DE3224347A1 - Einrichtung zum verringern von abgas-schadstoffkomponenten einer brennkraftmaschine - Google Patents
Einrichtung zum verringern von abgas-schadstoffkomponenten einer brennkraftmaschineInfo
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Description
U Il »
Daimler-Benz Aktiengesellschaft Daim 14 486/4
Stuttgart-Untertürkheim 29. Juni 1982
"Einrichtung zum Verringern von Abgas-Schadstoffkomponenten
einer Brennkraftmaschine"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Verringern von Abgas-Schadstoffkomponenten einer Brennkraftmaschine
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bekannte Einrichtungen (DE-OS 30 13 445) der Gemischanpassung
für Dreiwege-Katalysatoren einer Brennkraftmaschine sind; dadurch bestimmt, daß eine oszillierende Lambda-Änderung um ·
den gewünschten Lambda-Wert stattfindet, so daß sich im ' ?'
Mittel dieser Lambda-Wert einstellt. Dies wird durch die Verwendung der üblichen Öp-Sonde mit ihrer· charakteristischen
steilen Spannungsänderung bei etwaigem stöchiometrischem , Lambda bedingt.
Die Anordnung der Op-Sonde und der Änderungsverlauf des Lambd^
über der Zeit sind so angepaßt, daß eine hohe Regelfrequenz ;
entsteht, die eine steile Lambda-Änderung (Integratorspannungö,-verlauf)
erlaubt, um bei minimaler Laständerung des Motors mit etwaigem Ändern des mittleren LuftVerhältnisses ein
schnelles Korrigieren des mittleren Lambda sowohl im stationären als auch im instationären Motorbetrieb zu ermöglichen.
Daim 1 ^ 2+86/4
Durch die Eigenschaften der Katalysatoren (u.a. Speicher- '- fähigkeit von Abgaskomponenten) und der 0„-Sonde ergibt sich
zwangsläufig eine Lage dieser Sonde, die mit optimiertem vorgeschaltetem Katalysatorvolumen, z.B. das eines Start-,katalysators,
möglichst im Abgasweg nähe des Motors liegen
sollte. Um die immer schärfer werdenden gesetzlichen Abgasemissionsbestimmungen,
insbesondere die in den USA geltenden Emissionsgrenzwerte, besser erfüllen zu können, besteht die
Aufgabe der Erfindung darin, gegenüber der bekannten Einrichtung ein verbessertes Abgasreinigungssystem zu schaffen,
durch das auch seine Stabilität über der Laufzeit erhöht und das Katalysatorvolumen reduziert werden kann.
. : Die Aufgabe wird mit den im Kennzeichen des Anspruches 1
. · angegebenen Mitteln gelöst.
Durch die Anordnung einer zweiten Sonde als Führungssonde
in AbgasStrömungsrichtung nach dem gesamten Katalysatorvolumen werden alle in dem Lambda-Regelkreis auftretenden
■ · Variablen, die das optimale mittlere Lambda beeinflussen ■".:■- und verändern können (z.B. Abgastemperatur, Sondentemperatur-,
: , 20 Katalysator- und Sohdenalterung, Änderung der Sondenansprechzeiten
fett/mager und mager/fett, Mischung des Abgases und ■'_ Anströmung der Sonde, Querempfindlichkeit der Sonde, das
bedeutet, daß frei:er Wasserstoff die Sondenkennlinie verschiebt
und somit das dem Motor zugeführte Gemisch nach "mager" verschoben wird), in ihrem Zusammenwirken mit den
Katalysatoren erfaßt und die daraus entstehende mittlere Lambda-Änderung so korrigiert, daß das gesamte Katalysatorvolumen
eine optimale Umsetzung des Abgases mit minimal möglichem HC-, CO- und NO -Gehalt erreichen kann.
Um die Betriebsbereitschaft der Führungssonde sicherzustellen, ist diese beheizbar ausgebildet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung . schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben.
Daim 14 486/4
Nach der Zeichnung ist an einer Brennkraftmaschine 1 ein Abgasleitungssystem 2 angeschlossen, in dem im Abgasweg nacheinander ein Katalysator bzw. Startkatalysator 3» eine
Op-Regelsonde 4, ein Haupt- bzw. Dreiwegekatalysator 5
sowie eine O„-Führungssonde 6 und schließlich ein. Schalldämpfer
7 angeordnet sind. Die von den Sonden k und 6 ausgehenden
Ausgangssignale werden einer gemeinsamen elektronischen
Regeleinrichtung 8 zugeführt und als Stellimpulse an einen Gemischbildner 9 eines Saugrohrsystemes 10 weitergeleitet.
Mit der zweiten Sonde, nämlich der Führungssonde 6, die stromab des Katalysatorvolumens (Vor- und Hauptkatalysator) durch
externe Beheizung rascher betriebsbereit gemacht werden kann, wird die dortige Abgaszusammensetzung (O„-Gehalt) erfaßt und
bei Abweichung von der optimalen Zusammensetzung eine Korrektur des mittleren Lambda durch Modifikation der Regelparameter,
veranlaßt. Somit wird eine optimale Umsetzung des Abgases ermöglicht, die wiederum minimale HC-, CO- und NO -Emissionen
ergibt. Die Stabilität des Abgasreinigungssystemes wird damit über der Laufzeit entscheidend erhöht, was u.a. auch zu einer
Reduktion des Katalysatorvolumens, z.B. durch Weglassen des Vorkatalysators, führen kann.
Ohne Vorkatalysator ist wiederum eine Erhöhung der Regelfrequenz
bei gleichem Gasdurchsatz und gleicher Geometrie des Abgasführungssystemes möglich.
Claims (2)
- Daimler-Benz Aktiengesellschaft Daim 14 486/4Stuttgart-Untertürkheim 29. Juni 1982AnsprücheEinrichtung zum Verringern von Abgas-Schadstoffkomponenten einer Brennkraftmaschine mit einem mindestens durch einen Dreiwege-Katalysator gebildeten Katalysatorvolumen im Abgasweg sowie einer stromauf des Dreiwege-Katalysators die Abgaszusammensetzung erfassenden 0„-Regelsonde, durch die das der Brennkraftmaschine zugeführte Kraftstoff-Luft-Gemisch auf das stöchiometrische Luft-Verhältnis 1 geregelt wird, ferner mit einer auf die Ausgangssignale der 0?-Regelsonde. zur Erzeugung von Stellimpulsen ansprechenden elektronischen Regeleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß stromab des Dreiwege-Katalysators (5) eine die dortige Abgaszusammensetzung erfassende Op-Führungssonde (6) angeordnet ist, durch die bei Abweichung des Lambda-Verhältnisses 1 über die Regeleinrichtung (8) die Stellimpulse nachregelbar sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungssonde (6) beheizbar ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19823224347 DE3224347A1 (de) | 1982-06-30 | 1982-06-30 | Einrichtung zum verringern von abgas-schadstoffkomponenten einer brennkraftmaschine |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3224347A1 true DE3224347A1 (de) | 1983-08-04 |
Family
ID=6167184
Family Applications (1)
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| DE19823224347 Withdrawn DE3224347A1 (de) | 1982-06-30 | 1982-06-30 | Einrichtung zum verringern von abgas-schadstoffkomponenten einer brennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3224347A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3821345A1 (de) * | 1988-06-24 | 1989-06-22 | Daimler Benz Ag | Vorrichtung zum verringern von abgas-schadstoffkomponenten einer brennkraftmaschine |
| US4869094A (en) * | 1987-07-02 | 1989-09-26 | Kabushiki Kaisha Toyota Chuo Kenkyusho | Gas sampling valve |
| WO1989011030A1 (fr) * | 1988-05-14 | 1989-11-16 | Robert Bosch Gmbh | Procede et dispositif de reglage de la valeur lambda |
| US5018348A (en) * | 1988-12-10 | 1991-05-28 | Daimler-Benz Ag | Method for detecting the condition of catalytic converters |
-
1982
- 1982-06-30 DE DE19823224347 patent/DE3224347A1/de not_active Withdrawn
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| DE3821345A1 (de) * | 1988-06-24 | 1989-06-22 | Daimler Benz Ag | Vorrichtung zum verringern von abgas-schadstoffkomponenten einer brennkraftmaschine |
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