DE3233870A1 - Verfahren zum hartloeten von waermetauschern durch heissgasblasen, sowie ofen zur durchfuehrung dieses verfahrens - Google Patents
Verfahren zum hartloeten von waermetauschern durch heissgasblasen, sowie ofen zur durchfuehrung dieses verfahrensInfo
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Description
fr w ♦
Societe Anonyme des Usines Chausson, Asnie>es Cedex, Hauts-de~Seine / Frankreich
Verfahren zum Hartlöten von Wärmetauschern durch Heißgasblasen, sowie Ofen
zur Durchführung dieses Verfahrens
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Hartlöten
von Wärmetauscherbündeln, welche Rohre aufweisen,
die mit Radiatoren verbunden sind, bei welchem Teile des Wärmetauscherbündels als Schaufelwerk zur Führung eines
heißen pulsierenden Gases eingesetzt werden, ehe ein Hartlot zürn Schmelzen gebracht wird.
Ferner bezieht sich die Erfindung auf einen Hartlötofen mit Gasumlauf, in welchem Wärmetauscherbündel in einem
Heizkanal transportierbar sind, in dem die pulsierenden Gase in einer senkrecht zu den Stirnflächen des Wärmetauschers
stehenden Richtung in Umlauf gehalten sind.
Ganz allgemein bezieht sich die Erfindung auf das Hartlöten von Wärmetauschern und ähnlichen Vorrichtungen, und
insbesondere auf das Hartlöten in sogenannten Gasöfen, also in öfen, in welchen die zuvor erwärmten Gase durch
den Wärmetauscher in Umlauf gebracht werden, welcher selbst als 'Leit- bzw. Lenkelement für den ihn durchfließenden Gasstrom
eingesetzt wird, da im Normalfall der Aufbau eines Wärmetauschers selbst so gehalten ist, daß die aerodynamischen Störungen im Gasstrom begrenzt oder doch zumindst
gesteuert werden.
Die Erfindung kann bei Wärmetauschern eingesetzt werden, die aus beliebigen Metallen hergestellt werden, jedoch
wird sie bevorzugt zum Hartlöten von Wärmetauschern aus Aluminium eingesetzt, bei welchen bei sehr hoher, sehr
genau eingehaltener Temperatur nahe der Schmelztemperatur
des Metalls oder der Grundlegierung gearbeitet werden muß, aus welchem bzw. aus welcher die Teile des Wärmetauschers
hergestellt sind.
Bekanntlich haben die Aluminiumlegierungen, die bei der
Herstellung von Wärmetauschern gebräuchlich sind, Schmelztemperaturen, die häufig der Schmelztemperatur der Lötlegierung
sehr nahe kommen.
Es ist außerdem bekannt, daß die Wärmetauscher unter der Einwirkung der Löttemperatur nur für eine Zeitdauer auf
diesem Temperaturwert gehalten werden dürfen, die so kurz wie möglich ist, damit ein Abbrennen und Diffusionserscheinungen
durch die Lötlegierung vermieden werden.
Wenn durch einen Wärmetauscher Gase strömen, die auf die Löttemperatur erhitzt sind, werden diese Gase notwendigerweise
so abgekühlt, daß an der Eintrittsfläche in den
Wärmetauscher eine höhere Temperatur vorliegt als an der
Gasaustrittsfläche.
Der Temperaturunterschied zwischen der Gaseintrittsfläche
und der Gasaustrittsfläche ist natürlich umso größer,
je dicker der Wärmetauscher ist. Bei bestimmten sehr dikken Wärmetauschern kann es vorkommen, daß die Lötstelle
im Bereich der Gasaustrittsfläche nicht entsprechend behandelt
wird, während die Lötstelle im Bereich der Gaseintrittsfläche
überhitzt ist.
Aus der französischen Patentschrift 1 322 927 ist ein
Verfahren zum Löten von Wärmetauschern bekannt, bei welchem die Erwärmung durch Umwälzung von Heißluft durch das
in einer entsprechenden Vorrichtung befestigte Bündel erfolgt, und um Wärmemenge wiederzugewinnen, wird zu dieser
Erwärmung Kühlluft verwendet, die durch ihren Durchlauf durch ein zu kühlendes Radiatorenbündel teilweise
wiedererwärmt wurde.
Aus der französischen Patentschrift 1 345 595 ist eine
Anlage zum Löten von Wärmetauschern bekannt, bei welcher die in einer entsprechenden Vorrichtung befestigten Wärmetauscher
zum Umlauf in einem Tunnelofen gebracht werden, in welchen Heißluft so eingeblasen wird, daß sie zunächst
durch den unteren Teil des Wärmetauschers streicht, der anschließend gekippt wird, so daß der anfänglich oben
liegende Wärmetauscherabschnitt nun zum unten liegenden wird und seinerseits nun durch einen ihn durchfließenden
Luftstrom erwärmt wird.
Die französische Patentschrift 69 32199 betrifft ebenfalls
die Verlötung von Wärmetauschern, und bei dieser Erfindung sind die Wärmetauscher in einer Fördereinrichtung
eingehängt, die durch einen Tunnelofen führt, wobei die Wärmetauscher in Längsrichtung des Ofens transportiert
werden und quer zur Ofenlängsrichtung Heißluftströme
eingeblasen werden, die durch die Wärmetauscher streichen und damit diese auf die Löttemperatur erwärmen.
In der französischen Patentschrift 71 29092 ist außerdem ein Lötofen für Wärmetauscher beschrieben, in welchem
durch die Wärmetauscher Heißluftströme geblasen werden,
wobei die Heißluft bereits durch einige Wärmetauscher geführt wurde und zum Vorwärmen anderer Wärmetauscher
ruckgeführt wurde.
Bei den vorstehend genannten bekannten Veröffentlichungen
wird jedoch nicht der Temperaturgradient berücksichtigt, der zwischen der einen und der anderen Seite des Wärme- ·
tauschers besteht.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Hartlöten von Wärmetauschern s'owie einen Ofen
zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, bei dem die vorstehend genannten Probleme und Nachteile nicht mehr
vor!iegen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Richtung des Gases gegenüber der einen und der anderen Seite
des Wärmetauschers mindestens einmal während der Zeit umgekehrt wird, in deren Verlauf der Wärmetauscher zur Durchführung,
des Lötvorgangs der Einwirkung eines Gasstromes ausgesetzt ist.
Des weiteren wird die Aufgabe der Erfindung mit einem Hartlötofen mit Gasumlauf dadurch gelöst, daß dieser
mindestens eine Kammer aufweist, innerhalb welcher sich mindestens ein Wärmetauscher unter dem Einfluß eines Gas-Stroms
hefindet, welcher zunächst durch den Wärmetauscher in einer Richtung geführt ist, und anschließend unter dem
Einfluß eines Gasstroms steht, welcher durch denselben Wärmetauscher in entgegengesetzter Richtung geführt ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele
.derselben unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Wärmetauscherbündels,
wie es in einem Lötofen liegt, sowie die
graphische Darstellung des typischen Temperaturverlaufs;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Ofen;
Fig. 3 eine schematische Ansicht ähnlich Fig. 2 eines anderen Ausführungsbeispieles des Ofens,
und
Fig. 4 eine schematische Ansicht eines weiter modifizierten Ofens.
Gemäß der Zeichnung sind die Rohre 1 eines Wärmetauschers an die Wärmeradiatoren 2 anzulöten, die hier in Form von
Flügeln dargestellt sind, jedoch auch aus Wellblechstreifen
besteh.en können, die zwischen die Rohre eingesetzt sind.
— ΟΙ Das Wärmetauscherbündel kann auch mit Kollektorplatten
3 ausgerüstet sein. Wenn die Wärmetauscherbündel aus Aluminium
oder Aluminiumlegierung gefertigt werden, und wenn • . sie mit Hilfe eines Aluminium-Si1izium-Lots bzw. eines
Aluminium-Silizium-Magnesium-Lots, also mittels eines
Hartlots, verlötet werden, so muß die Temperatur, auf die das Bündel erwärmt werden muß, einem Wert entsprechen,
der nur wenig unter der Schmelztemperatur des Grundmetalls
bzw. der Grundlegierung liegt, aus welchem bzw. welcher der Wärmetauscher gefertigt ist. Der Temperaturunterschied
liegt häufig in der Größenordnung von 20 C bis 300C, und die Löttemperatur liegt bei etwa 6000C.
Um in der Weise löten zu können, wie vorstehend erläutert wurde, werden die Eigenschaften des Wärmetauschers
selbst eingesetzt, durch welche sich die Umwälzung der heißen Gase im Ofen kanalisieren läßt, da Rohre und Wärmetauscher
vorhanden sind, die als Leitschaufeln wirken,
und auf diese Weise erzielt man eine kaum bzw. nur wenig gestörte Umwälzung, so daß die Temperatur der Teile durch
die das Bündel durchströmenden Gase umso besser homogen gehalten werden kann, wie aus Fig. 1 deutlich wird.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Temperatur zwischen der Gaseinströmfläche und der Gasausströmfläche am Radia-"torenbündel
erheblich abnimmt, da das Metall des Wärmetauschers Wärme aufnimmt.
Auf diese Weise ergibt sich die in I dargestellte Kurve.
Da die Temperatur der Gase, die die Einströmfläche erreichen,
nicht wesentlich die Schmelztemperatur der Lötlegierung überschreiten darf, ist es angeraten, das Bündel
über eine relativ lange Strecke im Umlauf im Ofen zu halten, und zwar in einem Ofenbereich, in welchem die Gase
mit einer leicht über der Löttemperatur liegenden Tem-
-· ίο -
peratur eingeblasen werden.
Auf diese Weise ergibt sich der unter II angegebene Verlauf, wobei sich die Gase noch auf der Löttemperatur an
der Austrittsfläche des'Bündels befinden.
Wie vorstehend erläutert wurde, ist diese Vorgehensweise nicht sehr zufriedenstellend, da die Zeitdauer, für welche
das Bündel auf der Löttemperatur gehalten werden muß, sehr leicht zu Verbrennungs- und Diffusionserscheinungen
in bestimmten Bereichen führt, und folglich hat es sich als wichtig erwiesen, den durch Kurve III veranschaulichten
Verlauf zu erreichen, bei welchem d-ie Temperatur auf der Eintrittsfläche und der Austrittsfläche gleich ist,
so daß es möglich ist, eine Gastemperatur einzusetzen, .. die genau der Löttemperatur entspricht, und die Aufheizzeit
zu verkürzen, wodurch jegliches Verbrennen verhindert 'wi rd.
Um dieses letztgenannte Ergebnis zu erreichen, wird das
zu verlötende Wärmetauscherbündel in eine Kammer im Ofen gebracht, in welcher die Gase auf Löttemperatur umgewälzt
werden, und man geht dabei so vor, daß die Gase nacheinander in die eine und dann in die andere Richtung durch
das Bündel streichen, so daß die Temperatur auf beiden Seiten des Bündels ausgeglichen wird, da diese abwechselnd
Gaseintritts- und Gasaustrittsseite sind.
Zur Durchführung des vorgenannten Verfahrens ist erfindungsgemäß ein Ofen vorgesehen, der in seiner Konstruktion
gemäß Fig. 2 einen Vorheizkanal 4 aufweist, welcher in eine Kammer 5 mündet, die im mittleren Abschnitt Trennelernen
te 6, 7 aufweist. Diese Trennelemente sind im Mittelbereich
angeordnet und wirken mit feststehenden Leitschaufeln 8 zusammen, die auf jeder der beiden Seiten an-
- li -
geordnet sind. Die Kammer 5 enthält Heizelemente 9, bzw. steht mit diesen in Verbindung, beispielsweise mit elektrischen
Heizwiderständen, denen Gebläse 10 oder andere Einrichtungen zugeordnet sind, um die Gase im Inneren der
Kammer 5 in Umlauf zu bringen und zu halten. "
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, lenken die feststehenden Leitschaufeln 8 die pulsierenden Gase durch die
Heizelemente 9, damit diese Gase senkrecht zu den Stirnflächen a bzw. b der Wärmetauscher geführt werden, die
sich in der Kammer 5 befinden.
Die Zeichnung zeigt außerdem, daß im ersten Teil der Kammer die Fläche a die Eintrittsfläche darstellt, während
im zweiten Teil der Kammer die Fläche b zur Eintrittsfläche
wird.
Die Trennelemente 6, 7 sind dünn bzw. weisen eine aerodynamisch
günstige Form auf, die so gewählt wird, daß die Gase in ihrer Nähe nur wenigen Störeinflüssen ausgesetzt
sind; auf diese Weise ist zwischen den beiden von diesen Trennelementen begrenzten Zonen innerhalb der Kammer 5
kein Temperaturgradient vorhanden. In dem vorbeschriebenen Ofen werden die Bündel mit Hilfe einer Fördereinrichtung
11 bewegt, in welche sie vorteilhafterweise eingehängt
sind; diese Fördereinrichtung trägt sie in einer Weise, daß die Gase sie durchstreichen können, wie die Pfeile
in Fig. 1 andeuten.
Die Bewegung der Fördereinrichtung kann stetig oder unstetig verlaufen. Im allgemeinen wird eine stetige Förderbewegung
bevorzugt.
Fig: 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei wel~
■ chem der Ofen eine Kammer 5a aufweist, in welcher die
Bündel nacheinander bewegt werden, nachdem sie durch den Vorheizkanal 4 geführt wurden. Bei diesem Ausf'ührungsbeispiel
ist die Fördereinrichtung 11 mit einer Vorrichtung ausgerüstet,· die ein Kippen des Bündels um
180° bewirkt, beispielsweise eine Schaltrolle, eine Seilscheibe oder ein Rädchen oder auch ein Nocken 12,
der gegen einen Steuerzapfen 13 in Anschlag gelangt, welcher ein Umkippen bzw. eine Drehbewegung des sich
in der Kammer 5a befindenden Bündels um 180° bewirkt.
Der Kammer 5a wird heißes Gas in einer Richtung mittels eines Gebläses 14 zugeführt, wobei die Luft beispielsweise
durch einen elektrischen Heizwiderstand 9 erwärmt wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel streicht die Heizluft durch das vorerwärmte Bündel zunächst während einer vorgegebenen
Zeit in einer Richtung, und dann bewirkt der Zapfen 13, der durch eine entsprechende, jedoch nicht
abgebildete Einrichtung, beispielsweise einen Kolben
oder ein anderes Steuerelement, betätigt wurde, die Drehung des Bündels um 180°, so daß nun dessen andere
Seite dem pulsierenden Gasstrom zugekehrt ist.
Es ist von Vorteil, wie aus der Zeichnung zu entnehmen ist, daß die auf Löttemperatur erwärmten Gase in der Kammer
5a beispielsweise am Ausgang des Vorheizkanals 4 abgenommen
werden und in Richtung des Pfeiles F1 zum zusätzlichen
Heizwiderstand 9 geleitet werden, wobei die die Kammer 5a verlassenden Gase beispielsweise durch ein Geblase
15 zum Vorheizkanal 4 zurückgeführt werden, ohne daß sie erneut erwärmt werden.
Gemäß Fig. 4 weist der Ofen hintereinander geschaltete Kammern 5^, S^ auf, in welche die Gase gegensinnig eingeblasen
werden. Nachdem die Gase durch die Wärmetauscher geführt wurden, werden sie in RückfUhrkaminern 5,', 5?'
geführt, von welchen aus sie den Kammern 5,, 5~ jeweils
wieder zugeführt werden, indem sie durch Leitungen oberhalt oder vorzugsweise unterhalb der Wärmetauscher so geleitet
werden, daß die Gase im geschlossenen Kreislauf in Schleifen umlaufen.
Auch wenn die Erfindung anhand bestimmter Ausführungsbeispiele dargestellt und im einzelnen beschrieben wurde, so
ist sie dennoch nicht auf diese beschränkt, da zahlreiche Modifizierungen und Änderungen daran vorgenommen werden
können, ohne über den Umfang der Erfindung hinauszugehen.
Insbesondere kann die Lötkammer aus einem Kanalbereich im Ofen bestehen, in welchen die auf-Löttemperatur erwärmten
Gase abwechselnd in der einen und der anderen Richtung eingeblasen werden.
Claims (10)
1. Verfahren zum Hartlöten von Wärmetauscherbündeln, welche
Rohre aufweisen, die mit Radiatoren verbunden sind, bei welchem Teile des Wärmetauscherbündels als Schaufelwerk
zur Führung eines heißen pulsierenden Gases eingesetzt werden,' ehe ein Hartlot zum Schmelzen gebracht wird,
dadurch GEKENNZEICHNET, daß die Richtung des Gases gegenüber der einen und der anderen Seite des Wärmetauschers
-Z-
mindestens einmal während der Zeit umgekehrt wird, in deren Verlauf der Wärmetauscher zur Durchführung des Lötvorgangs
der Einwirkung eines Gasstromes ausgesetzt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch GEKENNZEICHNET, daß die Umkehrung der Gasumlaufrichtung bezüglich des Wärmetauschers
dadurch herbeigeführt wird, daß der Wärmetauscher zwischen zwei Gasströmen verlagert'wird, die in einander
entgegengesetzten Richtungen umlaufen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch GEKENNZEICHNET, daß
die Umkehrung der Gasumlaufrichtung bezüglich des Wärme-. tauschers dadurch herbeigeführt wird, daß der Wärmetauscher
in einem in einer Richtung umlaufenden Gasstrom um 180° gekippt wird (Fig. 3).
4. Hartlötofen,mit Gasumlauf, in welchem Wärmetauscherbünde!
in einem Heizkanal transportierbar sind» in dem die pulsierenden Gase in einer senkrecht zu den Stirnflächen
des Wärmetauschers stehenden Richtung in Umlauf gehalten sind, dadurch GEKENNZEICHNET, daß er mindestens eine Kammer
(5, 5a, 5,, 5g) aufweist, innerhalb welcher sich mindestens
ein Wärmetauscher unter dem Einfluß eines Gasstroms befindet, welcher zunächst durch den Wärmetauscher in einer
Richtung geführt ist, und anschließend unter dem Einfluß eines Gasstroms steht, welcher durch denselben Wärmetauscher
in entgegengesetzter Richtung geführt ist.
5. Hartlötofen nach Anspruch 4, dadurch GEKENNZEICHNET,
daß die Kammer, in welcher der Wärmetauscher nacheinander unter dem Einfluß eines in eine Richtung und eines in die
entgegengesetzte Richtung geführten Gasstromes steht, einem Vorheizkanal (4) nachgeschaltet ist, in welchem die
aufeinanderfolgenden Wärmetauscher mittels einer Fördereinrichtung
(11) in Umlauf gehalten sind.
6. Hartlötofen nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch GEKENNZEICHNET, daß die Lötkammer des Ofens im mittleren
Bereich Trennelemente (6, 7) aufweist, wobei beiderseits
derselben Leitschaufeln (8) angeordnet sind, welche einen
pulsierenden Gasstrom durch die Heizelemente (9) leiten, und daß jeder Wärmetauscher mittels der Fördereinrichtung
(11) beiderseits der Trennelemente in der Kammer führbar
ist, wobei die Trennelemente zwei gegensinnig umgewälzte Luftströme abgrenzen.
7. Hartlötofen nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch
GEKENNZEICHNET, daß der Ofen eine Lötkammer (5a) aufweist, in welche Luft in gleichbleibender Richtung einblasbar ist,
wobei die Fördereinrichtung (11) für den Wärmetauscher sich in der Kammer befindet, welche mit einer Einrichtung (12,
13) zum Kippen des Wärmetauschers im Inneren der Kammer um 180° ausgerüstet ist.
8. Hartlötofen nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
GEKENNZEICHNET, daß die in der Kammer, in welcher der Wärmetauscher
um 180° kippbar ist, pulsierende Luft im Vorheiztunnel (4) pul'sierbar und anschließend erneut erwärmbar
und dann erst in der Kammer pulsierbar ist, von welcher sie in den Vorheiztunnel rückführbar ist.
9. Hartlötofen nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch
GEKENNZEICHNET, daß der Ofen hintereinander geschaltete Kammern (5p 5,1; 5o, 5~' ) aufweist, in welchen die Gase
gegensinnig umwälzbar sind, wobei die Gase unter Bildung einer Schleife unterhalb bzw. oberhalb des Bereiches in
welchem die Wärmetauscher geführt.sind, kontinuierlich
pulsiert sind.
10. Hartlötofen nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch
GEKENNZEICHNET, daß die Fördereinrichtung (11) unterschiedslos mit kontinuierlicher oder intermittierender Umwälzung
ausgerüstet ist.
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| DE10227055B4 (de) * | 2001-07-05 | 2005-05-12 | Benteler Automobiltechnik Gmbh | Verfahren zum Fügen von Bauteilen aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2512715A1 (fr) | 1983-03-18 |
| FR2512715B1 (de) | 1985-05-03 |
| US4501387A (en) | 1985-02-26 |
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