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DE323338C - Wasserflugzeug mit nach unten gehenden, Wassertragflaechen tragenden Taucharmen - Google Patents

Wasserflugzeug mit nach unten gehenden, Wassertragflaechen tragenden Taucharmen

Info

Publication number
DE323338C
DE323338C DE1913323338D DE323338DD DE323338C DE 323338 C DE323338 C DE 323338C DE 1913323338 D DE1913323338 D DE 1913323338D DE 323338D D DE323338D D DE 323338DD DE 323338 C DE323338 C DE 323338C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diving
control
seaplane
arms
going down
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1913323338D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British and Colonial Aeroplane Co Ltd
Original Assignee
British and Colonial Aeroplane Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British and Colonial Aeroplane Co Ltd filed Critical British and Colonial Aeroplane Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE323338C publication Critical patent/DE323338C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C35/00Flying-boats; Seaplanes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Wasserflugzeug mit nach unten gehenden, Wassertragflächen tragenden Taucharmen. Die Erfindung betrifft ein Wasserflugzeug mit nach unten gehenden, Wassertragflächen tragenden Taucharmen und hat insbesondere zum Zweck, die Stabilität derartiger Flugzeuge während 'des Übergangszustandes vom Schwimmen zum Fliegen zu sichern.
  • Es sind auch bereits Wasserflugzeuge bekannnt, bei denen dieselben Mittel zum Steuern während des Schwimmens und während des Fliegens benutzt werden. Auch hat man schon vorgeschlagen, die Steuermittel für- den Flug mit Steuervorrichtungen für andere Bewegungsarten, beispielsweise mit Rädern beim Fahren auf dem Lande zu vereinigen.
  • Gemäß der Erfindung werden nun, um die Stabilität des Flugzeuges' während des Übergangszustandes zwischen Schwimmen und Fliegen bis zum Verlassen des Wassers zu sichern, außer den üblichen, zur Steuerung während des Fluges dienenden Steuer- und Stabilisierungsmitteln an den unteren Enden der Taucharme weitere Steuer- und Stabilisierungsmittel angeordnet, die gemeinsam finit den Steuer- und Stabilisierungsmitteln für den Flug verstellt werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Wasserflugzeuges nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Wasserflugzeuges, Fig. 2 eine Vorderansicht, und Fig. 3 die besondere Ausführung der Handsteuerung.
  • An den Taucharmen a sind Ruder b angebracht, die vorzugsweise nach Art der Balanceruder gebaut sind und deren Versteileinrichtung mit derjenigen der Verwindung so verbunden ist, daß sie gleichzeitig und im gleichen Sinne wie diese wirken. Hierdurch wird durch die gleiche Steuerung eine ständige Regelung der Stabilisierung gesichert, in welchem Stadium des Fluges das Wasserflugzeug sich auch befinden mag.
  • Wenn man voraussetzt, daß die Vorrichtung auf der Wasserfläche mit eingetauchten Rudern b fährt, so wird jedes Bestreben der Vorrichtung, sich beispielsweise nach Steuerbord überzulegen, dadurch ausgeglichen, daß man die Ruder so zur Wirkung bringt, daß ihr Druck - ein aufrichtendes Kräftepaar ergibt, welches das Bestreben hat, den Backbord-Taucharm unmittelbar unter den Körper der Vorrichtung zu bringen. Ein weiteres aufrichtendes Kräftepaar wird auch hervorgebracht, wenn die Taucharme a nur teilweise, aber verschieden tief eingetaucht sind, infolge des Unterschieds zwischen ihren beiderseitigen Normaldrucken.
  • Eine ähnliche Wirkung kann erreicht werden, indem man um einen zu ihrer Drehachse senkrechten Zapfen drehbare. Propeller anwendet. Auch kann man zu dem gleichen Zwecke den Einfallwinkel oder den Flächeninhalt der Wassertragflächen ändern. Wesentlich ist es nur gemäß der Erfindung, daß diese Steuermittel stets gemeinsam mit den Steuermitteln für den Flug verstellt werden.
  • An einem des weiteren noch vorgesehenen, senkrecht stehenden Hecktaucharm c sitzt ein im Wasser zu benutzendes Seitensteuer d und eine zur Höhensteuerung dienende Fläche e. Alle diese Teile sind auch mit den entprechenden zur Benutzung in der Luft bestimmten Teilen so verbunden, daß sie gleichzeitig und in gleichem Sinne wie diese wirken. .
  • In Fig. g ist die Art und Weise dargestellt, in welcher die -Stabilisierungsruder b mit den Verwindungsvorrichtungen, das Heckruder d mit dem Luftseitensteuer und die Fläche e mit dem Höhensteuer verbunden sind.
  • Das Handrad f, welches drehbar auf dem Pfosten f angebracht ist,- ist mit einer Trommel f 2 versehen, um welche das Zugseil g gewickelt ist, das mittels der Hebel g', g' die Verwindungs- oder sonstigen für den- Flug dienenden Stabilisierungsvorrichtungen verstellt. Um -dieselbe Trommel ist des weiteren noch das Zugseil A gewickelt, das mittels der Hebel h', h' die Stabilisierungsruder steuert, die an den unteren Enden der Spindeln d' angebracht sind.
  • Der Pfosten f kann nun wie üblich in einer senkrechten Längsebene geschwungen werden, indem die Querachse 1 an ihren Enden mit Zapfen in Lagern am Flugzeugkörper gelagert ist. Mit den an den Enden der Achse l sitzenden Hebeln L', l' sind Zugseile m verbunden, die die Hebel m' verstellen, die zur Einstellung der Höhensteuer n dienen. Des weiteren sind mit den Hebeln l', l' Zugseile o, o verbunden, die auf die Hebel o', o' wirken, die zum Heben oder Senken der Zugstange p dienen. Diese Zugstange erstreckt sich nach unten und dient zum Heben und Senken der hinteren Kante der Fläche e und so zur Höhensteuerung im Wasser.
  • In gleicher Weise sind die Zugseile y und s mit einem Fußhebel t verbunden und dienen dazu, den Hebel y' zu verstellen, der das Lüftseitensteuer v bewegt, und das Wasserruder d zu drehen, was dadurch erzielt wird, daß man die Stange p mittels des Hebels dreht, wodurch auch das Ruder d gedreht wird, das am untersten Ende der Stange derart befestigt ist, daß die Stange gehoben oder gesenkt werden kann, ohne daß das Ruder d verstellt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Wasserflugzeug mit nach unten gehenden, Wassertragflächen tragenden Taucharmen, dadurch gekennzeichnet, daß außer den üblichen, zur Steuerung während des Fluges dienenden Steuer- und Stabilisierungsmitteln an den unteren Enden der Taucharme - weitere Steuer- und Stabilisierungsmittel angeordnet sind, die gemeinsam mit den Steuer- und Stabilisierungsmitteln für den Flug verstellt werden und dazu dienen, die Steuerung und Stabilisierung des Flugzeuges bis zum Verlassen des Wassers zu sichern.
DE1913323338D 1912-07-08 1913-01-28 Wasserflugzeug mit nach unten gehenden, Wassertragflaechen tragenden Taucharmen Expired DE323338C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB323338X 1912-07-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE323338C true DE323338C (de) 1920-07-22

Family

ID=10336974

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1913323338D Expired DE323338C (de) 1912-07-08 1913-01-28 Wasserflugzeug mit nach unten gehenden, Wassertragflaechen tragenden Taucharmen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE323338C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1150580B (de) * 1959-08-26 1963-06-20 Davide Velli Wasserflugzeug

Cited By (1)

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