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DE3214063C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3214063C2
DE3214063C2 DE3214063A DE3214063A DE3214063C2 DE 3214063 C2 DE3214063 C2 DE 3214063C2 DE 3214063 A DE3214063 A DE 3214063A DE 3214063 A DE3214063 A DE 3214063A DE 3214063 C2 DE3214063 C2 DE 3214063C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light receiving
signal
circuit
light
output signal
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE3214063A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3214063A1 (de
Inventor
Kazuya Kunitachi Tokio/Tokyo Jp Hosoe
Takao Tokio/Tokyo Jp Kinoshita
Masayoshi Kawasaki Kanagawa Jp Yamamichi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
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Publication date
Priority claimed from JP56057451A external-priority patent/JPS57172331A/ja
Priority claimed from JP56058174A external-priority patent/JPS57172330A/ja
Priority claimed from JP56058175A external-priority patent/JPS57172332A/ja
Priority claimed from JP56058176A external-priority patent/JPS57172326A/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE3214063A1 publication Critical patent/DE3214063A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3214063C2 publication Critical patent/DE3214063C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B3/00Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers
    • G03B3/10Power-operated focusing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Focusing (AREA)
  • Automatic Focus Adjustment (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kamera, mit einer bildsignalintegrierenden Lichtempfangseinrichtung, einer Detektorschaltung zur Ermittlung des Scharfeinstellzustands in Abhängigkeit von dem von der Lichtempfangseinrichtung integrierten Bildsignal und einer Steuerschaltung, die bei der Scharfeinstellungsermittlung während der Beaufschlagung der Lichtempfangseinrichtung mit Objektlicht das Bildsignal nach Signalintegration über eine vorgegebene Zeitdauer der Detektorschaltung zuführt.
Aus der DE-OS 28 01 495 ist eine Kamera dieser Art mit einer Einrichtung zur Ermittlung des Scharfeinstellzustands des optischen Abbildungssystems bekannt, die eine bildsignalintegrierende Photosensoranordnung mit elektrischer Ladungsspeicherung zur Abtastung erhaltener Objektbilder und Erzeugung entsprechender Bildsignale aufweist. Eine erste Detektorschaltung vergleicht diese Bildsignale mit einem ersten Referenzwert und erzeugt ein erstes Steuersignal, wenn der ermittelte Bildsignal-Spitzenwert diesen ersten Referenzwert überschreitet, während eine zweite Detektorschaltung die Bildsignale mit einem zweiten Referenzwert vergleicht und beim Unterschreiten dieses Referenzwertes ein zweites Steuersignal abgibt. In Abhängigkeit von der Abgabe des ersten Steuersignals erfolgt sodann eine Verkleinerung der Integrationszeit der Photosensoranordnung, während bei Anstehen des zweiten Steuersignals eine Vergrößerung der Integrationszeit der Photosensoranordnung eingesteuert wird. Auf diese Weise wird die Integrationszeit der Photosensoranordnung der in der Regel schwankenden Objekthelligkeit automatisch angepaßt, d. h. bei einem hellen Objekt verkürzt und bei einem dunklen Objekt entsprechend verlängert. Die Verwendung einer solchen bildsignalintegrierenden Photosensoranordnung für photometrische Zweck bei einer Kamera ist jedoch problematisch, da sich die erforderliche Bildsignalintegrationszeit z. B. bei Schnappschüssen, schnell beweglichen Motiven und dergleichen nachteilig bemerkbar macht.
Aus der DE-AS 25 14 230 ist daher zwar eine Kamera bekannt, bei der ein lichtelektrischer Wandler sowohl zur Scharfeinstellungsermittlung als auch zur Objekthelligkeitsmessung herangezogen wird, jedoch findet hierbei keine bildsignalintegrierende Lichtempfangseinrichtung Verwendung.
Darüber hinaus ist aus der GB-OS 20 46 929 eine Kamera mit integriertem Belichtungsmesser und einer zur Scharfeinstellungsermittlung dienenden Detektorschaltung bekannt. Der Belichtungsmesser weist hierbei jeweilige Sensoren bzw. Meßschaltungen zur Ermittlung von Blendenwert, Filmempfindlichkeit und Objekthelligkeit auf, aus deren Ausgangssignalen von einer Verschlußzeit-Steuerschaltung ein Verschlußwert gebildet und eingesteuert wird, während die Detektorschaltung zur Scharfeinstellungsermittlung mit einem separaten Bildsensor in Wirkverbindung steht, der in einer zur Filmebene optisch äquivalenten Position vom Objektbild beaufschlagt wird. Über ein Schaltglied kann dann entweder eine Verschlußzeitanzeige oder eine Anzeige des ermittelten Fokussierzustands herbeigeführt werden. Für Scharfeinstellungsermittlung und Belichtungssteuerung finden somit zwei getrennte Bild- bzw. Helligkeitssensoren Verwendung, was den Schaltungsaufwand maßgeblich erhöht.
Weiterhin ist aus der DE-OS 27 08 153 in diesem Zusammenhang eine Kamera bekannt, bei der das von den Oberflächen von Film und Verschlußvorhängen abgegebene Reflexionslicht anstelle einer direkten Messung des über das Kameraobjektiv einfallenden Objektlichts zur Belichtungssteuerung ausgewertet wird, während aus der DE-AS 27 49 725 Maßnahmen zur Überwachung der Belichtungssteuerung bei einer Kamera und Abgabe von Warnsignalen bei drohender Fehlbelichtung bekannt sind. Ferner ist aus der DE-OS 28 41 154 die Steuerung der von einem Blitzgerät abgegebenen Blitzlichtmenge mit Hilfe einer kameraseitigen Lichtmeßschaltung bekannt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kamera der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß sowohl eine automatische Scharfeinstellungsermittlung als auch Photometrie mit Hilfe einer gemeinsamen bildsignalintegrierenden Lichtempfangseinrichtung durchführbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuerschaltung zur Umschaltung zwischen Scharfeinstellungsermittlung mit Bildsignalintegration und Photometrie ohne Bildsignalintegration ausgebildet ist und bei Photometrie den Bildsignalintegrationsvorgang der Lichtempfangseinrichtung für eine vom Öffnungsbeginn des Kameraverschlusses abhängige Zeitdauer sperrt und das Ausgangssignal der Lichtempfangseinrichtung ohne Bildsignalintegration zur Bildung einer photometrischen Information ausliest.
Auf diese Weise läßt sich die bildsignalintegrierende Lichtempfangseinrichtung, die zur Scharfeinstellungsermittlung bei einer Kamera zweckmäßig ist, zur Photometrie aufgrund der längeren Bildsignalintegrationszeit insbesondere bei Schnappschüssen, schnell beweglichen Motiven und dergleichen jedoch gewisse Nachteile aufweist, vorteilhaft für beide Verwendungszwecke einsetzen, da bei der Scharfeinstellungsermittlung weiterhin mit der dann vorteilhaften Bildsignalintegration gearbeitet werden kann, während die Photometrie in Realzeit unter Erzielung sehr kurzer Ansprechzeiten der Lichtempfangseinrichtung durchführbar ist.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung dargelegt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1A eine schematische Darstellung einer optischen Anordnung zur Ermittlung des Scharfeinstellzustands des optischen Abbildungssystems der Kamera,
Fig. 1B eine schematische Darstellung einer photoelektrischen Lichtempfangseinrichtung, die bei der Anordnung gemäß Fig. 1A Verwendung findet,
Fig. 1C Veränderungen der Bildschärfe an drei Positionen der photoelektrischen Lichtempfangseinrichtung gemäß Fig. 1B in Abhängigkeit von einer Objektivverstellung bei der optischen Anordnung gemäß Fig. 1A,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der Kamera, bei dem das in den Fig. 1A bis 1C veranschaulichte Prinzip der Scharfeinstellungsermittlung Anwendung findet,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel einer Abgleichschaltung der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 4A bis 4C Signalverläufe zur Veranschaulichung der Arbeitsweise eines Fenstervergleichers der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 5A Ausgangssignalverläufe bei wesentlichen Bauelementen der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel eines Zeitsteuergenerators der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 7 Ablauf-Steuersignale des Zeitsteuergenerators gemäß Fig. 6,
Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel einer Integrationszeitsteuerschaltung der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 9 eine schematische Darstellung einer Scharfeinstellungsanzeige im Kamerasucher,
Fig. 10A die optische Anordnung eines Ausführungsbeispiels der Kamera in Form einer einäugigen Spiegelreflexkamera bei der Scharfeinstellungsermittlung,
Fig. 10B die optische Anordnung eines Ausführungsbeispiels der Kamera in Form einer einäugigen Spiegelreflexkamera bei Photometrie,
Fig. 11 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer optischen Anordnung zur Beaufschlagung der photoelektrischen Lichtempfangseinrichtung gemäß Fig. 1B mit Scharfeinstellungsmeßlicht und Filmflächen-Reflexionslicht,
Fig. 12 ein Ausführungsbeispiel der Kamera mit einer bildsignalintegrierenden Lichtempfangseinrichtung in Form einer ladungsgekoppelten Schaltungsanordnung,
Fig. 13 Signalverläufe bei der ladungsgekoppelten Schaltungsanordnung gemäß Fig. 12,
Fig. 14 Signalverläufe bei dem Ausführungsbeispiel der Kamera gemäß Fig. 12 bei Photometrie,
Fig. 15 ein Ausführungsbeispiel einer photometrischen Anzeigeschaltung der Kamera gemäß Fig. 12,
Fig. 16 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels für eine im Sucher der Kamera gemäß Fig. 12 angeordnete gemeinsame Anzeige für Scharfeinstellungsermittlung und Photometrie,
Fig. 17 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Kamera mit einer Belichtungssteuerschaltung und einer bildsignalintegrierenden Lichtempfangseinrichtung in Form einer ladungsgekoppelten Schaltungsanordnung,
Fig. 18 Signalverläufe bei der Kamera gemäß Fig. 17 bei Photometrie,
Fig. 19 eine schematische Darstellung der Verwendung eines Blitzgerätes in Verbindung mit der einäugigen Spiegelreflexkamera gemäß Fig. 10,
Fig. 20 Signalverläufe bei der einäugigen Spiegelreflexkamera gemäß Fig. 19 bei Photometrie,
Fig. 21 ein Ausführungsbeispiel einer photometrischen Anzeigeschaltung der einäugigen Spiegelreflexkamera gemäß Fig. 19,
Fig. 22 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Kamera mit einer Reflexionslicht-Meßschaltung und einer bildsignalintegrierenden Lichtempfangseinrichtung in Form einer ladungsgekoppelten Schaltungsanordnung,
Fig. 23 Signalverläufe bei der Kamera gemäß Fig. 22 bei Photometrie und
Fig. 24 ein Ausführungsbeispiel einer automatischen Belichtungssteuerschaltung der Kamera gemäß Fig. 22.
Nach Fig. 1A hat ein Abbildungsobjektiv 1 eine optische Achse 1′. Im Strahlengang des Abbildungsobjektivs 1 ist ein Strahlenteiler 2 angeordnet, der teildurchlässige Abschnitte bzw. Flächen 2′ und 2″ sowie eine Totalreflexions- Fläche 2′′′ hat. Das aus dem Abbildungsobjektiv 1 austretende Licht fällt auf die teildurchlässige Fläche 2′ und wird dann mittels dieser, der teildurchlässigen Fläche 2″ und der Totalreflexions-Fläche 2′′′ in drei gesonderte Lichtstrahlenbündel 3, 4 und 5 aufgeteilt. Wenn die teildurchlässige Fläche 2′ ungefähr ein Drittel des einfallenden Lichts durchläßt und die restlichen beiden Drittel reflektiert, und die teildurchlässige Fläche 2′ ungefähr die Hälfte des einfallenden Lichts durchläßt und die andere Hälfte des einfallenden Lichts reflektiert, ist die Energie der drei aufgeteilten Lichtstrahlenbündel 3, 4 und 5 im wesentlichen die gleiche. Eine Lichtempfangseinrichtung in Form eines fotoelektrischen Wandlers 6 hat drei Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′.
Wenn der Konvergenzpunkt der Lichtstrahlen 3 der Punkt 7 ist, so sind die Konvergenzpunkte der Teil-Lichtstrahlen 4 und 5 die Punkte 7′ bzw. 7″. Wenn der Konvergenzpunkt 7′ der Lichtstrahlen 4, die mittels der teildurchlässigen Flächen 2′ und 2″ reflektiert und getrennt sind, mit dem Lichtempfangsteil 6″ zusammenfällt, liegt der Konvergenzpunkt 7 der am Lichtempfangsteil 6′ einfallenden Lichtstrahlen 3 hinter dem Lichtempfangsteil 6′, während der Konvergenzpunkt 7″ der am Lichtempfangsteil 6′′′ einfallenden Lichtstrahlen 5 vor dem Lichtempfangsteil 6′′′ liegt. Die Abweichungen dieser Konvergenzpunkte von den Lichtempfangsteilen werden gleich, wenn die Abstände zwischen den teildurchlässigen Flächen 2′ und 2″ bzw. zwischen der teildurchlässigen Fläche 2″ und der Totalreflexions-Fläche 2′′′ gleich sind. Demzufolge wird die Bildschärfe am Lichtempfangsteil 6″ maximal, während die Bildschärfen an den Lichtempfangszeilen 6′ und 6′′′ geringer werden, jedoch gleichartig sind.
Bei einer Verstellung des Abbildungsobjektivs 1 längs der optischen Achse 1′ ändert sich die Bildschärfe an den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ gemäß der Darstellung in Fig. 1C. In Fig. 1C, in der die Verstellung des Abbildungsobjektivs 1 an der Abszisse und die Bildschärfe an der Ordinate aufgetragen ist, bilden die die Bildschärfe-Änderung an den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ bzw. 6′′′ darstellenden Kurven 8′, 8″ bzw. 8′′′ Scheitelwerte bzw. Maxima. Der in Fig. 1A dargestellte Zustand entspricht der in Fig. 1C gezeigten Stelle 9. Falls die Lichtempfangsfläche des Lichtempfangsteils 6′ des fotoelektrischen Wandlers 6 so angeordnet ist, daß sie im wesentlichen mit der vorbestimmten Brennebene des Abbildungsobjektivs 1 (der Filmebene im Falle einer Kamera) zusammenfällt, wird der Zustand scharfer Einstellung des Abbildungsobjektivs 1 bei den in Fig. 1A gezeigten Bedingungen erfaßt, nämlich dann, wenn die Zusammenhänge zwischen den Bildschärfen an den jeweiligen Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ den an der Stelle 9 in Fig. 1C gezeigten entsprechen. Aus Fig. 1C ist ersichtlich, daß die Zusammenhänge zwischen den durch die Kurven 8′ und 8′′′ dargestellten Bildschärfen je nach Lage der Bildebene des Abbildungsobjektivs 1 vor oder hinter dem Lichtempfangsteil 6′ umgekehrt bzw. gegensinnig sind. Auf diese Weise kann ein Naheinstellungszustand oder ein Weiteinstellungszustand erfaßt werden.
Fig. 1B ist eine Vorderansicht des fotoelektrischen Wandlers 6, bei dem die jeweiligen Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ beispielsweise bandförmige geradlinige Ladungskopplungs-Schaltungen (CCD) aufweisen. Die Lichtempfangsteile sind jedoch hinsichtlich ihrer Form nicht auf die dargestellte Form beschränkt.
Auf diese Weise wird ein Scharfeinstellungs-Ermittlungssystem erhalten, das den Strahlenteiler 2 und den fotoelektrischen Wandler 6 mit den drei Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ hat. Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild einer elektrischen Schaltung, mit der Bildsignale der Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ eingelesen werden, Schärfesignale gewonnen werden und das Ausmaß der Bildschärfe an drei Orten unterschieden wird.
Nach Fig. 2 hat der in Fig. 1 gezeigte fotoelektrische Wandler 6 eine Ladungskoppelschaltung (CCD) mit drei Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′. Für den Betrieb des Wandlers 6 wird von einer Takttreiberschaltung CLKD eine Folge von Taktsignalen zugeführt. Diese Taktsignale werden zum Herbeiführen einer Folge von Funktionsvorgängen des Wandlers 6 zugeführt, wie einer Integration, einer Übertragung, einer Rückstellung usw. in einer vorbestimmten Aufeinanderfolge. Die über eine vorbestimmte Zeitdauer im Wandler 6 gespeicherte Ladung wird an der Ausgangsstufe des Wandlers 6 in eine Spannung umgesetzt und danach als Bildsignal über einen zur Unterdrückung von Störungen dienenden Kondensator C in eine Abgleichschaltung BA eingegeben. Diese den drei Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ entsprechenden Bildsignale des Wandlers 6 werden zeitlich aufeinanderfolgend in einer Reihenfolge ausgelesen, die durch den Aufbau des Wandlers 6 bestimmt ist.
Die Abgleichschaltung BA hat gemäß der Darstellung in Fig. 3 einen Multiplexer 11 mit bekanntem Aufbau sowie drei veränderbare Widerstände 12, 13 und 14. Nach Fig. 3 werden die Bildsignale dem Multiplexer 11 über die veränderbaren Widerstände 12, 13 bzw. 14 zugeführt. Ansprechend auf ein über einen Eingang 16 aufgenommenes Synchronisiersignal nimmt der Multiplexer 11 die den jeweiligen Lichtempfangsteilen 6′, 6″ bzw. 6′′′ entsprechenden Bildsignale über den veränderbaren Widerstand 12, 13 bzw. 14 auf, und gibt sie an einen Verstärker 17 ab. Mit den veränderbaren Widerständen 12, 13 und 14 wird der Abgleich der Bildsignale für die Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ gesteuert. Die Ausgangssignale der Widerstände 12, 13 bzw. 14 werden über den Multiplexer 11 in den Verstärker 17 eingegeben, in welchem mittels eines Gegenkopplungswiderstands 18 entsprechend den Widerstandsverhältnissen die Verstärkung für die jeweiligen Bildsignale gesteuert wird, wonach die Bildsignale in die nächstfolgende elektrische Schaltung eingegeben werden. Der Abgleich der Bildsignale ist zweckdienlich, wenn hinsichtlich der mittels des Strahlenteilers 2 aufgeteilten drei Lichtstrahlenbündel 3, 4 und 5 eine Unausgewogenheit bzw. Ungleichheit besteht. Das Synchronisiersignal wird an den Eingang 16 von einem Zeitsteuergenerator wird an den Eingang 16 von einem Zeitsteuergenerator TMGE angelegt. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden zwar drei veränderbare Widerstände verwendet, es können jedoch auch zwei veränderbare Widerstände dazu verwendet werden, zwei Bildsignale im Verhältnis zum übrigen Bildsignal abzugleichen.
Die Signalverarbeitung erfolgt entsprechend einer Folge von Synchronisiersignalen, die vom Zeitsteuergenerator TMGE zugeführt werden. Ansprechend auf ein Arbeitsbefehlssignal SWAF für die Inbetriebnahme der Schaltung (das im Falle einer Kamera synchron mit dem Drücken eines Verschlußauslöseknopfs in eine erste Stellung erzeugt wird) und ein Einschalt- Löschsignal PUC erzeugt der Zeitsteuergenerator TMGE die verschiedenartigen Synchronisiersignale für die jeweiligen Schaltungsblöcke in einer vorbestimmten Reihenfolge. Der Zeitsteuergenerator TMGE kann bekannten Aufbau haben und muß lediglich die Synchronisiersignale erzeugen, die für den Betrieb der Schaltung bei diesem Ausführungsbeispiel geeignet ist. Die Takttreiberschaltung CLKD arbeitet gleichfalls in Abhängigkeit von den Signalen des Zeitsteuergenerators TMGE.
Die mittels der Abgleichschaltung BA abgeglichenen Bildsignale werden in eine erste Abtast/Speicherschaltung SHA eingegeben, die die Bildsignale vom Wandler 6 formt.
Abhängig von einem mit der Ausgabe der Bildsignale aus dem Wandler 6 synchronen Abfrageimpuls vom Zeitsteuergenerator TMGE ruft die erste Abtast/Speicherschaltung SHA den Pegel der jeweiligen Bildsignale ab und speichert diesen.
Da der eingesetzte CCD-Wandler 6 einen Halbleiter aufweist, beeinflußt die Temperatur und die Integrationszeit des Wandlers 6 den Dunkelstrom. Daher enthält das Bildsignal einen Dunkelstrom-Pegel, der dem der Menge des einfallenden Lichts entsprechenden Signal überlagert ist. Somit enthält das Bildsignal eine Stör- bzw. Rauschkomponente. Ein Teil des Lichtempfangsteils des CCD-Wandlers 6 wird mittels einer Aluminiummaske oder dergleichen abgedeckt und das von diesem abgedeckten Teil abgegebene Signal als Dunkelstrom- Pegel betrachtet. Dann wird die Differenz zwischen dem Ausgangssignal aus dem nicht abgedeckten Lichtempfangsteil und dem Ausgangssignal aus dem abgedeckten Teil (das nachstehend als "Dunkelstrom-Bit" bezeichnet wird), d. h. dem Dunkelstrom-Pegel gebildet, um eine Beeinflussung durch den Dunkelstrom zu verhindern. Das (nicht gezeigte) Dunkelstrom-Bit ist am Ende eines jeden der Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ des Wandlers 6 angeordnet, so daß dieses Bit zuerst ausgegeben wird. Eine zweite Abtast/Speicherschaltung SHB ruft die Ausgangspegel dieser Dunkelstrom-Bits ab und speichert die Pegel. Die zweite Abtast/Speicherschaltung SHB empfängt vom Zeitsteuergenerator TMGE Befehle für die Speicherung des Ausgangspegels. Ein Differenzverstärker DIF nimmt die Ausgangssignale der beiden Abtast/Speicherschaltungen SHA und SHB auf und bildet die Differenz zwischen diesen beiden eingegebenen Ausgangssignalen. Die als Ausgangssignale des Differenzverstärkers DIF erhaltenen Bildsignale sind Signale, deren Dunkelstrom-Pegel unterdrückt ist und die korrekt der Menge des einfallenden Lichts entsprechen-
Das Ausgangssignal des Differenzverstärkers DIF wird in ein Hochpaßfilter HPF sowie in zwei Vergleicher COMPA und COMPB eingegeben. Dem Vergleicher COMPA wird eine Bezugsspannung VA zugeführt, während dem Vergleicher COMPB eine Bezugsspannung VB zugeführt wird. Die beiden Vergleicher COMPA und COMPB bilden einen Fenstervergleicher.
Die Arbeitsweise des Fenstervergleichers wird nun anhand der Fig. 4A bis 4C beschrieben. Diese Figuren zeigen den Zusammenhang zwischen dem Spitzenwert des hinsichtlich des Dunkelstrom-Pegels kompensierten bzw. korrigierten Bildsignals (das nachstehend als korrigiertes Bildsignal bezeichnet wird) und den Bezugsspannungen VA und VB, wobei an der Abzisse die Zeit aufgetragen ist und an der Ordinate die Spannungen aufgetragen sind. Die in Fig. 4A durch Pfeile bei 6′′′, 6″ und 6′ dargestellten Bereiche stellen die Zeiten dar, bei denen die Bildsignale für die Lichtempfangsteile 6′′′, 6″ bzw. 6′ abgegeben werden. Nach Fig. 4A übersteigt ein Teil des korrigierten Bildsignals (für 6″) die Bezugsspannungen VA und VB, so daß der Signalpegel zu hoch ist. In diesem Fall haben die Ausgangssignale der Vergleicher COMPA und COMPB beide hohen Pegel. Nach Fig. 4B ist das korrigierte Bildsignal niedriger als die Bezugsspannung VB, so daß der Signalpegel zu niedrig ist. In diesem Fall haben die Ausgangssignale der Vergleicher COMPA und COMPB beide niedrigen Pegel. Nach Fig. 4C liegt der Spitzenwert des korrigierten Bildsignals zwischen den Bezugsspannungen VA und VB, so daß ein geeigneter Pegel vorliegt. In diesem Fall hat nur das Ausgangssignal des Vergleichers COMPB hohen Pegel, während das Ausgangssignal des Vergleichers COMPA niedrigen Pegel hat. Wenn die Bezugsspannungen VA und VB so gewählt werden, daß ein geeigneter Pegel des hinsichtlich des Dunkelstroms korrigierten Signals eingestellt wird, gibt die Kombination aus hohem oder niedrigem Pegel der Ausgangssignale der Vergleicher COMPA und COMPB die Brauchbarkeit des Pegels des korrigierten Signals an. Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel VA<VB ist und die Ausgangssignale der Vergleicher COMPA und COMPB beide hohen Pegel haben, zeigt dies an, daß das hinsichtlich des Dunkelstroms korrigierte Signal einen zu hohen Pegel einschließlich eines Sättigungspegels hat. Wenn die Ausgangssignale der beiden Vergleicher COMPA und COMB niedrigen Pegel haben, zeigt dies an, daß der Pegel des korrigierten Signals zu niedrig ist. Nur wenn das Ausgangssignal des Vergleichers COMPA niedrigen Pegel und das Ausgangssignal des Vergleichers COMPB hohen Pegel hat, ist damit angezeigt, daß das hinsichtlich des Dunkelstroms korrigierte Signal einen geeigneten Pegel hat.
Die Ausgangssignale der Vergleicher COMPA und COMPB werden einer Integrationszeit-Steuerschaltung AGC zugeführt, die den geeigneten Pegel des korrigierten Signals dadurch aufrecht erhält, daß sie bei einem zu hohen Pegel die Integrationszeit des Wandlers 6 verkürzt und bei einem zu niedrigen Pegel die Integrationszeit verlängert. Ansprechend auf ein Synchronisiersignal vom Zeitsteuergenerator TMGE erfaßt die Integrationszeit-Steuerschaltung AGC den Zustand der Ausgangssignale der Vergleicher COMPA und COMPB zu Zeitpunkten, bei denen die hinsichtlich des Dunkelstroms korrigierten Signale für die Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ abgegeben werden. Aufgrund des Ausgangssignalzustands der Vergleicher COMPA und COMPB gibt die Integrationszeit-Steuerschaltung AGC an den Zeitsteuergenerator TMGE ein Befehlssignal zum Verkürzen oder Verlängern der Integrationszeit ab. Ansprechend auf das Befehlssignal schaltet der Zeitsteuergenerator TMGE die Takttreiberschaltung CLKD so, daß bei der nächsten Signalausgabe aus dem Wandler 6 die Integrationszeit des Wandlers 6 verkürzt oder verlängert ist.
Das Hochpaßfilter HPF bewertet das Ausmaß der Änderung des Bilds und entnimmt als ersten Schritt zur Bewertung der Bildschärfe dem Bildsignal die Hochfrequenzkomponenten. Der Zeitsteuergenerator TMGE führt dem Hochpaßfilter HPF ein Synchronisiersignal zu, das mit der Zeitsteuerung der Eingabe der den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ des Wandlers 6 entsprechenden Bildsignale synchron ist. Dies dient dazu, am Hochpaßfilter HPF die Erzeugung eines Ausgangssignals zu verhindern, das von der Bildschärfe unabhängig ist und durch einen plötzlichen Wechsel des Signals in der Anfangsperiode verursacht wird. Mit diesem Synchronisiersignal wird das Hochpaßfilter HPF zeitweilig zurückgeschaltet.
Das Ausgangssignal des Hochpaßfilters HPF wird über eine Absolutwertschaltung ABS einer Quadrierschaltung SQR zugeführt. Die Absolutwertschaltung ABS bildet den Absolutwert des Ausgangssignals des Hochpaßfilters HPF. Da sowohl eine positive als auch eine negative Änderung des Bildsignals auftreten kann ("Dunkel" auf "Hell" und "Hell" auf "Dunkel"), würden in dem Fall, daß das Ausgangssignal des Hochpaßfilters HPF einer später beschriebenen Integrierschaltung INT direkt bzw. unverändert zugeführt wird, die Ausgangssignale einander aufheben und das die Bildschärfe darstellende Signal in Abhängigkeit vom Bildmuster zu Null werden. Um dies zu verhindern, ist die Absolutwertschaltung ABS eingefügt. Bei der Quadrierschaltung SQR können beispielsweise die nichtlinearen Eingangs/Ausgangs-Kennlinien eines Halbleiters genutzt werden. Die Quadrierschaltung SQR dient dazu, das Spitzen-Ausgangssignal des Hochpaßfilters HPF hervorzuheben und zu bewerten, d. h. den Zustand, bei dem die zeitliche Änderung des Bildsignals groß und die Bildschärfe hoch ist. Die Quadrierschaltung SQR ist an eine Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN angeschlossen. Dies dient dazu, durch Absenken des Bewertungsgewichts für die Bildschärfe nahe dem Rand des Bildfelds die Einführung von Fehlern in die normale Schärfebewertung zu verhindern, wenn als Teil eines unscharfen Bilds ein außerhalb des Bildfelds gelegenes Objekt in das Bildfeld eintritt. Ferner dient dies auch dazu, die Entstehung eines Übergangsfehlers zu verhindern, wenn aufgrund einer verschwommenen Abbildung oder eines "Verwackelns" des vom Abbildungsobjektiv 1 erzeugten Bilds ein weiteres Objekt in das Bildfeld eintritt. Das Ausgangssignal der Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN steuert die Verstärkung der Quadrierschaltung SQR so, daß sie am Rand des Bildfelds niedrig und in der Mitte hoch ist. Auf diese Weise steuert in Abhängigkeit von einem mit der Ablaufsteuerung der Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ synchronen Steuersignal vom Zeitsteuergenerator TMGE die Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN die Verstärkung der Quadrierschaltung SQR in Übereinstimmung mit dem entsprechend dem Ort im Bildfeld festgelegten Verhältnis.
Das Ausgangssignal der Quadrierschaltung SQR, das die angehobenen bzw. betonten Bildschärfedaten enthält, wird in die Integrierschaltung INT eingegeben, die eine Integration für die gesamte Fläche der Lichtempfangsteile ausführt und die Bildschärfe an jedem der Lichtempfangsteile angibt. Der Integrierschaltung INT wird ferner vom Zeitsteuergenerator TMGE ein Synchronisiersignal zugeführt, so daß die Integration und die Rückstellung der Integration zu Zeitpunkten ausgeführt werden, die den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ bzw. der Signalausgabe aus diesen entsprechen. Auf diese Weise entspricht das Ausgangssignal der Integrierschaltung INT dem elektrischen Ausgangssignal bezüglich der Schärfe der jeweiligen Bilder in Übereinstimmung mit der Reihenfolge der Ausgabe aus den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ des Wandlers 6.
Das analoge Ausgangssignal der Integrierschaltung INT wird in eine Analog-Digital-Umsetzerschaltung A/D zur Umsetzung in einen digitalen Wert eingegeben, so daß die Signalverarbeitung erleichtert wird, die von einer Zentraleinheit CPU zur Unterscheidung des Zustands scharfer Einstellung, eines Naheinstellungszustands oder eines Weiteinstellungszustands des Abbildungsobjektivs 1 vorgenommen wird.
Die Fig. 5A bis 5F zeigen Ausgangssignale der jeweiligen Schaltungsblöcke, die die analoge Verarbeitung der Folge der die Bildschärfe darstellenden Signale verdeutlichen, beginnend mit dem Auslesen der Bildsignale aus den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ des CCD-Wandlers 6 (dem Bildfeld für drei Bilder) bis zur Integration in der Integrierschaltung INT.
In den Fig. 5A bis 5F ist an der Abszisse die Zeit aufgetragen, während an der Ordinate in beliebigen Einheiten die Spannung oder der Strom von Ausgangssignalen aufgetragen ist. Die in Fig. 5A durch die Pfeile bei 6′, 6″ und 6′′′ dargestellten Bereiche stellen die Zeiten dar, bei denen die den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ des Wandlers 6 entsprechenden Signale abgegeben und verarbeitet werden. Der Zustand der jeweiligen Bilder entspricht dem Zustand scharfer Einstellung des Abbildungsobjektivs 1, wobei die Bildschärfe am Lichtempfangsteil 6″, d. h. die an der Stelle 9 in Fig. 1C gezeigte Bildschärfe, am höchsten ist. Die Fig. 5A bis 5F zeigen den Zustand der Signalausgabe aus dem Wandler 6 nur einmal, jedoch werden diese Signale wiederholt abgegeben.
Fig. 5A zeigt das Bildsignal, das vom Wandler 6 abgegeben wird und über die Abtast/Speicherschaltung SHA gelangt ist. Die Reihenfolge der Ausgabe der Bildsignale für die Lichtempfangsteile ist 6′′′, 6″ und 6′. Die mit D bezeichnete Spannung ist der Dunkelstrom-Pegel, der zuerst abgegeben und mittels der Abtast/Speicherschaltung SHB gespeichert wird. Fig. 5B zeigt das Ausgangssignal des Differenzverstärkers DIF, d. h. das hinsichtlich des Dunkelstroms korrigierte Signal, bei dem der Dunkelstrom-Pegel D unterdrückt ist. Fig. 5C zeigt das Ausgangssignal des Hochpaßfilters HPF. Fig. 5D zeigt das Ausgangssignal der Absolutwertschltung ABS. Fig. 5E zeigt das Ausgangssignal der Quadrierschaltung SQR, wobei die durch gestrichelte Linien dargestellten Trapeze die Art der Änderung der Verstärkung der Quadrierschaltung SQR innerhalb des Bildfelds in Übereinstimmung mit der Form des von der vorstehend beschriebenen Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN erzeugten Fensters darstellen. Fig. 5F zeigt das Ausgangssignal der Integrierschaltung INT, wobei Pegel A (8′′′), B (8″) und C (8′) den Bildschärfen an den jeweiligen Lichtempfangsteilen 6′′′, 6″ bzw. 6′ entsprechen. Im einzelnen entsprechen die Pegel A, B und C in Fig. 5F den Pegeln der Kurven 8′′′, 8″ und 8′ in Fig. 1C an der Stelle 9.
Die Pegel A, B und C werden mittels der vorstehend genannten Umsetzerschaltung A/B in digitale Daten umgesetzt und in die Zentraleinheit CPU eingegeben. Die Zentraleinheit CPU berechnet die Verhältnisse zwischen den Pegeln A, B und C in Übereinstimmung mit vorab eingegebenen Bedingungen für den Zustand scharfer Einstellung, den Naheinstellungszustand, den Ferneinstellungszustand und die Unterbrechung der Entscheidung. Grundsätzlich werden im Zustand scharfer Einstellung die Bedingungen B <A, B<C und A=C erfüllt. Im Naheinstellungszustand ist die Bedingung C<A erfüllt, während im Ferneinstellungszustand die Bedingung A<C erfüllt ist. Die Zentraleinheit CPU unterscheidet, welche Bedingungen erfüllt sind, und gibt ein Ausgangssignal ab, das einem dieser drei Zustände entspricht.
Das Ausgangssignal der Zentraleinheit CPU wird einer Anzeigeschaltung DISP zugeführt. Die Anzeigeschaltung DISP umfaßt hauptsächlich eine logische Schaltung und eine Treiberschaltung zur Aussteuerung von Anzeigeelementen wie Leuchtdioden. Gemäß einem Befehlssignal von der Zentraleinheit CPU wird im Scharfeinstellungszustand eine Leuchtdiode LEDB eingeschaltet. Im Naheinstellungszustand bzw. im Ferneinstellungszustand werden eine Leuchtdiode LEDA bzw. eine Leuchtdiode LEDC eingeschaltet. Auf diese Weise kann die Bedienungsperson den Scharfeinstellungszustand, den Naheinstellungszustand oder den Ferneinstellungszustand des Abbildungsobjektivs 1 feststellen. Ein Schutzwiderstand R führt den Leuchtdioden LEDA bis LEDC eine Spannung V zu. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind zwar die Anzeigeelemente Leuchtdioden, jedoch können sie auch Flüssigkristall-Anzeigeelemente, elektrochrome Anzeigevorrichtungen oder dergleichen sein.
Fig. 9 zeigt eine für die Scharfeinstellung des Abbildungsobjektivs einer Kamera geeignete Scharfeinstellungs- Meßanzeige mit einem Sucherfeld-Rahmen 19 der Kamera, einer Feldmarkierung 20, die die Stelle des Bildfelds darstellt, und einer Markierung 21, die den Zustand scharfer Einstellung des Abbildungsobjektivs darstellt. Die in Fig. 2 gezeigte Leuchtdiode LEDB wird unmittelbar hinter der Markierung 21 angeordnet. Pfeilmarken 22 und 23 geben den Naheinstellungszustand bzw. den Ferneinstellungszustand wieder (wobei die Pfeile die Drehrichtung einer Entfernungsskala des Abbildungsobjektivs für dessen Verstellung aus der unscharfen Einstellung in die scharfe Einstellung angeben). Die in Fig. 2 gezeigten Leuchtdioden LEDC und LEDA werden unmittelbar hinter den Pfeilmarkierungen 20 und 22 bzw. 23 angeordnet. Auf diese Weise kann die Bedienungsperson den Einstellzustand des Abbildungsobjektivs durch einfaches Beobachten des Aufleuchtens einer dieser Markierungen feststellen. Wenn die den Zustand scharfer Einstellung darstellende Markierung 21 aufleuchtet, wird der Fokussiervorgang unterbrochen. Wenn die Pfeilmarkierung 22 oder 23 aufleuchtet, muß lediglich die Entfernungsskala bzw. Entfernungswählscheibe in der durch die Pfeilmarkierung 22 oder 23 angegebenen Richtung gedreht werden, bis die Scharfeinstellungs-Markierung 21 aufleuchtet.
Der Aufbau des Zeitsteuergenerators TMGE wird nachstehend anhand der Fig. 6 und 7 beschrieben.
Nach Fig. 6 dient ein Schaltungsteil aus einem Zweirichtungszähler UDC, einem Zähler CNT1, einer programmierbaren logischen Anordnung PLA1 und ODER-Gliedern G1 und G3 sowie einem UND-Glied G2 hauptsächlich dazu, die Integrationszeit des CCD-Wandlers 6 einzuregeln. Der Zweirichtungszähler UDC wird auf einen Befehl zur Integrationszeitverkürzung von der Integrationszeit-Steuerschaltung AGC hin in die Vorwärts- Zählart und auf einen Integrationszeitverlängerungs- Befehl hin in die Rückwärts-Zählart geschaltet. Der Zweirichtungszähler UDC wird so gesteuert, daß er nur dann, wenn von der Integrationszeit-Steuerschaltung AGC ein Integrationszeit-Änderungsbefehl abgegeben wird, einen Impuls zu einem später beschriebenen vorbestimmten Zeitpunkt zählt, um eine unterschiedliche Integrationszeit einzustellen. Der Zähler CNT1 zählt eine Impulsfolge A von einem Impulsgenerator PG. Wenn der Zählstand des Zählers CNT1 einen vorbestimmten Wert erreicht, der durch das Ausgangssignal des Zweirichtungszählers UDC eingestellt wird, erzeugt die logische Anordnung PLA1 einen Steuerimpuls, der über das ODER-Glied G3 abgegeben wird. Das Ausgangssignal des ODER-Glieds G3 wird der Takttreiberschaltung CLKD zugeführt, woraufhin diese einen Startimpuls (Schiebeimpuls) zum Einleiten der Ausgabe der Signale aus dem Wandler 6 erzeugt. Der Startimpuls wird dem Wandler 6 zugeführt. Der Verlauf des Ausgangssignals des ODER-Glieds G3 ist in Fig. 7(b) gezeigt.
Ein RS-Flip-Flop FF1 erzeugt ein Steuersignal für die Takttreiberschaltung CLKD, um damit normalerweise den Wandler 6 in den Löschzustand zu versetzen und den Löschzustand nur während der Zeitdauer aufzuheben, während der die Signalintegration erforderlich ist. Das Flip-Flop FF1 wird durch das beschriebene Betriebsbefehlsignal SWAF gesetzt, das über ein ODER-Glied G4 zugeführt wird, oder durch ein Impulssignal zur Wiederholung des Funktionsvorgangs, das mit einer später beschriebenen vorbestimmten Zeitsteuerung erzeugt wird. Das Flip-Flop FF1 wird durch das Ausgangssignal des ODER-Glieds G3 rückgesetzt. Das in Fig. 7(a) gezeigte -Ausgangssignal des Flip-Flops FF1 wird der Takttreiberschaltung CLKD als Steuersignal zugeführt. Der CCD-Wandler 6 hat ein Überlauf-Schaltglied, das entsprechend dem -Ausgangssignal des Flip-Flops FF1 durchgeschaltet bzw. gesperrt wird (d. h. bei hohem Pegel des Ausgangssignals durchgeschaltet und bei niedrigem Pegel des Ausgangssignals gesperrt ist); dadurch wird die Integration der Signal-Ladung mittels des Wandlers 6 gesteuert. Das in Fig. 7(a) gezeigte Intervall, währenddessen das -Ausgangssignal des Flip-Flops FF1 niedrigen Pegel hat, entspricht der Signal-Ladungs- Integrationszeit vom vorbestimmten Zeitpunkt des Setzens des Flip-Flops FF1 bis zum Zeitpunkt der Abgabe des Impulses vom ODER-Glied G3. Da der Zeitpunkt der Abgabe des Impulses vom ODER-Glied G3 durch das Ausgangssignal des Zweirichtungszählers UDC gesteuert wird, wird die Signal-Ladungs-Integrationszeit des Wandlers 6 durch das Ausgangssignal des Zweirichtungszählers UDC eingeregelt. Das -Ausgangssignal des Flip-Flops FF1 wird dem Zähler CNT1 als Rücksetzsignal zugeführt. Daher führt der Zähler CNT1 den Zählvorgang nur während des Intervalls aus, bei dem das -Ausgangssignal des Flip-Flops FF1 niedrigen Pegel hat, und wird bei anderen Bedingungen rückgesetzt gehalten.
Der Schaltungsteil mit einem Zähler CNT2, einer programmierbaren logischen Anordnung PLA2, ODER-Gliedern G5 bis G8 und RS-Flip-Flops FF2 bis FF5 dient hauptsächlich dazu, die jeweiligen Teile und die Gesamtablauffolge bei der in Fig. 2 gezeigten Schaltung zu steuern. Der Zähler CNT2 zählt eine Impulsfolge B vom Impulsgenerator PG. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der CCD-Wandler 6 ein mit einer einzigen Phase angesteuerter Wandler. Die Impulsfolge B wird auch der Takttreiberschaltung CLKD zugeführt, die aus der Impulsfolge B Ansteuerungstaktimpulse (Übertragungs-Taktimpulse) zur Speisung des Wandlers 6 erzeugt. Zwischen dem Zählstand des Zählers CNT2 und der Ansteuerung (Ladungsübertragung) besteht eine 1 : 1-Übereinstimmung. Die Impulsfolge B wird ferner der Abtast/Speicherschaltung SHA als Abrufimpulse zugeführt. Die programmierbare logische Anordnung PLA2 ist so programmiert, daß nach der Abgabe des Impulses vom ODER-Glied G3 auf dem Zählausgangssignal des Zählers CNT2 beruhende Impulse an jeweiligen Ausgängen a bis n zu den jeweils in Fig. 7 gezeigten Zeiten a bis n abgegeben werden. Ansprechend auf die Ausgangssignale von den Ausgängen a, e und i der logischen Anordnung PLA2 erzeugt das ODER-Glied G5 ein Ausgangssignal, das an die Setzeingänge der Flip-Flops FF2 und FF3 angelegt wird.
Ansprechend auf die Ausgangssignale von den Ausgängen b, f und j der logischen Anordnung PLA erzeugt das ODER- Glied G6 ein Ausgangssignal, das an den Rücksetzeingang des Flip-Flops FF3 und an den Setzeingang des Flip- Flops FF4 angelegt wird. Ansprechend auf die Ausgangssignale von den Ausgängen c, g und k der logischen Anordnung PLA2 erzeugt das ODER-Glied G7 ein Ausgangssignal, das an die Rücksetzeingänge der Flip-Flops FF2 und FF4 sowie an den Setzeingang des Flip-Flops FF5 angelegt wird. Ansprechend auf die Ausgangssignale von den Ausgängen d, h und l der logischen Anordnung PLA2 erzeugt das ODER-Glied G8 ein Ausgangssignal, das an den Rücksetzeingang des Flip-Flops FF5 angelegt wird. Die Q-Ausgangssignale der Flip-Flops FF2 bis FF5 und das - Ausgangssignal des Flip-Flops FF4 sind in den Fig. 7(c) bis 7(g) gezeigt, und zwar in Gegenüberstellung zu den in Fig. 7(b) gezeigten Zeiten, bei denen von den jeweiligen Lichtempfangsteilen 6′′′, 6″ und 6′ des Wandlers 6 die Signale abgegeben werden. Das Q-Ausgangssignal (Fig. 7(c)) des Flip-Flops FF2 wird der Abgleichschaltung BA zugeführt. Das Intervall hohen Pegels des Q-Ausgangssignals des Flip-Flops FF3 (Fig. 7(d)) entspricht dem Dunkelstrom-Bit am Ende der jeweiligen Ausgangssignale der Lichtempfangsteile 6′′′, 6″ und 6′ und wird der Abtast/Speicherschaltung SHB als Abrufimpuls zugeführt. Das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops FF3 wird ferner der Integrierschaltung INT als Rücksetzsignal zugeführt. Das Intervall niedrigen Pegels des -Ausgangssignals des Flip-Flops FF4 (Fig. 7(e)) entspricht den wirksamen Bildsignal-Bits der Ausgangssignale der jeweiligen Lichtempfangsteile 6′′′, 6″ und 6′ und wird dem Hochpaßfilter HPF als Rückstellsignal bzw. Sperrsignal zugeführt. Auf diese Weise wird das Hochpaßfilter HPF nur während des Intervalls niedrigen Pegels des -Ausgangssignals des Flip-Flops FF4 aus dem Rückstell- bzw. Sperrzustand freigegeben. Das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops FF4 (Fig. 7(f)) wird der Integrierschaltung INT als Integrierbefehlssignal zugeführt. Das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops FF5 (Fig. 7(g)) wird der Umsetzerschaltung A/D als A/D-Umsetzbefehl zugeführt. Das Ausgangssignal des ODER-Glieds G5 wird der Umsetzerschaltung A/D als Rücksetzsignal zugeführt. Das Ausgangssignal des ODER-Glieds G3 wird der Zentraleinheit CPU als Abtastimpuls für die Speicherung des Ausgangssignals der Umsetzerschaltung A/D zugeführt. Das Ausgangssignal am Ausgang m (Fig. 7(h)) der logischen Anordnung PLA2 wird dem UND-Glied G2 als Zählimpuls für den Zweirichtungszähler UDC sowie der Integrationszeit- Steuerschaltung AGC und der Zentraleinheit CPU als Zwischenspeicherimpuls zur Zwischenspeicherung der Ausgangssignale derselben zugeführt. Das Ausgangssignal am Ausgang n (Fig. 7(i)) der logischen Anordnung PLA2 wird einem ODER-Glied G4 als Setzsignal für das Flip-Flop FF1 sowie der Integrationszeit-Steuerschaltung AGC als Rücksetzsignal für ein in dieser Schaltung enthaltenes Flip-Flop zugeführt. Das Q-Ausgangssignal dieses Flip- Flops FF1 (d. h. das aus dem in Fig. 7(a) gezeigten -Ausgangssignal invertierte Signal) wird dem Zähler CNT2 als Rücksetzsignal zugeführt. Wenn der Zähler CNT1 in der Zählungsfreigabe-Betriebsart ist, ist der Zähler CNT2 in den Rücksetzzustand versetzt. Wenn der Zähler CNT1 im Rücksetzzustand ist, ist der Zähler CNT2 in der Zählungsfreigabe-Betriebsart. Der Zählstand des Zählers CNT2 wird der Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN zugeführt. Ansprechend auf das Zählstand-Ausgangssignal des Zählers CNT2 führt die Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN eine Verstärkungssteuerung in der Weise aus, daß sich die Verstärkung der Quadrierschaltung SQR gemäß der Darstellung in Fig. 7(j) ändert.
Der Aufbau der Integrationszeit-Steuerschaltung AGC wird anhand von Fig. 8 beschrieben. Gemäß Fig. 8 werden RS- Flip-Flops FF6 und FF7 durch Ausgangssignale hohen Pegels von den Vergleichern COMPA bzw. COMPB gesetzt. Die beiden Flip-Flops FF6 und FF7 werden durch das Ausgangssignal (Fig. 7(i)) vom Ausgang n der programmierbaren logischen Anordnung PLA2 des in Fig. 6 gezeigten Zeitsteuergenerators TMGE rückgesetzt. D-Flip- Flops FF8 und FF9 sprechen auf das Ausgangssignal (Fig. 7 (h)) hohen Pegels vom Ausgang m der programmierbaren logischen Anordnung PLA2 des Zeitsteuergenerators TMGE durch Zwischenspeicherung des Q-Ausgangssignals des Flip-Flops FF6 bzw. des -Ausgangssignals des Flip- Flop FF7 an. Daher wird die Integrationszeit verkürzt, wenn am D-Flip-Flop FF8 das Q-Ausgangssignal mit hohem Pegel zur Verfügung steht. Andererseits wird die Integrationszeit verlängert, wenn vom Flip-Flop FF9 das Q-Ausgangssignal mit hohem Pegel abgegeben wird. Die Q-Ausgangssignale der Flip-Flops FF8 und FF9 werden jeweils Zählungsart-Einstelleingängen U bzw. D des Zweirichtungszählers UDC in dem in Fig. 6 gezeigten Zeitsteuergenerator IMGE zugeführt.
Gemäß den Fig. 10A und 10B ist ein photographisches Aufnahmeobjektiv 24 in einer Objektivfassung 26 angebracht, die an einem Teil eines Kamerahauptgehäuses 25 ausgebildet ist. Ein Schnellrückschwenkspiegel 27 ist ein teildurchlässiger Spiegel, der teilweise oder insgesamt eine geeignete Durchlässigkeit hat. Der Schnellrückschwenkspiegel 27 ist mittels eines Spiegelhalters 28 gelagert, der um eine Achse 28′ schwenkbar ist. Im Spiegelhalter 28 ist eine Öffnung 28a zum Hindurchführen eines Teils des einfallenden Lichts ausgebildet. Ein Hilfsspiegel 29 dient dazu, das hindurchtretende Licht nach unten umzulenken, und ist mittels eines Halters 30 gelagert, der um eine Achse 30′ schwenkbar ist. Eine Lichtempfangseinheit 31 enthält in einem einzigen Gehäuse ein optisches Strahlenteilersystem und ein Lichtempfangselement. Der Schnellrückschwenkspiegel 27 und der Hilfsspiegel 29 werden zum Fotografieren synchron mit der Betätigung eines Verschlußauslöserknopfes für die Belichtung eines fotoempfindlichen Materials bzw. eines Films 34 aus dem Strahlengang herausbewegt. Eine elektrische Einheit 32 enthält eine Schaltung zur Erzeugung eines Anzeigesignals und die in Fig. 2 gezeigte Verarbeitungsschaltung für die Verarbeitung von Bildsignalen aus der Lichtempfangseinheit 31. Die Lichtempfangseinheit 31 und die elektrische Einheit 32 können als eine Einheit gestaltet sein. Ein Schlitzverschluß 33 bekannten Aufbaus hat einen ersten Verschlußvorhang und einen zweiten Verschlußvorhang. Die Kamera enthält den Film 34, ein Pentagonalprisma 35, eine Scharfeinstellplatte 36 und ein Okular 37. Unterhalb des Pentagonalprismas 35 ist eine Anzeigeeinheit 38 so angeordnet, daß in einem Teil des Suchers die Ergebnisse der Scharfeinstellungsermittlung und der Photometrie angezeigt werden können. Die Anzeigeeinheit 38 ist über (nicht gezeigte) Drahtverbindungen an die elektrische Einheit 32 angeschlossen.
An einem Teil des Halters 30 ist in der in Fig. 10B gezeigten Weise ein kleiner Spiegel 39 befestigt. Wenn der Schnellrückschwenkspiegel 27 und der Hilfsspiegel 29 während der Belichtung des Films 34 aus dem Strahlengang herausbewegt sind, reflektiert der kleine Spiegel 39 das vom Film 34 reflektierte Licht, welches damit auf die Lichtempfangseinheit 31 fällt. Auf diese Weise empfängt während der Belichtung des Films 34 die Lichtempfangseinheit 31 das vom Film 34 reflektierte Licht zur Bildung einer photometrischen Information.
Fig. 11 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines optischen Systems, bei dem das vom Film 34 reflektierte Licht zu einem Prisma 41 geführt wird, das teildurchlässige Flächen 41a und 41b, reflektierende Flächen 41c und 41d und eine Lichtempfangslinse 42 hat. Normalerweise fallen die Lichtstrahlen vom Objekt über die teildurchlässigen Flächen 41a und 41b und die reflektierende Fläche 41c jeweils auf die Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ des fotoelektrischen Wandlers 6 zur Scharfeinstellungsermittlung. Bei der Belichtung des Films 34 wird jedoch das vom Film 34 reflektierte Licht über die Lichtempfangslinse 42 und die reflektierende Fläche 41d zu den jeweiligen Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ geleitet. Da bei diesem Aufbau die Lichtempfangslinse 42 immer zum Verschluß 33 hin gerichtet ist, kann bei der Filmbelichtung den Lichtempfangsteilen kein unerwünschtes Licht zugeführt werden.
Bei nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen der Kamera werden verschiedenerlei Funktionen ausgeführt. So wird bei einem ersten Ausführungsbeispiel die Belichtung des Films 34 unter Verwendung des Ausgangssignals des fotoelektrischen Wandlers 6 gemessen, der bei der Belichtung des Films 34 das vom Film 34 reflektierte Licht über den Spiegel 39 und die Linse 42 empfängt. Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel wird die Belichtung gesteuert. Bei einem dritten Ausführungsbeispiel wird ein Blitzvorgang, d. h. die Blitzlichtabgabe eines Blitzgerätes bei Blitzlichtfotografie, gemessen. Bei einem vierten Ausführungsbeispiel wird die Lichtmenge des Blitzgeräts gesteuert. Synchron mit dem Aufnahmevorgang der Kamera wird dem fotoelektrischen Wandler 6 ein Arbeitsbefehlssignal SWAF zugeführt. Entsprechend diesem Signal führt der fotoelektrische Wandler 6 bei dem ersten, dem dritten und dem vierten Ausführungsbeispiel einer Schaltung LC (einer Filmflächenreflexions-Lichtmeßschaltung) ein Ausgangssignal zu, während bei dem zweiten Ausführungsbeispiel das Ausgangssignal von einer Belichtungssteuerschaltung aufgenommen wird. Mittels des Ausgangssignals der Schaltung LC wird ein Verbraucher LD gesteuert, der bei dem ersten und bei dem dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 12 und 21) eine Anzeigeschaltung ist, bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Verschluß 33 ist und bei dem vierten Ausführungsbeispiel (Fig. 24) eine Lichtabgabe-Sperrschaltung ist.
Diese Ausführungsbeispiele werden nachstehend aufeinanderfolgend beschrieben. Gemäß Fig. 12 wird der fotoelektrische Wandler 6 von einem CCD-Festkörper- Bauelement gebildet. Schalter SW1 bis SW6 sind in der Scharfeinstellungsermittlungs-Stellung gezeigt. Die Lichtempfangseinrichtung der Kamera kann jedoch auch ein Metalloxid- Halbleiter-Bildsensor (MOS-Bildsensor) oder dergleichen sein. Jeder Lichtempfangsteil 6′, 6″ und 6′′′ hat eine Gruppe vieler kleiner fotoelektrischer Wandlerelemente und führt auf bekannte Weise eine Ladungsintegration aus. Die Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ sind monolithisch zusammen mit den nachstehend beschriebenen anderen Teilen auf einem einzigen Silicium- Scheibchen ausgebildet.
Jedes der fotoelektrischen Wandlerelemente hat eine Größe von 30×50 µm. Die Anzahl der Elemente in einer jeden Gruppe ist nicht im einzelnen beschränkt, beträgt jedoch beispielsweise 100 oder 200. Ein Lösch-Schaltglied 44 dient dazu, die in jedem Element gespeicherte Ladung vor der Integration der Signalladung auf den Pegel einer Überlaufableitspannung VD zu entladen. Das Lösch-Schaltglied 44 wird mittels eines Löschimpulses ΦCLR geschaltet. Wenn das Lösch-Schaltglied 44 für eine vorbestimmte Zeitdauer durchgeschaltet ist, wird entsprechend den Signalen die Integration der Signalladung in den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ eingeleitet. Ein Übertragungs-Schaltglied 45 überträgt die integrierte Ladung zu einem Analogschieberegister 46 wie einer Ladungskopplungsschaltung in Serpentinenaufbau. Das Übertragungs-Schaltglied 45 wird mittels eines Übertragsimpulses ΦTRS geschaltet. Die Signalladung eines jeweiligen fotoelektrischen Wandlerelements, die dem Analogschieberegister 46 zugeführt wird, wird durch einen Taktimpuls ΦCK in der durch den Pfeil in der Figur gezeigten Richtung transportiert. Die transportierte Ladung wird mittels eines freien Gates 47 in eine Spannung umgesetzt und über einen Verstärker 43 abgegeben. Dem Verstärker 43 wird eine Spannung VDD zugeführt. Die am freien Gate 47 vorbeigelangte Ladung wird auf das Potential VDD entladen.
Wenn das Übertragungs-Schaltglied 45 gesperrt wird, wird das Lösch-Schaltglied 44 geöffnet und nach einer vorbestimmten Zeitdauer wieder geschlossen. Danach beginnt die Integration der Ladung. Nach einer weiteren vorbestimmten Zeitdauer bewirkt das Übertragungs-Schaltglied 45 die Übertragung der an den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ integrierte Ladung zum Analogschieberegister 46. Durch Wiederholung dieses Zyklus werden Bildsignale einer jeden Gruppe der fotoelektrischen Wandlerelemente am Ausgang zyklisch abgegeben.
Fig. 13 zeigt Zeitdiagramme der verschiedenen vorstehend beschriebenen Taktimpulse und des Bildsignals (Videosignals) während einer Abtastperiode. Die Pulse ΦCK werden ständig zugeführt. Der Impuls ΦCLR wird mit einer bestimmten Zeitsteuerung abgeschaltet, wobei an seiner Rückflanke ein Impuls ΦTRS zugeführt wird. Auf diese Weise wird die Ladung während eines Zeitintervalls TINT von der Rückflanke des Impulses ΦCLR bis zur Rückflanke des Impulses ΦTRS integriert. Unmittelbar nach dem Übergang des Impulses ΦTRS auf niedrigen Pegel wird das Bildsignal vom Lichtempfangsteil 6′ abgegeben. Dieses Bildsignal ist dargestellt. Wenn das Auslesen des Bildsignals aus dem Bildempfangsteil 6′ abgeschlossen ist, wird danach das Bildsignal aus dem nächsten Lichtempfangsteil 6″ nach einer signalfreien Periode ausgelesen, deren Dauer durch die Länge des Analogschieberegisters 46 (der Ladungskopplungsschaltung) bestimmt ist. Wenn das Auslesen des Bildsignals aus dem Lichtempfangsteil 6″ abgeschlossen ist, wird nach einer weiteren signalfreien Periode das Auslesen des Bildsignals aus dem Lichtempfangsteil 6′′′ begonnen. Auf diese Weise wird das Auslesen der drei Bildsignale beendet. Dieser Zyklus wird wiederholt, um die Bildsignale aufeinanderfolgend abzugeben. Die Länge einer jeden Abtastperiode hängt von der Länge des Zeitintervalls TINT ab.
Auf diese Weise werden gemäß der Beschreibung anhand von Fig. 2 die Bildsignale eines Bilds zeitlich seriell ausgelesen und der beschriebenen Signalverarbeitung unterzogen. Danach erfolgt die Scharfeinstellungs-Ermittlung und dann die Filmbelichtung. Nachstehend wird nun anhand der Fig. 12 und 14 näher auf die Photometrie bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Kamera eingegangen.
Wenn der Verschluß 33 zu dem in Fig. 14(a) gezeigten Zeitpunkt ausgelöst wird, wird nach einer Zeitverzögerung von einigen 10 Mikrosekunden im Zusammenhang mit der Ablaufbewegung des ersten Vorhangs des Verschlusses 33 ein Bewegungssignal des ersten Verschlußvorhangs gemäß der Darstellung in Fig. 14(b) erzeugt. Nach einer vorbestimmten Belichtungszeit wird in Verbindung mit der Ablaufbewegung des zweiten Verschlußvorhangs des Verschlusses 33 ein Bewegungssignal für den zweiten Verschlußvorhang gemäß der Darstellung in Fig. 14(c) erzeugt. Die Zeitdauer T zwischen diesen beiden Signalen ist die Öffnungszeit des Verschlusses. Zum Zeitpunkt der Erzeugung des Bewegungssignals des ersten Verschlußvorhangs werden das Lösch-Schaltglied 44 und das Übertragungs- Schaltglied 45 mittels der Schalter SW1, SW2 und SW3 umgeschaltet, welche auf die in Fig. 12 durch gestrichelte Linien dargestellten Stellungen geschaltet werden, um die Betriebsart auf Photometrie umzuschalten. Dies ist in Fig. 14(e) gezeigt. Diese Schalter kehren zum Zeitpunkt der Erzeugung des Bewegungssignals des zweiten Verschlußvorhangs in ihre durch ausgezogene Linien dargestellten ursprünglichen Stellungen zurück, um die Betriebsart auf Scharfeinstellungsermittlung zurückzuschalten. Nach Umschaltung auf Photometrie kann die der auf die jeweiligen Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ fallenden Lichtmenge entsprechende Ladung nicht zum Analogschieberegister 46 übertragen werden. Da die Potentialschwelle des Lösch-Schaltglieds 44 niedrig ist, fließt die Ladung zum invertierenden Eingang eines Verstärkers 48. Wenn bei diesem Zustand der Schalter SW4 geöffnet ist, wie es in Fig. 14(f) gezeigt ist, wird diesem invertierenden Eingang die der Belichtung entsprechende Ladung zugeführt. Der Schalter SW4 ist normalerweise geschlossen, um einen Kondensator 49 kurzgeschlossen zu halten. Der Schalter SW5 ist normalerweise geöffnet, während der Schalter SW6 normalerweise geschlossen ist. Auf diese Weise wird ein Kondensator 53 normalerweise kurzgeschlossen gehalten. Wenn der Film 34 belichtet wird, wird der Schalter SW4 geöffnet. Auf diese Weise ändert sich ein Lichtmengen-Integrationswert A aus dem Verstärker 48 in der in Fig. 14(g) gezeigten Weise. In Fig. 14(g) entspricht das Signal mit dem Verlauf (II) dem Fall, daß eine optimale Belichtung ausgeführt wird. Das Signal mit dem Verlauf (III) entspricht einer Überbelichtung, bei der starkes Licht einfällt. Das Signal mit dem Verlauf (I) entspricht einer Unterbelichtung, bei der das Objekt eine außerordentlich geringe Leuchtdichte hat oder der erste und der zweite Verschlußvorhang nicht richtig arbeiten, so daß eine sogenannte Schlitzbelichtung hervorgerufen wird. Unter diesen Bedingungen wird der Lichtmengen-Integrationswert A am Ausgang des Verstärkers 48 erzeugt. Zu einem gegenüber der Erzeugung des Bewegungssignals des zweiten Verschlußvorhangs geringfügig verzögerten Zeitpunkt wird der Schalter SW5 geschlossen, während der Schalter SW6 geöffnet wird (Fig. 14(h) und (i)). Gemäß der Darstellung in Fig. 14(j) wird ein dem Endpotential des Lichtmengen-Integrationswerts A entsprechendes Ausgangssignal S bis zum Abschluß eines nächsten Filmtransportsignals gemäß der Darstellung in Fig. 14(d) gespeichert. Die Belichtungsmessung erfolgt durch Erkennen der Größe des Integrations- Speicherwerts S. Falls im einzelnen der Integrations- Speicherwert S einen vorbestimmten Wert übersteigt, wird eine Überbelichtung gemessen. Falls der Integrations- Speicherwert S unter einem vorbestimmten Wert liegt, wird eine Unterbelichtung erfaßt. Wenn der Integrations- Speicherwert S innerhalb des Bereichs zwischen diesen beiden vorbestimmten Werten liegt, wird dies als optimale Belichtung erkannt. Mittels des in Fig. 14(d) gezeigten nächsten Filmtransportsignals wird der Photometrie- Betrieb wie das Speichern des Lichtmengen-Integrationswerts A beendet und wieder auf Scharfeinstellungsermittlung umgeschaltet. In der in Fig. 12 gezeigten Anordnung sind ferner ein Schutzwiderstand 51 und Widerstände 50 und 52 zur Festlegung von Entladezeitintervallen für die Kondensatoren 49 bzw. 53 eingebaut.
Der Öffnungs-/Schließvorgang der Schalter SW1 bis SW6 kann in Verbindung mit dem Kameramechanismus (Transport- bzw. Spannmechanismus und dem Verschluß 33 so gesteuert werden, daß die in Fig. 14 gezeigten Zeiten erzielt werden.
Fig. 15 zeigt ein Beispiel einer Verbraucher-Schaltung LD für die Anzeige des Belichtungszustands. Der vorstehend beschriebene Integrations-Speicherwert S wird über einen Eingang 54 zugeführt. Widerstände 55 und 57 sowie Vergleicher 58 und 59 bilden einen Fenstervergleicher. Abschluß- Widerstände 60 und 61 sind an eine Spannungsquelle +V angeschlossen. Einem Eingang 56 wird eine Bezugsspannung zugeführt. Wenn die durch die Widerstände 55 und 57 bestimmten Bezugseingangsspannungen der jeweiligen Vergleicher mit Vc und Vd bezeichnet werden (wobei Vc größer als Vd ist), haben die Ausgangssignale der Vergleicher 58 und 59 hohen Pegel, wenn der Integrations-Speicherwert S höher als Vc ist. Dadurch hat das Ausgangssignal eines nachgeschalteten UND-Glieds 62 niedrigen Pegel. Wenn der Integrations- Speicherwert S innerhalb des Bereichs von Vc bis Vd liegt, hat das Ausgangssignal des Vergleichers 58 niedrigen Pegel, während das Ausgangssignal des Vergleichers 59 hohen Pegel hat. Daraufhin leuchtet eine Leuchtdiode 63 auf, um eine optimale Belichtung anzuzeigen. Wenn der Integrations-Speicherwert S unter Vd liegt, haben die Ausgangssignale der Vergleicher 58 und 59 beide niedrigen Pegel, so daß das Ausgangssignal des UND-Glieds 62 niedrigen Pegel hat. Auf diese Weise wird im Falle einer optimalen Belichtung die Leuchtdiode 63 eingeschaltet. Bei einer Überbelichtung oder einer Unterbelichtung wird die Leuchtdiode 63 nicht eingeschaltet, wodurch der Belichtungszustand feststellbar ist. Ein Widerstand 64 dient zur Strombegrenzung.
Die Leuchtdiode 63 ist an einem Teil des Kameragehäuses oder im Sucher angeordnet. Wenn die Leuchtdiode 63 im Sucher angebracht ist, kann sie gemäß der Darstellung in Fig. 16 gesondert von den in Fig. 9 gezeigten Leuchtdioden für die Anzeige des Scharfeinstellungsermittlungs-Ergebnisses in der Mitte oberhalb des Suchers angeordnet werden.
Auf diese Weise wird beim ersten Ausführungsbeispiel der Kamera die Belichtung unter Verwendung des fotoelektrischen Wandlers für die Scharfeinstellungsermittlung gemessen, wobei lediglich auf Photometrie umgeschaltet wird, so daß für diesen Zweck keine gesonderten Lichtempfangsteile erforderlich sind. Ferner wird durch Heranziehen des von der Filmfläche reflektierten Lichts die Zuverlässigkeit der Belichtungsmessung außerordentlich hoch.
Anhand der Fig. 17 und 18 wird nun die Belichtungssteuerung beim zweiten Ausführungsbeispiel der Kamera beschrieben. In Fig. 17 bezeichnen gleiche Bezugszeichen die gleichen Teile wie bei dem in Fig. 12 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel. Fig. 18 entspricht Fig. 14.
Wenn der Verschluß 33 zu dem in Fig. 18(a) gezeigten Zeitpunkt ausgelöst wird, wird nach einer Verzögerungszeit von einigen 10 Mikrosekunden ein Bewegungssignal des ersten Verschlußvorhangs gemäß der Darstellung in Fig. 18(b) erzeugt. Nach einer vorbestimmten Belichtungszeit wird gemäß der Darstellung in Fig. 18(c) ein Bewegungssignal für den zweiten Verschlußvorhang erzeugt. Das Zeitintervall zwischen diesen beiden Zeitpunkten ist das Verschlußöffnungs- Zeitintervall. Zum Zeitpunkt der Erzeugung des Bewegungssignals für den ersten Verschlußvorhang werden mittels des Arbeitsbefehlssignals SWAF das Lösch-Schaltglied 44, das Übertragungs-Schaltglied 45 und die Spannung VDD mittels der Schalter SW1, SW2 und SW3 umgeschaltet, die in die in Fig. 17 mit gestrichelten Linien dargestellten Stellungen geschaltet werden. Auf diese Weise wird auf Belichtungssteuerung umgeschaltet. Zum Zeitpunkt des Übergangs des Bewegungssignals für den zweiten Verschlußvorhang auf niedrigen Pegel werden diese Schalter SW1, SW2 und SW3 in ihre durch ausgezogene Linien gezeigten Stellungen zurückgeschaltet, um wieder auf Scharfeinstellungsermittlung umzuschalten. Wenn auf Belichtungssteuerung geschaltet ist, kann die der auf die Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ fallenden Lichtmenge entsprechende Ladung nicht zum Analogschieberegister 46 übertragen werden, sondern wird über den Schalter SW2 dem invertierenden Eingang des Verstärkers 48 zugeführt, da die Potentialschwelle des Lösch-Schaltglieds 44 niedrig ist. Der Schalter SW4 dient zum Kurzschließen des Kondensators 49 und ist normalerweise geschlossen. Gemäß der Darstellung in Fig. 18(f) wird der Schalter SW4 synchron mit den Schaltern SW1 bis SW3 geöffnet. Da bei diesem Zustand über den Schalter SW2 ein fotoelektrisches Eingangssignal aufgenommen wird, wird am Ausgang des Verstärkers 48 der Lichtmengen-Integrationswert A erhalten. Dies ist durch eine ausgezogene Linie in Fig. 18(g) gezeigt. Wenn der Lichtmengen-Integrationswert A allmählich ansteigt und eine Spannung VREF 1 erreicht, wird ein Vergleicher 65 umgeschaltet, so daß er ein Bewegungsbefehlssignal für den zweiten Verschlußvorhang erzeugt. Daraufhin wird ein Magnet 67 erregt, die Bewegung des zweiten Verschlußvorhangs eingeleitet und der Verschluß 33 geschlossen. Der Bewegungsbefehlsimpuls für den zweiten Verschlußvorhang ist in Fig. 18(h) gezeigt. Der in Fig. 17 gezeigte Schaltungsaufbau enthält einen Abschluß-Widerstand 66 und die festen Widerstände 50 und 51. Wenn gemäß der Darstellung durch eine gestrichelte Linie in Fig. 18(g) der Lichtmengen-Integrationswert A aus irgendeinem Grund bei geöffnetem Verschluß 33 plötzlich ansteigt, übersteigt der Lichtmengen-Integrationswert A die Spannung VREF 1 vor Ablauf einer vorbestimmten Belichtungszeit. Daraufhin wird ein durch gestrichelte Linien in Fig. 18(h) gezeigter Bewegungsbefehlsimpuls für den zweiten Verschlußvorhang erzeugt, um vor Ablauf der richtigen Belichtungszeit den zweiten Verschlußvorhang in Bewegung zu setzen und den Verschluß 33 zu schließen. Auf diese Weise wird eine Überbelichtung verhindert, so daß sich eine optimale Belichtung ergibt.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel der Kamera erfolgt somit die Belichtungssteuerung unter Verwendung des fotoelektrischen Wandlers für die Scharfeinstellungs-Ermittlung, so daß keine gesonderten Lichtempfangselemente eingesetzt werden müssen. Durch Heranziehen des von der Filmfläche reflektierten Lichts ist die Zuverlässigkeit der Belichtungssteuerung außerordentlich gut. Selbst wenn der Lichtmengen-Integrationswert während einer langen Belichtungszeit plötzlich ansteigt, kann entsprechend einem derartigen Anstieg eine optimale Belichtungssteuerung ausgeführt werden.
Nachstehend wird näher auf das dritte und vierte Ausführungsbeispiel der Kamera eingegangen. Bei diesen Ausführungsbeispielen wird Blitzlichtfotografie unter Verwendung eines in Fig. 19 gezeigten Blitzgeräts 40 ausgeführt. In Fig. 19 bezeichnen gleiche Bezugszeichen wie in den Fig. 10A und 10B die gleichen Teile.
Zunächst wird die Ermittlung des Blitz-Betriebsvorgangs und die Photometrie bei der Blitzlichtabgabe des Blitzgeräts 40 bei dem dritten Ausführungsbeispiel der Kamera beschrieben. Der Wandler 6 und die Meßschaltung LC bei dem dritten Ausführungsbeispiel haben den gleichen Aufbau wie diejenigen bei dem in Fig. 12 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel.
Das dritte Ausführungsbeispiel der Kamera unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel darin, daß die Schalter SW4 bis SW6 in Verbindung mit einem dem Blitzgerät 40 zugeführten Blitzauslöseimpuls geschaltet werden. Wie nachstehend beschrieben wird, ist der Schalter SW4 normalerweise geschlossen und wird durch den Blitzauslöseimpuls für eine der Lichtabgabezeit des Blitzgeräts 40 entsprechende vorbestimmte Zeitdauer geöffnet. Der Schalter SW5 wird kurzzeitig unmittelbar vor dem Schließen des Schalters SW4 geschlossen. Der Schalter SW6 wird synchron mit dem Schließen des Schalters SW5 geöffnet und durch den mit dem Filmtransportvorgang synchronen Rückstellvorgang geschlossen. Der Aufbau hierfür ist zwar nicht in Einzelheiten gezeigt, es können jedoch diese Schalter elektrisch oder mechanisch so gesteuert werden, daß sie auf die vorstehend beschriebene Weise wirken.
Wenn nach Fig. 20 der Verschluß 33 zu dem in Fig. 20(a) gezeigten Zeitpunkt ausgelöst wird, wird mit einer Verzögerung von einigen 10 Mikrosekunden ein Bewegungssignal des ersten Verschlußvorhangs gemäß der Darstellung in Fig. 20(b) erzeugt. Nach einer vorbestimmten Belichtungszeit wird ein Bewegungssignal für den zweiten Verschlußvorhang gemäß der Darstellung in Fig. 20(c) erzeugt. Ein Zeitintervall T ist das Zeitintervall, bei dem der Verschluß 33 geöffnet ist. Zum Zeitpunkt der Erzeugung des Bewegungssignals für den ersten Verschlußvorhang werden das Lösch-Schaltglied 44 und das Übertragungs- Schaltglied 45 des Wandlers 6 sowie die Spannung VDD mittels der Schalter SW1, SW2 und SW3 umgeschaltet, welche in die durch gestrichelte Linien gezeigten Stellungen geschaltet werden. Auf diese Weise wird auf Belichtungssteuerung umgeschaltet. Zum Zeitpunkt des Übergangs des Bewegungssignals für den zweiten Verschlußvorhang auf niedrigen Pegel kehren diese Schalter in die in Fig. 12 durch ausgezogene Linien dargestellten Stellungen zurück, um auf Scharfeinstellungsermittlung umzuschalten. Wenn auf Belichtungssteuerung geschaltet ist, kann die der auf die Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ des Wandlers 6 fallenden Lichtmenge entsprechende Ladung nicht zum Analogschieberegister 46 übertragen werden. Da die Potentialschwelle des Lösch-Schaltglieds 44 niedrig ist, wird diese Ladung über den Schalter SW2 dem invertierenden Eingang des Verstärkers 48 zugeführt. Bei diesem Zustand wird ein Blitzauslöseimpuls gemäß der Darstellung in Fig. 20(e) erzeugt. Wenn das Blitzgerät 40 einen Blitz gemäß der Darstellung in Fig. 20(f) abgibt, wird die der Lichtmenge entsprechende Ladung dem invertierenden Eingang des Verstärkers 48 zugeführt. Der Schalter SW4 ist normalerweise geschlossen, um den Kondensator 49 kurzzuschließen. Der Schalter SW5 ist normalerweise geöffnet, während der Schalter SW6 normalerweise geschlossen ist, um den Kondensator 53 kurzzuschließen. Wenn der Blitzauslöseimpuls erzeugt wird, werden diese Schalter SW4, SW5 bzw. SW6 geöffnet, geschlossen bzw. geöffnet. Dies ist in den Fig. 20(h), 20(i) bzw. 20(j) gezeigt. Hierbei ändert sich gemäß der Darstellung in Fig. 20(k) entsprechend der mittels des Kondensators 49 integrierten Ladung das Potential am Ausgang des Verstärkers 48. Diese Ladung wird zum Zeitpunkt des Schließens des Schalters SW5 dem Kondensator 53 zugeführt. Bei diesem Vorgang wird gemäß der Darstellung in Fig. 20(l) der Lichtmengen-Integrationswert A gespeichert. Die Belichtungssteuerung einschließlich der Messung der optimalen Lichtmenge erfolgt durch Ermittlung des Integrations-Speicherwerts S. Wenn der Integrations-Speicherwert S einen vorbestimmten Wert übersteigt, ist die Lichtmenge übermäßig groß. Wenn dagegen der Integrations-Speicherwert S unter einem vorbestimmten Wert liegt, ist die Lichtmenge zu gering. Wenn der Integrations-Speicherwert S innerhalb des Bereichs zwischen diesen vorbestimmten Werten liegt, ist eine optimale Belichtung erfolgt. Die Belichtungssteuerung wie das Speichern des Integrations-Speicherwerts S wird beim nächsten Filmtransportsignal gemäß der Darstellung in Fig. 20(d) aufgehoben. Daraufhin wird wieder auf Scharfeinstellungsermittlung umgeschaltet.
Fig. 21 ist ein Schaltbild der in Fig. 2 gezeigten Schaltung LD für die Anzeige des Ermittlungsergebnisses bei Photometrie. Nach Fig. 21 wird der Integrations-Speicherwert S an einem Eingang 68 eingegeben. Widerstände 69 und 71 sowie Vergleicher 72 und 73 bilden einen Fenstervergleicher. Abschluß-Widerstände 74 und 75 sind an die Stromquelle V+ angeschlossen. Falls die durch die Widerstände 69 und 71 bestimmten, den Vergleichern 72 und 73 zugeführten Bezugseingangsspannungen mit Ve und Vf bezeichnet sind (wobei Ve<Vf ist), wird in dem Fall, daß der Integrations-Speicherwert S höher als Ve ist, allein eine Leuchtdiode 78 durch das Ausgangssignal hohen Pegels vom Vergleicher 72 eingeschaltet. Auf diese Weise wird eine übermäßige Lichtmenge angezeigt. Falls der Integrations-Speicherwert S innerhalb des Bereichs von Ve bis Vf liegt, hat das Ausgangssignal des Vergleichers 72 niedrigen Pegel, während das Ausgangssignal des Vergleichers 73 hohen Pegel hat. Daher hat das Ausgangssignal eines nachgeschalteten UND-Glieds 76 hohen Pegel, so daß allein eine Leuchtdiode 79 eingeschaltet wird, die eine optimale Belichtung anzeigt. Falls der Integrations- Speicherwert S unter Vf liegt, haben die Ausgangssignale der beiden Vergleicher 72 und 73 niedrigen Pegel. Dadurch hat nur das Ausgangssignal eines weiteren nachgeschalteten UND-Glieds 77 hohen Pegel. Infolgedessen wird allein eine Leuchtdiode 80 eingeschaltet, um eine zu geringe Lichtmenge anzuzeigen. Widerstände 81, 82 und 83 dienen zur Strombegrenzung. Die Leuchtdioden 78, 79 und 80 sind an einem Teil des Kameragehäuses oder innerhalb des Suchers angeordnet. Wenn sie innerhalb des Suchers angeordnet sind, können diese Leuchtdioden gemeinschaftlich auch für die Anzeige des Scharfeinstellungsermittlungs-Ergebnisses verwendet werden. Bei Belichtungssteuerung können diese Leuchtdioden entsprechend den anhand des dritten Ausführungsbeispiels beschriebenen Signalen wirken.
Beim dritten Ausführungsbeispiel der Kamera erfolgt die Belichtungssteuerung somit ebenfalls dadurch, daß die Betriebsart des fotoelektrischen Wandlers für die Scharfeinstellungsermittlung umgeschaltet wird, so daß keine gesonderten Lichtempfangselemente verwendet werden müssen. Durch die Auswertung des von der Filmfläche reflektierten Lichts kann die Belichtungssteuerung mit hoher Zuverlässigkeit ausgeführt werden.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, kann die Feststellung des Arbeitens des Blitzgeräts 40 auch aus dem Ergebnis des Vergleichs des Integrationswerts A mit einem vorbestimmten Pegel erfolgen (der kleiner als Vf ist).
Nachstehend wird anhand der Fig. 22 bis 24 näher auf die automatische Belichtungssteuerung des Blitzgeräts 40 gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel der Kamera eingegangen. In Fig. 22 bezeichnen gleiche Bezugszeichen wie in den Fig. 12 und 17 die gleichen Teile. Insbeosndere wirkt der Schalter SW4 auf die gleiche Weise wie beim dritten Ausführungsbeispiel der Kamera.
Wenn wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen der Verschluß 33 zu dem in Fig. 23(a) gezeigten Zeitpunkt ausgelöst wird, wird nach einer Verzögerungszeit von einigen 10 Mikrosekunden ein Bewegungssignal für den ersten Verschlußvorhang erzeugt, wie es in Fig. 23(b) gezeigt ist. Danach wird nach Ablauf einer vorbestimmten Belichtungszeit ein Bewegungssignal für den zweiten Verschlußvorhang erzeugt, wie es in Fig. 23(c) gezeigt ist.
Während des Zeitintervalls zwischen diesen beiden Zeitpunkten ist der Verschluß 33 geöffnet. Zum Zeitpunkt der Erzeugung des Bewegungssignals für den ersten Verschlußvorhang werden das Lösch-Schaltglied 44 und das Übertragungs-Schaltglied 45 des Wandlers 6 sowie die Spannung VDD mittels der Schalter SW1, SW2 und SW3 umgeschaltet, welche in die in Fig. 22 durch gestrichelte Linien gezeigten Stellungen geschaltet werden. Auf diese Weise wird auf automatische Belichtungssteuerung umgeschaltet. Dies ist in Fig. 23(g) dargestellt. Diese Schalter kehren zum Zeitpunkt des Übergangs des Bewegungssignals für den zweiten Verschlußvorhang auf niedrigen Pegel in die durch ausgezogene Linien dargestellten Stellungen zurück. Wenn auf automatische Belichtungssteuerung geschaltet ist, kann die der auf die Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ fallenden Lichtmenge entsprechende Ladung nicht zum Analogschieberegister 46 übertragen werden. Da die Potentialschwelle des Lösch-Schaltglieds 44 niedrig ist, wird die Ladung über den Schalter SW2 dem invertierenden Eingang des Verstärkers 48 zugeführt. Bei diesem Zustand wird ein Blitzauslöseimpuls gemäß der Darstellung in Fig. 23(e) erzeugt. Wenn gemäß der Darstellung in Fig. 23(f) das Blitzgerät 40 Licht abzugeben beginnt, wird die der Menge des einfallenden Lichts entsprechende Ladung dem invertierenden Eingang des Verstärkers 48 zugeführt. Der Schalter SW4 ist normalerweise geschlossen, um den Kondensator 49 kurzzuschließen. Der Schalter SW4 wird synchron mit dem Blitzauslöseimpuls geöffnet, wie es in Fig. 23(h) gezeigt ist. Bei diesem Zustand wechselt gemäß der Darstellung in Fig. 23(i) das Potential am Ausgang des Verstärkers 48 entsprechend der mittels des Kondensators 49 integrierten Ladung. Wenn das Potential am Ausgang des Verstärkers 48, d. h. der Lichtmengen- Integrationswert A eine vorbestimmte Spannung VREF 2 erreicht, wird ein in Fig. 24 gezeigter Vergleicher 84 umgeschaltet, um einen Thyristor 86 durchzuschalten. Daraufhin wird eine Sperrschaltung 87 mit einer Überbrückungsröhre 88 in Betrieb gesetzt, um die Lichtabgabe des Blitzgeräts 40 sofort zu beenden. Das Ausgangssignal des Vergleichers 84 ist in Fig. 23 (j) gezeigt. Fig. 23(d) zeigt ein Filmtransportsignal. Wenn dieses Signal erzeugt wird, wird die vorstehend beschriebene automatische Belichtungssteuerung beendet und wieder auf Scharfeinstellungsermittlung umgeschaltet.
Die in Fig. 24 gezeigte Schaltungsanordnung umfaßt einen Abschluß-Widerstand 85, eine Xenon-Entladungslampe 89, einen Schalter 90 zur Erzeugung des in Fig. 23(e) dargestellten Blitzauslöseimpulses und eine Blitzauslöseschaltung 91. Der Schalter 90 kann aus den bekannten X-Kontakten bestehen.
Beim vierten Ausführungsbeispiel der Kamera erfolgt somit die automatische Belichtungssteuerung ebenfalls unter Verwendung des fotoelektrischen Wandlers für die Scharfeinstellungsermittlung, so daß für die automatische Belichtungssteuerung keine gesonderten Lichtempfangselemente vorgesehen werden müssen. Die Auswertung des von der Filmfläche reflektierten Lichts ermöglicht hierbei eine Belichtungssteuerung mit hoher Zuverlässigkeit.

Claims (5)

1. Kamera, mit einer bildsignalintegrierenden Lichtempfangseinrichtung, einer Detektorschaltung zur Ermittlung des Scharfeinstellzustands in Abhängigkeit von dem von der Lichtempfangseinrichtung integrierten Bildsignal und einer Steuerschaltung, die bei der Scharfeinstellungsermittlung während der Beaufschlagung der Lichtempfangseinrichtung mit Objektlicht das Bildsignal nach Signalintegration über eine vorgegebene Zeitdauer der Detektorschaltung zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (CLKD, SW2) zur Umschaltung zwischen Scharfeinstellungsermittlung mit Bildsignalintegration und Photometrie ohne Bildsignalintegration ausgebildet ist und bei Photometrie den Bildsignalintegrationsvorgang der Lichtempfangseinrichtung (6) für eine vom Öffnungsbeginn des Kameraverschlusses (33) abhängige Zeitdauer sperrt und das Ausgangssignal der Lichtempfangseinrichtung (6) ohne Bildsignalintegration zur Bildung einer photometrischen Information ausliest.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtempfangseinrichtung (6) als Lichtempfangseinheit (31) am Boden des Kameragehäuses (25) angeordnet ist und bei der Scharfeinstellungsermittlung über einen Spiegel (29) mit durch ein photografisches Objektiv (24) hindurchtretendem reflektiertem Licht beaufschlagt wird.
3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Belichtungssteuerschaltung (48 bis 51, 65 bis 67) ein Integrierglied (48, 49) zur Integration des Ausgangssignals der Lichtempfangseinrichtung (6) aufweist und bei Photometrie über einen Verschluß-Steuerkreis (65 bis 67) einen Schließvorgang des Kameraverschlusses (33) herbeiführt, wenn ihr Ausgangssignal einen vorgegebenen Wert erreicht.
4. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Integrierglied (48, 49) zur Integration des Ausgangssignals der Lichtempfangseinrichtun (6) bei Photometrie und eine Sperrschaltung (87) zur Erzeugung eines Stoppsignals zur Unterbrechung der Blitzlichtabgabe eines Blitzgerätes (40) bei Erreichen eines vorgegebenen Wertes des Ausgangssignals des Integriergliedes (48, 49) vorgesehen sind und daß bei Photometrie die Blitzlichtmenge in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der Lichtempfangseinrichtung (6) gesteuert wird.
5. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtempfangseinrichtung (6) einen Lichtempfangsteil (6′, 6″ und 6′′′) aus einer Vielzahl von Bildelementen, ein Übertragungs-Schaltglied (45) zur Übertragung des vom Lichtempfangsteil integrierten Bildsignals zu einem Schieberegister (46) und ein Lösch-Schaltglied (44) zur Löschung des Ausgangssignals des Lichtempfangsteils aufweist, daß bei der Scharfeinstellungsermittlung nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer nach Sperrung des über das Lösch-Schaltglied (44) erfolgenden Löschvorgangs dem Übertragungs-Schaltglied (45) ein Signal zur Übertragung des vom Lichtempfangsteil integrierten Bildsignals zum Schieberegister (46) zugeführt und die Detektorschaltung (BA, SHA, SHB, DIF, HPF, ABS, SQR, INT, A/D, CPU) mit dem integrierten Bildsignal beaufschlagt wird, und daß bei Photometrie ein Übertragungsvorgang über das Übertragungs- Schaltglied (45) gesperrt und das am Lichtempfangsteil anstehende Bildsignal über das Lösch-Schaltglied (44) ausgelesen wird.
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