DE3222041A1 - Restdruckventil - Google Patents
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Description
DiPL.-Ing. BUSCHHOFF
Dipl.-Ing. H ENNICKE . %
Dipl.-Ing. H ENNICKE . %
Dipl.-Ing. VOLLBACH
5000 KÖLN 1
ieg.-F)r.
Alctenz.:
Ee 258 KÖLN, den 25.3.19!
bitte angeben Ug /}
Anm.: Firma Carl Esser Druckgasarmaturen Zeiss-Str. 2-4, 5000 Köln 40
Titel: Restdruckventil
Die Erfindung betrifft ein Restdruckventil für unter
Innendruck stehende Gasbehälter, mit einem axial durchströmten Ventilgehäuse und einem darin axial beweglichen
Ventilverschlußstück, das von einem Druckmittel auf einen Ventilsitz gedrückt wird, wenn der Innendruck im Behälter
einen vorgegebenen Mindestwert unterschreitet.
Es gibt Gasbehälter, beispielsweise Gasflaschen, die zur Aufbewahrung und zum Transport von Edelgasen dienen, die
nicht durch andere Gase verunreinigt werden dürfen und in die nach der normalen Entleerung kein anderes Gas, insbesondere
keine Luft, von außen eindringen darf. Für derartige Behälter sind Restdruckventile erforderlich, die
sich bei geöffnetem Entnahmeventil schließen, wenn der Innendruck im Gasbehälter einen vorbestimmten Wert unterschreitet.
Das Restdruckventil bleibt dann solange geschlossen, bis die Flasche wieder gefüllt wird oder bis
das Restdruckventil von Hand geöffnet wird, um die in der Flasche noch vorhandene Gasrestmenge abzusaugen.
Die bisher bekannten Restdruckventile haben eine verhältnismäßig aufwendige Bauart und große Abmessungen, so daß
sie nur mit besonderen Anschlußstücken und Vorsätzen an die genormten, seitlichen Anschlußstutzen von Gasflaschen
und anderen Gasdruckbehältern befestigt werden können.
-M-
Aufgabe der Erfindung ist es, ein möglichst kleines, sehr einfaches und doch zuverlässig arbeitendes Restdruckventil
zu schaffen, das in einem besonderen Stutzen oder in die genormte Auslaßöffnung von vorhandenen Gasbehältern
eingesetzt werden kann und das weder zum Füllen noch zum vollständigen Entleeren des Gasbehälters entfernt werden
muß.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß der Ventilsitz das Ventilverschlußstück umgibt und auf
seinen beiden in Axialrichtung voneinander abgewandten Stirnseiten Ventilsitzflächen aufweist und daß das Ventilverschlußstück
im Ventilsitz axial beweglich ist und einen elastisch zusammendrückbaren Dichtring trägt, mit
dem sich das Ventilverschlußstück je nach seiner axialen Stellung gegen die eine Sitzfläche oder gegen die andere
Sitzfläche des Ventilsitzes anlegen kann.
Durch diese Ausgestaltung ergibt sich eine sehr kleine, platzsparende Bauart. Das Restdruckventil nach der Erfindung
schließt sich nicht nur dann, wenn der Innendruck im Behälter den vorgegebenen Wert unterschreitet, sondern
auch nach der zwangsweise durchgeführten vollständigen Entleerung oder nach dem Neubefüllen des Behälters. Um
zu diesem Zwecke das Restdruckventil zu öffnen, kann der Ventilverschlußkörper unter Einwirkung einer äußeren Kraft
den Ventilsitz einfach überfahren und dann die Abdichtung an der der normalen Ventilsitzfläche gegenüberliegenden
Ventilsitzfläche bewirken. Unter dem Gebrauchsdruck nimmt das Ventilverschlußstück dann wieder seine normale Stellung
ein, in der es vom Gebrauchsdruck vom Sitz abgehoben und bei Unterschreiten des vorgegebenen Druckes von dem
Druckmittel, insbesondere einem Federelement, auf seinen Sitz gezogen wird.
_ V —
- 5.
Der Ventilsitz hat zweckmäßig eine kreisförmige Öffnung,
deren sie begrenzende, innere Umfangsflache des Ventilsitzes
wulstartig abgerundet ist und in kegelstumpfförmige
Sitzflächen an den Stirnseiten des Ventilsitzes übergeht. Der Dichtring ist mindestens an seinem Außenumfang
abgerundet und hat einen größeren Außendurchmesser als die kreisförmige Öffnung. Das Ventilverschlußstück kann
die Ventilöffnung dann von beiden Seiten her verschließen.
Der Dichtring ist zweckmäßig ein O-Ring, der in einer Umfangsnute
des Ventilverschlußstückes liegt.
Das Druckmittel für das Ventilverschlußstück kann eine Teleskopfeder sein, die einerseits an der Innenwand des
Ventilgehäuses und andererseits am Ventilverschlußstück befestigt ist.
Um ein Verkanten des Ventilverschlußstückes zu vermeiden und eine einwandfreie Führung beim Öffnen, Schließen und
Überfahren des Ventilsitzes zu gewährleisten, hat das Ventilverschlußstück zweckmäßig eine zur Ausströmöffnung
hin offene, axiale Sackbohrung, mit der es an einem in das Ventilgehäuse hineinragenden axialen Führungsrohr
geführt ist. Der Hubweg des Ventilverschlußstückes wird in der einen Richtung durch die innere Stirnfläche des
Führungsrohres und in der anderen Richtung durch einen am Gehäuse angeordneten, inneren Abschlußring begrenzt.
Um das Ventil leiht in den Anschlußstutzen bzw. die Entnahmeöffnung
eines Gasbehälters einsetzen zu können, ist das Führungsrohr zweckmäßig in einem Befestigungsring angeordnet,
der mit einem Gewinde in den Anschlußstutzen des Gasbehälters einschraubbar ist und das dort abdichtend
eingesetzte Ventilgehäuse und ggf. den Abschlußring in Stellung hält.
- Jt -
•■up ·
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung, die durch die Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert wird. Es zeigt:
Fig. 1 ein Restdruckventil nach der Erfindung, das in den Anschlußstutzen eines Gasbehälters
eingebaut ist, in einer ersten Offenstellung
beim Füllen des Behälters im Längsschnitt,
Fig. 2 das Restdruckventil nach Fig. 1 in einer
ersten Schließstellung nach dem Füllen und Schließen des Entnahmeventils,
Fig. 3 das Restdruckventil nach Fig. 1 in einer zweiten Offenstellung bei geöffnetem Entnahmeventil
und bei Entnahme von Gas aus dem Behälter und
Fig. 4 das Restdruckventil nach der Erfindung in einer zweiten Schließstellung bei offenem
Entnahmeventil, wenn der Innendruck im Behälter einen vorgegebenen Wert unterschreitet.
In den Zeichnungen ist mit 10 ein Gasbehälter bezeichnet, der beispielsweise eine Druckgasflasche sein kann, welche
zur Aufbewahrung von unter Druck stehendem Edelgas bestimmt ist. Von dem Gasbehälter 10 ist in der Zeichnung
nur ein Teil seiner Außenwandung 11 und ein Teil der Entnahmeöffnung 12 dargestellt, die mit der Ventilspindel
eines hier nicht näher dargestellten Entnahmeventils verschließbar ist. An der Außenwandung 11 befindet sich ein
Anschlußstutzen 14, dessen durchgehende Bohrung 15 mit der Entnahmeöffnung 12 über einen Kanal 16 in Verbindung
steht und an dem ein Entnahme- oder Füllschlauch ange-
schlossen werden kann. Die Bohrung 15 im Anschlußstutzen 14 ist abgestuft und besteht aus einem inneren Teil 15a,
einem mittleren Teil 15b und einem äußeren Teil 15c. Der innere Teil 15a und der mittlere Teil 15b haben eine glatte
ümfangswand, während in den äußeren Teil 15c der Bohrung 15 ein Gewinde eingeschnitten ist. Die Anschlußstutzen
aller Druckgasbehälter sind genormt und bei allen Druckgasbehältern in der beschriebenen Weise gleich ausgebildet.
.
In die Bohrung 15 des Anschlußstutzens 14 ist das Restdruckventil nach der Erfindung eingesetzt, das in seiner
Gesamtheit mit 17 bezeichnet ist. Es besteht aus einem inneren Abschlußring 18, einem zylindrischen Ventilgehäuse
19 und einem äußeren Befestigungsring 20. Der innere Abschlußring 18 sitzt im inneren T.eil 15a der Bohrung 15
und stützt sich gegen die Schulter 21 zwischen dem inneren und mittleren Teil der Bohrung 15 ab. Er bildet das
Widerlager für die Gehäusewandung 22 des Ventilgehäuses 19, das von dem Befestigungsring 20 in Stellung gehalten
wird, der mit einem Außengewinde 23 in den äußeren, mit Gewinde versehenen Teil 15c der Bohrung eingeschraubt ist
und von außen her auf die Gehäusewandung 22 des Ventilgehäuses drückt, so daß dieses zwischen dem inneren Abschlußring
18 und dem äußeren Befestigungsring 20 eingespannt wird.
Das Ventilgehäuse 19 ist mit einem in eine Ringnut 24
eingelegten O-Ring 25 gegen die Wand der Bohrung 15 abgedichtet. In der Nähe der äußeren Stirnseite 26 bildet
die Gehäusewandung 22 einen nach innen ragenden Ventilsitz 27, der eine kreisförmige Öffnung 28 begrenzt und
an seiner diese umgebenden inneren Umfangsflache 29 wulstartig
abgerundet ist. Diese abgerundete, innere Umfangsfläche geht nach außen und innen in je eine kegelstumpfförmige
Ventilsitzfläche 30 bzw. 31 über, von denen die
- ir -
äußere Ventilsitzfläche 30 in die äußere Stirnseite 26 des
Ventilgehäuses mündet, während die innere Ventilsitzfläche 31 in einen kurzen, zylindrischen Wandteil mündet, von dem
aus sich das Gehäuse nochmals erweitert.
Der äußere Befestigungsring 20 hat eine äußere Stirnwand
33 mit einer zentrischen Bohrung 34, deren Zweck weiter unten noch erläutert werden wird, und mit mehreren, um
die zentrische Bohrung 34 im Kreis angeordneten Gasaus- und -eintrittsöffnungen 35. Auf ihrer Innenseite trägt
die äußere Stirnwand 33 des Befestigungsringes 20 ein axiales Führungsrohr 36, das mit der zentrischen Bohrung
34 in Verbindung steht und ins Innere des Ventilgehäuses 19 hineinragt. Auf diesem Führungsrohr 36 ist ein Ventilverschlußstück 37 axialverschieblich gelagert. Zu diesem
Zweck hat das Ventilverschlußstück 37 eine axial angeordnete Sackbohrung 38, in deren geschlossenem Boden 39
zentrisch eine Kerbe oder Ansenkung 40 angeordnet ist.
Das Ventilverschlußstück 37 hat einen inneren, zylindrischen Teil 41, mit dem es in der in Fig. 1 gezeigten, offenen
Füllstellung an Führungskanten 42 entlanggleitet, die von nach innen ragenden Leitwänden 43 im Abschlußring
18 gebildet werden und die gleichzeitig die Axialbewegung des Ventilverschlußstückes 37 nach innen begrenzen.
Am inneren, zylindrischen Teil 41 des Ventilverschlußstückes 37 befindet sich ferner eine flache, umlaufende
Nute 44, in welche die innerste Windung 45 einer Teleskopfeder 46 eingreift, deren äußerste Windung 47 in einer
Ausnehmung 48 der Gehäusewandung 22 liegt.
Der äußere Teil 49 des Ventilverschlußstückes 37 hat die Gestalt eines Doppelkegelstumpfes, dessen äußere Kegelfläche
50 etwa parallel zur inneren, kegelförmigen Ventilsitzfläche
31 und dessen innere Kegelfläche 51 etwa parallel zur äußeren, kegelförmigen Ventilsitzfläche 30
verläuft. Zwischen beiden Kegelflächen 50 und 51 ist eine Umfangsnute 52 angeordnet, in der ein elastisch zusammendrückbarer
Dichtring 53 liegt, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als O-Ring ausgebildet ist.
Man erkennt aus der Zeichnung, daß der Außenumfang des äußeren, doppelkegelstumpfförmigen Teiles 49 des Ventilverschlußstückes
37 geringfügig kleiner ist als die kreisförmige Öffnung 28 des Ventilsitzes 27, daß aber der
Dichtring 43 einen größeren Außendurchmesser D hat als die kreisförmige Öffnung 28. Das Ventilverschlußstück 37 kann
deshalb in Richtung der Längsachse A durch die kreisförmige Öffnung 28 des Ventilsitzes 27 hindurchgeschoben, werden,
wenn hierbei gleichzeitig der Dichtring 53 radial so weit zusammengedrückt wird, daß er vollständig in der Umfangsnute
52 verschwindet.
Die Wirkungsweise des Restdruckventiles ist folgende:
Wenn der Gasbehälter 10 gefüllt werden soll, wird an den Anschlußstutzen 14 der hier nicht näher dargestellte Füllschlauch
der Füllanlage angeschlossen und das Entnahmeventil geöffnet, wobei die Ventilspindel 13 die in Fig. 1
dargestellte Lage einnimmt. Der auf die äußere Kegelfläche 50 des Ventilverschlußstückes 37 einwirkende Gasdruck verschiebt
das Ventilverschlußstück in Axialrichtung entgegen der Wirkung der Teleskopfeder 46 nach links, so daß das
Ventilverschlußstück an den Leitwänden 4 3 des inneren Abschlußringes
18 anschlägt und die in Fig. 1 gezeigte Stellung einnimmt. Das Gas kann nun durch den von der
äußeren Kegelfläche 50 und der inneren Ventilsitzfläche 31 gebildeten Ringspalt und zwischen den Windungen der
Teleskopfeder 46 und zwischen den Leitwänden43 des Abschlußringes 18 hindurch in den Kanal 16 und durch die
Entnahmeöffnung 12 ins Innere des Gasbehälters 10 gelangen.
_ Qf _
Wenn der Gasbehälter 10 gefüllt ist, wird die Ventilspindel 13 des Entnahmeventiles niedergeschraubt und hierdurch
die Entnahmeöffnung 12 abgesperrt. Nach dem Abnehmen des Füllschlauches vom Anschlußstutzen 14 herrscht
dort nur Atmosphärendruck, so daß die Teleskopfeder 46 das Ventilverschlußstück 37 in Richtung der Längsachse A
so weit nach rechts verschiebt, bis der Dichtring 53 an der inneren Ventilsitzfläche 31 anliegt (Fig. 2).
Soll aus dem Gasbehälter 10 Gas entnommen werden, so wird das Entnahmeventil durch Hochschrauben der Ventilspindel
V^ 13 geöffnet. Das unter Druck stehende Gas strömt dann
durch die Entnahmeöffnung 12 und den Kanal 16 in das Restdruckventil 17 und drückt von innen her gegen die
innere Kegelfläche 51 des Ventilverschlußstückes 37. Da der Gasdruck im Behälter 10 sehr viel größer ist als die
Kraft der Teleskopfeder 46, wird das Ventilverschlußstück 37 aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung so weit nach
rechts geschoben, daß der doppelkegelstumpfförmige äußere
Teil 49 des Ventilverschlußstückes über die abgerundete, innere Umfangsflache 29 des Ventilsitzes 27 hinweggleitet,
wobei gleichzeitig der Dihtring 53 radial zusammengedrückt wird. Hierbei gleitet das Ventilverschlußstück 37 mit seiner
Sackbohrung 38 auf dem Führungsrohr 36, bis der vordere Rand 54 des Ventilverschlußstückes 37 gegen die Innenseite
der Stirnwand 33 stößt (Fig. 3).
Wenn das Entnahmeventil geschlossen wird, zieht die Teleskopfeder 46 das Ventilverschlußstück 37 wieder zurück
nach links. In gleicher Weise wird das Ventilverschlußstück von der Teleskopfeder bei offenem Entnahmeventil
auch dann zurückgezogen, wenn der Druck im Behälter 10 einen vorgegebenen Restdruckwert unterschreitet, der
kleiner ist als die Kraft der Teleskopfeder 46. Das Ventilverschlußstück
37 nimmt dann die in Fig. 4 gezeigte Lage ein, in der der Dichtring 53 an der äußeren Ventil-
sitzfläche 30 des Ventilsitzes 27 anliegt. Das Ventilverschlußstück
37 kann nicht durch die kreisförmige Öffnung 28 des Ventilsitzes 27 hindurchgleiten, da die Kraft der
Teleskopfeder 46 nicht ausreicht, um einen so hohen Zug auf das Ventxlverschlußstuck 37 auszuüben, daß der Dichtring
53 beim Durchgang durch die Öffnung 28 weit genug zusammengequetscht wird. Die Zugkraft der Teleskopfeder
46 reicht jedoch aus, um das Ventilverschlußstück 37 mit seinem Dichtring 5 3 so fest gegen die äußere Ventilsitzfläche
30 zu pressen, daß ein sicherer Abschluß gewährleistet ist.
Man erkennt aus der Zeichnung, daß das Restdruckventil weder unbeabsichtigt noch von Unbefugten ohne weiteres
geöffnet werden kann, da es durch den Befestigungsring
abgedeckt im Inneren des Anschlußstutzens 14 liegt. Trotzdem kann das Restdruckventil leicht von außen geöffnet
werden, beispielsweise um eine noch im Behälter 10 befindliche Restgasmenge zu entnehmen. In diesem Fall
ist es lediglich notwendig, durch die zentrische Bohrung 34 von außen her einen Stift oder Bolzen in das Führungsrohr
36 und in die sich anschließende Sackbohrung 38 einzuführen und auf den Boden 39 des Ventilverschlußstückes
37 zu drücken, um das Ventxlverschlußstuck 37 durch die kreisförmige Öffnung 28 des Ventilsitzes 27 zu stoßen
und das Ventxlverschlußstuck zwangsweise in die in Fig. 1 gezeigte Lage zu bringen und hierdurch das Restdruckventil
zu öffnen. Ein solcher Stift oder Stößel kann auch an einem Absaugschlauch angeordnet sein, der zur
Entleerung des Behälters am Anschlußstutzen 14 befestigt wird. Damit der Stift oder Bolzen am Boden 39 der Sackbohrung
38 festen Halt gewinnt, ist dort die Kerbe 40 vorgesehen.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt
, sondern es sind mehrere Änderungen und Ergänzungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Beispielsweise ist es auch möglich, den Dichtring als flache Ringscheibe auszubilden, welche Gasdurchströmöffnungen
im Ventilsitz abdeckt, die dort im Kreis angeordnet sind und den Sitzring durchdringen. Anstelle
einer Teleskopfeder könnte auch eine Kegelfeder oder eine Schraubenfeder oder auch ein pneumatisches Federkissen
für das Ventilverschlußstück vorgesehen sein. Ferner ist es auch möglich, das Restdruckventil auf andere Weise im
Anschlußstutzen eines Gasbehälters zu befestigen, beispielsweise mit Hilfe eines Bajonettringes oder mit
Klemmschrauben, die von außen her in die Wandung des Ventilgehäuses eingedreht werden.
—ft.
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Claims (7)
1.J Restdruckventil für unter Innendruck stehende Gasbehälter,
mit einem axial durchströmten Ventilgehäuse und einem darin axial beweglichen Ventilverschlußstück,
das von einem Druckmittel auf einen Ventilsitz gedrückt wird, wenn der Innendruck im Behälter einen
vorgegebenen Mindestwert unterschreitet, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (27) das Ventilverschlußstück
(37) umgibt und auf seinen beiden in Axialrichtung voneinander abgewandten Stirnseiten
Ventilsitzflachen (30 und 31) aufweist und daß das
Ventilverschlußstück (37) im Ventilsitz (27) axial beweglich ist und einen elastisch zusammendrückbaren
Dichtring (53) trägt, mit dem sich das Ventilverschlußstück (37) je nach seiner axialen Stellung
gegen die eine Sitzfläche (30) oder gegen die andere Sitzfläche (31) des Ventilsitzes (27) anlegen kann.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilsitz (27) eine kreisförmige Öffnung (28) aufweist, deren sie begrenzende innere Umfangsflache
(29) des Ventilsitzes (27) wulstartig abgerundet ist und in kegelstumpfförmige Sitzflächen (30 und 31) an
den Stirnseiten des Ventilsitzes (27) übergeht , und daß der Dichtring (53) mindestens an seinem Außenumfang
abgerundet ist und einen größeren Außendurchmesser (D) hat als die kreisförmige Öffnung (28).
3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (53) ein O-Ring ist, der in einer Umfangsnute
(52) des Ventilverschlußstückes (37) liegt.
- ye -
4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckmittel für das Ventilverschlußstück (37) eine Teleskopfeder (46) ist, die
einerseits an der Innenwand (22) des Ventilgehäuses (19) und andererseits am Ventilverschlußstück (37)
befestigt ist.
5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventilverschlußstück (37) eine zur Ausströmöffnung hin offene, axiale Sackbohrung
(38) aufweist, mit der es an einem in das Ventilgehäuse (19) hineinragenden axialen Führungsrohr (36)
geführt ist.
6. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hubweg des Ventilverschlußstückes (37) in der einen Richtung durch die innere
Stirnfläche des Führungsrohres (36) und in der anderen Richtung durch einen am Gehäuse (19) angeordneten,
inneren Abschlußring (18) begrenzt wird.
7. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungsrohr (36) in einem Befestigungsring (20) angeordnet ist, der mit einem
Gewinde (23) in den Anschlußstutzen (14) des Gasbehälters (10) einschraubbar ist und das dort abdichtend
eingesetzte Ventilgehäuse (19) und ggf. den Abschlußring (18) in Stellung hält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823222041 DE3222041A1 (de) | 1982-06-11 | 1982-06-11 | Restdruckventil |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19823222041 DE3222041A1 (de) | 1982-06-11 | 1982-06-11 | Restdruckventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3222041A1 true DE3222041A1 (de) | 1983-12-15 |
Family
ID=6165852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823222041 Withdrawn DE3222041A1 (de) | 1982-06-11 | 1982-06-11 | Restdruckventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3222041A1 (de) |
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1982
- 1982-06-11 DE DE19823222041 patent/DE3222041A1/de not_active Withdrawn
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