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DE3233483A1 - Verfahren und vorrichtung zur messung von geschwindigkeitskomponenten mit hilfe der relativen laser-doppler-anemometrie - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur messung von geschwindigkeitskomponenten mit hilfe der relativen laser-doppler-anemometrie

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DE3233483A1
DE3233483A1 DE19823233483 DE3233483A DE3233483A1 DE 3233483 A1 DE3233483 A1 DE 3233483A1 DE 19823233483 DE19823233483 DE 19823233483 DE 3233483 A DE3233483 A DE 3233483A DE 3233483 A1 DE3233483 A1 DE 3233483A1
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DE
Germany
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partial light
optical
laser
light bundle
bundle
Prior art date
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DE19823233483
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DE3233483C2 (de
Inventor
Bernhard Dipl.-Ing. 1000 Berlin Lehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Original Assignee
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
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Publication of DE3233483A1 publication Critical patent/DE3233483A1/de
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S17/00Systems using the reflection or reradiation of electromagnetic waves other than radio waves, e.g. lidar systems
    • G01S17/02Systems using the reflection of electromagnetic waves other than radio waves
    • G01S17/50Systems of measurement based on relative movement of target
    • G01S17/58Velocity or trajectory determination systems; Sense-of-movement determination systems
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft
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Abstract

Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Messung von Geschwindigkeitskomponenten mit Hilfe der relativen Laser-Doppler-Anemometrie weisen durch optische Strahlteilung aus einem Laserlichtbündel erzeugte Teillichtbündel auf, die auf das optisch streuende Objekt eingestrahlt werden. Dabei wird dem Streulicht der den Teillichtbündeln zugeordneten Streulichtfelder, welches in Folge des Dopplereffektes jeweils unterschiedliche Lichtfrequenzen besitzt, die Information der dopplerschen Frequenzänderung in Form von Schwebungsfrequenzen des aus interferometrischer Überlagerung resultierenden Streulichtfeldes mittels optoelektronischer Empfänger entnommen, wobei die empfangenen Schwebungsfrequenzen den Beträgen der Geschwindigkeitskomponenten entsprechen, die jeweils senkrecht zu den Winkelhalbierenden zweier Teillichtbündel ausgerichtet sind. Um gleichzeitig zwei aufeinander senkrechtstehende Geschwindigkeitskomponenten messen zu können, wird entweder mindestens eines der Teillichtbündel nach Passieren des Streuobjektes durch koaxial entgegengesetzt ausgerichtete optische Rückführung in sich selbst oder durch koaxial entgegengesetzt optische Rückführung zu einem der anderen Teillichtbündel nochmals auf das Streuobjekt eingestrahlt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein weiteres Teillichtbündel durch eine zusätzliche Strahlteilung aus dem ursprünglichen Laserlichtbündel zu bilden und optisch koaxial und entgegengesetzt zurückzuführen. In beiden Fällen wird ...

Description

  • verfahren und Vorrichtung zur Messung von Geschwindigkeits
  • komponenten mit Hilfe der relativen Laser-Doppler-Anemometrie Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Messung von Geschwindigkeitskomponenten mit Hilfe der relativen Laser-Doppler-Anemometrie der im Oberbegriff der Ansprüche 1 und 3 angegebenen Art.
  • Optisch und dadurch mechanisch störungsfrei wirkende Geschwindigkeitsmeßvorrichtungen der Laser-Doppler-Anemometrie snd bekannt. Ein Hauptanwendungsgebiet finden sie in der Strömungsmeßtechnik.
  • Ursprüngliche und grundlegende Beschreibungen der Eigenschaften und Möglichkeiten des Verfahrens erschienen in der Literatur seit 1964.
  • Yeh und Cummings (Phys. Rev. Letters, Vol. 12, Febr. 1964, pp.
  • 150 - 153) gaben erstmals das Prinzip des Verfahrens an. Das an bewegten, optisch streuenden Partikeln gestreute kohärente Laserlicht wurde in einer definierten Streurichtung empfangen. Zur physikalischen Darstellung seiner Frequenzänderung zfD durch den Dopplereffekt in Folge der Partikelbewegung wird es mit einem Anteil des ursprünglichen, nicht dopplerverschobenen Laserlichts vor dem optoelektronischen Empfänger zur Interferenz gebracht. Dabei entstehende, vom Empfänger zeitlich auflösbare Intensitätsschwebungen des Interferenz feldes weisen die Frequenz fD auf, welche linear proportional zu einer bestimmten Geschwindigkeitskomponente der Partikelbewegung ist.
  • Sind die Partikel klein genug, um von einem strömenden Fluid annahernd schlupffrei mitgeführt zu werden, so mißt man mit der Partikelgeschwindigkeit die Strömungsgeschwindigkeit. Jedoch können die Streupartikel auch Bestandteil fester, bewegter Oberflächen ausgedehnter Körper sein.
  • Wesentliche Vorteile des Verfahrens liegen in ihrer Eichfreiheit, ihrer physikalisch exakt definierten Richtungsempfindlichkeit, ihres großen erfaßbaren Geschwindigkeitsbereichs und im Entfall einer mechanischen Beeinflussung der Fluidströmung durch eine Sonde.
  • Eine Möglichkeit der Messung des Richtungssinns der erfaßten Geschwindigkeitskomponente ergibt sich durch das Mittel der Frequenzverschiebung (DE-OS 17 98 076.6, US-PS 3,649,125).
  • Durch verschiedenartige physikalische Mittel, heute überwiegend Braggzellen, wird mindestens einem der interferierenden Lichtanteile eine zusätzliche und bekannte Frequenzverschiebung ZfO aufgeprägt. Dies führt dazu, daß als Meßfrequenz b5 = o£D + ofo gemessen wird. Dann ist beispielsweise bei auf < afO die gemessene Geschwindigkeitskomponente negativ, bei sf ) auf, positiv und bei df = afO ist sie gleich null.
  • Somit sind auch die Vorzeichen der Geschwindigkeit meßbar.
  • Anordnungen zur gleichzeitigen Messung mehrerer Geschwindigkeitskomponenten eines Streupartikels lassen sich durch entsprechend mehrere optische Einstrahlrichtungen auf den Meßort realisieren. Die entstehenden Frequenzgemische im Streulicht können durch farboptische, polarisationsoptische oder durch elektronische Mittel in der Signalverarbeitungskette in die den jeweiligen Geschwindigkeitskomponenten zugeordneten Signalfrequenzen aufgespalten werden.
  • Eine Auswahl aus der Vielzahl der Möglichkeiten optischer Laser-Doppler-Anordnungen sowie die wesentlichen Grundlagen der Laser-Doppler-Anemometrie sind in dem Buch von Durst, Melling und Whitelaw (Principles and Practice of Laser-Doppier Anemometry, New York, Academic Press) zu finden.
  • Im Verlauf der Entwicklung hat sich eine spezielle optische Anordnung als besonders praktikabel erwiesen und findet heute in der überwiegenden Mehrzahl aller Fälle und kommerziellen Geräte ihre Anwendung. Dies ist das Mehrstrahl- oder Doppler-Differenzverfahren (DE-PS 1 673 403.5, sowie B. Lehmann: Geschwindigkeitsmessung mit Laser-Doppler-Verfahren, Wiss. Berichte AEG-Telefunken,41 (1968), 3, Seiten 141 - 145). Hiervon geht die Erfindung aus. Dabei wird aus mehreren Richtungen gleichzeitig Laserlicht auf den Meßort eingestrahlt, wobei jedoch auf eine optische Mischung des Streulichtes mit einem Anteil des ursprünglichen ungestörten Laserlichtes verzichtet wird. Vielmehr wird die Interferenz der aus den unterschiedlichen Einstrahlrichtungen herrührenden Streulichtfelder untereinander ausgenutzt. Sie führt zu Schwebungsfrequenzen der resultierenden Intensität, die für je ein Paar der eingestrahlten Lichtbündel einen noch einfacheren Zusammenhang mit einer Geschwindigkeitskomponente aufweisen als bei der Vergleichsstrahlanordnung von Yeh und Cummings.
  • Für den ebenen Fall einer Zweistrahlordnung gilt Dabei ist xO die im allgemeinen sehr genau bekannte Lichtwel-0 lenlänge des ursprünglichen Laserlichts. oCist der leicht und genau meßbare Kreuzungswinkel der beiden Einstrahlrichtungen.
  • Die zur Meßfrequenz linear proportionale Geschwindigkeitskomponente u steht senkrecht auf der Winkelhalbierenden von und liegt in der Ebene der beiden Einstrahlrichtungen. bfO ist die bereits erwähnte und im allgemeinen konstant gehaltene Frequenzverschiebung.
  • Gleichung (1) drückt unter anderem den Vorteil der Mehrstrahlanordnung aus, daß die Meßfrequenz af von der Empfangsrichtung unabhängig ist. Dieser Sachverhalt wird oft durch das reelle "Interferenzstreifensystem" erklärt, welches im Schnittbereich der eingestrahlten Lichtbündel nachweisbar ist. Diese Erklärung besitzt jedoch keine Allgemeingültigkeit.
  • Von der ebenen Doppler-Differenzanordnung ausgehend, ist es denkbar, durch Hinzufügen einer dritten Einstrahlrichtung auf den Meßpunkt ein Mehrkomponentensystem zu schaffen. Jede mögliche Paarung der eingestrahlten Teillichtbündel liefert dabei ein Zweistrahlsystem für die Messung einer Geschwindigkeitskomponente. Für die Trennung der den einzelnen Komponenten zugeordneten Signale finden farbselektive oder polarisationsoptische Optiken Verwendung, die die Mehrfarbigkeit beispielsweise des Argon-Laserlichts bzw. den Polarisationszustand des Laserlichts ausnutzen.
  • Eine nichtkomplanare Dreistrahlanordnung bietet so grundsätzlich die Möglichkeit der gleichzeitigen Messung dreier nichtkomplanarer Geschwindigkeitskomponenten. Ein wesentliches Kriterium für entsprechende, praktikable und transportable optische Meßköpfe ist jedoch, daß möglichst alle auf den Meßort eingestrahlten Lichtbündel aus nur einem Meßkopf austreten.
  • Demzufolge gilt, daß nur Winkel begrenzter Größe der Einstrahlrichtungen untereinander realisierbar sind. Das bedeutet wiederum, daß die Richtungsauflösung der meßbaren Komponenten begrenzt ist. Zwei zu messende Komponenten lassen sich dabei noch in einen rechten Winkel zueinander bringen, jedoch wird eine dritte zu messende Komponente mit den beiden anderen nur einen Winkel bilden, der erheblich kleiner als 900 sein wird.
  • Der Idealfall, daß alle drei Geschwindigkeitskomponenten senkrecht aufeinander stehen, ist also mit einem einzigen optischen Meßkopf nicht zu realisieren.
  • Eine indirekte Lösung dieses Problems wird durch ein Gerät der Firma TSI Deutschland Inc., Schmiedstr. 3, 5100 Aachen angeboten (siehe "3-Component, On-Axis LDV System, Technische Information). Es werden unterschiedliche Frequenzverschiebungen der einzelnen Strahlenpaare zur Vorzeichen- und Nullpunktdetektion bewirkt. Die Frequenzverschiebungen werden so ausgelegt, daß die Messung einer dritten Geschwindigkeitskomponente in Richtung auf den optischen Meßkopf simuliert wird. Diese Richtung entsteht dabei scheinbar durch Drehen der Richtung dieser Komponente in Folge einer geeigneten Frequenzverschiebung. Ein Nachteil dieser Lösung liegt in einem wesentlich erhöhten Aufwand für die zusätzlich notwendige Frequenzverschiebevorrichtung und für die Signalerfassung.
  • Schließlich wird in der noch nicht veröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 31 06 025.0 ein Verfahren beschrieben, bei welchem durch zueinander entgegengesetzte Einstrahlung zweier Laserlichtbündel auf einen Meßpunkt mit Mitteln der absoluten Laser-Doppler-Anemometrie zwei Geschwindigkeitskomponenten gleichzeitig gemessen werden. Absolute Laser-Doppler-Anemometrie bedeutet, daß aus dem empfangenen Streulicht nur die absolute dopplerverschobene Lichtfrequenz empfangen und als Meßsignal einer weiteren Frequenzanalyse zugeführt wird. Die erwähnte optische Mischung verschiedener Streulichtkomponenten zur Erzeugung einer Schwebungsfrequenz als Meßfrequenz, wie in der relativen Laser-Doppler-Anemometrie, erfolgt hierbei nicht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art aufzuzeigen, mit denen die meßtechnische Erfassung der in der Laser-Doppler-Anemometrie bisher nur sehr schwer zugänglichen Geschwindigkeitskomponente ermöglicht wird, die parallel zu der Hauptachse des optischen Strahlteilerkopfes ausgerichtet ist; beim bekannten Doppler-Differenzverfahren oder Zweistrahlverfahren ist dies also die Richtung der Winkelhalbierenden der beiden Binstrahlrichtungen.
  • Erfindungsgemäß wird dies bei dem Verfahren der angegebenen Art durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1 erreicht. Eines der beiden Teillichtbündel wird wieder rückgeführt und bildet damit das mitte Teillichtbündel. Durch die zu einem der beiden ursprünglichen Teillichtbündel koaxial entgegengesetzt ausgerichtete Rückführung wird die Messung der anderen, um 900 zur ersten Geschwindigkeitskomponente stehenden zweiten Geschwindigkeitskomponente möglich. Damit wird auch die Geschwindigkeitskomponente parallel zu der bisher meßtechnisch nur schwer zugänglichen Hauptachsenrichtung des üblicherweise verwendeten optischen Strahlteilerkopfes meßbar. Es ist aber auch möglich, das dritte Teillichtbündel durch eine zusätzliche Strahlteilung aus dem ursprünglichen Laserlichtbündel zu bilden und koaxial entgegengesetzt zu einem der beiden ursprünglichen Teillichtbündel einzustrahlen. Dieses dritte Teillichtbündel kann also den Streuort durchlaufen haben, muß es aber nicht.
  • Die Merkmale des Anspruches 2 dienen dazu, um neben der Frequenzverschiebung die Detektierung des Nullpunktes und des Vorzeichens der nach der optischen Rückführung zusätzlich meßbaren Geschwindigkeitskomponente sowie die Trennung der ihr zugeordneten Signalfrequenz von den Signalfrequenzen der anderen Geschwindigkeitskomponenten zu ermöglichen.
  • Die Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art kennzeichnet sich erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 3. Damit wird mit sehr einfachen, zu den bekannten Mehrstrahlanordnungen zusätzlichen optischen Mitteln ein Mehrkomponentensystem für mindestens zwei Komponenten geschaffen.
  • Die so meßbaren Geschwindigkeitskomponenten stehen nicht nur senkrecht aufeinander, sondern Bne Geschwindigke itskomponente ist dabei noch in Richtung der optischen Hauptachse des Strahlteilerkopfes ausgerichtet.
  • Die gemäß Anspruch 4 beschriebenen optischen Mittel können in einfacher Weise aus Spiegeln, Hohlspiegeln, eine Kombination aus optischen Linsen, Prismen und spiegelnden Flächen usw.
  • bestehen.
  • Es ist möglich, gemäß Anspruch 5 auch zusätzlich einen weiteren opto-elektronischen Empfänger neben dem ersten Empfänger einzusetzen, um die beiden Geschwindigkeitskomponenten mit je einem Empfänger zu messen. Es ist aber auch möglich, hier nur einen einzigen optischen Empfänger einzusetzen und nachfolgend eine Signaltrennung vorzunehmen.
  • Die Merkmale des Anspruches 6 sind bei Benutzung von mehrfarbigem Laserlicht im Strahlengang sinnvoll, da sie nicht nur eine Farbtrennung der optischen Signale für die zu messenden Geschwindigkeitskomponenten ermöglichen, sondern zusätzlich eine Blockierung des koaxial zurückgeführten Laserlichts vor dem Wiedereintritt durch den optischen Strahlteibrkopf in den Laserresonator bewirken, wodurch eine nachteilige Beeinflussung des Laservorganges vermieden wird.
  • Die Merkmale des Anspruches 7 dienen nicht nur zur Frequenzverschiebung, sondern auch Detektierung des Nullpunktes und des Vorzeichens der nach deroptischen Rückführung zusätzlich meßbaren Geschwindigkeitskomponente sowie der Trennung der ihr zugeordneten Signalfrequenz mn der Signalfrequenz der anderen Geschwindigkeitskomponente.
  • Die Merkmale des Anspruches 8 verbessern die "Sichtbarkeit" der Streulichtinterferenzen. Ihre Einhaltung ist für eine optimale Wirkungsweise des Meßverfahrens erforderlich.
  • Die Erfindung soll weiter am Fall einer ebenen Zweikomponentenanordnung erläutert werden. Zur Messung einer Geschwindigkeitskomponente dienen zunächst zwei kohärente Teillichtbündel, die sich in der bekannten Weise unter dem Winkel idam Meßort, welcher das Streuobjekt einschließt. Die damit meßbare erste Geschwindigkeitskomponente steht senkrecht auf der Winkelhalbierenden von drund liegt in der Ebene der beiden Einstrahlrichtungen. Erfindungsgemäß wird nun eines der beiden Teillichtbündel nach Hindurchtritt durch den Meßort mittels eines Spiegels oder einer Kombination aus spiegelnden und brechenden Optiken koaxial und entgegengesetzt zu sich selbst in den Meßort zurückgeführt, so daß dieses zurückgeführte Teillichtbündel mit dem anderen originalen Teillichtbündel ein zweites Paar von Teillichtbündeln bildet. Dieses Paar bildet miteinander den Winkel , r dessen Winkelhalbierende senkrecht auf der Winkelhalbierenden von ldsteht. Demzufolge liegt die durch dieses Strahlenpaar erfaßte Geschwindigkeitskomponente parallel zur Winkelhalbierenden von ;der beiden Original-Teillichtbündel, ist also auf den optischen Strahlteilerkopf ausgerichtet, aus dem diese austreten und der häufig gleichzeitig als optischer Meßkopf fungiert. Diese Richtung ist es jedoch, deren Komponente bei den bisher praktizierten Verfahren zur Mehrkomponentenmessung meßtechnisch nicht zugänglich war.
  • Welches der beiden Original-Teillichtbündel optisch zurückgeführt wird, ist grundsätzlich frei wählbar. Jedoch mehr als ein Teillichtbündel zurückzuführen, ist nicht sinnvoll, da der Geschwindigkeitsvektor dann überbestimmt wäre. Es muß jedoch nicht unbedingt eines der Teillichtbündel in sich selbst zurückgeführt werden, sondern es kann auch durch geeignete optische Mittel in den Strahlengang des anderen Teillichtbündels koaxial und entgegengesetzt gerichtet zurückgeführt werden. Schließlich kann auch ein Teillichtbündel, das vorher nicht die Funktion eines Original-Teillichtbündels der Meßvorrichtung erfüllte, in eines der Original-Teillichtbündel zurückgeführt werden.
  • Eine künstliche Frequenzverschiebung-df zwischen den beiden eingestrahlten Original-Teillichtbündeln wirkt sich sowohl für das Strahlenpaar mit dem Schnittwinkel als auch für das mit dem Winkel d2 aus. Sie transponiert die Dopplerdifferenzfrequenzen dfD1 und ÇfD2, die aus beiden Lichtbündelpaaren resultieren, in die Bereiche der Meßfrequenzen l 4f = ED1 Çfo und zf2 = AfD2 AfO. Eine weitere Vorrichtung zur Frequenzverschiebung im Strahlengang des optisch zurückgeführten Teillichtbündels kann dabei die Möglichkeiten der Signaltrennung für die beiden Geschwindigkeitskomponenten durch Vergrößerung des Abstandes der Signalfrequenzen erweitern.
  • Zwei physikalische Einflüsse sind bei einer derartigen Meßanordnung zu beachten: Das zu einem der Teillichtbundel koaxial und entgegengesetzt optisch zurückgeführte Teillichtbündel kann durch die Optik des Strahlteilerkopfes zurück in den Laserresonator gelangen. Durch Wechselwirkung mit dem Lasermedium kann dies zu störenden Instabilitäten des Laserprozesses führen. Zur Abhilfe können wiederum optische Farbfiglter oder polarisationsoptische Filter dienen. Wird zum Beispiel die Polarisationsrichtung des optisch zurückgeführten Lichtbündels um 90° gedreht, so kann sein Licht durch ein hierzu mit 900 gekreuztes Polarisationsfilter vor dem Rückwärtseinfall in den Laserresonator blockiert werden. Derartige farb- oder polarisationsoptische Filterungen lassen sich besser realisieren, wenn ein Teillichtbündel nicht in sich selbst sondern in den Strahlengang des anderen Teillichtbündels zurückgeführt wird. Dies ist möglich, wenn beispielsweise verschiedenfarbige Lichtbündel verwendet werden, wobei die Blockierung des Original-Teillichtbündels durch ein Filter seiner eigenen Farbe vermieden wird.
  • Weiterhin bedeutet die angegebene Strahlführung einen erheblichen optischen Weglängenunterschied der Teillichtbündel vom Laser bis zum Meßort bzw. vom Laser über die optische Rückführung zurück zum Meßort. Laserlicht eines Lasers, der in mehreren axialen Moden schwingt, verliert durch derartige optische Wegdifferenzen im allgemeinen seine Fähigkeiten, mit hinreichend großer Intensitätsmodulation (angelsächsisch: "visibility" der Interferenzen) zu interferieren. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn die optische Weglängendifferenz ein gerades Vielfaches der Resonatorlänge des Lasers ist. Diese relativ leicht zu realisierende Bedingung garantiert maximale Sichtbarkeit" der für die Messung ausgenutzten Interferenzen.
  • Das bisher beschriebene Verfahren und die Vorrichtungen ermöglichen die gleichzeitige Messung zweier Geschwindigkeitskomponenten, die senkrecht aufeinander stehen und in der Ebene der beiden Original- und des zurückgeführten Teillichtbündels liegen. Durch ein geeignet ausgerichtetes drittes Original-Teillichtbündel, wie es bei bisherigen Zweikomponentensystemen bereits verwendet wird, läßt sich das beschriebene Zweikomponenten-Meßverfahren leicht zu einem Dreikomponentenverfahren ergänzen. Umgekehrt kann ein zum Stand der Technik zählendes Zweikomponentensystem durch die Zusatzmaßnahme der optischen Rückführung eines Teillichtbündels mit relativ geringen optischen Mitteln zu einem Dreikomponentensystem mit idealer, annähernd rechtwinkliger Komponentenorientierung erweitert werden.
  • Dabei kann ein dritter optoelektronischer Empfänger für die dritte Geschwindigkeitskomponente erforderlich werden, wenn eine optische Signaltrennung durch farb- oder polarisationsoptische Maßnahmen erfolgt. Es ist aber auch die Verwendung nur eines Empfängers möglich, wenn die Signaltrennung innerhalb der elektronischen Meßkette hinter dem Empfänger und ggf. vorbereitet durch geeignete Frequenzverschiebungen erfolgt.
  • Die Erfindung wird anhand schematisierter Ausführungsbeispiele weiter erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Vorrichtung, Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des Strahlengangs im Bereich des Meßpunktes, Fig. 3 eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung, Fig. 4 eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung und Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung.
  • Von einem vor eine nicht dargestellte Laserlichtquelle gesetzten Strahlteilerkopf 1, der häufig gleichzeitig als optischer Meßkopf ausgelegt wird, gehen zwei Teillichtbündel 2 und 2 aus, die aus Kohärenzgründen durch Strahlteilung aus einem einzigen Laserlichtbündel erzeugt werden. Vereinfachend werden diese Teillichtbündel in der Literatur häufig als "Teilstrahlen" bezeichnet. Beide Teillichtbündel 2 und 2 schneiden sich unter einem Winkel d, und bestrahlen in ihrem Schnittbereich, dem Meßort, ein optisches Streuobjekt 3, z. B. ein bewegtes Streuteilchen.
  • Dabei entstehen zwei optische Streulichtfelder, deren Lichtfrequenzen f51 und f52 gegenüber der ursprünglichen Frequenz f0 in Folge der Teilchenbewegung dopplerverschoben sind. Beide Streulichtfelder interferieren miteinander und liefern durch optische Mischung eine Schwebungsfrequenz dfg, die hier als Dopplerdifferenzfrequenz fD1 bezeichnet und mit einem optoelektronischen Empfänger 4 detektiert wird. Die Dopplerdifferenzfrequenz steht mit einer Geschwindigkeitskomponente 5(u) der Teilchengeschwindigkeit in folgendem Zusammenhang: Die durch Messung von dfD1 bestimmbare Geschwindigkeitskomponente 5 (u) steht senkrecht auf der Winkelhalbierenden 6 des Schnittwinkels d der Teillichtbündel 2 und 2'.
  • Diese bekannten Teillichtbündel 2, 2' werden durch ein weiteres Teillichtbündel 2" ergänzt, welches ebenfalls auf den besagten Schnittbereich mit dem Streuobjekt 3 ausgerichtet ist. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Mehrkomponentenverfahren zeichnet sich das neue Verfahren jedoch dadurch aus, daß das Teillichtbündel 2" koaxial und entgegengesetzt zu einem der beiden Teillichtbündel 2 oder 2 ausgerichtet ist und gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 aus einem der beiden durch koaxial entgegengerichtete optische Rückführung erzeugt wird.
  • Dies kann beispielsweise durch spiegelnde und/oder brechende optische Mittel 7, insbesondere einen Spiegel, realisiert werden.
  • In dem dargestellten Fall bildet das optisch zurückgeführte Teillichtbündel 2" mit dem Teillichtbündel 2 eine weitere Doppler-Differenzanordnung mit dem Winkel oL 2, mit der die Geschwindigkeitskomponente 5 (v) meßbar ist, die senkrecht auf der Winkelhalbierenden 6' des Winkels steht und deren zugeordnete Meßfrequenz dfD2 beispielsweise mit dem optischen Empfänger 4 detektiert wird.
  • Die so gleichzeitig mit der Geschwindigkeitskomponente 5 meßbare Geschwindigkeitskomponente 5 zeichnet sich dadurch aus, daß sie zumeist parallel zur optischen Hauptachse des optischen Strahlteilerkopfes 1 ausgerichtet ist. Die optische Hauptachse ist im allgemeinen parallel oder identisch mit der Winkelhalbierenden 6 des Winkels 41. .Die Messung gerade dieser Geschwindigkeitskomponente 5 stellt ein für die Laser-Doppler-Anemometrie bisher nur schwer lösbares Problem dar. Sofern die optische und örtliche Zugänglichkeit des Meßortes gewährleistet ist, kann dieses Problem nunmehr mit relativ geringem zusätzlichem Aufwand in der beschriebenen Weise gelöst werden.
  • Bis auf einen nicht vermeidbaren optischen Weglängenunterschied ist die Bedingung der Kohärenz der Teillichtbündel 2, 2' und 2" gewährleistet, da sie alle aus einem Laserlichtbündel durch Strahlteilung erzeugt werden.
  • Fig. 2 zeigt die in Fig. 1 nur schematisch dargestellten, tatsächlich aber mit endlichem Querschnitt versehenen Teillichtbündel 2 und 2', welche bei ausgeführten technischen Lösungen zumeist einzeln auf den Meßort fokussiert werden.
  • Dadurch wird die Lichtintensität im optisch erfaßten Meßort erhöht und sein Volumen verkleinert.
  • Dementsprechend müssen die optischen Mittel 7 das sie erreichende divergente Teillichtbündel im Verlauf der optischen Rückführung wiederum als Teillichtbündel 2" auf den Meßort fokussieren. Dies kann beispielsweise - wie dargestellt - mit einem Hohlspiegel geeigneter Brennweite oder einer geeigneten Kombination aus optischen Linsen, Prismen und spiegelnden Flächen erfolgen.
  • Fig. 3 zeigt eine ähnlich aufgebaute Vorrichtung. Jedoch wird hier das Teillichtbündel 2 -nicht durch optische Rückführung eines der Teillichtbündel 2 oder 2' in sich selbst erzeugt.
  • Vielmehr wird mittels spiegelnder und brechender Mittel 7 und 7 das Teillichtbündel 2 als Teillichtbündel 2'' koaxial und entgegengesetzt gerichtet zum Teillichtbündel 2' auf den Meßort mit dem Streuobjekt 3 ausgerichtet. Dies erleichtert Maßnahmen, die der Trennung der Signale für die Geschwindigkeitskomponenten 5 und 5' durch Einbringung von Filtern oder Mitteln zur Frequenzverschiebung in den zurückgeführten Strahlengang dienen.
  • Enthält beispielsweise das ursprüngliche Laserlicht einen blauen und einen grünen Anteil, so können die Signale auf folgende Weise getrennt werden: Das Teillichtbündel 2 enthält beide Farben. Durch ein Blaufilter 8 wird das grüne Licht aus dem Teillichtbündel 2 elimiminiert. Die Geschwindigkeitskomponente 5 wird dann allein durch das blaue Licht der Teillichtbündel 2 und 2' erfaßt, das entsprechende Streulicht gelangt durch einen Blaufilter 8' in den optischen Empfänger 4, z. B. einen Empfänger. Nach dem Durchgang durch den Meßort wird das Teillichtbündel 2 im Verlauf seiner koaxialen Rückführung mit dem Grünfilter 9 gefiltert. Das Teillichtbündel 2'' ist somit grün und erfaßt mit dem grünen Anteil des Teillichtbündels 2 die Geschwindigkeitskomponente 5'. Das zugehörige Streulichtsignal gelangt durch ein Grünfilter 9', zu dem weiteren optoelektronischen Empfänger 4'. Damit ist die Signaltrennung vollzogen.
  • Durch die Farbfilter 8 und 9 wird jedoch zusätzlich erreicht, daß die koaxial ineinander geführten Teillichtbündel noch vor einem rückwärts gerichteten Eintritt in den Strahlteilerkopf 1 blockiert werden. Es kann somit keine Lichtintensität zurück in den Laserresonator gelangen, dessen optische Betriebsstabilität sonst gestört werden könnte. Anstelle der Farbfilter 8, 8', 9, 9' können auch geeignet orientierte Polarisationsfilter zur Signaltrennung und Intensitätsblockierung verwendet werden.
  • Die verschiedenen Farbfilter entsprechen dabei unter 900 gekreuzten Polarisationsfiltern und das zweifarbige Teillichtbündel 2 entspricht einem Lichtbündel, dessen Polarisationsrichtung zu den beiden Polarisationsfiltern um 450 gekreuzt ist. Das ursprüngliche Laserlicht kann dann natürlich einfarbig sein.
  • Fig. 4 zeigt, daß bei der Strahlführung nach Fig. 3 besonders einfach auch Mittel zur Frequenzverschiebung 10 und 10', die für sich zum Stand der Technik gehören, eingesetzt werden können.
  • Dabei ist es von wesentlichem Vorteil, daß beispielsweise durch das Mittel 10'die Frequenz des koaxial zurückgeführten Teillichtbündels 2'' nochmals und unabhängig von einer Frequenzverschiebung verändern kann, die möglicherweise bereits dem Teillichtbündel 2 durch die Mittel 10 aufgeprägt wurde. Solche Frequenzverschiebungen dienen nicht nur der Vorzeichen- und Nullpunktdetektion der gemessenen Geschwindigkeitskomponenten. Sie können auch der Signaltrennung dienen, indem durch Frequenzverschiebung die Meßfrequenzen mit hinreichend großem Frequenzabstand untereinander versehen werden. Das dann mit nur einem Empfänger detektierbare Frequenzgemisch kann anschließend durch elektronische Filterung in die einzelnen Signalfrequenzen zerlegt werden.
  • Fig. 5 zeigt schließlich die Möglichkeit, daß eine Mehrkomponentenmessung mit den entsprechend vorteilhaft gerichteten Komponenten auch erreicht wird, wenn das zu einem der Original- Teillichtbündel koaxiale und entgegengerichtete Teillichtbündel 2" nicht aus einem der Original-Teillichtbündel 2 oder 2' resultiert.
  • Es kann auch durch zusätzliche Strahlteilung erzeugt werden, um dann als Teillichtbündel 2" zu fungieren. Eine solche Anordnung ist jedoch weniger praktikabel, insbesondere wird die Einhaltung der Kohärenzbedingung für die Teillichtbündel schwieriger.
  • Schließlich sei erwähnt, daß die erfindungsgemäße Lösung durch koaxiale optische Rückführung eines Liditbündels auf ein bewegtes Meßobjekt auch im allgemeineren Fall der Vergleichsstrahlenanordnung, wie sie von Yeh und Cummings beschrieben wurde, die Möglichkeit für die gleichzeitige Messung von zwei Geschwindigkeitskomponenten liefert.
  • In Verbindung mit dem Doppler-Differenzverfahren oder Mehrstrahlverfahren, wie es den Fig. 1 bis-5 zugrunde liegt, bietet die erfindungsgemäße Lösung jedoch besonders praktikable Möglichkeiten der gleichzeitigen Messung mehrerer Komponenten mit einer besonders günstigen Richtungsorientierung.
  • Bezugszeichenliste: 1 = Strahlteilerkopf 2, 2', 2" = rückgeführtes Teillichtbündel 3 = Streuobjekt 4, 4' = Strahlendetektor 5, 5' = Geschwindigkeitskomponente 6, 6' = Winkelhalbierende 7, 7' = optische Mittel 8, 8' = Blaufilter 9, 9' = Grünfilter 10, 10' = Mittel zur Frequenzverschiebung

Claims (8)

  1. Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Geschwindigkeitskomponenten mit Hilfe der relativen Laser-Doppler-Anemometrie Patentansprüche: 0 Verfahren zur Messung von Geschwindigkeitskomponenten mit Hilfe der relativen Laser-Doppler-Anemometrie, bei welchem durch optische Strahlteilung aus einem Laserlichtbündel erzeugte Teillichtbündel auf das optisch streuende Objekt eingestrahlt werden und dem Streulicht der den Teillichtbündeln zugeordneten Streulichtfelder, welches in Folge des Dopplereffektes jeweils unterschiedliche Lichtfrequenzen besitzt, die Information der dopplerschen Frequenzänderung in Form von Schwebungsfrequenzen des aus interferometrischer Überlagerung resultierrenden Streulichtfeldes mittels optoelektronischer Empfänger entnommen wird, wobei die empfangenen Schwebungsfrequenzen den Beträgen der Geschwindigkeitskomponenten entsprechen, die jeweils senkrecht zu den Winkelhalbierenden zweier Teillichtbündel ausgerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur gleichzeitigen Messung einer zusätzlichen Geschwindigkeitskomponente entweder mindestens eines der Teillichtbnndel nach Passieren des Streuobjektes durch koaxial entgegengesetzt ausgerichtete optische Rückführung in sich selbst oder durch koaxial entgegengesetzt gerichtete optische Rückführung zu einem der anderen Teillichtbündel als drittes Teillichtbündel nochmals auf das Streuobjekt eingestrahlt wird, oder ein weiteres drittes Teillichtbündel durch eine zusätzliche Strahlteilung aus dem ursprünglichen Laserlichtbündel gebildet und optisch koaxial und entgegengesetzt in einem der anderen Teillichtbündel zurückqeführt wird, so daß über das dritte Teillichtbündel mit einem der anderen Teillichtbündel nochmals ein Doppler-Zweistrahlsystem gebildet wird, uM daß die diesem zugeordnete Schwebungsfrequenz zur Messung einer weiteren, senkrecht zu der ersten Geschwindigkeitskomponente ausgerichteten Geschwindigkeitskomponente führt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Strahlengang des dritten optisch zurückgeführten Teillichtbündels eine zusätzliche definierte optische Frequenzverschiebung des Laserlichts erzeugt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Einrichtung, die zwei kohärente Teillichtbündel eines Lasers durch Überschneidung im Bereich des Streuobjektes interferieren läßt, sowie mit einem opto-elektronischen Empfänger und daran angeschlossener Signalauswertung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum koaxial entgegengesetzt ausgerichteten optischen Rückführen eines der beiden Teillichtbündel (2, 2*) oder eines durch zusätzliche Strahlteilung aus dem ursprünglichen Laserlichtbündel gebildeten Teillichtbündels (2'') zu einem der Teillichtbündel (2 oder 2') vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung aus spiegelnden und/oder brechenden optischen Mitteln (7) besteht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein weiterer opto-elektronischer Empfänger (4') für die Messung der zusätzlichen auf der ersten Geschwindigkeitskomponente (5) senkrecht stehenden zweiten Geschwindigkeitskomponente (5') vorgesehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang der Teillichtbündel (2, 2', 2") und vor den Strahlungsdetektoren (4, 4') Farb und/oder Polarisationsfilter (8, 9, 8', 9) ) zur Signaltrennung und Intensitätsblockierung angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang der Teillichtbündel (2, 2', 2") Mittel zur Frequenzverschiebung (10 und/oder 10') zur Vorzeichen- und Nullpunktdetektion der Geschwindigkeitskomponenten (5, 5') sowie zur Signaltrennung vorgesehen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der insbesondere durch die optische Rückführung entstehende optische Weglängenunterschied bis zum Meßort im Vergleich zur optischen Weglänge des direkt auf das Streuobjekt (3) eingestrahlten Teillichtbündels (2 oder 2') so ausgelegt ist, daß er ein gerades Vielfaches der Resonatorlänge des verwendeten Lasers beträgt, wodurch die Sichtbarkeit" der Streulichtinterferenzen bei der Verwendung von in mehreren axialen Moden aktiven Lasern maximal wird.
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