DE3228583C2 - - Google Patents
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- DE3228583C2 DE3228583C2 DE19823228583 DE3228583A DE3228583C2 DE 3228583 C2 DE3228583 C2 DE 3228583C2 DE 19823228583 DE19823228583 DE 19823228583 DE 3228583 A DE3228583 A DE 3228583A DE 3228583 C2 DE3228583 C2 DE 3228583C2
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K41/00—Spindle sealings
- F16K41/02—Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
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- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/18—Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings
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Description
Die Erfindung betrifft eine Dichtungspackung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Abdichteinrichtung wird in Ventilen der Schieberbauart
benutzt, ähnlich wie sie in DE-OS 28 40 323 und
DE-OS 27 34 794 offenbart sind, wobei aus letzterer
eine Dichtungspackung der eingangs genannten Art
bekannt ist.
In der Öl- und Gasindustrie werden Bohrungen mit ständig
höher werdenden Temperaturen und Drücken am Bohrlochboden
und manchmal auch in "sauren" Gasfeldern gebohrt, wo die
Bohrlochfluide verhältnismäßig große Anteile H₂S enthalten.
In neuerer Zeit sind Dichtungen für in Ölfeldern eingesetzte
Ventile und Bohrlochköpfe entwickelt worden, die einer Beeinträchtigung
durch die kombinierten Auswirkungen höheren
Drucks und höherer Temperatur und der ätzenden Bohrlochfluide,
wie H₂S, ziemlich gut standhalten.
Aus der US-PS 40 56 272 ist eine statische Dichtung zwischen
einem Bohrlochkopf und einer darin abgestützten Rohrleitungsaufhängung
bekannt, die zwei kegelstumpfförmige, elastische
Metallringdichtungen von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt
aufweist, die von einer Sicherungsschraube und
einem Kompressionsring flachgedrückt und belastet werden,
bis die Ränder der Metallringdichtungen durch plastisches
Fließen oder "Prägen" in einen Metall-Metall-Dichtungseingriff
mit den parallelen zylindrischen Wänden des Bohrlochkopfes
und der Rohrleitungsaufhängung gelangen. Bei
dieser statischen Dichtung ist ein verformbarer Ring, der
anfangs einen im wesentlichen trapezförmigen Querschnitt
hat und beispielsweise aus Teflon (Polytetrafluoräthylen),
Polyurethan oder Gummi besteht, zwischen den Metallringdichtungen
angeordnet und wird beim Flachdrücken der Metallringdichtungen
in eine regelmäßige rechteckige Querschnittsgestalt
und in Eingriff mit den Wänden des Bohrlochkopfes und
der Rohrleitungsaufhängung zusammengedrückt. Der verformbare
Ring hat in dieser statischen Dichtung die Aufgabe einer
Reservedichtung, die als Sicherheit für den Fall dient, daß
die durch die Metallringdichtungen geschaffene Dichtung nicht
ganz perfekt ist, weil beispielsweise im Bohrlochkopf oder
an der Rohrleitungsaufhängung Kratzer oder maschinell hervorgerufene
Markierungen vorhanden sind. In diese Kratzer oder
durch Bearbeitung verursachte Markierungen fließt der verformbare
Ring und dichtet sie ab.
Eine für die dynamische ebenso wie für die statische Abdichtung
zwischen dem Ventilschaft und dem Ventilgehäuse bzw.
der Haube verwendete Dichtung ist mit kegelstumpfförmigen,
elastischen Metallringdichtungen von rechteckigem Querschnitt
versehen, die in einer Stopfbüchse um den Ventilschaft herum
angeordnet sind und zwischen denen schichtartige Ringe aus
biegsamerem Material vorgesehen sind. Die Gründe, weshalb
die Metallringdichtungen elastisch sind, ähnlich wie Tellerfedern,
obwohl sie nicht aus Federstahl, sondern aus einem
weicheren Werkstoff bestehen, sind unter anderem daß 1.) die
Dichtungen in unbelastetem Zustand einen größeren Innendurchmesser
und einen kleineren Außendurchmesser haben, so daß
die Dichtungseinheit ohne weiteres in die Stopfbüchse eingesetzt
und aus ihr entnommen werden kann, ohne daß es zu
übermäßigem Reibungseingriff mit dem Ventilschaft oder der
Stopfbüchse kommt, und 2.) daß die Dichtungen ihren durch
Belastung geschaffenen Eingriff mit dem Ventilschaft und der
Stopfbüchse während der Benutzung des Ventils beibehalten,
auch wenn geringfügige Änderungen an den Ventilabmessungen
beispielsweise aufgrund von Temperatur- und Druckschwankungen
auftreten, die eine geringfügige Änderung der Verformung oder
Beanspruchung der Dichtungen hervorrufen, welche anfangs
durch das Anziehen der Packungssicherung hergestellt wurde.
Mit anderen Worten heißt das, daß die Dichtungen elastisch
sein müssen, damit sie ihre Vorbelastung beibehalten können.
Die oben erwähnte Ventilschaftdichtung ist in der schon genannten
DE-OS 27 34 794 und in einem Vortrag von C.D.
Morrill und C.W. Meyer mit dem Titel "Seals für Valve
Stems and Wellheads in High Pressure - High Temperature
Service" offenbart, den die Autoren für einen Kongreß vom
19.-24. September 1976 in Mexiko City vorbereitet hatten,
und dessen Offenbarung hier ausdrücklich eingeschlossen
wird. Die offenbarte Dichtung wird von einer mit Gewinde
versehenen Packungssicherung so zusammengepreßt, daß die
Metallringdichtungen flachgedrückt werden und ihre Innen-
und Außenumfangsränder in Metall-Metall-Dichtungseingriff
sowohl mit der Außenfläche des Ventilschaftes als auch mit
den Wänden der Stopfbüchse verformt bzw. "geprägt" werden.
Die zwischen die Metallringdichtung geschichteten Ringe werden
gleichfalls beim Komprimieren der Dichtung verformt, um
sich der Gestalt der Metallringdichtungen anzupassen und mit
dem Ventilschaft und der Stopfbüchse in Eingriff zu treten.
Deshalb sollten die Schichtringe bis zu einem gewissen Grad
elastisch sein. Die anfängliche Verformung verursacht meistens,
daß die Schichtringe eine anfängliche dauerhafte Verformung
annehmen, jedoch bis zu einem gewissen Grad elastisch
bleiben. Zu den für die Schichtringe in derartigen Dichtungen
verwendeten Werkstoffen gehören Fluorkunststoffe, z. B.
Tetrafluoräthylenpolymerisat und Graphitwerkstoffe. Dabei
sind auch Tetrafluoräthylenpolymerisate verwendet worden,
die als Füllstoff bis zu 15% Molybdändisulfid enthielten.
Bei den Schichtringen der vorstehend beschriebenen Ventilschaftdichtung
handelt es sich um dynamische Dichtungen,
die hauptsächlich während der Ventilschaftbewegung abdichtend
zwischen den Metallringdichtungen und dem Ventilschaft
wirken, wenn die Metallringdichtungen Reibungswiderstand
während der Bewegung des Ventilschaftes ausgesetzt sind. Bei
solchen Schichtringen besteht auch die Tendenz, daß sie die
Berührungsflächen zwischen dem Ventilschaft und den Metallringdichtungen
durch ein gewisses Ausmaß an Abrieb am Ventilschaft
schmieren, so daß die Reibung zwischen dem Ventilschaft
und den Metallringdichtungen verringert wird. Die
Gleitwirkung der Schichtringe macht sich auch in einer Reduzierung
der Reibung zwischen dem Ventilschaft und den
Schichtringen sowie zwischen den Schichtringen und den Metallringdichtungen
bemerkbar. Ferner wirken die Schichtringe
als Reservedichtungen für die Metallringdichtungen wie die
verformbaren, ringförmigen Reservedichtungen, die vorstehend
für die Bohrlochkopf-Rohrleitungsaufhängungs-Dichtung gemäß
US-PS 40 56 272 beschrieben wurde, indem sie in Kratzer oder
Markierungen am Ventilschaft hineinfließen und diese abdichten.
Die hier offenbarte Erfindung stellt eine Verbesserung gegenüber
der oben beschriebenen Ventilschaftdichtung dar.
Ein Ausführungsbeispiel der oben beschriebenen Ventilschaftdichtung
umfaßt drei Metallringdichtungen und zwei dazwischen
angeordnete Schichtringe und wird als "SMT"-Dichtung bezeichnet.
Die SMT-Dichtung hat sich als zufriedenstellend zur Ventilschaftabdichtung
in Ventilen mit Arbeitsdrücken bis zu
ca. 1725 bar (25 000 psi) bei Temperaturen von ca. -29 bis
+149°C (-20 bis 300°F) erwiesen.
In Ventilen mit Arbeitsdrücken bis zu 2070 bar (30 000 psi)
oder darüber bietet jedoch die SMT-Dichtung nicht immer eine
zufriedenstellende Abdichtung für den Ventilschaft bei
den im Betrieb zu erwartenden Bedingungen. Graphitmaterial
allein ist z. B. für SMT-Dichtungen der Ventilschäfte von Ventilen
der 2070 bar (30 000 psi) Klasse unerwünscht, weil
dies Material dazu neigt, an den Metallringdichtungen vorbei
zu extrudieren, wenn die Metallringdichtungen flachgedrückt
werden, um die Dichtung zur Wirkung zu bringen, da Graphit
zu extrudieren beginnt, ehe die Metallringdichtungen so weit
flachgedrückt worden sind, daß sie eine Abdichtung mit dem
Ventilschaft und der Stopfbüchse herstellen. Außerdem besteht
die Gefahr, daß Graphitmaterial durch die Bewegung
des Ventilschaftes abgenutzt oder abgerieben wird, da sich
Graphit am Ventilschaft absetzt und von diesem an den Metallringdichtungen
vorbei aus der Stopfbüchse gebracht wird.
Durch das Extrudieren und den Verschleiß von Graphitwerkstoff
bei Arbeitsbedingungen von 2070 bar (30 000 psi) kann
es zu Leckverlusten von Bohrlochfluiden an der Dichtung vorbei
kommen und ein Austausch des Graphitringes nötig werden.
Auch Tetrafluoräthylenpolymerisat-Werkstoffe (TFE) allein
oder mit einem MoS₂-Zusatz eignen sich nicht für SMT-Ventilschaftdichtungen
in Ventilen der 2070 bar (30 000 psi)
Klasse, weil solche Werkstoffe nicht immer eine sichere Abdichtung
gegen den genannten Druck beibehalten können, wenn
das Ventil zyklischen Temperaturänderungen ausgesetzt ist.
In der Ölförderung können Ventile, durch die mit hohem Druck
Bohrlochfluide aus tiefen Bohrlöchern strömen, durch diese
Fluide bis auf eine Temperatur von ca. 149°C (300°F) erhitzt
werden. Wenn dann keine Bohrlochfluide mehr durch das Ventil
fließen, weil z. B. die Bohrung abgeschlossen ist, kann sich
das Ventil bis auf Umgebungstemperatur von beispielsweise
21°C (70°F) abkühlen, und wenn dann die Bohrung erneut in
Betrieb genommen wird und wieder Fluide strömen, wird das
Ventil erneut auf ca. 149°C (300°F) erhitzt. Die Temperatur
des Ventils schwankt also zyklisch zwischen ca. 21°C (70°F)
und ca. 149°C (300°F). Eine Ventilschaftdichtung muß jederzeit
und bei allen Temperaturen und während aller Temperaturzyklen,
denen das Ventil im Betrieb ausgesetzt ist, dicht
bleiben. Eine SMT-Dichtung mit TFE-Ringen oder TFE-Ringen
mit MoS₂-Füllstoff dichtet ab gegenüber Bohrlochfluiden bei
Drücken von ca. 2070 bar (30 000 psi) bei Umgebungstemperaturen
von ca. 21°C (70°F) und auch wieder bei erhöhten Temperaturen
von z. B. 149°C (300°F). Aber wenn das Ventil einen
Wärmezyklus zwischen etwa Umgebungstemperatur und ca. 149°C
(300°F) und wieder zurück zur Umgebungstemperatur durchläuft,
bleibt die SMT-Dichtung nicht immer dicht. Manchmal zeigen
sich nur geringfügige Leckverluste, entweder während der
Ventilschaftbewegung oder wenn der Ventilschaft ortsfest
steht oder bei beiden Bedingungen. Solche Leckverluste
können zwar durch weiteres Anziehen der Packungssicherung
angehalten werden; aber bei weiteren zyklischen Temperaturschwankungen
treten erneut Leckverluste auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben genannten Schwierigkeiten
durch die Schaffung einer zuverlässigen Ventilschaftdichtung
zu vermeiden, die für Ventile mit Arbeitsdrücken
im Größenordnungsbereich von ca. 200 · 10⁶ Pa oder mehr, welche
zyklischen Temperaturschwankungen im Bereich von ca. -30°C
bis +150°C ausgesetzt sind, geeignet ist, und die einfach,
kompakt sowie wirtschaftlich und leicht herzustellen, einzubauen
und zu warten ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene
Erfindung
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Eine solche Dichtung bleibt dicht, wenn sie Bohrlochfluiden
mit Drücken von ca. 200 · 10⁶ Pa (30 000 psi) oder mehr ausgesetzt
ist, und wann die Temperatur des Ventils von Umgebungstemperatur
bis zu ca. 150°C und zurück zu Umgebungstemperatur
zyklisch schwankt, ohne daß es notwendig ist,
die Packungssicherung erneut anzuziehen.
Eine solche Dichtung hat den Vorteil, daß ihr Reibwert niedrig
ist, daß sie dauerhaft und verhältnismäßig beständig ist
gegen Qualitätsverschlechterungen aufgrund von Temperaturschwankungen
und extremen Temperaturwerten, hohem Druck und
chemischer Aktivität der Bohrlochfluide, gegen die eine
Abdichtung geschaffen werden soll.
Gemäß der Erfindung hat ein Hochdruck-Schieberventil mit
entlastetem, steigendem Ventilschaft eine kombinierte Metall-
Metall-/nachgiebiges Material-Ventilschaftabdichteinrichtung
zwischen dem Haubenteil des Ventilgehäuses und dem
Ventilbetätigungsschaft und zwischen dem Kammerteil des
Ventilgehäuses und dem Ausgleichs-Ventilschaft. Zu jeder
Abdichteinrichtung gehört mindestens ein Dichtungssatz,
der ein Paar kegelstumpfförmige, elastische Metalldichtringe
aufweist, zwischen denen zwei Auffüll- bzw. Zusatzringe aus
nachgiebigem, zähen Werkstoff von hoher Gleitfähigkeit, z. B.
Tetrafluoräthylenpolymerisat angeordnet sind, von denen ein
Zusatzring einem der Metalldichtringe benachbart und der andere
Zusatzring dem anderen Metalldichtring benachbart angeordnet
ist. Zwischen den Zusatzringen ist ein Kernring aus
einem Werkstoff angeordnet, der sich bei Erwärmung erheblich
weniger volumetrisch ausdehnt als die Zusatzringe, z. B. verdichtetes
Graphit. Der Kernring hat einen Innendurchmesser,
der größer ist als der Innendurchmesser der Zusatzringe. Um
den Innenumfang des Kernringes herum ist zwischen diesem und
dem Ventilbetätigungsschaft bzw. Ausgleichsschaft ein Lagerring
angeordnet, der aus dem gleichen Typ von Werkstoff bestehen
kann wie die Zusatzringe, z. B. Tetrafluoräthylenpolymerisat.
Jeder Dichtungssatz ist in einer ringförmigen Stopfbüchse
in dem benachbarten Teil des Ventilgehäuses angeordnet, die
sich um den Schaft erstreckt. Jede Stopfbüchse ist von einer
ringförmigen Packungssicherung geschlossen, die in die Stopfbüchse
so weit eingeschraubt ist, daß die kegelstumpfförmigen
Metalldichtringe flachergedrückt werden, so daß der innere und
äußere Umfang jedes Metalldichtringes mit dem Ventilschaft
bzw. der Stopfbüchse unter so starkem Druck in Eingriff
steht, daß eine plastische Verformung der inneren Umfangskante
an der konkaven Seite und der äußeren Umfangskante an
der konvexen Seite erfolgt. Der schichtartig angeordnete
Stapel, der aus dem Kernring und dem Lagerring zwischen den
Zusatzringen besteht, wird zur Anpassung an die Gestalt und
zum im wesentlichen vollständigen Ausfüllen des Raums zwischen
den flachergedrückten Metalldichtringen verformt. Das
Volumen des Kernringes beträgt etwa ein Drittel des Gesamtvolumens
des geschichteten Stapels. Wenn das Ventil in Betrieb
ist und zyklischen Wärmebelastungen ausgesetzt ist,
bleibt die Dichtung intakt und hält ihre Vorbelastung bei,
ohne daß die Packungssicherung nachgezogen werden muß.
Im Folgenden ist die Erfindung
anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch ein Ventil gemäß der
Erfindung;
Fig. 2A und 2B Teilschnitte in der gleichen Ebene wie Fig. 1,
die allerdings in größerem Maßstab ein Ausführungsbeispiel
einer Abdichteinrichtung für den Betätigungsschaft
gemäß der Erfindung zeigen, bei der die kegelstumpfförmigen
Metalldichtringe von dem Druck wegweisen, gegen den im Innern
des Ventils eine Abdichtung geschaffen wird, wobei Fig. 2B
die Abdichteinrichtung gemäß der Erfindung nach Einbau
in das Ventil, aber vor dem Spannen durch das Anziehen der
Packungssicherung und Fig. 2A die Abdichteinrichtung für
den Ventilschaft in gespanntem Zustand zeigt.
In Fig. 1 ist ein Ventil mit einem hohlen Ventilgehäuse gezeigt,
welches einen Kammerteil 21 und einen mittels Schraubbolzen
25 und Muttern 27 daran befestigten Haubenteil 23 aufweist.
Der Haubenteil 23 ist gegenüber dem Kammerteil 21 durch
eine druckbeaufschlagte Dichtung 29 abgedichtet. Die Strömung
von Fluiden, z. B. Wasser, Öl oder Gas durch das Ventil
wird von an den inneren Enden von Kanälen 35, 37 angebrachten
Sitzen 31, 33, die mit zwei mit Öffnungen versehenen
Schiebern 39, 41 zusammenwirken, gesteuert. Den Zwischenflächen
zwischen den Schiebern und den Sitzen und zwischen
den Sitzhälsen und dem Ventilgehäuse wird zur Abdichtung
an diesen Zwischenflächen in Vorratsbehältern 43, 45 gespeichertes
Dichtmittel selbsttätig durch Verteilerkanäle
47, 49 zugeführt.
Die Schieber 39, 41 werden von einem insgesamt zylindrischen
Betätigungsschaft 51 zwischen einer in Fig. 1 gezeigten,
geschlossenen Stellung, bei der die Strömung von Fluiden
durch die Kanäle 35, 37 unterbunden ist, und einer offenen
Stellung hin- und herbewegt, die die Strömung ermöglicht
und bei der in den Schiebern ausgebildete Öffnungen
53, 55 mit in den Sitzen 31, 33 ausgebildeten Öffnungen 57,
59 ausgerichtet sind. Das obere Ende des Betätigungsschafts
51 ragt aus dem Kammerteil 21 des Ventils und durch eine
Öffnung 61 im Haubenteil 23. Zwischen dem Betätigungsschaft
51 und einer insgesamt zylindrischen Stopfbüchse 65 im Haubenteil
23 wirkt eine Abdichteinrichtung 63,
die in der Stopfbüchse 65 von einer Packungssicherung
67 zusammengedrückt ist, welche in einen mit Innengewinde
versehenen Hals 69 oben am Haubenteil 23 eingeschraubt ist.
Fluidleckverluste zwischen dem Betätigungsschaft 51 und der
Öffnung 61 nach dem Rücksetzen des Schaftes können durch eine
Entlüftungsöffnung 71 überprüft werden.
Auch die Außenseite des Halses 69 am Haubenteil ist mit Gewinde
versehen, auf welches ein Lagerdeckel 73 aufgeschraubt
ist. Auf den gleichfalls mit Gewinde versehenen oberen Teil
77 des Betätigungsschafts 51 ist eine Betätigungsmutter 75
aufgeschraubt, die einen Flansch 79 hat, der zwischen einem
oberen und einem unteren axialen Widerlager 81 und 83 angeordnet
ist. Das untere Widerlager 83 steht mit der Oberseite
einer oben auf der Packungssicherung 67 angeordneten Beilagscheibe
85 in Eingriff. Das obere Widerlager 81 steht mit
dem oberen inneren Ende des Lagerdeckels 73 in Eingriff.
Auf einen entsprechend geformten Teil 91 der Betätigungsmutter
75 ist ein Handrad 87 mit einer nicht kreisförmigen
Öffnung 89 aufgesetzt. Das Handrad 87 wird von einer Sicherungsmutter
93, die auf das obere Ende der Betätigungsmutter
75 aufgeschraubt ist, in seiner Lage gehalten. Fluid
kann zwischen dem Gewindeteil 77 des Betätigungsschafts 51
und der Betätigungsmutter 75 durch eine Entlüftungsöffnung
95 entweichen.
Mit den unteren Enden der Schieber ist ein insgesamt zylindrischer
Balanceschaft 97 verbunden, der sich durch eine
Öffnung 99 aus dem Kammerteil des Ventils erstreckt. Zwischen
dem Balanceschaft 97 und einer insgesamt zylindrischen
Stopfbüchse 103 im Ventilgehäuse wirkt eine Abdichteinrichtung
101, die in der Stopfbüchse 103
von einer unteren Packungssicherung 105 zusammengepreßt
wird, welche in eine mit der Öffnung 99 und der Stopfbüchse
103 koaxiale, mit Gewinde versehene Fassung 107 eingeschraubt
ist. Durch eine Entlüftungsöffnung 109 können Fluidleckverluste
beobachtet werden, die zwischen dem Balanceschaft 97
und der Öffnung 99 entstehen, wenn der erweiterte Bereich
am oberen Ende des Balanceschafts voll in dem die Öffnung 99
umgebenden Ringsitz im Ventilgehäuse sitzt. Über der unteren
Packungssicherung 105 und dem unteren Ende des Balanceschafts
97 ist mittels Schrauben 113 eine untere Kappe 111
am Ventilgehäuse befestigt.
Beim Drehen des Handrades 87 dreht sich die Betätigungsmutter
75, wodurch der Betätigungsschaft 51 die
Schieber 39, 41, mit denen er durch eine Verbreiterung
115 verbunden ist, anhebt oder absenkt. Dadurch wird wiederum der mittels
einer Verbreiterung 117 mit den Scheibern verbundene Balanceschaft
97 nach oben oder unten bewegt. Es entsteht also eine relative
axiale Bewegung zwischen jedem der Schäfte 51, 97 und
den entsprechenden Abdichteinrichtungen 63 bzw. 101. Die Abdichteinrichtungen
63, 101 müssen vor, während und nach einer
solchen relativen axialen Bewegung dicht bleiben.
Da die Abdichteinrichtungen 63, 101 gleich sind, braucht
nur eine im einzelnen erläutert zu werden. In den Fig. 2A
und 2B ist die obere Abdichteinrichtung 63 gezeigt, die einen
oberen Dichtungssatz 119 und einen unteren Dichtungssatz
121 aufweist. Im Boden der ringförmigen Stopfbüchse 65
ist unterhalb des unteren Dichtungssatzes 121 ein Anpaßring
123 für die Basis vorgesehen. Die Unterseite dieses
Anpaßringes 123 für die Basis liegt glatt am Boden der
Stopfbüchse an, dem sie entspricht. Zwischen dem oberen
Dichtungssatz 119 und der Unterseite 127 der Packungssicherung
67 ist ein Anpaßring 125 als Folgeglied angeordnet. Das
obere Ende dieses Anpaßringes 125 in Form eines Folgegliedes
liegt flach an der Unterseite 127 der Packungssicherung 67
an, der es entspricht. Zwischen den Dichtungssätzen 119,
121 ist ein Anpaßring 129 als Zwischenglied angeordnet. Die
Oberseite dieses Anpaßringes 123 in Form eines Zwischengliedes,
die Unterseite des Anpaßringes 125 und sowohl die Ober-
als auch die Unterseite des Anpaßringes 129 haben alle kegelstumpfförmige
Gestalt mit den gewünschten Kegelwinkeln
entsprechend der Gestalt der Dichtungssätze 119, 121 in den
endgültigen Einbaupositionen. In diesem Zusammenhang sei
noch einmal darauf hingewiesen, daß Fig. 2B die Abdichteinrichtung
nach ihrem Einbau in das Ventil,
aber vor ihrer durch Anziehen der Packungssicherung erzielten
Betriebsfertigkeit zeigt, während Fig. 2A die Abdichteinrichtung
unter Druckbeaufschlagung zeigt, bei der die
Packungssicherung weiter in ihr mit Gewinde versehenes Aufnahmeelement
eingeschraubt ist und die Dichtungssätze und
Anpaßringe ihre endgültige Einbaustellung einnehmen. Wie im
einzelnen noch erläutert wird, sind die Metalldichtringe der
Dichtungssätze stärker konisch, d. h. sie haben kleinere Kegelwinkel
in dem in Fig. 2B gezeigten entspannten Zustand als
in dem endgültigen, in Fig. 2A gezeigten Zustand unter Druckbeaufschlagung.
Wenn gewünscht kann einer der Anpaßringe 123,
125 oder beide weggelassen sein, wobei stattdessen der Boden
der Stopfbüchse und/oder das untere Ende der Packungssicherung
67 mit einer kegelstumpfförmigen Oberfläche des gewünschten
Kegelwinkels und der gewünschten Fläche versehen ist.
Wenn Anpaßringe 123, 125 vorgesehen sind, sollten diese und
der Anpaßring 129 aus einem ziemlich harten Werkstoff
hergestellt sein. Das Ventilgehäuse
und der Haubenteil braucht nur aus einem üblicherweise für
Hochdruckventile benutzten Stahl gemacht zu sein.
Da die Dichtungssätze 119, 121 gleich sind, wird nur einer
im einzelnen beschrieben. Der Dichtungssatz 119 weist zwei
kegelstumpfförmige Metalldichtringe 131 auf, zwischen denen
zwei gleiche Zusatzringe 133 angeordnet sind, die aus zähem,
nachgiebigem, festem, gleitfähigem Werkstoff von niedrigerem
Elastizitätsmodul als die Metalldichtringe 131 bestehen. Ein
Zusatzring ist einem der Metalldichtringe benachbart angeordnet,
während der andere Zusatzring dem anderen der Metalldichtringe
benachbart angeordnet ist.
Zwischen den Zusatzringen 133 ist ein Kernring 135 angeordnet,
der einen niedrigeren volumetrischen Wärmedehnungskoeffizienten
hat als die Zusatzringe 133. Der Innendurchmesser
des Kernringes 135 ist größer als der Innendurchmesser
der Zusatzringe 133. Um den Innenumfang des Kernrings 135
herum ist zwischen diesem und dem Betätigungsschaft 51 des
Ventils ein Lagerring 137 aus zähem, nachgiebigem, festem,
gleitfähigem Werkstoff angeordnet, der der gleiche sein kann
wie der Werkstoff der Zusatzringe 133. Der Lagerring 137
paßt gleitend in die Öffnung im Kernring 135.
Die Metalldichtringe 131 haben in entspanntem Zustand einen
insgesamt rechteckigen Querschnitt, der unter einem Winkel
von ca. 30° zur Horizontalen liegt. Damit beträgt der Kegelwinkel
der Metalldichtringe 131 in entspanntem Zustand ca.
120°C. In diesem entspannten Zustand haben die Metalldichtringe
131 ein radiales Spiel sowohl gegenüber dem Betätigungsschaft
51 als auch gegenüber der Stopfbüchse 65, so daß
weder der Schaft noch die Stopfbüchse beim Einbau der Metalldichtringe
131 in das Ventil Schaden nehmen. Die Metalldichtringe
131 werden einfach an Ort und Stelle fallengelassen.
Bei der Druckbeaufschlagung der Abdichteinrichtung durch
Anziehen der Packungssicherung werden die Metalldichtringe
flachgedrückt, so daß der Innendurchmesser jedes Metalldichtringes
so weit verkleinert und der Außendurchmesser
jedes Metalldichtringes so weit vergrößert wird, daß die
innere Umfangskante an der konkaven Seite jedes Metalldichtringes
und die äußere Umfangskante an der konvexen Seite jedes
Metalldichtringes verformt oder "geprägt" wird, d. h. daß
sie plastisch in Metall-Metall-Dichtungseingriff mit dem Betätigungsschaft
bzw. der Stopfbüchse fließen. Um die Schäfte
nicht durch Scheuern oder Kratzen zu beschädigen, sollten
die Metalldichtringe aus weicherem Metall bestehen als die
Ventilschäfte. Die Ventilschäfte können z. B. aus K-Monel
hergestellt sein, obwohl auch ein vergleichbarer Stahl geeignet
ist. Der Schaft kann mit einem harten
Überzug, beispielsweise einem Wolframkarbidbelag in einer
Dicke von 0,08 bis 0,13 mm (3 bis 5 Mil) versehen sein, um seine
Härte und Dauerhaftigkeit zu verbessern. Die Härte des
Schaftes würde durch einen solchen Belag von einer Rockwell-
Härte von ca. 30 zu einer Rockwell-Härte von ca. 60 erhöht.
Die Metalldichtringe sollten ausreichend verformbar sein,
damit die Umfangskanten durch hohe Beanspruchung so geprägt
werden können, daß die Metall-Metall-Abdichtung erreicht
wird, und sollten gleichzeitig ausreichend fest sein, um der
hohen Vorbelastung und den im Betrieb vorkommenden Bohrlochfluiddrücken
standzuhalten. Sie können z. B. aus vergütetem,
austenitischem rostfreiem Stahl, z. B. rostfreiem Stahl Nr.
316 oder aus anderen Metallen, wie Kohlenstoffstahl oder legiertem
Stahl hergestellt sein. Um die Möglichkeit einer Beschädigung
der Schäfte durch Scheuern oder Kratzen weiter zu
verringern, ist die innere Umfangskante an der konkaven Seite
jedes Metalldichtringes unter einem Radius,
der etwa der Hälfte der Ringdicke entspricht, abgerundet.
So entspricht bei einem Metalldichtring mit einer Dicke von
1,02 mm (0,04 Zoll) beispielsweise der Radius 0,51 mm
(0,02 Zoll). In flachem Zustand bilden die Metalldichtringe
131 einen Winkel von ca. 15° mit der Horizontalen, was einem
Kegelwinkel von ca. 150° entspricht, wodurch eine Anpassung
an die kegelstumpfförmigen Flächen der Anpaßringe 123,
125 und 129 erzielt ist, die gleichfalls unter einem Winkel
von ca. 15° zur Horizontalen angeordnet sind. Obwohl die
Metalldichtringe in der Regel kegelstumpfförmig sind,
können sie auch anders als kegelstumpfförmig gestaltet
sein.
Der für die Zusatzringe 133 und den Lagerring 137 gewählte
Werkstoff sollte einen niedrigen Reibungskoeffizienten haben,
d. h. es sollte sich um ein stark gleitfähiges Material handeln.
Der Werkstoff für die Zusatzringe 133 und den Lagerring
137 sollte außerdem fest genug und zäh genug sein, um
unter hohem Druck intakt zu bleiben, und sollte gegenüber
der chemischen Aktivität des durch das Ventil gesteuerten
Fluids beständig sein und außerdem Temperaturen im ganzen,
während des Betriebs zu erwartenden Bereich, z. B. +149°C
bis herab zu -29°C (300°F bis -20°F) standhalten können.
Ferner sollte der Werkstoff ausreichend nachgiebig oder elastisch
sein, um in die geringsten Lücken zu fließen, die
möglicherweise zwischen den Metalldichtringen und dem Schaft
und der Stopfbüchse aufgrund von Kratzern oder Bearbeitungsmarkierungen
am Schaft oder an der Stopfbüchse oder zwischen
den Metalldichtringen und der nunmehr benachbarten Ventilschaftoberfläche
während und nach der Bewegung des Schaftes
bestehen. Spalte der zuletzt genannten Art könnten z. B. auftreten,
weil während und nach der Bewegung des Schaftes die
inneren Umfänge der Metalldichtringe nicht sofort und möglicherweise
gar nicht weiter plastisch fließen, um sich der
nunmehr benachbarten Schaftoberfläche anzupassen. Das Zusatz-
und Lagerringmaterial fließt in alle diese kleinsten Lücken
und dichtet sie ab. Deshalb können die Zusatz- und Lagerringe
auch als Dichtringe betrachtet werden. Zu den für die Zusatzringe
133 und den Lagerring 137 geeigneten Werkstoffen
gehört z. B. Tetrafluoräthylenpolymerisat, wie das unter den
Warenzeichen "Teflon" und "Moly-Teflon" auf dem Markt befindliche
Material, von denen das letztere gleichfalls
Teflon ist, aber bis zu 15% Molybdändisulfid, MoS₂, enthält.
Ein besonders geeigneter Werkstoff ist ein Werkstoff, der
5 Gew.-% MoS₂ und 95 Gew.-% TFE enthält von der Allied
Chemical Company unter der Bezeichnung Nr. 2021 vertrieben
wird.
Wie der für die Zusatzringe 133 und den Lagerring 137 verwendete
Werkstoff sollte auch der Werkstoff des Kernringes
135 so fest sein, daß er der hohen Beanspruchung standhält,
die für die Vorbelastung der Dichtung nötig ist. Außerdem
sollte er gegenüber der chemischen Aktivität der Bohrlochfluide,
gegenüber denen eine Abdichtung erzielt werden soll,
resistent sein und Temperaturen in dem während des Betriebs
zu erwartenden Bereich standhalten können, z. B. von ca.
149°C (300°F) bis herunter zu -54°C (-75°F).
Der Leckverlust bei der SMT-Dichtung für Ventilschäfte mit
TFE- oder MoS₂ gefüllten TFE-Ringen bei Drücken im Bereich
von 2070 bar (30 000 psi) nach Temperaturschwankungen ist
offenbar die Folge eines teilweisen Verlustes der Vorbelastung
der Dichtung.
Wenn die SMT-Dichtung
erstmals betriebsfertig gemacht oder druckbeaufschlagt wird,
wird mechanische Kompression durch Anziehen der Packungssicherung
auf die Dichte aufgebracht, so daß die Dichtung
stärker beansprucht wird als das durch die Hochdruck-Bohrlochfluide
geschähe. Wenn ein Ventil mit einer SMT-Dichtung
am Ventilschaft sich von Umgebungstemperatur auf +149°C
(300°F) erhitzt, versuchen die TFE-Ringe zu expandieren,
können das aber nicht sehr stark, da sie im wesentlichen an
allen Seiten von Metallen umgeben sind, die sich weniger
rasch dehnen als die TFE-Ringe. Dadurch steigt die Vorlastbeanspruchung
der Dichtung gegenüber dem ursprünglichen Wert,
d. h. gegenüber dem Wert vor dem Erwärmen an. Wenn sich dann
das Ventil auf Umgebungstemperatur abkühlt, sinkt die Vorlastbeanspruchung
nicht nur von dem bei erhitztem Ventil erreichten
erhöhten Niveau ab, sondern sie wird auch niedriger
als sie ursprünglich war. Das beruht offenbar auf der einen
oder anderen der nachfolgend beschriebenen Wirkungen, möglicherweise
auch auf beiden. Wird das Ventil auf ca. 149°C
(300°F) erhitzt, könnte die erhöhte Beanspruchung gegenüber
der bereits hohen Vorlastbeanspruchung der Dichtung und der
sie umgebenden Metalleinfassung aufgrund der Wärmeexpansion
der TFE-Ringe eine geringfügige dauerhafte Verformung, d. h.
ein Nachgeben der Metalleinfassung hervorrufen, wodurch das
von der Dichtung eingenommene Volumen vergrößert ist, wenn
sich die Dichtung wieder auf Umgebungstemperatur abkühlt,
so daß die Beanspruchung der Dichtung unter die Vorbelastung
absinkt. Alternativ, oder möglicherweise kumulativ, könnten
die TFE-Ringe, wenn sie aufgrund der Wärmedehnung bei Erhitzen
des Ventils auf 149°C (300°F) unter erhöhter Belastung
stehen, eine dauerhafte Verformung erfahren, die über
die durch die Vorlastbeanspruchung hervorgerufene hinausgeht,
d. h. sie könnten eine weitere Verformung im Sinne einer
Kompression annehmen, die erhalten bleibt, wenn sich
das Ventil wieder auf Umgebungstemperatur abkühlt, und die
dann zu einer Beanspruchungsentlastung der TFE-Ringe führt,
welche die Wirkung wieder etwas aufhebt, die mit der die
Dichtung zusammenpressenden Packungssicherung erzielt wird.
Um also nach den Temperaturschwankungen wieder die richtige
Vorbelastung zu erhalten, müßte die Packungssicherung nachgezogen
werden. Ohne dieses erneute Anziehen könnte das
Ventil bei Drücken im Größenordnungsbereich von 2070 bar
(30 000 psi) nicht ohne geringfügige Leckverluste dicht
sein.
Ein Teil des TFE oder
mit MoS₂ gefülltem TFE-Material zwischen den Metalldichtringen
der SMT-artigen Schaftdichtung ist jedoch durch einen Werkstoff
ersetzt, der im Vergleich zu TFE oder mit MoS₂ gefülltem
TFE-Material bei Erwärmung verhältnismäßig geringe Expansion
zeigt. Beim Ausführungsbeispiel
weist dies Material geringer Wärmedehnung der Kernring
135 auf, der an seinen drei den Metalldichtringen und
dem Schaft benachbarten Seiten von den Zusatzringen 133 und
dem Lagerring 137 bedeckt ist. Folglich muß der Kernring 135
einen volumetrischen Wärmedehnungskoeffizienten haben, der
niedriger ist als der der Ringe 133, 137. Ein für diesen
Kernring 135 geeigneter Werkstoff ist verdichtetes Graphit,
das z. B. unter dem Warenzeichen "Grafoil" vertrieben wird,
siehe US-PS 34 04 061. Es ist anzunehmen, daß der volumetrische
Wärmedehnungskoeffizient für TFE z. B. bedeutend höher
liegt als für Grafoil, wahrscheinlich sogar ein Mehrfaches
desselben ist.
Aus veröffentlichen Daten geht jedoch hervor,
daß Grafoil, welches in dünnen, flexiblen, geschichteten
Lagen oder Bändern hergestellt wird, einen linearen Expansionskoeffizienten
von ca. -0,02 × 10-5 in/in °F in Richtung
parallel zu den Graphitschichten hat, d. h. längs der
Länge und Breite derselben, und zwar in einem Temperaturbereich
von ca. 21°C bis 1093°C (70°F bis 2000°F) und von ca.
1,5 × 10-5 in/in °F in Richtung senkrecht zu den Schichten,
d. h. durch deren Dicke hindurch, und zwar in einem Temperaturbereich
von ca. 21°C bis 2204°C (70°F bis 4000°F). TFE
hat einen linearen Expansionskoeffizienten von ca.
7,0-10,0 × 10-5 in/in °F über einen Bereich von ca.
25°C bis 260°C (78°F bis 500°F). Für Feststoffe ist der
volumetrische Wärmedehnungskoeffizient etwa dreimal so hoch
wie der lineare Wärmedehnungskoeffizient, siehe "The Handbook
of Chemistry and Physics", 48. Ausgabe, S. F-90
(Chemical Rubber Co. 1967). Angenommen, daß sich Grafoil
beim Erwärmen entsprechend dem Dreifachen des größeren der
oben für die lineare Expansion angegebenen Werte volumetrisch
ausdehnt, dann wäre das immer noch weniger als ein
Viertel der volumetrischen Expansion beim Erwärmen, wie sie
von TFE beim Erwärmen des Ventils von Temperaturen im Bereich
von ca. 25°C (78°F) auf ca. 149°C (300°F) zu erwarten
wäre.
Der zwischen den Metalldichtringen schichtartig angeordnete
Stapel von Ringen, der nachfolgend als Schichtstapel bezeichnet
wird und aus dem Kernring 135 mit dem um seinen
Innenumfang angeordneten Lagerring 137 und den der Oberseite
bzw. Unterseite der Ringe 135, 137 benachbart angeordneten
Zusatzringen 133 besteht, wird so verformt, daß er der
Gestalt der Metalldichtringe 131 in flachgedrücktem, druckbeaufschlagtem
Zustand entspricht und im wesentlichen den
ganzen Raum zwischen ihnen ausfüllt. Die Ringe des Schichtstapels
haben typischerweise zunächst einen rechteckigen
Querschnitt, können jedoch vor dem Einsetzen in das Ventil
in einer Presse so verformt werden, daß sie die rechts in
Fig. 2 gezeigte kegelstumpfförmige Gestalt annehmen, in der
sie den kegelstumpfförmig gestalteten Oberflächen der Anpaßringe
123, 125, 129 entsprechen, gegen die die Metalldichtringe
flachgedrückt werden. Gemäß einer Alternative können
die Ringe des Schichtstapels in ihrer ursprünglichen Gestalt
mit rechteckigem Querschnitt eingebaut und bei Druckbeaufschlagung
der Dichtung zu kegelstumpfförmiger Gestalt verformt
werden.
Der Werkstoff, aus dem der als Spannungsentlastungsring
vorgesehene Kernring 135 besteht, kann die Form eines
Grafoil-Bandes haben, welches eng gewickelt und zu einem
massiven Endlosring komprimiert ist. Ein derartiges Band
kann z. B. das von der Union Carbide Corporation unter der
Bezeichnung "Grafoil Ribbon-Pack" bezeichnete Band sein,
welches in dem Technical Information Bulletin Nr. 524-204
der Union Carbide Corporation beschrieben ist. Ein Ring aus
eng gewickeltem Grafoil-Bandmaterial zeigt nach dem Komprimieren
seine größte Wärmedehnung in radialer Richtung, wenn
ein solcher Ring in der Stopfbüchse um den Schaft herum angeordnet
ist, d. h. in Richtung zum Schaft und zur Stopfbüchse.
Gemäß einer Alternative kann der Kernring 135 aus
einer Folie aus Grafoil oder aus aufeinandergestapelten
Folien aus Grafoil ausgeschnitten sein. Das handelsübliche
Grafoil-Material kann nur zu 70% komprimiert oder verdichtet
sein, es kann aber auch vollkommen, d. h. zu 100% zusammengepreßt
oder verdichtet sein, und zwar entweder in einer
Presse vor dem Einbau, wie oben beschrieben, oder wenn es
im Ventil an Ort und Stelle ist, bei der Druckbeaufschlagung
der Dichtung.
Die Zusatzringe 133 sind in axialer Richtung dünner als der
Kernring 135 und der Lagerring 137, die im wesentlichen die
gleiche axiale Dicke haben, wenn der Kernring 135 voll verdichtet
ist, die aber in radialer Richtung breiter sind als
sowohl der Kernring 135 als auch der Lagerring 137. Die
kombinierte radiale Breite der Ringe 135 und 137 entspricht
im wesentlichen der radialen Breite der Zusatzringe 133.
Die Ringe 133 und 137 sollten in eng passendem Gleitsitz
mit dem Schaft sitzen, wenn der Schichtstapel in das Ventil
eingesetzt ist. Wenn der Schichtstapel bei der Druckbeaufschlagung
der Dichtung zusammengepreßt wird, werden die inneren
Umfänge der Ringe 133, 137 enger gegen den Betätigungsschaft
51 gedrängt und die äußeren Umfänge der Ringe 133,
135 werden in engen Eingriff mit den Wänden der Stopfbüchse
65 gedrängt.
In den Zeichnungen sind zwar zwei Dichtungssätze 119, 121
gezeigt, aber es hat sich gezeigt, daß auch
ein Dichtungssatz allein ausreicht, um eine zufriedenstellende
Abdichtung zu schaffen. Der zweite Dichtungssatz, d. h.
der von den Fluiden, gegenüber denen eine Abdichtung geschaffen
werden soll, am weitesten entfernte Dichtungssatz
ist für Notfälle oder als Reserve vorgesehen, falls die erste
Dichtung versagt. Als weitere Notmaßnahme oder Reservedichtung
ist im Haubenteil 23 ein Kanal 139 vorgesehen, der
mit einem durch den als Zwischenglied vorgesehenen Anpaßring
129 verlaufenden Kanal 141 fluchtet und in Fluidverbindung
steht, wenn die Dichtung druckbeaufschlagt ist. Der
Kanal 139 steht außerdem in Fluidverbindung mit einem in
eine Gewindefassung in der Außenseite des Haubenteils 23
eingesetzten Einspritzpaßstück 140. In der Wand der Stopfbüchse
65 ist rundherum eine Ringnut 143 ausgebildet, die
mit dem Kanal 139 in Fluidverbindung steht, während an dem
inneren Umfang des Anpaßringes 129 eine Ringnut 145 ausgebildet
ist, die mit dem Kanal 141 in Fluidverbindung steht.
Sollten die Dichtungssätze 119, 121 versagen, kann Dichtungsmaterial
durch das Einspritzpaßstück 140 und die Kanäle
139, 141 in die Ringnuten 143, 145 eingespritzt werden,
um als Not- oder Reservedichtung um die Stopfbüchse bzw.
den Schaft herum zu wirken.
Die Abdichteinrichtung wird durch Anziehen
der Packungssicherung auf eine bedeutend höhere Beanspruchung
als die durch Fluiddruck im Betrieb des Ventils
zu erwartende Beanspruchung vorbelastet. Eine typische Vorlastbeanspruchung
für die Schaftdichtungen eines Ventils
gemäß Fig. 1, dessen Sollarbeitsdruck bei 2070 bar
(30 000 psi) liegt, ist 2587, 5 bar (37 500 psi).
Wenn ein Ventil mit einer solchen Schaftabdichteinrichtung
von den durch das Ventil strömenden
Fluiden beispielsweise von Umgebungstemperatur, z. B. ca. 21°C (70°F) auf
ca. 149°C (300°F) erhitzt wird und sich dann erneut auf Umgebungstemperatur
abkühlt, ist kein weiteres Anziehen der
Packungssicherung nötig. Damit wird die ursprüngliche Vorbelastung
des Ventils bei den sich zyklisch ändernden Temperaturen
beibehalten. Das ist offensichtlich der Tatsache
zuzuschreiben, daß die über die ursprüngliche Vorlastbeanspruchung
hinausgehende Beanspruchung, die die versuchte
Wärmedehnung des Materials zwischen den Metalldichtringen
131 verursacht, nicht ausreicht, um eine dauerhafte Verformung
der die Metalleinfassung bildenden, der Dichtung benachbarten
Ventilteile aufgrund der geringeren Wärmedehnung des
Kernringes 135 im Vergleich zu der der Zusatzringe 133 und
des Lagerringes 137 zu verursachen. Aus dem gleichen Grund
ist offensichtlich die zusätzliche Beanspruchung aufgrund
der Erwärmung so niedrig, daß vermieden wird, daß die Ringe
133, 137 eine weitere zusätzliche Verformung erhalten oder
eine stärker komprimierte Form annehmen, wodurch ein weiterer
Verlust an Vorlastbeanspruchung vermieden wird, wenn
sich die Ringe 133, 137 beim Abkühlen entspannen. Es hat sich
herausgestellt, daß die Schaftabdichteinrichtung
zum Abdichten von Fluiden unter einem
Drck von 2070 bar (30 000 psi) bei zyklischen Temperaturschwankungen
von -29°C bis 149°C (-20°F bis 300°F) gut arbeitet,
ohne daß ein zusätzliches Anziehen der Packungssicherung
nötig ist, wenn die Zusatzringe 133 und der Lagerring
137 aus 5% MoS₂-gefülltem TFE hergestellt sind, der
Kernring 135 aus Grafoil besteht, und wenn das Volumen des
Spannungsentlastungsringes, d. h. des Kernringes 135 etwa
einem Drittel des Gesamtvolumens des Schichtstapels entspricht.
D. h. es entspricht
das kombinierte Volumen der Zusatzringe
133 und des Lagerringes 137 etwa dem Zweifachen des Volumens
des Kernringes 135. Das für die Zusatzringe 133 benutzte Material
wird bei der Druckbeaufschlagung der Dichtung nicht
an den Metalldichtringen 131 vorbei extrudiert, und der
Kernring 135 aus Grafoil wird bei der Druckbeaufschlagung
der Dichtung zwischen den Zusatzringen eingefangen gehalten,
so daß ein Extrudieren an den Metalldichtringen 131 vorbei
vermieden wird, ehe diese Metall-Metall-Dichtungen mit dem
Schaft und der Stopfbüchse eingehen. Durch den 5% MoS₂-gefüllten
TFE-Lagerring 137, der den Innenumfang des Grafoil-
Kernringes 135 umgibt, wird die Reibung zwischen dem Schaft
und der Schaftabdichteinrichtung reduziert und unnötige Abnutzung
des Kernringes vermieden. Es wird also ein Kernring
aus Grafoil mit seiner geringen Wärmedehnung, der an den
dem Schaft und den Metalldichtringen benachbarten drei Seiten
von 5% MoS₂-gefüllten TFE-Ringen abgedeckt ist und etwa
der Hälfte des kombinierten Volumens der 5% MoS₂-gefüllten
TFE-Ringe entspricht, für den Schichtstapel verwendet.
Es können sich natürlich auch andere volumetrische
Verhältnisse der Ringe des Schichtstapels als
zufriedenstellend erweisen, ebenso wie andere Werkstoffe
der Ringe im Schichtstapel möglich sind.
Die Fig. 1, 2A und 2B zeigen die Kegel der Metalldichtringe
und der Ringe im Schichtstapel von der Druckseite wegweisend,
gegenüber der die Abdichtung erzielt werden soll.
Trotzdem besteht ein ähnlicher Eingriff mit den inneren und
äußeren Umfängen der Dichtung bei einer Abdichtung zwischen
parallelen Oberflächen, so daß die Dichtung umkehrbar ist.
Folglich können die Kegel der Metalldichtringe und der Ringe
des Schichtstapels gemäß einer Alternative auch in Richtung
zu dem Druck angeordnet sein, gegenüber dem eine Abdichtung
erzielt werden soll. Ferner ist klar, daß die Ringe
133, 137 keine getrennten Ringe zu sein brauchen. Sie können
stattdessen beispielsweise auch die Form eines integralen
zylindrischen Ringes mit einer Nut um die Mitte des
Außenumfangs haben, d. h. es kann ein Ring mit U-förmigem
Querschnitt vorgesehen sein. Dann kann der Grafoil-Ring vor
dem Einbau in das Ventil mit Schnappsitz in die Nut eingesetzt
werden.
Claims (12)
1. Dichtungspackung für eine Stopfbuchsendichtung eines
Schaftes eines hohem Druck und zyklischen Temperaturschwankungen
ausgesetzten Ventils, mit einem ersten und
mit einem zweiten elastischen Metalldichtring (131) und
einer zwischen diesen angeordneten ringförmigen, nachgiebigen
Dichteinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dichteinrichtung
einen ersten und einen zweiten, dem jeweiligen
Metalldichtring benachbarten Zusatzring aus zähem, nachgiebigem
Material umfaßt, die zwischen sich einen Kernteil
(135) einschließen. der aus einem Material besteht,
welches einen niedrigeren Wärmedehnungskoeffizienten hat
als das Material der Zusatzringe (133).
2. Dichtungspackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Material der Zusatzringe (133) einen
niedrigen Reibungskoeffizienten hat.
3. Dichtungspackung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Material der Zusatzringe (133)
Tetrafluoräthylenpolymerisat aufweist, und daß das Material
des Kernteils (135) verdichteten Graphit aufweist.
4. Dichtungspackung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Material der Zusatzringe (133)
ferner bis zu ca. 15% Molybdändisulfid aufweist.
5. Dichtungspackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß
der Kernteil einen Kernring
(135), dessen Innendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser
des Schaftes (51), und ferner einen Lagerring
(137) aus zähem, nachgiebigem Material, der um den Innenumfang
des Kernringes (135) zwischen diesem und dem Schaft
angeordnet ist, aufweist.
6. Dichtungspackung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Material des Lagerringes (137) dasselbe ist wie
das der Zusatzringe (133).
7. Dichtungspackung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kernring (135) und der Lagerring (137) gemeinsam im
wesentlichen den ganzen Raum zwischen den Zusatzringen (133)
in axialer Richtung und zwischen dem Schaft (51) und der
Stopfbüchse (65) in radialer Richtung einnehmen.
8. Dichtungspackung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Volumen des Kernringes (135) etwa der Hälfte des
kombinierten Volumens der Zusatzringe (133) und des Lagerringes
(137) entspricht.
9. Dichtungspackung nach einem der Ansprüche 1 bis 8
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmedehnungskoeffizient des Kernteilmaterials geringer
ist als ein Viertel desjenigen des Materials der
Zusatzringe (133).
10. Dichtungspackung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und der zweite Metalldichtring (131) von einer
Einrichtung (67) so komprimierbar sind, daß sie teilweise
flachgedrückt und mit ihren inneren und äußeren Umfangsrändern
in Metall-Metall-Abdichteingriff mit dem Schaft
(51) und der Wand der Stopfbüchse (65) gelangen, und daß die Zusatzringe
(133) der Dichteinrichtung
in Abdichteingriff mit dem Schaft (51) und der Stopfbüchsenwand
(65) preßbar sind.
11. Dichtungspackung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagerring (137) und die Zusatzringe (133) aus einem
Material hergestellt sind, welches zu 95% aus Tetrafluoräthylenpolymerisat
und zu 5% aus Molybdändisulfid besteht,
und daß der Kernteil aus verdichtetem Graphit besteht,
und daß der Lagerring (137) die Zusatzringe (133) und der
Kernteil (135) im wesentlichen den ganzen Raum zwischen
den Metalldichtringen (131), dem Schaft (51) und der
Stopfbüchse (65) einnehmen, wenn die Metalldichtringe zusammengepreßt
sind, wobei der Kernteil ein Volumen hat,
welches etwa einem Drittel des Gesamtvolumens dieses
Raums entspricht.
12. Dichtungspackung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei Dichtungssätze (119, 121) vorgesehen sind, die jeweils aus
einem ersten und einem zweiten Metalldichtring (131) und
der dazwischenliegenden Dichteinrichtung
bestehen, und durch einen Anpaßring (129)
voneinander getrennt sind.
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1982
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|---|---|---|---|---|
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Also Published As
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| FR2510711A1 (fr) | 1983-02-04 |
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