DE3215180A1 - Ueberlastschutzeinrichtung mit elektronischer simulation der lasterwaermung - Google Patents
Ueberlastschutzeinrichtung mit elektronischer simulation der lasterwaermungInfo
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Description
- 3 - WS 318 P - 2477
ÜBERLASTSCHUTZEINRICHTÜNG MIT ELEKTRONISCHER SIMULATION DER LASTERWÄRMUNG
Die Erfindung betrifft eine Überlastschutzeinrichtung nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs und ermöglicht beispielsweise
die elektronische Simulation der Erwärmung einer Last, sodaß die Überlastschutzeinrichtung den thermischen Zustand der Last
genau überwachen kann.
Es ist bekannt, daß einige Überlastschutzsysteme für elektrische Schaltkreise verschiedene Schutzfunktionen aufweisen, wie
beispielsweise gegen Stromüberlast, gegen Phasenverlust und die Feststellung von Erdungsfehlern. Diese Funktionen stellen
im allgemeinen eine Abschalt- oder Auslösezeit für einen Schaltkreisunterbrecher
und die zugehörige Last zur Verfügung, die umgekehrt
proportional zum Quadrat des Stromes ist, der in der zu schützenden Last fließt. Mit anderen Worten, es wird im allgemeinen
eine zur Zeit umgekehrt proportionale (inverse) Beziehung verwendet, die sich auf die Zeit zwischen der Feststellung
eines Fehlers und dem Abschalten (Auslösen) bezieht, sodaß ein starker Überlaststrom zu einer sehr kurzen Abschaltzeit des Gerätes
führt, während ein relativ geringer überlaststrom erst
nach einer beträchtlich längeren Zeit abgeschaltet wird. Geräte, die nach diesem Prinzip arbeiten, sind beispielsweise in
den folgenden US-Patentschriften beschrieben:
US - PS 4, 021, 703 "Phase Imbalance Detection Circuit"
vom 3. Mai 1977
US - PS 3,996, 499 "Zener Diode Effect on Long Accelecation
Module" vom 7. Dezember 1976
US - PS 3, 818,275 "Circuit interrupter Including Improved
Trip Curcuit Using Current Transformers" vom 18. Juni 1974
US - PS 3,602,783 "Curcuit Breaker Device Including Improved
Overcurrent Protective Device"
vom 31. August 1971.
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Die in den oben erwähnten Patentschriften beschriebenen Geräte
erfordern zur Simulation des thermischen Zustands einer Last eine Vielzahl von Bauelementen, und zwar sowohl für das Auslösen,
als auch das Zurücksetzen. Die Verwendung getrennter Komponenten für das Auslösen und das Zurücksetzen bei der Simulation
des thermischen Zustands der Last führte zu Unsicherheiten darüber, ob die Last sich nun über die Nominalwerte
hinaus erhitzt, oder darunter abgekühlt hat.
Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Überlastschutzeinrichtung der eingangs genannten Art anzugeben,
die mit wenig Komponenten aufgebaut werden kann und eine genaue Simulation ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch gekennzeichnete Erfindung gelöst; Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
In einem hier beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel wird eine Überlastschutzeinrichtung angegeben, mit der die
Erwärmung eines Motors elektronisch simuliert werden kann. Eine Stromabfühlvorrichtung erzeugt ein Ausgangssignal, das mit
dem Strom in einem elektrischen Schaltkreis, z.B. einem Motor, in Beziehung steht. Eine Überlastvorrichtung, die nach einem
inversen Zeitgesetz arbeitet, ist mit der Abfühleinrichtung
verbunden und weist eine Speichereinrichtung auf, mit der der thermische Zustand der Last festgestellt und ein Signal an eine
Auslöseeinrichtung zur Steuerung des Schaltkreises abgegeben werden kann und zwar zu einer Zeit, die mit dem thermischen
Zustand der Last in Beziehung steht. Eine Speichereinrichtung ist mit der Überlastvorrichtung so verbunden, daß der elektrische
Potentialpegel in der Speichereinrichtung mit dem thermischen Zustand der Last in Beziehung steht. Eine Auslöseeinrichtung
zur Steuerung des Schaltkreises ist mit der Überlastvorrichtung und dem elektrischen Schaltkreis verbunden, um diesen
zu steuern, wenn das von der Überlasteinrichtung abgegebene Signal auftritt.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1: Eine schematische Darstellung der als Festkörperschaltkreis
ausgeführten Überlastschutzeinrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung
mit einem Teil des externen elektrischen System oder Schaltkreises;
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Figur 1A: Eine schematische Darstellung eines Abfühlschaltkreises
für Erdungsfehler;
Figur 2: ein Blockschaltbild, eines Schaltscnützes für Drenstrom
mit der als Festkörperschaltkreis ausgeführten Überlastschutzeinrichtung;
Figur 2A: ein Blockschaltbild eines Schaltschützes für einen Einzelleiter mit der als Festkörperschaltkreis ausgeführten
Überlastschutzeinrichtung;
Figur 3: ein funktionelles Blockschaltbild der als Festkörperschaltkreis
ausgeführten Überlastschutzeinrichtung mit den Signalpfaden für die verschiedenen Fehlerbedingungen
;
Figur 4: eine graphische Darstellung der in Prozentwerten ausgedrückten
überlastströme als Funktion der Zeit, die notwendig sind, um das Abschalten des elektrischen
Systems oder des Schaltkreises herbeizuführen;
Figur 5: eine beispielhafte Darstellung des physikalischen Verbindungsplans für den in den Figuren 1, 1A, 2 und
2A dargestellten Gerät.
In der ganzen folgenden Darstellung werden gleiche Komponenten mit gleichen Bezugszeichen versehen. Modifizierte Komponenten,
deren strukturelle Betriebsweise ähnlich der von früher beschriebenen Komponenten ist, die sich aber in ihrer Verwendung
unterscheiden, werden mit den früher zugeordneten Bezugszeichen versehen, denen noch ein Apostroph (') zugefügt wird.
In Figur 2 ist ein Schutzsystem 12 für einen Schaltkreis dargestellt.
Das Schutzsystem 12 umfaßt in dieser Ausführungsform der Erfindung eine Drehstromleitung mit den Leiterzügen L1, L2
und L3, die auf der rechten Seite mit einer Drehstromlast und
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auf der linken Seite mit einer Drehstromquelle verbunden sind.
Zwischen der Last und der Stromquelle ist ein Stromfühler 14
und ein in Reihe geschalteter Unterbrecher oder Motorschaltschütz 16 geschaltet. In der Ausführungsform von Figur 2 ist
ein Einzelstrom IL dargestellt, der in der Leitung L1 fließt. Es versteht sich von selbst, daß andere Strome in den anderen
Leitungen L2 und L3 fließen können und auch normalerweise fließen, wobei die weiteren Ströme mit dem Strom IL in bestimmter
Beziehung stehen können. Die Wahl des Stroms IL wurde hier nur getroffen, um die Darstellung möglichst einfach zu machen.
Für den Stromfühler 14 sind zwei Ausgangsklemmen vorgesehen, die
mit 18 und 20 bezeichnet sind. Mit den Klemmen 18 und 20 ist ein Lastwiderstandsmodul 22 verbunden. Der Lastwiderstands-Modul
enthält ein widerstandbehaftetes Element, das zwischen die Klemmen 18 und 20 geschaltet werden kann, um dem Strom IL in
eine Spannung V umzusetzen, die von den weiteren Vorrichtungen zum Schaltkreisschutz im Gerät von Figur 2 verwendet werden kann.
Parallel zum Lastwiderstandsmodul 22 können weitere Moduln geschaltet werden, z.B. ein Erdungsfehler-Modul 24, eine Logikschaltung
26 für die inverse Zeit, eine Abfühleinrichtung 28 für Phasenverlust und ein Hilfsmodul 30, in dem Dinge wie eine
Schalttafel für eine Feldprüfung, ein Indikator für eine Überlastbedingung,
oder lange Beschleunigungsmodule enthalten sind, die genau im US-Patent Nr. 3,996,499 beschrieben sind. Die übrigen
Elemente werden dann beispielsweise an die Klemmen 32 und 34 angeschlossen. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Module
und 30 entfernt oder ersetzt werden können und daß andere Module hinzugefügt werden können, vorausgesetzt, die Parallelschaltung
mit dem Lastwiderstandsmodul 22 wird beibehalten. Jeder der im vorstehenden beschriebenen Schaltkreise 24, 26, 28
und 30 beispielsweise besitzt eine Ausgangsklemme, die mit einer Leitung 36 verbunden werden kann, die ihrerseits mit einem Ausgangsschalter
38 verbunden ist, der seinerseits mit dem früher beschriebenen Unterbrecher oder Motorschaltschütz 16 in Verbindung
steht. Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
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ist die Spannung V an den Ausgangsklemmen 18 und 20 proportional zum Strom IL. Wenn der erwartete Anstieg des Stroms IL eine
beträchtliche Größe erreicht, kann ein verschiedener Lastwiderstand zwischen den Klemmen 18 und 20 eingebracht werden, um ungefähr
dieselbe Spannung zwischen diesen Klemmen zu erhalten, selbst wenn der Strom IL beträchtlich größer ist. Dieselbe Kompensation
durch Substitution eines geeigneten Widerstands kann angewandt werden, wenn der zu messende Strombereich beträchtlich
kleiner ist. Dies hat zur Folge, daß die Elemente 24 bis 30 nicht geändert werden müssen, da sie nur auf die Spannung V
W ansprechen. Dies bedeutet weiterhin, daß der Ausgangsschalter 38 nicht geändert werden muß. Der Widerstandswert des Lastwiderstands
22 wird daher so geändert, daß die Spannung V zwischen den Klemmen 18 und 20 unabhängig von den IL-Charakteristiken
der Last immer ungefähr denselben Wert aufweist, wenn die Last mit 100% Nennwert betrieben wird. Die Logikschaltung 26 für
die inverse Zeit liefert ein Ausgangssignal, das üblicherweise
als I T bezeichnet wird und im Stand der Technik allgemein bekannt
ist. Kurz gesagt liefert die Logikschaltung 26 für die inverse Zeit ein Ausgangssignal mit einer Zeitperiode, die sich
mit dem Wert der Spannung V an ihrem Eingang ändert.
Tn Figur 2A ist ein weiteres Schutzsystem 12 für Geräte dargestellt,
das eingesetzt wird, wenn eine einzelne Phase oder eine Gleichstromlast und Quelle vorliegt. In diesem Ausführungsbeispiel
der Erfindung liefert eine einzelne Phase oder eine Gleichstromleitung L1' Energie von einer auf der linken Seite dargestellten
Gleichstromquelle an eine Gleichstromlast auf der rechten Seite. Weiter ist ein Schaltkreisunterbrecher mit einem
einzelnen Kontakt oder ein Motorschütz 16' vorgesehen, in dem ein Kontakt S zur Unterbrechung des Stromes IL1 angebracht ist.
Für Anwendungen mit Wechselstrom kann der Stromfühler 14' gleich dem in Figur 2 dargestellten sein. Das Lastwiderstandsmodul 22'
unterscheidet sich von dem Lastwiderstandsmodul 22 in Figur 2 nur darin, daß die Gesamtströme IL1 sich deutlich vom Bereich
des Stromes IL in Figur 2 unterscheiden können und daher ο inen
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höheren Widerstandswert aufweisen, sodaß die Spannung V ungefähr die gleichen Werte wie im Gerät von Figur 2 hat. Die Logikschaltung
26' für die inverse Zeit und das Hilfsmodul 30'
können jedoch genau dieselben sein wie ihre entsprechenden Module von Figur 2. Die vielseitige Verwendung der Schutzeinrichtung
für Schaltkreise wird hiermit deutlich. Es ist festzustellen, daß bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung keine
Abführvorrichtung für Phasenverlust vorhanden ist, da diese Funktionen typisch für Mehrphasenwechselstromgerate sind. Weiter
ist festzustellen, daß die Ausgangssignale der Module 26' und 30' beispielsweise mit der Leitung 36' verbunden sind, die
ihrerseits einen Eingang für den Ausgangsschalter 38' darstellt, der widerum Leitung 40 steuert, mit der der Unterbrecher für
den Schaltkreis oder der Motorschütz 16 betätigt wird. In ähnlicher Weise steuert in Figur 2 der Ausgangsschalter 38 Leitung
40, mit der der Unterbrecher oder der Motorschütz 16 betätigt
wird.
In Figur 5 ist der physikalische Verbindungsplan für das in den Figuren 1, 1A, 2 und 2A dargestellte Gerät gezeigt. Das Gehäuse
58 für das Schutzsystem enthält die in Figur 1 bezeichneten elektronischen Schaltungen mit Ausnahme des Unterbrechers oder
Motorschütz 16, der Last M und dem Lastwiderstandsmodul 22. Die Energie für die Schaltung wird über Klemmen A und B an der
Oberseite des Gehäuses 58 zugeführt; der Knopf für das Zurücksetzen und der Auslöse-Indikator LED2 liegen benachbart dazu.
Die Kontakte für das Relais RE1 sind ebenfalls auf der Oberseite
des Gehäuses 58 angebracht. Die Leiter L1, L2 und L3 laufen durch Stromtransformatoren, die im Gehäuse 58 enthalten
sind und ermöglichen es, die überlastschutzeinrichtung seriell in den elektrischen Schaltkreis einzubauen. Die Module
60, wie das in Figur 5 dargestellte, weisen Modulkontaktstifte 62 auf, deren Anordnung so gewählt ist, daß sie mit den Steckklemmen
6 6 des Schutzsystems übereinstimmen. Die Steckklemmen 66 des Schutzsystems sind so angeordnet, daß der Modul 60 nur
in einer einzigen möglichen Weise eingeführt werden kann.
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Die Steckkleitimen 66 des Schutzsystems werden von den Modulen
60 verwendet, um Funktionen auszuführen, die über die des Schutzsystems für den Schaltkreis hinausgehen. Auf der Rückseite
des Moduls 60 sind durch das Modul hindurchgehende Kontaktstifte 64 vorgesehen, mit denen ähnliche Module 60 aufgesteckt
werden können, sodaß eine Vielzahl von Modulen 60 verwendet werden können. Die Steckklemmen 66 des Schutzsystems
sind redundant angebracht, mit Ausnahme der Klemme GF für Erdungsfehler, sodaß Modul 60 in den linken oder rechten Satz
von Steckklemmen 66 des Schutzsystems eingeführt werden kann.
^*" Das Gehäuse 58 des Schutzsystems kann mit Hilfe der Montageklammern
68 auf eine beliebige geeignete Oberfläche montiert werden, sodaß eine enge Nachbarschaft zu dem zu schützenden
Gerät ermöglicht wird.
Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine
Drehstromleitung mit einer Drehstromquelle, die einen Motor M
steuert, der eine Drehstromlast darstellt. In diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung umfassen die elektrischen und elektronischen
Elemente eine Abfühlschaltung 14 für den Strom, ein
Lastwiderstandsmodul 22, eine Logikschaltung 50 für die inverse Zeit, einen Ausgang 52, einen Motorschütz 16, eine Logik 28 für
Phasenverlust, ein Netzgerät 54 und eine Prüfschaltung 56, die in schematischer Form dargestellt sind. In diesem Fall wird ein
durch die Leitung L1 fließender Strom IL durch einen Stromtransformator CT1 in der Stromabfühlschaltung 14 abgefühlt. Der Widerstand
R2, der in Serie mit dem Potentiometer P1 im Lastwiderstandsmodul
22 geschaltet ist, stellt das früher beschriebene Lastwiderstandsmodul 22 dar, über dem die Ausgangsspannung V
erscheint- Es ist darauf hinzuweisen, daß das Potentiometer P1 ein fester Widerstand sein kann, wenn ein bestimmter Lastnennwert
bekannt ist. In ähnlicher Weise erzeugt der Strom IL, der in den Leitern L2 und L3 durch den Stromfühler 14 fließt, durch
die dort vorhandenen Stromtransformatoren CT2 und CT3 eine
Spannung über dem Lastwiderstandsmodul 22. Der in den Strom-
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transformatoren CT1, CT2 und CT3 induzierte Strom wird in einer
Drehstrombrücke gleichgerichtet, die aus den Dioden D1, D2, D3,
D4, D5 und D6 besteht. Ein Varistor V1 ist mit den Ausgangsklemmen der Drehstrombrücke verbunden.
Die neutralen Anschlüsse der Stromtransformatoren CT1, CT2 und
CT3 sind mit einem Ende eines Widerstands R1 und einer Klemme GF
für Erdungsfehler verbunden. Das andere Ende des Widerstands R1 ist zwischen dem Widerstand R2 und dem Potentiometer P1 angeschlossen.
Der Ausgang der Stromabfühlschaltung 14 erzeugt im wesentlichen eine Gleichspannung, sodaß die Verbindung zum
Widerstand R2 als + Klemme 42 und die Verbindung zum Potentiometer P1 als - Klemme 44 bezeichnet ist und den Ausgangsklemmen
18 bzw. 20 der Stromabfühlschaltung 14 entspricht. Es ist darauf hinzuweisen, daß die - Klemme 44 und der Massepunkt des
Schaltkreises (als Erdung bezeichnet) auf dem gleichen Potential liegen. Die + Klemme 42 ist mit der Katode von Diode
D7, einem Ende der Widerstände R4, R9 und R14 sowie mit den
Anoden der Dioden D9 und D10 verbunden. Die negative Klemme 44 ist mit einem Ende der Kapazität C1, C5 und C6 verbunden, sowie
mit der Anode der Zener-Diode ZD6, einem Ende der Kapazität
C8, den negativen Eingängen des Operationsverstärkers OA1 und
einem Vergleichsschaltkreis MC7, mit einem Ende der Widerstände R32 und R36 und schließlich mit den Emittern der Transistoren
T1 und T2 verbunden. Die Anode der Diode D7 ist mit dem anderen
Ende der Kapazität C1 verbunden sowie mit dem verbleibenden Ende des Widerstands R4. Ebenso mit der Anode der Diode D7 ist die
Katode der Zener-Diode ZD1 verbunden, ein Ende des Widerstands
R12 und der Anschluß für das negative Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises
MC4. Mit dem anderen Ende des Widerstands R9 ist der verschiebbare Kontakt und ein Anschluß des Potentiometers
P2 verbunden, ein Anschluß des Kondensators C2, die Anode der Zener-Diode ZD1, der Anschluß für das positive Eingangssignal
der Vergleichsschaltungen MC4 und MC3, sowie die Anode der Diode D8. Die Katode von D8 ist mit dem Anschluß für
das negative Eingangssignal des Komparators MC3 verbunden, mit
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dem anderen Ende von Widerstand R12 und einem Ende der Widerstände
R 25 und R27, der Anode von Diode D14 und der Katode
von Diode D13. Der verbleibende Anschluß der Kapazität C2 ist
mit dem verbleibenden Anschluß von Potentiometer P2 und mit Masse verbunden. Mit der Katode von Diode D9 ist ein Ende von
Widerstand R17 verbunden. Die Katode von Diode D10 ist mit der
Katode der Zener-Diode ZD3 und einem Ende des Widerstands R24 verbunden. Mit dem anderen Ende von Widerstand R17 ist ein Ende
von Widerstand R15 verbunden, ein Ende von Widerstand R21 und der Anschluß für das Ausgangssignal des Vergleichsschaltkreises
MC4. Mit dem anderen Ende von Widerstand R14 ist das verbleibende
Ende der Widerstände R15 und R25 verbunden, ein Ende von
Widerstand R16 und der Kapazität C9, die positiven Eingänge für
den Operationsverstärker OA1 und den Vergleichsschaltkreis MC7, ein Ende des im Normalfall geschlossenen Schalters SW1, ein
Ende des Widerstands R30, der Kontakt für den automatischen Betrieb im Schalter S1 und schließlich die Katoden der Zener-Dioden
ZD9 und ZD10, die einen Teil der Brückenschaltung 46 im Netzgerät bilden. Das andere Ende von Widerstand R16 ist mit dem Anschluß
für das Ausgangssignal des Vergleichsschaltkreises MC3, der Anode von Diode D11 und einem Ende von Widerstand R20. Die
Katode der Diode D11 und das andere Ende von Widerstand R20 sind mit der Katode von Diode D12 und der Katode der Zener-Diode ZD4
verbunden. Die Anode der Diode D12 ist mit einem Ende von Widerstand
R22 verbunden, dem anderen Ende von Widerstand R24, dem Anschluß für das negative Eingangssignal, des Operationsverstärkers
OA1 und dem verbleibenden Anschluß der Kapazität C6.
Die Anode der Diode D13 ist mit dem verbleibenden Ende von Widerstand
R21 und Kapazität C5 verbunden sowie mit dem Anschluß für das negative Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises MC8.
Der Anschluß für das negative Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises MC8 ist mit der Auslöseklemme "T" verbunden. Mit
der Katode von Diode D14 ist die Katode der Zener-Diode ZD6 und die Klemme für das negative Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises
MC7 verbunden. Mit der Anode der Zener-Diode ZD3 ist das andere Ende von Widerstand R22 verbunden.
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Die Anschlußstellen, an denen die Widerstände R22 und R24, die
Kapazität C6, die Klemme für das negative Eingangssignal des Operationsverstärkers OA1 und die Anode der Diode D12 zusammentreffen,
ist von einem Schutzband umringt. Das Schutzband ist eine elektrisch leitfähige Bahn, die die genannten Verbindungen
auf beiden Seiten einer Platte mit gedruckten Schaltungen umringt, die die bevorzugte Realisierung der vorliegenden Ausführungsform
darstellt, wobei das Schutzband elektrisch mit der Katode von D13 verbunden ist. Der Zweck des Schutzbandes besteht
darin, die kritischen Signalpfade ringförmig zu umgeben, die durch Impedanzen beeinflußt werden können, die sich schädlich
auf die Wirkungsweise des Schaltkreises auswirken können. Diese Impedanzen werden beispielsweise durch die Konstruktion der
Schaltkreiskarte, die Sauberkeit und die Feuchtigkeit bestimmt. Die Verwendung eines Schutzbandes reduziert die Möglichkeit von
Schaltkartenimpedanzen zwischen Masse oder Versorgungsspannungen, die falsche Signale in dem Schaltkreis hervorrufen.
In Figur 1A ist ein Schaltkreis für Erdungsfehler dargestellt,
der zum Anschluß an die in Figur 1 gezeigte Schaltung dient. Der Anschluß erfolgt, indem die Klemmen GF, -, +, T und K der Schaltung
24 für Erdungsfehler mit den Klemmen GF, -, +, T und K der in Figur 1 gezeigten schematischen Darstellung verbunden werden.
Mit der GF-Klemme der Schaltung 24 für Erdungsfehler ist ein
Anschluß von Widerstand R8 verbunden, während der andere Anschluß von Widerstand R8 mit den Anschlüssen für die positiven
und negativen Eingangssignale der Vergleichsschaltkreise MC1 bzw. MC2 verbunden ist. Mit der Minus (-) -Klemme ist ein Ende
des Widerstands R5 verbunden, die Anode der Zener-Diode ZD2, ein Anschluß der Kondensatoren C4 und C7, die Eingangsklemme
für die negative Spannungsversorgung für Vergleichsschaltkreis MC6, ein Anschluß des Widerstands R26 und die Katode des gesteuerten
Silizium-Gleichrichters SC1. Mit dem Plus (+) -Anschluß
ist ein Anschluß der Widerstände R7 und R19 verbunden.
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Mit der Auslöseklemme (T) ist die Katode der Diode D15 verbunden
.
Mit dem anderen Ende des Widerstands R5 ist der Eingangsanschluß für das negative Signal des Vergleichsschaltkreises MC1 verbunden
und ein Anschluß des Widerstands R6. Mit dem anderen Ende des Widerstands R6 ist ein Anschluß des Potentiometers P3 verbunden,
während der andere Anschluß von Potentiometer P3 mit dem verschiebbaren Kontakt des Potentiometers P3 verbunden ist, mit dem Eingang
für das positive Signal des Vergleichsschaltkreises MC2 und mit dem verbleibenden Anschluß von R7. Der Anschluß für das Ausgangssignal
des Vergleichsschaltkreises MC1 ist mit dem Anschluß für das Ausgangssignal des Vergleichsschaltkreises MC2 und mit einem
Anschluß der Widerstände R10 und R11 verbunden. Das andere Ende
des Widerstands R10 ist mit dem Eingangsanschluß für das negative Signal des Vergleichsschaltkreises MC5 verbunden und mit
einem Anschluß des Kondensators C3,während der andere Anschluß des Kondensators C3 mit Masse verbunden ist. Der andere Anschluß
des Widerstands R11 ist mit einem Anschluß des Widerstands R13
verbunden, dem Anschluß für das positive Spannungssignal von MC6, einem Anschluß von Widerstand R23, der Anode der lichtemittierenden
Diode LED1 und von dort zur Klemme K. Das andere Ende des Widerstands R13 ist mit dem Anschluß für das positive
Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises MC5 verbunden, dem Anschluß für das negative Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises
MC6 und der Katode der Zener-Diode ZD2. Der andere Anschluß des Widerstands R19 ist mit dem Anschluß für das Ausgangssignal
des Vergleichsschaltkreises MC5 verbunden und einem Anschluß des Widerstands R18. Der andere Anschluß von R18 ist
mit dem Anschluß für das positive Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises MC6 und mit dem verbleibenden Anschluß von C4 verbunden.
Der Anschluß für das Ausgangssignal des Vergleichsschaltkreises MC6 ist mit der Anode von Diode D15 und der Katode der
Zener-Diode ZD5 und dem verbleibenden Anschluß von R23 verbunden. Die Anode der Zener-Diode ZD5 ist mit dem verbleibenden
Anschluß von C7, R26 verbunden und von da mit dem Steueranschluß
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des gesteuerten Silizium-Gleichrichters SC1. Der positive Anschluß
von SC1 ist mit einem Ende des Widerstands R28 verbunden,
während das andere Ende mit der Katode der lichtemittierenden Diode LED1 verbunden ist.
Wieder zurück in Figur 1 ist der verbleibende Anschluß des Kondensators
C8 mit dem Anschluß für das positive Signal des Operationsverstärkers 0A1 verbunden, dem verbleibenden Anschluß
von Widerstand R27 und einem Anschluß von Widerstand R29. Der
Ausgangsanschluß des Operationsverstärkers 0A1 ist mit dem Eingang für das positive Signal des Vergleichsschaltkreises MC7
verbunden. Der Ausgangsanschluß des Vergleichsschaltkreises MC7
ist mit dem verbleibenden Anschluß des Widerstands R29 und der
Katode von Diode D16 verbunden. Der Eingang für das positive Signal des Vergleichsschaltkreises MC8 ist mit den Anoden der
Dioden D16 und D17 verbunden und von da mit einem Anschluß des
Widerstands R31. Der verbleibende Anschluß von Widerstand R31 ist mit dem Mittelanschluß von Schalter S1 verbunden. Der Anschluß
für das Ausgangssignal des Vergleichsschaltkreises MC8 ist mit der Katode von Diode D17 verbunden und der Katode der
Zener-Diode ZD7. Die Anode der Zener-Diode ZD7 ist mit dem verbleibenden Anschluß R32 verbunden und mit der Basis des NPN-Transistors
T2. Der verbleibende Anschluß des Widerstands R36 ist mit der Basis des NPN-Transistors T1 verbunden, einem Anschluß
des Kondensators C11 und der Anode der Zener-Diode ZD11.
Der Kollektor des Transistors T1 ist mit dem verbleibenden Anschluß des Kondensators T11 verbunden, der Anode der Zener-Diode
ZD8 und der Katode der lichtemittierenden Diode LED2. Die Anode der lichtemittierenden Diode LED2 und die Katode der Zener-Diode
ZD8 sind mit dem verbleibenden Ende des Widerstands R30 und mit dem Kontakt "Handbetrieb" des Umschalters S1 verbunden. Die Katode
der Zener-Diode ZD11 ist mit der Anode der Diode D20 und einem Anschluß des Widerstands R35 verbunden. Der verbleibende
Anschluß des Widerstands R35 ist mit der K-Klemme verbunden. Die Katode der Diode D20 ist mit dem Kollektor von Transistor T2
verbunden, der Anode von Diode D21 und einem Anschluß von Wider-
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stand R3. Der verbleibende Anschluß von Widerstand R3 ist mit
einem der Spulenanschlüsse des Relais RE1 verbunden. Der verbleibende
Spulenanschluß von Relais RE1 ist mit der Katode von
Diode D21 verbunden, dem verbleibenden Kontakt des Tastschalters SW1 und von da mit der Klemme K. Der verbleibende Anschluß
der Kapazität C9 ist mit Masse verbunden, ebenso wie der negative Anschluß der Brückenschaltung 46 im Netzgerät. Einer der
Anscnlüsse für den itfechselstromeingang der Brückenschaltung 46
im Netzgerät ist mit einem Anschluß des Widerstands R34 verbunden, während der andere Anschluß des Widerstands R34 an die
Klemme B angeschlossen ist. Der verbleibende Wechselstromeingangsanschluß für die Brückenschaltung 46 im Netzgerät ist mit
einem Anschluß des Widerstands R33 und der Kapazität C10 verbunden ,während die verbleibenden Anschlüsse der Kapazität C10
und des Widerstands R33 zusammengeführt sind und an die Klemme A angeschlossen sind.
Die Kontakte des Relais RE1 (siehe Figur 1) stellen einen im Normalfall offenen einpoligen Satz von Kontakten dar, von denen
ein Anschluß mit einem Spulenanschluß eines Motorschützes 16 verbunden ist, während der verbleibende Spulenanschluß mit einem Anschluß
einer Spannungsquelle Ve verbunden ist. Der verbleibende
Anschluß der Spannungsquelle Vc ist mit dem verbleibenden An-Schluß
der im Relais RE1 enthaltenen Kontakte verbunden. Die im Motorschutz 16 enthaltenen Kontakte 16A, 16B und 16C stellen im
Normalfall offene Kontakte dar und sind in Reihe mit den Leitern L1, L2 bzw. L3 geschaltet. Es ist festzustellen, daß der Motorschütz
16 eine Standard-Motor-Startereinrichtung verwenden kann mit Start- und Stop-Knöpfen für die Steuerung der Last.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung sind die
Vergleichsschaltkreise MC3, MC4, MC7 und MC8 Teil einer integrierten
Schaltung, sodaß zwar jede der vier Vergleichsschaltungcn ein Eingangssignal benötigt, aber nur eine Versorgungsspannungsquelle
erforderlich ist(siehe Tabelle 1).
• ♦ · ·
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Aufgrund des modularen Aufbaus der vorliegenden Erfindung sind verschiedene Verbindungspunkte bestimmt, sodaß verschiedene Module
verwendet werden können. Um somit den möglichen Austausch des Laytwiderstandsmoduls 22 üu erleichtern, wird eine + Kiuiiuue
42 und eine - Klemme 44 in der im Vorstehenden beschriebenen Weise zur Verfügung gestellt, die den Klemmen 18 und 20 von Figur
2 entsprechen. Zusätzlich wird eine mit "T" bezeichnete Auslöseklemme zur Verfügung gestellt, sodaß ein Auslösesignal
eingegeben werden kann, um das Schutzsystem zu veranlassen, die Last von der Quelle zu trennen. Weiterhin ist eine Klemme GF
für Erdungsfehler vorgesehen, an die die neutralen Anschlüsse der Stromtransformatoren CT1, CT2 und CT3 angeschlossen sind.
In ähnlicher Weise liefert eine Versorgungsklemme K Spannung an jeden Schaltkreis, der für ein beliebiges Modul notwendig
sein sollte.
In Figur 3 sind die hauptsächlichen Funktionen der vorliegenden Erfindung in Konstruktionselemente aufgeteilt dargestellt.
Diese Elemente beruhen auf Schaltkreisen in der Darstellung auf dem Niveau von Komponenten und stellen den prinzipiellen Signallaufplan
dar.
Einfach ausgedrückt wird ein Netzgerät 54 zum Betrieb der meisten Komponenten der vorliegenden Erfindung verwendet. Das
Netzgerät verwendet eine Steuer- oder Eingangsspannung F5, die
beispielsweise 115 oder 230 Volt bei 50 oder 60 Hertz betragen kann. Die Spannung wird auf eine Arbeitsspannung F6 reduziert
und zu einer Gleichstromquelle (F7) gleichgerichtet, die dann mit den verschiedenen Komponenten der Funktionen für das Prüfen
56, überlaststrom und Zeitsteuerung 50, Phasenverlust 28
und das Abfühlen 24 von Erdungsfehlern gegeben wird. Zusätzlich
werden Bezugsspannungen F9 von der Gleichstromquelle abgeleitet sowie ein Pfad zum Zurücksetzen,der von der Ausgangsfunktion
benutzt wird.
♦ ti · Φ · φ ο ο ο Α
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Eine Funktion 14 für das Abfühlen des Stroms wird benutzt, um
den Strompegel abzufühlen, der von der Last verwendet wird. Der
Stromabfühlschaltkreis F1 erzeugt ein Wechselspannungsausgangssignal,
das anschließend zu einem Gleichstrom F2 gleichgerichtet wird und von einer Stromquelle auf ein Spannungssignal
F3 umgesetzt wird. Die von der Stromabfühlfunktion 14 erzeugte
Spannung ist daher im wesentlichen proportional zu dem Wert des von der Last verwendeten Stroms. Die Spannung wird von der Funktion
50 für Überlaststrom und Zeitsteuerung verwendet, der Funktion 24 für das Abfühlen von Erdungsfehlern und der Funktion 28
für Phasenverlust, da der von der Last verwendete Strom eine bequem verwendbare Anzeige von Überlaststrom, Phasenverlust und
Erdungsfehlern darstellt.
Die Logik 50 für Überlaststrom und Zeitsteuerung führt zahlreiche Funktionen durch. Der von der Last verwendete Strom wird abgefühlt
F10 und stellt daher eine Anzeige für einen Überlaststrom dar. Das Ausgangssignal der Pegelabfühlung ändert sich mit dem
von der Last verwendeten Strom, sodaß im Fall einer Überlaststrombedingung ein Überlastzeitschalter F12 gesetzt wird. Wenn
der Strompegel in der Last einen vorher bestimmten Wert während einer vorher bestimmten Zeitdauer überschreitet, wird ein Auslöseschalter
F14 aktiviert. Außerdem wird bei einem hohen Eingangsstrom
in die Last automatisch ein Überlaststromzeitgeber F13 gestartet. In ähnlicher Weise wird bei einer Warmstartbedingung
F11, wenn die Last entweder aufgrund ihres fortgesetzten Betriebs oder einer vorhergehenden Überhitzungsbedingung warm
ist, der Pegel des Startstroms in der Last überwacht, sodaß der Überlaststromzeitgeber F13 das Auslösen des Auslöseschalters F14
veranlaßt, wenn - wie früher erwähnt - der Laststrom den vorherbo!»L
iramUcsn Pcgol überschreitet, aber nur für eine kürzere als
die vorherbestimmte Zeitdauer.
Die Feldprüffunktion 56 erlaubt es, dem Gleichstrom F7 des Netzgeräts
den Zeitschalter F12 für den Überlaststrom der Funktion für Überlaststrom und Zeitsteuerung zu aktivieren und veranlaßt
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dadurch das Auslösen des grundlegenden Auslöseschalters F14,
wodurch eine Fehlerbedingung simuliert wird, mit der die als Festkörperschaltung ausgeführte Schutzeinrichtung der vorliegenden
Erfindung geprüft werden kann (F4).
Die Funktion 24 für das Abfühlen von Erdungsfehlern verwendet die Spannung F3, die von der Stromabfühlfunktion 14 erzeugt
wird, um festzustellen, ob ein Erdungsfehler tatsächlich existiert
und veranlaßt dabei, daß der Zeitgeber F20 für Erdungsfehler initialisiert wird. Nachdem festgestellt wurde, daß ein
Erdungsfehler einen vorherbestimmten Pegel während einer vorherbestimmten Zeitdauer überschreitet, wird die Modulauslösung
aktiviert und damit ein Indikator F22 für Erdungsfehler aktiviert.
Die Funktion 28 für Phasenverlust überwacht die von der Stromabfühlfunktion
14 erzeugte Spannung. Wenn festgestellt wurde, daß ein Phasenverlustfehler aufgetreten ist F15, wird ein Zeitschalter
F16 für Phasenverlust initialisiert, der dann den zusätzlichen Auslöseschalter F18 veranlaßt, nach einer vorher bestimmten
Zeitdauer auszulösen F17.
Die Ausgangsfunktion 52 überwacht die Stellung des grundlegenden Auslöseschalters F14, der in der Logik 15 für Überlaststrom
und Zeitsteuerung enthalten ist, sowie das Ausgangssignal des zusätzlichen Auslöseschalters F18, der in der Funktion 28 für
Phasenverlust enthalten ist. Wenn ein Auslösesignal festgestellt wurde, schalten die Relais-Steuertransistoren F25 ein Steuerrelais
F26 ab, das seinerseits einen Schütz F27 steuert, der die Spannungsquelle von der Last abtrennt. Zusätzlich veranlaßt die
Funktion F25 mit den Relais-Steuertransistoren, daß eine Anzeige F24 erzeugt wird, die außerdem verriegelt wird F23 und eine Ausgangsbedingung
darstellt, mit der das Steuerrelais den Schütz in einer offenen Stellung hält, bis ein Rücksetzsignal F8 empfangen
wird.
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NETZGERÄT 54
In Figur 1 ist die Schaltung 54 für das Netzgerät so ausgelegt, daß sie kontinuierlich von einer Spannungsquelle arbeitet, die
an die Klemmen "A" und "B" angeschlossen ist und - wie erwähnt bei 115/230 Volt bei 50/60 Hertz arbeiten kann, abhängig davon,
wie die Werte der ausgewählten Komponenten aussehen. Das Herabsetzen der verfügbaren Eingangsspannung erfolgt mit Hilfe des
Kondensators C10 als Einrichtung mit einem Spannungsabfall. Der Wert des Widerstands R33 ist so gewählt, daß ein Entladepfad für
die Kapazität C10 zur Verfügung gestellt wird, während Widerstand R34 als Strombegrenzer Verwendung findet. Der Brückenschaltkreis
46 des Netzgeräts mit den Dioden D18, D19, ZD9 und ZD10
wandelt die Eingangswechselspannung an den Klemmen "A" und "B" in Gleichstrom (DC) um. Die beiden Zener-Dioden ZD9 und ZD10 begrenzen
die maximale Gleich-Versorgungsspannung. Die Wechselstromwelligkeit
wird durch den Glättungskondensator C9 reduziert. Die Versorgungsspannung V^. versorgt direkt die Systemvergleichsschaltungen
MC1, MC2, MC3, MC4, MC5, MC6, MC7 und MC8 sowie den
Operationsverstärker OA-1. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Vergleichsschaltungen MC1 bis MC8 Teil von integrierten Schaltkreisen
(IC) sind, in denen - wie in Tabelle I angegeben - vier Vergleichsschaltungen pro integriertem Schaltkreis vorhanden
sind.
Die Vergleichsschaltungen MC1 bis MC8 im bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung sind so vorgespannt, daß beim
Anlegen einer Spannung an den Anschluß für das positive Eingangssignal, die größer ist als die Spannung am Anschluß für das negative
Eingangssignal der Ausgangsanschluß einen Zustand hoher Impedanz aufweist und dadurch im wesentlichen vom restlichen
Teil des Schaltkreises abgetrennt ist, während bei einer Spannung am Anschluß für das negative Eingangssignal, die größer ist als
die Spannung am Anschluß für das positive Eingangssignal, der Ausgang des Vergleichsschaltkreises elektronisch mit dem negativen
Spannungsanschluß des zugehörigen integrierten Schaltkreise.;
verbunden ist, der daher mit Masse verbunden ist, wie
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es die schematischen Darstellungen in den Figuren 1 und 1A
zeigen.
BEZEICHNUNG
Zweck
IC-2 IC-2 IC-1 IC-1
IC-2 IC-2 IC-1 IC-1 IC-3
MC1 • MC2 MC MC MC5 MC MC MC OA-1
Vergleichsschaltung für das Abfühlen von Erdungsfehlern
Vergleichsschaltkreis für das Abfühlen von Erdungsfehlern
Vergleichsschaltkreis für den Zeitschalter über Laststrom
Vergleichsschaltkreis für den Zeitschalter Phasenverlust
Vergleichsschaltkreis für Zeitsteuerung Erdungsfehler
Vergleichsschaltkreis für Auslöser bei Erdungsfehler
Vergleichsschaltkreis für Auslöser bei Überlaststrom
Vergleichsschaltkreis für zusätzlichen Auslöseschalter
Puffer
Ebenfalls von der Versorgungsspannung Vx, werden versorgt die
Auslöse-Indikatoren, lichtemittierende. Dioden LED1 und LED2, der Ausgangsschaltkreis 250, der Prüfschaltkreis 56 und die Anschlüsse
für die Bezugsspannung. Die Bezugsspannungen V1, V„
werden von der Versorgungsspannung VR mit Hilfe des Widerstands
R25, der Diode D14 und der Zener-Diode ZD6 abgeleitet. Es werden
also zwei Bezugsspannungen erzeugt, wobei die erste an der Anode von Diode D14 erzeugte Bezugsspannung V1 die Z eitsteuerung
für überlastströme und die Auslösepunkte für das Umschalten der Vergleichsschaltungen MC3 und MC4 bestimmt (siehe Tabelle
I) . Die zweite an der Katode der Zener-Diode ZD6 or;:cuqte
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Bezugsspannung V2 liefert das Bezugssignal für den Vergleichsschaltkreis MC7 für das Auslösen bei überlaststrom, der zwischen
dem Operationsverstärker OA-1 und dem Ausgangsschaltkreis 52 angeordnet
ist. Zwei Bezugsspannungen sind notwendig, um den Betrieb auch bei herabgesetzten Eingangsspannungen an den Klemmen
"A" und "B" sicherzustellen.
Eine Drehstromquelle mit drei Leitungen L1, L2 und L3 ist in
Reihenschaltung mit den im Normalfall offenen Kontakten 16A, 16B bzw. 16C im Unterbrecher oder Motorschütz 16 mit einer
Drehstromlast verbunden, beispielsweise einem Motor M. Stromtransformatoren CT1, CT2 und CT3 in einem Schutzgehäuse 58
(in Figur 5 dargestellt) sind an den Leitungen L1, L2 bzw. L3 angebracht, um den von der Last M benötigten Strom abzufühlen.
Die Stromtransformatoren CT1, CT2 und CT3 können in Sternschaltung
miteinander verbunden werden und erzeugen dann einen Wechselstrom, der proportional zum Primärstrom IL ist, der von
der Last M gebraucht wird. Der Wechselstrom wird dann mit Hilfe der Drehstrombrücke mit den Dioden D1, D2, D3, D4, D5 und D6
zu einem Gleichstrom gleichgerichtet. Ein Varistor V1 schützt gegen Stromspitzen, die von den Eingängen der Stromtransformatoren
CT1, CT2 und CT3 erzeugt werden können. Der Stromausgang
der Dioden D1 bis D6 wird durch den Lastwiderstand 22 in eine Gleichspannung umgesetzt, die proportional zum Strom IL durch
die Last ist. Für einen vorgegebenen Strom ist der Betrag dieser Spannung bei 100% der Last M konstant und durch den Widerstandswert
des Lastwiderstands 22 bestimmt, wodurch die Werte des Widerstands R2 und des Potentiometers P1 so eingestellt werden,
daß sie zwischen den Klemmen "+" 42 und "-" 44 dieselbe Spannung liefern, unabhängig von der Größe der Last M. Der Wert des
Lastwiderstands 22 wird daher im wesentlichen so gewählt, daß
er zu verschiedenen Lasten M paßt und immer dieselbe Spannung xw ι .schon do η Klommen abgibt. Es ist darauf hinzuweisen, daß der
Ladewiderstand 22 fest in die zugehörige Überlastschutzeinrichtung eingebaut werden kann, im bevorzugten Ausführungsbeispiel
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der vorliegenden Erfindung stellt er jedoch ein Modul 22, 22"
dar, wie es in den Figuren 2 bzw. 2A dargestellt ist. Der Gleichstromausgang des Drehstrombrückengleichrichters D1 bis
D6 ist proportional zur maximalen Differenz zwischen jeweils 2 der 3 Drehstromkomponenten. Wenn die Phasenströme des Motors
also gleich sind, ist die minimale Gleichspannung der resultierenden Wellenform beispielsweise ungefähr 0,866 χ der max.
Gleichspannung und die Frequenz der Welligkeit entspricht dom 6-fachen der Netzfrequenz. Wenn die Last oder der Motor M einen
Phasenverlust erfährt, ist die erzeugte Gleichspannung ein Gleichstromausgangssxgnal, das dem Ausgang eines Brückengleichrichters
für eine einzelne Phase entspricht. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird daher das
Lastwiderstandsmodul 22 einen Widerstandswert von beispielsweise 60 bis 600 Ohm aufweisen, um so einen Spannungsausgang an den
Plus- und Minus-Klemmen 42 und 44 abzugeben, der beispielsweise einen Mittelwert von 10 Volt bei einem Strom IL bei 100% Nennlast
M darstellt.
Die Funktion "Überlaststrom" (siehe auch Figur 3) liefert ein Auslösesignal für Überlaststrom an einen Schaltschütz ent-
2
sprechend der Strom-Zeit (I T) Beziehung, die im wesentlichen aus der Überhitzung innerhalb der Last M abgeleitet wird. Für Ströme IL, die 115% des vollen Stroms der Last M überschreiten und beispielsweise 11,5 Volt an der Plus-Klemme 42 erzeugen, setzt die Schaltung 50 für Überlastströme eine Ausschalt-Zeitfolge in Gang. Der Zeitablauf hängt vom Betrag des Überlaststroms ab (der den Wert der Spannung zwischen der Plus-Klemme 4 2 bzw. der Minus-Klemme 44 bestimmt) und in einem gewissen Maße von dem Strom, der vor der überlaststrombedingung floß.
sprechend der Strom-Zeit (I T) Beziehung, die im wesentlichen aus der Überhitzung innerhalb der Last M abgeleitet wird. Für Ströme IL, die 115% des vollen Stroms der Last M überschreiten und beispielsweise 11,5 Volt an der Plus-Klemme 42 erzeugen, setzt die Schaltung 50 für Überlastströme eine Ausschalt-Zeitfolge in Gang. Der Zeitablauf hängt vom Betrag des Überlaststroms ab (der den Wert der Spannung zwischen der Plus-Klemme 4 2 bzw. der Minus-Klemme 44 bestimmt) und in einem gewissen Maße von dem Strom, der vor der überlaststrombedingung floß.
Im wesentlichen fühlt ein aus zwei Komponenten bestehender Widerstandsast die Spannung an der Plus-Klemme 4 2 ab, die proportional
zum Strom in der Last M ist. Das Potentiometer P2 erlaubt das Kalibrieren des Auslösepunktes, während Kapazität
32Τ5Ί80
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C2 den Gleichspannungseingang glättet, der an die Vergleichsschaltung
MC3 für den Überlaststrom-Zeitschalter gelegt wird. Sollte die Spannung am "+"-Eingang der Vergleichsschaltung MC3
für den Überlaststrom-Zeitschalter die Bezugsspannung V1 überschreiten, so schaltet der Ausgang des Vergleichsschaltkreises
MC3 für den Überlaststromzeitschalter in den "offenen" Zustand. •Der Zweck der Diode D8 besteht darin, die positiven Eingänge
des Vergleichsschaltkreises MC3 für Überlaststromzeitschalter vor übermäßigen Eingangsspannungen zu schützen.
Die Werte des Widerstands R9 und des Potentiometers P2 sind so
eingestellt, daß die Spannung am Anschluß des Vergleichsschaltkreises MC3 für das positive Eingangssignal größer ist als die
Spannung am negativen Anschluß und daher der Ausgang des Vergleichsschaltkreises
MC3 in einem Zustand hoher Impedanz (offen) ist, wenn die Last M mehr als 115% beträgt. Bei einer Last M von
weniger als 115% lädt sich daher die Kapazität C6 bis zu einer
Anfangsspannung auf, die kleiner ist als die Spannung, die an der + Klemme 42 erscheint und beispielsweise nicht mehr als 5 V
beträgt; in ähnlicher Weise ist bei einer Kaltstartbedingung, wenn die Last M nicht aktiviert ist, die Anfangsspannung am Kondensator
C6 für die Zeitsteuerung Null. Wenn eine Überlaststrombedingung auftritt, wird die Spannung an der "+" Klemme 42 und
damit auch der positive Signaleingang der Vergleichsschaltung MC3 größer als die Bezugsspannung V1 und damit auch als der
Anschluß für das negative Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises MC3. Dadurch wird wiederum der Vergleichsschaltkreis MC3
in einen Zustand hoher Impedanz übergeführt. Die Kapazität C6 kann sich dann mit Strom aus der Diode D10 und über Widerstand
R24 bis zu einer Spannung aufladen, die sich an die Spannung an der positiven Klemme 42 annähert. Der Kondensator C6 liefert
also sowohl ein Maß für die Zelt, als auch eine Darstellung der thormischen Kapazität einer Last, wie beispielsweise die Temperatur
einer Motorwicklung. Zusätzlich ist die Durchbruchsspannung der Zener-Diode ZD3 so gewählt, daß bei einer Überlaststrombedingung
von mehr als 140% der Nennlast die Zener-Diode
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ZD3 leitet und einen Stromfluß durch den Ast ZD3, R22 erlaubt.
Damit wird eine in zwei Bereichen erfolgende exponentielle
2
Näherung einer I T Zeitbeziehung erreicht und dadurch ein schnelleres Aufladen für die Kapazität C6. Die Werte der Komponente in der Schaltung für die Zeitsteuerung sind so ausgelegt, daß eine Auslösung von ungefähr 9 Sekunden bei 600% VoIl-Laststrom in M erfolgt, ungefähr 1 Minute bei 200% Voll-Last strom und ungefähr 3 Minuten bei 125% Voll-Laststrom. Dies ist grafisch in Figur 4 dargestellt. Für eine gegebene Zeitkonstante sind die Widerstandswerte der Widerstände R22 und R24 so gewählt, daß sie im Verhältnis zum Wert der Kapazität von C6 sehr hoch sind. Zusätzlich wird der Wert des Kondensators C6 sehr klein gewählt, da die hauptsächliche Überlegung bei der Auswahl des Kondensators C6 für die Zeitsteuerung ein geringes Verhältnis von Leckstrom zu Kapazität ist. Die Werte von R22 und R24 können daher beispielsweise 11 Megohm bzw. 22 Megohm sein, während der Wert der Kapazität C6 beispielsweise nur 6 Mikrofarad beträgt. Da jedoch sehr kleine Ladeströme, die in der Größenordnung von Nanoampere liegen können, verwendet werden, müssen mögliche Leckpfade isoliert werden. Dies wird durch eine Anzahl von Komponenten, wie beispielsweise Widerstand R16, erreicht, der die Anforderungen für die Durchgangsleckströme am Ausgangsanschluß des Vergleichsschaltkreises MC3 für die überlaststromzeitsteuerung erfüllt und die Wahl einer Diode D12 mit geringem Leckstrom, sodaß diese Stromquelle von der Schaltung 50 für die Zeitsteuerung isoliert wird. Zusätzlich können Eingangsvorströme wie beispielsweise der des Vergleichsschaltkreises MC7 für die Überlaststromauslösung, die Zeitsteuerung beeinflußen, so daß auch der Vergleichsschaltkreis MC7 für die Uberlaststromauslösung vom Rest der Schaltung für die Zeitsteuerung durch den Operationsverstärker OA1 isoliert ist.
Näherung einer I T Zeitbeziehung erreicht und dadurch ein schnelleres Aufladen für die Kapazität C6. Die Werte der Komponente in der Schaltung für die Zeitsteuerung sind so ausgelegt, daß eine Auslösung von ungefähr 9 Sekunden bei 600% VoIl-Laststrom in M erfolgt, ungefähr 1 Minute bei 200% Voll-Last strom und ungefähr 3 Minuten bei 125% Voll-Laststrom. Dies ist grafisch in Figur 4 dargestellt. Für eine gegebene Zeitkonstante sind die Widerstandswerte der Widerstände R22 und R24 so gewählt, daß sie im Verhältnis zum Wert der Kapazität von C6 sehr hoch sind. Zusätzlich wird der Wert des Kondensators C6 sehr klein gewählt, da die hauptsächliche Überlegung bei der Auswahl des Kondensators C6 für die Zeitsteuerung ein geringes Verhältnis von Leckstrom zu Kapazität ist. Die Werte von R22 und R24 können daher beispielsweise 11 Megohm bzw. 22 Megohm sein, während der Wert der Kapazität C6 beispielsweise nur 6 Mikrofarad beträgt. Da jedoch sehr kleine Ladeströme, die in der Größenordnung von Nanoampere liegen können, verwendet werden, müssen mögliche Leckpfade isoliert werden. Dies wird durch eine Anzahl von Komponenten, wie beispielsweise Widerstand R16, erreicht, der die Anforderungen für die Durchgangsleckströme am Ausgangsanschluß des Vergleichsschaltkreises MC3 für die überlaststromzeitsteuerung erfüllt und die Wahl einer Diode D12 mit geringem Leckstrom, sodaß diese Stromquelle von der Schaltung 50 für die Zeitsteuerung isoliert wird. Zusätzlich können Eingangsvorströme wie beispielsweise der des Vergleichsschaltkreises MC7 für die Überlaststromauslösung, die Zeitsteuerung beeinflußen, so daß auch der Vergleichsschaltkreis MC7 für die Uberlaststromauslösung vom Rest der Schaltung für die Zeitsteuerung durch den Operationsverstärker OA1 isoliert ist.
32Τ5Τ5ΤΓ
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Zusätzlich können unkontrollierte Impedanzen der gedruckten
Schaltkarte die Wirkungsweise der Schaltung und die Zeitsteue-■ rung beeinflußen, da diese Impedanzen beispielsweise im Bereich
von 100 Megohm bis 1 Gigaohm liegen und als Ergebnis unkontrollierter
Parameter auftreten, wie beispielsweise die Herstellung der Schaltkarte, ihre Sauberkeit und Feuchtigkeit. Um die
Auswirkungen dieser Impedanzen minimal zu halten, ist ein Schutzband 4 8 vorgesehen, das wie früher erwähnt, die kritischen Anschlüsse
der Schaltung für die Zeitsteuerung von benachbarten Spannungen auf der Schaltkreiskarte isoliert. Das Schutzband 48
ist elektrisch mit dem neutralen Bezugsast V1 verbunden, sodaß weder eine relativ geringe Impedanz zur"Masse, noch eine relativ
geringe Impedanz zu einer Hochspannung auftreten kann.
Wenn während einer Überlaststrombedingung die Spannung des Kondensators C6 die Bezugsspannung überschreitet, die am positiven
Anschluß des Operationsverstärkers A1 verfügbar ist, schaltet der Vergleichsschaltkreis MC7 für die Überlaststromauslösung,
der normalerweise in einem Zustand hoher Impedanz ist, in einen Zustand niederer Impedanz um und verbindet daher
den Ausgangsanschluß von MC7 mit Masse, sodaß die Ausgangsfunktion 52 die Last M abschalten kann. Wenn der Ausgang des
Vergleichsschaltkreises MC7 die niedere Impedanz aufweist, halbieren die Widerstände R27 und R29 die Spannung an dem Anschluß
des Vergleichsschaltkreises für die positiven Eingangssignale. Dadurch wird das Signal aufrecht erhalten und die Auslösebedingung
für den Ausgang 52 beibehalten, bis die Überlaststrombedingung beseitigt wurde, wobei die Kapazität C6 für die
Zeitsteuerung auf eine Spannung entladen ist, die kleiner als die Spannung bei 100% Nennlast ist und im bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung typischerweise 5 Volt beträgt. Das Zurücksetzen wird daher für einige Minuten verzögert
und kann beispielsweise im bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ungefähr 1 1/4 Minuten betragen. Die
niodG D10 beschränkt einen möglichen Entladepfad und liefert so
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eine Kontrolle des Verzögerungsintervalls, während die Kapazität C8 eine relative Unempfindlichkeit gegenüber Störspannungsspitzen
verleiht. Die Diode D11 und die Zener-Diode ZD4 sind so ausgelegt, daß die maximale Spannung beschränkt wird, die
am Anschluß für das negative Eingangssignal des Operationsverstärkers A1 auftreten kann und die dort enthaltenen Komponenten
möglicherweise gefährdet, wenn die Spannung an der Kapazität C6 den sicheren Pegel für den Operationsverstärker Al überschreitet.
Wenn die Last M einen Phasenverlust erfährt, ähnelt die Spannungswellenform
die an der "+" Klemme 42 erscheint, der Gleichspannung eines Brückengleichrichters für eine einzelne Phase.
Der Vergleichsschaltkreis MC4 für die Zeitsteuerung bei Phasenverlust
fühlt die geänderte Wellenform ab, indem die Spannungen
an den Kondensatoren C1 und C„ überwacht werden und leitet eine
Zeitsequenz für Vergleichsschaltkreis MC8 für den zusätzlichen Auslöseschalter ein, der ebenfalls auf Auslösesignale von externen
Modulen reagiert.
Unter normalen Drehstrombedingungen ist die am Anschluß für den negativen Signaleingang des Vergleichsschaltkreises MC4 für
die Zeitsteuerung, bei Phasenverlust erscheinende Spannung gleich der Spannung am Kondensator C1 und nähert sich der Spannung an
der "+" Klemme 42, während die Spannung am Anschluß für den positiven Signaleingang des Vergleichsschaltkreises MC4 für die
Zeitsteuerung bei Phasenverlust gleich der Spannung am Kondensator C2 ist. Da das Ausgangssignal der Stromtransformatoren
CT1, CT2 und CT3 ein Wechselstrom ist, pflanzt sich eine Wolligkeit
durch die Dioden D1 bis D6 fort, sodaß die Spannung an der "+" Klemme 42 eine gewisse Welligkeit aufweist und somit ein
Maximum und ein Minium hat. Die Spannung am Anschluß für den negativen Signaleingang des Vergleichsschaltkreises MC4 nähert
sich nun gerade dieser maximalen Spannung bei 10(Ts Nennlast in
M an. Die Minimalspannung liegt nicht nieder genug, um das
NACH©EREIOHT S
*" III
32151
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Entladen der Kapazität C1 für das Abfühlen des Spitzenwerts durch die Diode D7 zu erlauben. Bei Phasenverlustbedingungen
fällt jedoch die Minimalspannung auf Werte nahe des Massenpotentials und erlaubt es der Kapazität C1, sich schneller
über die Diode D7 zu entladen als die Spannung am Kondensator C2 abfällt und liegt daher unter der Spannung, die von der
Funktion 50 für Überlaststrom und Zeitsteuerung abgefühlt wird. Die Spannung, die am Anschluß für das positive Eingangssignal
des Vergleichsschaltkreises MC4 für die Zeitsteuerung bei Phasenverlust erscheint, ist daher größer als die Spannung
am negativen Signal, die gleich ist der Spannung am Eingangsanschluß der Vergleichsschaltung MC4 und bewirkt daher, daß
der Ausgang der Vergleichsschaltung MC4 in einen Zustand hoher Impedanz (offen) übergeht. Die Zener-Diode ZD1 schützt den Anschluß
des Vergleichsschaltkreises MC4 für den negativen Signaleingang vor Überspannungen. Der Widerstand R12 legt an
den Vergleichsschaltkreis MC4 bei fehlendem Strom eine Vorspannung an.
Wenn der Ausgang des Vergleichsschaltkreises MC4 für die Zeitsteuerung
bei Phasenverlust offen ist, wird der Zeitsteuerkondensator C5 durch die Spannung aufgeladen, die an der "K"
Klemme erscheint. Die Zeit von der Feststellung eines Phasenverlustes bis zur tatsächlichen Auslösung am Ausgangsschaltkreis
hängt in einem gewissen Maße von der Größe des Stroms der verbleibenden Phase oder Phasen ab. Die Auslösezeit wird
durch den Widerstand R15 bestimmt, der vom Netzgerät mit Spannung VK beaufschlagt wird. Wenn der Phasenverlust-Strom
ansteigen sollte, wird die Zeitsteuerung durch den Ladeast mit Widerstand Ri7-Diode D9 beschleunigt. Für Phasenverlust-Ströme
von 50% der Nennlast M liegt die Auslösezeit beispielsweise typisch bei 30 Sekunden, während ein Phasenverlust von 100%
der Nennlast M eine Auslösezeit von typischerweise 20 Sekunden hervorruft. Zusätzlich dient der Kondensator C5 als Auslösekondensator
für externe Module, die an die T-Klemmen angeschlossen
werden können, indem er augenblicklich auf eine
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Spannung über dem Wert aufgeladen wird, der an dem Anschluß für das positive Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises MC8
für den zusätzlichen Auslöseschalter liegt. Im normalen Betriebsfall ohne Auslösung ist die Spannung am Anschluß für das positive
Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises MC8 für den zusätzlichen
Auslöseschalter gleich den Spannungsabfällen von D17, ZD7
und der Basis-Emitter-Grenzschicht des Transistors T2. Wenn also die Spannung am Kondensator C5 und damit auch die Spannung am
Anschluß für das negative Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises MC8 für den zusätzlichen Auslöseschalter den Spannungsabfall
an den Dioden D17, ZD7 und am Transistor T2 überschreitet,
geht der Vergleichsschaltkreis MC8, der normalerweise in einem Zustand hoher Impedanz (offen) ist, in einen Zustand niederer
Impedanz über und legt damit den Ausgangsanschluß an Masse. Damit wird ein Auslösesignal an die Ausgangsstufe 52 abgegeben.
Bei der Erzeugung des Auslösesignals wird die Spannung am Anschluß für den positiven Signaleingang des Vergleichsschaltkreises
MC8 auf den Spannungsabfall der Diode D17 reduziert, der
typischerweise 0,6 Volt beträgt. Diese Spannungsreduktion am positiven Anschluß des Vergleichsschaltkreises MC8 hält das Auslösesignal
bei, bis die Auslösebedingung beseitigt wurde und der Kondensator C5 für die Zeitsteuerung sich auf einen Wert unter
dem Spannungsabfall der Diode D17 entladen hat. Die Verzögerung des Spannungsabfalls wird auch durch den Wert des Widerstands
R21 gesteuert, sodaß mit höher werdendem Widerstandswert die Verzögerung langer wird; wenn R21 beispielsweise 910 Kilo-Ohm
beträgt, ergibt sich somit eine Verzögerung von 1,25 Minuten, während beispielsweise bei einem geringeren Wert des Widerstands
R21 von 15 Kilo-Ohm die Zurücksetzung überhaupt nicht verzögert wird, sondern augenblicklich erfolgt.
Es versteht sich von selbst, daß der Schutz vor Phasenverlust in einem Wechselstromsystem mit Einzelphase, wie beispielsweise
in Figur 2A, nicht notwendig ist.
ο* *» φ»
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In Figur 1A ist die schematische Darstellung der Funktion 24
für Erdungsfehler gezeigt. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Funktion 24 für Erdungsfehler mit dem eigentlichen Schaltkreis
für die Überlastschutzfunktion integriert werden kann. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird
jedoch ein Modul 24, 24' verwendet, das in den Figuren 2 und 2A dargestellt ist und entsprechend Figur 5A eingesetzt werden
kann. 3ei Abwesenheit eines Erdungsfehlers sind die Phasenströme in den Leitern L1, L2 und L3 in Figur 1 betragsmäßig gleich und
120° phasenversetzt. Der Gleichstromausgang des Stromabfühlschaltkreises
14 weist eine Welligkeit auf, deren Betrag ungefähr 14% beträgt und deren Frequenz ungefähr das 6-fache der
Netzfrequenz beträgt; im bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist diese ungefähr 6 0 Hertz, sodaß eine
Frequenz der Welligkeit von 360 Hertz erzeugt wird. Außerdem ist bei Abwesenheit eines Erdungsfehlers in der Last M die
Vectorsumme der Phasenströme in der Last und damit auch die Vectorsumme der Sekundärströme der Transformatoren im neutralen
Ast GF von Figur 1 = Null. Es fließt somit kein Strom durch den Widerstand R1 und die Spannungsabfälle an den Widerständen
R2 und dem Potentiometer P1 können gleich gemacht werden (siehe Figur 1). Wenn ein Erdungsfehler auftritt, ist die Vectorsumme
der drei Phasenströme in der Last M nicht mehr Null. Als Folge ergibt sich ein Reststrom, der durch den Widerstand R1 von Figur
1 in den neutralen Ast GF fließt. Gleichzeitig mit dem Auftreten eines Stroms im Widerstand R1 erfolgt ein ungleicher
Stromfluß durch den Widerstand R2 und das Potentiometer P1.
Es ist zu erwähnen, daß der Widerstand R1 beispielsweise ein Kurzschluß sein kann, da sein Hauptzweck darin besteht, einen
Strompfad im neutralen Ast während Erdungsfehlerbedingungen zur Verfügung zu stellen. Bei einer Erdungsfehlerbedingung fließt
ein Strom durch den Widerstand R1 und die Spannung an R2 unterscheidet sich von der Spannung am Potentiometer P1. Der Potentialwert
an der Klemme GF entspricht daher nicht mehr ungefähr
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der Hälfte der Spannung an den "+" und "-" Klemmen 42, 44. Wenn der Potentialwert an der Klemme GF kleiner als die Hälfte der
Spannung an den (+) Plus-Zeichen und (-)Minus-Zeichen-Klemmen und 44 ist, wird die Spannung am Anschluß für den neqativen
Signaleingang des Vergleichsschaltkreises MC1 für das Abfühlen
von Erdungsfehlern größer als die Spannung am positiven Anschluß des Vergleichsschaltkreises MC1 mit der Folge, daß der Anschluß
für das Ausgangssignal des Vergleichsschaltkreises MC1 auf Masse gelegt wird. Wenn der Potentialwert an der Klemme GF größer als
die Hälfte der Spannung an den Plus-Zeichen und Minus-Zeichen-Klemmen
42 und 44 ist, wird die Spannung am Anschluß für den negativen Signaleingang des Vergleichsschaltkreises MC2 größer
als die Spannung am Anschluß für das positive Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises MC2 und der Anschluß für das Ausgangssignal
des Vergleichsschaltkreises MC2 liegt auf Masse. Der auf Masse gelegte Anschluß für das Ausgangssignal des Vergleichsschaltkreises MC1 oder MC2 bewirkt, daß der Kondensator C3, der
normalerweise bis zu einer Spannung von im wesentlichen VK aufgeladen ist, sich auf Masse entlädt. Der Vergleichsschaltkreis
MC5 für die Zeitsteuerung bei Erdungsfehlern empfängt daher eine
Spannung am Anschluß für das positive Eingangssignal, die im wesentlichen gleich der Durchbruchsspannung der Zener-Diode ZD2
ist und größer als das Potential am Anschluß für das negative Eingangssignal. Der Ausgang des Vergleichsschaltkreises MC5 ist
daher in einem Zustand hoher Impedanz oder offen. Das erlaubt dem Kondensator C4, sich auf einen Pegel aufzuladen, der über
der Durchbruchsspannung der Zener-Diode ZD2 liegt, sodaß der Anschluß
für den positiven Signaleingang des Vergleichsschaltkreises MC6 für die Zeitsteuerung bei Erdungsfehlern größer ist
als der Spannungspegel am Anschluß für den negativen Signaleingang des Vergleichsschaltkreises MC6. Der Anschluß für das
Ausgangssignal des Vergleichsschaltkreises MC6 ist daher in einem Zustand hoher Impedanz (offen). Die Spannung V an der
Klemme K erlaubt damit einen Stromfluß durch die Diode D15 zur Auslöseklemme T, sodaß der Schaltkreis MC8 für den zusätzlichen
AuslÖseschalter in Figur 1 eine Auslösefolge einleitet und die
Last M deaktiviert. Der Wert der Zener-Diode ZD5 ist so gewählt,
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daß die Einleitung der Auslösesequenz sichergestellt ist. Die Zener-Diode ZD5 muß eine Durchbruchsspannung aufweisen, die
größer ist als die Spannung, die am Anschluß für das positive Eingangssignal des Vergleichsschaltkreises MC8 für den zusätzlichen
Auslöseschalter liegt. Eine angelegte Spannung, die die Durchbruchsspannung von ZD5 überschreitet, zündet das Gate der
gesteuerten Silizium-Gleichrichters SC1 und erlaubt somit dort
einon Stromfluß, mit dem die Licht emittierende Diode LED1 anzeigen
kann, daß eine Auslösung wegen eines Erdungsfehlers aufgetreten ist. Das Zurücksetzen des Schutzsystems erfolgt in der
im folgenden beschriebenen Weise und ist entweder automatisch oder manuell.
Während des normalen Betriebs ohne Erdungsfehler liegt der Ausgang
des Vergleichsschaltkreises MC6 für die Zeitsteuerung bei Erdungsfehlern auf Masse und bildet somit im wesentlichen einen
Kurzschluß für die Spannung V , die über den Widerstand R23 an Masse liegt und somit keinen Stromfluß durch die Diode D15 oder
die Zener-Diode ZD5 erlaubt und damit das Gate von SC1 von
Spannung abtrennt. Zusätzlich wird ein Zurücksetzen nach dem öffnen des Kontakts im Tastschalter SW1 die Spannung von der
Klemme K entfernt und damit der Stromfluß durch den gesteuerten Silizium-Gleichrichter SC1 unterbrochen und LED1 ausgeschaltet.
Potentiometer P3 bestimmt, welcher Prozentsatz von Erdungsfehler-Strom erlaubt wird, bevor die Vergleichsschaltungen MC1
oder MC2 ihren Zustand ändern. Zusätzlich bestimmt die Zener-Diode ZD2 den Spannungspegel und damit den Prozentsatz der Motorlast
IL, bei der der Vergleichsschaltkreis MC5 für die Zeitsteuerung bei Erdungsfehlern frei geschaltet wird.
Die Prüffunktion 56 ermöglicht es, die Funktion 50 für Überlaststrom
und Zeitsteuerung zu prüfen, ohne daß eine Last M vorhanden ist, die eine Uberlaststrombedingung erfährt, oder
daß externe Prüfvorrichtungen verwendet werden müssen.
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Der Widerstand R14 ist so ausgelegt, daß im normalen Betriebsfall der überwachung des Ruhestroms, wenn die Last M keine Überlastbedingung
erfährt, die Hinzufügung des Widerstandswerts von R14 nur minimale Auswirkungen hat. Dies ist die Folge der geringen
Impedanz das Laatwiderstands 22, der - wie früher erwähnt in
der Größenordnung von 6 0 bis 600 Ohm liegt. Nach Entfernung des Meßsteckers 22 und aller anderen Module, wie die in den Figuren
2 und 2A dargestellten, erhöht sich die Impedanz der Stromabfühlfunktion
14 auf ungefähr das 5,5-fache des Widerstands R14. Da der Widerstand R14 von der Spannung V17 des Netzgeräts versorgt
wird, übersteigt die Spannung an der "+" Klemme 42 die Spannung, die am Lastwiderstand 22 auftritt, wenn die Last M mit 100% Nennstrom
betrieben wird. Dadurch wird eine Überlaststrombedingung simuliert, die bewirkt, daß die Funktion 50 für Überlaststrom und
Zeitsteuerung eine Abschaltzeitsequenz einleitet. Diese Sequenz verläuft in gleicher Weise, wie früher erwähnt, bei einer tatsächlichen
Überlaststrombedingung. Der Widerstand R14 ist so ausgelegt, daß er 125% des vollen Laststroms im Motor M simuliert,
sodaß die Last M von der Quelle in ungefähr 3 Minuten abgeschaltet wird, wie aus Figur 4 hervorgeht. Das Wiedereinschalten
der Last M erfolgt in der Ausgangsfunktion 52 und ruft erneut ein Abschalten hervor, sodaß die Last M deaktiviert wird,
bis das Ladewiderstandsmodul 22 wieder in die Überlastschutzeinrichtung eingesetzt wird.
AUSGANG 52
Nach der Erzeugung eines Auslösesignals, entweder durch die Schaltung 50 für Überlaststrom und Zeitsteuerung, oder Phasenverlust
28 oder nach dem Erscheinen eines Auslösesignals an der Klemme T, beispielsweise von der Schaltung 24 für Erdungsfehler wird der Transistor T2 für die Relaissteuerung und damit
das Ausgangsrelais RE1 deaktiviert, sodaß auch die Last M
deaktiviert wird. Zusammen mit der Deaktivierung des Relais RE1 werden der LED Indikator LED2 und der Transistor T1 des Verriegelungsschaltkreises
aktiviert. Der Umschalter S1 bestimmt,
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ob das Zurücksetzen der Einrichtung automatisch erfolgt, oder eine manuelle Rücksetzung erfordert, da die Spannungsquelle für
die Basis des Transistors T2 für die Relaissteuerung in Serie mit Schalter S1 geschaltet ist.
Im normalen aktivierten Zustand, wenn die Last M an das Netz
angeschlossen ist, wird der Basisstrom für den Relais-Steuertransistor T2 vom Widerstand R31 und der Zener-Diode ZD7 geliefert.
Bei .eingeschaltetem Transistor T2 ist Steuerrelais RE1 aktiviert, sodaß seine im Normalfall offenen Kontakte geschlossen
gehalten werden. Bei in Sättigung betriebenem Transistor T2 ist der Basisanschluß des Verriegelungssteuertransistors T1 über
Diode D20 zur Masse überbrückt und hält dadurch die Licht emittierende Diode LED2 ausgeschaltet. Der Basiswiderstand R36 des
Transistors T1 stellt den Zustand von Transistor T1 sicher, wenn Transistor T2 leitet.
Wenn der Ausgangsanschluß des Vergleichsschaltkreises MC7 für
die Uberlaststromauslösung oder des Vergleichsschaltkreises MC8 für den zusätzlichen Auslöseschalter ein negatives Potential annehmen,
wird die Basisansteuerung des Relais-Steuertransistors T2 zur Masse kurzgeschlossen. Die Verwendung der Diode D16 stellt
sicher, daß die zur Zustandsänderung des Operationsverstärkers 0A1 und damit zur Änderung des Zustands der Vergleichsschaltung
MC7 für die Uberlaststromauslösung erforderliche Spannung unbeeinflußt bleibt von einer Zustandsänderung im Ausgangsschaltkreis
52. Dadurch wird Vergleichsschaltung MC7 oder MC8, die das Auslösen verursacht hat, die Dauer der Zeitverzögerung vor .
dem Zurücksetzen zu steuern. Schalter S1 für automatischen bzw. manuellen Betrieb kann entweder ein einpoliger Kippschalter
sein, oder ein Punkt für die interne Leiterverbindung in der Darstellung von Figur 1; im bevorzugten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung werden interne Leiterverbindungen gewählt. Beim manuellen Betrieb kann die Zeit vor dem Zurücksetzen nach
der der Aktivierung des Relais RE1 entweder sofort sein für Auslösebedingungen, die durch den Vergleichsschaltkreis MC8 für
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den zusätzlichen Auslöseschalter eingeleitet wurden, oder länger wie beispielsweise 1,25 Minuten für Auslösevorgänge, die von der
Vergleichsschaltung MC7 für Überlaststromauslösungen eingeleitet wurden. Der Zweck der Verzögerung vor dem Zurücksetzen bei einer
Auslösung infolge Überlaststrom besteht darin, eine Abkühlung der Last M zu ermöglichen, nachdem eine Überhitzung aufgetreten
ist. Während des Betriebs von Relais RE1 verhindert die Diode
D21 Halbleiterschäden in den zugehörigen Komponenten. Während der Zeit, in der der Relais-Steuertransistor T2 ausgeschaltet
ist, wird der Basisstrom für den Verriegelungssteuertransistor T1 über Widerstand R35 geliefert, mit dem Transistor T1 und dem
LED Indikator LED2 ermöglicht wird, leitend zu werden. Die Zener-Diode ZD8 stellt einen zweiten Leitungspfad zur Verfügung
für den Fall, daß Indicator LED2 ausfällt. Beim manuellen Betrieb erhält sich dieser Vorgang selbst aufrecht, sodaß der
Basisstrom für den Relais-Steuertransistor T2 durch den Spannungsabfall
am Verbindungspunkt des Strombegrenzungswiderstands R30 und der Anode von LED2 geliefert wird. Die Zener-Diode ZD7
und der Basis-Widerstand R32 von T2 stellen sicher, daß der Auslösezustand
solange aufrecht erhalten wird, bis die Spannungsversorgung für den Ausgangsschaltkreis 52 mit Hilfe des Tastschalters
SW1 unterbrochen wird. Wenn vor der Betätigung des Schalters SW1 sowohl der Vergleichsschaltkreis MC7 für die Überlaststromauslösung
und MC8 für den zusätzlichen Auslöseschalter nicht die Auslösebedingung aufweisen, so wird beim Wiederanlegen
der Spannung der Basisstrom für Transistor T2 wieder hergestellt und damit das Ausgangsrelais RE1 aktiviert, um seine Kontakte zu
schließen. Wenn sich eine der Vergleichsschaltungen MC7 oder MC8 im Auslösezustand befindet, wenn der Schalter SW1 gedrückt wird,
erfolgt erneut eine Überbrückung des Basisstroms für Transistor T2 zur Masse, sodaß das Ausgangsrelais RE1 deaktiviert bleibt
und Transistor T1 sowie LED2 angesetzt bleiben. Die Zener-Diode ZD11 sperrt den LED-Indikator LED2 und den Verriegelungssteuerungstransistor
T1, wenn die Versorgungsspannung V weniger als ungefähr 75% der Durchbruchsspannung der Zener-Dioden ZD9 oder
/,Dl!) bolriicjL. Damit wird sichenjout.ol 1 t , daß beim Λΐι I «■·<
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Spannung die Einheit nicht in einen Auslösezustand gerät, wenn die notwendigen Verzögerungszeiten beim Zurücksetzen noch nicht
abgelaufen sind. Der Kondensator C11 verringert die Anfälligkeit der Einheit gegenüber dem Rauschen.
Im automatischen Betrieb des Schalters (oder der überbrückung) ί!1 wird der Basisstrom für den Relais-Steuertransistor T2 von
der Spannung V7. des Netzgeräts geliefert. Wenn der Zustand
is.
einer der Auslösevergleichsschaltungen MC7 oder MC8 in den normalen
ausgeschalteten Zustand zurückkehrt, wird der Basisstrom für den Transistor T2 ohne äußere Betätigung wieder hergestellt,
auf diese Weise das Steuerrelais RE1 aktiviert und seine im Normalfall offenen Kontakte geschlossen und Transistor T1 und
LED Indikator LED2 abgeschaltet.
Es versteht sich von selbst, daß die vorliegende Erfindung auch andere Lasten als Motoren steuern kann, wie beispielsweise
Transformatoren oder Netzgeräte. Zusätzlich ist darauf hinzuweisen, daß ein Unterbrecher anstelle eines Schaltschützes verwendet
werden kann, oder daß der Ausgang ein hörbares oder sichtbares Alarmsignal anstelle oder zusätzlich zum Schaltschütz
betätigen kann. Die in den integrierten Schaltungen enthaltenen Vergleichsschaltkreise können in verschiedenen
Kombinationen auf integrierte Schaltkreise verteilt werden, oder in einen größeren integrierten Schaltkreis vereinigt oder
als diskrete Elemente ausgebildet werden. Die Zeitdauer, in der eine Fehlerbedingung vor der Einleitung eines Auslösevorganges
aufrecht erhalten wird, kann verlängert oder verkürzt werden. Andere als die hier ausdrücklich erwähnten Module können in die
hier beschriebene Einrichtung eingesetzt werden, so z.B. lange Beschleunigungsmodule oder Module für Phasenungleichgewicht, die
die Anordnung von Steckstiften nach der vorliegenden Erfindung verwenden können.
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Zusätzlich zu den oben erwähnten Vorteilen stellt die hier beschriebene
Erfindung eine Überlastschutzeinrichtung zur Verfügung, die kompakt ist, modular wachsen kann und einen umfassenden
und effektiven Überlastschutz liefert. Außerdem wird der
überlastschutz sehr eng mit der Feststellung dar Pehlcrbedingungen verknüpft.
überlastschutz sehr eng mit der Feststellung dar Pehlcrbedingungen verknüpft.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHEÜberlastschutzeinrichtung in einem elektrischen Schaltkreis, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:Eine Stromabfühlvorrichtung (14), die ein Ausgangssignal erzeugt, das zum Strom in der überwachten Schaltung (z.B. Motor M) in Beziehung steht;eine Überlastvorrichtung (50), die nach einem reziproken Zeitgesetz arbeitet, mit der Stromabfühlvorrichtung zur Feststellung des thermischen Zustands der Last verbunden ist und ein Signal an eine Auslösevorrichtung für die Steuerung des Schaltkreises (F25) abgibt, die mit dem thermischen Zustand der Last in Beziehung steht;a * · a- 2« - WS 318 P - 2477ein Kondensator (C6), der mit der Überlastvorrichtung verbunden ist und dessen Potential als Funktion des thermischen Zustands der Last angehoben werden kann; und- Auslösevorrichtungen (F25), die mit der Überlastvorrichtung und dem elektrischen Schaltkreis verbunden sind, um diesen zu steuern, wenn das Signal der Überlastvorrichtung empfangen wird.
- 2. Überlastschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlastvorrichtung den elektrischen Schaltkreis öffnet oder schließt.
- 3. Überlastschutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Potentialpegel des Kondensators der Überlastvorrichtung ermöglicht, den elektrischen Schaltkreis zu öffnen oder zu schließen.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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