DE321447C - Anlassvorrichtung - Google Patents
AnlassvorrichtungInfo
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- DE321447C DE321447C DE1917321447D DE321447DD DE321447C DE 321447 C DE321447 C DE 321447C DE 1917321447 D DE1917321447 D DE 1917321447D DE 321447D D DE321447D D DE 321447DD DE 321447 C DE321447 C DE 321447C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N15/00—Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
Landscapes
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Anlaßvorrichtung. Die vorliegende Erfindung bezweckt die Kupplung einer treibenden Welle mit einer getriebenen während des Ganges, d. h., ohne daß es nötig ist, die treibende Virelle zuerst auszurücken oder in Ruhe zu setzen. Die für diesen Zweck bis jetzt bekannten Reibungskupplungen sind so beschaffen, daß die treibende Welle ihre Umdrehungszahl nach und nach »durch langsames Kuppeln« auf die getriebene Welle überträgt. Obwohl langsames Anlassen Zeitverlust bedeutet, ist ein möglichst langsames Kuppeln wünschenswert und notwendig, um Brüche zu vermeiden und um einen möglichst gleichmäßigen Gang des Betriebes zu erzielen. Durch dieses langsame Kuppeln findet bei solchen Reibungskupplungen während der Zeit des Einrückens ein Gleiten und Schleifen ineinander greifender Kupplungsteile statt. Die notwendige Folge ist rasche Abnutzung, so daß die gleitenden und schleifenden Teile öfters nachgestellt und ersetzt werden müssen. Weitere Nachteile solcher Reibungskupplungen sind, daß infolge unvorsichtigen Einrückens oder durch Anfassenungewollt rasches Packen stattfinden und Brüche vorkommen können. Umgekehrt kann ein schlechtes Eingreifen vorkommen dadurch, daß die abgeschliffenen glatten Übertragungselemente gleiten, namentlich wenn solche verölt sind. Temperatur und Feuchtigkeitsgrad der Luft, Schwitzen der Kupplung usw. üben auf die Funktion solcher Reibungskupplungen einen nicht zu unterschätzenden Einfluß aus.
- Alle diese Nachteile beseitigt die vorliegende Erfindung durch Anwendung von Preßluftturbinen. Die getriebene ausrückbare Welle oder Maschine erhält außer dem gewöhnlichen Antriebselement (Kupplung, Voll- und Leerscheiben usw.), fest oder ausrückbar angeordnet, eine durch Preßluft betriebene Turbine. Die Preßluft wird durch eine mit Ventil oder Hahnen versehene Rohrleitung von einem Sammelkessel zur Turbine geleitet. Soll nun der stillstehende Wellenstrang usw. eingerückt werden, so öffnet man zuerst das Ventil der Preßluftleitung, so daß die Pr eßluft der Turbine zuströmt und letztere samt der Welle in Drehung versetzt. Ist eine gewünschte Tourenzahl erreicht, so rückt man die Kupplung, Riemen o. dgl. als gewöhnliches Antriebsmittel ein, worauf dann - das Ventil oder der Hahnen der Preßluftleitung geschlossen und damit die Triebkraft der Turbine abgestellt wird. Der Sammelkessel für die Preßluft ist während des Betriebes bequem aufzufüllen und es ist die angesammelte. Preßluft als ein Kraftreservoir anzusehen, aus welchem der Mehrbedarf an Kraft während der Einrückungsdauer entnommen wird.
- Die beiliegende Zeichnung stellt einige Beispiele dar: Fig. i zeigt zwei durch Ausrückkupplung K verbundene Wellenstränge. A ist die treibende, B die getriebene Welle: Die Preßluftturbine T ist fest -aufgekeilt und läuft daher, solange B im Betrieb ist, mit.
- Fig. 2 zeigt zwei durch Reibungskupplung K verbundene Wellenstränge A und B. Die getriebene Welle B ist mit der Turbinenachse durch Zahnkupplung verbunden und die Turbine kann daher für sich ausgerückt werden.
- Fig. 3 zeigt eine Dynamomaschine, welch 2 mittels Riemen und Riemenscheibe von einer Transmissionswelle aus betrieben wird. Die Leerlaufscheibe sitzt auf der Welle und es steht der Riemen still, wenn die Dynamomaschine außer Betrieb ist. Durch die angekuppelte Preßluftturbine T kann die Dynamomaschine und damit der Riemen bequem und ohne Gefahr in Bewegung gesetzt werden, so daß man ohne Mühe den Riemen auf die Vollscheibe der Transmissionswelle leiten und die Dynamomaschine einrücken kann.
- Die Vorteile dieser Erfindung sind: keine vorzeitige Abnutzung einzelner Kupplungsteile infolge Verschleiß durch Gleiten und Schleifen; keine Überlastung einzelner Triebwerksteile während der Zeit des Einrückens, da die Schnelligkeit des Einrückens direkt vom Luftdruck abhängig ist; gleichmäßiger Gang der ganzen Anlage durch 20 Nutzbarmachung der in der angesammelten Preßluft enthaltenen Kraftreserve; bequeme und gefahrlose Inbetriebsetzung von Maschinen, bei welchen wie im Beispiel Fig. g gezeigt wird, der Antriebsriemen im 25 ausgerückten Zustand stillsteht.
Claims (1)
- PATENT-ANSFRUcH: Anlaßvorrichtung zum langsamen Kup- 3o peln der treibenden Welle mit der getriebenen, gekennzeichnet durch die Verwendung von Preßluftturbinen als Anlaßvorrichtung beim Kuppeln.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE321447T | 1917-12-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE321447C true DE321447C (de) | 1920-06-03 |
Family
ID=6161334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917321447D Expired DE321447C (de) | 1917-12-06 | 1917-12-06 | Anlassvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE321447C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975646C (de) * | 1953-11-10 | 1962-03-29 | Siemens Ag | Wellendrehvorrichtung fuer Dampfturbinen |
-
1917
- 1917-12-06 DE DE1917321447D patent/DE321447C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975646C (de) * | 1953-11-10 | 1962-03-29 | Siemens Ag | Wellendrehvorrichtung fuer Dampfturbinen |
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