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DE3225664A1 - Einrichtung zur sicherung der gleichmaessigen wasserentnahme bei mehreren verbrauchern - Google Patents

Einrichtung zur sicherung der gleichmaessigen wasserentnahme bei mehreren verbrauchern

Info

Publication number
DE3225664A1
DE3225664A1 DE19823225664 DE3225664A DE3225664A1 DE 3225664 A1 DE3225664 A1 DE 3225664A1 DE 19823225664 DE19823225664 DE 19823225664 DE 3225664 A DE3225664 A DE 3225664A DE 3225664 A1 DE3225664 A1 DE 3225664A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzles
nozzle
water
flow limiter
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823225664
Other languages
English (en)
Inventor
Edmond Ing.(grad.) Tuttaß
Adalbert Ing.(grad.) 4650 Gelsenkirchen Winter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RAG AG
Original Assignee
Ruhrkohle AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ruhrkohle AG filed Critical Ruhrkohle AG
Priority to DE19823225664 priority Critical patent/DE3225664A1/de
Publication of DE3225664A1 publication Critical patent/DE3225664A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/22Equipment for preventing the formation of, or for removal of, dust

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Sicherung der gleichmãs5agen Wasserentnahme
  • bei mehreren Verbrauchern Die Erfindung betriffL eine Einrichtung zur Sicherung der gleichmassigen Wasserentnahme bzw. eine gleichmässigen Wasservolumenstromes bei mehreren gleichartigen Verbrauchern, insbesondere bei der Bedusung von Schrãmwalzen zur Kohlegewinnung im untertägigen Steinkohlenbergbau, wobei jeweils die an den Strebwasserschlauch und Zuführungsleitung angeschlossenen mehreren Düsen zu einer Düsenreihe mit Düsenkammer zusammengefasst sind.
  • Zur Staubbekämpfung bei der schrämenden Gewinnung von SteinkohIe aber auch zur Erleichterung des eigentlichen Schneidvorganges werden in der eigentlichen Schrämwalze Düsen angeordnet, die moglichst gleichmässig den gesamten Schrãmkopf bedüsen sollen.
  • die hohe Gewinnungsleistung und insbesondere das Anschneiden harten Nebengesteins sowie das Mitschneiden des Gesteins in Strebbegleitstrecken führen dazu, dass einzelne Meissel aber auch Düsen der Schrämwalze ausgebrochen werden. Ausserdem kann es zu Beschädigungen der Düsenkammer kommen, die jeweils den einzelnen Düsenreihen vorgeschaltet bzw. zugeordnet sind. Bei derartigen Beschädigungen kommt es zu einem unkontrollierten Wasseraustritt und das schon beim Ausbrechen einer einzelnen Wasserdüse. Damit bricht der hydraulische Druck vor den anderen Düsen zusammen. Die Düsen werden trocken und verstopfen und können mechanisch leicht beschädigt werden.
  • Das drucklose Wasser vor der ausgebrochenen Düse oder der beschädigten Düsenkammer führt zu einer punktuellen Uberwässerung der Kohle, im übrigen aber zu einer übermässigen Staubentwicklung. Die an den Ubergaben angeordneten Wasserbedüsungen müssen stärker beaufschlagt werden, um dort die Staubentwicklung zu beschränken. Während des Betriebes fuhren Reparaturen zu Förderausfällen und hohen Erlöseinbussen. Erhöhte Staubbildung im Strebbereich ist darüber hinaus sehr gesundheitsschädlich..
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch bei Sehadstellen oder Ausfall von Düsen eine Einrichtung zur Gewährleistung einer gleichmässigen Wasserentnahme bzw. eines gleichmässigen Durchflusses zu schafen.
  • Die Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass in der Zuführungsleitung jeder Düsenreihe und der Vorbedüsung Durchflussbegrenzer angeordnet sind.
  • Mit Hilfe einer derartigen Einrichtung kann in vorteilhafter Weise sichergestellt werden, dass auch bei derartigen Schäden vor den übrigen Düsen der anderen Düsenreihen immer eine ausreichende Druckwassermenge vorgehalten ist, so dass diese Düsen in Betrieb bleiben und die Staubbekämpfung gewährleistet ist. Insbesondere entfallen aber damit die beschriebenen Schäden an den verbleibenden Düsen, so dass bei Auftreten derartiger Schäden sichergestellt ist, dass überwiegend auch nur die beschädigte einzelne Düse ausgewechselt werden muss. Somit ist erreicht, dass, wenn eine oder mehrere Düsen oder die Düsenkammer der zugehörigen Düsenreihe ausfällt, nur diese verhãltnismässig geringe Wassermenge ohne Druckaustritt, während de restliche Wassermenge nach wie vor voll der Staubbekämpfung zur Verfügung steht Jede Düsenreihe weisst hier nur einen Durchflussbegrenzer auf.
  • Der Ausfall von Düsen kann eventuell auch zusätzlich auf jebreis eine Düse begrenzt werden, in dem erfLdungsgemäss vor jeder Düse einer Düsenreihe ein Durchflussbegrenzer angeordnei ist. Der hierfür erforderliche Aufwand St zwar höher, doch kann auf diese Art und Weise die Staubbekämpfung annähernd vollständig aufrechterhalten werden, in dem der jeweilige Ausfall auf eine einzelne Duse begrenzt wird. Schäden an den Düsenkammern führen durch den vorgeschaiteten uurcnfiussbegrenzer der Düsenreihe lediglich zum Ausfall einer der vier Düsensysteme der Schrämwalze, nicht zum Ausfall aller Düsenreihen.
  • nas Inteerieren der einzelnen Durchflussbegrenzer in die Schrämwalz@ wird in vorteilhafter Weise dadurch ermöglicht, dass der Durchflussbegrenzer der Zuführungsleitung bzw. deren Anschluumaßen angepasst ist, so dass diese in der Zuleitung angeordnet werden können und keinen zusätzlichen Platzbedarf aufweisen. Dies ist bei Auswahl geeigneter Mengenreduzierer möglich, so dass auch eine grössere Stückzahl von Durchflussbegrenzern in die Schrämwalze integriert werden kann, (z. B. bei 3-gängiger Schrämwalze und einer Innenbedüsung = 4 Mengenbegrenzer).
  • Der jeweilige Durchflussbegrenzer muss auch bei der rotierenden Schrämwalze sicher und zuverlässig arbeiten. Darüber hinaus muss er praktisch wartungsfrei arbeiten, was instesondere dann gegeben ist, wenn der Durchflussbegrenzer zwei hintereinander angeordnete Mengenreduzierteile aufweist. Bei einer derartigen Ausbildung des Durchflussbegrenzers ist sichergestellt, dass je Zeiteinheit ein konstanter Wasserdurchfluss gegeben ist.
  • Die Erfindung. zeichnet sich insbesondere dadurch aus> dass nicht zu vermeidende Schäden an den Düsen oder sonstigen Staubbekämpfungseinrichtungen an Schrämwalzen nicht zu einem vollständigen Ausfall der Staubbekämp fun gs einrichtungen fuhren. Dies wird mit einer überraschend einfachen Einrichtung erreicht und zwar in besonders vorteilhafter Weise nicht durch eine vollige Ausschaltung der beschädigten Teile, sondern nur durch Sicherung bzw. Begrenzung der Durchflussmenge im beschädigen Teil Dadurch verbleibt auch dem beschädigten Teil noch eine begrenzte Staubbek@mpfungswirkung bei Erhaltung des konstanten Wasserdurchflusses bei den übrigen Dusen und Einrichtungen Hierin ist ein erheblicher technischer Fortschritt zu sehen.
  • Neben der beschriebenen Anwendung in Schrämwalzen führt die entsprechende Anordnung von Mengertbegrenzern in Düsenreihen insbesondere in der der Klima- und Wettertechnik, bei Schneiddüsen, z. B. in Vortriebsmaschinen und anderen Einrichtungen zu den hier beschriebenen Vorteilen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispieien näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Schema mit einem Durchflussbegrenzer je Düsenreihe (Ausführungsbeispiel Schrãmmaschine), Fig. 2 ein Schema mit Durchflussbegrenzer je Duse Fig, 3 einen Durchflussbegrenzer in Seitenansicht Fig. 4 einen Durchflossbegrenzer im Schnitt mit einem Mengenreduzierteil und Fig. 5 einen Durchflussbegrenzer mit zwei Mengenreduzierteilen.
  • Fig. 1 zeigt eine Wasserversorgungseinrichtung fur eine Schrämmaschine. Die das Kühl- und Staubbekämpfungswasser heranfuhrende Strebwasserleitung ist mit 1 bezeichnet. Uber einen Mengenteiler 2 werden über die Zuführungsleftung 7 die Maschinenkühlung 3 und die Walzenbedüsung 5 mit Vorbedusung 6 gleichmässig mit Wasser versorgt. Die Mengenbegrenzer leiten z. B. 30 limin zur Kühlung und nachgeschalteter Innenbedüsung bzw. 60 limin zu den Aussenbedüsungen der Schrimwalzen.
  • Der Vorbedusung 6 ist ein besonderer Durchflussbegrenzer 20 vorgeschaltet. Ebenso sind auch jeder einzelnen Düsenreihe 10, 11, 12 mit den Dusen 13, 14, 15 und den Düsenkammern 16 Durchflussbegrenzer 21 vorgeschaltet. Ueber den Durchflussbegrenzer 20 bzw.
  • 21 ist sichergestellt, dass bei Ausfall bzw. Beschädigung der Vorbedüsung 6 bzw. der Dusen 13, 14, 15 bzw. der Düsenkammer 16 für die übrigen Einrichtungsteile immer noch eine gleichmässige Wassermenge unter gleichbleibendem Druck zur Verfügung steht.
  • Fig. 2 zeigt eine andere Ausbildung, bei der jeder einzelnen Düse 13, 14 ein Durchflussbegrenzer 22, 23, 24 vorgeschaltet ist. Hier ist auch bei Ausfall einer einzelnen Düse 13 oder 14 oder 15 gesichert, dass die ubrigen Teile der einzelnen Düsenreihe 10 bzw. 11 bzw. 12 mit einer ausreichenden Wassermenge und gleichbleibendem Druck versorgt sind.
  • Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen einen Durchflussbegrenzer 20, 21, 22, 23, 24 it Seitenansicht bzw. im Schnitt, wobei Ffg. 4 einen Durchflussbegrenzer mit einem Mengcnredurierteil 25 und Fig.
  • 5 einen Durchflussbegrenzer mit zwei Mengenreduzierteilen 25, 26 zeigt Insbesondere der in Fig. 5 gezeigte Durchflussbegrenzer 20, 21, 22, 23, 24 gewährleistet auch bei schnelirotierenden Schramwalzen eine zuverlässige Arbeit des Durchflussbegrenzers.
  • Die beschriebenen kleinen Durchflussbegrenzer 16 werden in die Schneidwalze 5 eEngesetzt, während ats vorgeschaltete Mengenbegrenzer 20, 21, 22 auch andere, z. B. in der Bauart grössere, einsetzbar sind.
  • Statt zur Vergleichmäßigung der Wasserentnahme kann der Durchflussbegrenzer auch zur Yergfeichmäßigung der Entnahmemenge von 6as oder Flüssigkeiten eingesetzt werden.
  • 1 Strebwasserleitung 2 Mengenteiler 3 Kühlung 5 Walzenbedüsung 6 Vorbedusung 7 Zuführleitung 10 :Düsenreihe 11 Düsenreihe 12 Düsenreihe 13 Düse 14 Düse 15 Düse 16 Düsenkammer 20 Durchflussbe grenzer 21 Durchflussbegrenzer 22 Durchflussbegrenzer 23 Durchflussbegrenzer 24 Durchflussbegrenzer 25 Mengenreduzierteil 26 Mengenreduzierteil

Claims (4)

  1. Einrichtung zur Sicherung der gleichmässigen Wasserentnahme bei mehreren Verbrauchern Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Sicherung der gleichmässigen Wasserentnahme bei mehreren Verbrauchern, insbesondere bei der Bedüsung von Schrämwalzen zur Kohlegewinnung im untertägigen Steinkohlenbergbau, wobei jeweils die an den Strebwasserschlauch und Zufuhrungsleitung anggeschlossenen mehreren Düsen zu einer Dü-Düsenreihe mit Düsenkammer zusammengefasst sind, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zuführungsleitung (7) jeder Düsenreihe (10, 11, 12) und der vorbedüsung (6) Durchflussbegrenzer (20, 2t, 23, 24) angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor jeder Düse (13, 14, 15) einer Düsenreihe (10, 11, 12) ein Durchflussbegrenzer (21) angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchflussbegrenzer (20, 21, 22, ?-3, 24) dem Querschnitt der Zufuhrungsleitung (7) angepasst ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchflussbegrenzer (20, 21, 22, 23, 24) zwei hintereinander angeordnete Mengenreduzierteile (25, 26) aufweist.
DE19823225664 1982-07-09 1982-07-09 Einrichtung zur sicherung der gleichmaessigen wasserentnahme bei mehreren verbrauchern Withdrawn DE3225664A1 (de)

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