DE3218741A1 - Datentransfersystem - Google Patents
DatentransfersystemInfo
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- G06F13/42—Bus transfer protocol, e.g. handshake; Synchronisation
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- G06F13/4208—Bus transfer protocol, e.g. handshake; Synchronisation on a parallel bus being a system bus, e.g. VME bus, Futurebus, Multibus
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Description
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Datentransfersystem
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1. Mit einem solchen Datentransfersystem nach der Erfindung
läßt sich der Datentransfer beispielsweise zwischen den zentralen Verarbeitungseinheiten oder einer
zentralen Verarbeitungseinheit (CPU) und einem oder mehreren Anschlußgeräten mit einer geringeren Anzahl
von Steuerleitungen durchführen.
Die US-PS 3 810 103 "Data Transfer Control Apparatus" vom 7. Mai 1974 zeigt ein asynchron arbeitendes Datentransfersystem, das nach dem herkömmlichen sogenannten
"handshake"-Prinzip arbeitet. Bei dem bekannten System sind eine steuerseitige Datenquelle und mehrere empfänger
seit ige Datensenken über eine Datenleitung verbunden, um Daten von der Datenquelle zu der Datensenke zu übertragen.
Drei Steuerleitungen dienen zur Steuerung des Datentransfers. Bei den drei Steuerleitungen handelt
es sich um eine RFD-Leitung (ready for data signal), um an die Steuerseite ein Signal zu senden, welches anzeigt,
daß jede empfängerseitige Einrichtung für den Datenempfang
bereit ist, eine DAV-Leitung (data valid signal), um an die empfangsseitigen Einrichtungen ein Signal zu
senden, welches anzeigt, daß die steuerseitig auf der Datenleitung eingestellten Daten gültig sind, und eine
DAC-Leitung, um an die Steuerseite ein Signal zu senden, welches anzeigt, daß jede empfangsseitige Einrichtung
das DAV-Signal empfangen und die Daten auf der Datenleitung akzeptiert hat. Da die Transfersteuerung durch
Einrichtung der "handshake"-Kette zwischen der Datenquelle und den empfangsseitigen Einrichtungen bis zum
Abschluß eines Datentransfers unter Verwendung solcher
drei unabhängiger Steuerleitungen erfolgt, ist die Ausnutzung der Steuerleitungen nur gering, und die Kosten
des die Datenleitung enthaltenden Übertragungskabels werden hierdurch unvermeidbar hoch.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Datentransfersystem zu schaffen, welches den asynchronen
-^q Datentransfer gestattet, d.h., den Datentransfer nach
dem sogenannten "handshake"-Prinzip, wobei lediglich eine Steuerleitung verwendet werden soll. Die Erfindung
schafft weiterhin ein Datentransfersystem mit einer geringen Anzahl von Ubertragungsleitungen. Das Datentransfersystem
soll einen einfachen Aufbau besitzen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Das erfindungsgemäße System ist aufgrund seiner speziellen Struktur sehr kostengünstig. Erfindungsgemäß sind
ein steuerseitiger Schaltungsteil und ein gesteuerter Schaltungsteil über wenigstens eine Datenleitung und
eine Strobe-Leitung (Markierungsleitung) miteinander
verbunden. Der steuernde Schaltungsteil ist beispielsweise ausgerüstet mit Datenübertragungs- und Empfangseinrichtungen,
um Daten auf die Datenleitung zu geben und Daten von der Datenleitung zu empfangen. Weiterhin
sind im steuernden Schaltungsteil Strobe-Impuls-Abgabeeinrichtungen
vorgesehen, um auf der Strobe-Leitung einen Strobe-Impuls zu senden, weiterhin sind Einrichtungen
vorgesehen zum überwachen des logischen Zustands des
Signals auf der Strobe-Leitung. Der gesteuerte Schaltungsteil weist Mittel zum Empfangen von Daten sowie
Sende-Einrichtungen auf, weiterhin eine Halteschaltung
1/2
■- '.. ι . /'Tl
zum Halten der Strobe-Leitung auf demjenigen logischen
Zustand des Strobe-Impulses, den dieser beim Empfang aufweist, Einrichtungen zum Erfassen des logischen Zustands
der Strobe-Leitung, und Einrichtungen zum Beenden des Haltens des logischen Zustands der Strobe-Leitung.
Werden Daten von dem steuernden Schaltungsteil zu dem gesteuerten Schaltungsteil übertragen, so werden die
Daten auf der Datenleitung eingestellt oder gesetzt, und auf der Strobe-Leitung wird ein Impuls erzeugt,
dessen logischer Zustand anzeigt, daß Daten eingestellt oder gesetzt wurden. Nach Empfang eines die Einstellung
der Daten kennzeichnenden Impulses von der Strobe-Leitung holt der gesteuerte Schaltungsteil die Daten von
der Datenleitung, während der logische Zustand des Strobe-Impulses durch die Halteschaltung festgehalten
wird, und nach dem Holen der Daten wird das Halten dieses logischen Zustandes beendet. Nach dem Absenden
des Impulses überwacht der steuernde Schaltungsteil die Strobe-Leitung, und wenn die Beendigung des Haltens
des logischen Zustands in dem gesteuerten Schaltungsteil erfaßt wird, stellt der steuernde Schaltungsteil die
nächsten Daten auf der Datenleitung ein und gibt einen Impuls auf die Strobe-Leitung, dessen logischer Zustand
anzeigt, daß die nächsten Daten eingestellt wurden. Danach holt der gesteuerte Schaltungsteil die Daten,
während der logische Zustand des Strobe-Impulses gehalten wird. Die Beendigung des Haltens des logischen
Zustands erfolgt in der oben beschriebenen Weise.
Wenn der steuernde Schaltungsteil von dem gesteuerten Schaltungsteil Daten empfängt, sendet ersterer über die
Strobe-Leitung einen Impuls an den gesteuerten Schaltungsteil, und nachdem aus dem Impuls erkannt wurde,
daß der steuernde Schaltungsteil für den Datenempfang
J .i \ ό 7
bereit ist, stellt der gesteuerte Schaltungsteil die Daten auf der Datenleitung ein, während der logische
Zustand des empfangenen Impulses gehalten wird, anschließend wird das Halten des logischen Zustands beendet.
Der steuernde Schaltungsteil überwacht die Strobe-Leitung nach dem Absenden des Impulses, und nachdem
die Beendigung des Haltens des logischen Zustands erfaßt wurde, holt er die Daten von der Datenleitung
und gibt dann einen Impuls auf die Strobe-Leitung, der anzeigt, daß der steuernde Schaltungsteil zum Empfang
neuer Daten bereit ist. Danach empfängt der steuernde Schaltungsteil Daten von dem gesteuerten Schaltungsteil,
und zwar Zug um Zug in der oben beschriebenen Weise. Folglich ist es möglich, daß durch überwachung
der Strobe-Leitung von dem steuernden Schaltungsteil der Zustand entschieden wird, in dem der gesteuerte
Schaltungsteil Daten geholt hat, oder in dem der gesteuerte Schaltungsteil Daten auf die Datenleitung gebracht
hat, um auf der Grundlage der Entscheidung Daten zu senden oder die nächsten Daten zu holen. Der gesteuerte
Schaltungsteil ermittelt aus dem Impuls auf der Strobe-Leitung, daß von dem steuernden Schaltungsteil
Daten gesendet wurden, oder daß der steuernde Schaltungsteil zum Empfang der nächsten Daten bereit
ist. Der gesteuerte Schaltungsteil empfängt oder sendet die nächsten Daten auf der Grundlage dieser Feststellung,
Da nach jeder Datenübertragung ein Impuls auf der Strobe-Leitung vorliegt, ist es darüber hinaus möglich, das,
was man einen synchronen Datentransfer nennt, durchzuführen. Dies bedeutet, daß der gesteuerte Schaltungsteil auch so ausgelegt werden kann, daß nach Ankunft
eines Impulses auf der Strobe-Leitung die zu diesem Zeitpunkt auf der Datenleitung anstehenden Daten synchron
mit dem Impuls eingegeben werden. Auf diese Weise
3/4
kann erfindungsgemäß ein asynchroner Datentransfer
mittels lediglich einer als Steuerleitung dienenden Strobe-Leitung erfolgen, indem Mittel vorgesehen werden,
um den logischen Zustand des Strobe-Impulses in dem gesteuerten Schaltungsteil zu halten.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltungsdiagramm eines steuernden Schaltungsteils 11 und eines gesteuerten
Schaltungsteils 12 eines erfindungsgemäßen Datentransfersystems,
Fig. 2 ein spezielles Beispiel einer Koinzidenz-Schaltung 21, die in dem gesteuerten
Schaltungsteil 12 in Fig. 1 zum Einsatz gelangt,
Fig. 3A und 3B Flußdiagramme, die den Betrieb der Schaltungsteile 11 und 12 in dem in Fig.
dargestellten Datentransfersystem veranschaulichen,
Fig. 4A, 4B und 4C die Zustände einer Auswahl-Leitung 18, einer Daten-Leitung 13 und einer Strobe-Leitung
19 im Betrieb des in Fig. 1 dargestellten Datentransfersystems,
Fig. 5 ein weiteres Beispiel eines gesteuerten
Schaltungsteils 12 in dem erfindunsgemäßen Datentransfersystem,
321 C741
Fig. 6A und 6B jeweils ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung der Arbeitsweise der Schallt
tungsteile 11 und 12 beim Datentransfer vom
Teil 11 zum Teil 12,
Fig. 7A, 7B und 7C den Zustand der Auswahl-Leitung 18, der Daten-Leitung 13 bzw. der Strobe-
-,Q Leitung 19 beim Datentransfer gemäß den
Fig. 6A und 6B,
Fig. 8A und 8B jeweils ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung der Arbeitsweise der Schaltungsj5
teile 11 und 12 im Falle des Datentransfers
vom Schaltungsteil 12 zum Schaltungsteil 11,
Fig. 9A, 9B und 9C die Zustände der Auswahl-Leitung 18, der Daten-Leitung 13 und der Strobe-Leitung
19 beim Datentransfer gemäß den
Fig. 8A und 8B,
Fig. 10 ein Datentransfersystem, bei dem der gesteuerte
Schaltungsteil ein Datenempfänger für den synchronen Datentransfer ist, und
Fig. 11 ein Blockdiagramm eines typischen erfindungsgemäßen
Datentransfersystems, bei dem mehrere gesteuerte Schaltungsteile 12.., 12„, ... 12
an den steuernden Schaltungsteil 12 ange
schlossen sind.
Im folgenden soll unter Bezugnahme auf Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Datentransfersystems
beschrieben werden. Dieses Ausführungsbeispiel ist so ausgelegt, daß eine Adresse zur Bestimmung eines
4/5
gesteuerten Schaltungsteils über eine Datenleitung 13
übertragen wird. Hierzu ist zwischen einem steuernden Schaltungsteil 11 und einem gesteuerten Schaltungsteil
12 eine Auswahl-Leitung 18 vorgesehen.
Es sind bereits Systeme bekannt, bei denen Daten und Adressen über dieselbe Datenleitung unter Verwendung
einer Auswahl-Leitung übertragen werden, wobei Daten und Adressen nach Maßgabe des logischen Zustands eines
Signals auf der Auswahl-Leitung unterschieden werden. Gemäß Vereinbarung liegt fest, daß ein Signal auf der
Datenleitung 13 eine Adresse bzw. Daten repräsentiert, wenn das Signal auf der Auswahl-Leitung 18 niedrigen
bzw. hohen Pegel aufweist. Es versteht sich, daß keine Auswahl-Leitung dann benötigt wird, wenn eine Leitung
für die Übertragung einer Adresse separat von der Datenleitung 13 vorgesehen ist.
Von einer Steuerung 112 des steuernden Schaltungsteils 11 zu übertragende Daten werden in einem Zwischenspeicher
36 eines Eingabe/Ausgabe-Ports 111 zwischengespeichert, um dann auf einen Treiber 33 gegeben zu
werden. Diese Daten werden als invertierte Daten mehrerer paralleler Bits durch den Treiber 3 3 auf der
Datenleitung 13 eingestellt oder gesetzt. Nach dem Einstellen
der Daten auf der Datenleitung 13 wird von der Steuerung 112 über einen Zwischenspeicher 35 an einen
Treiber 31, dessen Ausgangssignal auf die Auswahl-Leitung 18 gelangt, ein Signal gegeben, welches anzeigt,
ob es sich bei der Information auf der Datenleitung 13 um eine Adresse oder um Daten handelt. Im umgekehrten
Fall wird bei Empfang von Daten von der Datenleitung eine solche Information über einen Empfänger 32 des
Eingabe/Ausgabe-Ports 111 an einen internen Datenbus
der Steuerung 112 gegeben.
Über den internen Datenbus 37 wird von der Steuerung
112 auf einen Zwischenspeicher 34 ein Strobe-Signal (Markierungs-Signal) gegeben. Von dem Zwischenspeicher
34 gelangt das Strobe-Signal über einen Treiber 24, der als Treiber mit offenem Kollektorausgang ausgebildet
ist, auf eine Strobe-Leitung 19· Bei Arbeitsschritten, bei denen es sich nicht um das Aussenden
des Strobe-Signals handelt, wird der logische Zustand der Strobe-Leitung 19 über einen Empfänger 23 auf den
internen Datenbus 37 gegeben, um den logischen Zustand der Strobe-Leitung 19 zu jeder Zeit zu überwachen. Der
an die Datenleitung 13 angeschlossene Treiber 33 und Empfänger 32 sind so ausgelegt, daß, wenn eine dieser
Schaltungen durch ein von einer internen Steuerleitung 41 kommendes Signal freigegeben werden, die jeweils
andere Schaltung gesperrt wird. In ähnlicher Weise sind der Treiber 24 und der Empfänger 23 derart angelegt,
daß, wenn eine der Schaltungen durch ein von einer internen Steuerleitung 4 2 kommendes Signal freigegeben
wird, die jeweils andere Schaltung gesperrt wird. Bei der vorliegenden Erfindung bestehen das E/A-Port 111
und die Steuerung 112 beispielsweise aus einem Ein-Chip-Mikroprozessor.
Dementsprechend sind eine CPU 4 3 zum Steuern des Betriebs des steuernden Schaltungsteils 11,
ein ROM 44 zum Speichern eines Programms mit einer vorgegebenen Steuerprozedur, ein RAM 45 für die Dateneingabe
und ein Decoder 46 zur Auswahl eines E/A-Ports des Mikroprozessors sowie für dessen Freigabe vorgesehen;
diese Teile stehen untereinander über den internen Datenbus 37 und einen Adreßbus 38 der Steuerung 112 in
Verbindung.
In dem gesteuerten Schaltungsteil 12 sind die Datenleitung 13 und die Auswahl-Leitung 18 an einen Koinzi-
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denz-Detektor 21 angeschlossen. Hat die Auswahl-Leitung 18 niedrigen Pegel, so handelt es sich bei einem Signal
auf der Datenleitung 13 vereinbarungsgemäß um Adressendaten, und diese Daten werden automatisch an den Koinzidenz-Detektor
21 gegeben, wo geprüft wird, ob es sich bei der eingegebenen Adresse um diejenige des gesteuerten
Schaltungsteils 12 handelt. Die Datenleitung 13, die Auswahl-Leitung 18 und ein Ausgangsanschluß 51 des
Koinzidenz-Detektors 21 sind an eine Datenverarbeitungseinheit 22 angeschlossen. Die Datenverarbeitungseinheit
22 ist derart ausgelegt, daß sie die Daten auf der Datenleitung 13 hereinzuholen vermag, wenn die Adresse
des gesteuerten Schaltungsteils 12 von dem Koinzidenz-Detektor 21 festgestellt wird.
In demjenigen Zustand in dem die Adresse des gesteuerten Schaltungsteils 12 durch den Koinzidenz-Detektor 21
festgestellt wurde, hält, wenn ein Impuls auf der Strobe-Leitung 19 empfangen wird, eine Halteschaltung 50 die
Strobe-Leitung 19 auf dem logischen Wert "0" des Impulses. Die logische Halteschaltung 50 für die Strobe-Leitung
19 umfaßt beispielsweise ein Flip-Flop 25, einen Negator 26, dessen Eingang an die Strobe-Leitung 19
angeschlossen ist, und dessen Ausgang an einen Setzeingang des Flip-Flops 25 und die datenverarbeitende Einheit
22 angeschlossen ist, und einen Negator 27 mit offenem Kollektor, dessen Eingang an den Q-Ausgang des
Flip-Flops 25 angeschlossen ist, während sein Ausgang an die Strobe-Leitung 19 angeschlossen ist. Das Flip-Flop
25 ist mit seinem Löscheingang C an den Ausgangs-■anschluß 51 des Koinzidenz-Detektors 21 angeschlossen,
sein Rücksetzanschluß R ist an die datenverarbeitende Einheit 22 angeschlossen. Nach dem Feststellen der
Adresse liefert der Koinzidenzdetektor 21 ein Ausgangs-
7/R
^ i_ ί ■-' / -Γ
signal niedrigen Pegels an den Anschluß 51, um den Löscheingang C des Flip-Flops 25 auf niedrigen Pegel
zu bringen und das Flip-Flop 25 so in Betrieb zu setzen. Der niedrige Pegel am Ausgangsanschluß 51 wird aufrechterhalten,
bis der gesamte Datentransfer zu dem gesteuerten Schaltungsteil 12 abgeschlossen ist. In einem
solchen Zustand wird der Strobe-Impuls auf der Strobe-Leitung 19 über den Negator 26 zum Setzen des Flip-Flops
25 eingegeben. Folglich wird der Q-Ausgang des Flip-Flops 25 auf "1" gehalten, während der Negator eine "0"
abgibt. Selbst wenn der Strobe-Impuls (logisch "0") des steuernden Schaltungsteils 11 sofort wieder zu "1" wird,
weil der Ausgang des Negators 24 als offener Kollektor ausgebildet ist, so ist dessen Ausgangsimpedanz hoch,
und daher wird die Strobe-Leitung 19 durch das Ausgangssignal "0" des Negators 27 des gesteuerten Schaltungsteils 12 gezwungenermaßen auf niedrigem "0"-Pegel ge-
halten. Die datenverarbeitende Einheit 22 überwacht den Ausgang des Negators 26 (bei dem es sich auch um den
Q-Ausgang des Flip-Flops 25 handeln kann) und lädt die Daten von der Datenleitung 13, nachdem festgestellt ist,
daß der Zustand auf der Strobe-Leitung 19 auf "0" gehalten
ist, wie es oben beschrieben wurde. Die datenverarbeitende Einheit 22 verarbeitet die Daten, wonach
sie, wenn sie zum Laden der nächsten Daten bereit ist, das Flip-Flop 25 zurücksetzt, um auf der Strebe-Leitung
19 den logischen Zustand "0" des Flip-Flops 25 zu beenden, indem die Strobe-Leitung 19 auf den logischen
Zustand "1" gebracht wird.
'Die datenverarbeitende Einheit 22 zum Steuern des Betriebs
des gesteuerten Schaltungsteils 12 besteht aus einem gewöhnlichen Mikroprozessor, dessen Aufbau im
wesentlichen identisch ist wie der, der weiter unten
8/9
?· ·; Π I.
im Zusammenhang mit Fig. 5 noch erläutert wird. Daher kann an dieser Stelle auf eine nähere Beschreibung
verzichtet werden. Der Koinzidenzdetektor 21 hat beispielsweise den in Fig. 2 dargestellten Aufbau. An die
Datenleitung 13 sind zwei Koinzidenzschaltungen 501 und 502 angeschlossen. Die Koinzidenzschaltung 501 erfaßt
die Übereinstimmung oder Koinzidenz zwischen den angegegebenen Adreßdaten und der eigenen Adresse, wohingegen
die Koinzidenzschaltung 502 die Übereinstimmung eines Daten-Endecodes feststellt, der repräsentativ ist für
das Ende der Datenübertragung. Die Koinzidenzschaltungen 501 und 502 sind jeweils an ein Register 503 angeschlossen,
in dem die eigene Adresse gespeichert ist, sowie an ein Register 504, in welchem der Daten-Endecode
eingestellt ist. In dem Fall, daß die Auswahl-Leitung 18 "0" ist, wird die Koinzidenzschaltung 501 über einen
Negator 505 freigegeben; wenn der logische Zustand des Signals auf der Auswahl-Leitung 18 "1" ist, wird die
Koinzidenzschaltung 502 freigegeben. Nach Feststellung der Adressenübereinstimmung durch die Koinzidenzschaltung
501 gelangt deren Ausgangssignal hohen Pegels an den Setzanschluß S eines Flip-Flops 506, und es wird
ein Ausgangssignal niedrigen Pegels von dessen Q-Ausgang an den Ausgangsanschluß 51 des Koinzidenz-Detektors
21 gegeben und gehalten. Wenn der Daten-Endecode durch die Koinzidenzschaltung 502 festgestellt wurde, gelangt
dessen Ausgangssignal hohen Pegels an das Flip-Flop 506, um es zurückzusetzen. Als Folge hiervon gelangt ein
Ausgangssignal hohen Pegels an den Ausgangsanschluß des Koinzidenz-Detektors 21, und dieses Ausgangssignal
hohen Pegels gelangt an den Löscheingang C des Flip-Flops 25 der logischen Halteschaltung, um diese zu
sperren. Gleichzeitig gelangt das Signal hohen Pegels auch an die datenverarbeitende Einheit 22.
ο ΙΛ ο 7
Unter Bezugnahme auf die Fig. 3A, 3B, 4A, 4B und 4C soll nun der Ablauf des Datentransfers beschrieben
werden. Wie beispielsweise in Fig. 4A dargestellt ist, wird in dem steuernden Schaltungsteil 11 die Auswahl-Leitung
18 im Schritt S. gemäß Fig. 3A auf niedrigen Pegel gebracht, und gemäß 4B wird eine Adresse A. auf
die Datenleitung 13 gegeben. In dem Flußdiagramm be-YQ
deutet "Setzen SEL "0"" die Einstellung der Auswahl-Leitung
auf "0". Etwas-nach der Lieferung der Adresse A1 wird im Schritt S„ ein Strobe-Impuls "0" auf die
Strobe-Leitung 19 gegeben, wie in Fig. 4C angedeutet ist.
Wenn andererseits in dem gesteuerten Schaltungsteil die Auswahl-Leitung 18 niedrigen Pegel erhalten hat,
wird das Signal A. auf der Datenleitung 13 im Schritt
S' automatisch in den Koinzidenz-Detektor 21 gebracht, und es wird geprüft, ob es sich bei der Adresse A1 um
die eigene Adresse handelt. Ist dies der Fall, gibt der Koinzidenz-Detektor 21 ein Ausgangssignal niedrigen
Pegels ab, und im Schritt S'2 wird das Flip-Flop 25 aktiviert, um die logische Halteschaltung 50 freizugeben.
Wenn danach der Strobe-Impuls "0" in der oben beschriebenen Weise auf der Strobe-Leitung 19 vorhanden
ist, wird im Schritts1 der Impuls "0" erfaßt, und im
Schritt S »4 wird das Flip-Flop 25 gesetzt, um die Strobe-Leitung
19 auf niedrigem Pegel zu halten, wie in Fig. 4C angedeutet ist. Die datenve arbeitende Einheit 22 holt
im Schritts' die Daten von der Datenleitung 13, aber
diese Daten werden nicht als solche behandelt, da es sich um die eigene Adresse A1 handelt. Nach dem Laden
der Daten liefert die datenverarbeitende Einheit 22 im Schrittst an den Rücksetzanschluß R des Flip-Flops
ein Signal "1", welches anzeigt, daß die datenverarbeitende Einheit 22 zum Empfang neuer Daten bereit ist,
9/10
o z i w / 4 Ί
wobei das Flip-Flop 25 zurückgesetzt wird. Als Folge
erhält die Strobe-Leitung 19 hohen Pegel (Fig. 4C).
Wie oben beschrieben wurde/ überwacht der steuernde Schaltungsteil 11 den Zustand der Strobe-Leitung 19,
und wenn im Schritt S_ festgestellt wird, daß die Strobe-Leitung einen hohen Pegel erhalten hat, um den gesteu-
IQ erten Schaltungsteil 12 für den Datenempfang bereitzumachen,
setzt der steuernde Schaltungsteil 11 die Auswahlleitung 18 im Schritt S. auf "1" (vgl. Fig. 4A)
und setzt im Schritt S- Daten D. auf der Datenleitung
13 (vgl. Fig. 4B). Im Anschluß hieran gelangt der Strobe-Impuls "0" im Schritt Sfi an die Strobe-Leitung
19 (vgl. Fig. 4C).
In dem gesteuerten Schaltungsteil 12 wird nach Erfassung des Strobe-Impulses im Schritts1- das Flip-Flop 25 erneut
gesetzt, um die Strobe-Leitung 19 auf niedrigem Pegel zu halten (Schritts' ). Die datenverarbeitende
Einheit 22 überwacht· das Ausgangssignal des Negators (es ist dasselbe Signal wie das Ausgangssignal des
Flip-Flops 25), und nach Feststellung, daß die Daten eingestellt sind, holt sie die Daten D1 im Schritts'
von der Datenleitung 13 und führt hierfür eine Verarbeitung
durch. Wenn im Schritts' nicht der Daten-Endecode erfaßt wird, liefert die datenverarbeitende
Einheit 22 ein Ausgangssignal mit hohem Pegel, welches anzeigt, daß sie zum Empfang der nächsten Daten bereit
ist. Hierdurch wird das Flip-Flop 25 zurückgesetzt, weshalb die Strobe-Leitung 19 gemäß Fig. 4C (Schritt
S^1) in den Zustand hohen Pegels zurückkehrt. Danach
geht der Betrieb zum Schritts' zurück wo der nächste
Strobe-Impuls erfaßt wird.
■ *■ ■ μ · tf
Im steuernden Schaltungsteil 11 kehrt der Betrieb, wenn
im Schritt S festgestellt wird, daß die Strobe-Leitung 19 hohen Pegel hat und weiterhin im Schritt S„ festgestellt
wird, daß der Datentransfer noch nicht abgeschlossen ist, zum Schritt S1- zurück, bei dem die nächsten
Daten D auf der Datenleitung 13 eingestellt werden und ein Impuls auf die Strobe-Leitung 19 zum Setzen
des Flip-Flops 25 gegeben wird, wobei die Strobe-Leitung
19 in der oben geschilderten Weise auf niedrigem Pegel
gehalten wird. Danach werden dieselben Vorgänge wiederholt. Die Beendigung des Datentransfers wird dem gesteuerten
Schaltungsteil 11 durch Hinzugabe eines Daten-Endecodes
an den Schluß der zu übertragenden Daten angekündigt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die
Anzahl der Daten zu spezifizieren. In dem Flußdiagramm gemäß Fig. 3B werden die Schritte S' , S'2? S'4, S'
und S' „ durch den Koinzidenzdetektor 21 und die logisehe
Halteschaltung 50, die beide hardwaremäßig realisiert sind, ausgeführt, und daher sind diese Schritte
nicht in dem Programm der datenverarbeitenden Einheit 22 vorhanden.
Als nächstes soll unter Bezugnahme auf Fig. 5 der Fall beschrieben werden, bei dem der gesteuerte Schaltungsteil 12 sowohl Daten empfangen als auch senden kann. Da
der steuernde Schaltungsteil 11 identisch ausgebildet
ist wie der entsprechende Sohaltungsteil in Fig. 1 soll hier nur der gesteuerte Sei iltungsteil 12 beschrieben
werden. In dem gesteuerten Schaltungsteil 12 gemäß Fig. 5 ist der Koinzidenzdetektor 21 nicht vorgesehen. Seine
Funktion wird durchgeführt durch die datenverarbeitende Einheit 22, die eine Steuerung 222 und ein E/A-Port 221
aufweist. Die Datenleitung 13 ist über einen Empfänger 54 in dem E/A-Port 221 an einen internen Datenbus 65
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angeschlossen, so daß die empfangenen Daten und Adressen in die Steuerung 222 geholt werden können. Der E/A-Port
221 und die Steuerung 222 sind beispielsweise als EinChip-Mikroprozessor ausgebildet. Dieser Mikroprozessor
sorgt für das Erfassen der Adreß-übereinstimmung, die Entscheidung über Datenempfang oder -sendung, die Feststellung
der Beendigung des Datentransfers, die Uber- ^O wachung der Auswahl-Leitung 18 und der Strobe-Leitung
19 und die Steuerung der logischen Halteschaltung 50.
Der interne Datenbus 65 ist über einen Zwischenspeicher 55 und einen Treiber 56 an die Datenleitung 13 angeschlossen,
so daß Daten gesendet werden können. Der logische Zustand der Auswahl-Leitung 18 wird über einen
Empfänger 58 von dem internen Datenbus 65 erfaßt, und nach
Maßgabe des logischen Zustands entscheidet eine CPU 64, ob es sich bei der Information auf der Datenleitung 13
um eine Adresse oder um Daten handelt. Die logische Halteschaltung 50 hat denselben Aufbau wie die in Fig.
1 dargestellte Schaltung, jedoch sind der Löscheingang C und der Rücksetzeingang R des Flip-Flops 25 über
Treiber 52 und 57 des E/A-Ports 221 an den Datenbus 65 angeschlossen. Der logische Zustand der Strobe-Leitung
19 wird über einen Empfänger 53 von dem Ausgang des Negators 26 eingegeben und von der CPU 64 festgestellt.
Der steuernde Schaltungsteil 11 sieht ein Bit der Adreßdaten vor, welches zuerst gesendet wird, um eine Unterscheidung
zwischen den Fällen zu treffen, gemäß denen entweder der gesteuerte Schaltungsteil 12 Daten empfangen
soll (ein Befehl "Empfangen Daten") oder Daten gesendet werden sollen (ein Befehl "Senden Daten"). Die
Steuerung 222 des gesteuerten Schaltungsteils erfaßt den Zustand des erwähnten Bits der geholten Daten und
/1 -κ
steuert den Betrieb des Datenempfangs oder der Datenübertragung.
Hierzu weist die Steuerung 222 die CPU 64, einen ROM 61, einen RAM 6 2 und einen Decoder 6 3 auf,
die über den internen Datenbus 6 5 sowie einen internen Adreßbus 6 6 untereinander in Verbindung stehen. Da
diese Anordnung dieselbe ist wie bei herkömmmlichen
Mikroprozessoren, soll auf eine detaillierte Beschreibung verzichtet were.en.
Im folgenden soll unter Bezugnahme auf die Fig. 6Af 6B,
7A, 7B und 7C der Betriebsablauf für den Fall geschildert werden, daß Daten von dem steuernden Schaltungsteil
11 zu dem gesteuerten Schaltungsteil 12 gemäß Fig. 5
übertragen werden. Der Betriebsablauf in dem steuernden Schaltungsteil 11 ist in Fig. 6A dargestellt, der Ablauf
in dem gesteuerten Schaltungsteil 12 ist in Fig. 6B dargestellt. Die Fig. 7A, 7B und IC zeigen die Zustände
der Auswahl-Leitung 18, der Datenleitung 13 und der Strobe-Leitung 19. Die CPU 4 3 auf der Steuerseite
in Fig. 1 überwacht die Strobe-Leitung 19 über den Empfänger 23, und wenn sichergestellt ist, daß die
Strobe-Leitung 19 einen hohen oder "1"-Zustand aufweist,
stellt die CPU 43 Adreßdaten A. des gesteuerten Schaltungsteils 12 auf der Datenleitung 13 über den
Zwischenspeicher 36 und den Treiber 33 ein (Schritt S1
in Fig. 7B), und gleichzeitig stellt die CPU 43 über den Zwischenspeicher 35 und den Treiber 31 auf der
Auswahl-Leitung 18 eine log sehe "0" ein, die kennzeichnet, daß die auf der Datenleitung 13 eingestellten
Daten eine Adresse darstellen (Fig. 7A). Als nächstes •wird im Schritt S2 ein Strobe-Impuls mit dom logischen
Wert "0" über den Zwischenspeicher 34 und den Treiber 24 auf die Strobe-Leitung 19 gegeben (Fig. 7C).
13
In dem gesteuerten Schaltungsteil 12 überwacht die CPU 64 die Auswahl-Leitung 18 über den Empfänger 58 im
p- Schritt S'.., und nach der Erfassung des Zustands "O"
legt sie über den Treiber 52 ein Ausgangssignal niedrigen Pegels an den Löschanschluß "C" des Flip-Flops 25,
um die logische Halteschaltung 50 freizugeben. Als nächstes:überwacht im Schritt S' die CPU 64 den Zustand
■jfl der Strobe-Leitung 19 über den Empfänger 5 3 und den
Negator 26, und wenn der Strobe-Impuls "0" durch den
oben erläuterten Schritt S'2 der Steuerseite erfaßt
wird, hält die logische Halteschaltung 50 unmittelbar die Strobe-Leitung auf logisch "0" (vgl. Schritt S' ),
■^5 und im Schritt S'5 holt die CPU 64 Adreßdaten über den
Empfänger 54 von der Datenleitung 13. Im Schritt S' prüft die CPU 64, ob die so eingegebene Adresse mit
ihrer eigenen Adresse übereinstimmt, und falls dies nicht der Fall ist, wird das Flip-Flop 25 im Schritt
S'_ über den Treiber 57 zurückgesetzt, um den oben erwähnten
logischen Haltezustand zu beenden, und die Strobe-Leitung 19 wird auf "1" gestellt, wonach der
Betrieb zum Schritt S' zurückkehrt. Wenn die Adresse mit der eigenen Adresse im Schritt S' übereinstimmt,
wird im Schritt S'fi festgestellt, ob das durch das
eine Bit in den eingegebenen Adreßdaten gekennzeichnete Signal ein Befehl "Empfangen Daten" ist, und falls dies
nicht der Fall ist, so bedeutet dies, daß es sich um einen Befehl "Senden Daten" handelt, und der Betrieb
geht über zum Schritt S'..,-· Im Falle des Befehls "Empfangen
Daten" wird das Flip-Flop 25 im Schritt S' zurückgesetzt, wodurch der logische Haltezustand beendet
wird. D.h., die Strobe-Leitung 19 wird auf "1" gesetzt (Fig. 7C).
Δ ί O I
Unmittelbar nach dem Einstellen des oben erwähnten Strobe-Impulses überwacht der steuernde Schaltungsteil
11 die Strobe-Leitung 19 im Schritt S-,, und wenn festgestellt
wird, daß die Strobe-Leitung 19 als Ergebnis der Beendigung des logischen Zustands im Schritt S'Q seitens
des gesteuerten Schaltungsteils 12 eine "1" wird, wird die Auswahl-Leitung 18 im Schritt S, (s. Fig. 7A) auf
"1" gestellt, und im Schritt S5 werden die Daten D auf
der Datenleitung 13 eingestellt. Danach wird im Schritt
Sr der Strobe-Impuls "0" auf die Strobe-Leitung 19 gegeben,
um den gesteuerten Schaltungsteil 12 von der Dateneinstellung zu informieren.
Der gesteuerte Schaltungsteil 12 überwacht im Schritt S' _ die Strobe-Leitung 19 unmittelbar nach Beendigung
des logischen Haltezustands im Schritt S' , wie es oben erläutert wurde, und nach Erfassung des Strobe-Impulses
von dem steuernden Schaltungsteil 11 im Schritt S- hält
die logische Halteschaltung 50 die logische "0" des Strobe-Impulses im Schritt S' . Die CPU 64 holt die
Daten D1 von der Datenleitung 13 im Schritt S'„, und
es wird im Schritt S1.- geprüft, ob die geholten Daten den Endecode darstellen. Falls nicht, wird das Flip-Flop
25 im Schritt S' . zurückgesetzt, wodurch die
Haltefunktion der logischen "0" beendet wird und die Strobe-Leitung 19 auf "1" gesetzt wird, was den steuernden
Schaltungsteil 11 über die Tatsache informiert, daß der gesteuerte Schaltun steil 12 zum Empfang der
nächsten Daten bereit ist. Dann kehrt der Betrieb zum Schritt S' 0 zurück, wo der Schaltungsteil 12 die
Strobe-Leitung 19 überwacht. Wird im Schritt S' 3 der
Endecode festgestellt, so wird eine "1" über den Treiber 52 im Schritt S' 5 an das Flip-Flop 25 gegeben,
wodurch die logische Halteschaltung 50 gesperrt und dadurch der Datenempfahg abgeschlossen wird.
14/15
Wenn auf der Strobe-Leitung 19 die "1" im Schritt S_
erfaßt wird, die von dem gesteuerten Schaltungsteil in c- Schritt S' . eingestellt wurde, so wird in dem steuernden
Schaltungsteil 11 durch den Schritt S„ geprüft, ob .
der Datentransfer abgeschlossen ist. Falls nicht, kehrt der Betrieb zum Schritt S- zurück, in dem die nächsten
Daten D_ auf der Datenleitung 13 eingestellt werden
jQ (Fig. 7B). Danach wiederholt sich der gesamte Vorgang,
bis der Datentransfer abgeschlossen ist. In dem Flußdiagramm des gesteuerten Schaltungsteils 12 muß beachtet
werden, daß die Schritte S1. und S' .. durch die logische
Halteschaltung 50, die hardwaremäßig aufgebaut ist,
ic ausgeführt werden, und nicht in der Ablauffolge der
Steuerung 222 enthalten sind.
Als nächstes soll unter Bezugnahme auf die Fig. 8A, 8B, 9A, 9B und 9C der Fall geschildert werden, daß von dem
gesteuerten Schaltungsteil gemäß Fig. 5 an den steuernden Schaltungsteil 11 Daten gesendet werden. Fig. 8A
zeigt den Ablauf in dem steuernden Schaltungsteil 11,
der in der Steuerung 110 (s. Fig. 1) als Programm separat von dem Programm gemäß Fig. 6A gespeichert ist.
Fig. 8B zeigt den Ablauf in dem gesteuerten Schaltungsteil 12, der von dem Schritt S' in Fig. 6B abgezweigt
ist. Die Fig. 9A, 9B und 9C zeigen die Zustände der Auswahl-Leitung
18, der Datenleitung 13 bzw. der Strobe-Leitung 19. Da die Betriebsabläufe bis zur Erfassung der
Eigenadresse in dem gesteuerten Schaltungsteil 12 dieselben sind, wie es anhand der Fig. 6A und 6B erläutert
wurde, wird die Beschreibung hier nicht wiederholt.
Wenn im Schritt S'g der Fig. 6B festgestellt wird, daß
die Daten auf der Datenleitung 13 einen Befehl "Senden Daten" darstellen und nicht einen Befehl "Empfangen
15/16
JZ \ö. I k
Daten", so wird in dem gesteuerten Schaltungsteil 12 der Betrieb zum Schritt S' - in Fig. 8B verzweigt, wo
das Flip-Flop 25 zurückgesetzt wird, um die Strobe-Leitung 19 auf "1" zu setzen. Mit der Einstellung auf
"1" im Schritt S- setzt der steuernde Schaltungsteil die Auswahl-Leitung 18 im Schritt S. auf "1" und sendet
dann im Schritt S1. den Strobe-Impuls "0" aus.
Wenn der gesteuerte Schaltungstexl 12 im Schritt S1^7
diesen Strobe-Impuls feststellt, hält die logische Halteschaltung 50 die Strobe-Leitung 19 im Schritt S' „
auf "0", und gleichzeitig stellt die CPU 64 Daten D auf der Datenleitung 13 ein (Schritt S' „). Wenn weiterhin
im Schritt S'.. festgestellt wird, daß der Datentransfer noch nicht abgeschlossen ist, wird das Flip-Flop
25 im Schritt S'?. zurückgesetzt, um den logischen
Haltezustand zu beenden, wodurch die Strobe-Leitung auf "1" gesetzt wird. Dann kehrt der Betrieb zum Schritt
S' 7 zurück, wo auf das Erfassen eines Strobe-Impulses gewartet wird, welcher die nächsten Daten D_ anfordert.
Dadurch, daß im Schritt S^. festgestellt wird, daß die
Strobe-Leitung 19 auf "1" eingestellt wurde, bestimmt
der steuernde Schaltungsteil 11 , daß der gesteuerte Schaltungstexl 12 Daten eingestellt hat, und der
steuernde Teil 11 holt die Daten D. in Schritt S_ von
der Datenleitung 13. Wenn im Schritt Sg festgestellt
wird, daß die so eingegebenen Daten nicht einen Endecode darstellen, kehrt der Arbeitsablauf zum Schritt S1.
zurück, wo der die nächsten Daten D2 anfordernde
Strobe-Impuls abgeschickt wird. Danach wird der Datenempfang in derselben Weise wiederholt, bis im Schritt
S8 der Endecode festgestellt wird.
16/17
In dem gesteuerten Schaltungsteil 12 wird im Schritt
S' n festgestellt, daß sämtliche Daten übertragen wurden,
eine "1" wird über den Treiber 52 an den Löscheingang C des Flip-Flops 25 gegeben, um die logische Halteschaltung
50 zu sperren, und so wird der Arbeitsablauf beendet.
Gemäß der obigen Beschreibung werden die Daten in dem erfindungsgemäßen Datentransfersystem asynchron über
die Datenleitung 13 unter Steuerung der einzelnen Strobe-Leitung 19 übertragen, d.h., die übertragung
erfolgt nach dem "handshake"-Prinzip. Da bei diesem Datentransfersystem jedoch für jeden Datentransfer auf
der Datenleitung von der Steuerseite aus ein Impuls gesendet wird, kann auch der synchrone Datentransfer
auf einfache Weise erfolgen. Wie beispielsweise in Fig. 10 gezeigt ist, werden eine Adresse A1 und Daten
D1, D-, D_ ... nacheinander von dem steuernden Schaltungsteil
11 zu dem gesteuerten Schaltungsteil 12 geschickt, zusammen mit Strobe-Impulsen (d.h., Taktimpulsen) , die mit der Adresse und den Daten in der in Fig.
4B gezeigten Weise synchronisiert sind. Wenn durch den Koinzidenzdetektor 21 festgestellt wird, daß die
Adresse A1 die Adresse des gesteuerten Schaltungsteils
12 ist, wird beispielsweise ein Schieberegister 29 in dem gesteuerten Schaltungsteil 12 durch das Ausgangssignal
des Koinzidenzdetektors 21 aktiviert. Das Schieberegister 2 9 erhält an seinem Takteingang CK
einen Impuls von der Strobe-Leitung 19, und an seinem Dateneingang D empfängt es die Daten von der Datenleitung
13. Wenn folglich Übereinstimmung der Adressen festgestellt wird, wird nach jedem anschließenden Datentransfer
auf der Strobe-Leitung 19 ein Impuls geliefert, wie in Fig. 4C dargestellt ist, so daß die Daten auf der
öl ! b Ik
Datenleitung 13 nacheinander in das Schieberegister 29 eingegeben werden, ohne daß eine "handshake"-Operation
erfolgt; auf diese Weise erfolgt ein synchroner Transfer. Wenn in den Daten der Endecode festgestellt wird,
liefert der Koinzidenz-Detektor 21 ein Ausgangssignal
niedrigen Pegels an seinem Ausgangsanschluß 21, um das Schieberegister 29 zu sperren und den Datenempfang zu
beenden. Man sieht, daß der gesteuerte Schaltungsteil
so ausgelegt werden kann, daß, wenn Übereinstimmung der Adressen durch die Koinzidenzschaltung 21 festgestellt wird, Daten nacheinander vom Schieberegister 29 aus
gesendet werden können, und zwar synchron mit den von
dem steuernden Schaltungsteil 11 über die Strobe-Leitung 19 gesendeten Strobe-Impulsen.
niedrigen Pegels an seinem Ausgangsanschluß 21, um das Schieberegister 29 zu sperren und den Datenempfang zu
beenden. Man sieht, daß der gesteuerte Schaltungsteil
so ausgelegt werden kann, daß, wenn Übereinstimmung der Adressen durch die Koinzidenzschaltung 21 festgestellt wird, Daten nacheinander vom Schieberegister 29 aus
gesendet werden können, und zwar synchron mit den von
dem steuernden Schaltungsteil 11 über die Strobe-Leitung 19 gesendeten Strobe-Impulsen.
Bei dem erfindungsgemäßen Datentransfersystem können
die Daten selektiv zu mehreren gesteuerten Schaltungsteilen geschickt werden, wobei gesteuerte Schaltungsteile individuell gekennzeichnet werden, indem die oben beschriebene Adressierung verwendet wird. Wie beispielsweise in Fig. 11 dargestellt ist, sind mehrere gesteuerte Schaltungsteile 12.. bis 12 über die Datenleitung 13, die Auswahl-Leitung 18 und die Strobe-Leitung 19
an den steuernden Schaltungsteil 11 angeschlossen, und die Daten werden selektiv an mehrere gesteuerte Schaltungsteile 12,. bis 12 gesendet. Darüber hinaus können diese Schaltungsteile 12.. bis 12 asynchron oder synchron oder in einer Kombination dieser beiden Möglichkeiten arbeiten. D.h.: der synchrone gesteuerte Schaltungsteil 12, wie z.B. der in Fig. 10 gezeigte Schaltungsteil, wird als Einrichtung 12~ verwendet, und die Einrichtung gemäß Fig. 1 oder 5 wird für die anderen
Einrichtungen 12.. und 12 bis 12 verwendet. Wenn auch bei dem oben geschilderten Ausführungsbeispiel die
die Daten selektiv zu mehreren gesteuerten Schaltungsteilen geschickt werden, wobei gesteuerte Schaltungsteile individuell gekennzeichnet werden, indem die oben beschriebene Adressierung verwendet wird. Wie beispielsweise in Fig. 11 dargestellt ist, sind mehrere gesteuerte Schaltungsteile 12.. bis 12 über die Datenleitung 13, die Auswahl-Leitung 18 und die Strobe-Leitung 19
an den steuernden Schaltungsteil 11 angeschlossen, und die Daten werden selektiv an mehrere gesteuerte Schaltungsteile 12,. bis 12 gesendet. Darüber hinaus können diese Schaltungsteile 12.. bis 12 asynchron oder synchron oder in einer Kombination dieser beiden Möglichkeiten arbeiten. D.h.: der synchrone gesteuerte Schaltungsteil 12, wie z.B. der in Fig. 10 gezeigte Schaltungsteil, wird als Einrichtung 12~ verwendet, und die Einrichtung gemäß Fig. 1 oder 5 wird für die anderen
Einrichtungen 12.. und 12 bis 12 verwendet. Wenn auch bei dem oben geschilderten Ausführungsbeispiel die
18/19
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33
Datenleitung 13 für die übertragung sowohl von Adressen
als auch von Daten verwendet wurde, so besteht auch die Möglichkeit, die Auswahlleitung 18 fortzulassen und eine
ausschließlich für die Adressenübertragung vorgesehene Adressen-Leitung zu verwenden. Weiterhin werden im Fall
einer 1:1-Datenübertragung der Adressendetektor und die
zugehörigen Einrichtungen fortgelassen, da sowohl die Adressenleitung als auch die Auswahl-Leitung nicht notwendig
sind.
Claims (1)
- BLUMBACH · WESER .%BERGkfM -"KRAMERZWIRNER - HOFFMANN JPATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADENPatentconsult Radeckestraße 43 8000 München 60 Telefon (089) 883603/883604 Telex 05-212313 Telegramme Patentconsull Patentconsult Sonnenberger Straße 43 6200 Wiesbaden Telefon (06121) 562943/561998 Telex 04-186 ?Λ7 Telegramme PatentconsultTAKEDA RIKEN KOGYO KABUSHIKIKAISHA 82/8747Tokyo, JapanDatentransfersystemPatentansprücheΪ7 Datentransfersystem, in dem ein steuernder Schaltungsteil oder eine steuernde Einrichtung (11) und wenigstens ein gesteuerter Schaltungsteil oder eine gesteuerte Einrichtung (12) über eine Datenleitung (13, 18) und eine Strobe-Leitung (Takt-Leitung) (19) verbunden sind, und in dem der steuernde Schaltungsteil (11) eine Dateneinstelleinrichtung (111, 112) aufweist zum Einstellen von Daten auf der Datenleitung, eine Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung (111, 112) besitzt zum Senden eines Strobe-Impulses auf die Strobe-Leitung, und ferner eine Strobe-Leitungs-Überwachungseinrichtung (111, 112) aufweist, wobei der gesteuerte Schaltungsteil (112) eine Daten-Holeinrichtung (22, 221, 222) aufweist zum Holen von Daten, sowie einen Strobe-Leitungs-Detektor (22, 221,222) zum Erfassen des logischen Zustands der Strobe-Leitung, dadurch gekennzeichnet , daß der gesteuerte Schaltungsteil (12) mit einer Halteeinrichtung ausgestattet ist, um die Strobe-Leitung (19) auf dem logischen Zustand des Strobe-Impulses zu .München: R. Kramer Dipl.-Ing. ■ W. Weser Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. · E. Hoffmann Dipl.-Ing. ΛWiesbaden: P.G. Blumbach Dipl.-Ing. · P. Bergen Prof. Dr. Jur. Dipl.-Ing., Pat.-Ass., Pat.-Anw.bis 1979 · G. Zwirner Dipl.-Ing. Dipl.-W.-Ing.O Lhalten, der vorgelegen hat, als der'steuernde Schaltungsteil (11) den Strobe-Impuls auf die Strobe-Leitung gegeben hatte, und daß eine Einrichtung (22, 221, 222) zum Beenden des logischen Haltezustands vorgesehen ist.2025302. Datcntransfersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der steuernde Schaltungsteil weiterhin eine Steuereinrichtung aufweist zum Steuern des steuernden Schaltungsteils derart, daß an die Dateneinstelleinrichtung ein Befehl "Senden Daten" gegeben wird, daß nach dem Einstellen von Daten an die Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung ein Befehl zum Abgeben eines Strobe-Impulses, der die Einstellung der Daten anzeigt, gegeben wird, daß nach jedem Feststellen der Umkehrung des logischen Zustands der Strobe-Leitung durch die Strobe-Leitungs-Uberwachungseinrichtung nach dem Abgeben eines Strobe-Impulses ein Befehl zum Einstellen der nächsten Daten an die Dateneinstelleinrichtung gegeben wird, daß der gesteuerte Schaltungsteil (12) weiterhin eine Steuereinrichtung aufweist zum Steuern des gesteuerten Schaltungsteils derart, daß, wenn durch den Strobe-Leitungs-Detektor festgestellt wird, daß der logische Zustand der Strobe-Leitung von der logischen Halteeinrichtung gehalten wurde, ein Befehl "Holen Daten" an die Datenholeinrichtung gegeben wird, und daß, wenn der gesteuerte Schaltungsteil nach dem Holen der Daten zum Empfangen der nächsten Daten bereit ist, die Haltezustand-Beendigungseinrichtung den logischen Zustand der logischen Halteeinrichtung beendet.35'3. Datentransfersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Dateneinstelleinrichtung, die Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung t die Strobe-Leitungs-überwachungseinrichtung und die20/21r~7 ' -λSteuereinrichtung des steuernden Schaltunysteils aus . einem Mikroprozessor bestehen, und daß die Datenholeinrichtung, der Strobe-Leitungs-Detektor und Haltezustand-Beendigungseinrichtung sowie die Steuereinrichtung im gesteuerten Schaltungsteil aus einem Mikroprozessor gebildet sind.IQ 4. Datentransfersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der steuernde Schaltungsteil weiterhin eine steuerseitige Datenholeinrichtung aufweist, um von der Datenleitung Daten zu holen, und daß der gesteuerte Schaltungsteil weiterhin eine Dateneinstelleinrichtung aufweist, um Daten auf der Datenleitung einzustellen.5. Datentransfersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der steuernde Schaltungsteil eine Steuereinrichtung für eine solche Steuerung aufweist, daß ein Befehl an die Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung gegeben wird, einen Strobe-Impuls zu senden, welcher anzeigt, daß der steuernde Schaltungsteil zum Empfangen von Daten bereit ist, daß nach Fest- Stellung der Beendigung des Haltens des logischen Zustands des Strobe-Impulses durch die Strobe-Leitungs-Uberwachungseinrichtung ein Befehl "Holen Daten" an die Datenholeinrichtung gegeben wird, und daß, wenn der steuernde Schaltungsteil nach dem Holen von Daten zum Empfang von Daten bereit ist, ein Befehl zum Senden eines Strobe-Impulses an die Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung gegeben wird, und daß der gesteuerte Schaltungsteil eine Steuereinrichtung aufweist, die diesen Schaltungsteil derart steuert, daß, wenn durch den Strobe-Leitungs-Detektor festgestellt wird, daß der logische Zustand der Strobe-Leitung von der logischenHalteeinrichtung festgehalten wurde,- ein Befehl "Senden Daten" an die Dateneinstelleinrichtung des gesteuerten Schaltungsteils gegeben wird, und daß nach dem Einstellen von Daten das Halten des logischen Zustands durch die logische Halteeinrichtung von der Haltezustand-Beendigungseinrichtung beendet wird.6. Datentransfersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet , daß die steuerseitige Datenholeinrichtung, die Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung, die Strobe-Leitungs-Überwachungseinrichtung und die steuerseitige Steuereinrichtung von einem Mikroprozessor gebildet werden, und daß die Dateneinstelleinrichtung, der Strobe-Leitungs-Detektor, die Haltezustand-Beendigungseinrichtung und die Steuereinrichtung des gesteuerten Schaltungsteils durch einen Mikroprozessor gebildet werden.7. Datentransfersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der steuernde Schaltungsteil eine erste Steuereinrichtung aufweist zum Steuern dieser steuernden Einrichtung derart, daß ein Befehl "Senden Daten" an die Dateneinstelleinrichtung gegeben wird, daß nach dem Einstellen von Daten an die Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung ein Befehl gegeben wird, einen Strobe-Impuls zu senden, welcher anzeigt, daß Daten gesendet wurden, und daß nach jedem Erfassen der Umkehrung des logischen Zustands der Strobe-Leitung durch die Strobe-Leitungs-Überwachungseinrichtung nach dem Senden des Strobe-Impulses an die Dateneinstelleinrichtung ein Befehl zum Einstellen der nächsten Daten gegeben wird, daß eine steuerseitige Datenholeinrichtung zum Holen von Daten von der Datenleitung vorgesehen ist und daß eine zweite22Steuereinrichtung vorgesehen ist zum Steuern des steuernden Schaltungsteils derart, daß auf die Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung ein Befehl gegeben wird, einen Strobe-Impuls abzugeben, welcher anzeigt, daß der steuernde Schaltungsteil zum Empfangen von Daten bereit ist, daß nach dem Feststellen der Beendigung des logischen Haltens des Strobe-Impulses durch die Strobe-Leitungs-überwachungseinrichtung an die steuerseitige Datenholeinrichtung ein Befehl "Holen Daten" gegeben wird, und daß, wenn der steuernde Schaltungsteil nach der Dateneingabe zum Empfangen der nächsten Daten bereit ist, an die Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung ein Befehl zum Senden eines Strobe-Impulses gegeben wird, daß der gesteuerte Schaltungsteil eine erste Steuereinrichtung aufweist, um diese gesteuerte Einrichtung derart zu steuern, daß, wenn von dem Strobe-Leitungs-Detektor festgestellt wird, daß der logische Zustand der Strobe-Leitung von der logischen Halteeinrichtung gehalten wurde, an die Datenholeinrichtung ein Befehl "Holen Daten" gegeben wird, und daß, wenn der gesteuerte Schaltungsteil nach dem Holen von Daten zum Empfangen der nächsten Daten bereit ist, an die logische Halteeinrichtung ein Befehl gegeben wird, das Halten des logischen Zustands zu beenden, daß der gesteuerte Schaltungsteil eine Dateneinstelleinrichtung aufweist zum Einstellen von Daten auf der Datenleitung, und daß der gesteuerte Schaltungsteil weiterhin eine zweite Steuereinrichtung besitzt zum Steuern dieses Schaltungsteils derart, daß, wenn von der Strobe-Leitungs-Uberwachungseinrichtung festgestellt wird, daß der logische Zustand auf der Strobe-Leitung von der logischen Halteeinrichtung gehalten wurde, an die Dateneinstelleinrichtung des gesteuerten Schaltungsteils ein Befehl "Senden Daten" gegeben wird, und daß nach dem Einstellen vonDaten das Halten des logischen Zustande durch die logische Halteeinrichtung von der Halte-Beendigungseinrichtung beendet wird.8. Datentransfersystem nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet , daß die Dateneinstelleinrichtung, die Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung, dieig Strobe-Leitungs-Uberwachungseinrichtung, die erste Steuereinrichtung, die Datenholeinrichtung und die zweite Steuereinrichtung des steuernden Schaltungsteils durch einen Mikroprozessor gebildet werden, und daß die Datenholeinrichtung, der Strobe-Leitungs-Detektor, die Halte-Beendigungseinrichtung, die erste Steuereinrichtung, die Dateneinstelleinrichtung und die zweite Steuereinrichtung des gesteuerten Schaltungsteils durch einen Mikroprozessor gebildet werden.9· Datentransfersystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß der gesteuerte Schaltungsteil weiterhin eine Daten-Sende/Empfangs-Beurteilungseinrichtung aufweist, um den logischen Zustand eines bestimmten Bits der von dem steuernden Schaltungsteil über die Datenleitung gesendeten Adreßdaten zu erfassen und auf dieser Grundlage zu entscheiden, ob der gesteuerte Schaltungsteil das Senden oder den Empfang von Daten durchführen soll.10. Datentransfersystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Dateneinstelleinrichtung, die Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung, die Strobe-Leitungs-Überwachungseinrichtung, die erste Steuereinrichtung, die Datenholeinrichtung und die zweite Steuereinrichtung des steuernden Schaltungsteils von einem Mikroprozessor gebildet werden, und daß die23/24Datenholeinrichtung, der Strobe-Leitungs-Detektor, die Halte-Beendigungseinrichtung, die erste Stcuereinrichtung, die Dateneinstelleinrichtung, die zweite Steuereinrichtung und die Daten-Sende/Empfangs-Beurteilungs-Einrichtung des gesteuerten Schaltungsteils von einem Mikroprozessor gebildet werden.,Q 11. · Datentransfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Datenleitung eine aus mehreren Bitleitungen zusammengesetzte Datenleitung ist und eine aus einer Bitleitung bestehende Auswahlleitung aufweist, die•^5 festlegt, ob über die Datenleitung eine Adresse oder Daten übertragen werden.12. Datentransfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Datenleitung eine aus mehreren Bitleitungen bestehende Datenleitung ist und eine aus mehreren Bitleitungen bestehende Adreßleitung enthält.13. Datentransfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß der gesteuerte Schaltungsteil weiterhin einen an die Datenleitung angeschlossenen Adressen-Koinzidenzdetektor aufweist, und daß die logische Halteeinrichtung durch das Ausgangssignal des Adressen-Koinzidenzdetektors freigegeben oder aktiviert wird.14. Datentransfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß der gesteuerte Schaltungsteil weiterhin einen an die Datenleitung angeschlossenen Endcode-Detektor aufweist, um das Ende der Daten zu erfassen, und daß die logischeι ■■■ ;Halteeinrichtung von dem Ausgangssignal des Endcode-Detektors gesperrt wird.15. Datentransfersystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß der gesteuerte Schaltungsteil weiterhin eine an die Daten- und Auswahlleitung angeschlossene Koinzidenz-Detektorschaltung aufweist, und daß die logische Halteschaltung von dem Ausgangssignal der Koinzidenz-Detektorschaltung in Abhängigkeit davon, ob die Auswahlleitung in dem einen oder anderen logischen Zustand ist, freigegeben oder gesperrt wird.16. Datentransfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß wenigstens eine synchron arbeitende Datenempfangseinrichtung über die Datenleitung und die Strobe-Leitung zusätzlich zu dem gesteuerten Schaltungsteil an den steuernden Schaltungsteil angeschlossen ist, daß die synchron arbeitende Datenempfangseinrichtung eine an die Datenleitung angeschlossene Koinzidenzdetektoreinrichtung und Registeranordnung aufweist, und daß die Registeranordnung von dem Koinzidenz-Ausgangssignal der Koinzidenz-Detektoreinrichtung in die Lage versetzt wird, Daten von der Datenleitung synchron mit einem von dem steuernden Schaltungsteil über die Strobe-Leitung gesendeten Strobe-Impuls zu holen.17. Datentransfersystem nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß zusätzlich zu dem gesteuerten Schaltungsteil wenigstens eine synchrone Datenempfangseinrichtung über die Datenleitung und die Strobe-Leitung an den steuernden Schaltungsteil angeschlossen ist, daß die synchrone24/25Datenempfangseinrichtung eine an die Datenleitung angeschlossene Koinzidenz-Detektoreinrichtung und Registerc anordnung aufweist, und daß die Registeranordnung von dem Koinzidenz-Ausgangssignal der Koinzidenz-Detektoreinrichtung in die Lage versetzt wird, über die Datenleitung synchron mit einem von dem steuernden Schaltungsteil über die Strobe-Leitung gesendeten Strobe-Impuls -,Q Daten zu senden.18. Datentransfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß die logische Halteeinrichtung ein Flip-Flop aufweist,j^ und daß das Flip-Flop von einem von der Strobe-Leitung kommenden Strobe-Impuls gesetzt wird, während sein Ausgangssignal an die Strobe-Leitung gelangt, um deren logischen Zustand auf dem logischen Zustand des Strobe-Impulses zu halten.19. Datentransfersystem nach Anspruch 18, dadurchgekennzeichnet , daß das Flip-Flop ausgangsseitig eine hohe Impedanz aufweist.20. Datentransfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Strobe-Impuls-Sendeeinrichtung ausgangsseitig eine hohe Impedanz aufweist.21. Datentransfersystem nach einem der Ansprüche 3, 6,8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroprozessor des gesteuerten Schaltungsteils, 'd.h. der gesteuerten Einrichtung, weiterhin eine Adressen-Koinzidenz-Detektoreinrichtung aufweist und beurteilt, ob die von der Datenholeinrichtung geholten Adreßdaten eine Adresse des gesteuerten Schaltungsteils darstellen.1022. Datentransfersystem nach Anspruch 3, 6, 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet , daß der Mikroprozessor des gesteuerten Schaltungsteils, d.h., der gesteuerten Einrichtung, weiterhin einen Endcode-Detektor zum Feststellen des Endes der Daten aufweist und durch ein Endcode-Ausgangssignal die logische Halteeinrichtung zwecks Abschluß der Dateneingabe sperrt.23. Datentransfersystem nach Anspruch 3, 6, 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet , daß der Mikroprozessor des gesteuerten Schaltungsteils weiterhin eine Daten-Zähleinrichtung aufweist, und daß, wenn die Anzahl der eingegebenen Daten eine vorbestimmte Zahl erreicht, die Dateneingabe des gesteuerten Schaltungsteils abgeschlossen wird.26
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