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DE3225559A1 - Selbsttaetiger tuerschliesser mit hydraulischer feststelleinrichtung - Google Patents

Selbsttaetiger tuerschliesser mit hydraulischer feststelleinrichtung

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Publication number
DE3225559A1
DE3225559A1 DE19823225559 DE3225559A DE3225559A1 DE 3225559 A1 DE3225559 A1 DE 3225559A1 DE 19823225559 DE19823225559 DE 19823225559 DE 3225559 A DE3225559 A DE 3225559A DE 3225559 A1 DE3225559 A1 DE 3225559A1
Authority
DE
Germany
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valve
closure body
valve tube
closer
door
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823225559
Other languages
English (en)
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DE3225559C2 (de
Inventor
Heinz 5620 Velbert Furchner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bks Sicherheitstechnik 5040 Bruehl De GmbH
Original Assignee
SCOVILL SICHERHEITSEINRICHTUNG
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Filing date
Publication date
Application filed by SCOVILL SICHERHEITSEINRICHTUNG filed Critical SCOVILL SICHERHEITSEINRICHTUNG
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Publication of DE3225559A1 publication Critical patent/DE3225559A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3225559C2 publication Critical patent/DE3225559C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/22Additional arrangements for closers, e.g. for holding the wing in opened or other position
    • E05F3/223Hydraulic power-locks, e.g. with electrically operated hydraulic valves
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/132Doors

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Türschließer mit hydraulischer Feststelleinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf einen selbsttãtigen Turschließer mit einem in einem ölgefüllten Schließergehäuse geführten, durch eine Schließerwelle entgegen der Wirkung einer Schließerfeder insbesondere zahntriebartig zu verschiebenden Sremskolben und einer letzteren bei Überschreiten eines vorgegebenen Turõffnungswinkels im Schließbewegungssinne hydraulisch arretierenden Feststelleinrichtung, die mit einem am schließfederseitigen Ende des Schließergehäuses vorhandenen Verschlußkörper mit darin vorhandenem VentilXanal und einem zwischen dem Bremskolben und dem Verschlußkörper vorhandenen, in einem dieser Teile gelagerten Ventilrohr versehen ist, das in der den vorgegebenen Turöffnungswinkel uberschreitenden Verschiebestellung des Bremskolbens einen in letzterem vorhandenen, seine Druck- mit der Drucklosseite verbindenden überströmungskanal mit dem m Verschlußkörper vorhandenen, zum schließfederseitigen Drucklosraum des Schließergehäuses führenden und durch einen beweglichen Ventilkörper absperrbaren Ventilkanal flüssigkeitsdicht verbindet.
  • Bei einem bekannten Türschließer obiger Art nach der DE-OS 28 13 592 ist das Ventilrohr im Verschlußkörper unverschieblich befestigt, wobei sich der Bremskolben bei Überschreiten des vorgegeben Türöffnungswinkels mit seinem im schließfederseitig gelegenen Kopf vorhandenen Überstromungsktnal und einem darin vorhandenen Innendichtring uber das bis dahin freie Ventilrohrende flüssigkeitsdichtend schiebt. Das Ventilrohrinnere ist mit dem im Verschlußkörper vorhandenen Ventilkanal verbunden, in welchem ein unter Federwirkung stehender kolbenartiger Ventilkõrper als Halte- und Ruckschlagventil in dem Sinne wirkt, daß der Ventilkanal und das Ventilrohr nur in Richtung zum schließfederseitigen Drucktotraum vom öl durchströmt werden, und das auch nur dann, wenn die Tür aus ihrer hydraulisch arretierten Öffnungsstellung durch entsprechenden Handkraftaufwand in ihre Schließstellung gebracht wird. Damit der Bremskolben auch in den vorgegebenen Türöffnungswinkel überschreitende Verschiebestellungen gebracht, also verschieden weit über das Ventilrohr geschoben und arretiert werden kann, ist im schließfederseitigen Kopf des Bremskolbens noch ein Rückschlagventil vorhanden, das den öldurchfluß von der schließfederseitigen Drucklos- zur Druckseite des Bremskolbens ermöglicht. Bei diesen Türschließern ist die Höhe des auf der Druckseite des Bremskolbene auftretenden Öldrucks in starkem Maße von der arretierten Verschiebestellung des Bremskolbens abhängig, nämlich von der dadurch bedingten unterschiedlichen Spannung der Schließerfeder, Das hat zur Folge, daß die hydraulischen Haftkräfte und damit auch die sie für das Schließen der Tür überwindenden Auslosekräfte mit zunehmend größerem Türöffnungswinkel kleiner werden. Das macht die Türbedienung unsicher und fuhrt dazu, daß bei hinreichend großen Türöffnungswinkeln die Tur überhaupt nicht oder jedenfalls nicht ausreichend hydraulisch arretiert wird.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen selbsttätigen Türschließer der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, bei dem die Haitekrãfte bzw. die zu deren gewznschter Uberwindung notwendigen Anslösekräfte der hydraulisten Feststelleinrichtung unabhängig von der jeweiligen Bremskolbenstellung im wesexitlich gleich bleibend gehalten werden tonnen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelöst, daß das Ventilrohr in seinem ihn lagernden Teil axial verschieblich gefuhrt und durch eine Kompensationsfeder abgestützt ist, die bei Überschreiten des vorgegebenen Türöffnungswinkels das Ventilrohr mit seinem freien, eine abgesetzte öldruckbeaufschlagbare Wirkungsfläche aufweisenden Ende in flüssigkeitsdichter Anlage an dem anderen Teil zu halten sucht, es jedoch bei durch das gewollte Schließen der Tür auL-retender öldruckerhöhung davon abzuheben erlaubt.
  • Da mit zunehmendem Türöffnungswinkel nicht nur die Schließerfeder entsprechend stärker vorgespannt und damit eine entsprechende öldrucksteigerung auf der Druckseite des Bremskolbens verbunden ist, sondern zugleich auch die Kompensationsfeder entsprechend starker vorgespannt wird, kann durch sie die an dEr oIdruckbeaufschlagbare Wirkungsfläche des Ventilrohrendes zunehmende hydraulische Abdruckkraft entsprechend ausgeglichen werden, so daB die resultierende Haftkraft des Ventilrohrs gleich bleibt und damit auch die zum jeweiligen SchlieBen der Tür erforderliche Ab- bzw. Auslösekraft, d-e am Türflügel aufgebracht und uber das Schließergestänge, die Schließerwelle und den Bremskolben auf das Widerlager der Kompensationsfeder aber tragen wird.
  • Vorteilhaft ist das Ventilrohr in einer im schließfederseitig gelegenen Kopf des Bremskolbens zentral gelegenen Lagerbüchse verschieblich gelagert, während die Kompensationsfeder das Ventilrohr umgibt und einerseits an der Lagerbuchse sowie andererseits an einer am freien Ventilrohrende vorhandenen Ringschulter abgestutzt ist, und wobei weiterhin das dem Ventilrohr zugewandte Ende des Verschlußkörpers eine die darin vorhandene Ventilkanaloffnung umgebende Ringdichtung fur das darauf aufsetzende Ventilrohrende aufweist. Sobald hier der vorgegebene Türöffnungswinkel erreicht ist, trifft das im Bremskolben federnd abgestützte und verschieblich gelagerte Ventilrohr auf die im Verschlußkörper vorhandene Ringdichtung, wodurch die hydrauliscne Arretierung bewirkt wird.
  • Damit der Bremskolben auch in weitere, den vorgegebenen Türöffnungswinkel uberschreitende Verschiebestellungen gegenüber dem au dem VerschlaSkõrper bereits abgestützten Ventilrohr gebracht werden kann, ist der im. Ventilkanal des Verschlußköroers vorhandene Ven--ilkörper vorteilhaft als Rückschlagventilkugel ausgebildet, die ein Durchströmen es Ventllkanals in Richtung zum schließfederseitig gelegenen Drucklosraum verhindert, jedoch in Gegenrichtung zuläßt.
  • Um die hydraulische Feststelleinrichtung zeitweise auch außer Tätigkeit setzen zu können, kann die Ruckschlagventilkugel von ihrem in Verschlußkörper vorhandenen Ventilsitz durch eine von außen zu betätigende Regulierschraube abgehoben werden. In dieser Stellung der Rückschlagventilkugel besteht also unabhängig von der jeweiligen 3remskolbenlage eine ständige Verbindung zwischen der Druck- und Drucklosseite.
  • Um eine noch sichere hydraulische Arretierung des Brenskolbens, insbesondere auch bei etagen toleranzbedingten Schräglagen seines Ventilrohrs, zu erzielen, ist an dem dem Ventilrohr zugewandten Ende des Verschlußkörpers vorteiS-naft ein Einlaufkegel fur das Ventilrohrende vorgesehen und die zwischen letzterem und den Verschlußkörperende vorhandene Ringdichtung als insbesondere am Ventilrohrende angebrachter Umfangsdichtungsring ausgebildet. Noch besser ist es für die hydraulische Feststellbarkeitdes Bremskolbens, wenn in dem trichterförmig ausgebildeten Stirnende des Verschlußkörpers ein ubsr einen O-Ring kugelgelenkartig und abdichtend gelagerter Einlauf körper vorgesehen ist, der an seinem dem Ventilrohr zugewandten Ende eine den Einlaufkegel aufweisende, uber eine mittige Bohrung mit der Ventilkanaloffnung des Verschlußkörpers verbundene Einlauföffnung besitzt und außen über einen O-Ring an einer auf dem Verschlußkõrperende sitzenden Überwurfschraubkappe elastisch zentrierend abgestützt ist. Durch seine gleichsam kugelgelenkartige Lagerung im Verschlußkorper kann sich der Einlaufkorper jeglicher schrãg- oder Durchhanglage des Ventilrohrs bei dessen Einlaufen voll anpassen, so daß ein guter Dichtsitz zwischen Einlaufkörper und Ventilrohrende und damit auf eine einwand reie hvdraulische Arretierung des Bremskolbens erzielt werden.
  • In der Zeichnung sind vorteilhafte Ausführungsbeist>iel der Windung dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 einen axialen Längsschnitt durch den Türschließer bei in Schließstellung befindlichem Bremskolben' Fig. 2 den gleichen Schnitt wie Fig. 1, jedoch in der hydraulisch arretierten Verschiebestellung des Bremskolbens Fig. 3 einen entsprechenden Schnitt, jedoch in einer Position des Bremskolbens und Ventilrohrs, die diese unmittelbar nach Aufheben der hydraulischen Arretierung, also zu Beginn der Türschließbewegung einnehmen, Fig. 4 eine vergrößerte Schnittdarstellung des Ventilronr-Bereichs, Fig. 5 einen Schnitt durch den Verschlußkörper und seinen Ventilkanal in gleichfalls vergrößerter Darstellung und Fig. 6 eine vergrößerte Schnittdarstellung des Ventilrohr-Bereichs einer noch verbesserten Ausfuhrungsform.
  • Der abgebildete selbsttätige Türschließer besitzt ein zylindrisches Schließergehäuse 1, das an seinen Stirnenden durch den Deckel 2 und den Verschlußkõrper 3 verschlossen und in seinem Inneren durchgehend mit Öl gefüllt ist. Im schließergehäuse 1 ist der generell mit 4 bezeichnete Bremskolben verschieblich geführt. Er besitzt zwei SolbenkõEfe 4', 4'', die über den zahnstangenartig ausgebildeten Steg 4 1 miteinander verbunden sind. Über das Ritzel 5 der beidendig im Schließergehäuse 1 gelagerten Schließerwelle 6 steht der Bremskolben 4 in Antriebsverbindung mit dem nicht dargestellten Schließergestänge.
  • Im Kolbenkopf 4'' ist in bekannter Weise eine Ventilbohrung 7 mit der Haltekugel 8 vorhanden, die als Rhekschlagventil dient und dafür sorgt, daß bei der jeweiligen, zu dämpfenden Schließbewegung des Bremskolbens 4 das im Druckraum 9 vorhandene 01 lediglich uber die Querkanäle 10', 10'' und 10111 sowie den Längskanal 10IV der generell mit 10 bezeichneten Drosseleinrichtung ab strömen kann, in der sich das einstellbare Drosselventil 10V befindet. Die beiden Querkanäle 10', 10'' sorgen dafür, daß gegen Ende der Schließbewegung der Tur bzw. des Bremskolbens 4 das Öl ohne die Drosselstelle 10V zu passieren direkt den Kolbenkopf 4'' umströmen kann, der Türflugel dann also ungedämpft in seine die Schloßfalle zurückdrückende Schließstellung gelangen kann.
  • Am Bremskolbenkopf 4', der mit einer Umfangsdichtung 4IV versehen ist, greift die sich am Verschlußkörper 3 dbstå zende Schließerfeder 11 an. Im Bremskolbenkopf 4' ist eine Lagerbüchse 12 vorgesehen, in der das Ventilrohr 13 lãngsverschieblich gelagert ist. Um das Ventilrohr 13 ist eine als Schraubendruckfeder ausgebildete Kompensationsfeder 14 vorgesehen, die sich einerseits an der Lagerbuchse 12 und andererseits an einer am Ventilrohrende 13' vorhandenen Ringschulter 13'' abstützt. Das Innere 13''' des Ventilrohrs 13 steht in standiger Verbindung mit dem ölraum 15 zwischen den beiden Kolbenköpfen 4' und 4'. Durch die Feder 14 wird das Ventilrohr 13 in seiner normalen in Fig. 1 dargestellten Lage gehalten. An seinem inneren Ende 13 ist es mit einer Abschrägung versehen, die an der in der Lagerbuchse 12 vorhandenen Ringdichtung 16 vorbei zur Querbohrung 12' in der Lagerbuchse fuhrt, wodurch an dieser Stelle bei der in Fig. 1 dargestellten Position des Ventilrohrs 13 ein entsprechender vldurchfluß möglich ist.
  • Im Verschlußkörper 3 ist ein Ventilkanal 17 vorhanden, der - wie insbesondere Fig. 5 zeigt - aus vier hintereinanderliegenden Kanalabschnitten 17', 17'l, 17''', 17 besteht.
  • Der Kanalabschnitt 17' mündet in die mit einer Ringdichtung 18 versehene Stirnseite 3' des Verschlußkörpers aus. Im erweiterten Kanalabschnitt 17'' ist eine Rhckschlagventilkugel 19 gelagert, die durch die im Kanalabschnitt 17''' bzw. in der zugehörigen Bohrung gelagerte, von außen zu betätigende Regulierschraube 20 von ihrem Ventilsitz 3 r Im Verschlußkörper entsprechend der in Fig. 5 dargestellten Position abgehoben werden kann, so daß dann der Ventilkanal 17 in beiden Richtungen vom Öl durchströmt werden kann. Ist dagegen die Regulierschraube :20 soweit herausgedreht, daß die Ventilkugel 19 auf dem Ventilsitz 3'' aufsitzen kann, so wird dadurch ein Durchströmen des Ventilkanals 17 in Richtung zum schließfederseitig gelegenen Drucklosraum 21 verhindert, wohl aber ein Durchströmen dieses Ventilkanals in der Gegenrichtung nach wie vor zugelassen.
  • Wie Fig. 4 zeigt, besitzt das Ventilrohr 13 an seinem freien Ende 13' eine abgesetzte Stirnfläche 13V die von den auf der Ringdichtung 18 des Verschlußkörpers 3 aufsitzenden Ringkragen 13VI umgeben ist. Hierdurch wird in der in Fig. 5 dargestellten Abstutzoosition des Ventilrohrs 13 auf der Ringdichtung 18 eine zwischen den Durchmessern dª und di liegende, vom Gldruck beaufschlagbare ringförmige Wirkungsflãche 22 geschaffen. Sie ist so bemessen und in Bezug auf die Kompensationsfeder 14 abgestimmt, daß letztere das Ventilrohr 13 in der in Fig. 4 dargestellten Arretierposition mit seinem Kragen l3VI an der Ringdichtung 18 in flussigkeitsdichter Anlage hält, und zwar in einer den mit zunehmendem Türöffnungswinkel bzw. entsprechend größerer verschiebestellung des ßremskoibens zunenmenaen ÖlcirucK ausgleichenden Weise.
  • Wird die Ttir aus ihrer Schließstellung geöffnet, so wird dadurch der Bremskolben 4 ausgehend von seiner in Fig. 3 ^dargestellten Schließposition zunehmend nach rechts verschoben, wobei das auf der Drucklosseite 21 vorhandene öl über die Ventilrohrbohrung 13''' ungehindert in den Bereich 15 und von hier über das Rückschlagventil 7, 8 auch in die druckseitige Kammer 9 des SchlieBers gelangen kann. Sobald jedoch ein vorgegebener Türöffnungswinkel erreicht ist, z. B. von etwa 85°, trifft das Ventilrohrende 13' mit seinem Kragen 13VI auf die Ringdichtung 18. Endet in dieser Position die Türöffnungsbewegung, so wird durch die Schließerfeder 11 in den Räumen 9 und 15 ein entsprechender Öldruck erzeugt. Da das öl über das Ventilrohr 13 und den Ventilkanal 17, sofern dessen Rückschlagventilkugel 19 bei entsprechend herausgedrehter Regulierschraube 20 auf ihrem Ventilsitz 3'' liegt, nicht aus den Räumen 19, 15 in den Drucklosraum 21 entweichen kann, wird der Bremskolben 4 in der in Fig. 2 dargestellten Position im Schließbewegungssinne hydratw7isch arretiert.
  • Wohl aber kann der Bremskolben beim weiteren Öffnen der Tur auch noch weiter über das Ventilrohr 13 geschossen werden, da der Ventilkanal 17 die entsprechende bldurchströmung vom Drucklosraum 21 über die dabei von ihrem Ventilsitz 3t' abhebende Ventilkugel 19 und das Ventilrohr 13 hindurch in die druckseitigen Räume 15, 9 zuläßt. Wesentlich ist, daß die damit verbundene Zunahme des öldrucks, bedingt durch die stärker zusammengedrückte Schließerfeder 11, das Ventilrohr 13 nicht von der Ringdichtung 18 am Verschlußkörper 3 abzudrucken vermag, weil diese öldruckzunahme durch die Kompensationsfeder 14, die sich dabei entsprechend stärker zusammengedrückt und damit vorgespannt nat, wieder ausgeglichen wird Das hat zur Folge, daß der Bremskolben 4 in jeder den vorgegebenen Türöffnungswinkel überschreitenden Position mit der gleichen Haltekraft arretiert wird und daß damit auch die zu ihrem beim jeweiligen Schließen der Tür erforderlichen Überwinden notwendige, von Hand aufzubringende Schließ- bzw. Auslösekraft stets gleich bleibt Das ist für das ordnungsgemäße hydraulische Arretieren der Tur innerhalb eines weiten Õ fnungsberelchs von etwa 85 bis 1800 wesentlich Soll die hydraulische Feststelleinrichtung außer Tätigkeit gebracht, also auf das hydraulische Arretieren der Tür verzichtet werden, so braucht dazu lediglich die Rulierschraube 20 im Verschlußkörper 3 in die in Fig. 5 dargestellte vorgeschobene Stellung gebracht zu werden, in der die Ventilkugel 19 von ihrem Ventilsitz 3'' abgehoben wird.
  • Dadurch wird eine ständige Verbindung zwischen der Druck-und Drucklosseite des Bremskolbens 4 über den Ventilkanal 17 auch in Richtung zur Drucklosseite 21 hin geschaffen, die bei der unter der Wirkung der Schließerfeder 11 zustandekommenden Schließbewegung des Kolbens 4 das öl aus den Räumen 9, 15 durch das Ventilrohr 13 und den Ventilkanal 17 in den Raum 21 uberstrõmen läßt. Die hydraulische Feststelleinrichtung bleibt damit wirkungslos.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind mancherlei Abwandlungen möglich. So kann das federnd abgestutzte Ventilrrhr 13 statt im Bremskolbenkopf grundsätzlich auch im Verschlußkörper 3 bzw. auf einem damit fest verbundenen Rohr verschieblich gelagert und federnd abgestützt sein, so daB sein freies entsprechend abgesetztes Ende dann gegen den Bremskolben gerichtet ist und dieser mit einer in ihm vorhandenen Ringdichtung, die einen im Bremskolbenkopf vorhandenen Überströmkanal umgibt, gegen das Ventilrohrende fahren kann. Auch die im Verschluß körper 3 vorhandene Ventilausbildung konnte grundsätzlich anaers beschaffen sein, wenngleich die vorliegende nicht zuletzt auch deswegen besonders vorteilhaft ist, weil dabei das Ein- und Ausschalten der hydraulischen Feststelleinrichtung einerseits und das weitere Verschieben des Bremskolbens 4 über das schon in Arretierstellung befindliche Ventilrohr 13 über ein- und densel*hen Ventilkanal 17 m Verschlußkörper 3 ermöglicht werden Bei dem in Fig 6 dargestellten Ausführungsbeispiel sind an dem freien Ende 13' des in der Lagerbuchse 12 verschieblich gelagerten Ventilrohrs 13 ein in die Ringnut 13via eingesetzter Umfangsdichtring 23 sowie ein Ringkragen 13 vorgesehen, der einerseits als Stützschulter 131' für die Kowpensationsfeder 14 dient und andererseits in der dargestellten hydraulich arretierten Feststellage des Ventilrohrs 13 bzw. des Bremskolbens 4 als Anschlagfläche dient. In dem trichterförmig ausgebildeten Stirnende 3' des Verschlußkörpers 3 ist ein Einlaufkõrper 24 vorgesehen, der uber den O-Ring 25 gleichsam kugelgelenkartig und zugleich auch abdichtend im Verschlußkörperende 3' gelagert ist. Dieser Einlaufkörper 24 besitzt an seinem dem Ventilrohr 13 zugewandten Ende eine Einlauföffnung 24', die einerseits mit einem Einlaufkegel 2411 versehen und andererseits über die zentrale Bohrung 24' 1 1 mit der Ventilkanalöffnung 17' des Verschlußkörpers 3 in Verbindung steht. Weiterhin ist der Einlaufkörper 24 außen uber den O-Ring 26 elastisch zentrierend abgestützt, der sich in der Innenringnut 27' einer auf das Verschlußkörperende 3' aufgeschraubten Überwurfschraubkappe 27 befindet Durch den im Einlaufkörper 24 vorhandenen Einlaufkegel 24 1 und den am Ventilrohrende 13' vorhandenen Umfangsdichtring 23 kommt es in der dargestellten Feststellposition zu einer besseren hydraulischen Arretierung, weil das Ventilrohr 13 auch bei toleranzbedingter Schräglage oder etwaigem Durchhang an seinem freien Ende 13' dann immer noch sicher in die Einlauföffnung 24' einlaufen und dort über seinen Umfangsdichtring 23 wirksam abgedichtet wird. Dabei kommt insbesondere auch der kugelgelenkartigen Lagerung des Einlaufkörpers 24 entsprechende Bedeutung zu, da sich der Einlaufkörper 24 auf diese Weise der Ventilrohrstellung noch besser anpassen, also auch in entsprechende Schräglage gebracht werden kann, ohne daß dabei die Dichtung 23 ungleichmäßig belastet wurde. Im übrigen versteht es sich, daß auch bei diesem Ausfuhrungsbeispiel die zwischen den Durchmessern d und d. liegende, a 1 vom Öldruck beaufschlagbare ringförmige Wirkungsfläche 22 der Kompensationsfeder 14 angepaßt ist bzw. beide so aufeinander abgestimmt sind, daß das Ventilrohr 13 in seinen verschiedenartigen Positionen durch das gegenläufige Zusammenwirken von hydraulischem Druck und Feder lo sicher gehalten wird dagegen bei von Hand erfolgenden Türschließen und dadurch bedingter entsprechendr Oldruckerhõhung vom Verschlußkörper 3 bzw. dessen Einlaufkörper 24 getrennt werden kann.

Claims (1)

  1. Patentansrüche 1. Selbsttätiger Türschließer mit einem in einem ölgefüllten Schließergehäuse 51) geführten, durch eine Schließerwelle (6) entgegen der Wirkung einer Schließerfeder (11) insbesonsere zahntriebartig zu verschiebenden Bremskolben (4) und einer letzteren bei Überschreiten eines vorgegebenen Turöffnungswinkels im Schließbewegungssinne hydraulisch arretierenden Feststelleinrichtung, die mit einem am schließfederseitigen Ende des Schließergehäuses (1) vorhandenen Verschlußkörper (3) mit darin vorhandenem Ventilkanal (17) und einem zwischen dem Bremskolben (4) und dem Verschlußkörper (3) vorhandenen, in einem dieser Teile gelagerte Ventilrohr (13) versehen ist, das in der den vorgegebenen Turöffnungswinkel überschreitenden Verschiebestellung des Bremskolbens (4) einen in letzterem vorhandenen, seine Druck- mit der Druckloseite (9, 15 bzw. 21) verbindenden Überstromungskanal (13''r) mit dem im Verschlußkörper (3) vorhandenen, zum schließfederseitigen Drucklosraum (21) des Schließergehauses (1) führenden und durch einen beweglichen Ventilkörper (19) absperrbaren Ventilkanal (17) flussigkeitsdicht verbindet, d a d u r c h ( e k e n n z e i c h n e t, daß das Ventilrohr (13) in seinem ihn lagernden Teil (z.B. 4') axial verschieblich geführt und durch eine Kompensationsfeder (14) abgestutzt ist, die bei Überschreiten das vorgegebenen Türöffnungswinkels das Ventilrohr (13) mit seinem freien, eine abgesetzte oldruckbeaufschlagbare Wirkungsfläche (22) aufweisenden Ende (13') in flussigkeitsdichter Anlage an dem anderen Teil (z.B. 3) zu halten sucht, es jedoch bei durch das gewollte Schließen der Tür auftretender Öldruckerhöhung davon abzuheben erlaubt 2. Türschließe nach Anspruch 1, gekennz e i c h n e t, daß das Ventilrohr (13) in einer im schließfedorseitig gelegenen Kopf (4'> des Bremskolbens (4) zentral gelegenen Lagerbuchse (12) verschieblich gelagert ist, die Kompensationsfeder (14) das Ventilrohr (13) umgibt und einerseits an der Lagerbüchse (12) sowie andererseits an einer am freien Ventilrohrende (13) vorhandenen Ringschulter (13'') abgestützt ist, und daß weiterhin das dem Ventilrohr (13) zugewandte Ende des Verschlußkörpers (3) eine die darin vorhandene Ventilkanalöffnung (17') umgebende Rsngichtung (18) fu-r das darauf aufsetzende ventilrohrende (13') aufweist.
    3. Turschließer nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e nz e i c h n e t, daß der im Ventilkanal (17 des Verschlußkörpers (3) vorhandene Ventilkörper als Ruckschlagventilkugel (19) ausgebildet ist, die ein Durchströmen des Ventilkanals '17) in Richtung zum schlieB-federseitig gelegenen Drucklosraum (21) verhindert, jedoch in Gegenrichtung zuläßt.
    4. TurschlieBer nach Anspruch 3, d z d u r c h g e k e n sz e i c h n e t, daß die Rückschlagventilkugel (19) von ihrem im Verschlußkörper (3) vorhandenen Ventilsitz (3'') durch eine von außen zu betätigende Regulierschraube (20) abhebbar und dadurch die hydraulische Feststelleinrichtung außer Tätigkeit zu setzen ist.
    5. Türschließer nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, aß an dem dem Ventilrohr (13) zugewandten Ende (3l) des Verschlußkörpers (3) eun Einlaufkegel (24'') für das ventilrohrende (13'} vorgesehen und die zwischen letzterem und dem Verschlußkörperende (3') vorhaildene Ringdichtung als insbesondere am Ventilrohrende (13') angebrachter Umfangsdichtring (23) ausgebildet ist.
    6. Türschließer nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß in dem trichterformig ausgebildeten Stirnende t3') des Verschlußkörpers (3) ein über einen 0-Ring (25) kugelgelenkartig und abdichtend gelagerter Einlaufkörper (24) vorgesehen ist, der an seinem dem Ventilrohr (13) zugewandten Ende eine den Einlaufkegel (24'') aufweisende, über eine. mittige Bohrung (24''') mit der Ventilkanalöffnung (17') des Verschlußkörpers (3) verbundene Einlauföffnung (24') besitzt und außen über einen 0-Ring (26) an einer auf dem Verschlußkör-perende (3') sitzenden Uberwurfschraubkappe (27) elastisch zentrierend abgestutzt ist.
DE19823225559 1981-09-08 1982-07-08 Selbsttätiger Türschließer mit hydraulischer Feststelleinrichtung Expired DE3225559C2 (de)

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