DE3230053C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3230053C2 DE3230053C2 DE3230053A DE3230053A DE3230053C2 DE 3230053 C2 DE3230053 C2 DE 3230053C2 DE 3230053 A DE3230053 A DE 3230053A DE 3230053 A DE3230053 A DE 3230053A DE 3230053 C2 DE3230053 C2 DE 3230053C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- welding
- current
- output
- circuit
- signal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/10—Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/10—Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
- B23K9/1006—Power supply
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arc Welding Control (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Gleichstrom-Lichtbogenschweiß
gerät mit einer Gleichstromversorgungsquelle nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus der DE-OS 22 58 656 ist eine Regelschaltung für eine
Schweißstromquelle bekannt, in der u. a. die zwischen
Schweißelektrode und dem zu schweißenden Material liegen
de Spannung berücksichtigt wird. Im Schweißstromkreis ist
in Serie zu diesem ein Schweißstromdetektor angeordnet
und es wird der tatsächlich fließende Schweißstrom (Ist
wert) in der Vergleichs- und Steuerschaltung mit einer
Referenzgröße verglichen. Das Ausgangssignal dieser
Schaltung wird zur Erzeugung eines impulsdauer-modulier
ten Signals herangezogen, welches einem Impulsverstärker
zugeführt wird. Dieser Impulsverstärker steuert einen
Leistungsschalter, welcher in Reihe zum Schweißstromkreis
liegt. Außerdem ist im Schweißstromkreis eine Drossel
vorhanden, die die Aufgabe hat, während der Schließphase
des Leistungsschalters Energie zu speichern, die dann
während seiner Öffnungsphase an den Schweißstromkreis
abgegeben wird.
Weiter ist parallel zur Schweißstrecke ein steuerbarer
Schalter angeordnet, der dann schließt, wenn der Lei
stungsschalter geöffnet wird und der dann öffnet, wenn
der Leistungsschalter geschlossen wird. Dies hat zur Fol
ge, daß die in der Drosselspule gespeicherte Energie wäh
rend dieser Öffnungsphase des Leistungsschalters an die
Schweißstrecke abgegeben wird. Beim Schließen des Lei
stungsschalters wird magnetische Energie in der Drossel
spule gespeichert.
Die bekannte Regelschaltung hat einen vergleichsweise
komplizierten Aufbau und sie erfordert eine Drosselspule
mit vergleichsweise hoher Induktivität in dem Schweiß
stromkreis, was zu starken Erwärmungen führen kann.
Außerdem benötigt diese bekannte Regelschaltung zusätz
lich zum Leistungsschalter einen steuerbaren Halbleiter
schalter, welcher den in der Drosselspule gespeicherten
Energieinhalt aufnehmen muß, wenn der Leistungsschalter
geöffnet ist. Ein solcher steuerbarer Halbleiterschalter
hat aber den Nachteil, daß beim Überschreiten einer
Durchbruchspannung, zum Beispiel infolge von Überlastung,
ein Kurzschluß entsteht, welcher die Gleichstromversor
gungsquelle zu stark belastet.
Ein Gleichstrom-Lichtbogenschweißgerät des genannten Typs
ist auch aus der älteren DE-OS 32 28 552 bekannt und in
Fig. 1 gezeigt, in der eine Gleichstromquelle mit einem
Schweißtransformator mit 1 und ein Schalterelement mit 2
bezeichnet ist zur Steuerung des Ausgangsstromes der
Stromquelle 1, während Ausgangsanschlüsse des Schweißge
rätes mit 3 und 4 bezeichnet sind.
Mit 5 ist ein Kontaktchip und mit 6 eine sich verbrau
chende Schweißelektrode (die im folgenden als "der Draht"
bezeichnet wird) bezeichnet, welcher elektrische Energie
über den Kontaktchip 5 zugeführt wird. Das zu schweißende
Material 8 (im folgenden als "Basismetall" bezeichnet)
ist mit dem Ausgangsanschluß 4 verbunden. Es werden Licht
bögen 7 zwischen dem Draht 6 und dem Basismetall 8 her
gestellt. Ein Stromdetektorelement 9, wie beispielsweise
ein Shuntwiderstand, ist mit einer Ausgangsstrom-Steuer
schaltung 17 gekoppelt, um das Ausgangssignal des Detek
torelements 9 abhängig von der Ausgangsgröße einer arith
metischen Schaltung 11 zu steuern. Die arithmetische
Schaltung 11 besteht aus einem Operationsverstärker 12,
einem Widerstand 13, der zwischen einem Invertierungsan
schluß des Verstärkers 12 und einer Ausgangsspannung-Ein
stellschaltung 10 angeordnet ist und aus einem veränder
baren Widerstand bestehen kann, ferner aus einem Wider
stand 14, der zwischen dem Ausgangsanschluß 3 und dem
invertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers 12 an
geordnet ist, einem Widerstand 15, der zwischen einem
Ausgangsanschluß des Verstärkers 12 und dem invertieren
den Eingangsanschluß desselben angeordnet ist, und aus
einem Kondensator 16, der zum Widerstand 15 parallel ge
schaltet ist. Mit 18 ist eine Treiberschaltung zum Ver
stärken der Ausgangsgröße der Steuerschaltung 17 bezeich
net und sie steuert den Ein-Ausbetrieb des Schalterele
ments 12.
Im folgenden soll die Betriebsweise dieses Gleichstrom-
Lichtbogenschweißgerätes nach Fig. 1 erläutert werden.
Ein Ausgangsspannung-Einstellsignal e s der Ausgangs-
Einstellvorrichtung 10 und ein Ausgangsspannungs-Rück
kopplungssignal e vf werden in dem Verstärker 12 einem
Vergleich und einer Verstärkung unterzogen. Das Ausgangs
signal e vo der arithmetischen Schaltung 12 und das Aus
gangsstromsignal e if des Ausgangsstrom-Detektorelements
9 werden in der Ausgangsstrom-Steuerschaltung 17 verar
beitet, um ein Signal e io zu erzeugen, welches der fol
genden Treiberschaltung 18 zugeführt wird, so daß das Si
gnal e if , welches dem Ausgangssignal e vo entspricht,
immer zur Verfügung steht. Die Treiberschaltung 18 treibt
das Schaltelement 2 in Abhängigkeit von dem zuvor erläu
terten Signal e io . Wenn das Schaltelement 2 wiederholt
in den leitenden Zustand (EIN) und den nicht leitenden
Zustand (AUS) geschaltet wird, fließt ein Strom von der
Gleichstromversorgungsschaltung 1 über das Schalterele
ment 2, den Ausgangsanschluß 3, das Kontaktchip 5, den
Draht 6, den Lichtbogen 7, das Basismetall 8, den Aus
gangsanschluß 4 und das Ausgangsstrom-Detektorelement 9
zurück zur Gleichstromversorgungsschaltung. Der genannte
Ausgangsstrom wird zur Ausgangsstrom-Steuerschaltung 17
durch das Ausgangsstrom-Detektorelement 9 in Form eines
Ausgangsstromsignals e if rückgekoppelt. In dieser
Schaltung stellt das Ausgangsstrom-Einstellsignal das
Ausgangssignal e vo der arithmetischen Schaltung 11 dar.
Das Ausgangsstrom-Einstellsignal e vo wird so bestimmt,
daß das Ausgangsspannung-Rückkopplungssignal e vf kon
stant gehalten wird, und zwar ungeachtet des Lichtbogenzu
standes (das Ausgangsspannung-Einstellsignal e s ist
konstant). Daher ist auch die Spannung zwischen den Aus
gangsanschlüssen 3 und 4 ungeachtet der zwischen diesen
Anschlüssen liegenden Last konstant. Bei Auftreten eines
Kurzschlusses zwischen dem Draht 6 und dem Grundmetall 8
und beim momentanen Schicken eines großen Stromes in den
Draht 6 durch die Steuerschaltung fließt zum Konstantre
geln der Spannung zwischen den Anschlüssen in den Draht 6
ein Strom, der größer ist als der geforderte Strom. Da
durch schmilzt der Draht teilweise und zerspritzt in al
len Richtungen (im folgenden als "Zerspritzen" bezeich
net). Aufgrund dieses Zerspritzens wird der Abstand zwi
schen dem Draht 6 und dem Grundmetall 8, unmittelbar nach
dem Beseitigen des Kurzschlusses (im folgenden als Licht
bogenlänge bezeichnet), vergrößert, was dann zu einem un
stabilen Lichtbogenzustand und schließlich zum Erlöschen
des Lichtbogens führt. Dabei kann das abgespritzte Metall
an dem Grundmetall 8 anhaften. Es ist schwierig, dieses
Metall wieder zu entfernen. Aus diesem Grund ist ein
Zeitverzögerungselement, wie beispielsweise ein Kondensa
tor 16, in der arithmetischen Schaltung 11 vorgesehen, so
daß das Ausgangssignal e vo sich mit der Verzögerungs
zeit abhängig von einer plötzlichen Änderung des Aus
gangsspannung-Rückkopplungssignals e vf ändert. Als Er
gebnis wird der Ausgangsstrom nicht plötzlich erhöht,
sondern wird allmählich erhöht, abhängig von der Ausbil
dung des Kurzschlusses zwischen dem Draht 6 und dem
Grundmetall 8.
Fig. 2 zeigt die Beziehung zwischen dem
Ausgangsspannung-Rückkopplungssignal e vf , dem Ausgangs
spannung-Einstellsignal e s , dem Ausgangssignal e vo
und dem Ausgangsstrom I.
Es ist zu berücksichtigen, daß dann, wenn der Änderungs
wert des Ausgangsstromes im Falle eines Kurzschlusses
zwischen dem Draht 6 und dem Grundmetall 8 derart erzeugt
wird, daß der Änderungswert in einem kleinen Strombereich
größer ist als derjenige in einem großen Strombereich,
ein stabiler Lichtbogenzustand über den gesamten Be
triebsbereich hinweg erhalten werden kann und ein Ab
spritzen bzw. Zerspritzen kaum auftreten kann. Da bei dem
zuvor erläuterten Gerät der Änderungswert konstant ge
macht wird, wenn der Kondensator 16 vorgesehen ist, um
den Lichtbogen in dem kleinen Strombereich stabil zu
machen, kann eine große Menge von abspritzendem Metall im
großen Strombereich die Folge sein. Wenn andererseits der
Kondensator 16 vorgesehen ist, um den Lichtbogen in dem
großen Strombereich stabil zu machen, kann der Lichtbo
genzustand im kleinen Strombereich dann unstabil werden.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Zer
spritzen der Schweißelektrode und dem Schweißwerkstück
möglichst und weitgehend zu vermeiden, wobei die An
stiegsgeschwindigkeit des Schweißstromes bei Kurzschlüs
sen in einem großen Strombereich selbsttätig verändert
werden soll, und zwar derart, daß plötzliche, durch Kurz
schluß bedingte Stromänderungen nicht unmittelbar und
plötzlich weitergeleitet werden. Dies bedeutet, daß die
Anstiegsgeschwindigkeit des Schweißstromes bei Kurz
schlüssen verringert werden soll.
Aus der DE-OS 27 28 980 ist ein Verfahren und eine Vor
richtung zum Lichtbogenschweißen mit prozeßabhängiger
Kennliniensteuerung der Schweißenergiequelle bekannt. Das
wesentliche dieses bekannten Verfahrens besteht darin,
daß eine hinsichtlich der Kennlinie umschaltbare Schweiß
energiequelle vorgesehen ist, die jeweils auf Anforderung
des Schweißprozesses von ihrer programmierten Betriebs
kennlinie auf mindestens eine von der Betriebskennlinie
verschiedene programmierte Anforderungskennlinie jeweils
für die Dauer der Anforderung umgeschaltet wird, wobei
die Anforderung des Schweißprozesses dadurch definiert
ist, daß mindestens eine elektrische Betriebsgröße des
Schweißprozesses ein vorgegebenes Toleranzfeld verläßt.
Die Anforderungskennlinien betreffen einerseits den Strom
und andererseits die Spannung bzw. beide Größen in Form
eines Produktes aus Spannung und Strom, so daß eine drit
te Variante die Leistung darstellt. Dabei kann entweder
mit einer Konstantstromcharakteristik gearbeitet werden,
wobei dann die Spannung entsprechend verändert wird, oder
es kann mit einer Konstantspannungscharakteristik gear
beitet werden, wobei dann zwangsläufig der Strom geändert
werden muß, um eine Kennlinienumschaltung vorzunehmen.
Aus der EP 00 12 576 ist eine Kopplungsanordnung für ein
Gleichstrom-Schweißgerät bekannt, wobei die Kopplungsein
richtung eine steuerbare schnell ansprechende Gleich
spannungsquelle umfaßt. Ferner sind erste Schaltkreisele
mente vorgesehen, um sowohl den Laststrom als auch die
Lastspannung zu erfassen und zu überwachen und um diesen
Größen entsprechende Spannungssignale zu erzeugen. Mit
Hilfe von zweiten Schaltkreiselementen wird ein Steuer
signal abhängig von den Spannungssignalen erzeugt, um im
Falle eines Kurzschlußzustandes das Stromanstiegsverhält
nis auf einen gewünschten Wert zu bringen. Mit Hilfe von
dritten Schaltkreiselementen, die das Steuersignal emp
fangen, wird eine Steuerung der Spannungsquelle abhängig
von den Steuersignalen durchgeführt. Diese bekannte Kopp
lungseinrichtung ist somit dafür ausgebildet, die Strom
amplitude von Schweißstromimpulsen abhängig von bestimm
ten Bedingungen des Schweißspaltes (sh. beispielsweise
einem Kurzschlußzustand) einzustellen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin,
ein Gleichstrom-Lichtbogenschweißgerät der angegebenen
Gattung derart auszubilden, daß ein Zerspritzen der
Schweißelektrode bei Kurzschlüssen zwischen der Schweiß
elektrode und dem zu schweißenden Material weitgehend
vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kenn
zeichnungsteil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale
gelöst.
Erfindungsgemäß ist die Vergleichs- und Steuerschaltung
mit einer steuerbaren Schaltungsanordnung versehen, bei
der mit Hilfe mindestens eines steuerbaren Halbleiter
schalters Elemente zuschaltbar sind, die die Anstiegsge
schwindigkeit des Ausgangssignals verändern, wenn das
Ausgangssignal einen vorgegebenen Wert übersteigt. Durch
diese besondere Ausbildung des Gleichstrom-Lichtbogen
schweißgerätes wird ein besonders stabiler Schweißbetrieb
realisiert und es wird das Abspritzen von Metallteilchen
innerhalb eines breiten Stromgrößenbereiches wirksam ver
hindert.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildun
gen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2
und 3.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungs
beispielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläu
tert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines älteren
Beispiels eines Gleichstrom-Lichtbogen
schweißgeräts;
Fig. 2 ein Diagramm, welches die Beziehung zwi
schen einem Referenzwert
e s , einer Spannung
e vf , einem Ausgangssignal e vo und
einem Ausgangsstrom I der Schaltung nach
Fig. 1 wiedergibt;
Fig. 3 ein Blockschaltbild eines bevorzugten Aus
führungsbeispiels mit Merkmalen nach der
Erfindung; und
Fig. 4 ein Blockschaltbild eines anderen Ausfüh
rungsbeispiels mit Merkmalen nach der Er
findung.
Ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Gleich
strom-Lichtbogenschweißgeräts mit Merkmalen nach der Er
findung ist in Fig. 3 veranschaulicht, wobei alle Teile,
die bereits unter Hinweis auf Fig. 1 beschrieben wurden,
in ähnlicher Weise nummeriert bzw. mit Bezugszeichen ver
sehen sind. Zusätzlich bezeichnen die Bezugszeichen 19
und 20 Widerstände, die eine Reihenschaltung zwischen
dem Ausgangsanschluß des Verstärkers 12 und Masse oder
Erde bilden, während mit 21 ein Transistor bezeichnet
ist, dessen Basis mit der Verbindung zwischen den Wider
ständen 19 und 20 verbunden ist, dessen Emitter mit dem
Ausgang des Verstärkers 12 und dessen Kollektor über einen
Widerstand 22 mit Masse oder Erde verbunden ist. Ein Kon
densator 23 ist zwischen den invertierenden Eingangsan
schluß des Verstärkers 12 und den Kollektor des Tran
sistors 21 geschaltet.
Im folgenden soll nun die Betriebsweise des Gerätes gemäß
Fig. 3 beschrieben werden. Bei der Schaltung nach Fig. 3
ist das Ausgangssignal e vo größer als Null. Wenn das Aus
gangssignal e vo größer wird, so wird auch der Ausgangs
strom I anwachsen. Für den Fall, daß das Ausgangssignal
e vo relativ klein ist (der Ausgangsstrom I ist relativ
klein), ist die über dem Widerstand erscheinende Spannung
kleiner als diejenige, die ausreichend ist, um den Tran
sistor 21 in den leitenden Zustand zu bringen und folglich
bleibt der Transistor 21 im nicht leitenden Zustand. Dann
wird entsprechend einer Verzögerungszeit, die durch den
Kondensator 16 festgelegt ist, die Vergleichs- und Steuerschaltung
11 in Betrieb gesetzt, um einer plötzlichen Änderung
der Spannung e vf entgegen zu
wirken. Als Folge erhält die Anstiegskennlinie des Aus
gangsstromes eine relativ scharfe Änderung. Wenn anderer
seits das Ausgangssignal e vo relativ groß ist (der Aus
gangsstrom I ist dann relativ groß), wird die Spannung
über dem Widerstand 19 größer als diejenige, die erforderlich
ist, um den Transistor 21 leitend zu machen, und
daher wird der Transistor 21 in den leitenden Zustand ge
bracht. Nach Eintreten dieses Leitzustandes wird der Kon
densator 23 parallel zum Kondensator 16 geschaltet. Dem
zufolge arbeitet dann die Vergleichs- und Steuerschaltung 11,
indem sie auf eine plötzliche Änderung in der
Spannung e vf anspricht, mit einer Zeitver
zögerung, die durch die Kondensatoren 16 und 23 bestimmt
wird. Als Ergebnis erhält die Anstiegskennlinie des Aus
gangsstromes I eine relativ langsame oder mäßige Änderung.
Wie beschrieben wurde, kann man durch Einstellen des Wi
derstandsverhältnisses der Widerstände 19 und 20 auf einen
gewünschten Wert die Anstiegsgeschwindigkeit des Ausgangsstromes
auf einen gewünschten Wert verändern. Damit ist ein sta
biler Schweißbetrieb möglich, bei dem das Ausmaß des Zer
spritzens gering bleibt, und zwar über einen breiten Strom
bereich hinweg.
Obwohl die Anstiegsgeschwindigkeit des Ausgangsstromes bei
dem beschriebenen Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 nur einmal geändert
wird, kann man gemäß Fig. 4 die Anstiegsgeschwindigkeit
dieses Stromes viele Male ändern, indem man zusätzliche
Transistoren wie bei 26 (Fig. 4) zusammen mit zugeordne
ten Widerständen 24, 25, 27 und Kondensatoren 28 vorsieht.
Obwohl bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ein pnp-
Transistor verwendet wird, läßt sich eine ähnliche Funk
tion auch erhalten, indem man ein Schalterelement in Form
eines FETs verwendet.
Es ergibt sich aus der vorangegangenen Beschreibung, daß
erfindungsgemäß die Verzögerungszeit der Vergleichs- und Steuer-
Schaltung 11 abhängig von der Änderung eines Ausgangs
stromes verändert wird, so daß die Anstiegsgeschwindigkeit
des Ausgangsstromes auf einen ge
eigneten Wert gegenüber dem Ausgangsstrom eingestellt wird.
Daher wird bei dem Schweißgerät mit Merkmalen nach der
Erfindung ein stabiler Schweißbetrieb ermöglicht, bei
welchem das Abspritzen von Metallteilchen nicht sehr
häufig auftritt, und zwar über den gesamten Schweißstrom
bereich hinweg.
Claims (3)
1. Gleichstrom-Lichtbogenschweißgerät mit einer Gleich
stromversorgungsquelle (1), die über ein Stromschalt
element (2) mit einer Schweißelektrode (6) und dem zu
schweißenden Material (8) verbindbar ist, mit einem
im Schweißstrompfad angeordneten Schweißstromdetektor
(9), mit einer Vergleichs- und Steuerschaltung (10,
11), in der die Spannung (e vf ) zwischen der
Schweißelektrode (6) und dem Schweißmaterial (8) mit
einem Referenzwert (e s ) verglichen wird, und deren
Ausgangssignal (e vo ) zusammen mit dem Stromwert
signal (e if ) des Schweißstromdetektors (9) zur Bil
dung eines Signals (e io ) für das Stromschaltelement (2)
herangezogen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Vergleichs- und Steuerschaltung (10, 11) mit einer
steuerbaren Schaltungsanordnung (15, 16, 23, 19, 20,
21, 22, 28, 24, 25, 26, 27) versehen ist, bei der mit
Hilfe mindestens eines steuerbaren Halbleiterschal
ters (21, 26) Elemente (23, 19, 20, 22; 28, 24, 25,
27) zuschaltbar sind, die die Anstiegsgeschwindigkeit
des Ausgangssignals (e vo ) verkleinern, wenn das
Ausgangssignal (e vo ) einen vorgegebenen Wert über
steigt.
2. Gleichstrom-Lichtbogenschweißgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
steuerbare Schaltungsanordnung mehrere zwischen Ein
gang und Ausgang der Vergleichs- und Steuerschaltung
(11) schaltbare Kondensatoren (23, 28) aufweist, die
jeweils in Reihe mit dem steuerbaren Halbleiterschal
ter (21, 26) angeordnet sind, dessen Steuerelektrode
über einen entsprechenden Spannungsteiler (19, 20; 24,
25) mit dem Ausgang der Vergleichs- und Steuerschal
tung (11) verbunden ist.
3. Schweißgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die
steuerbaren Halbleiterschalter Transistoren sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP56126496A JPS5829571A (ja) | 1981-08-12 | 1981-08-12 | 直流ア−ク溶接装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3230053A1 DE3230053A1 (de) | 1983-03-24 |
| DE3230053C2 true DE3230053C2 (de) | 1989-03-09 |
Family
ID=14936639
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823230053 Granted DE3230053A1 (de) | 1981-08-12 | 1982-08-12 | Gleichstrom-lichtbogenschweissgeraet |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4447702A (de) |
| JP (1) | JPS5829571A (de) |
| KR (1) | KR880001517B1 (de) |
| DE (1) | DE3230053A1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS6124278U (ja) * | 1984-07-16 | 1986-02-13 | マツダ株式会社 | 自動車の後部車体構造 |
| DE102004007371A1 (de) * | 2003-03-14 | 2004-09-30 | Hans-Werner Hermann | Verfahren zur Beeinflussung des Lichtbogens beim Lichtbogen-Schmelzschweißen und Vorrichtungen zur Durchführung der Verfahren |
| JP4576904B2 (ja) * | 2004-06-30 | 2010-11-10 | パナソニック株式会社 | アーク溶接装置 |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1335703A (en) * | 1970-06-05 | 1973-10-31 | Apv Co Ltd | Control of welding current |
| GB1399101A (en) * | 1971-08-24 | 1975-06-25 | Welding Inst | Arc welding apparatus |
| DE2258656A1 (de) * | 1972-11-30 | 1974-06-06 | Erdmann Jesnitzer Friedrich Pr | Regel- und steuerbare schweisstromquelle |
| DE2728980C2 (de) * | 1977-06-28 | 1986-11-20 | Peter Dr.-Ing. 5100 Aachen Puschner | Vorrichtung zum Lichtbogenschweißen mit abschmelzender Elektrode und einer schnell kennlinienumschaltbaren Schweißenergiequelle |
| FI58029C (fi) * | 1978-12-08 | 1980-11-10 | Kemppi Oy | Kopplingsanordning foer ett svetsaggregat |
| JPS5597875A (en) * | 1979-01-19 | 1980-07-25 | Hitachi Ltd | Transistor direct current power supply for welding |
| JPS55147477A (en) * | 1979-05-04 | 1980-11-17 | Daihen Corp | Arc welding machine |
| JPS5823569A (ja) * | 1981-07-31 | 1983-02-12 | Mitsubishi Electric Corp | 直流ア−ク溶接装置 |
-
1981
- 1981-08-12 JP JP56126496A patent/JPS5829571A/ja active Pending
-
1982
- 1982-07-29 KR KR8203395A patent/KR880001517B1/ko not_active Expired
- 1982-08-12 US US06/407,408 patent/US4447702A/en not_active Expired - Fee Related
- 1982-08-12 DE DE19823230053 patent/DE3230053A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5829571A (ja) | 1983-02-21 |
| KR880001517B1 (ko) | 1988-08-19 |
| DE3230053A1 (de) | 1983-03-24 |
| KR840000316A (ko) | 1984-02-18 |
| US4447702A (en) | 1984-05-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3213278C2 (de) | ||
| EP0369367B1 (de) | Einrichtung und Verfahren zum Kurzschluss-Lichtbogenschweissen | |
| DE3228552C2 (de) | ||
| DE69117998T2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Steuern eines Schweisszyklus | |
| DE2503970A1 (de) | Kurzschlussbogenschweissen mit konstanten tropfen | |
| DE4129247A1 (de) | System und verfahren zum kurzschlusslichtbogenschweissen | |
| DE3200086C3 (de) | Elektronische Schweißenergiequelle für das Lichtbogenschweißen mit vorgebbarem statischem und dynamischem Verhalten | |
| DE2921658A1 (de) | Schweissgeraet | |
| DE1067546B (de) | Schaltanordnung zur Funkenerosion mit selbsttaetig veraenderbarem Ladewiderstand | |
| EP0095056B1 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Metallichtbogenschweissen | |
| DE2325786C2 (de) | Schaltung zur Regelung der Betriebsparameter eines Elektronenstrahlerzeugers | |
| DE2005092A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung von Werkstücken mit elektrischen Entladungen | |
| DE2814020A1 (de) | Thyristorsteuerschaltung | |
| DE3230053C2 (de) | ||
| DE68910508T2 (de) | Entladungsbearbeitungsmaschine. | |
| DE3313428A1 (de) | Impulslichtbogen-schweissgeraet | |
| DE3341593C2 (de) | Komparatorschaltung zum Vergleichen eines Eingangssignals mit einer einstellbaren Vergleichsspannung | |
| DE3406095C2 (de) | Steuerschaltungsanordnung für einen Transistor | |
| DE3226725A1 (de) | Elektrische schweisseinrichtung | |
| DE2524814C3 (de) | Steuerschaltung für eine Thyristorablenkschaltung | |
| DE3130067A1 (de) | Schaltungsanordnung zur versorgungsspannungsueberwachung | |
| DE2460135A1 (de) | Getastete stromversorgungsschaltung | |
| AT255604B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln des Vorschubes der Werkzeugelektroden von Elektroerosionsvorrichtungen | |
| DE3236733C2 (de) | Schaltungsanordnung zum verlustarmen Schalten großer Leistungen | |
| DE19718814C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Leistungsssteuerung von an ein Wechselspannungs-Versorgungsnetz angeschlossenen elektrischen Verbrauchern |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B23K 9/10 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |