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DE3219341A1 - Senkwerkzeug zum bohren ins volle - Google Patents

Senkwerkzeug zum bohren ins volle

Info

Publication number
DE3219341A1
DE3219341A1 DE19823219341 DE3219341A DE3219341A1 DE 3219341 A1 DE3219341 A1 DE 3219341A1 DE 19823219341 DE19823219341 DE 19823219341 DE 3219341 A DE3219341 A DE 3219341A DE 3219341 A1 DE3219341 A1 DE 3219341A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drilling
cutting edges
cutting
point
solid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823219341
Other languages
English (en)
Other versions
DE3219341C2 (de
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Guenther and Co GmbH
Original Assignee
Guenther and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Guenther and Co GmbH filed Critical Guenther and Co GmbH
Priority to DE19823219341 priority Critical patent/DE3219341C2/de
Publication of DE3219341A1 publication Critical patent/DE3219341A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3219341C2 publication Critical patent/DE3219341C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/02Twist drills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2251/00Details of tools for drilling machines
    • B23B2251/20Number of cutting edges
    • B23B2251/202Three cutting edges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2251/00Details of tools for drilling machines
    • B23B2251/24Overall form of drilling tools
    • B23B2251/241Cross sections of the diameter of the drill

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Senkwerkzeug zum Bohren ins
  • Volle mit einem Schaft und einem Schneidteil.
  • Üblicherweise dienen zum Bohren Spiralbohrer etwa gemäß DIN 1412 oder DIN 1414; diese weisen grundsätzlich zwei Spannuten und dementsprechend zwei Hauptschneiden an ihrer Stirnseite auf. Je nach dem Kerndurchmesser entsteht zwischen den Hauptschneiden eine mehr oder minder lange Querschneide, durch die das zu bohrende Material durch Quetschen entfernt wird, was jedoch die Zerspanleistung der Spiralbohrer vermindert.
  • Zur Verbesserung der Eigenzentrierung weisen Spiralbohrer zudem Ausspitzungen der Querschneide auf. Der Spitzenwinkel der Hauptschneiden ist, sofern es an einer besonderen Zentrierspitze fehlt, kleiner als 1800. Die Rundlaufeigenschaften von Spiralbohrern - und dementsprechend die Maßgenauigkeit der Bohrungen - sind allerdings nicht so gut, daß besonders maßgenaue Bohrungen möglich sind; deshalb dienen Spiralbohrer vorzugsweise zum Vorbohren und ist anschließend ein Aufbohren mit Aufbohrern etwa gemäß DIN 343 oder DIN 344 erforderlich. Diese Aufbohrer haben drei oder mehr Hauptschneiden, weisen aber keine Spitze auf und sind zum Bohren ins Volle nicht geeignet.
  • Zum Bohren ins Volle sind auch sogenannte Langlochfräser etwa gemäß DIN 326 oder DIN 327 geeignet; diese weisen zwei oder mehr Spannuten und an ihrer Stirnseite entsprechend viele Hauptschneiden auf, von denen mindestens eine über die Mitte schneidet. Die Spitzenwinkel der Hauptschneiden betragen grundsätzlich, von kleinen Abweichungen abgesehen 1800. Wegen der Unsymmetrie der Hauptschneiden und des 180 0-Spitzenwinkels besitzen Langlochfräser keine Eigenzentrierfähigkeit. Sie erfordern daher eine sehr steife Spindellagerung der Bohrmaschine, um eine hinreichend exakte Führung beim Bohren zu gewährleisten.
  • Da Langlochfräser in erster Linie zum Fräsen dienen, müssen sie zum Bohren ein ausreichend langes Schneidteil, wie etwa bei Aufbohrern, besitzen.
  • Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, ein Senkwerkzeug der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Zerspanleistung bei zumindest gleichguter Eigenzentrierung und Maßgenauigkeit beim Bohren ins Volle gegenüber den bekannten Senkwerkzeugen besser ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Schneidteil zylindrisch ist und mindestens drei spiralige Spannuten mit jeweils einer Nebenschneide sowie an seiner Stirnseite, entsprechend der Zahl der Nebenschneiden, mindestens drei symmetrisch angeordnete Hauptschneiden und eine Zentrierspitze aufweist. Ein solches Senkwerkzeug verbindet die Vorteile der Spiralbohrer und der Aufbohrer miteinander, was insofern überraschend ist, als durch die Erhöhung der Zahl der Spannuten auf mindestens drei der Kern zwangsläufig dicker und damit die L<ge der quetschenden Schneiden größer wird. Es hat sich gezeigt, daß durch den Fortfall der bei Spiralbohrern bekannten Querschneide nicht nur eine bessere Zentrierspitze entsteht, sondern daß - wenn der Stirnschliff entsprechend den für Spiralbohrer bekannten Normen ausgeführt ist - das von den Spiralbohrern her bekannte Quetschen erheblich vermindert ist, weil die mindestens drei, im Kernbereich an der Stirnfläche entstehenden, quetschenden Schneiden zwangsläufig einen Spitzenwinkel von kleiner als 1800 aufweisen.
  • Das erfindungsgemäße Senkwerkzeug kann alle von den Spiralbohrern her bekannten stirnseitigen Anschliffe aufweisen, also auch Zentrumsspitzen mit Hauptschneiden in einem Spitzenwinkel von 1800 oder darüber.
  • Die Spannuten können stirnseitige, symmetrische Ausspitzungen aufweisen, die im Grunde bis auf Null auslaufen können; es empfiehlt sich jedoch aus Gründen der Standzeit, den Durchmesser der nicht ausgespitzten Kernmitte nicht kleiner als 2%, vorzugsweise nicht kleiner als 5%, des Außendurchmessers an den Nebenschneiden zu wählen.
  • Spitzenwinkel der Hauptschneiden von weniger als 1800 haben den Vorteil, daß sich die Zentrierspitze dabei von selbst ergibt, was die Herstellung des Senkwerkzeuges bei unverändert großer Zentriergenauigkeit erheblich vereinfacht.
  • Eine besonders hohe Zerspanleistung ergibt sich bei einem Senkwerkzeug ganz aus Hartmetall. Demgegenüber haben sich Spiralbohrer ganz aus Hartmetall als ungünstig erwiesen, weil die beim Bohren entstehenden Vibrationen zum Ausbrechen an den Schneiden führten.
  • Weitere Vorteile und bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnung. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 ein dreinutiges Senkwerkzeug in Seitenansicht; Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt des Schneidteiles der Fig. 1 zusammen mit einer Teilaufsicht des Ausspitzungsschliffs; Fig. 3 einen Schneidteil gemäß Fig. 2 in einer um einige Grade um die Längsachse gedrehten Ansicht; Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 1-1 der Fig. 1 und Fig. 5 eine Aufsicht auf die Stirnseite eines Senkwerkzeuges gemäß Fig. 1 bis 3.
  • In der Fig. 1 ist mit 1 das Schneidteil und mit 2 der Schaft eines Senkwerkzeuges mit drei Spannuten 3 mit Nebenschneiden 4 bezeichnet. An der Stirnseite 5 des Schneidteiles befinden sich drei symmetrisch angeordnete Hauptschneiden 6 sowie eine Zentrierspitze 7. Die einzelnen Spannuten sind an der Stirnseite des Senkwerkzeuges mit symmetrisch angeordneten Ausspitzungen 8 versehen.
  • Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Ausspitzungen mit 0 einem abgerundeten 90°-Winkel mit dem Rundungsradius R durch Schleifen im Winkel alpha zur Zylinderachse 9 des Senkwerkzeuges hergestellt wird. Der mit sigma bezeichnete Spitzenwinkel 10 ist deutlich kleiner als 1800 Aus Fig. 3 ergibt sich für die Hauptfreiflächen 11 an der Stirnseite ein Vorschubsteigungswinkel delta von wenigen Graden. Weiterhin ergibt sich ein Keilwinkel beta für das Ausspitzen an den Hauptschneiden 6 von ebenfalls einigen Graden gegenüber der Zylinderachse 9.
  • Aus Fig. 4 ergibt sich, daß die Nebenfreiflächen 12 in üblicher Weise gegenüber den Fasen 13 einen verminderten Durchmesser aufweisen und der Kerndurchmesser 14 etwa ein Drittel des Bohrdurchmessers 15 beträgt.
  • Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß die Rückenkanten 15 gerundet und die Ausspitzungen 8 so gestaltet sind, daß der durch die quetschenden Schneiden 17 der Zentrierspitze 7 bestimmte Durchmesser 18 etwa 10% des Bohrdurchmessers 15 beträgt.

Claims (4)

  1. "Senkwerkzeug zum Bohren ins Volle" Patentansprüche: ! 1 )Senkwerkzeug zum Bohren ins Volle mit einem Schaft (2) und einem Schneidteil (1), dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidteil zylindrisch ist und mindestens drei spiralige Spannuten (3) mit jeweils einer Nebenschneide (4) sowie an seiner Stirnseite (5), entsprechend der Zahl der Nebenschneiden, mindestens drei symmetrisch angeordnete Hauptschneiden (6) und eine Zentrierspitze (7) aufweist.
  2. 2. Senkwerkzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch stirnseitige, symmetrische Ausspitzungen (8) der Spannuten (3).
  3. 3. Senkwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Spitzenwinkel (10) der Hauptschneiden (6) von weniger als 1800.
  4. 4. Senkwerkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 aus Hartmetall.
DE19823219341 1982-05-22 1982-05-22 Spiralbohrer Expired DE3219341C2 (de)

Priority Applications (1)

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DE19823219341 DE3219341C2 (de) 1982-05-22 1982-05-22 Spiralbohrer

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Publications (2)

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DE3219341A1 true DE3219341A1 (de) 1983-11-24
DE3219341C2 DE3219341C2 (de) 1985-04-25

Family

ID=6164291

Family Applications (1)

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DE (1) DE3219341C2 (de)

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FR2779366A1 (fr) * 1998-06-05 1999-12-10 Diager Foret a levres de coupe multiples

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Prosp. über Vollhartmetallwerkzeuge der Fa. Andreas Maier KG *

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