2 ein Diagramm zur Veranschaulichung der Signalverarbeitung
bei der Anordnung nach Fig. 1,
Fig. J Einzelheiten der Anordnung nach Fig. 1 in etwas
detaillierterer Darstellung,
J1Ig. 4· weitere Einzelheiten der Anordnung nach Pig. 1,
Fig. 5 das Blockschaltbild einer Empfangs- bzw. Wiedergabeeinrichtung
nach dem erfindungsgemäBen System,
Fig. 6 und Fig. 7
Diagramme zur Veranschaulichung der Signalverarbeitung bei der Anordnung nach Fig. 5» und
Fig. 8 ein weiteres Beispiel für eine Aufnahmeeinrichtung
nach dem erfindungsgemäßen System.
Die dargestellten Ausführungsbeispiele beziehen sich auf erfindungsgemäße Systeme, welche an das 625-Zeilen-System
angepaßt sind. Die angegebenen Zeilenzahlen sowie BiId- und Zeilenfrequenzen gelten daher nicht für eine Anpassung
des erfindungsgemäßen Systems an andere Systeme, beispielsweise an das amerikanische 525-Zeilen-System.
Die Kamera 1 nimmt das zu übertragende Bild mit einer Zeilenzahl von 1250 auf. Diese Zeilenzahl wird innerhalb von
20 ms, also der Zeit eines Halbbildes nach der 625-Zeilennorm,
abgetastet. Hierzu werden der Kamera ein Impuls V sowie Impulse H1 zugeführt. Die Frequenz des Impulses H1
entspricht dem Vierfachen der Frequenz fjr des 625-Zeilen-
■2-
Systems. Durch die Vervierfachung der Zeilenfrequenz ergibt
es sich, daß diese neue Zeilenfrequenz in einem ganzzahligen Vielfachen zur Vertikalfrequenz fy = 50 Hz steht, womit eine
Abtastung ohne Zwischenzeile erreicht wird.
Das Ausgangssignal der Kamera 1 wird nun zwei planaren Tiefpässen 2 und 3 zugeführt. Diese Tiefpässe bewirken, daß sowohl
in Zeilenrichtung, als auch in vertikaler Richtung, als auch in diagonaler Richtung die Videosignale tiefpaßgefiltert
werden. Betrachtet man einmal ein zu übertragendes Bild als sich in vertikaler Richtung verändernden Helligkeitswert,
so erfolgt durch die Abtastung des Bildes mit diskreten Zeilen nur dann eine einwandfreie Übertragung
dieses Helligkeitsverlaufes, wenn auch diese Art Abtastung
dem Abtast- oder Nyquisttheorem genügt, daß heißt, die
Abtastfrequenz hat größer zu sein als die höchste im zu übertragenden Signal enthaltene Frequenz. Bei der Abtastung
von beliebigen optischen Vorlagen, also beliebigen Bildern und Szenen, kann naturgemäß nicht verhindert werden, daß
in vertikaler Richtung scharfe Helligkeitssprünge oder periodische Strukturen auftreten, welche höhere Frequenzen
umfassen, als die Hälfte der durch die zeilenmäßige Abtastung vorgegebene.
Im Zusammenhang mit der später zu erläuternden Umsetzung der 1250-Zeilensignale in die normgemäßen 625— Zeilensignale
kann jedoch eine wesentliche Verbesserung dieses Nachteils'
der herkömmlichen Aufnahmesysteme dadurch erreicht werden,
daß die durch Abtastung mit erhöhter Zeilenzahl gewonnenen Fernsehsignale so weit tiefpaßgefiltert werden, daß für das
anschließende 625-Zeilensystem das Abtasttheorem gewahrt
bleibt. Damit werden sogenannte Aliasstörungen weitgehend
vermieden.
Bevor auf die Signalverarbeitung im einzelnen in den folgenden Schaltungen eingegangen wird, folgen zunächst
einige allgemeinere Ausführungen. Gemäß der Erfindung wird bei der Übertragung der Pernsehsignale unterschieden, ob
eine Bewegung im Bild vorliegt oder ob es sich um im wesentlichen ruhende Szenen handelt. Wie im einzelnen später
ausgeführt wird, werden die von der Kamera 1 erzeugten Signale in unterschiedlicher Weise verarbeitet. In Abhängigkeit
vom Vorliegen von Bewegung wird ein Überblender gesteuert, dessen Eingang 10 ein für ruhende Bildvorlagen
vorgesehenes iSignal zugeführt wird, während am Eingang 11 ein für bewegte Szenen zu übertragendes Signal ansteht.
Der Ausgang des Überblenders ist dann an den Übertragungskanal 13 angeschlossen, welcher all das umfaßt, was zur
eigentlichen Übertragung der Fernsehsignale nach dem bestehenden
System erforderlich ist. Dieses können im einzelnen sein: Bildmischeinrichtungen, Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräte,
Kabelübertragungsstrecken, Fernsehsender, Antennenanlagen, Gemeinschaftsantennenanlagen und schließlich der
όΔ 6 JööZ
-
Hochfrequenz- und Demodulationsteil eines Fernsehempfängers.
Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung ist der Übertragungskanal 13 im wesentlichen durch die bestehenden
genormten Parameter wie Zeilenzahl, Bildfrequenz, Bandbreite udgl. gekennzeichnet. Mit 14- ist in Fig. 1 der Ausgang des
Ubertragungskanals 13 gekennzeichnet, der dann den Eingang
einer Anordnung gem. Fig. 5 darstellt.
Im folgenden wird nun die Signalverarbeitung für den Fall
einer ruhenden Bildvorlage beschrieben. Die Ausgangssignale des planaren Tiefpasses 2 weisen nach wie vor eine
Bildperiode von 20 ms und eine Zeilenzahl von 1250 auf, wobei jedoch die vertikale Auflösung auf 625 Zeilen begrenzt
ist. In dem folgenden Serie/Parallel-Wandler (genauer beschrieben
in Fig. 4-) wird nun für ein erstes zu übertragendes Halbbild aus den Ausgangssignalen des planaren Tiefpasses
jede vierte Zeile entnommen und um den Faktor 4- gedehnt.
Die zeitlichen Vorgänge hierbei sind in Fig. 2 schematisch dargestellt; und zwar ist im mittleren Teil der Fig. 2 das
Abtastraster der Kamera 1 gezeigt, wobei in horizontaler Richtung die Zeilenablenkung und in vertikaler Richtung die
Bildablenkung wie auf dem Bildschirm dargestellt ist. Es sind jedoch keine Bildrückläufe berücksichtigt, so daß in senk-Bechter
Richtung fortlaufend hintereinander die einzelnen Rester dargestellt sind, in senkrechter Richtung also eine
Zeitachse vorliegt.
Im rechten Teil der Fig. 2 sind die für den Fall einer ru-*
henden Bildvorlage zu übertragenden Signale, im linken Teil die für den Fall einer bewegten Vorlage zu übertragenden
Signale dargestellt. Von den 1250 Zeilen des im Mittelteil
nur auszugsweise dargestellten Rasters wird nun - wie eingangs erwähnt - jede vierte Zeile zeitlich um den Faktor 4·
gedehnt zur Übertragung eines ersten Halbbildes nach dem herkömmlichen System benutzt. Zur Übertragung des zweiten
Halbbildes (rechts unten in Fig. 2 gestrichelt dargestellt) werden nun aus dem gleichen von der Kamera 1 aufgenommenen
Vollbild die jeweils in der Mitte von zwei bereits ausgewerteten Zeilen liegenden Zeilen herangezogen.
Die Gewinnung der in Fig. 2 rechts dargestellten Signale erfolgt bei der Anordnung nach Fig. 1 mit den Baugruppen
4-, 6, 7 und 8. Mit dem Serie/Parallel-Wandler 4-, welcher
zugleich eine Schaltung zur Expansion umfaßt, werden die jeweils nur 16 ms langen Zeilen des Kamerasignals um den
Faktor 4- gedehnt, nachdem zuvor jede zweite Zeile ausgetastet wurde. Schließlich weist die Schaltung 4- zwei Ausgänge
auf, so daß gleichzeitig die für das erste Halbbild und die für das zweite Halbbild vorgesehenen Zeilen zur
Verfügung stehen. Die für das zweite Halbbild vorgesehenen Zeilen werden mit Hilfe eines digitalen Halbbildspeichers
um 20 ms verzögert und zum oberen Eingang^eines Umschalters
8 geführt, während die für das erste Halbbild vorgesehenen
Zeilen direkt von der Schaltung 4 zum anderen Eingang des *
Umschalters 8 gelangen. Der Ausgang des Umschalters 8 ist mit dem Eingang 10 der Uberblendschaltung verbunden. Der
Schalter 8 wird mit einer mäanderförmigen Spannung derart
gesteuert, daß er jeweils ein Halbbild lang in einer der Positionen verharrt. Die Frequenz der mäanderförmigen
Spannung beträgt bei dem 625-Zeilensystem 25 Hz. Einzelheiten
der Schaltungen 2 und 4· werden im Zusammenhang mit den Figuren 3 und 4- später erläutert. Der Halbbildspeicher
6 ist an sich bekannt und braucht im Zusammenhang mit der vorliegenden Anmeldung nicht näher erläutert werden.
Zur Feststellung, ob eine Bewegung vorliegt, wird in einem sogenannten Bewegungsdetektor 7 aus zwei aufeinanderfolgenden
von der Kamera aufgenommenen Bildern ein Bewegungssignal abgeleitet.
Bewegungsdetektoren sind an sich hinreichend bekannt und brauchen im Zusammenhang mit dieser Anmeldung nicht
genauer beschrieben zu werden. Der einfachste Fall eines Bewegungsdetektors ist eine Subtraktionsschaltung, damit die
Differenz zweier aufeinanderfolgender Bilder gebildet werden kann, mit einer anschließenden Tiefpaßanordnung, um von einem
Videosignal zu einer Steuerspannung zu gelangen. Schließlich
wird noch eine Schaltung zur Bildung eines Vorzeichen unabhängigen Betrages benötigt, denn bei der vorliegenden Verwendung
eines Bewegungsdetektors spielA-es keine Rolle, in welcher
Richtung eine Bildänderung erfolgt.
Bei Vorliegen von Bewegungen wird nun der Überblender 9 vom
Eingang 10 auf den Eingang 11 überblendet, wobei der Grad der Überblendung von der Geschwindigkeit der Bewegung im
Bild abhängt. Während sehr geringer Bewegung kann durchaus das Bild noch als stehendes Bild betrachtet werden.
Bei einer Übertragung der Signale, wie sie durch den oberen Zweig der Anordnung nach Fig. 1 gegeben ist, würde sich jedoch
eine ruckartige Wiedergabe bei schnellen Bewegungen ergeben. Es wird deshalb das von der Kamera 1 abgegebene Videosignal
nach Durchlaufen des Tiefpasses 3 einer Expansionsschaltung 5 zugeführt. Diese Expansionsschaltung dehnt den
Inhalt jeder vierten Zeile des von der Kamera 1 kommenden Signals um den Faktor 4-, wobei die drei dazwischenlxegenden
Zeilen unterdrückt werden. Durch das Verhältnis der gewählten Zeilenzahl ergibt es sich, daß die Zeilen des ersten
Halbbildes des zur Übertragung vorgesehenen Signals aus dem ersten Raster der Kamera abgeleitet werden, während die Zeilen
des zweiten Halbbildes aus dem zweiten Raster gewonnen werden. Da bei einer schnellen Bewegung das zweite Raster
bereits eine deutlich andere Bewegungsphase beinhaltet, ist bei den zu übertragenden Signalen das zweite Halbbild bezüglich
der Bewegung so zu betrachten, als wenn es direkt in einer zweiten Abtastung in der Kamera gewonnen wäre. Die
sogenannte Bewegungsauflösung ist also bei der Übertragung der Signale über den unteren Zweig der Anordnung nach Fig.
doppelt so groß wie bei der Übertragung über den oberen Zweig.
- 10 -
Wie bereits eingangs erwähnt, sind die somit entstandenen
Signale voll mit denen des bisherigen Systems kompatibel, d.h. sie können mit den vorhandenen Geräten übertragen und
empfangen werden. Bei dem Empfang bzw. bei der Wiedergabe mit herkömmlichen .Fernsehempfangsgeräten ergibt sich der Vorteil,
daß Helligkeitsänderungen in vertikaler Richtung, welche eine höhere Ortsfrequenz aufweisen als die Hälfe der
Zeilenstruktur des herkömmlichen Fernsehsystems, keine Aliasstörungen hervorrufen.
Zur weiteren HLäuterung der Anordnung gem. Fig. 1 wird im
folgenden auf Fig. 3 Bezug genommen, welche in etwas detaillierterer Darstellung die Funktionsgruppen 3 und 5 der Anordnung
nach Fig. 1 zeigt. Das planare Tiefpaßfilter 3 ist zweistufig, wobei beide Stufen jeweils aus einer Reihe von
Verzögerungsschaltungen, mehreren Bewertungsschaltungen und einer Summationsschaltung bestehen. An dieser Stelle sei noch
vermerkt, daß die für das erfindungsgemäße System verwendeten Schaltungen zum größten Teil sowohl in analoger als auch in
digitaler Technik möglich sind. Es ist jedoch im Hinblick auf die Speicherung in erster Linie an digitale Schaltungen
gedacht. Das von der Kamera 1 kommende Signal wird nun dem-Eingang 21 des planaren Tiefpaßfilters 3 zugeführt. Es wird
viermal um eine Laufzeitfi in den Verzögerungsstufen 22, 23»
24 und 25 verzögert. Diese Laufzeit beträgt beispielsweise
eine Zeilenperiode plus einer Bildpunktdauer. Das unverzögerte
ΓΝ-r
Eingangssignal sowie die um U bzw. entsprechende Vielfache
- 11 -
Τΐ verzögerten Signale werden mit den Koeffizienten a^.
bis a bewertet. Hierzu sind Schaltungen mit unterschiedlichem Übertragungsfaktor 26, 27, 28, 29, 30 vorgesehen. Die
Bewertungsfaktoren bestimmen den Verlauf der Kennlinie des Tiefpaßfilters. Die somit bewerteten Signale werden in meiner
Summier- bzw. Addierschaltung 31 miteinander addiert.
Diese erste Stufe des planaren Filters 3 hat eine Filterung
der Bildsignale in einer Richtung - in diesem Falle einer diagonalen - zur Folge. Ein gleichartiges aus den Verzögerungsschaltungen 32,33,34-, 35, den Schaltungen mit unterschiedlichem
Übertragungsfaktor 36,37,38,39,40 sowie der Summierschaltung
41 besorgt die Filterung in der anderen Richtung, wozu die Verzögerungsschaltungen 32 bis 35 niit Verzögerungszeiten von
f 2 versehen sind, welche einer Zeilenperiode abzüglich einer Bildpunktdauer entspricht. Da die Videosignale nunmehr soweit
tiefpaßgefiltert sind, daß der hohe Abtasttakt - in senkrechter Richtung also die hohe Zeilenzahl - nicht mehr benötigt
wird, erfolgt eine Reduzierung des Taktes in Zeilenrichtung sowie eine Reduzierung der Zeilenzahl mit einem Schalter 4-2,
dessen Steuerspannung mit Hilfe einer Und-Schaltung aus dem
Abtasttakt T und einem Mäander doppelter Zeilenfrequenz H/2
ti
gebildet wird. Damit wird Jede zweite Zeile unterdrückt sowie
jeder zweite Bildpunkt.
Die derart gefilterten Signale gelangen nun zum Schalter 44 und werden zeilenweise abwechselnd in die Schieberegister 4-5
- 12 -
,L 3
■ /16.
und 46 eingeschrieben. Dieses erfolgt mit einem schnellen ^
Takt T . Das Auslesen aus den Schieberegistern 45 und 46
erfolgt mit einem Takt T , welcher um das Vierfache langsamer ist als der Takt T , so daß die Zeilen um das Vierfache
gedehnt werden. Die Anordnung von zwei Schieberegistern dient lediglich dazu, daß in ein Schieberegister eingeschrieben,
während aus dem anderen ausgelesen werden kann. Mit Hilfe des Schalters 47 wird dann der Ausgang desjenigen Schieberegisters,
welches gerade im Lesebetrieb arbeitet, mit dem Ausgang 48 der Expansionsschaltung 5 verbunden. Der Schalter 44
wird mit einer mäanderförmigen zeilenfrequenten Spannung angesteuert.
Die Steuerung des Schalters 47 erfolgt ebenfalls mit einer mäanderförmigen Spannung, deren Frequenz jedoch der
halben Zeilenfrequenz entspricht.
Im Zusammenhang mit den Angaben über die Steuerung der Schalter 45 und 46 sei noch erwähnt, daß in der Fernsehtechnik die
Bezeichnung H nicht nur die Η-Impulse selbst sondern auch die entsprechende Periodendauer von beispielsweise 64 us bezeichnet.
Wenn in diesem Zusammenhang von Frequenzen die Rede ist, so wird demnach ein Signal mit zwei H bezeichnet, welches die
halbe Zeilenfrequenz aufweist, während ein Signal H/2 die doppelte Zeilenfrequenz aufweist.
-Mf-
. AJ.
Fig. 4- zeigt ein Blockschaltbild der Schaltung 4 der Anordnung
nach Fig. 1, welche eine Serie/Parallel-Wandlung und
eine Signalexpansion durchführt. Die planar gefilterten Signale werden bei 50 der Anordnung nach Fig. 4 zugeführt. Ein
Schalter 515 welcher mit einer mäanderförmigen Spannung von
doppelter Zeilenfrequenz angesteuert wird, unterdrückt jede zweite Zeile des ankommenden 1250-Zeilensignals. Dieses Signal
wird über die Schalter 52 und 53 den Eingängen der Schieberegister
5^, 55, 56 und 57 zugeführt. Die Schalter 52 und
53 werden mit einer mäanderförmigen Spannung wie sie in der
entsprechend gezeichneten Zeile der Fig. 4a dargestellt ist, angesteuert.
Von den durch den Schalter 51 hindurchgelassenen Zeilen gelangt
also jede zweite in die Schieberegister 5^ und 56 und die
anderen in die Schieberegister 55 und 5?· Eingelesen wird in die Schieberegister mit einem schnellen Takt T . Eine
Periodendauer dieses Takts entspricht der Bildpunktdauer
des Aufnahmerasters. Ausgelesen wird aus den Schieberegistern mit einem vierfach langsameren Takt T , so daß die in die
Schieberegister eingeschriebenen Zeilen vierfach gedehnt über die Schalter 58 und 59 zu den Ausgängen 60 und 61 gelangen.
Die Schalter 58 und 59 werden mit einem Takt halber Zeilenfrequenz angesteuert, so daß jeweils eine Zeilenperiode
lang die Schalter 58 und 59 in der oberen und eine Zeilen-
• η-
periode in der unteren Stellung verharren mit dem Ergebnis',
daß die für das erste Halbbild vorgesehenen Zeilen am Ausgang 61 und die für das zweite Halbbild vorgesehenen Zeilen
gleichzeitig am Ausgang 60 anstehen.
Fig. 5 zeigt eine Anordnung zur Wiedergabe der nach dem
erfindungsgemäßen System übertragenen Signale, während in Fig. 6 schematisch die bei der Anordnung nach Fig. 5 auftretenden
Raster dargestellt sind. Das 625-Zeilensignal wird über den bereits in Fig. 1 dargestellten Übertragungskanal 13 dem Eingang 14 der Anordnung nach Fig. 5 zugeführt.
Die Schaltungen 65 und 66 sind jeweils ein Bildspeicher,
welcher als Verzögerungseinrichtung verwendet wird. Die Verzögerungsdauer beträgt eine Halbbildperiode, also 20 ms.
Das unverzögerte, das um eine Halbbildperiode und das um zwei Halbbildperioden verzögerte Signal wird einem Bewegungsdetektor
67 zugeführt, welcher die Überblendschaltung 68 steuert. Diese bewirkt, daß je nach Größe der dem Steuereingang
69 zugeführten Steuerspannung die dem Eingang 70 oder die 'dem Eingang 71 zugeführten Signale zum Ausgang
geleitet werden - bzw. eine dazwischenliegende bewertete Summe. An den Ausgang der Überblendschaltung 68 ist dann
ein Bildwiedergabegerät 72 angeschlossen, welches neben
der Bildröhre die zur Ansteuerung und zum Betrieb der Bildröhre erforderlichen Schaltungen enthält. Diese entsprechen
grundsätzlich denjenigen von herkömmlichen Bildwiedergabegeräten, sind jedoch in Bezug auf das höherwertige Fernseh-
- 15 -
system angepaßt, u.a. durch höhere Ablenkgeschwindigkeiten und eine höhere Bandbreite des Videokanals. Das Raster der
Bildwiedergabeeinrichtung 72 umfaßt 625 Zeilen innerhalb
von 20 ms. Wie bei den bekannten Fernsehsystemen ist die auf dem Bildschirm sichtbare Zeilenzahl geringer, da ein
Teil der Zeilen für den vertikalfrequenten Rücklauf benötigt wird.
Bei ruhenden Bildvorlagen bzw. bei kleinen Bewegungsgeschwindigkeiten
wird der Überblender 68 von dem Bewegungsdetektor derart gesteuert, daß die Signale vom Eingang 70 zum Ausgang
gelangen. Der obere Zweig der Anordnung nach Pig. 5 ist also für die Übertragung bei kleinen Bewegungsgeschwindigkeiten
vorgesehen. Hierzu werden die um ein Halbbild verzögerten Signale vom Schaltungspunkt 73 einem ersten Eingang 74- einer
Schaltung 75 zur Parallel/Serie-Wandlung und zur Kompression
zugeführt. Der zweite Eingang 76 der Schaltung 75 wird halbbildweise
abwechselnd mit den unverzögerten und mit den um zwei Halbbilder verzögerten Signalen beaufschlagt. Dazu wird
einem Umschalter 77 eine mäanderförmige Steuerspannung 2V mit halber Vertikalfrequenz zugeführt. Die Schaltung 75 stellt
eine Umkehrung der Schaltung 4 in Fig. 1 dar und braucht des-
- 16 -
• ao·
halb im einzelnen nicht noch einmal beschrieben zu werden.-Die Punktion der Schaltung wird nun anhand der in Fig. 6
dargestellten Diagramme erläutert. Das mittlere Diagramm der Fig. 6 stellt die Folge der übertragenen 625-Zeilen-Signale
dar. Der Übersichtlichkeit halber wurde wie in Fig. 1 eine senkrecht zur Zeilenrichtung liegende Zeitachse
gewählt. Ferner wurden nur wenige Zeilen dargestellt.
Die rechte Spalte der Fig. 6 stellt das Vollbildraster dar, wie es bei Vorliegen kleiner Bewegungsgeschwindigkeiten sowie
bei ruhenden Bildvorlagen entsteht, während die linke Spalte ein Raster bei größeren Bewegungsgeschwindigkeiten
darstellt.
Zur Erläuterung der Funktion der Schaltung 75 wird nunmehr auf die rechte Spalte der Fig. 6 Bezug genommen. Die erste
Zeile des wiedergegebenen Rasters wird wie durch den Keil angedeutet durch Kompression aus der ersten Zeile des übertragenen
Rasters geleitet. Die zweite Zeile wird durch Kompression aus der ersten Zeile des zweiten übertragenen Halbbildes
abgeleitet (s. Pfeil 84-). Letztere wurde jedoch bei der Übertragung von ruhenden Bildern - wie im Zusammenhang
mit Fig. 1 erläutert wurde - aus dem ersten Vollbildraster der von der Kamera 1 (Fig. 1) abgegebenen Signale durch
Verzögerung um eine Halbbildperiode abgeleitet. Durch die
r; - 17 -
Anordnung nach iTig. 5 wurde sie also lediglich, wieder an ·
ihren richtigen Platz gebracht. Da diese Zeile aus einem Halbbild der übertragenen Signale abgeleitet wird, welches
später folgt, nimmt innerhalb des ersten Halbbildes der Schalter 77 (Fig. 5) die obere Position ein. Ähnliches
wiederholt sich nun für die folgenden Zeilen des ersten wiederzugebenden Teilbildes; und zwar wird die dritte Zeile
aus der zweiten Zeile des ersten übertragenen Halbbildes gewonnen (Pfeil 85), während die vierte Zeile aus der zweiten
Zeile des zweiten Halbbildes abgeleitet wird (Pfeil 86).
Das zweite Halbbild der wiederzugebenden Signale wird nun derart abgeleitet, daß die ungradzahligen, in Fig. 6 mit
durchgezogenen Linien dargestellten Zeilen, durch Kompression und Verzögerung um eine Halbbildperiode aus dem ersten Halbbild
der übertragenen Signale gewonnen werden (s. Pfeile 87 und 88), während die geradzahligen, gestrichelt dargestellten
Zeilen lediglich durch Kompression aus dem gleichzeitig anstehenden zweiten Halbbild der übertragenen Signale
gewonnen werden (s. Pfeile 89, 90)· Während des zweiten Halbbildes steht deshalb der Schalter 77 (Fig. 5) in der unteren
Position. Im dritten Halbbild wiederholen sich die Vorgänge entsprechend dem ersten Halbbild.
Bei Vorliegen von Bewegung werden - wie aus Fig. 6 ersichtlich
ist - die wiederzugebenden Signale durch zeilenweise
- 18 -
•aa·
Kompression um den Faktor 2 aus den jeweils vorliegenden
Zeilen der übertragenen Signale gewonnen. Dieses ist in Fig. 6 mit Hilfe der Pfeile 91, 92, 93, 9^ dargestellt. Die
geradzahligen Zeilen werden beim Vorliegen von Bewegung jedoch durch Interpolation der jeweils benachbarten ungeradzahligen
Zeilen gewönne. Damit wird beim Vorliegen von schneller Bewegung zwar die Auflösung reduziert, es erfolgt jedoch keine
ruckweise Wiedergabe von Bewegungsvorgängen.
Der planare Interpolator 78 (Fig. 5) dient zur Ableitung weiterer
Zeilen, wie später im Zusammenhang mit Fig. 7 erläutert wird. Bei der in Fig. 6 dargestellten Erzeugung der Signale
bei Vorliegen von Bewegung dient der planare Interpolator 80 zur Erzeugung der in Fig. 6 als Reihe von Kreisen dargestellten
Zeilen. Derartige Interpolatoren sind bekannt und brauchen im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung nicht
näher erläutert zu werden.
Bei der Beschreibung der Fig. 6 wurde vorausgesetzt, daß auf der Bildwiedergabeeinrichtung 72 fortlaufend Raster mit 625
Zeilen innerhalb von jeweils 20 ms geschrieben werden. Damit ist bereits eine Verbesserung der Bildqualität erreicht.
Je nach Schärfe der Wiedergaberöhre und je nach Betrachtungsabstand ist jedoch noch eine Zeilenstruktur zu erkennen..
An horizontalen Kanten der Bildvorlage
, - 19 -
233882
tritt kein Kantenflackern auf, da durch die hochzeilige
Abtastung und entsprechende Filterung das Abtasttheorem
beachtet wurde. Auch das Zeilenflimmern und Zeilenwandern wird durch die große Zeilenzahl in Verbindung mit der
vertikalen Modulationsübertragungsfunktion des Monitors weitgehend unterdrückt- Die Zeilenperiode ist halb so groß
wie bei dem herkömmlichen 625-Zeilensystem, während bei
der Kamera 1 (Fig. 1) die Zeilenperiode ein Viertel der üblichen Zeilenperiode beträgt. Die Bandbreite des analogen
Videosignals ist gegenüber der bei der Aufnahme vorgeschlagenen Abtastung halb so groß. Es ist jedoch auch möglich,
bei der Wiedergabe der erfindungsgemäß übertragenen Signale das gleiche Raster wie in der Kamera Λ (J)1Xg. 1) zu schreiben.
Dabei werden Erscheinungen wie Zeilenflimmern und Zeilenwandern in noch stärkerem Maße vermieden. Beide Möglichkeiten
sind in Fig. 7 gegenübergestellt, wobei in der mi/fctleren
Spalte die Ausgangssignale der Kompressions schaltung 79 (Fig. 5),
in der linken Spalte die Wiedergabe im Zeilensprungverfahren und in der rechten Spalte die hochzeilige Vollbildwiedergabe
dargestellt sind. Bei der Wiedergabe im Zeilensprung werden
die gem. Fig. 6 gewonnenen in der Mitte dargestellten Signale während des ersten Teilbildes unverändert übernommen, während
in einem zweiten Teilbild jeweils zwei aufeinanderfolgende
Zeilen interpoliert werden. Werden dagegen mit Hilfe der Bildwiedergabeeinrichtung
innerhalb eines Halbbildes bereits sämtliche 12^0 Zeilen geschrieben, was in der rechten Spalte
- 20 -
233882
dor I*1.1 ρ;- 7 dargestellt ist, so ist es erforderlich, jede "
zweite Zeile (strichpunktierte Linien) durch Interpolation 7,\x gewinnen. Hierzu dient der planare Interpolator 78
Ci1Xg. b).
Fig. 8 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Anordnung auf der Aufnahmeseite dar, bei welcher eine Kamera 101
derart betrieben wird, daß 1250 Zeilen hintereinander in
einer Vollbildperiode von 40 ms abgetastet werden. Hierzu werden der Kamera Horizontalimpulse doppelter Zeilenfrequenz
und Vertikalimpulse halber V-Frequenz zugeführt. Die Angabe 1 : 1 bedeutet hier, daß kein Zeilensprung vorliegt. Anstelle
der Kamera kann beispielsweise auch ein .Filmabtaster 102 in gleicher Weise betrieben werden, denn die
Anordnung nach JFig. 8 eignet sich insbesondere dazu,
bei einem Pilmabtaster die Bewegungsauflösung zu verbessern. Wie in der Anordnung nach Pig. 1 ist ein planares
Tiefpaßfilter 103 vorgesehen. In einer anschließenden Expansionsschaltung wird Jeweils jede 2. Zeile unterdrückt und
die verbliebenen Zeilen auf die doppelte Dauer expandiert. Es entsteht ein Raster, bei welchem 625 Zeilen innerhalb
von 40 ms ohne Zeilensprung geschrieben werden. Diese
Signale werden in einem -bildspeicher 105 um 40 ms verzögert.
Der Eingang und der Ausgang des Bildspeichers werden in einem Bewegungsdetektor 106 miteinander verglichen, welcher
den Uberblender 107 steuert.
- 21 -
33882
Liegt· koi.no Urwogung vor, no werden dio Ausgangssignale des
Ui l.ilr,T)oi chopi'. zum Normwandler 1OH geleitet. JJiesa· Normwandler
umfaßt einen ülldspeicher. Das Einschreiben und
Auslesen erfolgt derai't, daß die ungeradzahligen Zeilen
der Eingangssignale aufeinanderfolgend als erstes Halbbild
und anschließend die geradzahligen Zeilen der Eingangssignale als zweites Halbbild ausgelesen werden. Derartige
normwandler werden bereits in i'ilmabtastern angewandt.
Ein derartiger Normwandler ist beispielsweise in
P ?.G Jr: ;>?8 beschrieben. An den Normwandler 108 schließt
sich dann ein tJbertragungskanal 13 an.
Bei Vorliegen von Bewegung wird aus den unverzögerten und
den vorzögerten Signalen mit Hilfe der planaren Tiefpässe 10fj und 110 sowie einer Interpolationsschaltung 111 ein
weiteres Halbbild errechnet. Ein mit halber Zeilenfrequenz gesteuerter Schalter 112 leitet dann jeweils eine Zeile des
ursprünglichen Halbbildes und eine Zeile des durch Interpolation gewonnenen Halbbildes weiter.
Die Erfindung wurde der Übersichtlichkeit halber ohne Berücksichtigung
von i'nrbfernsehübertragungssystem beschrieben.
Selbstverständlich kann die Erfindung auch bei Farbfernsehsystemen
angewandt werden. Schließlich sei noch einmal darauf hingewiesen, daß die Anwendung der Erfindung
- 22 -
233882
niohl mi Γ dan f),)S-Zoilonn<ystem beschränkt ist. Eine An-1;
dor in don Aar.l"ührunp;r.boir>pielon angegebenen Werte
crc^ oyiiLoinn i.'it leicht möglich.
Leerseite
Claims (1)
- Ansprüche\\J System zur fernnehmäßigen Übertragung, dadurch gekennzeichnet;, daß die zu übertragenden optischen Bilder (Filme, Szenen) mit einer Zeilenzahl, welche größer als die durch das Jeweils zur Signalübertragung angewandte Übertragungssystem gegebene Zeilenzahl ist, ohne Zeilensprung innerhalb eines Halbbildes des Übertragungssystems abgetastet wird, daß mittels eines Bewegungsdetektors festgestellt wird, ob Bewegung in den Bildern vorliegt, daß bei Vorhandensein von Bewegung für die zu übertragenden Fernsehsignale die jeweils zu einem Halbbild des Übertragungssystems gehörenden Zeilen aus dem dann abgetasteten Bild entnommen werden und daß bei Abwesenheit von Bewegung das erste und das zweite Halbbild des Übertragungssystems aus einem abgetasteten Bild entnommen werden.. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer für die optische Abtastung vorgesehenen Einrichtung ein planares Tiefpaßfilter vorgesehen ist.3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei aufeinanderfolgende abgetastete Bilder (Raster) zur Berechnung von mindestens eines Halbbildes des Übertragungs systems herangezogen werden. (Fig. 8)U1 no:-.πι criiui 3 . kk/i'li/rz/uoι· '. ■ < i ."■ :l(l.11 . 198ηΜ·-uv f'ci t '--π t\!πsprücbe 5 und 65. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalverarheitungseinrichturig für ruhende Bilder aus einer Schaltung zur Serie/Paral lel-Wandlung (1J) und zur Expansion aus einer Halbbild verzögerungseinrichtung (6) und aus einem Umschalter· (8) besteht.6. System noch Anspruch Ί, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungskanal tür bewegte Bilder von einer Expansionsschaltung (5) gebildet ist._ ο —4. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Signalverarbeitungsschaltung für bewegte Bilder und eine Signalverarbeitungsschaltung für Bilder ohne bzw. mit geringer Bewegung vorgesehen ist, daß die Ausgänge der Signalverarbeitungsschaltungen mit den Eingängen einer Überblendschaltung verbunden sind, daß die Überblendschaltung einen Steuereingang aufweist, welcher mit dem Ausgang eines Bewegungsdetektors verbunden ist und daß der Ausgang der Überblendschaltung an den Übertragungskanal angeschlossen ist.5· System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeicjniet, daß die Signalverarbeitungseinrichtung für bewege Bilder aus einer Schaltung zur Serie/Parallel-Wajadlung und zur Expansion, aus einer Halbbildverzögerungse>iirichtung (6) und aus einem Umschalter (8) besteht. ^nachträglich
geändert6. System nach^Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungskanal für ruhende Bilder von einer Expansionsschaiiung (5) gebildet ist.7« System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Empfang der Signale eine Bildwiedergabeeinrichtung mit erhöhter Zeilenzahl vorgesehen ist, daß an den Eingang der Bildwiedergabeeinrichtung ein Überblender angeschlossen ist,— 3 —- y-dessen beiden Eingängen über je eine Signalverarbeitungs-x schaltung die über den Ubertragungskanal geleiteten Signale zuführbar sind, daß zwischen den Ubertragungskanal und den Signalverarbeitungsschaltungen zwei Verzögerungseinrichtungen um Jeweils eine Halbbildperiode geschaltet sind, daß eine Signalverarbeitungseinrichtung für ruhende Bildvorlagen eine Schaltung zur Parallel/Serie-Wandlung und zur Kompression sowie einen planaren Tiefpaß und daß eine Signalverarbeitungsschaltung für bewegte Bildvorlagen eine Schaltung zur Kompression und einen planaren HaIbbildinterpolator umfaßt.8. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines Fernsehstudios die Erzeugung und Verteilung der Bildsignale ohne das Zwischenzeilenverfahren erfolgt und daß am Studioausgang eine Wandlung zur Anpassung an das jeweilig angewandte Übertragungssystem erfolgt.9- System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wandlung der Signale des Ubertragungssystems in Signale, welche für eine mit erhöhter Zeilenzahl arbeitenden Bildwiedergabevorrichtung geeignet sind, innerhalb von Gemeinschaftsantennenanlagen und/oder Kabelverteilernetzen vorgesehen ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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Owner name: INTERESSENGEMEINSCHAFT FUER RUNDFUNKSCHUTZRECHTE G |
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |