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DE3214764A1 - Vorrichtung zum strahlen feinwerktechnischer werkstuecke - Google Patents

Vorrichtung zum strahlen feinwerktechnischer werkstuecke

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Publication number
DE3214764A1
DE3214764A1 DE19823214764 DE3214764A DE3214764A1 DE 3214764 A1 DE3214764 A1 DE 3214764A1 DE 19823214764 DE19823214764 DE 19823214764 DE 3214764 A DE3214764 A DE 3214764A DE 3214764 A1 DE3214764 A1 DE 3214764A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blasting
compressed air
space
housing
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823214764
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich 2804 Lilienthal Jacob
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bego Bremer Goldschlagerei Wilh Herbst GmbH and Co KG
Original Assignee
Bego Bremer Goldschlagerei Wilh Herbst GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bego Bremer Goldschlagerei Wilh Herbst GmbH and Co KG filed Critical Bego Bremer Goldschlagerei Wilh Herbst GmbH and Co KG
Priority to DE19823214764 priority Critical patent/DE3214764A1/de
Publication of DE3214764A1 publication Critical patent/DE3214764A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/12Tools for fastening artificial teeth; Holders, clamps, or stands for artificial teeth
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/02Tooth drilling or cutting instruments; Instruments acting like a sandblast machine
    • A61C3/025Instruments acting like a sandblast machine, e.g. for cleaning, polishing or cutting teeth
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C9/00Appurtenances of abrasive blasting machines or devices, e.g. working chambers, arrangements for handling used abrasive material
    • B24C9/003Removing abrasive powder out of the blasting machine

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Description

  • Vorrichtung zum Strahlen feinwerktechnischer Werkstücke
  • Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Strahlen feinwerktechnischer Werkstücke nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bestimmte feinwerktechnische Werkstücke, insbesondere Werkstücke der Dentaltechnik, sind einer Strahlbehandlung zu unterziehen. Dies gilt vorzugsweise für Prothesen-Gußteile, die nach dem Entformen aus ihrem Gußmodell anhaftende Rückstände der Modellmasse aufweisen. Diese Reste werden durch eine Strahlbehandlung beseitigt.
  • Dazu wird ein festes Strahigut, insbesondere Korund,in einer Düse mit einem Druckluftstrom vermischt. Das Luft-Strahlgutgemisch tritt aus der Düse unter hohem Druck auf das zu behandelnde Werkstück gerichtet aus. Üblicherweise besteht eine Strahlvorrichtung zur Durchführung derartiger Behandlungen aus einem kastenförmigen Gehäuse.
  • Dieses bildet einen geschlossenen Strahlraum, in dem ein Strahlgerät mit einer Düse zur Bildung des Luft-Strahlgutgemisches angeordnet ist und Zuleitungen zur Zuführung der Druckluft und des Strahigutes aufweist.
  • Das zu behandelnde Werkstück ist in den Strahlraum durch eine verschließbare Öffnung einzuführen. Dieses wird üblicherweise von Hand im Strahlraum gehalten, wozu abgedichtete, widerstandsfähige Handschuhe von außen in den Strahlraum geführt sind. Die Hände sind zum Halten des Werkstücks von außen her in die Handschuhe einführbar und gegen eine Beaufschlagung durch das Luft-Strahlgutgemisch geschützt.
  • Durch die Zufuhr der zum Strahlen notwendigen Druckluft entsteht im Strahlraum ein Überdruck. Daher muß ständig Luft aus der Strahlvorrichtung austreten. Diese ist im Strahlraum jedoch durch Staub des Strahlgutes sowie Feststoffpartikel der vom Werkstück entfernten Rückstände angereichert. Das so aus dem Strahlraum austretende Gemisch ist vor dem Yerlassen der Strahlvorrichtung zu filtern, so daß weitestgehend von Feststoffpartikelchen befreite Luft aus der Strahlvorrichtung austritt.
  • Dazu sind die Strahlvorrichtungen herkömmlicher Weise mit einem Absauggebläse für das Luft-Feststoffgemisch aus dem Strahiraum ausgerüstet. Das aus der Strahlkammer abgesaugte Gemisch wird dann über einen Filter nach außen abgeführt. Anstelle der Verwendung eines Absauggebläses ist es ebenfalls bekannt, das Luft-Feststoffgemisch über eino in Abströmrichtung weisende Druckluftdüse aus dem Strahlraum abzuführen. Dazu weist das Gehäuse der Strahlvorrichtung neben dem Strahlraum einen abgeteilten Schacht auf, in dem die Druckluftdüse angeordnet ist und über den das Gemisch aus dem Strahl raum herausströmt. Die Druckluftdüse wird dabei von der zur Speisung des Strahlgerätes dienenden Druckluftleitung gespeist.
  • Diese Strahlvorrichtungen haben den Nachteil, daß der vom Luft-Feststoffpartikelgemisch beaufschlagte Filter einer ähnlichen Beanspruchung ausgesetzt wird wie das zu behandelnde Werkstück im Strahlraum und dadurch der Filter einem erheblichen mechanischen Verschleiß ausgesetzt ist.
  • Weiterhin ist es bekannt, in dem gemeinsam mit dem Strahlraum im Gehäuse der Strahlvorrichtung angeordneten Schacht außer der Druckluftdüse eine zusätzliche Flüssigkeitssprühdüse anzuordnen. Diese hat die Aufgabe, das vom Strahlraum ausströmende Luft-Feststoffgemisch vorzugsweise mit Wasser anzureichern. Dadurch tritt eine Bindung der Feststoffpartikel durch Flüssigkeit ein, wodurch diese aus dem Luftgemisch ausgeschieden und als Wasser-Feststoffpartikelgemisch in Form von Schlamm abführbar sind. Dadurch finde't bereits eine 'Vorreinigung" des Luft-Feststoffgemisches statt, bevor dieses den nachgeordneten Filter durchströmt. Zusätzlich ist eine zum Inneren der Strahlvorrichtung gerichtete Filterwandung ebenfalls vorzugsweise mit Wasser besprühbar (Deutsches Gebrauchsmuster 80 23 198).
  • Durch die hintereinanderliegende Anordnung der Luft- und Flüssigkeitsdüse im Schacht, der einen relativ großen, rechteckförmigen Querschnitt aufweist, treten hierin unterschiedliche Strömungen und nur eine unvollständige Benetzung der Feststoffpartikel mit Wasser auf. Somit kann noch ein Teil des Luft-Feststoffgemischs zur inneren befeuchteten Filterwand gelangen. Es besteht dann die Gefahr, daß der unmittelbar vor dem Filter gebildete Schlamm teilweise in denselben eindringt und dessen Lebensdauer verkürzt.
  • Die durch den Filter hindurchtretende Abluft führt mit der Zeit zur vollständigen Befeuchtung des ganzen Filters, wodurch dessen Luftdurchlässigkeit beeinträchtigt wird und damit Störungen an der Strahlvorrichtung entstehen.
  • Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Strahivorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln und zu verbessern, daß auf möglichst einfache Weise eine vollständige Abfuhr der anfallenden Feststoffpartikel geschieht, insbesondere das aus dem Strahlraum austretende Druckluft- und Feststoffgemisch vor Erreichen eines nachgeschalteten Filters trennbar ist. Des weiteren soll die Vorrichtung langfristig ohne Filterwechsel einsetzbar sein und eine leichte Wartung ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Besonderheit der Erfindung besteht demnach in der Anordnung einer definierten Förderstrecke im Gehäuse der Strahlvorrichtung. Dazu ist dieses unterteilt in den Strahlraum und einen Nebenraum. Diese beiden Räume Snd über eine Förderstrecke miteinander verbunden, die zur Abfuhr des Lu,i-Feststoffpartikelgemischs aus dem Strahlraum dient. In der Förderstrecke ist mindestens ein Düsenpaar bestehend aus einer Druckluft- und einer Flüssigkeitsdüse angeordnet. Diese Düsen erzeugen ein in Förderrichtung der Förderstrecke gerichtetes Gemisch, vorzugsweise aus Luft und Wasser. Durch die besondere Ausbildung der Förderstrecke, nämlich vorzugsweise als Saugrohr mit auf die Strömungsverhältnisse angepaßtem Durchmesser, wird eine vollständige Vermischung des Luft-Wassergemisches einerseits mit dem Luft-Feststoffgemisch andererseits erreicht, derart, daß die Feststoffpartikel eine vollständige Wasserbenetzung erfahren und als Schlamm abführbar sind, bevor diese den nachfolgenden Filter erreichen.
  • Das Saugrohr der Förderstrecke kann beliebige Querschnitte aufweisen. Diese richten sich nachden Gesichtspunkten, die eine möglichst gleichmäßige Gemischbildung erwarten lassen.
  • Darüber hinaus richtet sich der Verlauf des Saugrohres in der Vorrichtung nach den Abmessungen derselben. Vorzugsweise ist die im Strahlraum liegende Ansaugmündung des Saugrohres so gerichtet, daß diese sich im oberen Bereich der Strahlkammer befindet und der bevorzugten Strahlrichtung des Strahlgerätes entgegengesetzt ist. Zur leichteren Montage des Strahirohres innerhalb des Gehäuses der Vorrichtung besteht dieses vorzugsweise aus mehreren ineinandersteckbaren Abschnitten. Bei einfachen Saugrohrformer kann dieses auch einstückig ausgebildet sein.
  • Die Druckluft- und Flüssigkeitsdüsen sind vorzugsweise unmittelbar nebeneinanderliegend durch eine Bohrung od. dgl.
  • in das Saugrohr geführt. Um eine möglichst gleichmäßige Vernebelung der Flüssigkeit im Druckluftstrom zu erreichen, besitzen die beiden Düsen eine genau aufeinander abgestimmte Relativlage zueinander. Vorzugsweise liegen beide Düsen mit geringem Höhenversatz gleichgerichtet unmittelbar nebeneinander. Je nach Strömungsverhältnissen im Saugrohr kann die Austrittsöffnung der Flüssigkeitsdüse unter der Druckluftdüse liegen oder auch umgekehrt. Erforderlichenfalls können die beiden Düsen geringfügig voneinander abweichende Strahlrichtungen aufweisen und gleichhohe Austrittsöffnungen aufweisen. Zur einfachen Wartung und zum leichten Austausch der Luft- und Flüssigkeitsdüsen sind diese durch einen herausnehmbaren Dichtsitz an entsprechender Stelle in die Wandung des Saugrohres eingesetzt. Die Zuleitungen zu den Düsen bestehen aus diesem Grunde aus flexiblem Material.
  • Im Nebenraum der Vorrichtung ist an der Gehäuserückwand ein Filter angeordnet. Dieser besteht aus mehreren mit Abstand voneinander angeordneten Filterwänden. Vorzugsweise besteht der Filter aus zwei Filterwänden, deren Grundflächen annähernd der Rückwand des Gehäuses entsprechen. Zur Verbesserung der Filterwirkung ist die innere Filterwand mit einer Sprühvorrichtung ausgerüstet, die einen vollflächigen Flüssigkeitsvorhang vor diesem aufbaut. Hierdurch findet eine zusätzliche Reinigung der austretenden Luft von den restlichen Feststoffpartikeln statt. Der Zwischenraum zwischen den beiden Filterwänden ermöglicht ein Abfließen der durch die innere Filterwand hindurchtretenden Feuchtigkeit und eventuell darin enthaltener Feststoffpartikel. Dadurch ist gewährleistet, daß die äußere Filterwand völlig trocken bleibt und einen ungehinderten Austritt der Luft aus der Vorrichtung gestattet. Durch diese Filterkonstruktion bleibt die äußere Filterwand trocken. Feuchtigkeit bzw. Feuchtigkeitspartikelchen können somit nicht durch den Filter hindurch aus der Vorrichtung heraustreten.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels und Jer Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine Vorrichtung zum Strahlen im Vertikalschnitt.
  • Die Vorrichtung des gezeigten Ausführungsbeispiels isc durch ein etwa quaderförmiges Gehäuse 10 bestimmt. In diesem wird ein Strahlraum 11 gebildet, der nach unten durch einen etwa waagerechten Gitterrost 12 begrenzt ist.
  • Unter diesem befindet sich ein Sammelraum 13, der an seiner Unterseite durch einen schrägliegenden Boden 14 gebildet ist. Der unter dem Boden 14 verbleibende Restraum 15 an der Unterseite des Gehäuses 10 ist durch eine mit den Seitenwänden desselben verbundene Bodenplatte 16 verschlossen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist eine Rückseite des Gehäuses 10 mit einer Öffnung 17 verse-hen.
  • Dieses erlaubt die Aufnahme eines Kastens 29, der einen rückseitigen Verschluß des Gehäuses bildet.
  • Als Werkstoff für das Gehäuse 10 dient ein Kunststoff, insbesondere geschäumtes Polyurethan.
  • Das in der Vorrichtung zu strahlende Werkstück (nicht dargestellt) ist über eine dicht abzuschließende Klappe 19 in das Gehäuse 10 einzuführen bzw. zu entnehmen. Die beispielsweise über ein Scharnier 20 mit dem Gehäuse 10 verbundene Klappe 19 weist ein Sichtfenster 21 auf. Das Sichtfenster 21 dient dazu, einer an der Vorrichtung arbeitenden Person den Blick auf das zu strahlende Werkstück zu ermöglichen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Klappe 19 geneigt im oberen vorderen Bereich des Gehäuses 10 angeordnet. Gehalten wird das zu bearbeitende Werkstück im Strahlraum 11 beispielsweise manuell über zwei seitlich anschließende, von außen zugängliche Handschuhe, die in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellt sind.
  • Zum Strahlen des Werstücks dient ein Luft-Strahigutgemisch, das unter hohem Druck aus der Strahldüse 23 des Strahlgerätes 24 in den Strahlraum 11 gelangt. Die Versorgung des Strahlgerätes 24 erfolgt über eine Druckluftleitung 25, die im Strahlgerät 24 einen Unterdruck erzeugt, wodurch über eine Saugleitung 26 Strahlyut 27 aus dem Sammelraum 13 in das Strahlyerät 24 gesaugt wird.
  • Als Strahlgut 27 dient vorzugsweise Korund. Das Strahlgut 27 durchläuft in der Vorrichtung einen Kreislauf, indem es aus dem Sammelraum 13 über die Saugleitung 26 durch das Strahlgerät 24 in den Strahlraum 11 gelangt.
  • Nachdem das Strahlgut 27 das zu strahlende Werkstück beaufschlagt hat, sinkt es durch den Gitterrost 12 hindurch in den Sammelraum 13 ab.
  • Zum Auslösen bzw. Unterbrechen des Strahlvorganges befindet sich vor dem Strahlgerät 24 in der Druckluftzuleitung 25 ein Ventil 28. Dieses kann wie im Ausführungsbeispiel von Hand betätigbar sein.
  • Zum Schutz des Sichtfensters 21 der Klappe 19 am Gehäuse 10 gegen das Luft-Strahigutgemisch dient ein Gitter 22. Dieses ist strahlraumseitig vor dem Sichtfenster 21 an der Klappe 19 angeordnet.
  • Die Öffnung 17 an der der Klappe 19 gegenüberliegenden Rückseite des Gehäuses 10 ist durch einen Kasten 29 dicht verschlossen. Dazu ist dieser zwischen zwei parallelen aufrechten Führungsflächen, die in der Zeichnung nicht gezeigt sind, und zwei ebenfalls parallelen waagerechten Führungsflächen 30 des Gehäuses 10 gehalten. Die zur Klappe 19 gerichtete (aufrechte) Wand des Kastens 29 bildet so die rückseitige Begrenzung des Strahlraums 11 und des Sammelraums 13. Auf diese Weise bildet diese Wand des Kastens 29 eine Trennwand 31 im Gehäuse 10, die den Strahlraum 11 und den Sammelraum 13 von einem im Kasten 29 gebildeten Nebenraum 32 abtrennt.
  • Über diesen Nebenraum 32 wird die zum Strahlen über die Düse 23 des Strahlgeräts 24 dem Strahlraum il zugeführte Druckluft - die mit vom Werkstück entfernten Feststoffpartieln angereichert ist - der Vorrichtung abgeführt. Hierzu dient eine Förderstrecke, durch die hindurch das Luft-Feststoffgemisch aus dem Strahlraum 11 in den Nebenraum 32 abgesaugt wird.
  • Die Förderstrecke bildet ein Saugrohr 33. Das in der Zeichnung dargestellte Saugrohr 33 besteht aus drei Rohrabschnitten, nämlich dem Ansaugkrümmer 34, dem Bogenmittelstück 35 und dem Endrohr 36. Sämtliche Rohrabschnitte weisen einen kreisrunden Querschnitt auf und sind durch Zusammenstecken montierbar. Die Steckverbindungen können wie gezeigt dadurch zustande kommen, daß die einzelnen Rohrabschnitte unterschiedliche Durchmesser aufweisen und so beispielsweise der Innendurchmesser des Ansaugkrümmers 34 einen Festsitz-mit dem Außendurchmesser des Bogenmittelstücks 35 bildet.
  • Alternativ können die Enden der Rohrabschnitte Absätze mit verändertem Durchmesser aufweisen, so daß dadurch ein Saugrohr 33 mit ungefähr gleichem Innendurchmesser entsteht. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist das Saugrohr 33 einen besonderen Verlauf auf. Eine in den Strahlraum 11 gerichtete Mündung 18 am freien Ende des Ansaugkrümmers 34 ist nämlich zur oberen Wand des Gehäuses 10 gerichtet und im oberen Bereich des Strahlraums 11 in der Nähe derselben angeordnet. Dies bewirkt daß das Strahlgut 27 im Strahlraum 11 infolge seines Eigengewichts absinken kann und nicht direkt in das Saugrohr 33 gelangt. An den Ansaugkrümmer 34 schließt sich das B-ogenmittelstück 35 an. Dieses ist durch die Trennwand 31 hindurch in den Nebenraum 32 geführt. Vorzugsweise besteht das Bogenmittelstück 35 aus elastischem Material wie beispielsweise Gummi, das -durch seine Eigenelastizität gleichzeitig in der Trennwand 31 zum Dichten und zum Halten des gesamten Saugrohrs 33 dient. Anstelle des elastischen Gummimaterials kann das Bogenmittelstück 35 auch aus einem unelastischen Material hergestellt sein. In diesem Falle ist zur Dichtung und zum Halten ein umlaufender Kragen aus elastischem Material zwischen dem Bogenmittelstück 35 und der Trennwand 31 anzuordnen. An das Bogenmittelstück 35 schließt sich das Endrohr 36 an. Dieses ist zylindrisch ausgebildet und bezüglich seiner Längsrichtung aufrecht im Nebenraum 32 angeordnet . Der Ansaugkrümmer 34 und das Endrohr 36 bestehen aus einem nichtrostenden Material, vorzugsweise aus schlagfestem Kunststoff. Aus gleichem Material kann auch das Bogenmittelstück 35 hergestellt sein.
  • Durch die Wandung des Bogenmittelstücks 35 sind zwei Düsen, nämlich eine Druckluftdüse 37 und eine Flüssigkeitsdüse 38 in das Saugrohr 33 geführt. Die Druckluftdüse 37 dient dabei zur Erzielung einer Saugwirkung im Saugrohr 33. Dagegen hat die Flüssigkeitsdüse 38 die Aufgabe, eine Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, in das Saugrohr 33 gu leiten. Das Wasser dient dazu, die Feststoffpartikelchen des durch das Saugrohr 33 hindurchströmenden Luft-Feststoffgemisches zu benetzen. Die so behandelten Feststoffpartikelchen trennen sich bereits innerhalb des Saugrohres aus der umgebenden Luft, indem sie ein schlammartiges Wasser-Feststoffgemisch bilden.
  • Um eine möglichst gleichmäßige Vernebelung des Wassers im Saugrohr 33 herbeizuführen, weisen die Druckluftdüse 37 und die Flüssigkeitsdüse 38 eine besondere Relativlage zueinander auf. Diese liegen nämlich gleichgerichtet nebeneinander, wobei die Austrittsöffnung der Flüssigkeitsdüse 38 geringfügig unter der Austrittsöffnung der Druckluftdüse 37 liegt. Auf diese Weise erzeugen beide Düsen einen Strahl bzw. einen Strahlkegel, der abwärts in Richtung des Endrohres 36 gerichtet ist. Die Durchführung der Druckluftdüse 37 und der danebenliegenden Flüssigkeitsdüse 38 geschieht an einer Stelle des Bogenmittelstücks 35, von wo aus der Strahl bzw. Strahlkegel annähernd mittig aus den Düsen heraustritt. D-ie Halterung der Druckluftdüse 37 und der Flüssigkeitsdüse 38 geschieht mittels eines an der Trennwand 31 befestigten Klemmhalters 39. Eine Abdichtung der Düsen am Bogenmittelstück 35 erfolgt je nach Material desselben entweder selbstdichtend oder durch eine separate Dichtung.
  • Die Speisung der Druckluftdüse 37 erfolgt über eine aus flexip,lem Material bestehende Druckluftleitung 40, die zu einem Absperrorgan, insbesondere einem Magnetventil a2 führt. Die Druckluftleitung 40 ist über eine Abzweigung 41 mit der Druckluftleitung 25, die das Strahlgerät 24 speist, verbunden. Die Flüssigkeitsdüse 38 speist eine ebenfalls flexible Wasserleitung 43. Diese führt ebenfalls zu einem Absperrorgan in Form eines Magnetventils 44. Beide Magnetventile 42 und 44 sind auf der zum Boden 14 des Sammelraums 13 gerichteten Seite der Bodenplatte 16 angeordnet und vorzugsweise gemeinsam betätigbar. Erst bei Öffnung der beiden Magnetventile 42 und 44 tritt eine Versorgung des Saugrohrs 33 mit dem Luft-Wassergemisch ein.
  • Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist auch dann erst eine Versorgung des Strahlgeräts 24 mit Druckluft und damit auch mit Strahlgut 27 möglich. Dadurch ist gewährleistet, daß ein Strahlen nur bei gleichzeitiger Absaugung und Reinigung des entstehenden Luft-Feststoffgemisches möglich ist. Allerdings kann die Druckluftleitung 25 zum Strahlgerät 24 auch einen unabhängigen Anschluß besitzen, wodurch dann auch ein Strahlen bei geschlossenen Magnetventilen 42, 44 möglich ist.
  • Die aus dem Saugrohr 33 in den Nebenraum 32 austretende Luft ist weitestgehend von Feststoffpartikeln getrennt, die sich als Flüssigkeits-Feststoffgemisch auf einem Leitblech 45 am Boden des Kastens 29 niederschlagen. Das Leitblech 45 ist geneigt zu der der Trennwand 31 gegenüberliegenden Außenwand 46 des Kastens 29 angeordnet. Dadurch ist der durch das Flüssigkeits-Feststoffgemisch gebildete Schlamm durch eine in der Außenwand 46 des Kastens 29 angeordnete Ableitung 47 aus der Vorrichtung abführbar.
  • Um die restlichen noch in der aus dem Saugrohr 33 ausströmenden Luft enthaltenen Feststoffpartikelchen zu elim4i3n?eren> dient ein Filter 48. Dieser ist im Nebenraum ar der Außenwand 46 des Kastens 29 angeordnet und verläuft annähernd über die gesamte Fläche derselben.
  • Dieser Filter 48 zeichnet sich durch einen besonderen Aufbau aus. Er besteht nämlich aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Filterwänden 49 und 50. Die (innere) Filterwand 49 ist über ein seitlich an der Oberseite desselben waagerecht angeordnetes Sprührohr 51 mit einem Flüssigkeitsfilm aus Wasser belegbar. Die Versorgung des Sprührchrs 51 mit Wasser geschieht über die Wasserleitung 43, die auch die Flüssigkeitsdüse 38 versorgt.
  • Durch die besondere Konstruktion des Filters wird erreicht, daß vor der (inneren) Filterwand 49 die restlichen Feststoffpartikelchen mit Wasser benetzbar sind. Der entstehende Schlamm kann an den Wandungen der Filterwand 49 nach unten zum Leitblech 45 ablaufen. Die (äußere) Filterwand 50 bleibt infolge des Zwischenraums 52 zwischen den beiden Filterwänden 49 und 50 trocken.
  • Somit dringt lediglich Luft aus dem Gehäuse 10 der Vorrichtung heraus.
  • Bezugszeichenl i ste 10 Gehäuse 11 Strahiraum 12 Gitterrost 13 Sammelraum 14 Boden 15 Restraum 16 Bodenplatte 17 öffnung 18 Mündung 19 Klappe 20 Scharnier 21 Sichtfenster 22 Gitter 23 Strahl düse 24 Strahlgerät 25 Druckluftleitung 26 Saugleitung 27 Strahlgut 28 Ventil 29 Kasten 30 Führungsfläche 31 Trennwand 32 Nebenraum 33 Saugrohr 34 Ansaugkrümmer 35 Bogenmittelstück 36 Endrohr 37 Druckluftdüse 38 Flüssigkeitsdüse 39 Klemmhalter 40 Druckluftleitung 41 Abzweigung 42 Magnetventil 43 Wasserleitung 44 Magnetventil 45 Leitblech 46 Außenwand 47 Ableitung 48 Filter 49 Filterwand 50 Filterwand 51 Sprührohr 52 Zwischenraum

Claims (22)

  1. Vorrichtung zum Strahlen feinwerktechnischer Werkstücke Ansprüche Q '!orrichtung zum Strahlen feinwerktechnischer Werkstücke, insbesondere zahntechnischer Werkstücke wie z. B. Prothesen-Gußteile, mit in einem Gehäuse gebildeten Strahl raum, in dem ein mit Druckluft und Strahl gut versorgtes Strahlgerät angeordnet ist und dem ein Gemisch aus Luft und Feststoffpartikeln entströmt, wobei letzteres vom Gemisch trennbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daB das aus dem Strahlraum (11) austretende Gemisch in einer Förderstrecke (Saugrohr 33) mit einem Strom aus Flüssigkeit und Druckluft beaufschlagbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Förderstrecke ein Saugrohr (33) dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (33) aus dem Strahiraum (11) in einen Nebenraum (32) innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses (10) führt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem od-er mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in das Saugrohr (33) mindestens eine Flüssigkeitsdüse (38) und eine Druckluftdüse (37) führen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsdüse (38) und die Druckluftdüse (37) dicht nebeneinander- bzw. aneinanderliegend angeordnet sind, vorzugsweise mit gegenüber der Druckluftdüse (37) geringfügig tiefer liegender Flüssigkeitsdüse (38), und in Förderrichtung des Gemisches gerichtet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsdüse (38) und/oder die Druckluftdüse (37) einen diffusen Strahl erzeugen.
  7. 7. - Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (33) aus mehreren Rohrabschnitten (Ansaugkrümmer 34, Bogenmittelstück 35, Endrohr 36) besteht, die zusammensteckbar sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7 sowie einem oder mehreren der weiteren Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Rohrabschnitt (Ansaugkrümmer 34, Bogenmittelstück 35, Endrohr 36) durch wenigstens eine Trennwand (31) zwischen Strahl raum (11) und Nebenraum (32) hindurchgeführt und dichtend in dieser gehalten ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (33) sich aus einem Ansaugkrümmer (34), einem Bogenmittelstück (35) und einem Endrohr (36) zusammensetzt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaugkrümmer (34) sich im wesentlichen im Strahlraum (11) befindet und in der Nähe einer Oberseite des Gehäuses (10) eine zu derselben gerichtete Mündung (18) aufweist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogenmittelstück (35) aus elastischem Werkstoff, insbesondere Gummi besteht und selbstdichtend in der Trennwand (31) angeordnet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogenmittelstück (35) aus einem nichtrostenden, metallischen Werkstoff oder Kunststoff besteht und durch einen umlaufenden Gummikragen zur Trennwand (31) abgedichtet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 9 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Endrohr (36) im wesentlichen aufrecht im Nebenraum (32) angeordnet ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruchi-4X.sowie einem oder mehrer-en der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Flüssigkeitsdüse (38) und eine Druckluftdüse (37) derart im Bogenmittelstück (35) angeordnet sind, daß diese in Längsrichtung des Endrohres (36) gerichtet sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsdüse (38) und die Druckluftdüse (37) mit einer Dichtung in einer entsprechenden Bohrung od. dgl. in der Wandung des Bogenmittestücks (35) herausnehmbar gelagert sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einer flexiblen Wasserleitung (43) zur Flüssigkeitsdüse (38) und einer flexiblen Druckluftleitung (40) zur Druckluftdüse (37) je ein Absperrorgan, insbesondere je ein Magnetventil (42, 44) auf einer abnehmbaren Bodenplatte (16) unterhalb des Gehäuses (10) in einem Restraum (15) angeordnet ist und beide gleichzeitig betätigbar sind.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Nebenraum (32) an einer der Trennwand (31) gegenüberliegenden Außenwand (46) des Kastens (29) ein Filter (48) aus zwei aufrechten, mit Abstand voneinander verlaufenden Filterwänden (49, 50) angeordnet ist.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der der Trennwand (31) gegenüberliegenden (inneren) Filterwand (49) ein längliches Sprührohr (51) zugeordnet ist, das die innere Seite der Filterwand (49) mit einem vollflächigen Wasserbelag besprüht und von der Wasserleitung (43) der Flüssigkeitsdüse (38) speisbar ist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich einer schachtförmigen Öffnung im Gehäuse (lO),vorzugsweise im Bereich der Blickrichtung einer Bedienunysperson, eine Klappe (19) mit einem Sichtfenster (21) angeordnet ist, wobei die Klappe (19) ein innenseitiges Gitter (22) aufweist.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich unterhalb des Strahlraums (11) ein Sammelraum (13) für das Strahlgut (27) befindet und zwischen Strahlraum (11) und Sammelraum (13) ein annähernd waagerechter Gitterrost (12) angeordnet ist.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnt, daß der Nebenraum (32) aus einem separaten Kasten (29) gebildet ist, der Aufnahme in einer rückseitigen Öffnung (17) des Gehäuses (10) findet.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) aus Kunststoff, insbesondere geschäumtem Polyurethan, hergestellt ist.
DE19823214764 1982-04-21 1982-04-21 Vorrichtung zum strahlen feinwerktechnischer werkstuecke Withdrawn DE3214764A1 (de)

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