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DE3233069A1 - Kapazitiver hochfrequenzdurchlaufofen - Google Patents

Kapazitiver hochfrequenzdurchlaufofen

Info

Publication number
DE3233069A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
capacitive
high frequency
continuous furnace
frequency continuous
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823233069
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Christian Dipl.-Ing. 8523 Baiersdorf Grassmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19823233069 priority Critical patent/DE3233069A1/de
Priority to DE8383108345T priority patent/DE3371025D1/de
Priority to EP83108345A priority patent/EP0105174B1/de
Publication of DE3233069A1 publication Critical patent/DE3233069A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/46Dielectric heating
    • H05B6/60Arrangements for continuous movement of material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B3/00Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat
    • F26B3/32Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by development of heat within the materials or objects to be dried, e.g. by fermentation or other microbiological action
    • F26B3/34Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by development of heat within the materials or objects to be dried, e.g. by fermentation or other microbiological action by using electrical effects
    • F26B3/343Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by development of heat within the materials or objects to be dried, e.g. by fermentation or other microbiological action by using electrical effects in combination with convection
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B7/00Drying solid materials or objects by processes using a combination of processes not covered by a single one of groups F26B3/00 and F26B5/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Biotechnology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

S,
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen
Berlin und München VPA 82 P 3 2 6 9 DE
Kapazitiver Hochfrequenzdurchlaufofen
Die Erfindung bezieht sich auf einen kapazitiven Hochfrequenzdurchlaufofen zur thermischen Behandlung von Textilgütern, insbesondere von Chemiefaserkabeln, bei dem die Elektroden an einen Hochfrequenzgenerator angeschlossen sind und der Ofeninnenraum mit einer Luftquelle verbunden ist.
Mit diesem Oberbegriff wird auf eine Anordnung Bezug genommen, wie sie beispielsweise aus der DE-OS 28 17 067 bekannt ist. Bei dieser Anordnung werden die Chemiefaserkabel auf einem geerdeten Siebband mit öffnungen durch den Ofen transportiert. In den Ofenr-aum wird Heißluft eingeblasen und durchströmt die Faserkabel. Hierdurch wird zusätzlich zur kapazitiven Trocknung eine Heißlufttrocknung erreicht und das Gut auf dem Siebband fixiert.
Hochfrequenzöfen der vorgenannten Art haben sich gut zur Erwärmung der verschiedensten Materialien bewährt. Die mögliche Erwärmungsleistung des Ofens ist u.a. wesentlich durch die zulässige Feldstärke beschränkt, oberhalb derer elektrische Durchschläge auftreten. Bei vorgegebener Leistung sind damit im allgemeinen auch die baulichen Abmessungen festgelegt. Will man nun derartige Behandlungsanlagen in eine Gesamtanlage integrieren, so wäre es jedoch häufig von Interesse, wenn man mit verringertem Bauvolumen auskommen könnte.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, einen kapazitiven Ofen der eingangs genannten Art so auszubilden, daß bei gegebenen Abmessungen die zuge-
Ch 2 Bd / 31.08.1982
-*- VPA 82 P326 9DE
führten elektrischen Leistungen gesteigert werden können, oder umgekehrt, daß bei vorgegebener Leistung die Abmessungen verringert u/erden können, wobei aber trotzdem in jedem Betriebszustand ein sicherer elektrischer Betrieb vorhanden sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Durchlaufofen auf Innenraumdrücke zwischen 1,5 und 6 Bar ausgelegt ist und durch die Luftquelle im Ofeninnenraum ein in diesem Bereich liegender Überdruck erzeugbar ist. Beim Absinken des Überdruckes im Ofeninnenraum unter einem vorgegebenen Wert ist die Spannung des Hochfrequenzgenerators selbsttätig verringerbar oder abschaltbar. Da die Durchschlagsfeldstärke weitgehend dem Druck proportional ist, läßt sich auf diese Weise die pro Ofenvolumen umsetzbare Energiedichte ohne die Gefahr eines Durchschlages erhöhen.
Das Arbeiten mit hohen Drücken hat außerdem noch den erheblichen technischen Vorteil, daß auch die Verdampfungstemperatur entsprechend ansteigt, so daß z,6. noch bei 130 C keine Verdampfung stattfindet und damit in diesem Temperaturbereich nur unter Anwesenheit von Feuchtigkeit stattfindende Vorgänge besser beherrscht werden. Ein soleher Fall liegt z.B. beim nassen Fixieren von Faserkabeln vor.
Anhand einer Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert.
Das auf einem Förderband 8 antransportierte mäanderförmig gefaltete Faserkabel 3 gelangt über eine aus Gummiwalzen 12 bestehende Dichtungsschleuse 12 mit Einführteil 11 auf ein in Richtung des Pfeiles 5 laufendes geerdetes metallisches Förderband 4, welches als Elektrode wirkt. Über dem Faserkabel 3 ist eine Hochfrequenzelektrode 21 vorgesehen, die über einen Koppelkondensator 22 mit einem Hochfre-
-y- VPA 82 P 32 6 9 DE
quenzgenerator 2 von z.B. 15 MHz verbunden ist. Nach der thermischen Behandlung verläßt das Faserkabel 3 den Ofen über eine weitere Druckschleuse 13 und wird von einem
Förderband 15 zu einem weiteren Anlagebauteil transportiert. Das wesentlich Neue ist nun darin zu sehen, daß
dieser Hochfrequenzofen gleichzeitig als Drucktrockner
ausgebildet ist, d.h., das Gehäuse des Ofens 1 ist auf
einen Innenraumdruck von z.B. 4 Bar ausgelegt. Zur Erzeugung dieses Druckes ist als Gasquelle eine Druckluftquelle 6 vorgesehen, die mit dem Ofeninnenraum verbunden ist. Die Druckluft kann gleichzeitig zur Verstärkung der Heizung vorgeheizt sein. Wie durch die Leitung 7 angedeutet, kann auch ein Teil der Luft aus dem Ofen wieder
abgezogen und im geschlossenen Kreislauf geführt werden, z.B. um Feuchte zu beseitigen. Dies kann z.B. durch Kondensation in einem Wärmetauscher 71 geschehen, aus dem
dann das Kondensat abgeführt wird (Pfeil 72).
Der im Ofeninnenraum herrschende Druck ρ wird durch ein
Meßglied 63 erfaßt und kann z.B. in einem Regler 61 zum
Regeln des Luftdruckes verwendet werden. Wesentlich ist
jedoch, daß dieses Druckmeßglied mit einem Überwachungsglied 62 verbunden ist, das bei einem Abfallen des Drukkes unter einen vorgegebenen Wert, z.B. infolge einer undichten Schleuse oder einer sonstigen Undichtigkeit, die Spannung des Hochfrequenzgenerators 2 verringert oder die Anlage abschaltet. Dies ist insofern wichtig, da infolge des höheren Druckes auch mit entsprechend höheren Feldstärken gearbeitet wird, die dann bei einem Absinken des Druckes zu elektrischen Überschlägen führen würden. Wird beispielsweise bei einem Ofen ohne Überdruck mit 0,5 bis 5 kV pro cm Feldstärke gearbeitet, so kann in dem erfindungsgemäßen Ofen bei einem Druck von 4 Bar die zulässige Feldstärke leicht verdoppelt werden, ohne daß es zu
Überschlägen kommt.
-χ- UPA 82 P 32 6 9DE
Unter dem Begriff "Gas" soll auch Dampf von entsprechendem Druck und Temperatur verstanden werden.
6 Patentansprüche
1 Figur
Leerseite

Claims (6)

  1. Patentansprüche
    ('1J Kapazitiver Hochfrequenzdurchlaufofen zur thermischen Behandlung von Textilgütern, insbesondere von Chemiefsserkabeln, bei dem die Elektroden an einen Hochfrequenzgenerator angeschlossen sind und der Ofeninnenraum mit einer Gasquelle verbunden ist, dadurch gekennzeichnet» daß der Ofen (1) auf Innenraumdrücke zwischen 1,5 und 6 Bar ausgelegt ist und durch die Gasquelle (6) ein in diesem Bereich liegender Überdruck im Ofeninnenraum erzeugbar ist.
  2. 2. Kapazitiver Hoqhfrequenzdurchlaufofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Absinken des Überdruckes im Ofeninnenraum unter einem vorgegebenen Wert die Spannung des Hochfrequenzgenerators (2) selbsttätig verringerbar oder abschaltbar ist.
  3. 3. Kapazitiver Hochfrequenzdurchlaufofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch elastische Druckdichtungen (12, 13) am Ein- und Ausgang.
  4. 4. Kapazitiver Hochfrequenzdurchlaufofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Gasquelle (6) mit Heizvorrichtung.
  5. 5. Kapazitiver Hochfrequenzdurchlaufofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Gasquelle ein Heißdampferzeuger dient.
  6. 6. Kapazitiver Hochfrequenzdurchlaufofen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas im geschlossenen Kreislauf (7) über einen zur Feuchtekondensation und Kondensatabfuhr dienenden Wärmetauscher (71) geführt ist.
DE19823233069 1982-09-06 1982-09-06 Kapazitiver hochfrequenzdurchlaufofen Withdrawn DE3233069A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823233069 DE3233069A1 (de) 1982-09-06 1982-09-06 Kapazitiver hochfrequenzdurchlaufofen
DE8383108345T DE3371025D1 (en) 1982-09-06 1983-08-24 Capacitive high-frequency continuous furnace
EP83108345A EP0105174B1 (de) 1982-09-06 1983-08-24 Kapazitiver Hochfrequenzdurchlaufofen

Applications Claiming Priority (1)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3233069A1 true DE3233069A1 (de) 1984-03-08

Family

ID=6172567

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823233069 Withdrawn DE3233069A1 (de) 1982-09-06 1982-09-06 Kapazitiver hochfrequenzdurchlaufofen
DE8383108345T Expired DE3371025D1 (en) 1982-09-06 1983-08-24 Capacitive high-frequency continuous furnace

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EP (1) EP0105174B1 (de)
DE (2) DE3233069A1 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
EP0105174B1 (de) 1987-04-15
DE3371025D1 (en) 1987-05-21
EP0105174A1 (de) 1984-04-11

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