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DE3215963A1 - Verfahren zum verbessern des netzverhaltens von glasoberflaechen - Google Patents

Verfahren zum verbessern des netzverhaltens von glasoberflaechen

Info

Publication number
DE3215963A1
DE3215963A1 DE19823215963 DE3215963A DE3215963A1 DE 3215963 A1 DE3215963 A1 DE 3215963A1 DE 19823215963 DE19823215963 DE 19823215963 DE 3215963 A DE3215963 A DE 3215963A DE 3215963 A1 DE3215963 A1 DE 3215963A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
glass surfaces
coating
glass
treatment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19823215963
Other languages
English (en)
Inventor
Jürgen 7900 Ulm Geißer
Klaus Gerland
Emil 7915 Elchingen Schmid
Hermann Dr.Rer.Nat. 7900 Ulm Widmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19823215963 priority Critical patent/DE3215963A1/de
Publication of DE3215963A1 publication Critical patent/DE3215963A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C15/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by etching
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C23/00Other surface treatment of glass not in the form of fibres or filaments
    • C03C23/0075Cleaning of glass

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Verfahren zum Verbessern des Netzverhaltens von Glasoberflächen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbessern des Netzverhaltens von Oberflächen von Glasteilen einer Elektronenröhre, die mit einer elektrisch wirksamen Beschichtung versehen werden.
  • Bei optoelektronischen Röhren,wie z B. Bildverstärkerröhren und dergleichen ist es bekannt, die inneren Oberflächen von Vakuumteilen der Röhre mit einer kaliwasserglashaltigen Chromoxidschicht zu beschichten. Eine solche Chromoxidschicht hat eine geringe Leitfähigkeit und sorgt dafür, daß an den Glasoberflächen definierte elektrische Potentiale bestehen. Das Anbringen einer solchen Chromoxidschicht erfolgt durch Aufstreichen oder Aufsprühen.
  • Von wesentlicher Bedeutung ist, daß solche Schichten in ihrer Stärke möglichst gleichmäßig sind und fest an der Glasoberfläche haften.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß selbst dann, wenn solche Glasoberflächen intensiven Reinigungsvefahren unterworfen werden, diese häufig ein schlechtes Netzverhalten insbesondere gegenüber Kaliwasserglas enthaltenden Beschichtungspasten aufweisen, was dazu führt, daß solche Beschichtungen ungleichmäßig in der Stärke werden und teilweise schlecht auf Glas haften.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbesserung des Netzverhaltens von Glasoberflächen in Elektronenröhren zu erzielen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Glasoberflächen vor Aufbringen der Beschichtung mit einer wässerigen Lösung, die wenigstens eine Carbonsäure oder Oxycarbonsäure enthält, behandelt werden.
  • Es hat sich gezeigt, daß eine vor der Beschichtung erfolgende Reinigung der Glasoberflächen mit einer wässerigen Waschlösung, die verdünnte Carbonsäuren bzw. Oxycarbonsäuren enthält, das Aufbringen von äußerst gleichmäßigen und haftfähigen elektrisch leitenden Schichten auf diese Glasoberflächen ermöglicht. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist es zweckmäßig, einer solchen wässerigen Lösung einer Carbonsäure bzw. Oxycarbonsäure noch einen gewissen Anteil einer verdünnten organischen Säure zuzusetzen. Als organische Säuren eignen sich Flußsäure, Phosphorsäure, Salzsäure oder Schwefelsäure.
  • Als organische Säuren haben sich besonders bewährt, gesättigte einbasische Carbonsäuren, wie Ameisensäure oder Essigsäure, ungesättigte einbasische Carbonsäuren, wie Acrylsäure oder Crotonsäure und gesättigte Dicarbonsäuren, wie Oxalsäure oder Malonsäure. Ferner haben sich auch Weinsäure bzw. Citronensäure als sehr geeignet hersausgestellt.

Claims (9)

  1. Patentansprüche v. Verfahren zum Verbessern des Netzverhaltens von Oberflächen von Glasteilen einer Elektronenröhre, die mit einer elektrisch wirksamen Beschichtung versehen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasoberflächen vor Aufbringen der Beschichtung mit einer wässerigen Lösung, die wenigstens eine Carbonsäure oder Oxycarbonsäure enthält, behandelt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasoberflächen mit einer Lösung wenigstens einer gesättigten einbasischen Carbonsäure, wie Ameisensäure oder Essigsäure behandelt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasoberflächen mit einer Lösung wenigstens einer gesättigten Dicarbonsäure, wie Oxalsäure oder Malonsäure behandelt werden.
  4. 4. Verfahren nach eiem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasoberflächen mit wenigstens einer ungesättigten einbasischen Carbonsäure, wie Acrylsäure oder Crotonsäure behandelt werden.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasoberflächen mit einer Lösung wenigstens einer Oxycarbonsäure, wie Weinsäure oder Citronensäure behandelt werden.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung der Glasoberflächen durch Tauchen oder Waschen erfolgt.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung der Glasoberflächen mit verdünnten organischen Säuren in Verbindung mit anorganischen Säuren, wie Flußsäure, Phosphorsäure, Salzsäure oder Schwefelsäure, vorgenommen wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an die Behandlung mit organischer Säure eine Beschichtung mit einer Chromoxid enthaltenden Paste oder Aufschlämmung vorgenommen wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungspaste bzw. Aufschlämmung als Bindemittel Kaliwasserglas enthält.
DE19823215963 1982-04-29 1982-04-29 Verfahren zum verbessern des netzverhaltens von glasoberflaechen Ceased DE3215963A1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2912563A1 (de) * 1979-03-29 1980-10-09 Licentia Gmbh Verfahren zur glasaetzung
DE2949383C2 (de) * 1979-12-07 1982-01-21 Sälzle, Erich, Dr., 8000 München Verfahren zur Schwefelsäure-Flußsäure-Polieren von Glasgegenständen

Patent Citations (2)

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Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
ESPE, W.: Werkstoffkunde der Hochvakuumtechnik, Bd. II, VEB-Verlag, Berlin, 1960, S. 280, 336 *
HOLLAND, L.: The Properties of Glass Surfaces, Chapman and Hall, London, 1964, S. 348-362 *

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