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DE3219668A1 - Schaltung zur ansteuerung der lichtemittierenden diode eines optokopplers - Google Patents

Schaltung zur ansteuerung der lichtemittierenden diode eines optokopplers

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Publication number
DE3219668A1
DE3219668A1 DE19823219668 DE3219668A DE3219668A1 DE 3219668 A1 DE3219668 A1 DE 3219668A1 DE 19823219668 DE19823219668 DE 19823219668 DE 3219668 A DE3219668 A DE 3219668A DE 3219668 A1 DE3219668 A1 DE 3219668A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
amplifier stage
emitting diode
circuit according
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19823219668
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Dr.-Ing. 7300 Esslingen Kirsch
Hans Dipl.-Ing. 7057 Leutenbach Unkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eckardt AG
Original Assignee
Eckardt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eckardt AG filed Critical Eckardt AG
Priority to DE19823219668 priority Critical patent/DE3219668A1/de
Publication of DE3219668A1 publication Critical patent/DE3219668A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/80Optical aspects relating to the use of optical transmission for specific applications, not provided for in groups H04B10/03 - H04B10/70, e.g. optical power feeding or optical transmission through water
    • H04B10/801Optical aspects relating to the use of optical transmission for specific applications, not provided for in groups H04B10/03 - H04B10/70, e.g. optical power feeding or optical transmission through water using optical interconnects, e.g. light coupled isolators, circuit board interconnections
    • H04B10/802Optical aspects relating to the use of optical transmission for specific applications, not provided for in groups H04B10/03 - H04B10/70, e.g. optical power feeding or optical transmission through water using optical interconnects, e.g. light coupled isolators, circuit board interconnections for isolation, e.g. using optocouplers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltung zur Anstcuerung der lichtemittierenden Diode eines
  • Optokopplers Optokopplers Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Ansteuerung der lichtemittierenden Diode eines Optokopplers, die als Verstärkerschaltung aufgebaut ist.
  • Wenn bei einer übertragung eines Binärsignals von einer Signalquelle zu einem Signalempfänger eine galvanische Trennung zwi -schen der Signalquelle und dem Signal empfänger notwendig ist, werden zur Signalübertragung üblicherweise Relais oder Optokoppler eingesetzt. Optokoppler haben gegenüber den Relais den Vorteil, daß sie keinem mechanischen Verschleiß unterliegen und auch im allgemeinen billiger sind.
  • Da bei Optokopplern mit zunehmender Eingangsspannung der Strom sehr stark zunimmt und daher schon eine geringfügig über der Ansprechspannung liegende Spannung am Eingang ausreicht, die lichtemittierende Diode des Optokopplers zu zerstören, und da außerdem das Verhältnis zwischen Eingangs- und Ausgangsstrom stark streut und stark von Temperatur und Alter abhängig ist, woraus sich ein großer Streubereich der Ansprechspannung ergibt, dic nur wenige Volt beträgt und neben den kleinen Anst iegs- und Abfallzeiten eine große Störempfindlichkeit bewirkt, werden Optokepplor bei Anstcuerung mit einer Spannung mit geringem Innenwiderstand mit einer vorgeschalteten Ansteuerschaltung betrieben.
  • Die einfachste bekannte Ansteuerschaltung besteht aus einem Vorwiderstand, der mit der lichtemittierenden Diode des Optokopplers in Reihe geschaltet wird. Hierdurch wird zwar die Empfindlichkeit gegen Störungen und Zerstörungen verringert, aber der Nachteil des großen Streubereiahs der Ansprechspannung bleibt. Dadurch ist auch die Empfindlichkeit gegen Störungen unter bestimmten Bedingungen immer noch relativ groß.
  • Zur Umgehung dieser Nachteile ist auch eine Ansteuerschaltung bekannt, die aus einer Reihenschaltung eines Vor widerstandes, einer Zenerdiode und der lichtemittierenden Diode besteht.
  • Damit wird zwar die Ansprechspannung erhöht und so die Streuun verringert, cs muß aber der Nachteil in Kauf genommen werden, daß die Schaltung unterhalb der Ansprechspannung hochohmig ist Dadurch wird zum einen die Empfindlichkeit gegenüber kapazitiv oder induktiv eingestreuten Störungen sehr viel weniger verringert als der Erhöhung der Ansprechspannung entspricht, zum anderen steigt aber auch die Stromaufnahme dieser Schaltung nach Überschreiten der Ansprechschwelle stark an. Die Signalquelle muß dann im Stande sein, einen großen Strom zu liefern. Außerdem besteht die Gefahr, daß bei Anliegen einer zu hohen Spannung die lichtemittierende Diode zerstört wird.
  • Vermeiden lassen sich diese Nachteile dann, wenn die licht emittierende Diode über einen Verstärker mit entsprechenden Eiyenschaften betrieben wird. Bekannte, hierfür vorgesehene Verstärkerschaltungen haben äber den Nachteil, daß sie zusätzlich zu den Signalleitungen weitere Leitungen zur Stromversorgung benötigen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung zur Ansteuerung der lichtemittierenden Diode eines Optokopplers zu schaffen, die eine geringe Störanfälligkeit besitzt (Unempfindlichkeit, insbesondere gegen kapazitive und induktive Einstreuungen), mit der unabhängig von Exemplar- und Temperaturstreuungen eine lichtemittierende Diode exakt geschaltet werden kann und die keine zusätzliche Spannungsquelle zur Hilfsenergieversorgung benötigt.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Schaltung eine erste Verstärkerstufe und eine zweite Verstärkerstufe aufweist, die so beschaltet sind, daß die erste Verstärkerstufe unterhalb eines Schwellwertes der Eingangsspannung niederohmig ist und einen Strom erzeugt, der nicht über die lichtemittierende Diode fließt und daß dann, wenn die Eingangsspannung einen Schwellwert übersteigt, die zweite Verstärkerstufe den Strom übernimmt und daß dieser Strom durch die mit dem Ausgang der zweiten Verstärkerstufe verbundene, lichtemittierende Diode fließt und daß dieser Schwellwert größer als die Ansprechspannung der lichtemittierenden Diode gewählt wird. Nach dem Grundgedanken der Erfindung ist es mit zwei Verstärkerstufen möglich, daß die lichtemittierende Diode bei einer Eingangs spannung anspricht, die unabhängig von der Ansprechspannung der lichtemittierenden Diode ist, ohne daß die Schaltung unterhalb des Schwellwertes der Eingangsspannung hochohmig ist. Der Schwellwert kann dadurch nämlich unabhängig von der Ansprechspannung der lichtemittierenden Diode und genügend groß im Vergleich zu deren Ansprechspannung gewählt werden, so daß die durch Exemplar-und Temperaturstreuungen hervorgerufene Streuung der Ansprechschwelle bekannter Schaltungen vermieden wird, weil die erste Verstärkerstufe unterhalb des Schwellwertes der Eingangsspannung niederohmig ist. Es entstehen dann durch kapazitive und induktive Einstreuungen nur geringe Störspannunyen, die auch in ungünstigen Fällen unterhalb des Schwellwertes bleiben. Da unterhalb dieses Schwellwertes kein Strom durch die lichtemittierende Diode fließt, ist der Optokoppler damit gegen kapazitiv und induktiv eingestreute Störspannungen bis zur Höhe dieses Schwellwertes unempfindlich. Der Schwellwert bestimmt die gewünschte Ansprechspannung der Schaltung. Dadurch wird die Schaltung auch bis zu Störspannungen, die wenig kleiner als die Ansprechspannung sind, störfest. Da die Hilfsenergie für beide Verstärkerstufen aus dem Signal entnommen werden kann, wird bei dieser Schaltung auch keine zusätzliche Spannungsquelle benötigt.
  • In vorteilhafter Weise ist jede Verstärkerstufe mit einem Spannungsteiler und einem Verstärkerelement beschaltet, wobei die Spannungsteiler zwischen den Eingangsklemmen der Eingangsspannung liegen. Über die Spannungsteiler werden die Eingangsspannungen für die Verstärkerelemente aus der Eingangsspannung erzeugt. Wenn beide Verstärkerelemente einen gemeinsamen Gegenkopplungswiderstand haben und mindestens einer der beiden Spannungsteiler nicht linear ist, ergibt sich aus dem Zusammenwirken dieser Nicht-linearität mit dem Gegenkopplungswiderstand eine wechselseitige übernahme des Stromes durch die beiden Verstärker.
  • In weiterer Ausgestaltung der Schaltung sind Schaltelemente zur Begrenzung der Eingangsspannung der ersten Verstärkerstufe vorgesehen, beispielsweise eine Zenerdiode. Dadurch wird die Spannung der ersten Verstärkerstufe oberhalb eines bestimmten Eingangsspannungswertsfestgehalten, um dann bei weiter anwachsender Eingangsspannung zwischen den Eingangsklemmen die zweite Verstärkerstufe hinzuzuschalten, die dann bei Erreichen des Schwellwertes für das Ansprechen der lichtemitticrenden Diode sorgt.
  • F.s ist auch verteilhaft, wenn die Schaltung Schaltelemente zur Strombegrenzung der zweiten Verstärkerstufe umfaßt.
  • Damit kann dannerreicht werden, daß die Signalquelle keinen wesentlich größeren Strom liefern muß, wenn die Signalspannung größer als die Ansprechspannung der Schaltung wird. Damit können auch große Toleranzen der Signalspannung zugelassen werden, ohne daß bei Signalspannungen an der oberen Toleranzgrenze große Ströme fließen. Sowohl große Toleranzen der Signalspannung als rauch kleine Ströme bedingen einen nur geringen Aufwand für die Stromversorgung der Signalquelle. Außerdem wird damit der Vorteil erreicht, daß die lichtemittierende Diode gegen Zerstörung durch zu große Eingangsspannungen geschützt wird.
  • Zur Einsparung von Schaltelementen ist es günstig, wenn das nicht lineare Element des ersten Spannungsteilers sowohl zur Begrenzung der Eingangs spannung der ersten Verstärkerstufe als auch zur Spannungsbegrenzung der zweiten Verstärkerstufe vorgesehen ist, wobei zur Spannungsbegrenzung der zweiten Verstärkerstufe deren Eingang über eine Diode mit diesem nicht linearen Element verbunden ist.
  • Als nicht lineare Elemente können natürlich auch Dioden, Varistoren, Heiß- und Kaltleiter oder ähnliche nicht lineare Bauelemente allein oder in Kombination verwendet werden.
  • Sehr einfach und billig lassen sich die Verstärkerstufen realisieren, wenn als Verstärkerelemente jeweils ein Bipolartransistor vorgesehen ist. Ebenso können natürlich auch Feldeffekttransistoren oder andere Verstärkerbauelemente Verwendung finden.
  • Bei einer vorteilhaften Schaltungsvariante werden die beiden Transistoren emittergekoppelt und über den gemeinsamen, niederohmigen Gegenkopplungswiderstand an eine Eingangsklemme angeschlossen. über den Gegenkopplungswiderstand wird erreicht, daß die beiden Transistoren wechselweise den Strom voneinander übernehmen. Der Kollektor des ersten Transistors ist direkt mit der zweiten Eingangsklemme verbunden, der Kollektor des zweiten Transistors über die lichtemittierende Diode. Dann wird diese zuverlässig geschaltet, wenn der Schwellwert erreicht ist und der Transistor der zweiten Verstärkerstufe somit durchgesteuert wird.
  • Bei dieser Ausgestaltung der Schaltung wird die Basis des Transistors der ersten Verstärkerstufe an den Mittelabgriff des Spannungsteilers der ersten Verstärkerstufe angeschlossen, die Basis des Transistors für die zweite Verstärkerstufe an den Mittelabgriff des Spannungsteilers der zweiten Verstärkerstufe.
  • Wenn zwischen den Eingang der zweiten Verstärkerstufe und die Eingangsklemme, mit der der Gegenkopplungswiderstand verbunden ist, ein Kondensator geschaltet ist, wird damit in vorteilhafter Ausgestaltung eine Erhöhung der Störsicherhei-t erreicht, da dann die Störspannungen kurzzeitig im Vergleich zu den erforderlichen Schaltzeiten des Eingangs sind.
  • Schließlich ist es gegen falsch gepolte Eingangsspannungen günstig, die Schaltung durch eine Diode in an sich bekannter Weise zu schützen.
  • Die Vorteile und Merkmale der Erfindung werden im folgenden anhand des in den Figuren dargestellten Schaltungsbeispieles weiter erläutert und beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Eingangsschaltung, Fig. 2 ein Schaltungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltung und Fig. 3 ein Stromspannungsdiagramm zur Darstellung des Eingangstromverlaufs gegenüber der Eingangsspannung bei einer erfindungsgemäßen Schaltung.
  • Der prinzipielle Aufbau einer erfindungsgemäßen Schaltung soll zunächst anhand der Fig. 1 erläutert werden. Die Schaltung besteht im wesentlichen aus den strichpunktiert umrandenden beiden Verstärkerstufen 1a und 1b. Die Verstärkerstufe 1a ist mit dem Verstärkerelement V1 und dem Spannungsteiler T1, die Verstärkerstufe 1b mit dem Verstärkerelement V2 und dem Spannungsteiler T2 beschaltet. Außerdem ist an den Verstärker V2 der zweiten Verstärkerstufe 1bdie lichtemittierende Diode DL angeschlossen. Die Spannungsteiler T1 bzw. T2 sind jeweils zwischen die Eingangsklemmen K1 und K2, an denen die Eingangsspannung UE ansteht, angeschlossen und zweigen somit die Eingangsspannung für die Verstärker V1 bzw. V2 aus der Eingangsspannung, die die Signalspannung darstellt, ab. Einer der beiden Spannungsteiler - in dem gezeigten Blockschaltbild ist dies der Spannungsteiler T1 für die erste Verstärkerstufe 1a -ist mit einem nicht linearen Element beschaltet, hier mit der Zenerdiode Dz. RG ist der gemeinsame Gegenkopplungswiderstand der beiden Verstärker V1 und V2.
  • Eine nach dem in Fig. 1 dargestellten prinzipiellen Schaltungsaufbau realisierte Schaltung zeigt die Fig. 2, anhand derer auch die prinzipielle Arbeitsweise der Schaltung nachstehend erläutert wird.
  • Wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, dienen in diesem Ausführungsbeispiel als Verstärker V1 und V2 die beiden Transistoren Tr1 und Tr2. Die Klemme K1 ist der positive Pol der Signalspannung.
  • Die Diode D2 dient dem Schutz der Schaltung bei Anliegen einer negativen Spannung an K1 gegenK2.
  • In der folgenden Erläuterung wird die Durchlaßspannung dieser Diode D2 vernachlässigt. Ebenso werden in den folgenden Formeln die Basis-Emitterspannung, die Kollektor-Emitterspannung und der Basisstrom der Transistoren jeweils vernachlässigt, so daß sich zwar die Berechnung stark vereinfacht, jedoch die grundsätzlichen Zusammenhänge nicht verändern.
  • Wenn die Eingangs spannung UE nun kleiner als die Zenerspannung UDZ der Zenerdiode Dz ist, liefert der erste Transistor Tr1 zunächst einen Strom 11, der sich nach berechnen läßt. Da die Basisspannung des zweiten Transistors Tr2 kleiner als die des ersten Transistors Tr1 ist, sperrt der zweite Transistor Tr2, d.h. der Strom I2ist gleich Null.
  • Wenn nun aber die Eingangs spannung UE größer als die Zenerspannung UDz der Zenerdiode Dz wird, bleibt der Strom I1 konstant, solange die Basisspannung des zweiten Transistors Tr2 kleiner als die des ersten Transistors ist. Der dann fließende Strom läßt sich wie folgt berechnen: wenn Wenn die Basisspannung des zweiten Transistors Tr2 größer als die des ersten wird, übernimmt jener dann den Strom. Voraussetzung dafür ist, daß der Spannungsteiler T2 so dimensioniert ist, daß die Spannung zwischen Basis und Eingangsklemme K1 größer als die Durchlaßspannung UL der lichtemittierenden Diode DL ist. Es muß also sein, wenn Daraus folgt, daß sein muß. Dann ist Hieraus wird ersichtlich, daß der Strom durch die erste Verstärkerstufe 1a dann 0 wird, wenn die Eingangsspannung den Schwellwert erreicht. Dieser Spannungswert stellt die Ansprechspannung der Schaltung dar. Oberhalb dieser Spannung fließt ein Strom über die lichtemittierende Diode DL, so daß diese leuchtet. Aus den vorstehenden Gleichungen ist auch ersichtlich, wie der Spannungsteiler T1 und die Zenerdiode Dz zu dimensionieren ist.
  • Wenn die Eingangs spannung größer als wird, wird die Basisspannung des zweiten Transistors festgehalten und der Strom I2 auf den Wert begrenzt.
  • U D ist die Durchlaßspannung der Diode D1.
  • Zur Erhöhung der Störsicherheit dient der Kondensator C1, der kurzzeitige Störspannungen am Eingang abschwächt. Für diese Schaltung ergibt sich ein Stromspannungsdiagramm, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Wenn die Eingangsspannung UE kleiner als die-Zenerspannung UDZ ist, setzt sich der Eingangsstrom 1E aus dem über den ersten Verstärker 1a fließenden Anteil I1 und dem über den Spannungs teiler T2 des zweiten Verstärkers 1b erzeugten Strom zusammen. Wenn nun die Zenerdiode Dz leitend wird, wird der Anteil des Eingangsstromes, der über die erste Verstärkerstufe 1a fließt konstant gehalten. Bei weiterer Erhöhung der Eingangs spannung erhöht sich der Strom durch den Spannungsteiler T2 weiter. Dazu kommt nun ein Strom durch den Spannungsteiler T1. Wenn bei Erreichen des Schwell-UB5 wertes UEs die Basisspannung des zweiten Transistors Tr2 größer als die des ersten Transistors Tr1 wird, übernimmt der zweite Transistor den Strom vom ersten. Der Strom des zweiten Transistors fließt nun über die licht-emittierende Diode und diese'leuchtet. Dies geschieht unabhängig von der Ansprechspannung der lichtemittierenden Diode. Exemplarstreuungen oder Temperatureinflüsse haben somit kein Auswirken auf die Ansprechspannung der Schaltung mehr.
  • Dadurch, daß über die Diode D1 (vgl. Fig. 2) der Eingang des Verstärkers V2 mit dem Eingang des Verstärkers V1 verbunden ist, hat eine weitere Erhöhung der Eingangsspannung zur Folge, daß nach einer weiteren Stromerhöhung der Strom durch die zweite Verstärkerstufe begrenzt wird, indem dann die Basisspannung des zweiten Transistors Tr2 durch die Zenerdiode Dz festgehalten wird. Damit wird die lichtemittierende Diode gegen zu hohe Ströme geschützt. Da beide Verstärkerstufen die benötigte Hilfsenergie aus der Eingangs spannung und damit der Signalspannung entnehmen, wird keine zusätzliche Hilfsenergieversorgung benötigt.

Claims (15)

  1. Ansprüche Schaltung zur Ansteuerung der lichtemittierenden Diode eines Optokopplers, die als Verstärkerschaltung aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung eine erste Verstärkerstufe (la) und eine zweite Verstärkerstufe (1b) aufweist, die so beschaltet sind, daß die erste Verstärkerstufe (la) unterhalb eines Schwellwertes der Eingangsspannung (UE) niederohmig ist und einen Strom (I1) erzeugt, der nicht über die lichtemittierende Diode (DL) fließt und daß dann, wenn die Eingangsspannung (UE) einen Schwellwert (UES) übersteigt, die zweite Verstärkerstufe (1b) den Strom übernimmt und daß dieser Strom (I2) durch die mit dem Ausgang der zweiten Verstärkerstufe (1b) verbundene, lichtemittierende Diode (DL) fließt und daß dieser Schwellwert (UES) größer als die Ansprechspannung der lichtemittierenden Diode (DL) gewählt wird.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verstärkerstufe (la, 1b) mit einem Spannungsteiler (T1, T2) und einem Verstärkerelement (V1, V2) beschaltet ist und daß die Spannungsteiler (T1, T2) zwischen den Eingangsklemmen (K1, K2) der Eingangsspannung (UE) liegen.
  3. 3 Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verstärkerelemente (V1, V2) einen gemeinsamen Gegenkopplungswiderstand (arc) haben.
  4. 4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer (T1) der beiden Spannungsteiler (T1, T2) nicht linear ist.
  5. 5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltelemente (Dz) zur Begrenzung der Eingangsspannung der ersten Verstärkerstufe (la) vorgesehen sind.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß als spannungsbegrenzendes Element eine Zenerdiode (Dz) vorgesehen ist.
  7. 7. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung Schaltelemente (D1, Dz) zur Strombegrenzung der zweiten Verstärkerstufe (1b) umfaßt.
  8. 8. Schaltung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht lineare Element (Dz) des ersten Spannungsteilers (T1) sowohl zur Begrenzung der Eingangsspannung der ersten Verstärkerstufe (la) als auch zur Spannungsbegrenzung der zweiten Verstärkerstufe (ib) vorgesehen ist, wobei zur Spannungsbegrenzung der zweiten Verstärkerstufe (1b) deren Eingang über eine Diode (D1) mit diesem spannungsbegrenzenden Element (Dz) verbunden ist.
  9. 9. Schaltung nach einem der vorangegan(Jenen Anspriiche, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärker (V1, V2) jeweils ein Bipolartransistor (Tr1, Tr2) vorgesehen ist.
  10. 10. Schaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Transistoren (Tr1, Tr2) emittergekoppelt sind und über den gemeinsamen, niederohmigen Gegenkopplungswiderstand (arc) an eine Eingangsklemme (K2) angeschlossen sind.
  11. 11. Schaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des Transistors (Tr1) der ersten Verstärkerstufe (1a) an den Mittelabgriff des ersten Spannungsteilers (T1) der ersten Verstärkerstufe (1a) angeschlossen ist.
  12. 12. Schaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des Transistors (Tr2) für die zweite Verstärkerstufe (1b) an den Mittelabgriff des Spannungsteilers (T2) der zweiten Verstärkerstufe (lb) angeschlossen ist.
  13. 13. Schaltung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtemittierende Diode (DL) zwischen den Kollektor des zweiten Transistors (Tr2) und die Eingangsklemme (K1) geschaltet ist.
  14. 14. Schaltung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Eingang der zweiten Verstärkerstufe (1b) und die Eingangsklemme (K2), mit der der Gegenkopplungswiderstand (RG) verbunden ist, ein Kondensator (C1) geschaltet ist.
  15. 15. Schaltung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung gegen Verpolung durch eine Diode (D2) geschützt ist.
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