DE3220929C2 - - Google Patents
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- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/091—Digital circuits
- G03B7/095—Digital circuits for control of aperture
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N23/00—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
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- H04N23/75—Circuitry for compensating brightness variation in the scene by influencing optical camera components
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Steu
ern der Öffnung einer Irisblende, insbesondere nach der im
Oberbegriff von Patentanspruch 1 gegebenen Definition.
Auf Gebieten wie der Photografie, Bilderfassung, Bildauf
zeichnung u. dgl. werden Kamera- oder Bildaufnahme-Optiken
mit veränderbarer Irisblendenöffnung benutzt. Die in das
optische Gerät gelangende Lichtmenge ist von der Blendenöff
nung abhängig. Mit größer werdender Objekthelligkeit bzw.
Lichtmenge muß zur Vermeidung von Überbelichtungen die Blen
denöffnung verkleinert werden; bei geringerer Helligkeit
muß sie zur Vermeidung von Unterbelichtungen vergrößert werden.
Bei Videokameras oder Video-Bildaufnahmegeräten wird die Hel
ligkeit des erzeugten Videosignals überwacht und in Abhängig
keit davon die Öffnung der Irisblende über einen Blendenan
trieb, der z. B. einen selektiv erregbaren Gleichstrommotor
enthält, automatisch nachgesteuert.
Es gibt in der Aufnahmepraxis Fälle, in denen der Kameramann ohne
Rücksicht auf veränderte Helligkeitswerte mit gesperrter Blen
densteuerautomatik arbeiten möchte, beispielsweise beim Auf
nehmen bzw. Belichten des selben Objekts bzw. derselben Szene
über lange Zeit. Für derartige Zwecke haben einige Kameras
bzw. Bildaufnahmegeräte eine mechanische Blendensperreinrich
tung.
Ein dieser herkömmlichen Blendensperreinrichtungen enthält
ein beispielsweise als Gummischeibe o. dgl. ausgebildetes
Sperrelement, das in das Getriebesystem zwischen dem Blenden
antriebsmotor und der Irisblende eingreift und dabei den Blen
denantrieb blockieren soll. Nach mehrfachem Einsatz können
Abnutzung und/oder Deformierung das Gummielement so verändern,
daß diese mechanische Blendensperreinrichtung mit der Zeit
unzuverlässig oder unbrauchbar wird. Diese bekannte Blenden
sperre hat in Verbindung mit dieser Störanfälligkeit ferner
den Nachteil, daß das einmal zur Einstellung einer festen
Blendenöffnung eingelegte Sperrelement die bei einer Strom
abschaltung erwünschte Vollschließung der Irisblende zum
Schutz des Aufnahme-Bildschirms verhindern kann. Zur Vermei
dung dieser Fehlermöglichkeit ist zusätzlicher Steuerungsauf
wand erforderlich, der den gesamten technischen Aufwand größer,
komplizierter und teuerer werden läßt.
Bei einer anderen bekannten Blendensteuerautomatik ist der
zuvor erwähnte Antriebsmotor mit der Irisblende über ein Zahn
radgetriebe gekoppelt; eine Sperrung der Irisblende bei einem
bestimmten Öffnungswert ist daher nur durch direkten Eingriff
in die Verzahnung möglich. Dabei kommt es in den meisten Fäl
len zu einer Zahnraddrehung um bis zu einer halben Zahnbreite
mit einer entsprechenden Abweichung der Blendenöffnung, u. a.
auch durch Zahnspiel, von dem gewünschten Sollwert. Diese
mögliche Abweichung ist in den größeren Öffnungsbereichen wenig,
aber bei einer Sperrung der Irisblende in der Nähe ihrer ganz
geschlossenen Position sehr kritisch, denn hier haben Abweichun
gen vom Blenden-Sollwert einen sehr starken Einfluß auf den
Pegel des von dem Bildaufnahmegerät erzeugten Videosignals.
Eine Schaltung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist aus
DE 28 05 57 bekannt. Sie ermöglicht eine Automatik- und
zwei Handbetriebsarten zum Steuern der Öffnung der Irisblen
de einer Kamera. In der Automatikbetriebsart wird die Öff
nung der Blende mit Hilfe eines Helligkeitssignals geregelt.
In der zweiten Handbetriebsart erfolgt Regelung der Öffnung
über ein mit der Blende gekoppeltes Potentiometer. Dieses
Potentiometer gibt ein Istsignal für die Stellung der Blende
aus, das mit einem Sollsignal verglichen wird, das von einem
von Hand einstellbaren Potentiometer ausgegeben wird. Die
erste Handbetriebsart ist in Zusammenhang mit der vorliegen
den Erfindung nicht von Interesse. In der zweiten Handbe
triebsart ist die Blende auf den von Hand vorgegebenen Öff
nungswert "verriegelt", jedoch handelt es sich hierbei nicht
um eine Verriegelung im vorstehend genannten Sinn, also um
ein Beibehalten des in der Automatikbetriebsart zuletzt ein
gestellten Öffnungswertes auf Dauer. Vielmehr springt vom
Umschalten von Automatik- auf Handbetrieb die Öffnung von
dem zuletzt automatisch eingestellten Wert auf denjenigen
Wert, der der aktuellen Einstellung des von Hand verstell
baren Potentiometers entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung zum
Steuern der Öffnung einer Irisblende einer Kamera oder der
gleichen anzugeben, mittels der die Blendenöffnung beim Um
schalten von einer Automatik- auf eine Verriegelungsbe
triebsart sicher auf dem in der Automatikbetriebsart zuletzt
eingestellten Wert gehalten wird.
Die Erfindung ist durch die Merkmale von Anspruch 1 gegeben.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind Gegen
stand abhängiger Ansprüche.
Die erfindungsgemäße Schaltung unterscheidet sich von einer,
wie sie in der zur nicht vorveröffentlichten Offenlegungs
schrift DE 31 47 567 A1 gehörenden Voranmeldung beschrieben
ist, dadurch, daß die Blendenöffnung in der Verriegelungsbe
triebsart mit Hilfe eines Istwert-Signals geregelt wird, das
der tatsächlichen Größe der Öffnung der Irisblende ent
spricht, während bei der vorangemeldeten Schaltung das in
der Automatikbetriebsart zuletzt eingestellte Belichtungs
steuersignal abgespeichert wird und mit diesem Signal die
Blende in der Verriegelungsbetriebsart auf Dauer angesteuert
wird.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt
der Steuersignalgenerator einen Zähler, der Impulse bis zum
Erreichen eines der augenblicklichen Blendenöffnung entsprechen
den Istwertsignals hochzählt und bei Signalgleichheit angehal
ten wird. Der dabei erreichte Zählwert wird in einer Halte
schaltung gespeichert, in ein Analogsignal verwandelt, bei
Betrieb mit verriegelter Blende mit dem Istwertsignal ver
glichen und zur elektronischen Einhaltung der vorhandenen Blen
denöffnung über den Blendenantrieb ausgenutzt. Der Zähler wird
periodisch mit der Video-Feldfrequenz rückgesetzt und zählt
dann jeweils wieder hoch, bis Signalgleichheit mit dem Istwert
signal besteht.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird kei
ne Halteschaltung und statt dessen als Zähler ein Auf/Abwärts
zähler verwendet, der mit dem Ziel der Signalangleichung selek
tiv im Auf- oder Abwärtszählbetrieb betrieben wird. In der
Betriebsart mit verriegelter Blende wird der bei Umschaltung
auf diese Betriebsart vorhandene Zählwert im Zähler "einge
froren" und als Sollwert für die Blendenöffnung benutzt.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches
zumindest teilweise in Analogtechnik ausgeführt ist, wird ein
analoges Blendensteuersignal in einem Kondensator gespeichert,
um bei der Betriebsart mit verriegelter Blende durch einen
Komparator o. dgl. mit dem Istwertsignal verglichen zu werden.
Durch den Ausgang des Komparators wird der Blendenantrieb
im Sinne der Aufrechterhaltung einer dem gespeicherten Blen
densteuersignal entsprechenden Blendenöffnung angesteuert.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten werden nachste
hend unter Bezug auf eine Zeichnung in beispielsweiser Aus
führungsform näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung
in Form eines schematischen Teil-Blockschaltbilds
und eine dazugehörige Signaldarstellung,
Fig. 3 und 4 schematische Schaltbilddarstellungen zu zwei
anderen Ausführungsbeispielen der Erfindung,
Fig. 5 eine grafische Darstellung zur Abhängigkeit einer
durchgelassenen Lichtmenge von der Öffnung einer
Irisblende, und
Fig. 6 ein schematisches Schaltbild eines im Rahmen der Er
findung anwendbaren Digital/Analogumsetzers.
Bei den nachstehend erläuterten Ausführungsbeispielen für eine
erfindungsgemäße Einrichtung zum Einstellen der Öffnung einer
Irisblende - nachstehend auch kurz als "Blendensteuerein
richtung" bezeichnet - tragen gleiche Eizelheiten gleiche Be
zugszahlen. Aus Gründen der Vereinfachung wird das zugeordnete
elektronisch/optische Gerät, vorzugsweise eine Videokamera 1
oder ein anderes Bildaufnahmegerät, kurz als "Kamera 1" be
zeichnet.
In Fig. 1 gelangt einfallendes Licht durch eine Öffnung 4 einer
Irisblende 2, die beispielsweise eine Drehblende und so ausge
bildet ist, daß die Öffnung 4 in der einen Drehrichtung größer
und in der Gegendrehrichtung kleiner wird, in das Bildaufnah
meelement der Kamera 1. Die entsprechende Drehung der Iris
blende 2 erfolgt durch einen mechanisch mit ihr gekoppelten
und selektiv in der einen oder anderen Drehrichtung antreib
baren Motor 3, vorzugsweise einem Gleichstrommotor.
Die Ansteuerung des Motors 3 erfolgt in Abhängigkeit von dem
Helligkeitspegel des von der Kamera 1 erzeugten Videosig
nals. Das wie üblich über einen Verstärker 7 an entsprechende
Verarbeitungsschaltungen (nicht dargestellt) gehende erzeugte
Videosignal aus der Kamera 1 wird zwecks Steuerung des Motors
3 einem aus einer Diode D1 zur Gleichrichtung und einem an
Masse gelegten Kondensator C1 gebildeten Halbwellen-Spitzen
wertdetektor 8 zugeführt, dessen RC-Zeitkonstante (D1 wirkt
auch als Widerstand) so gewählt ist, daß jeweils ein der
Helligkeit des Videosignals entsprechender Mittelwert erfaßt
und in dem Kondensator C1 gespeichert wird. Wenn die Kamera 1
z. B. ein Farbbildaufnahmegerät ist, dann wird dem Detektor 8
die Luminanzkomponente des Videosignals zugeführt, die der
durch die Öffnung 4 in die Kamera 1 gelangenden Lichtmenge
proportional ist. Mit zunehmender Lichtmenge bzw. Objekthel
ligkeit muß die Öffnung 4 kleiner werden, damit das Video
signal oder zumindest dessen Luminanzkomponente einen gegebe
nen Wert nicht übersteigt. Diese Lichtmengenregulierung er
folgt durch eine entsprechende Anpassung der Öffnung 4 der
Irisblende 2.
Ein z. B. als Differenzverstärker arbeitender Komparator 9 ist
mit einem Eingang an den Verbindungspunkt zwischen D1 und C1
des Detektors 8, mit seinem zweiten Eingang an eine Bezugs
spannung VS angeschlossen, um die Videosignal-Helligkeit
mit der Bezugsspannung VS zu vergleichen und ein der ermit
telten Differenz zwischen beiden Werten entsprechendes Aus
gangssignal über eine Diode D2 an den Motor 3 abzugeben.
Der den Spitzenwertdetektor 8 und den Komparator 9 umfassende
Schaltungsteil bildet eine automatische Regelschaltung zur
automatischen Anpassung der Öffnung 4 der Irisblende 2. Wenn
durch zunehmenden Helligkeitswert des Videosignals die Span
nung am Kondensator C1 größer wird, dann rotiert durch ein
entsprechendes Steuersignal aus dem Komparator 9 der Motor 3
in der Richtung, die zur Verkleinerung der Öffnung 4 der
Blende 2 führt, bis der Sollwert der Helligkeit wieder vor
handen ist. Bei abnehmender Helligkeit tritt der umgekehrte
Regelvorgang ein.
Die Blendensteuereinrichtung in Fig. 1 enthält ferner eine
erfindungsgemäße Blendenverriegelungsschaltung, mittels der
die Öffnung 4 bei Bedarf in ihrer gegenwärtigen Größe ver
riegelbar bzw. feststellbar ist. Die Blendenverriegelung um
faßt einen Istwertgeber zur Abgabe eines der jeweiligen
Größe der Öffnung 4 entsprechenden Istwertsignals, einen Soll
wertgenerator zur Abgabe eines diesem Istwertsignal entsprechen
den Sollwertsignals und eine Steuerschaltung, die den Motor 3
auf Einhaltung einer dem Sollwertsignal entsprechenden Größe
der Öffnung 4 ansteuert. Der Istwertgeber ist in dem Beispiel
von Fig. 1 ein Potentiometer 10 mit zwischen einer Spannung
VCC und Masse liegendem Widerstand und einem mechanisch mit
der Irisblende 2 gekoppelten Schleifer. Die der Blendenöff
nung entsprechende Schleiferstellung ergibt jeweils eine Ab
greifspannung VI1 (Teilspannung von VCC), die das Istwert
signal bildet.
Der Sollwertgenerator wird in Fig. 1 aus einem Komparator 12,
Zähler 13, einer Latch-Schaltung 17 und einem Digital/Analog
umsetzer 18 gebildet. Dem Zähler 13 werden über einen Eingang
14 Zählimpulse in Form von Taktimpulsen PCK zugeführt, die
beispielsweise synchron zur horizontalen Elektronenstrahlab
lenkung der Video-Kamera 1 erzeugt werden und dann eine Fre
quenz von 15,75 kHz haben; sie werden vom Zähler 13 aufwärts
gezählt. Außerdem erhält der Zähler 13 über einen Eingang 15
Rücksetzimpulse SR, z. B. mit der Fernseh-Feldrasterfrequenz
von 60 Hz. Der Zähler 13 zählt die Taktimpulse PCK nur so
lange, wie ein vom Ausgang des Komparators 12 an einen
Zählereingang EN gelangendes Aktiviersignal beispielsweise
negative Polarität hat; wenn dieses Signal Null oder von
positiver Polarität ist, sperrt es den Zähler 13.
Die dem Zähler 13 über einen Schalter 6 nachgeschaltete Latch-
Schaltung 17 übernimmt bei geschlossenem Schalter 6 laufend
die neuesten Zählwerte und speichert bei geöffnetem Schalter
jeweils den letzten Zählwert vom Zähler 13. Die Schaltung
17 ist über einen anderen Eingang auch mit dem Ausgang des
Komparators 12 verbunden.
Der beispielsweise gemäß Fig. 6 aufgebaute Digital/Analog
umsetzer (kurz D/A-Umsetzer) 18 führt einem Eingang des Kom
parators 12 den zählwertabhängigen Ausgang der Latch-Schal
tung 17 in analoger Form als Sollwertsignal VI2 zu; dieses
Steuersignal wird größer, wenn der Zählwert des Zählers 13
zunimmt.
Der ähnlich dem Komparator 9 ausgebildete Komparator 12 ver
gleicht das Sollwertsignal VI2 mit dem an seinen anderen Ein
gang gelangenden Istwertsignal VI1 aus dem Potentiometer 10
und gibt im vorliegenden Fall bei VI2 < VI1 ein negatives,
bei VI2 < VI1 ein positives und bei VI2 = VI1 ein Null betra
gendes Steuersignal an den Zähler 13 sowie über eine Diode D3
an einen Schalter 5 ab.
Bei Normalbetrieb der Blendensteuereinrichtung, wenn wie in
Fig. 1 dargestellt der Schalter 5 offen und Schalter 6 geschlos
sen sind, erfolgt die automatische Regulierung der Öffnung 4
der Irisblende 2 durch die in Fig. 1 dargestellte automatische
Steuerschaltung. Die wie mechanische Schalter dargestellten
Schalter 5 und 6 können Halbleiter-Schalterelemente sein, die
durch ein von einem Eingang 16 bezogenes Umschalt- oder
Blendenverriegelungssignal SC umgeschaltet werden; diese
Schaltsignale SC werden auch zum Außerbetriebsetzen des Kom
parators 9 benutzt.
Nachstehend wird in Verbindung mit Fig. 2, wo der Verlauf des
vom Ausgang des D/A-Umsetzers 18 bezogenen Sollwertsignals VI2
aufgetragen ist, der Betriebsablauf der Blendenverriegelungs
schaltung von Fig. 1 beschrieben. Sobald das stufenförmig an
steigende Steuersignal VI2 dem der Blendenöffnung 4 ent
sprechenden Istwertsignal VI1 gleich geworden ist, stoppt
der Komparator 12 durch Abgabe eines Sperrsignals den Zähler
13, und die Latch-Schaltung 17 liefert ab sofort ein konstan
tes digitales Zählsignal an den D/A-Umsetzer; jetzt ist
VI2 = VI1. Der letzte Zählwert in der Latch-Schaltung 17
bleibt bis zum Rücksetzen des Zählers 13 oder bis zur Um
schaltung auf eine andere "Betriebsart mit verriegelter Blende"
in Schaltung 17 gespeichert.
Bei der normalen Betriebsart mit automatischer Blendenregu
lierung wird der Zähler 13 jeweils durch einen Rücksetzim
puls SR auf einen Anfangszählwert zurückgesetzt, z. B. auf
Zählwert Null, den die ebenfalls rückgesetzte Latch-Schaltung
17 über den Umsetzer 18 als analoges Sollwertsignal VI2 wei
tergibt. Durch ständiges Wiederholen dieser Vorgänge entsteht
der in Fig. 2 dargestellte stufenförmige Anstieg des Signals
VI2 mit einem zur Feldwechsel bzw Bildsynchronsignal-Fre
quenz synchronen Rhytmus.
Wenn das Blendenverriegelungssignal SC, vorzugsweise aus mit
tels z. B. einer Torschaltung mit dem Sperrsignal des Kompara
tors 12 synchronisiert, am Eingang 16 ansteht, wird bei Zu
stand VI2 = VI1 der Schalter 6 geöffnet, so daß die Latch
Schaltung 17 das Signal VI2 speichert und permanent abgibt.
Rücksetz- und Aufwärtszähl-Vorgänge des Zählers 13 sind jetzt
ohne Einfluß auf den in der Latch-Schaltung gespeicherten
Zählwert.
Durch das Blendenverriegelungssignal SC wird auch der Kompara
tor 9 außer Betrieb gesetzt und der Schalter 5 geschlossen.
Sollte sich trotz festgelegtem Sollwertsignal die Öffnung 4
der Irisblende 2 verändern, dann würde der Motorregelkreis
der Blendenverriegelungsschaltung das entsprechend abgewichene
Istwertsignal VI1 umgehend wieder dem Sollwertsignal VI2 an
gleichen und damit die Größe der Öffnung 4 auf den gegebenen
Sollwert bringen - ohne Berücksichtigung von Helligkeitswert-
Änderungen des Ausgangs- bzw. Videosignals der Kamera 1. Bei
der Betriebsart mit verriegelter Blende ist das Sollwertsig
nal VI2 ein konstanter Bezugswert für das Blendenöffnungs-
Istwertsignal, das gewissen Schwankungen unterworfen sein
kann, welche die Regelschaltung immer wieder ausgleicht.
Nach Wiederherstellung der Normalbetriebsart entfällt das Sig
nal SC, der Schalter 5 ist jetzt offen und der Schalter 6 ge
schlossen, der Komparator 9 arbeitet wieder wie weiter oben
erläutert, so daß die Regelschaltung die Öffnung 4 der Iris
blende 2 jetzt wieder automatisch den ermittelten Helligkeits
werten nachsteuert.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der
Zähler 13 bei Erreichen der Bedingung VI2 = VI1 durch den
Komparator 12 rückgesetzt und vorzugsweise erst dann der Schal
ter 6 geöffnet.
Als Abwandlung gegenüber Fig. 1 könnte das digitale Zählsignal
des Zählers 13 parallel der Latch-Schaltung 17 und dem D/A-
Wandler 18 zugeführt werden und, bei Auftreten des Umschalt
signals SC, der in der Latch-Schaltung 17 gehaltene Zählwert
in den D/A-Umsetzer abgegeben werden. Entsprechende Schalter
und/oder Torschaltungen müßten vorhanden sein.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist k e i n e Latch-Schaltung 17 vorhanden,
und an Stelle des Zählers 13 (Fig. 1) befindet sich ein Auf
wärts/Abwärtszähler 13′, welcher die Taktsignale PCK vom Ein
gang 14 in Abhängigkeit von durch den Komparator 12 erzeugten
Auf- oder Ab-Befehlen aufwärts bzw. abwärts zählt.
Bei Normalbetrieb mit automatischer Blendenregulierung (das
Verriegelungssignal SC fehlt) wird jeder über den D/A-Umsetzer
18 in das entsprechende analoge Sollwertsignal VI2 verwandel
te Augenblicks-Zählwert durch den Komparator 12 mit dem Ist
wertsignal VI1 verglichen und die Blendenöffnung durch den
Motor 3 entsprechend reguliert. Wenn VI2 < VI1 geworden ist,
wird der Zähler 13′ durch Abgabe eines Ab-Befehls aus dem
Komparator 12 wieder auf Abwärtszählbetrieb gesteuert. Sobald
VI2 < VI1 geworden ist, schaltet der Komparator 12 den Zähler
13′ wieder auf Aufwärtszählen um, und so fort. Folglich "pen
delt" bei dieser Regelungsart der Zähler 13′ und dessen Zähl
wert ständig um den Bereich des Istwerts der Blendenöffnung.
Mit Zugang des Umschalt- bzw. Verriegelungssignals SC wird in
dem Zähler 13′ der letzte Zählwert gespeichert und ab sofort
als Sollwertsignal zur Steuerung des Motors 3 über den jetzt
geschlossenen Schalter 5 benutzt. Die Größe der Blendenöff
nung 4 ist jetzt auf den im Augenblick des Auftretens des Sig
nals SC vorhandnen Wert verriegelt.
Trotz verriegelter Blende hat der Kameramann bei dem Ausfüh
rungsbeispiel gemäß Fig. 3 die Möglichkeit, bei Bedarf die
Größe der an sich verriegelten Blendenöffnung in gewissen Gren
zen durch selektives kurzzeitiges Aktivieren des Zählers 13′
während einiger Taktimpulse PCK in Auf- oder Abwärtsrichtung
zu verändern.
Die in den Fign. 1 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiele der
Erfindung sind im wesentlichen in Digitaltechnik, das nachste
hend erläuterte dritte Ausführungsbeispiel von Fig. 4 dagegen
in Analogtechnik ausgeführt. Ein Speicherkondensator C2 der
Blendenverriegelungsschaltung von Fig. 4 wird bei Normalbetrieb
über einen in dieser Betriebsart geschlossenen und dabei auch
eine Kurzschluß- oder Niedrigwiderstand-Brücke über die zwei
Eingänge des Komparators 12 bildenden Schalter 26 auf die vom
Potentiometer 10 abgegebene Istwertspannung VI1 aufgeladen.
Der Ausgang des Komparators 12 ist über einen Transistor 23 in
Emitterfolgerschaltung mit dem Blendenantriebsmotor 3 verbunden.
Ein mechanisch mit dem Schalter 26 gekoppelter und bei Normal
betrieb offener Schalter 25 dient, wenn beide Schalter 25 und 26
durch das Umschaltsignal SC in die andere Schaltstellung umge
schaltet sind, der Versorgung des invertierenden Eingangs von
Komparator 9 über eine Diode D4 sowie des Kollektors von Tran
sistor 23 mit einer Spannung +VCC.
Im Normalbetrieb wird die Öffnung 4 der Blende durch den Detektor
8 und Komparator 9 der Regelschaltung automatisch nach dem Hel
ligkeitswert des Videosignals der Kamera 1 gesteuert. Die Lade
spannung des Kondensators C2 ist VI2 = VI1. Der Komparator 12
ist durch den geschlossenen Schalter 26 und der Transistor 23
durch den offenen Schalter 25 außer Betrieb gesetzt.
Bei der Umschaltung auf die Betriebsart mit verriegelter Blende
werden durch das Signal SC der Schalter 25 geschlossen und der
Schalter 26 geöffnet. Solange die Betriebsspannung +VCC an dem
Punkt "a" der Schaltung in Fig. 4 größer als die Bezugsspannung
VS ist, wird der Motor 3 nicht durch den Komparator 9 sondern
durch den Transistor 23 mit Strom gespeist, und zwar in Ver
bindung mit dem jetzt aktivierten Komparator 12 in Abhängigkeit
von dem jetzt permanent auf VI2 = VI1 aufgeladenen Kondensa
tor C2. Der als Emitterfolger geschaltete Transistor 23 gleicht
jede etwa auftretende Abweichung des Istwertes VI1 vom Soll
wert VI2 durch entsprechende Ansteuerung des Motors 3 aus, so
daß die Irisblende 2 den zum Zeitpunkt des Auftretens des Sig
nals SC vorhandenen Öffnungswert konstant behält.
Auch bei dieser Ausführung gemäß Fig. 4 hat der Kameramann die
Möglichkeit, bei Betrieb mit verriegelter Blende die Blenden
öffnung in bestimmten Grenzen zu verändern. Diese Möglichkeit
wird durch eine entsprechende Änderung der Sollwertspannung VI2
mittels eines Potentiometers 19 erreicht, dessen Widerstand
zwischen der Spannung +VCC und Massepotential liegt und dessen
Schleifer 20 mit dem Fußpunkt des Speicherkondensators C2 ver
bunden ist. Durch manuelle Verstellung des Schleifers 20 wird
eine gewünschte Blendenöffnung vorgegeben.
In der Praxis besteht eine nicht-lineare Abhängigkeit zwischen
der Größe der Blendenöffnung und der durch die Blendenöffnung 4
in die Kamera 1 einfallenden Lichtmenge L. Diese nicht-lineare
Abhängigkeit ist in Fig. 5 durch die gekrümmte Kurve A darge
stellt. Als Maß für die Blendenöffnung ist hier der Drehwinkel
R der Irisblende aufgetragen. Mit zunehmender Öffnungsgröße
wird auch die durchgelassene Lichtmenge L größer. Zur Erzie
lung einer linearen Abhängigkeit (Gerade C in Fig. 5) wird
der Steuerschaltung eine entgegengesetzt nicht-lineare Kenn
linie nach Kurve B in Fig. 5 verliehen. Zur Realisierung die
ser gewollten Nicht-Linearität kann zum Beispiel in den Aus
führungsbeispielen von Fig. 1 und 3 der D/A-Umsetzer 18 eine
der Kurve B in Fig. 5 entsprechende Kennlinie aufweisen. Damit
ist eine lineare Abhängigkeit zwischen der Helligkeit L und
der Blendenöffnung (Drehwinkel R) nach der Geraden C in Fig. 5
erreichbar.
In einem derartigen nicht-linearen D/A-Umsetzer 18 kann ein
leiterförmiges Widerstandsnetzwerk 21 gemäß Fig. 6 verwendet
werden. Ein 8-Bit-Zähler ist Bit für Bit jeweils an einen Wi
derstand mit einem Wert 2R angeschlossen, und jeweils zwei be
nachbarte Bits sind durch einen Widerstand mit dem Wert R über
brückt. Das analoge Ausgangssignal VI2 wird am Fußpunkt des
Netzwerks abgegriffen, der über den Widerstand 2R mit Masse
verbunden ist. Mit jeder Zählwertänderung des Zählers 13 er
folgt eine entsprechende Änderung des analogen Sollwertsignals
VI2 nach Kurve C.
Statt mit dem digitalen Zählausgang des Zählers 13 kann das
Netzwerk 21 auch mit dem digitalen Ausgangssignal der Latch-
Schaltung 17 (Fig. 1) oder des Aufwärts/Abwärtszählers 13′
(Fig. 3) gespeist werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 kann die lineare
Charakteristik gemäß Kurve C in Fig. 5 durch einen entsprechen
den nicht-linearen Widerstandsverlauf nach Art von Kurve B in
Fig. 5 realisiert werden.
Die erfindungsgemäße Blendensteuerschaltung ist nicht nur für
eine durch einen Motor verstellbare Irisblende 2
sondern beispielsweise auch für mechanisch oder elektronisch
gesteuerte Blendenanordnungen wie beispielsweise ein Ablenk
gitter geeignet. In diesem Fall werden die Ausgangssignale der
Komparatoren 9 und 12 selektiv einer elektronischen Blenden
steuerung zugeführt.
Ferner kann das Sollwertsignal VI1 in Form einer veränder
lichen Spannung statt durch ein Potentiometer auch durch ein Magne
toresistenz-Element, ein optisch gekoppeltes Element o. dgl.
erzeugt werden. In jedem Fall muß dieses Element ein der Po
sition, Einstellung oder tatsächlichen Öffnung der Irisblende
entsprechendes Signal abgeben.
Die Video-Kamera 1 kann eine elektronische Bildaufnahmeröhre,
einen Halbleiter-Photodetektor, einen CCD-Bildsensor o. dgl.
enthalten. Die Kamera 1 kann alternativ auch eine photografische
Kamera o. dgl. sein.
Claims (26)
1. Schaltung zum Steuern der Öffnung der Irisblende einer Kamera oder dergleichen,
mit:
- - einem Antrieb zum Verstellen der Öffnung der Irisblende,
- - einem Sensor zur Erfassung des Helligkeitswertes eines von der Kamera erzeugten Signals,
- - einer Regelschaltung zum automatischen Steuern des Blendenantriebs in Abhängigkeit vom ermittelten Helligkeitswert,
- - einem Geber zur Erzeugung eines der tatsächlichen Größe der Öffnung der Irisblende entsprechenden Istwert-Signals und
- - einem Steuersignalgenerator, der mit dem Istwertgeber verbunden ist und in Abhängigkeit von dem Istwert-Signal der Blendenöffnung ein Blendensteuersignal erzeugt,
gekennzeichnet durch:
- - eine Umschalteinrichtung (5, 6) zur Auswahl entweder eines automatischen Betriebs, bei dem der Blendenantrieb in Abhängigkeit von dem erfaßten Helligkeitswert gesteuert wird, oder einer Betriebsart mit verriegelter Blende, bei der die vor dem Umschalten zuletzt bei automatischem Betrieb festgelegte Größe der Öffnung (4) der Blende (2) unabhängig vom vorhandenen Helligkeitswert bzw. dessen Schwankungen eingehalten wird, und
- - eine Blendenverriegelungsschaltung (12, 17, 13′, C₂) zum Speichern des letzten Wertes der Blendensteuersignale, der vor dem Umschalten auf die Betriebsart mit verriegelter Blende anlag, und zur Ansteuerung des Blendenantriebs (3) in Abhängigkeit der Differenz zwischen dem gespeicherten Steuersignal und dem tatsächlichen Blendensignal.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuersignalgenerator
einen aus zugeführten Impulsen (PCK) ein digitales Zählsignal
erzeugenden Zähler (13) mit über einen Eingang (15) zuführbaren Rücksetzimpulsen
(SR), einen das digitale Zählsignal in ein entsprechendes Analogsignal umsetzenden
Digital/Analogwandler (18) und einen Komparator (12), der die Zählung
jeweils dann anhält, wenn das Analogsignal dem Istwertsignal zumindest
annähernd gleich wird, damit das erreichte Analogsignal als Blendensteuersignal
verwendet werden kann, umfaßt.
3. Schaltung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenverriegelungsschaltung
eine mit dem Zähler (13) verbundene Halteschaltung (17), die
in der Betriebsart mit verriegelter Blende das vor der Um
schaltung vorhandene letzte digitale Zählsignal des Zählers
speichert und an den D/A-Umsetzer (18) abgibt, und einen
den Antrieb (3) der Irisblende (2) ansteuernden Komparator
(12) aufweist.
4. Schaltung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteinrichtung zu ei
nem Zeitpunkt nach Abschaltung des Zählers die Umschaltung
auf Betrieb mit verriegelter Blende durchführt, damit die
Halteschaltung den höchsten erreichten Zählwert des Zählers
festhält.
5. Schaltung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteinrichtung einen Um
schalter (5; 23) zur selektiven Verbindung des Ausgangs des
Komparators (12) mit dem Blendenantrieb (3) enthält.
6. Schaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (13′) so ausgebildet
und gesteuert ist, daß in Verbindung mit den zugeführten Im
pulsen (PCK) ein etwa der augenblicklichen Größe der Öffnung
(4) der Blende (2) entsprechendes digitales Zählsignal erzeugt
wird.
7. Schaltung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler ein in seiner Zählrich
tung abhängig von der Größe der Blendenöffnung umsteuerbarer
Aufwärts/Abwärtszähler (13′) ist.
8. Schaltung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das digitale Zählsignal des Zählers
(13′) in Form eines durch einen D/A-Umsetzer umgewandelten Ana
logsignals einem nachgeschalteten Komparator (12) zugeführt
wird, der das Analogsignal mit dem Istwertsignal bezüglich der
Blendenöffnung vergleicht und abhängig davon die Zählrichtung
des Zählers bestimmt.
9. Schaltung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Betrieb mit verriegelter Blen
de der Zähler (13′) gesperrt und der
Ausgang des Komparators (12) mit dem Blendenantrieb (3)
verbunden ist.
10. Schaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Steuersignalgenerator einen
das Istwertsignal bezüglich der Blendenöffnung aufnehmenden
und speichernden Speicher (C2)aufweist.
11. Schaltung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher ein Speicherkonden
sator ist.
12. Schaltung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenverriegelungsschal
tung einen Schalter (26), der den Speicherkondensator (C2)
nur bei Normalbetrieb mit dem Istwertsignal-Geber (11) ver
bindet, und einen Komparator (12) aufweist, der bei Betrieb mit ver
riegelter Blende das Istwertsignal mit dem im Speicherkon
densator gespeicherten Signal vergleicht und demgemäß den
Blendenantrieb (3) steuert.
13. Schaltung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Komparator (12) als Diffe
renzverstärker arbeitet, dessen zwei Eingänge bei Normalbe
trieb durch einen Schalter (26) kurzgeschlossen sind.
14. Schaltung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Komparators (12)
über einen als Emitterfolger geschalteten Transistor (23)
mit dem Blendenantrieb (3) verbunden ist.
15. Schaltung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor bei Betrieb mit
verriegelter Blende eine Arbeitsspannung von einer entsprechen
den Quelle erhält.
16. Schaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenantrieb einen Motor
(3) enthält.
17. Schaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein Spitzenwertde
tektor (8) mit einer auf Erfassung eines Pegelmittelwertes
des Helligkeitsignals ausgerichteten Zeitkonstante ist.
18. Schaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (10) mechanisch mit
dem Blendenantrieb gekoppelt ist und eine der Blendenöffnung
entsprechende Spannung (VI1) abgibt.
19. Schaltung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Geber als Potentiometer
ausgebildet ist.
20. Schaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Regelschaltung
einen Komparator (9) enthält, der ein Bezugssignal (VS) mit
dem von der Kamera (1) erzeugten Helligkeitssignal vergleicht
und den Blendenantrieb im Normalbetrieb so ansteuert, daß
eine Differenz zwischen beiden Signalen ausgeglichen wird.
21. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (13) durch eine Im
pulsquelle (SR) mit Video-Feldwechselfrequenz rückgesetzt
wird; daß die Umschalteinrichtung (5, 6 bzw. 5) bei Nor
malbetrieb den Zähler mit der Halteschaltung verbindet so
wie den Komparator (12) von dem Blendenantrieb trennt und
bei Betrieb mit verriegelter Blende diese beiden Schalt
funktionen umkehrt; und daß das Umschalten der Umschaltein
richtung durch die Impulsguelle (SR) ausgelöst wird.
22. Schaltung nach Anspruch 21 in Verbindung mit einem der
Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteinrichtung aus
schließlich und nur bei Betrieb mit verriegelter Blende den
Ausgang des Komparators (12) mit dem Antrieb (3) der Blende
verbindet.
23. Schaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Sondereinrichtung, über die bei
der Betriebsart mit verriegelter Blende der Zählwert des
Zählers (13; 13′) bei Bedarf veränderbar ist, um damit eine
entsprechende Änderung der Öffnung (4) der Irisblende (2)
zu bewirken.
24. Schaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenverriegelungsschal
tung in Analogtechnik ausgeführt ist und einen Kondensator
(C2) zur Speicherung des als Spannung vorliegenden Istwert
signals enthält, der bei Normalbetrieb durch einen in dieser
Betriebsart die beiden Eingänge des Komparators (12) über
brückenden Schalter (26) mit dem Istwertgeber (10) verbun
den ist; und daß in der Betriebsart mit verriegelter Blen
de der Schalter (26) geöffnet, der Komparator (12) dadurch
aktiviert und die Öffnung (4) der Blende (2) auf eine dem
in dem Kondensator (C2) gespeicherten Signalwert entspre
chende Größe einreguliert wird.
25. Schaltung nach Anspruch 24 in Verbindung mit 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sondereinrichtung einen
veränderbaren Widerstand (19) zum Ändern des in dem Kon
densator (C2) gespeicherten Signalwertes aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP56085363A JPS57200017A (en) | 1981-06-03 | 1981-06-03 | Aperture locking device |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3220929A1 DE3220929A1 (de) | 1982-12-23 |
| DE3220929C2 true DE3220929C2 (de) | 1992-04-02 |
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| FR (1) | FR2507335B1 (de) |
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