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Einrichtung zur Sicherung der gleichmãs5agen Wasserentnahme
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bei mehreren Verbrauchern Die Erfindung betriffL eine Einrichtung
zur Sicherung der gleichmassigen Wasserentnahme bzw. eine gleichmässigen Wasservolumenstromes
bei mehreren gleichartigen Verbrauchern, insbesondere bei der Bedusung von Schrãmwalzen
zur Kohlegewinnung im untertägigen Steinkohlenbergbau, wobei jeweils die an den
Strebwasserschlauch und Zuführungsleitung angeschlossenen mehreren Düsen zu einer
Düsenreihe mit Düsenkammer zusammengefasst sind.
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Zur Staubbekämpfung bei der schrämenden Gewinnung von SteinkohIe aber
auch zur Erleichterung des eigentlichen Schneidvorganges werden in der eigentlichen
Schrämwalze Düsen angeordnet, die moglichst gleichmässig den gesamten Schrãmkopf
bedüsen sollen.
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die hohe Gewinnungsleistung und insbesondere das Anschneiden
harten
Nebengesteins sowie das Mitschneiden des Gesteins in Strebbegleitstrecken führen
dazu, dass einzelne Meissel aber auch Düsen der Schrämwalze ausgebrochen werden.
Ausserdem kann es zu Beschädigungen der Düsenkammer kommen, die jeweils den einzelnen
Düsenreihen vorgeschaltet bzw. zugeordnet sind. Bei derartigen Beschädigungen kommt
es zu einem unkontrollierten Wasseraustritt und das schon beim Ausbrechen einer
einzelnen Wasserdüse. Damit bricht der hydraulische Druck vor den anderen Düsen
zusammen. Die Düsen werden trocken und verstopfen und können mechanisch leicht beschädigt
werden.
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Das drucklose Wasser vor der ausgebrochenen Düse oder der beschädigten
Düsenkammer führt zu einer punktuellen Uberwässerung der Kohle, im übrigen aber
zu einer übermässigen Staubentwicklung. Die an den Ubergaben angeordneten Wasserbedüsungen
müssen stärker beaufschlagt werden, um dort die Staubentwicklung zu beschränken.
Während des Betriebes fuhren Reparaturen zu Förderausfällen und hohen Erlöseinbussen.
Erhöhte Staubbildung im Strebbereich ist darüber hinaus sehr gesundheitsschädlich..
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch bei Sehadstellen oder
Ausfall von Düsen eine Einrichtung zur Gewährleistung einer gleichmässigen Wasserentnahme
bzw. eines gleichmässigen Durchflusses zu schafen.
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Die Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass in der
Zuführungsleitung jeder Düsenreihe und der Vorbedüsung Durchflussbegrenzer angeordnet
sind.
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Mit Hilfe einer derartigen Einrichtung kann in vorteilhafter Weise
sichergestellt werden, dass auch bei derartigen Schäden vor den übrigen Düsen der
anderen Düsenreihen immer eine ausreichende Druckwassermenge vorgehalten ist, so
dass diese Düsen in Betrieb bleiben und die Staubbekämpfung gewährleistet ist. Insbesondere
entfallen aber damit die beschriebenen Schäden an den verbleibenden Düsen, so dass
bei Auftreten derartiger Schäden sichergestellt ist, dass überwiegend auch nur die
beschädigte einzelne Düse ausgewechselt werden muss. Somit ist erreicht, dass, wenn
eine oder mehrere Düsen oder die Düsenkammer der zugehörigen Düsenreihe ausfällt,
nur diese verhãltnismässig geringe Wassermenge ohne Druckaustritt, während de restliche
Wassermenge nach wie vor voll der Staubbekämpfung zur Verfügung steht Jede Düsenreihe
weisst hier nur einen Durchflussbegrenzer auf.
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Der Ausfall von Düsen kann eventuell auch zusätzlich auf jebreis eine
Düse begrenzt werden, in dem erfLdungsgemäss vor jeder Düse einer Düsenreihe ein
Durchflussbegrenzer angeordnei ist. Der hierfür erforderliche Aufwand St zwar höher,
doch kann auf diese Art und Weise die Staubbekämpfung annähernd vollständig aufrechterhalten
werden, in dem der jeweilige Ausfall auf eine einzelne Duse begrenzt wird. Schäden
an den
Düsenkammern führen durch den vorgeschaiteten uurcnfiussbegrenzer
der Düsenreihe lediglich zum Ausfall einer der vier Düsensysteme der Schrämwalze,
nicht zum Ausfall aller Düsenreihen.
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nas Inteerieren der einzelnen Durchflussbegrenzer in die Schrämwalz@
wird in vorteilhafter Weise dadurch ermöglicht, dass der Durchflussbegrenzer der
Zuführungsleitung bzw. deren Anschluumaßen angepasst ist, so dass diese in der Zuleitung
angeordnet werden können und keinen zusätzlichen Platzbedarf aufweisen. Dies ist
bei Auswahl geeigneter Mengenreduzierer möglich, so dass auch eine grössere Stückzahl
von Durchflussbegrenzern in die Schrämwalze integriert werden kann, (z. B. bei 3-gängiger
Schrämwalze und einer Innenbedüsung = 4 Mengenbegrenzer).
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Der jeweilige Durchflussbegrenzer muss auch bei der rotierenden Schrämwalze
sicher und zuverlässig arbeiten. Darüber hinaus muss er praktisch wartungsfrei arbeiten,
was instesondere dann gegeben ist, wenn der Durchflussbegrenzer zwei hintereinander
angeordnete Mengenreduzierteile aufweist. Bei einer derartigen Ausbildung des Durchflussbegrenzers
ist sichergestellt, dass je Zeiteinheit ein konstanter Wasserdurchfluss gegeben
ist.
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Die Erfindung. zeichnet sich insbesondere dadurch aus> dass nicht
zu vermeidende Schäden an den Düsen oder sonstigen Staubbekämpfungseinrichtungen
an Schrämwalzen nicht zu
einem vollständigen Ausfall der Staubbekämp
fun gs einrichtungen fuhren. Dies wird mit einer überraschend einfachen Einrichtung
erreicht und zwar in besonders vorteilhafter Weise nicht durch eine vollige Ausschaltung
der beschädigten Teile, sondern nur durch Sicherung bzw. Begrenzung der Durchflussmenge
im beschädigen Teil Dadurch verbleibt auch dem beschädigten Teil noch eine begrenzte
Staubbek@mpfungswirkung bei Erhaltung des konstanten Wasserdurchflusses bei den
übrigen Dusen und Einrichtungen Hierin ist ein erheblicher technischer Fortschritt
zu sehen.
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Neben der beschriebenen Anwendung in Schrämwalzen führt die entsprechende
Anordnung von Mengertbegrenzern in Düsenreihen insbesondere in der der Klima- und
Wettertechnik, bei Schneiddüsen, z. B. in Vortriebsmaschinen und anderen Einrichtungen
zu den hier beschriebenen Vorteilen.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispieien näher
erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Schema mit einem Durchflussbegrenzer je Düsenreihe
(Ausführungsbeispiel Schrãmmaschine), Fig. 2 ein Schema mit Durchflussbegrenzer
je Duse Fig, 3 einen Durchflussbegrenzer in Seitenansicht
Fig. 4
einen Durchflossbegrenzer im Schnitt mit einem Mengenreduzierteil und Fig. 5 einen
Durchflussbegrenzer mit zwei Mengenreduzierteilen.
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Fig. 1 zeigt eine Wasserversorgungseinrichtung fur eine Schrämmaschine.
Die das Kühl- und Staubbekämpfungswasser heranfuhrende Strebwasserleitung ist mit
1 bezeichnet. Uber einen Mengenteiler 2 werden über die Zuführungsleftung 7 die
Maschinenkühlung 3 und die Walzenbedüsung 5 mit Vorbedusung 6 gleichmässig mit Wasser
versorgt. Die Mengenbegrenzer leiten z. B. 30 limin zur Kühlung und nachgeschalteter
Innenbedüsung bzw. 60 limin zu den Aussenbedüsungen der Schrimwalzen.
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Der Vorbedusung 6 ist ein besonderer Durchflussbegrenzer 20 vorgeschaltet.
Ebenso sind auch jeder einzelnen Düsenreihe 10, 11, 12 mit den Dusen 13, 14, 15
und den Düsenkammern 16 Durchflussbegrenzer 21 vorgeschaltet. Ueber den Durchflussbegrenzer
20 bzw.
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21 ist sichergestellt, dass bei Ausfall bzw. Beschädigung der Vorbedüsung
6 bzw. der Dusen 13, 14, 15 bzw. der Düsenkammer 16 für die übrigen Einrichtungsteile
immer noch eine gleichmässige Wassermenge unter gleichbleibendem Druck zur Verfügung
steht.
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Fig. 2 zeigt eine andere Ausbildung, bei der jeder einzelnen Düse
13, 14 ein Durchflussbegrenzer 22, 23, 24 vorgeschaltet ist. Hier
ist
auch bei Ausfall einer einzelnen Düse 13 oder 14 oder 15 gesichert, dass die ubrigen
Teile der einzelnen Düsenreihe 10 bzw. 11 bzw. 12 mit einer ausreichenden Wassermenge
und gleichbleibendem Druck versorgt sind.
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Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen einen Durchflussbegrenzer 20, 21, 22, 23,
24 it Seitenansicht bzw. im Schnitt, wobei Ffg. 4 einen Durchflussbegrenzer mit
einem Mengcnredurierteil 25 und Fig.
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5 einen Durchflussbegrenzer mit zwei Mengenreduzierteilen 25, 26 zeigt
Insbesondere der in Fig. 5 gezeigte Durchflussbegrenzer 20, 21, 22, 23, 24 gewährleistet
auch bei schnelirotierenden Schramwalzen eine zuverlässige Arbeit des Durchflussbegrenzers.
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Die beschriebenen kleinen Durchflussbegrenzer 16 werden in die Schneidwalze
5 eEngesetzt, während ats vorgeschaltete Mengenbegrenzer 20, 21, 22 auch andere,
z. B. in der Bauart grössere, einsetzbar sind.
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Statt zur Vergleichmäßigung der Wasserentnahme kann der Durchflussbegrenzer
auch zur Yergfeichmäßigung der Entnahmemenge von 6as oder Flüssigkeiten eingesetzt
werden.
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1 Strebwasserleitung 2 Mengenteiler 3 Kühlung 5 Walzenbedüsung 6 Vorbedusung
7 Zuführleitung 10 :Düsenreihe 11 Düsenreihe 12 Düsenreihe 13 Düse 14 Düse 15 Düse
16 Düsenkammer 20 Durchflussbe grenzer 21 Durchflussbegrenzer 22 Durchflussbegrenzer
23 Durchflussbegrenzer 24 Durchflussbegrenzer 25 Mengenreduzierteil 26 Mengenreduzierteil