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DE322097C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Matrizen fuer Elektrotypie - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Matrizen fuer Elektrotypie

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Publication number
DE322097C
DE322097C DE1914322097D DE322097DD DE322097C DE 322097 C DE322097 C DE 322097C DE 1914322097 D DE1914322097 D DE 1914322097D DE 322097D D DE322097D D DE 322097DD DE 322097 C DE322097 C DE 322097C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
production
letter
electrotype
die
Prior art date
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Expired
Application number
DE1914322097D
Other languages
English (en)
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE322097C publication Critical patent/DE322097C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C3/00Reproduction or duplicating of printing formes
    • B41C3/08Electrotyping; Application of backing layers thereon

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von 1Vlatrizen für Elektrotypie. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von-Matrizen für Elektrotypie. Nach diesem Verfahren sollen hauptsächlich solche Matrizen hergestellt werden, die bei den fertigen Druckstöcken Letternsätze ergeben und die also auch von Letternsätzen abgegossen werden. Das Neue des Verfahrens liegt darin, daß die Masse aus Wachs oder anderem plastischen Material, ehe sie den endgültigen Abdruck vom Letternsatz in der bekannten Presse erfährt, erst vorbereitet wird, indem in den Letternsatz eine weiche Decke eingebürstet oder eingeschlagen wird. Die Matrizenmasse erhält also beim Eingießen schon ungefähr jene Erhebungen und Vertiefungen, die in der endgültigen Matrize vorhanden sein müssen. Nach dem Eingießen wird" im Gegensatz zu bekannten Verfahren -die Decke zwischen der plastischen Masse und dem Letternsatz entfernt, und die so -vorbereitete Masse erhält den richtigen Abdruck vom Letternsatz durch die Presse. Die Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß eine genaue Deckung der vorbereiteten Martize mit dem Letternsatz auch nach Entfernung der zwischen dem Satz und der Masse eingelegten Decke verbürgt wird.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar, ist: Fig. i - eine schaubildliche Ansicht der Form mit angehobenem Verschlußteil-, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i, Fig. 3 eine Endansicht der geschlossenen Form, Fig. 4 ein Längsschnitt durch die geschlossene Form mit der Decke zwischen Letternsatz und Matrizenmasse, Fig. 5 ein ähnlicher Längsschnitt, der aber die Matrizenmasse in unmittelbarer Berührung mit :dem Letternsatz zeigt, und Fig.6 eine Seitenansicht der halbgeöffneten Form, teilweise im Schnitt.
  • Die dargestellte Form eignet sich zur Herstellung von Flachmatrizen. Das Verfahren kann jedoch auch zur Herstellung von elektrotypischen Druckstöcken Anwendung finden, welche in Zylinderpressen eingesetzt werden sollen. Der Metallrahmen i besteht aus zwei Längsleisten :2 und einer Querleiste 3. Dieser Rahmen sitzt auf einer Stahlplatte 4, die gleichzeitig-als Unterlage für den Letternsatz dient.- Als Abschluß für den Rahmen i dient ein anderer ähnlicher Rahmen 5, bestehend aus den Seitenleisten 6 und einer Querleiste B. Die Vorderenden 7 der Seitenleisten 6 erstrecken sich über die Leisten 2 des unteren Rahmens i hinaus und bilden so Handgriffe, durch welche der Rahmen 5 angehoben werden kann. Zur Verbindung des Rahmens 5 mit dem Rahmen i dienen die am hinteren Ende angebrachten Scharniere 9, die aus den Scharnierblättern io und 12 bestehen. Die Scharnierblätter io sind mittels Schrauben, i i am Rahmen 5 befestigt, während die Schärnierblätter 12, am Grundrahmen i durch Schrauben 14 befestigt sind. Die Schrauben i4 erstrecken sich durch Schlitze 13 der Scharnierblätter, damit auf diese Weise trotz der Scharnierverbindung zwischen den beiden Rahmen i und 5 auch eine Verschiebung des oberen Rahmens 5 mit Bezug auf den unteren Rahmen ' i ermöglicht und eine genaue Deckung der beiden Rahmen i und 5 gewährleistet wird, auch wenn auf den Letternsatz des Grundrahmens i eine Decke gelegt wird. Zwischen den beiden Rahmen i und 5 befindet sich ein Einlegerahmen 15, der die Leisten?, und 3 des Grundrahmens i überdeckt. Die Seitenteile 16 des Einlegerahmens 15 ragen auch etwas über die Enden der Seitenleisten 2 des Grundrahmens i hervor, damit an den freien Enden 17 der Seitenteile 16 Handhaben zur Entfernung des Rahmens 15 gebildet werden. Die genaue Deckung der drei Rahmen 1, 15 und 5 finit Bezug aufeinander erfolgt durch Paßstifte 18, die von den Unterflächen der Seitenleisten 6 des Rahmens 5 hervorragen und sich durch," Löcher 19 im Einlegerahmen 15 bis in Löcher 20 im Grundrahmen i erstrecken. Ähnliche Paßstifte 2i sind an der Ouerleiste 8 des Rähmens 5 angebracht und gehen durch Löcher 22 im Einlegerahmen in Löcher 23 des Grundrahmens i. Eine Verschiebung des Einlegerahmens 15 ist demnach nach Einbringung des Rahmens 5 in die Verschlußstellung ausgeschlossen. Die Leisten 16 des Einlegerahinens 15 bestehen aus Blech und haben die gleiche Dicke auf ihrer ganzen Länge. Die Innenkante der Leisten 6 und 8 des Rahinens 5 sind abgeschrägt, wie bei 24 angedeutet, und außerdem ist längs dieser Innenkanten eine Nut 25 vorgesehen, die als Sitzfläche 26 für eine Unterlagsplatte 27 der herzustellenden Matrize dient. Das Vorderende 28 dieser Unterlagsplatte 27 liegt etwas hinter der Vorderkante des Rahmens i. Über dem Rahmen 5 liegt schließlich eine zweite Platte 29, deren Vorderkante 3o eine Eingußöffnung 31 hat.
  • Zur Herstellung einer Matrize, auf welcher später eine Druckform auf galvanischem Wege oder auf andere Weise erzeugt werden soll, wird ein Letternsatz 33 in einem gewöhnlichen Schließrahmen 34 innerhalb des Grundrahmens i auf der Platte ,¢ angeordnet. Die Einstellung des Schließrahmens 34 erfolgt durch die bekannten Schließkeile 35 oder auf beliebige andere Weise. Es wird nun ein feines Gewebe 36 (wie Seide o. @dgl.) und das über eine Schicht aus Stanniol 37 auf die Druckfläche gelegt. Der so hergerichtete Letternsatz wird nun in eine Presse befördert, um das Bild des Letternsatzes in die Decke 36, 37 einzudrücken, oder es kann ein -Abdruck des Letternsatzes in dem Gewebe 36 und der Stanniolschicht 37 auch durch Einbürsten bewirkt werden. Hierauf wird der Einlegerahmen 15 in Stellung gebracht und der Rahmen 5 über dem Einlegerahmen 15 fest mit dem Grundrahmen i verbunden. Nach Einlegung der beiden Platten 27 und 29 und nach Befestigung dieser Platten durch Schraubenzwingen 38 wird die Wachs- oder Guttaperchamasse in die Öffnung 3 i eingegossen. Auf .diese Weise wird eine vorläufige Matrize gewonnen, deren Arbeits- oder Druckfläche annähernd jedoch . nicht genau und scharf der Druckfläche des Letternsatzes 33 entspricht, da sich ja zwischen dem Letternsatz und der Matrize noch die Gewebe-und Stanniolschicht 36, 37 befindet. Zur Fertigstellung der Matrize wird nun die Gußform geöffnet und der Einlegerahmen i_5, sowie die Gewebe- und Stanniolschicht 36, 37 von dem Letternsatz entfernt. Der Rahmen 5 mit der darin befindlichen Wachsmatrize wird nunmehr unmittelbar gegen den Grundrahmen i gepreßt. Die Anordnung der Schlitze 13 in den Scharnierblättern 12 gestattet eine innige Berührung der beiden Rahmen 5, i auch nach Entfernung des Einlegerahmens 15 und in genauer Deckung, daß die annähernd hergestellten Abdruckflächen in der Wachsmatrize genau über die entsprechenden Druckflächen des Letternsatzes zu liegen kommen. Infolge der Entfernung des Einlegerahmens 15 werden nun die tiefen Stellen in der Matrize durch den Eingriff der Druckflächen des Letternsatzes 33 noch mehr vertieft und die Genauigkeit dieser Eindruckstellen wird verschärft. Nach der sicheren Verbindung des Rahmens 5 mit dem Grundrahmen i kann die ganze Vorrichtung wieder durch eine Presse geschickt werden, um auf diese Weise eine höchst genaue Matrize fertigzustellen. Die Matrize hat den Vorteil, daß nicht nur die Eindruckstellen überall gleich tief sind, sondern daß die Dicke der Matrize auch von vornherein bestimmt wird, und ein Abschaben oder Zurichten derMatrize nicht mehr notwendig isst. Die Herstellung der elektrotypischen Platte von dieser Matrize kann dann auf bekanntem Wege stattfinden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Matrizenplatten für Elektrotypie, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingießen der Wachs- oder Guttaperchamasse über einer Decke aus weichem, biegsamem Material erfolgt, das in die abzugießenden Letternsätze fest eingedrückt worden ist, so daß beim Eingießen eine vorläufige oder ananähernde Matrize hergestellt wird, worauf die Fertigstellung der Matrize nach Entfernung der Decke aus biegsamem Material gegen den Letternsatz erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem den tetternsatz (33) enthaltenden Rahmen (z) und dem die Matrizenmasse enthaltenden Rahmen (5) ein überall gleich dicker, entfernbarer Zwischenrahmen (15) angeordnet ist.
DE1914322097D 1914-03-14 1914-03-14 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Matrizen fuer Elektrotypie Expired DE322097C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE322097T 1914-03-14

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DE322097C true DE322097C (de) 1920-06-19

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1914322097D Expired DE322097C (de) 1914-03-14 1914-03-14 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Matrizen fuer Elektrotypie

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DE (1) DE322097C (de)
FR (1) FR471516A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR471516A (fr) 1914-10-30

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